Quo vadis SVK

Alles rund um unsere Blauen aus sportlicher Sicht

Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Donnerstag, 29.Mär 2018 - 10:07

brublue hat geschrieben: Vielleicht sollten sich das auch unsere Verantwortliche zu Herzen nehmen, dass man nicht jedes Jahr 90% der Mannschaft austauscht und von vorne anfängt. Wir haben seit Jahren keine Kontinuität mehr in unserer Mannschaft.


naja, das sind Baustellen aus der Vergangenheit. Nicht zuletzt deswegen wurde ja Martin Braun als sportlicher Leiter geholt.

grds aber richtig: zuerst hat man MZ im Alleingang agieren lassen, danach glaubte man alles selbst lösen zu können. In diesem etwas älteren Artikel über Daniel Schulz kommt das ganz gut rüber ( wenn er auch natürlich die Perspektive des Spielers wiedergibt), zuerst einen 3-Jahresvertrag (in der RL!!!) geben, dann in 15 Minuten abservieren:

https://www.berliner-zeitung.de/sport/d ... s-28627080
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Donnerstag, 29.Mär 2018 - 22:14

Schulz hat in der gesamten Saison nicht die von ihm erwartete Leistung gezeigt und nur einmal in Hoffenheim geglänzt. Darüber sollte er mal reflektieren, nicht über herzlosen Profifussball.
Wenn der Fan kräht auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt wie´s ist.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon EliteSued » Samstag, 31.Mär 2018 - 17:50

Wohin gehst du, geliebter Sportverein Stuttgarter Kickers von 1899?

Die Bestandsaufnahme ist nicht mehr ernüchternd sondern geradezu erschütternd.
Ich verstehe nicht, wie es dieser Verein schafft, sich immer wieder selbst im Weg zu stehen und dafür zu sorgen, dass er quasi permanent auf der Fresse liegt.

Die Rahmenbedingungen sind zwar anspruchsvoll, aber doch eigentlich ok.
Neue Haupttribüne für die Vermarktung, DFB-zertifiziertes NLZ, mit MHP und Porsche Sponsoren für einen längerfristigen Weg, mit Martin Braun und auch MNP aus meiner Sicht die richtigen Männer auf den richtigen Positionen. Allerdings haben wir meiner Meinung nach weiterhin extreme Defizite in der Markenbildung und Außenwahrnehmung, doch das ist ein komplett anderes Thema.

Aber das nützt halt alles nichts, wenn wir sportlich nicht in die Spur kommen. Und danach sieht es nicht einmal im Ansatz aus. Ich verstehe nicht, warum - selektiv wahrgenommen - insbesondere die Kickers so häufig Spieler am Start haben, die keinerlei Mentalität, keinen Willen, keinen Ehrgeiz haben. Und da spreche ich nicht von den eigenen Jungs wie Suver, Jäger oder Meiser. Die brauchen Nebenleute, an denen sie sich aufrichten können. Aber da ist einfach nichts. Alles rund um Taktik und Spielverständnis ist weniger mein Thema, da können sich andere drüber auslassen. Aber an den vielzitierten Grundtugenden will ich die Jungs messen. Und da fällt das Fazit über weite Strecken erbärmlich aus. Und dafür sollen sie sich inkl. Trainerteam schämen.

Nach dieser Saison, wie auch immer wir sie beenden, steht der x-te Neuanfang an.
Sollte dieser in der Oberliga stattfinden müssen, bin ich mir nicht sicher, welche Perspektive sich den Kickers dann noch bietet.
kickers rauf - bahnhof runter

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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Samstag, 31.Mär 2018 - 19:14

EliteSued hat geschrieben:Aber das nützt halt alles nichts, wenn wir sportlich nicht in die Spur kommen. Und danach sieht es nicht einmal im Ansatz aus. Ich verstehe nicht, warum - selektiv wahrgenommen - insbesondere die Kickers so häufig Spieler am Start haben, die keinerlei Mentalität, keinen Willen, keinen Ehrgeiz haben.


ganz schwieriges Thema, da wir letztlich alle zuwenig Einblick haben.
Aus dem Beitrag von Micha-SVK nach dem Schott-Spiel lese ich aber schon raus, dass vom Verein (Vorstand, GF, Sportdirektor, Trainer, Funktionsteam) nicht permanent und nachdrücklich Leistung eingefordert wird. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre. Alle von Micha genannten Punkte sind da relevant, auch der Burger nach den Spielen (wenns ein Dauerzustand ist). Nach Kassel sind wir wohl auch schon einen Tag vorher angereist, um "optimal und professionell vorbereitet" zu sein. Kassel wäre im umgekehrten Fall wohl erst am Spieltag angefahren. Den Spielern sollte da von Vereinsseite deutlich eingebimst werden, dass solche Dinge keine Selbstverständlichkeit und auch keine Einbahnstrasse sind. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einer allein (z.B. Trainer oder Sportdirektor) da auf verlorenem Posten steht, eine leistungsfördernde und -fordende Atmosphäre muss vom gesamten Verein gelebt und verinnerlicht werden. Es kursieren genügend Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit, die darauf hindeuten dass diesbezüglich einiges im Argen liegt.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Ford K » Samstag, 31.Mär 2018 - 19:23

stoitschkov hat geschrieben:Aus dem Beitrag von Micha-SVK nach dem Schott-Spiel lese ich aber schon raus, dass vom Verein (Vorstand, GF, Sportdirektor, Trainer, Funktionsteam) nicht permanent und nachdrücklich Leistung eingefordert wird. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre. Alle von Micha genannten Punkte sind da relevant, auch der Burger nach den Spielen (wenns ein Dauerzustand ist). Nach Kassel sind wir wohl auch schon einen Tag vorher angereist, um "optimal und professionell vorbereitet" zu sein. Kassel wäre im umgekehrten Fall wohl erst am Spieltag angefahren. Den Spielern sollte da von Vereinsseite deutlich eingebimst werden, dass solche Dinge keine Selbstverständlichkeit und auch keine Einbahnstrasse sind. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einer allein (z.B. Trainer oder Sportdirektor) da auf verlorenem Posten steht, eine leistungsfördernde und -fordende Atmosphäre muss vom gesamten Verein gelebt und verinnerlicht werden. Es kursieren genügend Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit, die darauf hindeuten dass diesbezüglich einiges im Argen liegt.


...und mit genau dieser "Einstellung" erklärt sich wohl auch der megadämliche Abstieg von 2016, von dem man noch nicht weiß, ob sich die Kickers jemals davon erholen werden :!: Und die Wohlfühlatmosphäre wird es auch sein, weshalb so viele Spieler von diesem einzigartig familiären Verein schwärmen. Aber was ist die familiäre Atmosphäre nach innen wert, wenn man als Fan angesichts der dargebotenen Leistungen regelmäßig in Depression verfällt?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon DirtyToby » Samstag, 31.Mär 2018 - 20:00

Ford K hat geschrieben:
stoitschkov hat geschrieben:Aus dem Beitrag von Micha-SVK nach dem Schott-Spiel lese ich aber schon raus, dass vom Verein (Vorstand, GF, Sportdirektor, Trainer, Funktionsteam) nicht permanent und nachdrücklich Leistung eingefordert wird. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre. Alle von Micha genannten Punkte sind da relevant, auch der Burger nach den Spielen (wenns ein Dauerzustand ist). Nach Kassel sind wir wohl auch schon einen Tag vorher angereist, um "optimal und professionell vorbereitet" zu sein. Kassel wäre im umgekehrten Fall wohl erst am Spieltag angefahren. Den Spielern sollte da von Vereinsseite deutlich eingebimst werden, dass solche Dinge keine Selbstverständlichkeit und auch keine Einbahnstrasse sind. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einer allein (z.B. Trainer oder Sportdirektor) da auf verlorenem Posten steht, eine leistungsfördernde und -fordende Atmosphäre muss vom gesamten Verein gelebt und verinnerlicht werden. Es kursieren genügend Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit, die darauf hindeuten dass diesbezüglich einiges im Argen liegt.


...und mit genau dieser "Einstellung" erklärt sich wohl auch der megadämliche Abstieg von 2016, von dem man noch nicht weiß, ob sich die Kickers jemals davon erholen werden :!: Und die Wohlfühlatmosphäre wird es auch sein, weshalb so viele Spieler von diesem einzigartig familiären Verein schwärmen. Aber was ist die familiäre Atmosphäre nach innen wert, wenn man als Fan angesichts der dargebotenen Leistungen regelmäßig in Depression verfällt?


Da diese Situation nun schon seit Jahren anhält, kann daran weder ein Trainer noch ein Sportdirektor Schuld sein. Und die Spieler nehmen es halt dankend an. Das Problem ist das Gesamtkonstrukt und genau deswegen kann ich "Familienverein" nicht mehr hören. Alle haben sich lieb, manchmal ein bisschen beleidigte Leberwurst aber das war es dann auch. Da ist keine einzelne Person Schuld, aber in Präsidium, Aufsichtsrat, Geschäftsstelle, Wohlfühlrestaurant und Sponsorenteam hat sich dieses Geschwür langsam festgesetzt...
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blinky Bill » Samstag, 31.Mär 2018 - 20:11

DirtyToby hat geschrieben:
Ford K hat geschrieben:
stoitschkov hat geschrieben:Aus dem Beitrag von Micha-SVK nach dem Schott-Spiel lese ich aber schon raus, dass vom Verein (Vorstand, GF, Sportdirektor, Trainer, Funktionsteam) nicht permanent und nachdrücklich Leistung eingefordert wird. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre. Alle von Micha genannten Punkte sind da relevant, auch der Burger nach den Spielen (wenns ein Dauerzustand ist). Nach Kassel sind wir wohl auch schon einen Tag vorher angereist, um "optimal und professionell vorbereitet" zu sein. Kassel wäre im umgekehrten Fall wohl erst am Spieltag angefahren. Den Spielern sollte da von Vereinsseite deutlich eingebimst werden, dass solche Dinge keine Selbstverständlichkeit und auch keine Einbahnstrasse sind. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einer allein (z.B. Trainer oder Sportdirektor) da auf verlorenem Posten steht, eine leistungsfördernde und -fordende Atmosphäre muss vom gesamten Verein gelebt und verinnerlicht werden. Es kursieren genügend Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit, die darauf hindeuten dass diesbezüglich einiges im Argen liegt.


...und mit genau dieser "Einstellung" erklärt sich wohl auch der megadämliche Abstieg von 2016, von dem man noch nicht weiß, ob sich die Kickers jemals davon erholen werden :!: Und die Wohlfühlatmosphäre wird es auch sein, weshalb so viele Spieler von diesem einzigartig familiären Verein schwärmen. Aber was ist die familiäre Atmosphäre nach innen wert, wenn man als Fan angesichts der dargebotenen Leistungen regelmäßig in Depression verfällt?


Da diese Situation nun schon seit Jahren anhält, kann daran weder ein Trainer noch ein Sportdirektor Schuld sein. Und die Spieler nehmen es halt dankend an. Das Problem ist das Gesamtkonstrukt und genau deswegen kann ich "Familienverein" nicht mehr hören. Alle haben sich lieb, manchmal ein bisschen beleidigte Leberwurst aber das war es dann auch. Da ist keine einzelne Person Schuld, aber in Präsidium, Aufsichtsrat, Geschäftsstelle, Wohlfühlrestaurant und Sponsorenteam hat sich dieses Geschwür langsam festgesetzt...

Klasseanalyse. Das Ganze ist im Fußball 4.0 nicht mehr wettbewerbsfähig.
"Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and most of the time, Stuttgarter Kickers leave their supporters disappointed."
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon fersehturm1899 » Samstag, 31.Mär 2018 - 20:22

DirtyToby hat geschrieben:
Ford K hat geschrieben:
stoitschkov hat geschrieben:Aus dem Beitrag von Micha-SVK nach dem Schott-Spiel lese ich aber schon raus, dass vom Verein (Vorstand, GF, Sportdirektor, Trainer, Funktionsteam) nicht permanent und nachdrücklich Leistung eingefordert wird. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre. Alle von Micha genannten Punkte sind da relevant, auch der Burger nach den Spielen (wenns ein Dauerzustand ist). Nach Kassel sind wir wohl auch schon einen Tag vorher angereist, um "optimal und professionell vorbereitet" zu sein. Kassel wäre im umgekehrten Fall wohl erst am Spieltag angefahren. Den Spielern sollte da von Vereinsseite deutlich eingebimst werden, dass solche Dinge keine Selbstverständlichkeit und auch keine Einbahnstrasse sind. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass einer allein (z.B. Trainer oder Sportdirektor) da auf verlorenem Posten steht, eine leistungsfördernde und -fordende Atmosphäre muss vom gesamten Verein gelebt und verinnerlicht werden. Es kursieren genügend Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit, die darauf hindeuten dass diesbezüglich einiges im Argen liegt.


...und mit genau dieser "Einstellung" erklärt sich wohl auch der megadämliche Abstieg von 2016, von dem man noch nicht weiß, ob sich die Kickers jemals davon erholen werden :!: Und die Wohlfühlatmosphäre wird es auch sein, weshalb so viele Spieler von diesem einzigartig familiären Verein schwärmen. Aber was ist die familiäre Atmosphäre nach innen wert, wenn man als Fan angesichts der dargebotenen Leistungen regelmäßig in Depression verfällt?


Da diese Situation nun schon seit Jahren anhält, kann daran weder ein Trainer noch ein Sportdirektor Schuld sein. Und die Spieler nehmen es halt dankend an. Das Problem ist das Gesamtkonstrukt und genau deswegen kann ich "Familienverein" nicht mehr hören. Alle haben sich lieb, manchmal ein bisschen beleidigte Leberwurst aber das war es dann auch. Da ist keine einzelne Person Schuld, aber in Präsidium, Aufsichtsrat, Geschäftsstelle, Wohlfühlrestaurant und Sponsorenteam hat sich dieses Geschwür langsam festgesetzt...


Klasse auf den Punkt gebracht,und um das Geschwür zu entfernen muss sich einiges ändern.
Zuletzt geändert von fersehturm1899 am Samstag, 31.Mär 2018 - 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon franky » Samstag, 31.Mär 2018 - 20:24

EliteSued hat geschrieben:Wohin gehst du, geliebter Sportverein Stuttgarter Kickers von 1899?

Die Bestandsaufnahme ist nicht mehr ernüchternd sondern geradezu erschütternd.
Ich verstehe nicht, wie es dieser Verein schafft, sich immer wieder selbst im Weg zu stehen und dafür zu sorgen, dass er quasi permanent auf der Fresse liegt.

Die Rahmenbedingungen sind zwar anspruchsvoll, aber doch eigentlich ok.
Neue Haupttribüne für die Vermarktung, DFB-zertifiziertes NLZ, mit MHP und Porsche Sponsoren für einen längerfristigen Weg, mit Martin Braun und auch MNP aus meiner Sicht die richtigen Männer auf den richtigen Positionen. Allerdings haben wir meiner Meinung nach weiterhin extreme Defizite in der Markenbildung und Außenwahrnehmung, doch das ist ein komplett anderes Thema.

Aber das nützt halt alles nichts, wenn wir sportlich nicht in die Spur kommen. Und danach sieht es nicht einmal im Ansatz aus. Ich verstehe nicht, warum - selektiv wahrgenommen - insbesondere die Kickers so häufig Spieler am Start haben, die keinerlei Mentalität, keinen Willen, keinen Ehrgeiz haben. Und da spreche ich nicht von den eigenen Jungs wie Suver, Jäger oder Meiser. Die brauchen Nebenleute, an denen sie sich aufrichten können. Aber da ist einfach nichts. Alles rund um Taktik und Spielverständnis ist weniger mein Thema, da können sich andere drüber auslassen. Aber an den vielzitierten Grundtugenden will ich die Jungs messen. Und da fällt das Fazit über weite Strecken erbärmlich aus. Und dafür sollen sie sich inkl. Trainerteam schämen.

Nach dieser Saison, wie auch immer wir sie beenden, steht der x-te Neuanfang an.
Sollte dieser in der Oberliga stattfinden müssen, bin ich mir nicht sicher, welche Perspektive sich den Kickers dann noch bietet.



Du sprichst mir aus der Seele!

Denn tatsächlich sind unsere Rahmenbedingungen für Regionalligaverhältnisse, wo eben die Grenze zwischen Amateur- und Profifußball quer durch die Liga verläuft, sooo schlecht nicht. Nebenbei bemerkt dürften wir in Relation zum Tabellenplatz auch noch absoluter Zuschauerkrösus aller Regionalligen sein...

Aber für die hier gezeigten Leistungen brauchts wirklich keine gut bezahlten (behaupte ich jetzt mal) Vollprofis. Da gucke ich mir lieber voll motivierte, fast sämtlich aus der Oberliga kommende Halbprofis wie z.B. in Stadtallendorf an, die sich den Allerwertesten aufreißen, weil sie Bock auf Regionalliga haben.

Was läuft da nur schief? Wer findet den Hebel?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon jox » Samstag, 31.Mär 2018 - 21:03

Wir haben gerade weil es noch immer viele lange treue Fans gibt, für die aktuelle Situation 2000 Fans im Stadion. Als einer der seit bald 30 Jahren (was haben wir nicht alles erlebt?) tiefblauer Fan ist, kann man die aktuelle Situation fast nicht mehr ertragen. Nach dem Abstieg hoffe ich vergeblich auf Besserung. Das schlimmste ist, dass gerade "gestandene" Spieler nicht in der Lage sind den jungen hungrigen Spielern die gewisse Mentalität vorzuleben, um mit kämpferischem Einsatz erfolgreich zu sein. Es ist doch echt ein Witz das bald jeder Gegner mehr Kampf und Galligkeit zeigt und ist es noch so eine Feierabendtruppe (was nicht böse gemeint ist).

Wir trainieren unter guten Bedingungen von denen andere nur träumen können. Warum kann kein Trainer das Potenzial aus den Jungs herausholen? Wenn die Leistung der etablierten Spieler - bis auf wenige Ausnahmen - nicht stimmt lasst bitte nur noch die jungen spielen, von denen man echt gutes sieht.

Ich selber kann meine Gefühlswelt gar nicht mehr beschreiben: Verzweiflung? Resignation? Gleichgültigkeit? Frust? Hoffnung? Was ist nur aus meinem Verein passiert? Bitte nur noch Spieler aufstellen die den Kampf noch annehmen wollen. Verlieren darf man, aber so oft wie wir uns diese Saison schon fast lächerlich gemacht haben geht echt nicht.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Heiko K. » Sonntag, 01.Apr 2018 - 9:45

Dieser Mannschaft gehört die gleiche "Wohlfühlatmosphäre" verpasst wie wir sie erleiden müssen.

Von außen betrachtet wirkt der Verein so, als ob seit zweieinhalb Jahren einfach nichts mehr gemacht wird und alles vor sich hin läuft. Kein Aufbäumen, keine Gegenwehr, kein Konzept. Die Vereinsführung ist auf Tauchstation, keiner will für irgendwas verantwortlich sein, keiner kann mir erklären wie man die Lage in der Griff bekommen will. Auf dem Platz bietet sich genau das gleiche Bild.

Viele unserer Spieler haben ein (unheilbares) Mentalitätsproblem. Da reicht es gegen Offenbach (weil die an diesem Tag aber sowas von keinen Bock hatten), aber sobald ein Gegner sich nicht die Opferrolle fügt ist es mit der Herrlichkeit vorbei. Dazu kommt ein massives Qualitätsproblem auch im fußballerischen Bereich. Dieses wurde über weite Strecken etwas überdeckt, da Abruscia eine klasse Saison spielt und den Laden mit entscheidenden Einzelaktionen bislang am Laufen gehalten hat.

Im Tor läuft es nicht optimal. Das 0:1 gegen Ulm mal wieder ein klarer Torwartball, und das nicht zum ersten mal.
Die Abwehr ist nach wie vor eine Baustelle. Garnier hat Stärken im Vorwärtsgang bewiesen, mit produktiven Flachpässen manche gute Szene eingeleitet. Aber defensiv schwimmt er machmal ganz schön. Jäger macht durchgängig einen überforderten Eindruck, steht oft falsch und verschätzt sich regelmäßig bei hohen Bällen. Feisthammel war bislang auch nicht der erhoffte Fels in der Brandung (mal vorsichtig ausgedrückt). Und links? Landeka ist dauerverletzt und in der Rückrunde durften schon drei Spieler (Klauß, Döringer, Suver) sich auf dieser Position versuchen - das sagt eigentlich alles.
Im Mittelfeld ist außer Abruscia nicht viel los. Scepanik läuft nach seiner Verletzung seiner Form hinterher. Müller, der letzte Saison eine spürbare Verstärkung war hat sich zum Mitläufer entwickelt. Nichts mehr zu spüren von der Präsenz der vegangenen Runde. Blank gelingt vorwärts nicht mehr viel, wenigstens seine Defensivaufgaben hat er aber meistens im Griff. Schwarz ist ein Schönspieler, der nicht schön spielt. Die einst mit großen Hoffnungen geholten Mannström und Hirsch hätten nach ihren Leistungen nicht mal einen Platz in der abgemeldeten Zweiten Mannschaft verdient gehabt. Klauß, was soll ich da sagen? Macht der auch mal was? Hat der gegen Ulm mitgespielt? Man musste schon genau hinschauen.
Und im Sturm? Die Ausfälle von Pfeiffer und Weißenfels haben uns das Genick gebrochen. Tunjic braucht eine funktionierende Mannschaft hinter sich, Badiane ist launisch und furchtbar unproduktiv. Dass wir auf Spieler wie Rasic zurückgreifen müssen sagt schon viel aus.

Es sind tatsächlich die jungen Spieler wie Meiser, Suver oder Blank bei denen der Wille zu sehen ist. Der Rest spielt halt nach Lust und Laune mit. Mit Profifußball hat das leider nicht mehr viel zu tun. Und in ein paar Wochen gar nichts mehr.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon brublue » Sonntag, 01.Apr 2018 - 10:11

Es gibt nur eines, absteigen und einen erfahrenen Trainer holen. Da muss einmal richtig Geld in die Hand genommen werden, sonst wird das nichts. Eigene talentierte Spieler müssen gehalten werden. Und noch etwas, es sollte noch, falls es möglich ist, in dieser Saison Insolvenz angemeldet werden, damit wir wenigstens in der Oberliga starten dürfen. Wenn wir aus welchem Grund auch immer, nicht absteigen sollten, geht der Schlamassel gerade so weiter. Eigentlich habe ich auf so etwas keine Lust mehr. Vielleicht sollten sich unsere Verantwortlichen in Homburg erkundigen, wie man nach dem Abstieg in der Oberliga so erfolgreich sein kann.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon fersehturm1899 » Sonntag, 01.Apr 2018 - 10:17

Mir bezahlen jetzt wohl die Quitung das zeit den 3 liga Abstieg einfach so weitergemacht wurde und es keine kontinuität mehr gibt entweder auf den trainerstuhl und noch weniger bei der mannschaft, und wann hatten wir den wirklich den letzten erfahreren trainer ?

auch wenn wir doch noch irgend wie mit viel duses die klasse halten geht es wohl erstmal so weiter

Oberliga klingt natürlich verdammt beschissen aber vieleicht brauchen wir diesen Abstieg damit wirklich mal jeder Stein umgedreht wird
die aus den tal haben es uns ja bei ihren Abstieg vorgemacht.

Und wir dann mit braun evtl Doppelfunktion vorübergehend und dann mit einen vernüftigen Konzept Plan haben in ca 3 jahren wieder aufzusteigen.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stuttgartwizard » Sonntag, 01.Apr 2018 - 10:47

fersehturm1899 hat geschrieben:Mir bezahlen jetzt wohl die Quitung das zeit den 3 liga Abstieg einfach so weitergemacht wurde und es keine kontinuität mehr gibt entweder auf den trainerstuhl und noch weniger bei der mannschaft, und wann hatten wir den wirklich den letzten erfahreren trainer ?

auch wenn wir doch noch irgend wie mit viel duses die klasse halten geht es wohl erstmal so weiter

Oberliga klingt natürlich verdammt beschissen aber vieleicht brauchen wir diesen Abstieg damit wirklich mal jeder Stein umgedreht wird
die aus den tal haben es uns ja bei ihren Abstieg vorgemacht.

Und wir dann mit braun evtl Doppelfunktion vorübergehend und dann mit einen vernüftigen Konzept Plan haben in ca 3 jahren wieder aufzusteigen.


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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon SVK_svk » Sonntag, 01.Apr 2018 - 10:47

brublue hat geschrieben:Vielleicht sollten sich unsere Verantwortlichen in Homburg erkundigen, wie man nach dem Abstieg in der Oberliga so erfolgreich sein kann.


Das kann auch ich dir erklären - Geld.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Sonntag, 01.Apr 2018 - 10:58

Auffällig ist ja in den Interviews nach den Pleiten, dass sich Spieler nie erklären können woran es nun gemangelt hat. Da will keiner dem anderen weh tun. Ich habe z. B. immer viel von Mannström gehalten, aber was der diese Runde anbietet ist eine Unverschämtheit. Wir haben durch die Bank führungsschwache Spieler, da nützen einige spielerische Fähigkeiten eben auch nichts mehr. Und das liegt sehr wohl an der Spitze des Vereins, die nicht die richtigen Leitlinien vorgeben. Die blaue Familie sollte mal mehr für blaue Flecken sorgen um ernst genommen zu werden.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon DirtyToby » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:00

SVK_svk hat geschrieben:
brublue hat geschrieben:Vielleicht sollten sich unsere Verantwortlichen in Homburg erkundigen, wie man nach dem Abstieg in der Oberliga so erfolgreich sein kann.


Das kann auch ich dir erklären - Geld.

Dass Geld allein noch lange nicht ausreicht haben wir glaube ich die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen... Aber auch das gehört zu unserem Problem: wir finden immer Gründe, warum die Anderen / die Umstände an unserer Situation Schuld sind...
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon fersehturm1899 » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:01

stuttgartwizard hat geschrieben:
fersehturm1899 hat geschrieben:Mir bezahlen jetzt wohl die Quitung das zeit den 3 liga Abstieg einfach so weitergemacht wurde und es keine kontinuität mehr gibt entweder auf den trainerstuhl und noch weniger bei der mannschaft, und wann hatten wir den wirklich den letzten erfahreren trainer ?

auch wenn wir doch noch irgend wie mit viel duses die klasse halten geht es wohl erstmal so weiter

Oberliga klingt natürlich verdammt beschissen aber vieleicht brauchen wir diesen Abstieg damit wirklich mal jeder Stein umgedreht wird
die aus den tal haben es uns ja bei ihren Abstieg vorgemacht.

Und wir dann mit braun evtl Doppelfunktion vorübergehend und dann mit einen vernüftigen Konzept Plan haben in ca 3 jahren wieder aufzusteigen.


Du gehst doch nicht davon aus, dass 3 Jahre Oberliga in irgendeiner Weise überleben können.
Selbst mit Feierabendkickern ist das nicht finanzierbar.


klar geht das wenn mann die kosten erstmal massiv herunterfährt und dann wieder etwas erhöht und die mannschaft gezielt zu verstärken das der Aufstieg gelingen kann.
Zuletzt geändert von fersehturm1899 am Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon brublue » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:06

SVK_svk hat geschrieben:Das kann auch ich dir erklären - Geld.


Warum sind dann andere Vereine mit weniger Geld erfolgreicher als die Kickers ? Nein, ich glaube, dass bei uns einfach Dinge falsch angepackt werden.
Ein Beispiel: Lorz sagt in einem Interview, dass wir bei 3000 Zuschauern keine Gewinne erzielen. Jetzt werden ein paar Blöcke geschlossen, und Herr Pfeifer will durch die Einsparung von ein paar Sicherheitskräften, bei 2000 Zuschauern Gewinne einfahren. Wenn das so einfach ist, warum reagiert unserer Verein erst wenn die Saison schon fast vorbei ist.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stuttgartwizard » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:11

fersehturm1899 hat geschrieben:
stuttgartwizard hat geschrieben:
fersehturm1899 hat geschrieben:Mir bezahlen jetzt wohl die Quitung das zeit den 3 liga Abstieg einfach so weitergemacht wurde und es keine kontinuität mehr gibt entweder auf den trainerstuhl und noch weniger bei der mannschaft, und wann hatten wir den wirklich den letzten erfahreren trainer ?

auch wenn wir doch noch irgend wie mit viel duses die klasse halten geht es wohl erstmal so weiter

Oberliga klingt natürlich verdammt beschissen aber vieleicht brauchen wir diesen Abstieg damit wirklich mal jeder Stein umgedreht wird
die aus den tal haben es uns ja bei ihren Abstieg vorgemacht.

Und wir dann mit braun evtl Doppelfunktion vorübergehend und dann mit einen vernüftigen Konzept Plan haben in ca 3 jahren wieder aufzusteigen.


Du gehst doch nicht davon aus, dass 3 Jahre Oberliga in irgendeiner Weise überleben können.
Selbst mit Feierabendkickern ist das nicht finanzierbar.


klar geht das wenn mann die kosten erstmal massiv herunterfährt und dann wieder etwas erhöht um die mannschaft gezielt zu verstärken das der aufstieg gelingen kann
was wäre den sonst die Lösung ?


Massiv herunterfahren- gut keine Profispieler mehr geht
Stadion nur noch Haupttribüne aufmachen - geht- sorry aber ohne mich.
Bin jetzt im 35 Jahr immer dabei und solang ich mit Ende 40 noch 90 Minuten stehen kann werde ich dies auch.

Dann kannst noch Mitarbeiter auf Geschäftsstelle einsparen, in der 5. Liga kannst auch Bewirtung im Stadion selbst übernehmen.
Schräglage haben wir genug im Verein.
Zuletzt geändert von stuttgartwizard am Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
Wegen Betriebsunfall - Reparatur bis auf weiteres in der
Oberliga erstklassig fünftklassig
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon gablenberger » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:12

...vor lauter "ruhe bewahren" ist der verein ziemlich eingeschlafen, fast schon im wachkoma...

wenn ich z.b. herrn kochsmeier im l-tv-interview höre, glaube ich nicht, dass er die realität erkannt hat. es wird von "leitsätzen", von "marke", etc. gesprochen. klingt alles schön oberflächlich, aber hat nichts mit einem konzept und einem ausweg aus der momentanen situation zu tun.
inzwischen, wie von vielen vorhergesagt, machen sich auch immer mehr über die trikots (die gleichen wie real oder dortmund, wir erinnern uns...) lustig: graue mäuse - mehr nicht! warum man von "marke" schärfen spricht und dann völlig grundlos gestern nicht in blau antritt, verstehe ich auch nicht. ist aber nicht unser hauptproblem. das ist immer noch das "weiter so" und das schönreden. nach niederlagen wird immer noch zu oft von "ordentlicher leistung" und "gutem kampf" gesprochen. sorry, aber jeder hat doch die leistungen bzw. nichtleistungen gesehen. da ist doch klar, dass immer mehr zuschauer daheim bleiben. verlieren ist das eine, sich verarschen lassen muss aber niemand. da ist einem irgendwann auch das geld zu schade. das hat nix mit "immer hinter seinem verein stehen" zu tun.
jede halbprofitruppe reist am spieltag nach stuttgart, trinkt noch ein bierchen zum mittagessen und nimmt dann die punkte mit. unsere mannschaft reist mit kompletten team hinter dem team einen tag vorher an, nächtigt wie die könige und lässt die punkte kampflos liegen, wenn es drauf ankommt.
wo sind die leute, die mal hinstehen und laut werden und kämpfen? sich gegen den untergang wehren? die die fans und das umfeld mitnehmen? den funken überspringen lassen? ich sehe niemand, weder auf dem platz noch im vorstand. schön in deckung bleiben und "ruhe bewahren"...
die große stadt lockt mit ihrem glanz, mit schönen frauen, mit musik und tanz...
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blue Tiger » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:24

Ich denke, dass Heiko K. die Mannschafts-Misere sehr gut dargestellt hat. Und wenn ich dann noch die gestrige Aussage von Tunjic am Zaun lese "Wir hatten einen schlechten Tag", macht mich das sprachlos. So eine Erklärung 6 Spieltage vor Saisonende bei der Tabellensituation. Nach Anfahrt am Vortag und Hotelübernachtung.Im Abstiegskampf endlich angekommen? Mitnichten!

Und Paco Vaz? Er sagte bei seiner Beförderung zum Cheftrainer im Dezember, er habe jetzt Videos von allen Teams der RL SW gesichtet. Na dann, vielen Dank dafür. Regionalliga und Abstiegskampf scheinen mindestens 1 Nummer zu groß für ihn zu sein.

Der Druck gerade für die jungen Spieler wird in den letzten 5 Spielen immens hoch, weitere Gelbsperren drohen. Ich rechne bestenfalls mit noch 7 Punkten; ob 39 Punkte dann für Platz 15 oder nur 16 reichen, wird man sehen. Jedenfalls einen Aufstieg unseres Tabellenzweiten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Und bitte - hört auf mit dem dümmlichen Insolvenzgeschreibsel. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass im vergangenen November Forderungsverzichte in Höhe von Euro 1,53 Mio erklärt wurden, um jetzt Inso-Antrag zu stellen? Auch liegen die Voraussetzungen für einen Inso-Antrag nicht vor (Insolvenzgrund), so ein Insolvenzverfahren ist kein Wunschkonzert.
Zuletzt geändert von Blue Tiger am Sonntag, 01.Apr 2018 - 12:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Franz » Sonntag, 01.Apr 2018 - 11:28

...hat unsere "Erste" (noch) einen Mannschaftsrat?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon hoha » Montag, 02.Apr 2018 - 11:09

Aus meiner Sicht muss man sich leider damit abfinden, das die Stuttgarter Kickers am Ende sind.
Selbst wenn wir dieses Jahr nicht absteigen, was kommt nächste Saison????
Wir haben es die letzten 20 Jahre leider nie geschafft kontinuierliche Leistungen, sowohl bei den Verantwortlichen wie bei den Spielern abzuliefern, und sind nun leider kurz vorm Aus.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Kickers-Louis » Montag, 02.Apr 2018 - 11:14

Die Verantwortlichen haben es leider nicht geschafft - E I N T E A M - zusammen bzw. einzustellen - in dem jeder für jeden und vor allem für den Verein und die Fans kämpft - nebenbei für Ihre eigene Weiterqualifizierung.

Man vergrault einen nach dem Anderen langjährigen Fan, der sich mit dieser Mannschaft nicht identifizieren kann.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Kickers-Oli » Montag, 02.Apr 2018 - 11:38

Kickers-Louis hat geschrieben:Man vergrault einen nach dem Anderen langjährigen Fan, der sich mit dieser Mannschaft nicht identifizieren kann.

Stimmt. Wenn man ein Jahr zurückdenkt über 3000 bei Heimspielen (unabhängig von den Freikartenaktionen) und man hatte das Gefühl alle gemeinsam packen das. Heute merkt man Resignation und Gleichgültigkeit. Da nehm ich mich auch mit ein. Bei belive in blue....Immer dabei aber mittlerweile ist mir mein Geld und mein Wochenende zu schade um sich über Tunjics ständige schlechte Tage aufzuregen....Früher hab ich mich über Freitag Spiele geärgert heute bin ich nicht unbedingt traurig das ich das Elend gegen Elversberg nicht sehen muss.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Blau Blauer kickers » Montag, 02.Apr 2018 - 11:56

Kickers-Oli hat geschrieben:
Kickers-Louis hat geschrieben:Man vergrault einen nach dem Anderen langjährigen Fan, der sich mit dieser Mannschaft nicht identifizieren kann.

Stimmt. Wenn man ein Jahr zurückdenkt über 3000 bei Heimspielen (unabhängig von den Freikartenaktionen) und man hatte das Gefühl alle gemeinsam packen das. Heute merkt man Resignation und Gleichgültigkeit. Da nehm ich mich auch mit ein. Bei belive in blue....Immer dabei aber mittlerweile ist mir mein Geld und mein Wochenende zu schade um sich über Tunjics ständige schlechte Tage aufzuregen....Früher hab ich mich über Freitag Spiele geärgert heute bin ich nicht unbedingt traurig das ich das Elend gegen Elversberg nicht sehen muss.


Ich hatte eher das Gefühl dass vom ersten Spiel an immer ein Sündenbock gesucht wurde.
Zayer raus..Lorz raus..Kamiski raus...Dinkelacker raus....Schulz raus....ALLE raus....
Kann mich noch gut an den Schlusspfiff in Nöttingen erinnern.......ohne Worte....
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon BlueScorpion » Montag, 02.Apr 2018 - 13:47

EliteSued hat geschrieben:Wohin gehst du, geliebter Sportverein Stuttgarter Kickers von 1899?

Die Bestandsaufnahme ist nicht mehr ernüchternd sondern geradezu erschütternd.
Ich verstehe nicht, wie es dieser Verein schafft, sich immer wieder selbst im Weg zu stehen und dafür zu sorgen, dass er quasi permanent auf der Fresse liegt.

Die Rahmenbedingungen sind zwar anspruchsvoll, aber doch eigentlich ok.
Neue Haupttribüne für die Vermarktung, DFB-zertifiziertes NLZ, mit MHP und Porsche Sponsoren für einen längerfristigen Weg, mit Martin Braun und auch MNP aus meiner Sicht die richtigen Männer auf den richtigen Positionen. Allerdings haben wir meiner Meinung nach weiterhin extreme Defizite in der Markenbildung und Außenwahrnehmung, doch das ist ein komplett anderes Thema.

Aber das nützt halt alles nichts, wenn wir sportlich nicht in die Spur kommen. Und danach sieht es nicht einmal im Ansatz aus. Ich verstehe nicht, warum - selektiv wahrgenommen - insbesondere die Kickers so häufig Spieler am Start haben, die keinerlei Mentalität, keinen Willen, keinen Ehrgeiz haben. Und da spreche ich nicht von den eigenen Jungs wie Suver, Jäger oder Meiser. Die brauchen Nebenleute, an denen sie sich aufrichten können. Aber da ist einfach nichts. Alles rund um Taktik und Spielverständnis ist weniger mein Thema, da können sich andere drüber auslassen. Aber an den vielzitierten Grundtugenden will ich die Jungs messen. Und da fällt das Fazit über weite Strecken erbärmlich aus. Und dafür sollen sie sich inkl. Trainerteam schämen.

Nach dieser Saison, wie auch immer wir sie beenden, steht der x-te Neuanfang an.
Sollte dieser in der Oberliga stattfinden müssen, bin ich mir nicht sicher, welche Perspektive sich den Kickers dann noch bietet.

Gar keine-weil die Gläubiger -wenn sie Hirn haben-dem Tilgungsplan des Insolvenzverwalters nicht zustimmen werden und somit die Fußballabteilung abgewickelt wird
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Franz » Montag, 02.Apr 2018 - 17:04

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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon B. » Montag, 02.Apr 2018 - 17:08

Laut STZ erwartet Prof. Lorz "eine Reaktion" und stellt dem Trainer "keinen Persilschein aus" und "schließt nichts aus". Aber worauf wartet er denn noch? Noch eine Woche mit "Perfekt vorbereiten", "Köpfe hochbringen", etc.? Davon hatten wir Wochen genug, allein die Spiele an den Wochenenden waren so störend!
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Franz » Montag, 02.Apr 2018 - 17:10

B. hat geschrieben:Laut STZ erwartet Prof. Lorz "eine Reaktion" und stellt dem Trainer "keinen Persilschein aus" und "schließt nichts aus". Aber worauf wartet er denn noch? Noch eine Woche mit "Perfekt vorbereiten", "Köpfe hochbringen", etc.? Davon hatten wir Wochen genug, allein die Spiele an den Wochenenden waren so störend!

Trainer Vaz muss liefern
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgarter-kickers-trainer-vaz-muss-liefern.0593aa14-bcc3-490d-acca-55c807b10985.html
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon brublue » Montag, 02.Apr 2018 - 17:34

Franz hat geschrieben:Trainer Vaz muss liefern https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 10985.html


Endlich kommt eine Reaktion unseres Präsidenten. Ich glaube die Zeit von PV ist abgelaufen. Und wieder muss man die Verantwortlichen kritisieren, dass sie es immer und immer wieder mit Anfängern probieren.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Bluebyte » Montag, 02.Apr 2018 - 17:39

Wie? Trainerwechsel? Das wär ja mal was Neues. Das man da nicht schon früher drauf gekommen ist. :roll: :lol: :lol:
Wenn der Fan kräht auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt wie´s ist.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon Stadiongänger » Montag, 02.Apr 2018 - 18:11

Habe ich das richtig in dem Zeitungslink gelesen?
Der Trainer muss sich über Ostern erholen?
Wenn ja dann soll irgendwer das Training diese Woche leiten
aber bitte nicht mehr Hr. Vas.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Montag, 02.Apr 2018 - 18:16

"Ruhe bewahren, gut durchdachte Entscheidungen treffen, aber gleichzeitig nix ausschliessen wollen" :roll: :roll: :roll: :roll:

wieviel Spiele stehen noch aus??
in so einer Situation schmeiße ich doch den Trainer umstandslos raus oder stütze ihn öffentlich zu 100%, das ist doch kleines Einmaleins.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon fersehturm1899 » Montag, 02.Apr 2018 - 18:22

Und wer soll dann bitte kommen wenn wir gegen Elversberg verlieren und würde der dann auch in der Oberliga bleiben ?
wenn Trainerwechsel dann jetzt oder volles vertrauen in PV den nach Elversberg könnte es zu spät sein.
Zuletzt geändert von fersehturm1899 am Montag, 02.Apr 2018 - 18:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon blacky » Montag, 02.Apr 2018 - 18:23

brublue hat geschrieben:
Franz hat geschrieben:Trainer Vaz muss liefern https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 10985.html


Endlich kommt eine Reaktion unseres Präsidenten. Ich glaube die Zeit von PV ist abgelaufen. Und wieder muss man die Verantwortlichen kritisieren, dass sie es immer und immer wieder mit Anfängern probieren.


Unser Präsident wacht ja "sehr früh" auf in der Realität und die "Erfolge" mit seinen Trainer-Novizen seit geraumer Zeit sind wirklich "sehr überzeugend". Nach dem Niedergang in den letzten drei Jahren wird es höchste Zeit, dass unser Sportdirektor alleine und ohne die bisherigen Verantwortlichen die wichtigen personellen Entscheidungen trifft. Schlechter kann es ja nicht mehr werden. Macht man im bisherigen Trott, mit den gleichen Entscheidungsträgern und der "familiären Wohlfühlatmosphäre" im Verein so weiter, folgt der weitere Absturz bis zum endgültigen Aus. Außerdem scheint ein Großteil der Mannschaft immer noch nicht kapiert zu haben (siehe Aussage von Tunjic nach der Kassel-Pleite), um was es geht. Dieser Fakt ist auch kein Ruhmesblatt für unseren jetzigen Trainer und man fragt sich zwangsläufig, was die Mannschaft die ganze Woche trainiert ?
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon SVK_svk » Montag, 02.Apr 2018 - 18:30

Massimo Morales oh oh oh oh oh Massimo Morales oh oh oh oh oh

Da kannst du doch jeden Trainer hinsetzen... Mentalität ist das Stichwort, und diese hat ein Großteil unserer Jungs leider nicht. Und diejenigen die diese immer gezeigt haben (z.b. Blank) werden raus rotiert :roll:

Für Elversberg geht es am Freitag um nichts mehr. Wenn du hier von der ersten Minute an bissig bist und um jeden Ball fightest, dann gewinnst du das Ding. Wenn wir uns aber wieder einigeln und vor Angst erstarren, werden wir wieder 0:3 an die Wand gespielt.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon fersehturm1899 » Montag, 02.Apr 2018 - 18:31

Von was muss sich den bitte PV laut den artikel über Ostern erholen ?
und das heisst dann wohl auch das die truppe nach der unterirdischen leistung in Kassel auch noch 2 tage frei hatte.
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Re: Quo vadis SVK

Beitragvon stoitschkov » Montag, 02.Apr 2018 - 18:38

SVK_svk hat geschrieben:Da kannst du doch jeden Trainer hinsetzen... Mentalität ist das Stichwort, und diese hat ein Großteil unserer Jungs leider nicht. Und diejenigen die diese immer gezeigt haben (z.b. Blank) werden raus rotiert :roll:


man kann einiges (vieles?) auf die Mentalität zurückführen, aber nicht alles. MB beklagt, dass wir zuwenig Spieler haben die "über die Physis kommen". Da stellt sich bei mir doch sofort die Frage warum wir dann (unter Vaz) einen Stil spielen, der sich stark über Intensität, Laufbereitschaft, zweite Bälle, Zweikämpfe definiert?? Oder anders formuliert: warum kommen wir dann 0,0 übers Spielerische??
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