Gehören religiöse Meinungsäußerungen ins Stadion?

Alles, was nicht mit unseren Blauen zu tun hat

Gehören religiöse Meinungsäußerungen ins Stadion?

JA
32
25%
NEIN
98
75%
 
Abstimmungen insgesamt : 130

Beitragvon Blaues Stuttgart » Dienstag, 18.Nov 2008 - 0:52

Hab mich lediglich, wie du in deinem ersten Post, auf die zentrale Position bezogen.
Und pauschaler als der letzte Satz geht's auch nicht. Nicht in jeder Religion wird man als Fliege wiedergeboren. Und auch den Inhalt verstehe ich, vor dem Hintergrund des Jüngsten Gerichtes, nicht.
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Beitragvon Trini » Dienstag, 18.Nov 2008 - 8:50

Maddes hat geschrieben:So jetzt melde ich mich auch zu Wort:
Was mir bei der Diskussion, die ich übrigens sehr interessant finde, auffällt ist, dass viele Kirche und Glaube als dasselbe gleichsetzen. Kirche und Glaube sind aber zwei paar Stiefel. Die (katholische u. evangelische) Kirche ist eine Institution, die in der Vergangenheit und der Gegenwart sehr viele Fehler (z.B. Kreuzzüge) begannen hat. Der christliche Glaube stützt sich allein auf die Bibel. Hierfür ist eine Kirche eigentlich nicht notwendig. Wer die Bibel liest (das rate ich übrigens jedem, weil dort sehr viele gute Dinge drinstehen) wird feststellen, dass das Wort Kirche kein einziges Mal vorkommt. Die Bibel gibt mir als Gläubigen klare Anweisungen wie ich mein Leben führen soll (Nächstenliebe etc.). Der zentrale Punkt im christlichen Glauben ist nun mal Jesus. Etwas Vergleichbares findet man in keiner anderen Religion. Und das Jesus alle Menschen liebt ist für mich als Gläubigen eben eine Tatsache, weil es so in der Bibel steht und die Bibel für mich wahr ist.


Da du ja weißt, dass viele Leute Kirche und Glaube gleichsetzen solltest du dem aber auch Rechnung tragen und nicht einfach die Symbolfigur einer Institution die nunmal verantwortlich für die Kreuzzüge die Inquisition etc ist propagieren.

Das Thema ist einfach viel zu komplex um es in 3 Wörtern auf einer Zaunfahne abzuhandeln.
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Beitragvon Roland » Dienstag, 18.Nov 2008 - 9:19

Trini hat geschrieben:
Maddes hat geschrieben:So jetzt melde ich mich auch zu Wort:
Was mir bei der Diskussion, die ich übrigens sehr interessant finde, auffällt ist, dass viele Kirche und Glaube als dasselbe gleichsetzen. Kirche und Glaube sind aber zwei paar Stiefel. Die (katholische u. evangelische) Kirche ist eine Institution, die in der Vergangenheit und der Gegenwart sehr viele Fehler (z.B. Kreuzzüge) begannen hat. Der christliche Glaube stützt sich allein auf die Bibel. Hierfür ist eine Kirche eigentlich nicht notwendig. Wer die Bibel liest (das rate ich übrigens jedem, weil dort sehr viele gute Dinge drinstehen) wird feststellen, dass das Wort Kirche kein einziges Mal vorkommt. Die Bibel gibt mir als Gläubigen klare Anweisungen wie ich mein Leben führen soll (Nächstenliebe etc.). Der zentrale Punkt im christlichen Glauben ist nun mal Jesus. Etwas Vergleichbares findet man in keiner anderen Religion. Und das Jesus alle Menschen liebt ist für mich als Gläubigen eben eine Tatsache, weil es so in der Bibel steht und die Bibel für mich wahr ist.


Da du ja weißt, dass viele Leute Kirche und Glaube gleichsetzen solltest du dem aber auch Rechnung tragen und nicht einfach die Symbolfigur einer Institution die nunmal verantwortlich für die Kreuzzüge die Inquisition etc ist propagieren.

Das Thema ist einfach viel zu komplex um es in 3 Wörtern auf einer Zaunfahne abzuhandeln.


Also Maddes macht mit seiner Jesus-Fahne meiner Meinung nicht Werbung für eine Kirche bzw. Institution. Er findet Jesus klasse und will das damit zum Ausdruck bringen.

Das die Kirche Fehler in der Vergangenheit gemacht ist Fakt. Sie hat auch viel Gutes getan. Leider sieht man immer nur das Negative. Auch bei den Kickers wurden in den letzten Jahren wahrscheinlich mehr Dinge falsch als richtig gemacht. Trotzdem haben wir als Fans unseren Glauben an den SVK immer noch nicht aufgegeben. Um diesen als kleinen Vergleich heran zu ziehen.
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 9:46

Wer die Bibel liest (das rate ich übrigens jedem, weil dort sehr viele gute Dinge drinstehen) wird feststellen, dass das Wort Kirche kein einziges Mal vorkommt.


Die Bibel ist für mich ein Märchenbuch, es stehen Dinge drin, die für logisch denkende Menschen absolut NIX mit der Wahrheit zu tun haben. Kirche, Bibel, Jesus usw. haben in einem Stadion nix zu tun. Genauso wie Politik!
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Beitragvon Roland » Dienstag, 18.Nov 2008 - 9:54

kässpätzle hat geschrieben:
Die Bibel ist für mich ein Märchenbuch, es stehen Dinge drin, die für logisch denkende Menschen absolut NIX mit der Wahrheit zu tun haben.


das ist aber ein sehr pauschale Aussage, aber dann zähle ich mich gerne zu den unlogisch denkenden Menschen.

Feierst Du Weihnachten und Ostern ? Solltest dann ab sofort nicht mehr. Auch die dazu gehörenden Feiertage würde ich dann an deiner Stelle nicht mehr in Anspruch nehmen.
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 9:59

Was ist denn Weihnachten heutzutage? Geldmacherei! Guck doch mal in die Läden - seit September dudelt einem Weihnachtsmusik entgegen. Ich denke nicht, daß das so gewollt war! Und die Völlerei war mit Sicherheit auch nicht so gewollt. Ostern dasselbe! WER weiß denn heute noch, was da wirklich war? Frag mal die Jugend! Weihnachten ist für uns ein Tag, an dem wir mit der Familie zusammensitzen und für die Kinder natürlich Geschenke, mehr nicht! Ostern werden Eier versteckt, mehr nicht! Andere "Feiertage" begehe ich nicht, weil ich keiner Kirche zugehöre...
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Beitragvon Redoute » Dienstag, 18.Nov 2008 - 10:20

Roland hat geschrieben:
kässpätzle hat geschrieben:
Die Bibel ist für mich ein Märchenbuch, es stehen Dinge drin, die für logisch denkende Menschen absolut NIX mit der Wahrheit zu tun haben.


das ist aber ein sehr pauschale Aussage, aber dann zähle ich mich gerne zu den unlogisch denkenden Menschen.

Feierst Du Weihnachten und Ostern ? Solltest dann ab sofort nicht mehr. Auch die dazu gehörenden Feiertage würde ich dann an deiner Stelle nicht mehr in Anspruch nehmen.


Auch wenn ich die generelle Aussage von Kässpätzle unterstütze denke ich
was die Feiertage angeht genauso wie Roland. Wer sich Atheist nennt sollte auch so konsequent sein und kein Weihnachten feiern. Aber
die "ungläubigen" ( :lol: ) wollen auf "Ihr Weihnachten" eben auch nicht
mehr verzichten.

Der alte Trick. Das ist genau das gleiche wie sich nur fürs Geld Konfirmieren lassen.
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Beitragvon Krocha » Dienstag, 18.Nov 2008 - 10:24

Redoute hat geschrieben:
Roland hat geschrieben:
kässpätzle hat geschrieben:
Die Bibel ist für mich ein Märchenbuch, es stehen Dinge drin, die für logisch denkende Menschen absolut NIX mit der Wahrheit zu tun haben.


das ist aber ein sehr pauschale Aussage, aber dann zähle ich mich gerne zu den unlogisch denkenden Menschen.

Feierst Du Weihnachten und Ostern ? Solltest dann ab sofort nicht mehr. Auch die dazu gehörenden Feiertage würde ich dann an deiner Stelle nicht mehr in Anspruch nehmen.


Auch wenn ich die generelle Aussage von Kässpätzle unterstütze denke ich
was die Feiertage angeht genauso wie Roland. Wer sich Atheist nennt sollte auch so konsequent sein und kein Weihnachten feiern. Aber
die "ungläubigen" ( :lol: ) wollen auf "Ihr Weihnachten" eben auch nicht
mehr verzichten.

Der alte Trick. Das ist genau das gleiche wie sich nur fürs Geld Konfirmieren lassen.


ich bin Atheist und ich feier kein Weihnachten! Es ist für mich nichts wirklich besonderes, da ich kaum bezug zur Kirche habe!

Feiertage die anfallen nehm ich natürlich dankend an, aber Grundsätzlich ist mir es schnuppe wegen was ich da nicht arbeiten muss! 8)
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Beitragvon NickTheButcher » Dienstag, 18.Nov 2008 - 10:35

Maddes hat geschrieben:So jetzt melde ich mich auch zu Wort:
Was mir bei der Diskussion, die ich übrigens sehr interessant finde, auffällt ist, dass viele Kirche und Glaube als dasselbe gleichsetzen. Kirche und Glaube sind aber zwei paar Stiefel. Die (katholische u. evangelische) Kirche ist eine Institution, die in der Vergangenheit und der Gegenwart sehr viele Fehler (z.B. Kreuzzüge) begannen hat. Der christliche Glaube stützt sich allein auf die Bibel. Hierfür ist eine Kirche eigentlich nicht notwendig. Wer die Bibel liest (das rate ich übrigens jedem, weil dort sehr viele gute Dinge drinstehen) wird feststellen, dass das Wort Kirche kein einziges Mal vorkommt. Die Bibel gibt mir als Gläubigen klare Anweisungen wie ich mein Leben führen soll (Nächstenliebe etc.). Der zentrale Punkt im christlichen Glauben ist nun mal Jesus. Etwas Vergleichbares findet man in keiner anderen Religion. Und das Jesus alle Menschen liebt ist für mich als Gläubigen eben eine Tatsache, weil es so in der Bibel steht und die Bibel für mich wahr ist.


:!: :!: :!: :!:

Mit Dir würde ich mich mal gerne über die Bibel unterhalten (ausserhalb des Stadions selbstverständlich, nicht dass wir uns das Spiel dann noch vom Fernsehturm anschauen müssen weil wir sonst den Block mit unserem Gespräch missionieren :D ).
Ich habe die Bibel nun das 4. Mal durch. Selbst ich als gläubiger Christ habe mit der Bibel teilweise meine Probleme.
Viele Dinge stehen drin die wirklich gut sind. Andere Dinge sind für mich mit Gott nicht vereinbar (wie z.B die Glaubensprüfung an Abraham, dass er seinen Sohn opfern soll und Abraham es tatsächlich vor hatte).
Das AT ist voll von Kriegen und aus meiner Sicht auch Ungerechtigkeiten die von Gott aus gehen.
Die Offenbarung für mich ein klarer Widerspruch zu den eigentlichen Kernaussagen der Bibel: nur die Gläubigen werden gerettet, der Rest (auf der rechten Seite) wird dem Satan sein. Widerspruch zu: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das sind nur 2 Beispiele von endlos vielen !
Ich habe bisher für mich keinen Weg gefunden mit der Bibel tatsächlich um zu gehen. Nehme ich diese Dinge als Metapher ? Haben sie sich tatsächlich so zugetragen ?
Bis auf die 10 Gebote, die für jeden Menschen schwer einzuhalten sind, ist die Bibel eigentlich nichts anderes als von Menschen zusammengetragene mündliche Überlieferungen.
Dennoch glaube ich an Gott .
Ja und Roland: ich gebe Dir vollkommen Recht. Ich weiss nicht wieviele Menschen ich kenne, die mit dem Glauben nichts am Hut haben, dennoch aber Weihnachten und Ostern feiern. Es geht sogar so weit dass sie kirchlich heiraten möchten, die Taufe feiern und am besten am Ende des Lebens noch ein Begräbnis mit Trauergottesdienst möchten.
Das sind eben Dinge mit denen man sich abfinden muss. Auf der einen Seite sieht man nicht mehr (oder möchte es nicht sehen) woher eigentlich all diese Dinge kommen, auf der anderen Seite nimmt man das eben so mit weil es
1.) toll ist mehrere Tage frei zu haben und darüberhinaus noch Geschenke zu bekommen und mit der Familie vereint zu sein
2.) weil es eben jeder macht und modern ist.

@Kässpätzle: Weihnachten ist für die meisten Menschen das, was Du beschrieben hast. Aber es ist das, was viele Menschen in den letzten hundert Jahren daraus gemacht haben, weil sie genau das taten was ich für nicht richtig halte: das heilige Fest für Kommerz zu "missbrauchen"

Ich muss auch immer schmunzeln wenn ich sehe wie voll die Kirche am 24.12. ist. Und ich bin mir sicher: 1/3 derer die sich da drin fast um nen Platz prügeln sagen unter dem Jahr: Kirche ? Religion ? Glauben ? NICHTS FÜR MICH !
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Beitragvon Kickers Erzgebirge » Dienstag, 18.Nov 2008 - 14:09

DirtyToby hat geschrieben:
Kickers Erzgebirge hat geschrieben:
DirtyToby hat geschrieben:
Kickers Erzgebirge hat geschrieben:
DirtyToby hat geschrieben:Aber du willst doch jetzt hoffentlich nicht behaupten, dass ich religiös bin und es mir nur nicht eingestehen will, weil ich Wert auf gewisse Werte und soziale Kompetenzen lege?


Doch, behaupte ich. Hat vielleicht nichts mit "nicht eingestehen" zu tun, sondern vielleicht nur mit "nicht realisieren". Und nochmal: Glaube hat primär nichts mit Kirche und Vatikan zu tun, sondern nur mit diesen Werten.


Vielleicht versteh ich dich auch irgendwie falsch, aber wenn wir jetzt die Kirche als Institution einfach mal außen vor lassen willst du also sagen, dass diese Werte untrennbar mit Jesus, der entstehungsgeschichte und der Dreifaltigkeit zu tun haben? Oder mit der Bibel (bzw. vergleichbarer Schriften)? Oder beziehst du diese Dinge auch zu "Kirche" mit ein? Irgendwie komm ich da nicht mit. Dann wäre also jeder, der kein Krüpel in Sozialfähigkeiten ist quasi ein Gläubiger Mensch, auch wenn ers nicht realisiert??!!?? Bitte klär mich nochmal auf, wie du das meinst. Scheinbar steh ich da auf dem Schlauch


Jesus, Dreifaltigkeit,... das ist Christentum. Das hat mit dem Gedanken, der mich Glaube bedeutet, erst einmal nichts zu tun. Für mich ist auch das ein "Dialekt" im globalen Glauben und Respektieren dieser Werte.

Gut, dann formuliere ich es anders: setzt du also den Glauben an Gottheiten / übernatürliche Wesen / Heilige Schriften oder was auch immer eben irgendeine Religion ausmacht in direkten Bezug zu diesen Werten bzw. sogar zu jeglicher Sozialkompetenz eines Menschen?


Es geht hier nicht um Gottheiten, übernatürliche Wesen oder heilige Schriften. Das Leben ist kein Fantasy-Film. Es geht einfach nur um den guten Gedanken im Kopf - das ist Gott. Alles andere (Kirchtürme, Minarette, Bücher,...) stammt aus Menschenhand und ist somit durchaus diskussionswürdig. Es geht einfach nur um diesen guten Gedanken im Kopf, der uns z.B. zur Nächstenliebe animiert.
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Beitragvon gambo » Dienstag, 18.Nov 2008 - 14:31

Die Bibel ist für mich ein Märchenbuch, es stehen Dinge drin, die für logisch denkende Menschen absolut NIX mit der Wahrheit zu tun haben.

Das sind für mich so Totschlagargumente die so einfach nicht stimmen. Was ist dir bei der Bibel unlogisch? Wo hast du deine Informationen her? Aus dem Spiegel wo wieder mal ein Theologe zitiert wird der an nichts mehr glaubt?
Du kannst genausowenig Gutenberg (der den Buchdruck erfunden hat) verantwortlich machen das nacher damit auch Schundliteratur (wie z.B. Pornohefte usw) gedruckt wurden. Klar in der Kirche ist vieles schlecht und falsch gelaufen aber Christen haben auch für positive gesellschaftliche Veränderung gesorgt. Z.B. Kinderarbeit wurde in England abgeschafft auf Initiative von Christen, viele Missionare haben Krankenhäuser in Entwicklungsländer gebaut usw.
Die Christen einseitig für Kreuzzüge usw. zu verdammen ist ein bißchen billig...
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 14:54

Ich glaube einfach nicht

an unbefleckte Empfängnis
dass einer von den Toten aufersteht
an die Geschichte mit der Schlange und dem Apfel
daß wir aus der Rippe eines Menschen entstanden sind
daß Jesus über Wasser läuft
uswusw.
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Dienstag, 18.Nov 2008 - 15:04

gambo hat geschrieben:Klar in der Kirche ist vieles schlecht und falsch gelaufen aber Christen haben auch für positive gesellschaftliche Veränderung gesorgt. Z.B. Kinderarbeit wurde in England abgeschafft auf Initiative von Christen, viele Missionare haben Krankenhäuser in Entwicklungsländer gebaut usw.


Bis jetzt war die Diskussion wegen konstruktiver Kritik und vorhandener Argumente wirklich gut. Märchenbuch ist genauso daneben wie dein Post, find ich schade. Wie schließt du von einer "angeblichen" Unwahrheit in der Bibel als Argument darauf, dass andere Erfindungen auch missbraucht worden sind und auf die Kreuzzüge der Kirche? Dabei geht es um Ergebnisse aus einem schon vorhandenen Produkt, durch unterschiedlich motivierte Akteure, die hat aber null komma gar nichts mit der Entstehungsgeschichte des Produktes an sich zu tun.
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Beitragvon magge » Dienstag, 18.Nov 2008 - 15:13

kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube einfach nicht

an unbefleckte Empfängnis
dass einer von den Toten aufersteht
an die Geschichte mit der Schlange und dem Apfel
daß wir aus der Rippe eines Menschen entstanden sind
daß Jesus über Wasser läuft
uswusw.


Dass die Bibel kein naturwissenschaftliches Buch sein kann und will, zeigt bereits die Tatsache, dass es zwei Schöpfungsberichte gibt.
Welcher ist nun richtig?
Erstaunlich allerdings ist, dass der mit den 7 Tagen gar nicht so weit von der wissenschaftlichen Entstehungsgeschichte/ Evolution entfernt ist.

Die Bibel ist ein Buch, indem Menschen von ihren Erfahrungen mit Gott berichteten, und das in ihrer zeit, in ihrer Kultur und in ihrer Sprache (hebräisch/griechisch)

und trotzdem ist die Bibel erstaunlich aktuell.
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Beitragvon gambo » Dienstag, 18.Nov 2008 - 17:04

kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube einfach nicht

an unbefleckte Empfängnis
dass einer von den Toten aufersteht
an die Geschichte mit der Schlange und dem Apfel
daß wir aus der Rippe eines Menschen entstanden sind
daß Jesus über Wasser läuft
uswusw.


Also unbeflecktes Empfängnis muß dir ein Katholik erklären können, sorry und ich bin leider evangelisch.
Die Dinge erklären sich doch selber. Nur ist es für einen Atheisten nicht nachvollziehbar, wie man solche Geschichten glauben kann.
Wenn man die Existenz eines Gottes voraussetzt, dann kann ihm dies möglich sein. Das sollte eigentlich jeder Atheist bestätigen können.
Was genau soll ich dir dazu erklären? Welche Fragen gibt es dazu?
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 17:33

Ich glaube, Du kannst es mir genausowenig erklären, wie ein Pfarrer, mit dem ich mich mal stundenlang über das Thema unterhalten habe. Daß es irgendwas/irgendwen gibt, der unser Schicksal lenkt, kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, daß das was mit Religion und Bibel was zu tun hat. Jetzt driften wir gerade ganz schön am Thema vorbei. Ich für meinen Teil brauche definitiv keine Religion im Stadion.
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Beitragvon Grufti » Dienstag, 18.Nov 2008 - 18:27

Glauben :!:

Wie das Wort schon sagt. Glauben ist nicht Wissen.

Wer an Gott glaubt- und da beißt die Maus keinen Faden ab- ist i.d.R. ein "besserer" Mensch. Weil er vielleicht nach den Gottesgesetzen lebt oder sich zumindest von dieser höheren Institution beobachtet/begleitet fühlt und deshalb dies in Konsideration zieht bevor er ne Dummheit begeht.

Insofern kann es nicht genug Gläubige geben!

Ich meinerseits versuche, den fehlenden Glauben durch die (nicht verbissene) Einhaltung moralisch-ethischer Grundsätze, die mein modernes Leben bestimmen, "auszugleichen". Und das wird "die höhere Instituution" auch gutieren......

Und wer ist jetzt der "Gutere" :wink:
"Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."
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Beitragvon Stefan L. » Dienstag, 18.Nov 2008 - 18:28

gambo hat geschrieben:sorry und ich bin leider evangelisch.


Nobody is perfect :lol: :wink:
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 18:30

DU natürlich ;-)
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Beitragvon Stefan L. » Dienstag, 18.Nov 2008 - 18:34

Meiner Meinung nach gehören Religiöse sowie Politische Äuserungen icht ins Stadion, aber das hatten wir ja alles schon :roll:
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Beitragvon BlackDevil » Dienstag, 18.Nov 2008 - 18:43

magge hat geschrieben:
kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube einfach nicht

an unbefleckte Empfängnis
dass einer von den Toten aufersteht
an die Geschichte mit der Schlange und dem Apfel
daß wir aus der Rippe eines Menschen entstanden sind
daß Jesus über Wasser läuft
uswusw.


Dass die Bibel kein naturwissenschaftliches Buch sein kann und will


Naja, das ist so nicht ganz richtig. Vor 2000 Jahren hatte man keine ahnung wo die Sonne in der nacht verschwindet, da konnte man mit einigen geschichten ankommen und alle haben sie geglaubt, weil die menschen damals genau wie heute das bedürniss haben es verstehen zu wollen.

Nur was mich an religionen stört ist, das jede für sich beansprucht zu WISSEN wie das alles so abgelaufen ist, das man es vor 2000 Jahren geblaubt hat ist nachvollziehbar, aber im 21sten Jahrhundert muss mir niemand mehr mit Sprechenden schlangen kommen...


Aber nochmal zum Thema:
Es verlangt doch keiner das der zuschauer im Stadion kein Christ/Jude/Moslem/Buddhist mehr sein darf. Nur im Stadion zählt nur das wir alle Kickers fans sind, und es egal ist welche Hautfarbe, Religion oder Politische gesinnung man vertritt, deshalb sollten meiner meinung nach nur Kickers fahnen rumhängen. Wenn jemand auf seinem Auto einen Jesus-Aufkleber hat ist mir das ziehmlich egal... ;)
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Beitragvon gambo » Dienstag, 18.Nov 2008 - 20:27

kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube, Du kannst es mir genausowenig erklären, wie ein Pfarrer, mit dem ich mich mal stundenlang über das Thema unterhalten habe. Daß es irgendwas/irgendwen gibt, der unser Schicksal lenkt, kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, daß das was mit Religion und Bibel was zu tun hat. Jetzt driften wir gerade ganz schön am Thema vorbei. Ich für meinen Teil brauche definitiv keine Religion im Stadion.


Ich denke das daß, trotz Papst, Kreuzzügen, Hexenverbrennungen,
langweiligen Gottesdiensten und anderen religiösen Sachen,
hinter der Sache mit Jesus etwas wahres und sehr phantastisches steckt.
Ich denke beim Christentum geht es nicht um Religion oder irgendwelche Weisheiten bzw. Lebensregel, sondern vielmehr um eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus. Ich gehen davon aus, daß er, der ja gelebt hat und irgendwann gestorben ist tatsächlich wieder zum Leben kam und noch heute existiert und handeln kann! Und das habe ich auch schon erlebt das "ach so alte Buch" die Bibel, Worte mit Exlosionskraft hat und in ihrem Aussagen über das Leben mit Gott absolut wahr ist. Jesus liebt dich und mich und und kann uns einen völlig neuen Lebensanfang geben. Jesus ist der einzige, der die Mauer zwischen uns und Gott einreißen kann, nur er vergibt unsere Schuld, die wir verbockt haben, nur er kann uns befreien. So jetzt weißt du Bescheid!
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Beitragvon DirtyToby » Dienstag, 18.Nov 2008 - 20:31

Ohjemine... Wir drehen uns im Kreis... Aber zu diesem Thema wurde schließlich seit 2000 Jahren keine einhellige Meinung gefunden, drum wird uns das hier auch nicht gelingen. ;-) Aber immerhin interessant, wie unterschiedliche User hier jeweils für sich den Begriff "Glauben" bzw. "Religion" auslegen. Nachvollziehen kann ich zwar keinen der Äußerungen, aber interessant zu lesen...
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Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 18.Nov 2008 - 20:49

gambo hat geschrieben:
kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube, Du kannst es mir genausowenig erklären, wie ein Pfarrer, mit dem ich mich mal stundenlang über das Thema unterhalten habe. Daß es irgendwas/irgendwen gibt, der unser Schicksal lenkt, kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, daß das was mit Religion und Bibel was zu tun hat. Jetzt driften wir gerade ganz schön am Thema vorbei. Ich für meinen Teil brauche definitiv keine Religion im Stadion.


Ich gehen davon aus, daß er, der ja gelebt hat


Und da fängt es schon an: woher weißt Du das?
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Dienstag, 18.Nov 2008 - 20:56

@ gambo: Ich Interesse mich immer noch für die Erklärung für deine Schlussfolgerung :wink:
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Beitragvon gambo » Dienstag, 18.Nov 2008 - 21:16

Geht mal auf die Internetseite von www.totale-offensive drauf. So gehen andere Clubs mit dem Thema Christsein und Fußball um:

Wenn man bei einem Heimspiel des HSV seinen Blick durch die HSH-Nordbank-Arena schweifen lässt, fällt ein schwarzes Banner mit blauen Buchstaben ganz besonders ins Auge. „Sieger – mit Hamburg oft – mit Jesus immer“ steht dort geschrieben. Die Mitglieder des christlichen HSV-Fanclubs stehen zu ihrem Verein und zu ihrem Glauben. Dass Glaube und Fußball nicht zwangsläufig zwei paar Schuhe sind, beweist das enorme Wachstum des Fanclubs: Über 350 Mitglieder zählt er zurzeit. Damit ist er der „zweitgrößte HSV-Fanclub“, worüber sich die Hanseaten sehr freuen.

Geht es nach dem Willen der Hamburger, dann ist ihre sozialdiakonische Arbeit Inspiration für die Gründung neuer christlicher Fanclubs in anderen Städten. Fußballbegeisterte Christen zu ermutigen, einen christlichen Fanclub für den eigenen Verein oder die eigene Region zu gründen, das ist der „Totalen Offensive“ (TO) von jeher ein Anliegen. Auf lange Sicht soll dabei ein Netzwerk christlicher Fanclubs in Deutschland entstehen – und gerne auch darüber hinaus.

Inzwischen gibt es TO-Gruppen in Berlin, Dresden und Offenbach. Seit Anfang Juni hat sich ebenfalls eine TO in Bielefeld gegründet. Die Bielefelder Fans erfuhren dabei große Unterstützung aus Hamburg. Gerwin Heinrich, der Leiter des christlichen Arminia-Fanclubs Totale Offensive, zeigte sich nach dem Gründungstreffen begeistert: „Es war super. Mit der Unterstützung der Hamburger, die uns dabei sehr geholfen haben, ging unsere Gründung sehr schnell und leicht.“ Mit Dortmund und Bremen laufen derzeit noch zwei weitere Gründungsprojekte. Es tut sich also viel in Punkto Fußball.
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Dienstag, 18.Nov 2008 - 21:17

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Beitragvon gambo » Dienstag, 18.Nov 2008 - 21:20

kässpätzle hat geschrieben:
gambo hat geschrieben:
kässpätzle hat geschrieben:Ich glaube, Du kannst es mir genausowenig erklären, wie ein Pfarrer, mit dem ich mich mal stundenlang über das Thema unterhalten habe. Daß es irgendwas/irgendwen gibt, der unser Schicksal lenkt, kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, daß das was mit Religion und Bibel was zu tun hat. Jetzt driften wir gerade ganz schön am Thema vorbei. Ich für meinen Teil brauche definitiv keine Religion im Stadion.


Ich gehen davon aus, daß er, der ja gelebt hat


Und da fängt es schon an: woher weißt Du das?


Woher ich das weiß? Also das Jesus gelebt hat steht ja nicht nur in der Bibel. Da gibt es ja auch andere Schriftstücke die das bestätigt haben. Also das Jesus wirklich damals gelebt hat, das kann ich dir schon beweisen.
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Beitragvon NickTheButcher » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 10:13

DirtyToby hat geschrieben:Ohjemine... Wir drehen uns im Kreis... Aber zu diesem Thema wurde schließlich seit 2000 Jahren keine einhellige Meinung gefunden, drum wird uns das hier auch nicht gelingen. ;-) Aber immerhin interessant, wie unterschiedliche User hier jeweils für sich den Begriff "Glauben" bzw. "Religion" auslegen. Nachvollziehen kann ich zwar keinen der Äußerungen, aber interessant zu lesen...



genau so ist es ! Und deshalb ist eine Abstimmung, eine Umfrage die so allgemein gehalten ist wie diese hier aus meiner Sicht vollkommen daneben.

Dennoch hat es was Gutes: wir diskutieren wenigstens aus meiner Sicht sehr konstruktiv darüber, auch wenn wir immer wieder an den Ausgangspunkt zurückgelangen.

Grufti hat geschrieben:Wer an Gott glaubt- und da beißt die Maus keinen Faden ab- ist i.d.R. ein "besserer" Mensch.


FALSCH ! Vor Gott sind alle Menschen gleich ! Christen die sich wegen Ihres Christentums, bzw. wegen ihrer Gottgläubigkeit" als "bessere" Menschen verstehen, sind aus meiner Sicht keine Christen, denn sie haben eines der grundlegendsten Dinge nicht verinnerlicht: die Nächstenliebe ! In dem Moment in dem ich mich auf ein höheres Podest stelle als jemand der nicht meinem Glauben angehört, erniedrige ich diesen und das kann ich nicht als Nächstenliebe verstehen.

Grufti hat geschrieben:Und wer ist jetzt der "Gutere"


Aus meiner Sicht - nein, aus meiner festen Überzeugung - jemand, der immer darauf bedacht ist die 10 Gebote so gut es geht einzuhalten und diese auch so gut es ging geschafft hat. Perfekt kann das sicher kein Mensch. Jemand der sich um diese Gebote gar nicht schert wird es schwer haben als "Guterer" (was für ein Wort von Dir Grufti :) ) dazustehen.

Nochmal zum Thema:

ich denke dass es sicher keinem und niemandem wirklich weh tut wenn es im Block einen Jesusbanner gibt.
Und ich kann mir gut vorstellen dass Leute, die sich über so etwas aufregen oftmal gut dabei sind bspw. durch Rauchen einer Zigarette mehr Menschen zu stören und diese sogar gesundheitlich in Mitleidenschaft zu ziehen, als es durch ein Jesusbanner der Fall wäre.
Bevor es nun Missverständnisse gibt: ich bin Raucher und will hier keine Umfrage oder Diskussion zum Thema "Nichtrauchen im Stadion ja/nein" vom Zaun brechen. Es ist dennoch ein Punkt der zeigt, dass man an anderer Stelle toleranter zu sein scheint als bei einem einfachen Jesusbanner.
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Beitragvon gambo » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 11:24

Blaues Stuttgart hat geschrieben:
gambo hat geschrieben:Klar in der Kirche ist vieles schlecht und falsch gelaufen aber Christen haben auch für positive gesellschaftliche Veränderung gesorgt. Z.B. Kinderarbeit wurde in England abgeschafft auf Initiative von Christen, viele Missionare haben Krankenhäuser in Entwicklungsländer gebaut usw.


Bis jetzt war die Diskussion wegen konstruktiver Kritik und vorhandener Argumente wirklich gut. Märchenbuch ist genauso daneben wie dein Post, find ich schade. Wie schließt du von einer "angeblichen" Unwahrheit in der Bibel als Argument darauf, dass andere Erfindungen auch missbraucht worden sind und auf die Kreuzzüge der Kirche? Dabei geht es um Ergebnisse aus einem schon vorhandenen Produkt, durch unterschiedlich motivierte Akteure, die hat aber null komma gar nichts mit der Entstehungsgeschichte des Produktes an sich zu tun.


OK, ich habe die Diskussion eher als pro und contra Glauben gesehen.
Ich fand halt das manche das mit dem Glauben einfach generell zu negativ gesehen haben. Wir müssen differnzieren und nicht pauschalisieren. Ich glaube z.B. das Jesus auf dem Wasser gelaufen ist einfach. Wieso sollter er sowas nicht können?
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Beitragvon Trini » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 13:58

NickTheButcher hat geschrieben:ich denke dass es sicher keinem und niemandem wirklich weh tut wenn es im Block einen Jesusbanner gibt.
Und ich kann mir gut vorstellen dass Leute, die sich über so etwas aufregen oftmal gut dabei sind bspw. durch Rauchen einer Zigarette mehr Menschen zu stören und diese sogar gesundheitlich in Mitleidenschaft zu ziehen, als es durch ein Jesusbanner der Fall wäre.
Bevor es nun Missverständnisse gibt: ich bin Raucher und will hier keine Umfrage oder Diskussion zum Thema "Nichtrauchen im Stadion ja/nein" vom Zaun brechen. Es ist dennoch ein Punkt der zeigt, dass man an anderer Stelle toleranter zu sein scheint als bei einem einfachen Jesusbanner.


Ich bin fein raus. Ich bin Nichtraucher und Jesus-Plakat-Nichtbefürworter 8)

Ich denke, und ich gehe davon aus, dass du das auch so siehst, dass nicht jeder der dieses Banner hier kritisiert sich auch gleich darüber aufregt. Mir ist dieses Banner im Stadion eigentlich noch nie aufgefallen :oops: von daher habe ich auch keinen Grund mich aufzuregen. Aber da hier nunmal darüber diskutiert und sogar abgestimmt wird vertrete ich natürlich meine Meinung.

Übrigens ich denke dass es sicher auch keinem und niemandem wirklich weh tut wenn es im Block kein Jesusbanner gibt.
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Beitragvon NickTheButcher » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 14:08

Trini hat geschrieben:Ich denke, und ich gehe davon aus, dass du das auch so siehst, dass nicht jeder der dieses Banner hier kritisiert sich auch gleich darüber aufregt.


Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Dennoch denke ich auch, dass man wenn man etwas kritisiert es -wenn man könnte- anders machen würde. In so einem Falle kann man denke ich schon auch nach dem Grund fragen.
Wenn man jedoch diskutiert, einem es aber letztlich egal ist ob dieses Banner im Stadion ist oder nicht, dann ist da sicherlich schon ein Unterschied und genau diese Leute meine ich nicht, da hast Du mich schon richtig verstanden.
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Beitragvon kässpätzle » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 14:15

gambo hat geschrieben:
Blaues Stuttgart hat geschrieben:
gambo hat geschrieben:Klar in der Kirche ist vieles schlecht und falsch gelaufen aber Christen haben auch für positive gesellschaftliche Veränderung gesorgt. Z.B. Kinderarbeit wurde in England abgeschafft auf Initiative von Christen, viele Missionare haben Krankenhäuser in Entwicklungsländer gebaut usw.


Bis jetzt war die Diskussion wegen konstruktiver Kritik und vorhandener Argumente wirklich gut. Märchenbuch ist genauso daneben wie dein Post, find ich schade. Wie schließt du von einer "angeblichen" Unwahrheit in der Bibel als Argument darauf, dass andere Erfindungen auch missbraucht worden sind und auf die Kreuzzüge der Kirche? Dabei geht es um Ergebnisse aus einem schon vorhandenen Produkt, durch unterschiedlich motivierte Akteure, die hat aber null komma gar nichts mit der Entstehungsgeschichte des Produktes an sich zu tun.


Ich glaube z.B. das Jesus auf dem Wasser gelaufen ist einfach. Wieso sollter er sowas nicht können?


Wieso sollte er sowas können? Kein Mensch kann das! Oder hast Du ihn dabei gesehen? Ich glaube das, was ich sehe, rieche, fühle! Alles andere ist irreal!
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Beitragvon gambo » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 14:51

kässpätzle hat geschrieben:
gambo hat geschrieben:
Blaues Stuttgart hat geschrieben:
gambo hat geschrieben:Klar in der Kirche ist vieles schlecht und falsch gelaufen aber Christen haben auch für positive gesellschaftliche Veränderung gesorgt. Z.B. Kinderarbeit wurde in England abgeschafft auf Initiative von Christen, viele Missionare haben Krankenhäuser in Entwicklungsländer gebaut usw.


Bis jetzt war die Diskussion wegen konstruktiver Kritik und vorhandener Argumente wirklich gut. Märchenbuch ist genauso daneben wie dein Post, find ich schade. Wie schließt du von einer "angeblichen" Unwahrheit in der Bibel als Argument darauf, dass andere Erfindungen auch missbraucht worden sind und auf die Kreuzzüge der Kirche? Dabei geht es um Ergebnisse aus einem schon vorhandenen Produkt, durch unterschiedlich motivierte Akteure, die hat aber null komma gar nichts mit der Entstehungsgeschichte des Produktes an sich zu tun.


Ich glaube z.B. das Jesus auf dem Wasser gelaufen ist einfach. Wieso sollter er sowas nicht können?


Wieso sollte er sowas können? Kein Mensch kann das! Oder hast Du ihn dabei gesehen? Ich glaube das, was ich sehe, rieche, fühle! Alles andere ist irreal!


Hmm, was soll ich jetzt dazu sagen? Ich habe hier auch mal das Buch von
Colin Bell - der beste Wechsel vorgestellt. Darin geht es von einem Fußballtrainer der Jesus kennenlernt. Wenn du willst kann ich dir auch ein Exemplar zusenden. Darin kommt das man heute auch noch Jesus erleben kann und Colin Bell war ja früher Atheist.
Hast du übrigens das Buch "10 Jahre Blue Boys - das Fanbuch"? Als Stuttgarter Kickers Fan ist es ja fast Pflichtlektüre. Das Buch ist einem gewissen Carsten Grab gewidmet der am 17.10.2000 an Selbstmord gestorben ist. Niemand konnte damals so richtig den Selbstmord verstehen. Carsten war total begeisterter Fußballfan und war deutschlandweit mit seinem HSV unterwegs. Er war aber bei vielen Fußballspielen total betrunken und ich finde er konnte die Wirklichkeit so gar nicht ertragen. Und ich denke er hat damals irgendwie eine Sinnkrise gehabt.
Ich weiß von einem der hat auch eine Sinnkrise gehabt und wollte sich eigentlich auch das Leben nehmen. Er konnte das Leben einfach nicht mehr ertragen.Er wollte sich die Pulsadern aufschneiden und hat dabei irgend eine Metal CD eingelegt. Das war eine CD die er von einem Freund geschenkt bekommen hat. Dann kam das Lied "Alone in Suicide" von Bloodgood. (Bloodgood ist eine christliche Hardrockband) Und durch dieses christliche Lied bekam er einfach wieder Hoffnung weiterzuleben und den Selbstmord sein zu lassen.
Das sind jetzt zwar krasse Beispiele aber der Glauben kann einem doch Hoffnung geben auch wenn alles andere nur Scheiße läuft. Und mit Jesus kann ich auch im übertragenen Sinn über das Wasser gehen.
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Beitragvon Grufti » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 15:14

gambo hat geschrieben:Ich glaube z.B. das Jesus auf dem Wasser gelaufen ist einfach. Wieso sollte er sowas nicht können?


Autsch!!! Jetzt geht's ans Eingemachte!
Obwohl..., mit hat mal ein Kumpel -und der ist Pfarrer- erklärt, dass Zweifel an der Bibel den Atheisten ausmachen.
Mit solch Aussagen -von denen ich nicht weiß, ob sie durchwegs gängig sind- machst Du Dir unter den kritischen Menschen keine Freunde. Wenn Hinterfragen unglaublich anmutender Geschehnisse automatisch zum Verlust der Glaubensberechtigung führen, dann halte ich es lieber wie bislang: Von mir aus glaub ich an eine höhere Institution. An die verschwende ich nicht allzuviel Gedanken und die beeinflusst mein Leben auch nicht. Für ein "ethisch- korrektes Leben" bin ich selbst verantwortlich.
"Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."
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Beitragvon Roland » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 15:35

kässpätzle hat geschrieben: Ich glaube das, was ich sehe, rieche, fühle! Alles andere ist irreal!


Kannst du deinen Verstand sehen, riechen, fühlen ?
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Beitragvon NickTheButcher » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 15:44

Grufti hat geschrieben:Obwohl..., mit hat mal ein Kumpel -und der ist Pfarrer- erklärt, dass Zweifel an der Bibel den Atheisten ausmachen


Zweifel an einem Buch das man liest oder gelesen hat ist nichts weiter als die interessierte Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Aus der Bibel sollen Lehren gezogen werden. Von Adam bis zur Offenbarung ist jede Seite dazu ausgelegt auch kritisch und selbstkritisch sich damit auseinanderzusetzen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Ich denke wenn Dein Kumpel das wirklich ernst gemeint hat, sollte er sich um einen neuen Job kümmern, denn als Pfarrer hat er sich mit dieser Aussage ad absurdum geführt.
NickTheButcher
 

Beitragvon kässpätzle » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 15:48

Nein, aber mein Verstand sagt mir, daß diese Dinge einfach nicht wahr sein können.

@gambo: nein, das Buch brauchst Du mir nicht schicken! Und das Blue-Boys hab ich, danke.

Außerdem hatte ich 7 Jahre eine streng kath. Schwiegermutter, die versucht hat, mir das alles näher zu bringen. Und je mehr sie mir darüber erzählt hat und je mehr Einblicke ich hatte, desto mehr wurde ich in meiner Meinung bestärkt.
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Beitragvon gambo » Mittwoch, 19.Nov 2008 - 16:24

NickTheButcher hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:Obwohl..., mit hat mal ein Kumpel -und der ist Pfarrer- erklärt, dass Zweifel an der Bibel den Atheisten ausmachen


Zweifel an einem Buch das man liest oder gelesen hat ist nichts weiter als die interessierte Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Aus der Bibel sollen Lehren gezogen werden. Von Adam bis zur Offenbarung ist jede Seite dazu ausgelegt auch kritisch und selbstkritisch sich damit auseinanderzusetzen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Ich denke wenn Dein Kumpel das wirklich ernst gemeint hat, sollte er sich um einen neuen Job kümmern, denn als Pfarrer hat er sich mit dieser Aussage ad absurdum geführt.


Es gibt übrigens viele Pfarrer die an überhaupt nichts mehr glauben. Z.B. Jürgen Fliege, Deutschlands prominentester Pfarrer hat gesagt: Es sei die Zeit gekommen, so Fliege, von der Predigt vom Sühneopfer Christ Abschied zu nehmen. Der Apostel Paulus irre gewaltig, wenn er davon ausgehe, daß man Jesus von Nazareth als den Sohn Gottes erkannt habe müsse um ewiges Leben zu haben. Wörtlich hat er auch gesagt "Ja ich glaube wir müssen Abschied nehmen vom zweiten Glaubensartikel. Ich glaube an Jesus Christus" Das ist (leider) deutsche Theologie.
Es gibt aber zum Glück auch noch Theologen die an die Bibel glauben.
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Beitragvon gambo » Donnerstag, 20.Nov 2008 - 14:28

kässpätzle hat geschrieben:Nein, aber mein Verstand sagt mir, daß diese Dinge einfach nicht wahr sein können.

@gambo: nein, das Buch brauchst Du mir nicht schicken! Und das Blue-Boys hab ich, danke.

Außerdem hatte ich 7 Jahre eine streng kath. Schwiegermutter, die versucht hat, mir das alles näher zu bringen. Und je mehr sie mir darüber erzählt hat und je mehr Einblicke ich hatte, desto mehr wurde ich in meiner Meinung bestärkt.


Noch eine Anmerkung das Jesus auf dem Wasser gelaufen ist: Entweder war's ein Wunder, welches per definitionem unerklärlich ist, oder es war ein technischer Trick. Falls es ein technischer Trick war, dann wäre mir neu, daß unter Christen die Erklärung dieses Tricks in Umlauf wäre.
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