Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

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Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon gambo » Freitag, 04.Sep 2009 - 14:08

Bitte schaut Euch unbeeingt mal diesen Clip an.
Es geht um die Erlaubnis eines deutschen Gerichts vor wenigen Tagen, wonach Eltern ihr Kind DSCUHAD nennen dürfen, - was HEILIGER KRIEG heißt.
Im Clip gehts um dessen Vater ...

Hier der Untertitel des Videos in www.spiegel.de

Gerichtsurteil : Islamist in Berlin darf Sohn "Djehad" nennen

Oder bei www.youtube.com eingeben
Islamist darf Kind Djehad nennen

Macht mich fassungslos, was bei uns möglich ist im Schutze des deutsehen Rechts.
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon julian » Freitag, 04.Sep 2009 - 14:17

l0l,
man konnte schon ewig sein Sohn: Cihat nennen.

Was 2 Bedeutungen hat, einmal Heiliger Krieg, andere mal irgendwas anderes.

Und ich finde das nicht schlimm. Denn weißt du wirklich was der Heilige Krieg ist?
Nein, der Heilige Krieg ist in seiner Ursprungsform nur der "Kampf" (nein keine Gewalt) dafür , dass andere Religionen, zur "wahren Religion" ; dem Islam, konvertieren.

Macht mich fassungslos, was bei uns möglich ist im Schutze des deutsehen Rechts.

Sowas nennt sich Demokratie! Wahrscheinlich eh nur Wahlkampf demokratie, aber immerhin. :lol:
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon Ralphonso » Freitag, 04.Sep 2009 - 15:19

das ist kein unbekannter! den typen hätte ich schon lange abgeschoben, was der sich die letzten jahre in deutschland erlaubt hat :evil: :evil:
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon gambo » Montag, 29.Dez 2014 - 22:08

Jetzt am Freitag kommt in SWR 1 Leute eine interessante Sendung.

Freitag, 2. Januar 2015 10.00 bis 12.00 Uhr
Gast (live): Raschid Idrissi, Fremdsprachenkorrespondent. Konvertierte vom Islam zum Christentum
Wenn Christen zum Islam konvertieren, wird darüber oft in den Medien berichtet. Der umgekehrte Fall ist seltener - und er wird seltener wahrgenommen. Raschid Idrissi etwa war ein gläubiger Moslem. Der gebürtige Marokkaner kam nach Deutschland, studierte in Heidelberg und Freiburg Germanistik und landete im Gefängnis. Dort besuchte er einen Bibelkreis, fand zum christlichen Glauben, blieb in Deutschland und gründete eine Familie. Sein Leben schildert er in dem Buch "Der Sohn des Imams".
Modertion: Wolfgang Heim

Kurz um was es in dem Buch von Raschid Idrissi geht:

Der Autor Raschid Idrissi (aus Sicherheitsgründen ein Pseudonym) wuchs seit 1959 im islamischen (98,7% Muslime) Marokko auf. Seine Kindheit erlebt er mit einem sehr strengen Vater. Dieser ist Koranschullehrer und Vorbeter in einer Moschee, in der als als Imam die fünf täglichen Gebetszeiten leitet. Raschid wächst in diese Religion hinein, stellt aber, je älter er wird, auch immer mehr Fragen über die Inhalte.
In einer weiteren Lebensphase verschlägt es Raschid nach Süddeutschland, um da weiter Germanistik zu studieren. Plötzlich wird er verhaftet und weiß lange Zeit nicht, warum er im Gefängnis sitzt. Diese Zeit kratzt stark an seiner Psyche. Er wird mit Rauschgifthandel konfrontiert. Das Gefängnisleben macht ihm zu schaffen. Ein Lichtblick sind die regelmässigen Veranstaltungen des “Schwarzen Kreuzes“, einer christlichen Organisation, die sich um Gefangene im Knast (und auch danach) kümmert. Dort nimmt er an den wöchentlichen Bibelstunden teil und wird Christ und getauft.

Trotz seines Gesinnungswandels soll er in seine Heimat (Marokko) abgeschoben werden. Durch ein Wunder – anders kann man es nicht bezeichnen – darf er in Deutschland bleiben, heiratet später und die junge Familie bekommt zwei Kinder. Heute setzt er sich ebenfalls im Rahmen des “Schwarzen Kreuzes” für Gefangene ein.

Im Buch wird dem Vergleich des Islam mit dem Christentum ein grosser Platz eingeräumt. Dem deutschen Leser erschliesst sich durch einen Insider die Andersartigkeit der Gottesvorstellungen im Islam. Und man erlebt mit, wie viele offene Fragen durch den Autor angesprochen und beantwortet werden.

Wer sich für eine spannende Lebensgeschichte eines afrikanischen Muslimen interessiert, darüber hinaus Detailwissen über den Islam lernen möchte und den auch noch die Gepflogenheiten im deutschen Strafvollzug interessieren – der sollte sich dieses Buch (192 Seiten, Brunnen Verlag Basel) unbedingt zu Gemüte führen.
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon blauweissschwarz » Dienstag, 30.Dez 2014 - 12:16

Bei uns ist eine rechtsextreme und verfassungsfeindliche Gruppierung wie Pegida möglich. Das macht mich ehrlich gesagt um einiges fassungsloser als die Namenswahl eines Kindes... :twisted:
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon Voise » Dienstag, 30.Dez 2014 - 14:27

blauweissschwarz hat geschrieben:Bei uns ist eine rechtsextreme und verfassungsfeindliche Gruppierung wie Pegida möglich. Das macht mich ehrlich gesagt um einiges fassungsloser als die Namenswahl eines Kindes... :twisted:


Mit Islamophobie fischen ja in den letzten Jahren einige rechte Gruppierungen mehr oder minder erfolgreich. Wie man aber einem Drogendealer hinterherdackeln kann und das neben Nazis verstehe ich auch nicht so ganz. Dass es da stattfindet wo es den Islam fast nicht gibt erklärt natürlich wieder so einiges. So ist das halt mit der Angst.
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon blauweissschwarz » Dienstag, 30.Dez 2014 - 19:07

Sehr verkürzt liegt mir aber noch am Herzen: Wenn christliche Gutmenschen und Nazis in Nadelstreifen gesinnungsmäßig Hand in Hand gehen - dann läuft mal einiges schief.
Da mögen sich doch zumindest die Christen, die sich vielleicht doch angesprochen fühlen, ernsthaft hinterfragen.
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon albunt » Donnerstag, 18.Jun 2015 - 11:28

Politik-Threads arten immer in Streit aus...
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Re: Was bei uns im demokratischen Staat bereits möglich ist

Beitragvon barneygumble » Donnerstag, 18.Jun 2015 - 14:15

albunt hat geschrieben:Politik-Threads arten immer in Streit aus...


Deshalb holst Du sowas dann rauf? ;-)
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