WM 2018

Alles, was nicht mit unseren Blauen zu tun hat

Re: WM 2018

Beitragvon Bobis » Dienstag, 17.Jul 2018 - 0:17

stoitschkov hat geschrieben:für Bobis :D :wink: :

Anzahl der Elfmeter pro Weltmeisterschaft seit 1954:
1954: 8
1958: 7
1962: 8
1966: 8
1970: 5
1974: 9
1978: 14
1982: 9
1986: 14
1990: 14
1994: 15
1998: 17
2002: 17
2006: 16
2010: 12
2014: 13
2018: 28

uuuups, 28 hoppla und der ein oder andere wurde nicht gepfiffen. Wie viele davon durch Videobeweis?
Jedoch, bis 1978 waren es noch 16 Mannschaften. Daher sind die 14 nicht ohne.
1982 möchte ich noch an eines meines Lieblingstore erinnern, Teofilo Cubillas der Außenrist -Gott
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Re: WM 2018

Beitragvon HX » Dienstag, 17.Jul 2018 - 12:34

stoitschkov hat geschrieben:für Bobis und Stoitschkov :D :wink: :


Anzahl der Elfmeter pro Weltmeisterschaft seit 1954:
1954: 8 - 16 Teilnehmer - 26 Spiele -> Ø 0,308 Elfmeter/Spiel
1958: 7 - 16 Teilnehmer - 35 Spiele -> Ø 0,200 Elfmeter/Spiel
1962: 8 - 16 Teilnehmer - 32 Spiele -> Ø 0,250 Elfmeter/Spiel
1966: 8 - 16 Teilnehmer - 32 Spiele -> Ø 0,250 Elfmeter/Spiel
1970: 5 - 16 Teilnehmer - 32 Spiele -> Ø 0,156 Elfmeter/Spiel
1974: 9 - 16 Teilnehmer - 38 Spiele -> Ø 0,237 Elfmeter/Spiel
1978: 14 - 16 Teilnehmer - 38 Spiele -> Ø 0,368 Elfmeter/Spiel
1982: 9 - 24 Teilnehmer - 52 Spiele -> Ø 0,173 Elfmeter/Spiel
1986: 14 - 24 Teilnehmer - 52 Spiele -> Ø 0,269 Elfmeter/Spiel
1990: 14 - 24 Teilnehmer - 52 Spiele -> Ø 0,269 Elfmeter/Spiel
1994: 15 - 24 Teilnehmer - 52 Spiele -> Ø 0,288 Elfmeter/Spiel
1998: 17 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,266 Elfmeter/Spiel
2002: 17 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,266 Elfmeter/Spiel
2006: 16 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,250 Elfmeter/Spiel
2010: 12 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,188 Elfmeter/Spiel
2014: 13 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,203 Elfmeter/Spiel
----------
2018: 28 - 32 Teilnehmer - 64 Spiele -> Ø 0,438 Elfmeter/Spiel
----------
1954 - 2014 => Ø 0,244 Elfmeter/Spiel
1954 - 1974 => Ø 0,231 Elfmeter/Spiel
1978 - 1994 => Ø 0,268 Elfmeter/Spiel
1998 - 2014 => Ø 0,234 Elfmeter/Spiel
=> Aussage: "Die Einführung des VAR verdoppelt die Anzahl der Elfmeter (und nimmt damit massiv Einfluss aufs Spielgeschehen)."

Ich möchte dem noch hinzufügen:
Wäre Steffen Simon Schiedsrichter, dann hätteste locker 10 Elfmeter und 8 rote Karten in jedem Spiel....
Wer einen VAR schafft, schafft damit auch Elfmeter; denn eine Behörde, die es nicht braucht, schafft sich eben automatisch soviel Arbeit, damit man sie braucht...

Noch zu den Regeln:
Viele Sportarten sind ja von englischen Gentlemen erfunden worden, und die ursprünglichen Regeln im Sinne echter sportsmanship gedacht und niedergeschrieben.
So zählst Du z.B. beim Golfen keinen Schlag, wenn Du den Ball aus Versehen triffst; aber Du zählst einen Schlag, wenn Du den Ball treffen willst, ihn aber verfehlst.
Ähnlich auch die Intention beim Handspiel: maßgeblich ist (eigentlich...) die Absicht, nicht die Tatsache.
Dass das nicht immer zweifelsfrei aufzulösen ist (vgl. Perisic), ist logisch - und hier kommt der Referee mit seiner Entscheidung und seinem Ermessensspielraum(!) zum Einsatz (inkl. dem Faktor "Zufall", dass das Schirigespann Teil des Spiels ist, und nicht immer den besten Blickwinkel hat (den hat der VAR übrigens auch nicht zwingend, weil ihm z.B. die 3. Dimension fehlt...)).
Den Aspekt Ermessensspielraum / Entscheidungsunschärfe vergessen wir Deutschen immer - wir denken immer, es gibt nur schwarz und weiß.

Ob dem Sport mit dem VAR nun geholfen ist, oder nicht, darüber darf schon jeder selbst entscheiden - ich habe daran mal berechtigte Zweifel.
Viel besser geholfen wäre ihm meiner Meinung nach, wenn dem Gespann auf dem Rasen mehr Respekt entgegengebracht würde.
Von zweitklassigen Schauspielern wie Neymar, "Betrügern" wie Griezmann, Zeitschindern und Schiri-Anmeckerern aller Art, ebenso wie von Reportern wie dem o.a. Ersatzgott Steffen Simon & co., so wie von uns allen...

So sehr ich die Meinung teile, dass speziell die Spiele bei der WM 2018 von besserer Qualität waren, wie bei den Turnieren zuvor (inkl. auch die EM16), so sehr ärgere ich mich darüber, dass den Kroaten durch die ersten beiden Tore der Zahn gezogen wurde, und ich greife da mal eine Stoitschkov'sche Formulierung auf: "ich fühle mich ums Finale betrogen", dem angeblichen Sensationsspiel mit den 6 Toren kann ich wenig abgewinnen...
Meiner o.a. Argumentation folgend, muss ich die Tatsachenentscheidung beim Freistoß akzeptieren.
Ironie des Schicksals, dass der VAR die "ausgleichende Gerechtigkeit" durch sein Eingreifen aushebelt.
Dass "die tapferen Kroaten" ab Mitte 2.HZ keine Kraft und Luft mehr hatten, haben sie sich durch die 3 vorigen Verlängerungen zwar selbst zuzuschreiben, aber ich hätte es sehr gern gesehen, wenn das Spiel bis zum Schluss eng geblieben wäre, und Frankreich irgendwann auch was fürs Spiel hätte betragen müssen (oder es unterlassen hätten...?).

Noch kurz zum Thema "Ballbesitzfußball ist tot"...
Aus den deutschen Spielen ist das nicht abzuleiten, Spanien habe ich leider zu wenig gesehen...
Aus den deutschen Spielen ist nur abzuleiten, dass "Fußball ohne Arbeit" tot ist - aber das ist ja die Binse der Binsen...
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Re: WM 2018

Beitragvon Blinky Bill » Dienstag, 17.Jul 2018 - 12:44

HX hat geschrieben:Ich möchte dem noch hinzufügen:
Wäre Steffen Simon Schiedsrichter, dann hätteste locker 10 Elfmeter und 8 rote Karten in jedem Spiel....

Aber nur gegen Mannschaften mit südländischem Aussehen. Weil nach Simon neigen die besonders zu heimtückischen und versteckten Fouls.
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Re: WM 2018

Beitragvon tobi-svk » Dienstag, 17.Jul 2018 - 18:50

Bobis hat geschrieben:
tobi-svk hat geschrieben:Haben sich doch beide zur Türkei bekannt, nur weil sie einen deutschen Pass haben, darf man sie nicht als Türken bezeichnen?

Wenn Du mit Bekenntnis die Erdoganunterstützung meinst, demnach waren sie niemals deutsch?
OK, Özil ist eingebürgert worden, damit er für uns spielen kann.

Ist aber interessant, dass niemand Marko Marin, Felix Sturm oder wegen mir Andrea Petkovic erwähnt.
Bei denen gibts keine Zweifel?

Hat sich jemand von diesen Sportlern jemals jemand klar zu seinem Präsidenten aus seinem Herkunftsland bekannt?
Du sagst doch auch nicht, wenn du Macron, Putin, den Kaiser von China oder die Politik von sonst irgendjemandem toll findest, dass es „dein Präsident“ ist. Das ist ein klares Bekenntnis von Gündogan und Özil zur Türkei gewesen.
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Re: WM 2018

Beitragvon HX » Dienstag, 17.Jul 2018 - 20:57

tobi-svk hat geschrieben:Hat sich jemand von diesen Sportlern jemals jemand klar zu seinem Präsidenten aus seinem Herkunftsland bekannt?

Wann hast Du Dich denn zuletzt zum Präsidenten, Regierungschef oder Parlament "Deines Herkunftslands" bekannt?
Und zu den Werten Deiner Verfassung, die sich z.B. zur Gleichheit von Mann und Frau, freier Entfaltung der Persönlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt oder gegen die Diskriminierung wegen Heimat, Herkunft, Glauben,... ausspricht? Und uns eigentlich alle auf diese und weitere Werte "verpflichten"...

İlkay Gündoğan:
Geburtsort Gelsenkirchen => Herkunftsland Doitschland!
Eltern eingewandert (und in DE steuerpflichtig) seit anno 1979

Mesut Özil:
Geburtsort Gelsenkirchen => Herkunftsland Doitschland!
Seine Großeltern(!!) sind eingewandert (worden...) "Die Deutschen wollten meine Großväter haben",
und wir behandeln ihn (und viele andere...) immer noch als Ausländer, bestenfalls "Bürger zweiter Klasse", völlig egal, was sie tun, können, denken und leisten???

Die Erläuterungen von Özil zum Thema "Heimat" kannste hier nachlesen, sein Buch scheint leider vergriffen zu sein:
http://www.deutschlandfunk.de/mesut-oezil-die-magie-des-spiels.1310.de.html?dram:article_id=423050
"Man kann durchaus Teil zweier Kulturen sein. Man kann durchaus auch auf zwei Kulturen stolz sein. Ein Herz kann sowohl türkisch als auch deutsch schlagen.
Man kann deutsch denken und türkisch fühlen. So funktioniert Integration. Mit gegenseitigem Respekt, wie bei einer starken Fußballmannschaft"


Blöderweise kann man "Heimat" oder vielleicht besser "Zugehörigkeitsgefühl" nicht ausziehen, wie ein Fußballtrikot, und ein anderes dafür anziehen.
Bei den Italienern mit ihrer Mafia ist das doppelte Heimatsgefühl längst liebgewonnene Folklore, den "Dreckstürken" und ihrer Abneigung gegen Leberwurscht lassen wir es wohl nie durchgehen, dass sie eine Bindung zur "Alten Heimat" aufrechterhalten. Und nur ganz nebenbei: da wir Doitschen uns im Ausland ja stets super gut integrieren in die lokalen Gepflogenheiten und uns zur "Neuen Heimat" bekennen, gibt's auf der ganzen Welt "Oktoberfeste"...
Da gibt's nun also tatsächlich immer noch Menschen, die eine Liebe für zwei Länder empfinden, sprich eine Doppel-Heimat haben.
Sollte uns eigentlich nicht großartig stören, wir haben ja schließlich die Doppel-Moral erfunden...

Oliver Kahn paktiert mit dem Menschenfreunde-Regime aus Saudi-Arabien, und der internationalen Geldwäschemafia?
Wurscht, er ist ja blond... (Obwohl... Vater gebürtig aus Lettland... hmm...)
Doch ist der Böseste Bube allerdings eindeutig Gündoğan:
Er hat die Widmung auf ein Nike(!)-Trikot geschrieben... Özil hat Erdoğan dagegen ohne Widmung lediglich ein Fair-Trade Erzeugnis aus Herzogenaurach überreicht... ;-)
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Re: WM 2018

Beitragvon NullSiebenElf » Dienstag, 17.Jul 2018 - 23:16

Was soll eigentlich die Nationalmannschaft mit der Bundesrepublik Deutschland zu tun haben?

Die Nationalmannschaft ist die Auswahl eines privaten, nicht-staatlichen, gewinnorientierten Sportverbandes. Für ihn zu spielen bedeutet nicht, sich mit irgendwelchen deutschen Werten (welchen eigentlich?) identifizieren oder sich zur Bundesrepublik Deutschland bekennen zu müssen. "Die Mannschaft" ist keine Bundesbehörde, sondern in erster Linie eine Cash Cow, die auf einer höheren Ebene des Vereinsfußballs Millionen oder gar Milliarden produziert, die am Ende in private Taschen fließen.

Vor allem aber ist die Idee einer Nationalmannschaft längst überholt. Bei drei der vier WM-Halbfinalisten werden permanent Diskussionen über die ethnische Zusammensetzung der Mannschaften geführt. Lukaku hat sich jetzt erst wieder beschwert, dass er im Falle eines Erfolgs als Belgier, im Falle einer Niederlage als Kongolese betrachtet werde. In Frankreich sind die Diskussionen noch schärfer. Dort haben schwarzafrikanische und arabische Jugendliche aus den Kolonien vorgestern mal wieder auf den Champs-Élysées Dampf abgelassen und bei der WM-Feier daran erinnert, wer den Titel geholt hat - die Afrikaner und nicht die Franzosen: http://de.euronews.com/2018/07/16/randale-auf-den-champs-elysees-nach-wm-sieg
Dazu die Özil-Debatte in Deutschland. Das zeigt: Nationalmannschaften passen nicht mehr in unsere globalisierte, multikulturelle Zeit. Sie entstammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als eine Nation der anderen beweisen wollte, dass sie die mächtigere ist. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - das gehört nicht ins 21. Jahrhundert.
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Re: WM 2018

Beitragvon tobi-svk » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 5:44

HX hat geschrieben:
tobi-svk hat geschrieben:Hat sich jemand von diesen Sportlern jemals jemand klar zu seinem Präsidenten aus seinem Herkunftsland bekannt?

Wann hast Du Dich denn zuletzt zum Präsidenten, Regierungschef oder Parlament "Deines Herkunftslands" bekannt?
Und zu den Werten Deiner Verfassung, die sich z.B. zur Gleichheit von Mann und Frau, freier Entfaltung der Persönlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt oder gegen die Diskriminierung wegen Heimat, Herkunft, Glauben,... ausspricht? Und uns eigentlich alle auf diese und weitere Werte "verpflichten"...

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Mesut Özil:
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Seine Großeltern(!!) sind eingewandert (worden...) "Die Deutschen wollten meine Großväter haben",
und wir behandeln ihn (und viele andere...) immer noch als Ausländer, bestenfalls "Bürger zweiter Klasse", völlig egal, was sie tun, können, denken und leisten???

Die Erläuterungen von Özil zum Thema "Heimat" kannste hier nachlesen, sein Buch scheint leider vergriffen zu sein:
http://www.deutschlandfunk.de/mesut-oezil-die-magie-des-spiels.1310.de.html?dram:article_id=423050
"Man kann durchaus Teil zweier Kulturen sein. Man kann durchaus auch auf zwei Kulturen stolz sein. Ein Herz kann sowohl türkisch als auch deutsch schlagen.
Man kann deutsch denken und türkisch fühlen. So funktioniert Integration. Mit gegenseitigem Respekt, wie bei einer starken Fußballmannschaft"


Blöderweise kann man "Heimat" oder vielleicht besser "Zugehörigkeitsgefühl" nicht ausziehen, wie ein Fußballtrikot, und ein anderes dafür anziehen.
Bei den Italienern mit ihrer Mafia ist das doppelte Heimatsgefühl längst liebgewonnene Folklore, den "Dreckstürken" und ihrer Abneigung gegen Leberwurscht lassen wir es wohl nie durchgehen, dass sie eine Bindung zur "Alten Heimat" aufrechterhalten. Und nur ganz nebenbei: da wir Doitschen uns im Ausland ja stets super gut integrieren in die lokalen Gepflogenheiten und uns zur "Neuen Heimat" bekennen, gibt's auf der ganzen Welt "Oktoberfeste"...
Da gibt's nun also tatsächlich immer noch Menschen, die eine Liebe für zwei Länder empfinden, sprich eine Doppel-Heimat haben.
Sollte uns eigentlich nicht großartig stören, wir haben ja schließlich die Doppel-Moral erfunden...

Oliver Kahn paktiert mit dem Menschenfreunde-Regime aus Saudi-Arabien, und der internationalen Geldwäschemafia?
Wurscht, er ist ja blond... (Obwohl... Vater gebürtig aus Lettland... hmm...)
Doch ist der Böseste Bube allerdings eindeutig Gündoğan:
Er hat die Widmung auf ein Nike(!)-Trikot geschrieben... Özil hat Erdoğan dagegen ohne Widmung lediglich ein Fair-Trade Erzeugnis aus Herzogenaurach überreicht... ;-)

Muss ich das? Wenn ich das nicht mache, was für eine Nationalität habe ich dann? Mir geht es um was ganz anderes und zwar darum, dass die beiden Erdogan für ihren Präsidenten halten, ergo auch die Türkei „für ihr Land“.

Im übrigen wird ein Migrationshintergrund über drei Generationen weitergegeben, daher ist das Herkunftsland sehr wohl die Türkei.

Man kann durchaus Teil zweier Kulturen sein, siehe Emre Can, über ihn hat keiner geschumpfen, warum weil er nicht so dumm war wie die beiden und vermutlich auch nicht nur wegen des maximalen Erfolges in der deutschen Nationalmannschaft spielt. Und wer für diese spielt, sollte sich meiner Meinung nach auch mit Deutschland identifizieren, dass er sich türkisch fühlt unterstreicht das Zitat, das du gepostet hast. Was man sich unter „deutsch denken“ vorstellen darf, weiß wohl nur Herr Özil.
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Re: WM 2018

Beitragvon Laudrup » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 15:06

Als Nachklapp zur WM noch ein schöner Artikel aus der Zeit: Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball :wink:
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Re: WM 2018

Beitragvon Blinky Bill » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 15:34

Laudrup hat geschrieben:Als Nachklapp zur WM noch ein schöner Artikel aus der Zeit: Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball :wink:

Leider hat der Autor keine Ahnung! Frankreich ist doch gerade erst mit deutscher Defensivdisziplin und auf Standards beschränktem Destruktivfußball Weltmeister geworden. Die kreativen Spanier waren dagegen ein laues Lüftchen. Der entscheidende Faktor für das Ausscheiden war nicht fehlende Kreativität, sondern mangelnde Fitness und Schnelligkeit.
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Re: WM 2018

Beitragvon Laudrup » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 16:23

Blinky Bill hat geschrieben:
Laudrup hat geschrieben:Als Nachklapp zur WM noch ein schöner Artikel aus der Zeit: Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball :wink:

Leider hat der Autor keine Ahnung! Frankreich ist doch gerade erst mit deutscher Defensivdisziplin und auf Standards beschränktem Destruktivfußball Weltmeister geworden. Die kreativen Spanier waren dagegen ein laues Lüftchen. Der entscheidende Faktor für das Ausscheiden war nicht fehlende Kreativität, sondern mangelnde Fitness und Schnelligkeit.

Ich habe nur eine knappe Halbzeit Deutschland gesehen aber meine Vermutung wäre, dass man es nicht auf Fitness und Schnelligkeit reduzieren sollte :wink:
Und bei den Spaniern muss ich dir entschieden widersprechen (da habe ich alle Spiele gesehen): die waren das genaue Gegenteil von kreativ. Das war ein komplett überzeichnetes (fast schon "maniriertes") Ballgeschiebe. Daraus zu schlussfolgern, dass Ballbesitzfußball nicht mehr funktioniert halte ich für komplett falsch aber der Ansatz den die Spanier verfolgt haben war eben einfach nur Banane. Hab mal gelesen, dass Pep Guardiola Tiki-Taka sehr kritisch sieht. Eben weil in der extremen Ausprägung jegliche Vertikalität fehlt. Übrigens glaube ich, dass die Sache mit Lopetegui ein ganzes Stück anders gelaufen wäre. In den Spielen, die ich vor der WM gesehen haben, sind die Spanier auch gegen tief stehende Gegner in die Zwischenräume gekommen und haben da richtig gut ausgesehen. Auch das war Ballbesitz- und Kurzpass-geprägt.
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Re: WM 2018

Beitragvon stoitschkov » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 20:17

Laudrup hat geschrieben:Als Nachklapp zur WM noch ein schöner Artikel aus der Zeit: Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball :wink:


Oli Fritsch überzeichnet gerne, hat aber (fast immer) im Kern recht. "Fussball ist ein einfaches Spiel", das ist bei vielen ganz tief drin und selbst in meinem Bekanntenkreis :D :wink: betrachten und bewerten viele das Spiel genauso wie vor 20-25 Jahren.
Wenn Du aber daran etwas ändern möchtest, darfst Du ihnen eben nicht vorwerfen "keine Ahnung zu haben" (vom Fussball, ich, bitte???). Du kannst nur argumentieren, andere Perspektiven aufzeigen, überzeugen. In der Hoffnung dass vielleicht 5% hängenbleiben.

Das gilt aber in allen Lebensbereichen, durchaus möglich dass ich z.B. bei anderen Themen ähnlich lernresistent bin :D .
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Re: WM 2018

Beitragvon Heiko K. » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 20:47

Sportsmanship, das ist ein gutes Stichwort.

Das Verhalten vieler Fußballer auf dem Platz zeigt dass die gar nicht mehr wissen was Sport eigentlich ist. Fairer Wettstreit und Respekt für den Gegner, das wärs. Stattdessen: Betrügen und bescheissen wo es nur geht, dazu ein Benehmen auf dem Platz dass es der Sau graust. Vorbildfunktion: oh je.

Als erstes gehört den Schiedsrichtern eine klare Ansage gemacht künftig all dieses Gemecker, die Rudelbildung, die ganzen Respektlosigkeiten rigoros zu ahnden. Vier Wochen konsequent durchgreifen und der Saustall ist ausgemistet.

Das sind eh zum Großteil nur vorgespielte Emotionen. Wir haben es mir top ausgebildeten Medienprofis zu tun. Die können sich beherrschen wenn sie nur wollen.
Historische Kickers-Bücher von 1910,1915, 1924, 1950, 1951 und 1952 zum Download: www.kickers-stuttgart.de
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Re: WM 2018

Beitragvon Laudrup » Mittwoch, 18.Jul 2018 - 22:05

stoitschkov hat geschrieben:
Laudrup hat geschrieben:Als Nachklapp zur WM noch ein schöner Artikel aus der Zeit: Wir Deutschen haben einfach keine Ahnung von Fußball :wink:


Oli Fritsch überzeichnet gerne, hat aber (fast immer) im Kern recht. "Fussball ist ein einfaches Spiel", das ist bei vielen ganz tief drin und selbst in meinem Bekanntenkreis :D :wink: betrachten und bewerten viele das Spiel genauso wie vor 20-25 Jahren.
Wenn Du aber daran etwas ändern möchtest, darfst Du ihnen eben nicht vorwerfen "keine Ahnung zu haben" (vom Fussball, ich, bitte???). Du kannst nur argumentieren, andere Perspektiven aufzeigen, überzeugen. In der Hoffnung dass vielleicht 5% hängenbleiben.

Das gilt aber in allen Lebensbereichen, durchaus möglich dass ich z.B. bei anderen Themen ähnlich lernresistent bin :D .


Es gibt immer verschiedene Herangehensweisen und Fritsch hat sich für die Provokation entschieden. Durchaus legitim, vor allem wenn dass dem eigenen Medium zugute kommt :wink: Und sein Beitrag ist überspitzt, hat aber konstruktive Aspekte. Auch wenn er mit dem Finger ganz direkt auf vermeintliche Unzulänglichkeiten in der deutschen Fußballlandschaft zeigt.
Interessant übrigens auch der Tweet von TE zum Artikel: https://twitter.com/tobiasescher/status ... 90880?s=21

Im übrigen noch aus eigener Erfahrung, da ich enge Beziehungen nach Spanien habe: im Vergleich ist die Kompetenz in Sachen Fußball dort erheblich höher. Das mag am noch tiefer gehenden Interesse am Spiel selbst, aber auch an Medien (die es dann aber auch übertreiben) und Spielern und Trainern (die teilweise echte Einblicke geben) liegen. Jedenfalls hatte ich in Spanien viel seltener den Eindruck, dass Fußball auf rennen, kämpfen, manndecken und Eier zeigen reduziert wird. Eine ziemliche Kompetenz unter Normalo-Fans :wink:

Zum Sportsmanship: bin da bei Heiko K. Teilweise ist es unerträglich wie eigentlich selbstverständliche Werte im Sport (kalkuliert und ganz bewusst) mit Füßen getreten werden. Zur WM hatte die FIFA eine Kampagne. Lächerlich, wenn man den sieht und dann auf dem Platz das komplette Gegenteil abgeht und die Schiris es durchgehen lassen. Es bräuchte wahrscheinlich ein Umdenken im ganz großen Stil (wobei man im Weltfussball gar nicht weiß welcher Sumpf als erster trocken gelegt werden soll). Schiedsrichter, die konsequent jede Unsportlichkeit bestrafen wären aber ein erster Anfang. Spieler lernen da sehr schnell, denke ich :lol:
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Re: WM 2018

Beitragvon Alice Bligga » Donnerstag, 19.Jul 2018 - 8:23

Ich pflege mal an dieser Stelle Voruteile: Black can't quaterback, white can't jump - and Germans cannot dribbling. (Die Engländer übrigens genausowenig.)

Löws bisheriges "Ballbesitzspiel" beruht auf einer klaren Positionsaufteilung, der dazugehörigen taktischen Disziplin, großer läuferischer Bereitschaft und einem präzisen Passspiel. Außer bei Özil, Gündogan, Brandt (und Götze, Bellarabi, die nicht dabei waren - Sané und Reus sind in der Hinsicht Zweifelsfälle) ist die Bereitschaft und auch das Können, einen oder auch mal zwei andere Gegenspieler auszuspielen (was von einem reinen Überlaufen zu unterscheiden ist), eher unterdurchschnittlich ausgeprägt. Gegen einen nicht nur tief stehenden, sondern auch kompakt spielenden Gegner fehlt es somit an einem wesentlichen Mittel, die Ordnung des Gegners zu destabilisieren und Räume zu schaffen.

In den Nuller-Jahren war es in Deutschlland gelungen, das balltechnische Niveau deutlich zu verbessern. Nur wird es nicht reichen, jetzt in der Trainingsmehtodik und in der Trainingsarbeit dem Dribbling einen höhren Stellenwert zukommen zu lassen. Auch auf anderen Ebenen sind Änderungen dringend geboten.
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Re: WM 2018

Beitragvon stoitschkov » Freitag, 20.Jul 2018 - 15:54

Alice Bligga hat geschrieben:Löws bisheriges "Ballbesitzspiel" beruht auf einer klaren Positionsaufteilung, der dazugehörigen taktischen Disziplin, großer läuferischer Bereitschaft und einem präzisen Passspiel. Außer bei Özil, Gündogan, Brandt (und Götze, Bellarabi, die nicht dabei waren - Sané und Reus sind in der Hinsicht Zweifelsfälle) ist die Bereitschaft und auch das Können, einen oder auch mal zwei andere Gegenspieler auszuspielen (was von einem reinen Überlaufen zu unterscheiden ist), eher unterdurchschnittlich ausgeprägt. Gegen einen nicht nur tief stehenden, sondern auch kompakt spielenden Gegner fehlt es somit an einem wesentlichen Mittel, die Ordnung des Gegners zu destabilisieren und Räume zu schaffen.


Du widersprichst dir da ein bißchen selbst :wink: bzw. machst eine Einschränkung, die aus meiner Sicht nicht zwingend zutrifft: auch ohne ausgeprägter Dribbler in grösserer Anzahl kannst Du ein gutes Positionsspiel auf den Platz bringen (hat man bei der WM z.B. bei den Kroaten im Halbfinale gegen England und phasenweise auch im Finale gegen Frankreich gesehen). Wichtig ist eben auch selbst kompakt zu sein, die richtigen Räume zu besetzen und bei Ballverlust sofort kollektiv ins Gegenpressing zu gehen um dem Gegner wenig Ruhe am Ball zu geben. Das erfordert aber natürlich Automatismen, spielintelligente sich gut ergänzende Spielertypen und die Bereitschaft aller fürs Team zu arbeiten.
Bei eigenem Ballbesitz gegen einen tiefstehenden Gegner gibt es neben Dribbling-Fokus und Gegenpressing schon auch noch andere Möglichkeiten. Du kannst z.B. mit einem zurückfallenden zentralen Stürmer spielen (Max Kruse??), so immer wieder Überzahl im Mittelfeld schaffen und das Sturmzentrum dann dynamisch über schnelle, tororientierte Aussenstürmer besetzen (Brandt, Reus, Sane??, auch Müller kann das spielen).
Dazu kommt: auch in den besten Pep-Zeiten bei Bayern wurden nicht einfach Robben und Ribery als Dribbler auf den Aussen fokussiert. Das Spiel wurde meistens über gewisse Zonen aufgebaut (z.B. über die eigene linke Seite, um dann Robben irgendwann auf rechts ins 1:1 zu bringen). Stark vereinfacht :wink: Auch sowas muss natürlich über einen längeren Zeitraum eingeübt werden, was für ein Nationalteam schwierig ist. Nur war bei Jogis Buben eben gar nichts in dieser Richtung zu erkennen.

dieses schon etwas ältere Nagelsmann-Interview ist diesbezüglich auch ganz interessant, v.a. die Antworten auf Frage 2 und 3 (auf der zweiten Seite):
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussba ... 97-p2.html

für mich immer noch der Kracher schlechthin, der Jogi-Kommentar nach dem Mexiko-Spiel: "einen Plan ändern, das machen wir schon gleich gar nicht" :roll: :lol:
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Re: WM 2018

Beitragvon CDS » Freitag, 20.Jul 2018 - 18:12

stoitschkov hat geschrieben: für mich immer noch der Kracher schlechthin, der Jogi-Kommentar nach dem Mexiko-Spiel: "einen Plan ändern, das machen wir schon gleich gar nicht" :roll: :lol:


Das ist jetzt aber arg billig, oder? Löw hat gesagt: "Den Plan über den Haufen zu schmeißen, das machen wir schon mal gar nicht". Und es ist ja nun etwas anderes, ob man einen Plan verwirft oder ihn anpasst (Strategie vs. Taktik). Gerade Tobias Escher hat doch gezeigt, dass Löw taktisch anpassungsfähig ist. Dass das dieses Mal schief ging, ist klar. Aber die von Dir implizierte Starrköpfigkeit lässt sich mit diesem Zitat zumindest nicht belegen.

Quelle:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/wm ... o-100.html
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Re: WM 2018

Beitragvon stoitschkov » Freitag, 20.Jul 2018 - 19:02

CDS hat geschrieben:
stoitschkov hat geschrieben: für mich immer noch der Kracher schlechthin, der Jogi-Kommentar nach dem Mexiko-Spiel: "einen Plan ändern, das machen wir schon gleich gar nicht" :roll: :lol:


Das ist jetzt aber arg billig, oder? Löw hat gesagt: "Den Plan über den Haufen zu schmeißen, das machen wir schon mal gar nicht". Und es ist ja nun etwas anderes, ob man einen Plan verwirft oder ihn anpasst (Strategie vs. Taktik). Gerade Tobias Escher hat doch gezeigt, dass Löw taktisch anpassungsfähig ist. Dass das dieses Mal schief ging, ist klar. Aber die von Dir implizierte Starrköpfigkeit lässt sich mit diesem Zitat zumindest nicht belegen.

Quelle:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/wm ... o-100.html


ok, es war womöglich etwas aus dem Zusammenhang gerissen, weil es mir gut in den Kram gepasst hat :wink:

ob Löw starrköpfig ist, kann ich nicht einschätzen. Aber beim Mexiko-Spiel habe ich zumindest auf Anpassungen gewartet und die kamen nicht. Dabei sollten doch Sorg und evtl auch Siegenthaler auf der Tribüne gesessen haben und noch mehr gesehen haben als der Fan vor dem Fernseher. Vielleicht sagt Jogi ja in der "mit Spannung erwarteten Analyse" Ende August :roll: :roll: etwas zu dieser Situation. Damit rechnen würde ich aber nicht. Es gab einfach keinen Plan B,C oder D. Das ist wegen mir dann nicht starrköpfig, aber mindestens unflexibel und genaugenommen 2018 auch nicht mehr wettbewerbsfähig. "Die Mannschaft" konnte ja auch Rhythmus oder Spieltempo nicht verändern. Ob sie Varianten im Training eingeübt haben weiß ich natürlich nicht. Spricht aber nix dafür.
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Re: WM 2018

Beitragvon stoitschkov » Freitag, 20.Jul 2018 - 19:27

immerhin scheinen die DFB-Trikots noch gefragt zu sein, zumindest wenn man sie geschenkt bekommt:

https://www.sport1.de/fussball/dfb-team ... -gratis-an
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Re: WM 2018

Beitragvon CDS » Freitag, 20.Jul 2018 - 22:02

stoitschkov hat geschrieben: ob Löw starrköpfig ist, kann ich nicht einschätzen. Aber beim Mexiko-Spiel habe ich zumindest auf Anpassungen gewartet und die kamen nicht. Dabei sollten doch Sorg und evtl auch Siegenthaler auf der Tribüne gesessen haben und noch mehr gesehen haben als der Fan vor dem Fernseher. Vielleicht sagt Jogi ja in der "mit Spannung erwarteten Analyse" Ende August :roll: :roll: etwas zu dieser Situation. Damit rechnen würde ich aber nicht. Es gab einfach keinen Plan B,C oder D. Das ist wegen mir dann nicht starrköpfig, aber mindestens unflexibel und genaugenommen 2018 auch nicht mehr wettbewerbsfähig. "Die Mannschaft" konnte ja auch Rhythmus oder Spieltempo nicht verändern. Ob sie Varianten im Training eingeübt haben weiß ich natürlich nicht. Spricht aber nix dafür.


Die Rolle des Trainerteams wird in der Tat interessant. Wenn man gegen Mexiko nicht in der Lage ist zu reagieren, lief da ja etwas grundsätzlich schief oder die sind einfach überflüssig

Was den Plan B angeht: richtig. Allerdings stellt sich die Frage, wie viele Teams einen Plan B hatten oder taktisch wahnsinnig variabel gespielt haben. Belgien und Brasilien vielleicht. Man wird ja sehen, wie die Franzosen sich dann schlagen, wenn ab jetzt die meisten ihnen den Ball überlassen (dass sie das spielerische Talent haben auch das zu lösen, steht ja außer Frage; aber auch da wird der Trainer sich anpassen müssen). Natürlich muss man Lösungen finden, wenn man weiß, dass alle nur mauern und kontern und v.a. darf man halt gegen Mexiko nicht ernsthaft überrascht sein, dass sie kontern - das war ja der entscheidende Fehler, dann kommt man gegen Südkorea gar nicht in Bedrängnis. Ich bin sehr gespannt, ob Löw das schafft; grundsätzlich traue ich ihm das aber schon zu.
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Re: WM 2018

Beitragvon Ford K » Samstag, 21.Jul 2018 - 11:01

Eigentlich sollte es das Selbstverständlichste sein, einen Plan B zu haben. Schließlich kommt vieles erstens anders und zweitens als man denkt. Das ist doch das Mindeste, was man von Profis erwarten kann. Von Millionären erst recht.
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Re: WM 2018

Beitragvon stoitschkov » Samstag, 21.Jul 2018 - 19:10

"im Spitzenfussball einzigartiger Versuch der Auto-Analye" :D :

https://blog.betvictor.com/de-de/sport/ ... oachimloew
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Re: WM 2018

Beitragvon CDS » Samstag, 21.Jul 2018 - 20:20

stoitschkov hat geschrieben:"im Spitzenfussball einzigartiger Versuch der Auto-Analye" :D :

https://blog.betvictor.com/de-de/sport/ ... oachimloew


"Kombinations-Fußball, das zeigen nicht zuletzt die Erfolge der über Jahre hinweg erfolgreichsten Vereinsmannschaften Europas, bleibt die beste aber eben auch schwierigste Variante, um Raum und Gegner zu dominieren und echte Torchancen zu erspielen. Löws Team – und Spanien – scheiterte nicht an einer vermeintlich überholten Spielidee, sondern der stümperhaften Umsetzung." :!:
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Re: WM 2018

Beitragvon HX » Samstag, 21.Jul 2018 - 22:01

stoitschkov hat geschrieben:[...] Dabei sollten doch Sorg und evtl auch Siegenthaler auf der Tribüne gesessen haben und noch mehr gesehen haben als der Fan vor dem Fernseher. [...] Es gab einfach keinen Plan B,C oder D. Das ist wegen mir dann nicht starrköpfig, aber mindestens unflexibel und genaugenommen 2018 auch nicht mehr wettbewerbsfähig.
"Die Mannschaft" konnte ja auch Rhythmus oder Spieltempo nicht verändern. Ob sie Varianten im Training eingeübt haben weiß ich natürlich nicht. Spricht aber nix dafür.

Stichwort "Plan B", "Spieltempo verändern", "Varianten"
Wenn Siegenthaler bald in Rente geht, kann den Job ja Horst Steffen adäquat übernehmen... :wink: :mrgreen: :lol:
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Re: WM 2018

Beitragvon Bobis » Samstag, 21.Jul 2018 - 22:23

...ist klar (Fahrradkette), wenn Hummels das Ding reinköpft, so wie er es bei den Bayern gemacht hätte....
...so darf jeder draufrumkacken, inklusive mir. 8)
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Re: WM 2018

Beitragvon Blue Tiger » Sonntag, 22.Jul 2018 - 21:36

Ooch, der Özil, der Arme :P
Zuletzt geändert von Blue Tiger am Sonntag, 22.Jul 2018 - 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WM 2018

Beitragvon Buddy » Sonntag, 22.Jul 2018 - 21:46

Um zurückzutreten hätten auch 2 Zeilen gereicht, da hätte er (bzw. vermutlich sein Medienberater) keine Seitenlangen Abhandlungen schreiben müssen.


Özil: Rücktritt mit Knalleffekt
http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/728035/artikel_oezil_ruecktritt-mit-knalleffekt.html

Wegen Erdogan-Foto: Özil sieht kein Fehlverhalten
Die Stellungnahme von Teil 1 in deutscher Übersetzung
http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/727992/artikel_wegen-erdogan-foto_oezil-sieht-kein-fehlverhalten.html

Özil kritisiert Medien und Sponsoren - "Persönliche Grenze überschritten"
Die Stellungnahme von Teil 2 in der deutschen Übersetzung
http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/728005/artikel_oezil-kritisiert-medien-und-sponsoren---persoenliche-grenze-ueberschritten.html
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Re: WM 2018

Beitragvon Blinky Bill » Sonntag, 22.Jul 2018 - 21:52

Mesut Özils brutale Breitseite gegen den DFB-Präsidenten
https://www.welt.de/sport/article179798840/Mesut-Oezil-Brutale-Breitseite-gegen-DFB-Praesident-Reinhard-Grindel.html
Cool, dass er noch ein bisschen Staub aufwirbelt und den DFB-Präsidenten entlarvt. :P
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Re: WM 2018

Beitragvon Bobis » Sonntag, 22.Jul 2018 - 22:18

Uh, beim Fachblatt für Diplomatie und Politikwissenschaft komplett verschissen....

Bild: Özils Jammer-Rücktritt
Zuletzt geändert von Bobis am Sonntag, 22.Jul 2018 - 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WM 2018

Beitragvon HX » Sonntag, 22.Jul 2018 - 22:42

Buddy hat geschrieben:Um zurückzutreten hätten auch 2 Zeilen gereicht, da hätte er (bzw. vermutlich sein Medienberater) keine Seitenlangen Abhandlungen schreiben müssen.

Vielleicht wollte er zudem noch ein Statement abgeben, dass man ja von ihm verlangt hat.
Voilà, da ist es... Wenn man es liest, kann man es auch verstehen...
Die Reaktionen in den "sozialen Medien" legen allerdings den Schluss nahe, dass...
...ein Scheiß-Türke in diesem Land machen kann, was er will: es ist niemals richtig und niemals genug...
...die, für die das Statement eigentlich gedacht wäre, weder willens noch in der Lage sind, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen.
Ergo hätte er in der Tat nix schreiben müssen...
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Re: WM 2018

Beitragvon Bobis » Sonntag, 22.Jul 2018 - 23:03

HX hat geschrieben:
Buddy hat geschrieben:Um zurückzutreten hätten auch 2 Zeilen gereicht, da hätte er (bzw. vermutlich sein Medienberater) keine Seitenlangen Abhandlungen schreiben müssen.

Vielleicht wollte er zudem noch ein Statement abgeben, dass man ja von ihm verlangt hat.
Voilà, da ist es... Wenn man es liest, kann man es auch verstehen...
Die Reaktionen in den "sozialen Medien" legen allerdings den Schluss nahe, dass...
...ein Scheiß-Türke in diesem Land machen kann, was er will: es ist niemals richtig und niemals genug...
...die, für die das Statement eigentlich gedacht wäre, weder willens noch in der Lage sind, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen.
Ergo hätte er in der Tat nix schreiben müssen...

Julian Reichelt hat das “Statement“ durchaus zerpflückt.

Und da wiederhole ich mich, die Herrn Özil und Gündogan haben mit ihrem (aussersportlichen) Verhalten ALLEN mit Migrationshintergrund, nicht nur Sportlern, einen Bärendienst erwiesen. Hierbei insbesondere denen mit türkischen...
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Re: WM 2018

Beitragvon s-erg42 » Montag, 23.Jul 2018 - 7:22

da wird mal wieder fröhlich das ursache-wirkungs-prinzip durcheinandergewürfelt :lol: ich für meinen teil würde mich jedenfalls freuen, wenn es noch mehr "weltmeister" özil gleichtun und ihren abschied einreichen
Wer andern eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät
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Re: WM 2018

Beitragvon Franz » Montag, 23.Jul 2018 - 8:51

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Re: WM 2018

Beitragvon Merkle » Montag, 23.Jul 2018 - 11:10

..tote Frösche soll man nicht aufhalten..
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Re: WM 2018

Beitragvon Franz » Montag, 23.Jul 2018 - 18:21

ERKLÄRUNG DES DFB-PRÄSIDIUMS ZUM RÜCKTRITT VON MESUT ÖZIL
https://www.dfb.de/news/detail/erklaeru ... il-190102/
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Re: WM 2018

Beitragvon Blinky Bill » Montag, 23.Jul 2018 - 19:07

Wird Zeit, dass alle mal wieder zur Vernunft kommen und normal miteinander umgehen. Am Fall Özil kann man sehen, wie sich Deutschland zwischen 2014 und 2018 verändert hat durch eine Politik, die von vielen Menschen nicht mitgetragen wurde.
Zuletzt geändert von Blinky Bill am Montag, 23.Jul 2018 - 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WM 2018

Beitragvon Bobis » Montag, 23.Jul 2018 - 19:10

So geht es nicht weiter mit Deutschland...
...Neuwahlen, sofort!
8)
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Re: WM 2018

Beitragvon Blinky Bill » Montag, 23.Jul 2018 - 19:14

Bobis hat geschrieben:So geht es nicht weiter mit Deutschland...
...Neuwahlen, sofort!
8)

Zumindest eine aktuelle Stunde im Bundestag. :lol:
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Re: WM 2018

Beitragvon noblesseoblige » Montag, 23.Jul 2018 - 22:07

Mesut Özil trifft sich mit einem selbstherrlichen Autokraten und hat damit keinerlei Probleme. Kritiker werden als Rassisten abgestempelt. Diese starrsinnige Haltung ist die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite erleben wir eine Republik, die ich in Sachen Meinungsstreit und Kritik schon etwas weiter gesehen habe. Rassisten versuchen tatsächlich dieses Thema für ihre Belange auszuschlachten. Auch hat der DFB hat in dieser Affäre nicht gerade ein gutes Bild abgegeben. Ein Verband, der mit Anti-Rassismus wirbt, hat sich einfach weggeduckt. Ganz schlechtes Krisenmanagement. Das ist die andere Seite der Medaille.

An Mesut Özil möchte ich dennoch die Botschaft richten: wer für Deutschland spielt, sollte schon die Werte unseres Grundgesetzes verinnerlicht haben. Mit einem Autokraten eine Werbe- und Wahlveranstaltung zu veranstalten, geht dann halt gar nicht. Eine Entschuldigung wäre m. E. angebracht und der richtige Weg gewesen. So ist das Band endgültig zerschnitten.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
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Re: WM 2018

Beitragvon Buddy » Montag, 23.Jul 2018 - 22:17

HX hat geschrieben:
Buddy hat geschrieben:Um zurückzutreten hätten auch 2 Zeilen gereicht, da hätte er (bzw. vermutlich sein Medienberater) keine Seitenlangen Abhandlungen schreiben müssen.

Vielleicht wollte er zudem noch ein Statement abgeben, dass man ja von ihm verlangt hat.
Voilà, da ist es... Wenn man es liest, kann man es auch verstehen...
Die Reaktionen in den "sozialen Medien" legen allerdings den Schluss nahe, dass...
...ein Scheiß-Türke in diesem Land machen kann, was er will: es ist niemals richtig und niemals genug...
...die, für die das Statement eigentlich gedacht wäre, weder willens noch in der Lage sind, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen.
Ergo hätte er in der Tat nix schreiben müssen...




Falls du damit mich meinst, ich habe es gelesen.

Finde es aber das meiste was er schreibt nicht in Ordnung.
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Re: WM 2018

Beitragvon Franz » Montag, 23.Jul 2018 - 22:26

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