Quo vadis SVK

Alles rund um unsere Blauen aus sportlicher Sicht

Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Sonntag, 22.Okt 2017 - 15:39

Tacheles hat geschrieben:Ich denke jeder findet in seiner Vita Hürden, die er auch dadurch gemeistert hat, in dem Mentoren/ Eltern/ Freunde ihm geholfen/ unterstützt/ an ihn geglaubt haben. Und so darf eben das Schicksal des Vereins durch das Umfeld auch nicht auf die Schultern der jungen Spieler, wie Veser, Suver, Lank oder Pfeiffer gelegt werden. Gerade diese jungen Spieler, müssen fühlen, dass man an sie glaubt und ihnen Fehler verzeiht.


das sehe ich anders bzw. es ist verkürzt dargestellt: zunächst mal geht es immer um sportliche Qualität. Ein junger Spieler (aus dem eigenen Nachwuchs) soll dann spielen, wenn er besser oder mindestens genauso gut ist wie ein älterer. Und wenn er sportlich in der Liga mithalten kann. Dazu braucht er zunächst mal und in allererster Linie eine funktionierende Mannschaft, bedeutet i.d.R. erfahrene Spieler/Leitplanken/ein Gerüst, an dem er sich orientieren kann. Nur dann kann er auch "performen", an Sicherheit und Selbstbewusstsein gewinnen und im Idealfall irgendwann sogar einen Leistungssprung machen.

konkret auf die von Dir genannten Namen bezogen: Pfeiffer konnte letzte Saison relativ schnell in einer alles andere als homogenen Mannschaft mitschwimmen und zeigen/andeuten, dass er auf diesem Niveau mithalten kann. Für Blank gilt, mit Abstrichen, dasselbe. Ihn allerdings im ersten Spiel gegen Waldhof als alleinigen 6er in einer MF-Raute einzusetzen, das war schon mehr als grenzwertig.
Suver hatte in dieser Saison nie einen stabilenIV neben sich und kam zudem zu einem Zeitpunkt ins Team als der gesamte Defensivverbund bereits bedenklich wackelte. Zu Veser sage ich besser nix, allerdings hätten Trainerteam/sportliche Leitung erkennen müssen, dass man ihn evtl überfordert. Man hatte damals noch eine gute Woche Zeit zu reagieren, selbst wenn man sich nur durch einen erfahrenen TW abgesichert hätte und trotzdem erstmal Veser "das Vertrauen geschenkt" hätte. (-> im Tor niemals eine Baustelle aufmachen!!!)

Fazit :wink: : es geht nicht in erster Linie darum junge Spieler einzubauen und dann von den Fans/Zuschauern einzufordern, diese gefälligst zu unterstützen. Zuerst brauchst Du immer ein funktionierendes Team mit einem stabilen Gerüst aus etwas älteren und erfahreneren Spielern, die auf dem Platz die Richtung vorgeben und an denen sich die jüngeren Spieler orientieren können. Dann erst kann man anfangen sukzessive Nachwuchs einzubauen.
Nebenbei: U19/20 im Tor und auf beiden IV-Positionen, dazu oft noch auf der 6, das ist mehr als mutig. Das "an sie glauben und Fehler verzeihen" geht daher auch ziemlich am Thema vorbei, gerade wenn man sich nochmal vergegenwärtigt dass z.B. Ulm und Kassel die 2.Hz mit "jeden Ball lang und hoch nach vorne, Freistösse und Standards ziehen" in ihre Richtung drehen konnten. Hat dann eher was von "fahrlässig verheizen", und die Verantwortung dafür tragen Trainerteam und sportliche Leitung. Definitiv nicht der mangelnde support oder das Gemotze der Fans, weder im Stadion noch im Forum/auf FB.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon s-erg42 » Sonntag, 22.Okt 2017 - 15:42

Marc D hat geschrieben:
Buddy hat geschrieben:
s-erg42 hat geschrieben:sollte die geschilderte begebenheit den tatsachen entsprechen und sollten die aufgezählten spieler tatsächlich internas ausgeplaudert haben, dann haben die 3 ihren rauswurf provoziert. für diese indiskretion dürften sie bei jedem arbeitgeber am montag ihre papiere beim chef abholen



Du hast scheinbar nicht gelesen was Marc D geschrieben hat

Marc D hat geschrieben:Ca 1,5 Stunden nach dem Spiel haben hinten beim Ex Paule 3 Spieler vorbeigeschaut.
Döringer, Weissenfels und Scepanik.
Alle Achtung hierfür. Sie haben freiwillig, geduldig und ehrlich Fragen beantwortet und sich
auch nicht von dem einem oder anderen frusttrunkenem Fan irritieren lassen. Hut ab dafür.
Ich weiß, auf meinen folgenden Beitrag wird der ein oder andere antworten: erzähl uns lieber was die 3 Spieler erzählt haben anstatt......
Aber um das dort gesproche wiederzugeben fehlt mir die Zeit. Wichtiger ist mir zu sagen:
...


Danke Buddy
Wollte gerade ähnlich antworten.
Keiner dieser 3 hat Internas ausgeplaudert.


dann habe ich das falsch verstanden, tut mir leid :)
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon s-erg42 » Sonntag, 22.Okt 2017 - 15:54

Bluebyte hat geschrieben:
s-erg42 hat geschrieben:sollte die geschilderte begebenheit den tatsachen entsprechen und sollten die aufgezählten spieler tatsächlich internas ausgeplaudert haben, dann haben die 3 ihren rauswurf provoziert. für diese indiskretion dürften sie bei jedem arbeitgeber am montag ihre papiere beim chef abholen

Es gibt die offiziellen Zahlen die jeder lesen kann und die kein Geheimnis sind. Diese sind ja auch Grundlage für die Spielerlaubnis in Liga 3. Das es hier einen Schattenhaushalt von 5-6 Mio gibt der vor DFB, DFL, Finanzamt, Sponsoren und wem sonst versteckt wird ist abenteuerlich und unglaubwürdig. Das es private Zuschiessungen von Verantwortlichen gibt ist eine andere Sache. Aber 5-6 Mio´s in den Raum zu stellen die schwuppdiwupps bei einer Insolvenz auf einmal auftauchen finde ich lächerlich. Das privates Geld dann futsch ist - klar. Aber bitte nicht mit rechtlich verbindlichen Belastungen vermischen.


nur kurz zur kalrstellung, die in den raum geworfene zahl von 5-6 mios. stammt nicht von mir :wink:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon hoha » Sonntag, 22.Okt 2017 - 15:55

Manche meinen Veser würde verbrannt oder ähnliches. Fakt ist, V. hat einen Vertrag unterschrieben und ist Ersatztorhüter.Genau in dieser Funktion musste er ran, nachdem Ortag sich verletzte. Leider ist er mit dieser Aufgabe überfordert und wir haben hier eine Riesenbaustelle. Man muss dies auch T.K. vorwerfen, der diesen Jungen als regionalligatauglich eingestuft hat. Seit V. spielt ist leider auch unsere Abwehr verunsichert.
Man sollte schleunigst, am besten noch diese Woche schauen, ob sich ein arbeitsloser Torhüter finden lässt, den man sofort einsetzen kann. Ansonsten sehe ich schwarz. Noch haben wir unser Schicksal selbst in der Hand, aber der Spielraum wird mit jedem verlorenen Spiel kleiner.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blue Tiger » Sonntag, 22.Okt 2017 - 16:32

hoha hat geschrieben:Manche meinen Veser würde verbrannt oder ähnliches. Fakt ist, V. hat einen Vertrag unterschrieben und ist Ersatztorhüter.Genau in dieser Funktion musste er ran, nachdem Ortag sich verletzte. Leider ist er mit dieser Aufgabe überfordert und wir haben hier eine Riesenbaustelle. Man muss dies auch T.K. vorwerfen, der diesen Jungen als regionalligatauglich eingestuft hat. Seit V. spielt ist leider auch unsere Abwehr verunsichert.
Man sollte schleunigst, am besten noch diese Woche schauen, ob sich ein arbeitsloser Torhüter finden lässt, den man sofort einsetzen kann. Ansonsten sehe ich schwarz. Noch haben wir unser Schicksal selbst in der Hand, aber der Spielraum wird mit jedem verlorenen Spiel kleiner.



Ich gehe davon aus bzw. hoffe doch stark, dass daran gearbeitet wird. Ebenso wie an der Verpflichtung eines externen Männerfußball-Trainers. Vor der Winterpause sind noch 21 Punkte zu vergeben.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Tacheles » Sonntag, 22.Okt 2017 - 16:41

@Senshu & BlueTiger: Emotional geht es mir genauso -keine Frage! Trotzdem stellen skizzierte Bedingungen eben die Basis für einen notwendigen Change-Prozess. Dass das emotional viel verlangt ist, brauchst mir nicht zu sagen.

@stoitschkov: Bin auch völlig bei dir. Meine Darstellung war hier bewusst verkürzt. Und die aktuelle Situation gibt mir ja auch ein wenig Recht. Es ging ja auch nicht namentlich um die Spieler, sondern viel mehr beispielhaft. Verkürzt sollte es verdeutlichen, dass sich (junge) Spieler unter neutralen oder förderlichen Außenbedingungen sicher besser sportlich entwickeln, als unter angespannten und negativen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blue Tiger » Sonntag, 22.Okt 2017 - 17:07

Tacheles hat geschrieben:@Senshu & BlueTiger: Emotional geht es mir genauso -keine Frage! Trotzdem stellen skizzierte Bedingungen eben die Basis für einen notwendigen Change-Prozess. Dass das emotional viel verlangt ist, brauchst mir nicht zu sagen.

@stoitschkov: Bin auch völlig bei dir. Meine Darstellung war hier bewusst verkürzt. Und die aktuelle Situation gibt mir ja auch ein wenig Recht. Es ging ja auch nicht namentlich um die Spieler, sondern viel mehr beispielhaft. Verkürzt sollte es verdeutlichen, dass sich (junge) Spieler unter neutralen oder förderlichen Außenbedingungen sicher besser sportlich entwickeln, als unter angespannten und negativen.



Das ist jetzt nicht wirklich etwas Neues ( :wink: ), ein aktuelles Paradebeispiel ist ja z. B. Timo Werner. Aber wenn nach mittlerweile 10 Spielen feststeht, dass Veser (jedenfalls in dieser Situation) nicht regionalligatauglich ist, MUSS jetzt gehandelt werden. So leid es mir für unseren sicher ambitionierten jungen Torwart auch tut, alles andere wäre grob fahrlässig. Und "emotional" ist diese Einschätzung weniger, eher sachlich zwingend. :wink:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Heiko K. » Sonntag, 22.Okt 2017 - 17:29

Klar ist es einfacher, wenn man junge Spieler in einer funktionierenden Mannschaft aufbauen kann. Das macht vieles leichter.

Bei uns ist es allerdings so, dass gerne mal Jugendspieler dazu dienen den Kader aufzufüllen weil man sich keine 22 gestandenen Profis leisten kann. Durch das Verletzungspech (und durch Transfernieten) sind wir gezwungen die Jungs voll in die Verantwortung zu stellen. Manch einer wächst an der Aufgabe (Blank, Suver), für andere bedeutet das einen Knick.

Dass wir als Keeper 2 und 3 auf die eigene U19 zurückgegriffen haben hat nicht zuletzt finanzielle Gründe gehabt.

Nebenbei muss man noch bedenken, dass unser aktueller Kader trotz aller Einsparungen unsere finanziellen Möglichkeiten deutlich übersteigt.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon gablenberger » Sonntag, 22.Okt 2017 - 17:34

sich als fan positiv einbringen?
gut, nachdem das ganze "konzept" gescheitert ist... ich versuch es mal: man muss nicht 50 stunden aufbringen, um zu erkennen dass die mannschaft körperlich nicht fit ist. da reichen 60 minuten um das zu sehen. also bitte erstmal wieder ein paar einheiten waldlauf und im kraftraum.
vielleicht hätte der verein mehr kapital und die vorstände müssten weniger privates geld investieren, wenn man sich zeitnah von der ufa trennt. die behalten ja einen ziemlichen anteil von den sponsorengeldern ein.
weiterer vorschlag: der vorstand gibt nur das an geld aus, was zur verfügung steht und kommuniziert das offen. dann hat das umfeld vielleicht keine so hohen erwartung (zweite liga, direkter wiederaufstieg,...) und man muss kein bzw. weniger privates geld reinstecken. vielleicht muss man sich auch erstmal darüber klar werden, wohin man als verein will? profifussball? zweite oder dritte liga? halbprofis? amateure? regionalliga? das wäre erstmal ein anfang, damit man weiss, wohin die reise gehen soll.
vielleicht dann auch wieder realitätsnahe aussagen treffen. als man in die zweite liga aufsteigen wollte und man dann in der vierten aufgewacht ist wurde von betriebsunfall gesprochen. die neuen märkte in china lass ich mal unerwähnt... :wink: das sitzt halt tief. ebenso wie man in den letzten jahren teilweise mit spielern, angestellten oder ehrenamtlichen umgegangen ist, war an arroganz und überheblichkeit kaum zu überbieten. das spricht sich halt rum in so einem kleinen verein und seinem überschaubaren umfeld. vielleicht hilft es ja, sich bei dem einen oder anderen mal zu entschuldigen. muss ja nicht öffentlich sein, aber vielleicht persönlich.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Sonntag, 22.Okt 2017 - 17:55

Um noch einmal den Support für junge Spieler aufzugreifen: Blank, Suver, Jäger, Komolong und andere Feldspieler bekommen immer Unterstützung und Geduld von den Fans. Und wenn ihnen ein Fehler unterläuft der mal zu einem Gegentor führt ist das akzeptabel. Die Position des Torhüters ist aber eine ganz andere. Hier gibt es keine Mitspieler mehr die Fehler ausbügeln können. Hier ein Wackelkandidat verunsichert die ganze Abwehr.Und daher muss die sportliche Leitung extrem von einem jungen Nachwuchstorhüter überzeugt sein, wenn sie ihn über längere Zeit bringen will. Wir haben jetzt genau die Situation, das ein junger, motivierter Spieler verheizt wird, weil die sportliche Führung eine falsche Entscheidung getroffen hat. Darauf hin zu weisen, das der Spieler einen Vertrag in der Regionaliga unterschrieben hat und deswegen funktionieren muss ist imho idiotisch. Veser muss zum eigenen Schutz jetzt auf die Bank und sich langsam wieder Selbstvertrauen aufbauen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Ford K » Sonntag, 22.Okt 2017 - 18:07

Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass das Schicksal mit den Kickers auch ziemlich heftig mitspielt und jeden erdenklichen Knüppel vor die Füße wirft. Es gab ja durchaus den Gedanken, es mit Schneck im Tor zu probieren - und prompt hat sich der verletzt. Natürlich kann das mit ihm genausso in die Hose gehen, aber so lange er es noch nicht versucht hat, wissen wir es nicht. Sead Ramovic hat damals auch als TW Nr. 3 angefangen und sich am Schluss durchgesetzt.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon hoha » Sonntag, 22.Okt 2017 - 18:07

Bluebyte hat geschrieben:U Wir haben jetzt genau die Situation, das ein junger, motivierter Spieler verheizt wird, weil die sportliche Führung eine falsche Entscheidung getroffen hat. Darauf hin zu weisen, das der Spieler einen Vertrag in der Regionaliga unterschrieben hat und deswegen funktionieren muss ist imho idiotisch. Veser muss zum eigenen Schutz jetzt auf die Bank und sich langsam wieder Selbstvertrauen aufbauen.


Wenn man in einem bezahlten Arbeitsverhältnis steht, kann man vernünftige Arbeit verlangen. Das ist nicht idiotisch sondern normal. Wenn man die nicht bringt, wird man kritisiert und evtl. auch aussortiert. Verheizt wird dieser Spieler jedoch nicht, denn er wird für das eingesetzt, wofür er verpflichtet wurde. Es gibt übrigens auch Beispiele von jungen Spielern, die solche Chancen genutzt haben.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Ford K » Sonntag, 22.Okt 2017 - 18:12

hoha hat geschrieben:Es gibt übrigens auch Beispiele von jungen Spielern, die solche Chancen genutzt haben.


Natürlich. In einer selbstbewussten Mannschaft ist es für junge Spieler auch einfacher als in einer, die mental am Boden liegt. Nach dem Zweitligaaufstieg 1996 hatten wir ein ähnliches Verletzungspech, das damals die durch den Aufstieg selbstbewusste Mannschaft aber noch näher zusammengeschweißt hat. Deshalb konnten auch Pfuderer, Sebescen & Co. den Sprung schaffen. Nach dem Abstieg 1992 muss man auch auf ein paar ganz junge Spieler setzen. Da hat es allerdings nicht so gut funktioniert, auch wenn man damals etwa zwei Tore des jungen Enzo Palumbo bejubeln durfte. Dauerhaft durchgesetzt hat er sich bei uns aber auch nicht.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon hoha » Sonntag, 22.Okt 2017 - 18:23

Da bin ich bei Dir. Aber ist es nicht auch die Aufgabe eines Trainers, Selbstbewusstsein bzw. mentale Stärke aufzubauen? Ich denke ja und TK hat dies offensichtlich nicht hinbekommen. Und genau diese psychischen Stärken können die 5-10 % ausmachen, welche zwischen Erfolg und Misserfolg liegen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Buddy » Sonntag, 22.Okt 2017 - 19:59

gablenberger hat geschrieben:... weiterer vorschlag: der vorstand gibt nur das an geld aus, was zur verfügung steht und kommuniziert das offen. dann hat das umfeld vielleicht keine so hohen erwartung (zweite liga, direkter wiederaufstieg,...) und man muss kein bzw. weniger privates geld reinstecken. ...



Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit seit.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blinky Bill » Sonntag, 22.Okt 2017 - 20:53

Wie kommt man jetzt wieder in die Spur? Mit den erfahreneren Spielern? Mit abwartendem Fußball und nur einzelnen Nadelstichkontern? Minimalismus ist Trumpf in so einer Situation. Ziel muss ein 1-0 sein, egal, wie es zustande kommt.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Tacheles » Sonntag, 22.Okt 2017 - 21:17

gablenberger hat geschrieben:weiterer vorschlag: der vorstand gibt nur das an geld aus, was zur verfügung steht und kommuniziert das offen.

Thommy, ich finde in deinem Beitrag wirklich Ansätze wo ich absolut mit kann. Aber genau den rausgepickten Satz muss ich mal enttarnen. Vom Grundsatz hört sich das ja immer einfach, nachvollziehbar und vor allem logisch an. Aber die Realität ist wirklich eine andere. Ich darf jetzt seit 8 Jahren Bilanzen, Kalkulationen und Rechnungen bei den Kickers lesen. Keine Frage, da waren viele handwerkliche, planerische oder auch mal Fehler aus utopischen Annahmen dabei. Der Karren steckt ja auch nicht umsonst so tief im Dreck... ABER, die Vielzahl nicht kalkulierbarer Einflüsse und Ereignisse die auf solch einen Verein einströmen, übersteigt die Vorstellung der meisten und macht auch mich nach all den Jahren immer noch sprachlos. Von daher ist die Annahme -wie von einem meiner Spezialfreunde gerne propagiert- man müsste da einfach nur 3-5 anständige BWLer hinsetzen und der Laden läuft, schlichtweg naiv und falsch!
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Sonntag, 22.Okt 2017 - 21:44

hoha hat geschrieben:
Bluebyte hat geschrieben:U Wir haben jetzt genau die Situation, das ein junger, motivierter Spieler verheizt wird, weil die sportliche Führung eine falsche Entscheidung getroffen hat. Darauf hin zu weisen, das der Spieler einen Vertrag in der Regionaliga unterschrieben hat und deswegen funktionieren muss ist imho idiotisch. Veser muss zum eigenen Schutz jetzt auf die Bank und sich langsam wieder Selbstvertrauen aufbauen.


Wenn man in einem bezahlten Arbeitsverhältnis steht, kann man vernünftige Arbeit verlangen. Das ist nicht idiotisch sondern normal. Wenn man die nicht bringt, wird man kritisiert und evtl. auch aussortiert. Verheizt wird dieser Spieler jedoch nicht, denn er wird für das eingesetzt, wofür er verpflichtet wurde. Es gibt übrigens auch Beispiele von jungen Spielern, die solche Chancen genutzt haben.

Hört sich an wie von einem Daimler Controller der Fussball aus der Zeitung kennt. Um von Schwarz-Weiss Denken weg zu kommen bitte berücksichtigen, dass der junge Spieler in einem Arbeitsverhältnis als Einsteiger steht und ein Einstiegsgehalt bekommt. Das unterscheidet ihn signifikant von einem Leistungsträger, der dafür ein deutlich höheres Gehalt bezieht. Verkaufe ich einen Berufseinsteiger als langjährigen Leistungsträger einem Kunden, dann verheize ich den Menschen, da der Kunde langjährige Erfahrung und Können bezahlt und erwartet.
Zuletzt geändert von Bluebyte am Montag, 23.Okt 2017 - 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon magge » Sonntag, 22.Okt 2017 - 22:08

Tacheles hat geschrieben:
gablenberger hat geschrieben:weiterer vorschlag: der vorstand gibt nur das an geld aus, was zur verfügung steht und kommuniziert das offen.

Thommy, ich finde in deinem Beitrag wirklich Ansätze wo ich absolut mit kann. Aber genau den rausgepickten Satz muss ich mal enttarnen. Vom Grundsatz hört sich das ja immer einfach, nachvollziehbar und vor allem logisch an. Aber die Realität ist wirklich eine andere. Ich darf jetzt seit 8 Jahren Bilanzen, Kalkulationen und Rechnungen bei den Kickers lesen. Keine Frage, da waren viele handwerkliche, planerische oder auch mal Fehler aus utopischen Annahmen dabei. Der Karren steckt ja auch nicht umsonst so tief im Dreck... ABER, die Vielzahl nicht kalkulierbarer Einflüsse und Ereignisse die auf solch einen Verein einströmen, übersteigt die Vorstellung der meisten und macht auch mich nach all den Jahren immer noch sprachlos. Von daher ist die Annahme -wie von einem meiner Spezialfreunde gerne propagiert- man müsste da einfach nur 3-5 anständige BWLer hinsetzen und der Laden läuft, schlichtweg naiv und falsch!


Vielleicht müsste man mal so langsam einen anständigen Sportfachmann hinsetzen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Tacheles » Sonntag, 22.Okt 2017 - 23:24

magge hat geschrieben:
Tacheles hat geschrieben:
gablenberger hat geschrieben:weiterer vorschlag: der vorstand gibt nur das an geld aus, was zur verfügung steht und kommuniziert das offen.

Thommy, ich finde in deinem Beitrag wirklich Ansätze wo ich absolut mit kann. Aber genau den rausgepickten Satz muss ich mal enttarnen. Vom Grundsatz hört sich das ja immer einfach, nachvollziehbar und vor allem logisch an. Aber die Realität ist wirklich eine andere. Ich darf jetzt seit 8 Jahren Bilanzen, Kalkulationen und Rechnungen bei den Kickers lesen. Keine Frage, da waren viele handwerkliche, planerische oder auch mal Fehler aus utopischen Annahmen dabei. Der Karren steckt ja auch nicht umsonst so tief im Dreck... ABER, die Vielzahl nicht kalkulierbarer Einflüsse und Ereignisse die auf solch einen Verein einströmen, übersteigt die Vorstellung der meisten und macht auch mich nach all den Jahren immer noch sprachlos. Von daher ist die Annahme -wie von einem meiner Spezialfreunde gerne propagiert- man müsste da einfach nur 3-5 anständige BWLer hinsetzen und der Laden läuft, schlichtweg naiv und falsch!


Vielleicht müsste man mal so langsam einen anständigen Sportfachmann hinsetzen.

Ok, versuchen wir das Spiel mal zu spielen: Was kennzeichnet einen vernünftigen "Sportfachmann", der die Kickers wieder auf Vordermann bringt? Welche Erfahrungen sollte er bereits mitbringen (selbst Ex-Spieler -vielleicht auch Weltmeister sein- oder nicht, Ausbildung/ Studium, Erfahrung als Sportdirektor/ Manager auf welcher Ebene, Alter?), wie sollte er arbeiten (eigenes Netzwerk regional oder überregional, gute Kooperation mit 1-2 Spielervermittlern, Sportplätze eigenständig abklappern oder besser Videostudium auch international) und was in etwa verdienen wollen?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Montag, 23.Okt 2017 - 7:28

Tacheles hat geschrieben:Ok, versuchen wir das Spiel mal zu spielen: Was kennzeichnet einen vernünftigen "Sportfachmann", der die Kickers wieder auf Vordermann bringt? Welche Erfahrungen sollte er bereits mitbringen (selbst Ex-Spieler -vielleicht auch Weltmeister sein- oder nicht, Ausbildung/ Studium, Erfahrung als Sportdirektor/ Manager auf welcher Ebene, Alter?), wie sollte er arbeiten (eigenes Netzwerk regional oder überregional, gute Kooperation mit 1-2 Spielervermittlern, Sportplätze eigenständig abklappern oder besser Videostudium auch international) und was in etwa verdienen wollen?


ok :wink: , meine Präferenz wäre: Ex-Spieler mit "BWL-Kenntnissen" (muss kein Studium sein), keine Fixierung auf irgendwelche Berater, Netzwerk überregional, Videostudium (auch international), aber trotzdem die regionalen Sportplätze im Blick, Verdienst: möglichst wenig :wink: . -> evtl. Berufseinsteiger, der sich noch beweisen möchte oder jemand, der finanziell unabhängig ist und es aus eher "ideellen Motiven" macht.

btw.: wenn Villingen in Spanien fündig wird, dann sollten wir uns nicht auf Freiberg oder Hollenbach beschränken:
https://www.suedkurier.de/sport/regiona ... 16,9298595
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Tacheles » Montag, 23.Okt 2017 - 7:59

stoitschkov hat geschrieben:
Tacheles hat geschrieben:Ok, versuchen wir das Spiel mal zu spielen: Was kennzeichnet einen vernünftigen "Sportfachmann", der die Kickers wieder auf Vordermann bringt? Welche Erfahrungen sollte er bereits mitbringen (selbst Ex-Spieler -vielleicht auch Weltmeister sein- oder nicht, Ausbildung/ Studium, Erfahrung als Sportdirektor/ Manager auf welcher Ebene, Alter?), wie sollte er arbeiten (eigenes Netzwerk regional oder überregional, gute Kooperation mit 1-2 Spielervermittlern, Sportplätze eigenständig abklappern oder besser Videostudium auch international) und was in etwa verdienen wollen?


ok :wink: , meine Präferenz wäre: Ex-Spieler mit "BWL-Kenntnissen" (muss kein Studium sein), keine Fixierung auf irgendwelche Berater, Netzwerk überregional, Videostudium (auch international), aber trotzdem die regionalen Sportplätze im Blick, Verdienst: möglichst wenig :wink: . -> evtl. Berufseinsteiger, der sich noch beweisen möchte oder jemand, der finanziell unabhängig ist und es aus eher "ideellen Motiven" macht.

Ich hatte schon gehofft, dass du antwortest :wink: Das skizzierte Profil unterschreibe ich gerne. Wenn DEN finden, dann ist gut. Ich weiß aber auch welcher Kandidat damit bereits ausgeschieden ist :wink:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon SVK_svk » Montag, 23.Okt 2017 - 9:03

Tacheles hat geschrieben:
stoitschkov hat geschrieben:
Tacheles hat geschrieben:Ok, versuchen wir das Spiel mal zu spielen: Was kennzeichnet einen vernünftigen "Sportfachmann", der die Kickers wieder auf Vordermann bringt? Welche Erfahrungen sollte er bereits mitbringen (selbst Ex-Spieler -vielleicht auch Weltmeister sein- oder nicht, Ausbildung/ Studium, Erfahrung als Sportdirektor/ Manager auf welcher Ebene, Alter?), wie sollte er arbeiten (eigenes Netzwerk regional oder überregional, gute Kooperation mit 1-2 Spielervermittlern, Sportplätze eigenständig abklappern oder besser Videostudium auch international) und was in etwa verdienen wollen?


ok :wink: , meine Präferenz wäre: Ex-Spieler mit "BWL-Kenntnissen" (muss kein Studium sein), keine Fixierung auf irgendwelche Berater, Netzwerk überregional, Videostudium (auch international), aber trotzdem die regionalen Sportplätze im Blick, Verdienst: möglichst wenig :wink: . -> evtl. Berufseinsteiger, der sich noch beweisen möchte oder jemand, der finanziell unabhängig ist und es aus eher "ideellen Motiven" macht.

Ich hatte schon gehofft, dass du antwortest :wink: Das skizzierte Profil unterschreibe ich gerne. Wenn DEN finden, dann ist gut. Ich weiß aber auch welcher Kandidat damit bereits ausgeschieden ist :wink:


Selbst wenn wir den "perfekten" Kandidaten finden würden, und diesen auch noch bezahlen könnten, heißt das trotzdem nicht, dass die Dinge dann besser werden oder klappen :wink:
PS: wenn er dann scheitern sollte, kommt als erstes: "Wie kann man denn auch einen Berufseinsteiger/ jungen Mann so etwas machen lassen? Da müsste ein erfahrener Mann hin! ..." und im besten Fall noch ein kleines: "Vorstand raus !!!" :D Das sind die Stuttgarter Kickers seit 2 Jahren.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Merkle » Montag, 23.Okt 2017 - 9:45

diese 11 girlies auf dem Platz schaffen doch jeden Tainer ..mitlerweile hat das doch schon Methode..welcher Trainer von Format und mit Perspektive möchte sich von denen seine Karriere versauen lassen?.. der wär ja schön blöd..
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Alice Bligga » Montag, 23.Okt 2017 - 10:12

Der Verzicht auf Forderungen seitens der Gremienmitglieder gegenüber dem Verein ist erst einmal eine Ansage. Wenn dies die Voraussetzung dafür ist, dass ein Investor gewonnen wird, wäre es schön, wenn der zweite Schritt auch zügig zusammen mit der EInleitung von Maßnahmen zur Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft vollzogen werden könnte. Die jetzt seit 2 Jahren anhaltende Krise ist auch eine Führungskrise. Um aus der Krise herauszukommen, benötigen wir positive Impulse. Statt vagen Erwarungen sollten daher spätestens auf der JHV konkrete Perspektiven aufgezeigt werden.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Rebstock » Montag, 23.Okt 2017 - 11:11

Mich wundert, daß keiner der Diskussionsteilnehmer das Profitum bei den Blauen in Frage stellt. Selbst in der 3. Liga soll es Spieler geben, die einer zusätzlichen Beschäftigung nachgehen. In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann... Zumindest in der desolaten Situation, in die der Verein geführt wurde, müßte man sich an verantwortlicher Stelle darüber Gedanken machen. Auch im Interesse der Spieler. Wer von denen hat denn realistisch gesehen die Chance, sich mit Kicken seinen Lebensunterhalt zu verdienen, auf Dauer?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Merkle » Montag, 23.Okt 2017 - 11:27

Rebstock hat geschrieben:Mich wundert, daß keiner der Diskussionsteilnehmer das Profitum bei den Blauen in Frage stellt. Selbst in der 3. Liga soll es Spieler geben, die einer zusätzlichen Beschäftigung nachgehen. In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann... Zumindest in der desolaten Situation, in die der Verein geführt wurde, müßte man sich an verantwortlicher Stelle darüber Gedanken machen. Auch im Interesse der Spieler. Wer von denen hat denn realistisch gesehen die Chance, sich mit Kicken seinen Lebensunterhalt zu verdienen, auf Dauer?


bis 12 ausschlafen, dann zu MC Doof auf n Kaffee,Cola und n Burger mit Pommes ..15 Uhr "Training" ..16 .30 .daheim und zocken..dann am Samstag 1:4 verlieren..typisches Arbeitsprotokoll unserer "Profis"..da kann der Ulmer Arzt natürlich nicht mithalten ..so "professionell'" ist er nicht..
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Montag, 23.Okt 2017 - 12:19

Man müsste mal seriös gegenüberstellen, welchen Aufwand unsere Vollprofis tatsächlich betreiben und welchen Aufwand Halb-Profis haben, die vielleicht 3-4 mal pro Woche Abends trainieren.
Dazu die Aussage des Trainers und Fitnesscoaches. Würde mich sehr interessieren, denn wesentliche Unterschiede kann ich auch nicht wahrnehmen.
Wenn der Fan kräht auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt wie´s ist.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon s-erg42 » Montag, 23.Okt 2017 - 18:59

Rebstock hat geschrieben:In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann...


ein arzt mit 152 drittliga- und 37 zweitligaspielen auf dem buckel :wink:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon barneygumble » Montag, 23.Okt 2017 - 19:09

s-erg42 hat geschrieben:
Rebstock hat geschrieben:In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann...


ein arzt mit 152 drittliga- und 37 zweitligaspielen auf dem buckel :wink:


Was macht denn eigentlich unsere Nr.1 mit Dipl. oec. zur Zeit so am WE? 8)
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Kickers-Louis » Montag, 23.Okt 2017 - 19:22

Soekler von Freiberg zurückholen - ein super Techniker, der in letzter Zeit zudem Tor um Tor schiesst
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon SektionLB » Montag, 23.Okt 2017 - 19:57

Kickers-Louis hat geschrieben:Soekler von Freiberg zurückholen - ein super Techniker, der in letzter Zeit zudem Tor um Tor schiesst


Hat nie bei uns gespielt. Nur sein Bruder Sven. Der spielt allerdings in Homburg.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon barneygumble » Montag, 23.Okt 2017 - 20:21

SektionLB hat geschrieben:
Kickers-Louis hat geschrieben:Soekler von Freiberg zurückholen - ein super Techniker, der in letzter Zeit zudem Tor um Tor schiesst


Hat nie bei uns gespielt. Nur sein Bruder Sven. Der spielt allerdings in Homburg.


Egal, nomen est omen! 8)
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
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Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blue Tiger » Montag, 23.Okt 2017 - 21:07

barneygumble hat geschrieben:
s-erg42 hat geschrieben:
Rebstock hat geschrieben:In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann...


ein arzt mit 152 drittliga- und 37 zweitligaspielen auf dem buckel :wink:


Was macht denn eigentlich unsere Nr.1 mit Dipl. oec. zur Zeit so am WE? 8)


Klär mich auf. 8)

Was einen Arzt bei uns anbelangt, kann ich mich nur an Runald Ossen erinnern. Lang ist´s her. :wink:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Kickers-Horschdi » Montag, 23.Okt 2017 - 22:13

Er meint Tino Köstel, denke ich.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon DirtyToby » Montag, 23.Okt 2017 - 22:24

barneygumble hat geschrieben:
s-erg42 hat geschrieben:
Rebstock hat geschrieben:In Ulm kickt ein Arzt, der nur 3x die Woche trainieren kann...


ein arzt mit 152 drittliga- und 37 zweitligaspielen auf dem buckel :wink:


Was macht denn eigentlich unsere Nr.1 mit Dipl. oec. zur Zeit so am WE? 8)

Unter der Woche Controller bei Daimler. Sollte am WE also Zeit haben :lol:
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blinky Bill » Dienstag, 24.Okt 2017 - 14:05

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/der-tsv-1860-muenchen-ist-wieder-auf-dem-weg-zum-traditionsverein-15260266.html

Eigentlich fahren die Kickers den Kurs von 1860 schon lange, aber können damit nicht so viele Zuschauer mobilisieren.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon BlueScorpion » Dienstag, 24.Okt 2017 - 22:48

Blinky Bill hat geschrieben:http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/der-tsv-1860-muenchen-ist-wieder-auf-dem-weg-zum-traditionsverein-15260266.html

Eigentlich fahren die Kickers den Kurs von 1860 schon lange, aber können damit nicht so viele Zuschauer mobilisieren.

60 wird wenn der Jordanier die Rückzahlung fordert abgewickelt
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon NullSiebenElf » Mittwoch, 25.Okt 2017 - 1:22

BlueScorpion hat geschrieben:
Blinky Bill hat geschrieben:http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/der-tsv-1860-muenchen-ist-wieder-auf-dem-weg-zum-traditionsverein-15260266.html

Eigentlich fahren die Kickers den Kurs von 1860 schon lange, aber können damit nicht so viele Zuschauer mobilisieren.

60 wird wenn der Jordanier die Rückzahlung fordert abgewickelt


Und Quattrex schenkt den Kickers die Schulden?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon NeckarWache » Dienstag, 31.Okt 2017 - 6:14

Quo Vadis? Kurzfristig wohl tiefer in die Abstiegszone: FSV und Koblenz haben gute Chancen uns um 2 weitere Plätze in den Keller zu schicken.
Ich hoffe für uns Fans, den Verein und auch diese -hust- 'Mannschaft', daß die Negativserie in Freiburg nicht nur unterbrochen wurde! Der 1 Punkt aus dem Breisgau könnte zur Winterpause wertvoll werden.

Alles les Bleus!
"Wer über sich hinauswachsen will, benötigt eine Leiter,
um beim Abstieg sicheren Trittes auf Normalhöhe zu gelangen.
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