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Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 08.Sep 2007 - 13:15

Da ich die meiste Freizeit für meine Blauen investiere, kommt bei mir das Kino viel zu kurz. Wer hat Lust, Filme die er aktuell im Kino gesehen hat zu besprechen?
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 08.Sep 2007 - 16:06

Klasse Idee! Da bin ich als regelmäßiger Kino Gänger doch gerne mit dabei :)

Ich hab die letzte Woche gleich 2 Filme gesehen

(K)ein Bund fürs Leben

War eine Einladung, wäre sonst nicht reingegangen. Einige bekannt deutsche Jungschauspieler (Florian Lukas, Franz Dinda, Axel Stein) werden zur Bundeswehr eingezogen und richten dort Chaos und Unordnung an um natürlich später wieder alles in Ordnung zu bringen.

Bild

Erschreckend wie wenig lustig der Film war, dafür dass er sich als Komödie bezeichnet. Ich habe eigentlich bis auf einige kleine Schmunzler nicht ein einziges mal gelacht, zudem war die Story abgedroschen bis zum geht nicht mehr (Alle Klischees, 1 Streber, 1 Schwulen, 1 Dicken, 1 schüchternen Helden). Wies richtig geht zeigt Rush Hour 3, in dem ich vor 2 Wochen war. Sehr lustig, insbesondere wenn man die ersten Teile gesehen hat. Und eines der besten Duos der Filmgeschichte ;)

Die Letzte Legion

Film über den letzten Kaiser Roms, den Kindskaiser Romulus, der von den Goten entführt wird und dessen Leibgarde (zumindest das was nach einem Überfall der Goten auf den Kaiser davon übrig ist) ihn befreien will.

Habe mich sehr auf den Film gefreut, da ich mich sehr für das Römische Reich und Historienfilme allgemein interessiere. Aber das was da geboten wurde, war einfach eine Frechheit. Lustlose, ausdruckslose Darbietungen der Schauspieler wie ich es glaube ich noch selten gesehen habe, dazu eine hahnebüchende Story in dem sich (VORSICHT SPOILER) die Story gegen Ende zu der von Excalibur, Merlin und König Artus entwickelt!! Dazu wird der Gegner (eigentlich ja die Goten) kurz mal geändert und man bekämpft einfach mal so irgendwelche Briten um zu guter letzt eigentlich den kleinen Kaiser (um den es ja eigentlich geht) völlig untergehen zu lassen. Einzigster positiver Punkt: Ben Kingsley zeigt als Lehrmeister eine gute Leistung.

Bild

Ansonsten habe ich die letzten Wochen von den aktuellen Filmen noch Zusammen ist man weniger allein (sehr schöner Film für Liebhaber von Fabelhafte Welt der Amelie und des französischen Films allgemein), wie geschrieben Rush Hour 3, Fantastic Four Rise of the Silver Surfer (ganz nette Unterhaltung mit einer ab der Hälfte des Films lächerlichen Story. Nichts besonderes wenn man wie ich nicht die Comics kennt) und Transformers (Brachial Action für große Kinder, ebenfalls nichts besonderes) gesehen.
Zuletzt geändert von Felix B. am Samstag, 29.Sep 2007 - 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 08.Sep 2007 - 17:20

@Felix B.

Danke für deinen Zuspruch zum Threat :D

Auch über deine Auswahl der Filme bin ich überrascht. Zum Film "(K)ein Bund fürs Leben" gibt es nichts hinzuzufügen. Habe mir die Vorschau angeschaut und konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass der auch witzig sein sollte.
Zu "Zusammen ist man weniger allein", war eine herzerfrischende Komodie über eine WG die sich zusammenraufen kann! Kann man getrost weiterempfehlen.

Fantastic Four Rise of the Silver Surfer wäre nicht mein Film gewesen, wäre nicht "Silver Surfer" Teil dieses Films. Muss dir auch in diesem Fall Recht geben, wenn du von einer lächerlichen Story sprichst. Ich bin nun mal mit den Marvel-Comics aufgewachsen und hatte ehrlich gesagt eine gewisse Vorfreude. Zwar bin ich nicht im ersten Teil der F.4 drin gewesen, aber Silver Surfer war diesmal der entscheidente Grund und er hat mich auch entschädigt.
Bei "Transformer" war der Unterhaltungswert wesentlich größer ohne besonders Anspruchsvoll zu sein. Ein aufgeweckter Teenager ist hinter einer gutaussehenden Braut her und hat das Glück/Pech ein Auto zu bekommen was ein Roboter ist und retten gemeinsam die Welt. Die visuellen Effekte waren sehenswert. Ich musste ständig an die Renault Werbung denken! Kurz und gut: eine kurzweilige Unterhaltung für große Jungs!

Der Film "Die Letzte Legion" spaltet mich immer noch. Auf der einen Seite schafft es der Film eine Brücke vom Römischen Reich zum legendären Konig Artus zu spannen. Allein die Idee dazu ist abenteurlich und ließ mich desöfteren schmunzeln. Ihn nun geschichtlich für voll zu nehmen, warne auch ich ausdrücklich und schließe mich Felix an. Der hystorische Hintergrund der Völkerwanderung ist so hahnebüchen zusammen konstruiert und nicht nachvollziehbar erzählt und nur wenn man dies außer Acht läßt und keinen Wert darauf legt, der Film auch für den einen oder anderen unterhaltsam.

Danke Felix für Deinen Beitrag und freu mich auf weitere Beiträge eurer Kino-Filme :D
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Beitragvon Bunny » Samstag, 08.Sep 2007 - 18:11

Für die Junggebliebenen unter euch empfehle ich die Simpsons 8)

Ein wirklich gelungener Film der auch an einigen Stellen witzig ist !
Leider ist das Ende schon vorauszusehen, aber diesen Film kann man getrost weiterempfehlen !
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 08.Sep 2007 - 18:28

Italo-Blauer hat geschrieben:Fantastic Four Rise of the Silver Surfer wäre nicht mein Film gewesen, wäre nicht "Silver Surfer" Teil dieses Films. Muss dir auch in diesem Fall Recht geben, wenn du von einer lächerlichen Story sprichst. Ich bin nun mal mit den Marvel-Comics aufgewachsen und hatte ehrlich gesagt eine gewisse Vorfreude. Zwar bin ich nicht im ersten Teil der F.4 drin gewesen, aber Silver Surfer war diesmal der entscheidente Grund und er hat mich auch entschädigt.


Man muss sagen dass der Vorschau-Trailer wirklich klasse war, dadurch und eben - wie du geschrieben hast - durch den sehr coolen Silver Surfer hat es mich in den Film gelockt. Allerdings (und das meinte ich mit der Hälfte des Films) wird der Film schwach sobald der Surfer sein Board verliert, negativer Höhepunkt ist für mich wie er gefangen ist und man einfach nen Kerl silbern angemalt hat, das hat für mich den Zauber kaputt gemacht. Denn sonst ist der Surfer der entscheidende Faktor für den Film, genial der Kampf zwischen Johnny und dem Surfer über der Erde!


Ich musste ständig an die Renault Werbung denken! Kurz und gut: eine kurzweilige Unterhaltung für große Jungs!


Ich musste immer an die Werbung für eben die Transformers Roboter Spielzeuge denken die es von Hasbro gab als ich so 10 oder 11 war. Verstand damals überhaupt nicht was so toll sein soll ein Auto zu einem Roboter zu bauen und habe die Werbung nicht näher beachtet, aber da kam es mir wieder in den Sinn :) Aber ich muss dir zustimmen, visauell ist der Film sehr gut gemacht und auch schauspielerisch muss man sagen: Respekt, denn die Darsteller mussten gut improvisieren, da die Roboter ja erst am PC (was man kaum sieht) dazugeführt wurden.

Vom Simpsons Film war ich (glaub ich fast als einziger!) sehr enttäuscht. Bin auch, v.a. früher, großer Fan der Serie gewesen aber der Film bringt den Witz nicht so gut rüber wie es die Serie schafft. Sicher, man muss einige male lachen (Spiderschwein...) aber ich hatte mir mehr erwartet. Zudem sind die Figuren und die Umgebung von meinem Eindruck her irgendwie anders gezeichnet als in der Serie, oder kam nur mir das so vor?

Am Dienstag werde ich mir mal das "Bourne Ultimatum" anschauen, nachdem die Cinema (Die leider noch einzigst existente Kino Zeitschrift) sich ja schier überschlagen hat von wegen bestem Thriller und bester Teil der Serie etc.
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Beitragvon Heiko K. » Samstag, 08.Sep 2007 - 18:56

Italo-Blauer hat geschrieben: Auf der einen Seite schafft es der Film eine Brücke vom Römischen Reich zum legendären Konig Artus zu spannen. Allein die Idee dazu ist abenteurlich und ließ mich desöfteren schmunzeln.


Die Idee ist allerdings alles andere als neu sondern einer alten walisischen Sage aus dem Mabinogion entlehnt, The Dream of Macsen Wledig.
Historische Kickers-Bücher von 1910,1915, 1924, 1950 und 1952 zum Download: www.kickers-stuttgart.de
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Beitragvon Heiko K. » Samstag, 08.Sep 2007 - 18:58

Felix B. hat geschrieben:Vom Simpsons Film war ich (glaub ich fast als einziger!) sehr enttäuscht. Bin auch, v.a. früher, großer Fan der Serie gewesen aber der Film bringt den Witz nicht so gut rüber wie es die Serie schafft. Sicher, man muss einige male lachen (Spiderschwein...) aber ich hatte mir mehr erwartet.


Da war wirklich mehr drin. Beste Szene, als die Leute aus der Kirche in die Kneipe rennen und umgekehrt. :lol:

Felix B. hat geschrieben:Am Dienstag werde ich mir mal das "Bourne Ultimatum" anschauen, nachdem die Cinema (Die leider noch einzigst existente Kino Zeitschrift) sich ja schier überschlagen hat von wegen bestem Thriller und bester Teil der Serie etc.


Da bin ich auch gespannt. Steht nächste Woche auf dem Programm.
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Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 08.Sep 2007 - 22:24

Das habe ich fast vergessen: war am vergangenen Donnerstag ja schon in "Bourne Ultimatum" drin. Weiß zwar nicht was Cinema so geschrieben hat, aber seit langem das spannendste und aufregendste was ich im Kino gesehen habe. Ich möchte eurem Besuch nicht vorgreifen und keine Einzelheiten erzählen, aber er wird sich lohnen. Durch die rasanten Schnittfolgen und die Kamera, die ständig in Bewegung ist, verlangt dem Zuschauer so einiges ab.
Selten das ein Fortsetzungsfilm eine Spannung so konstant vom ersten bis zum letzten Teil beibehält. Unnötig sollte sein zu betonen, dass man seine Hausaufgaben gemacht haben sollte, und die vorherigen beiden Teile gesehen haben muss!!
Auch der Sound ideal zum Film beigefügt. Wenn ihr reingeht, passt mal drauf auf. Habe mir danach den Soundtrack gekauft!

Bin schon ganz neugierig was ihr berichten werdet!
Wünsch gute Unterhaltung :!: :!:
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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 09.Sep 2007 - 12:35

Heiko K. hat geschrieben:[Die Idee ist allerdings alles andere als neu sondern einer alten walisischen Sage aus dem Mabinogion entlehnt, The Dream of Macsen Wledig.


Respekt "Heiko". Hätte nicht gedacht, dass sich jemand wirklich für die Legende des Magnus Maximus aus der Zeit der Völkerwanderung interessiert. Ich hätte nie erwartet in einem Fussball-Forum den Begriff "Mabinogion" lesen zu können. Heiko und Felix, es macht richtig Laune diesen Threat mit euch fortzusetzen. :D
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Beitragvon Felix B. » Mittwoch, 12.Sep 2007 - 18:06

War gestern im Bourne Ultimatum. Ich muss ehrlich sagen dass der Film wirklich gut war, aber meine sehr hohen Erwartungen vielleicht nicht ganz erfüllt wurden.

Von der Spannung her ist der Film wirklich sehr gut, v.a. die Bahnhofsszene und auch das über den Dächern, wirklich ganz große klasse. Aber wirklich ne glatte 1 mit 2 Sternchen hat sich die Kamera verdient, wirklich genial dass da so lebensecht wackelig gefilmt wurde, das verleiht dem Film sehr viel Atmosphäre.

Bild

Warum wurden meine Erwartungen dann nicht ganz erfüllt? Erstens bin ich vom Nicki Auftritt sehr enttäuscht gewesen, das hätte man sich ja fast sparen können. Zudem fand ich die Story - weiß allerdings nicht genau warum - die ihn zu seiner Vergangenheit führt fast etwas lieblos gestaltet, ich glaube aber kaum dass es den anderen die den Film sahen genauso ging. Und der letzte Kritikpunkt: Matt Damon hatte in dem Film leider nur 1 Gesichtsausdruck. Schauspielerisch von seiner Seite aus, der schwächste Teil der Bourne Serie, meiner Meinung nach.


Fazit: Absolut sehenswerter Film!! Aber Vorsicht vor zu hohen Erwartungen.

Morgen oder übermorgen werde ich euch dann von "Ein fliehendes Pferd" berichten. Habe Karten für ein Preview heute Abend im Cinecitta Nürnberg gewonnen und bin mal gespannt was mich da erwartet, weiß noch überhaupt nicht worums bei dem Film geht.
Zuletzt geändert von Felix B. am Samstag, 29.Sep 2007 - 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Raul » Donnerstag, 13.Sep 2007 - 17:10

Felix B. hat geschrieben:Morgen oder übermorgen werde ich euch dann von "Ein fliehendes Pferd" berichten. Habe Karten für ein Preview heute Abend im Cinecitta Nürnberg gewonnen und bin mal gespannt was mich da erwartet, weiß noch überhaupt nicht worums bei dem Film geht.

Ist die Verfilmung einer Novelle von Martin Walser.
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 15.Sep 2007 - 12:10

Es war ein sehr vergnüglicher Abend mit "Ein Fliehendes Pferd". Erstmal frage ich mich wieso dieser Titel anhand der relativ belanglosen Szene dazu im Film gewählt wurde, aber gut. Die Handlung selbst ist eine typische deutsche Beziehungs-Sommer-Komödie, die allerdings auch oftmals sehr ernst wird. Ulrich Noethen zeigt eine schauspielerische Leistung der Extra Klasse, auch Katja Riemann weiß doch zu gefallen. Interessant ist aber vor allem die Story, die es doch schaffte selbst mich der bei jedem Film explizit darauf schaut ob die Szenen realistisch sind oder nicht, so einzuwickeln dass mir eben das genannte Kriterium recht egal war. Für die die den Film gesehen haben oder das Buch kennen: Stichwort Wiederkehr.

Bild

Ein sehr netter Film, allerdings für die Zielgruppe 30+, die Jugend wird den Film vllt. etwas für zu seicht befinden. Aber mir hats wirklich gut gefallen, wer sich unbeschwert unterhalten lassen will und gut gelaunt wieder aus dem Kino gehen möchte, ist hier richtig.
Zuletzt geändert von Felix B. am Samstag, 29.Sep 2007 - 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Baslerin » Sonntag, 16.Sep 2007 - 8:17

Ich war gestern in Zimmer 1408

War eigentlich schon ein recht guter Film ---> zumindest für diejenigen, die sich für die "mysteriösen Gruselgeschichten" von Stephen King begeistern können, ist das sicher ein Filmchen, das sehenswert ist!
--- von den Kickers besessen, sonst keine Interessen!!! ---
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Beitragvon Felix B. » Freitag, 21.Sep 2007 - 15:41

Am Dienstag hab ich Death Sentence gesehen. Für mich - da lege ich mich jetzt definitiv fest - einer meiner Top 5, wenn nicht sogar Top 3, Filme des Jahres.

Es geht um einen Familienvater dessen Glück zerstört wird als sein Sohn von Gangmitgliedern ermordet wird, nur weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Die erste Hälfte des Films beschreibt die unglaubliche Trauer, Wut und auch Schuld mit der der Vater (Kevin Bacon) zu zerbrechen scheint.
In der zweiten Hälfte beginnt er, die Gangmitglieder aufzuspüren die seinen Sohn auf dem Gewissen haben.

Bild

Eine tolle Kombination von Drama und auch Actionfilm, die einem so erstmal gelingen muss. Meine Erwartungen waren dank der Betitelung "Rache Thriller" nicht gerade hoch, da diese ja meist nach dem gleichen Muster ablaufen und sich nur auf brachiale Action konzentrieren. Nicht so Death Sentence, der filmisch enorm viel zu bieten hat, gerade die Familien Szenen.
Aber vor allem ist der Film enorm spannend, gerade gegen Ende hin. Da schlägt Death Sentence das Bourne Ultimatum um Längen! Natürlich gibt es auch 1-2 Szenen bei denen man denkt "Naja, film eben..." aber diese fallen nicht ins Gewicht.

Ich kann den Film uneingeschränkt weiterempfehlen!
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Beitragvon svk4ever » Freitag, 21.Sep 2007 - 15:45

Felix B. hat geschrieben:allerdings für die Zielgruppe 30+, die Jugend wird den Film vllt. etwas für zu seicht befinden


:shock: :shock: :?: :?: :?:

Was will uns der Autor damit sagen?
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Freitag, 21.Sep 2007 - 15:51

Das nicht gefickt wird...
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Beitragvon svk4ever » Freitag, 21.Sep 2007 - 16:06

:lol:
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Beitragvon Felix B. » Freitag, 21.Sep 2007 - 21:13

Blaues Stuttgart hat geschrieben:Das nicht gefickt wird...


Oh doch ;)

Sagen wir so, vergleiche die Filme die heutzutage die 16 - 17 jährigen lustig finden. Fäkalhumor an allen Ecken und Enden, Brachialgags mit der Brechstange um einen Lacher hervorzukriegen. Ein Fliehendes Pferd ist auf eine sagen wir mal intelligente Art lustig, der Humor wird einem nicht eingetrichtert, man muss ihn erkennen! Und da werden Leute die nur Date Movie, Little Man & Co kennen mit Sicherheit nicht soviel zu lachen haben.
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 29.Sep 2007 - 10:53

Und wieder 2 neue Filme in meiner Sammlung:

Letzte Woche Dienstag war ich in Disturbia. Kurz erklärt ist der Film im Prinzip ein Remake von "Fenster zum Hof" von Alfred Hitchcock. Ein junger Kerl kriegt eine Fussfessel und Hausarrest über die Sommermonate aufgebrummt, aus Langeweile beobachtet er mit seinem Fernglas erst das neue hübsche Nachbarsmädchen und später alle anderen Nachbarn, dort findet er Verdachtsmomente dass sein Nachbar Robert Turner (genial gespielt von David Morse) ein gesuchter Mörder sein könnte.

Der Film hat für Leute die den ultimativen Erschreckens-Kick suchen zu wenig zu bieten, das sollte aber klar sein. Der Film ist als Thriller aufgebaut und keinesfalls als Psycho-Horror, auch wenn viele der Leute die mit mir im Kino waren das wohl so erwartet hatten.

Bild

Mir persönlich hat der Film ausgesprochen gut gefallen, gerade dadurch dass er realistisch bleibt aber trotzdem eine nervenanspannende Spannungsszenerie aufbaut, bei der man - ich zumindest - mehrmals einen Schrecken bekommt. Schauspielerisch habe ich oben schon David Morse hervorgehoben, fantastisch wie er den unheimlichen Nachbarn spielt, genauso gut aber die Figur die ihm geschrieben wurde. Man ist immer mit sich selbst im Konflikt wem man jetzt glauben kann.
Mit am heftigsten war für mich aber interessanterweise eine kleine Szene zu Beginn, nach dem Angelausflug. Da bin ich wirklich zusammengezuckt.

Disturbia ist ideal für einen spannenden Abend, sowohl für jung als auch für alt, egal ob männlich oder weiblich. Aber wie gesagt, man sollte sich bewusst sein dass dies ein Thriller ist und kein Psycho-Thriller!

---------

Gestern war ich dann spontan in Shoot Em'Up mit Clive Owen. Ich wusste nicht was mich erwartet, doch das wurde gleich in der ersten Szene klar. Trash-Action in bester Manier. Clive Owen schießt sich durch den Film um das Baby einer fremden Frau zu beschützen, in einem Mix aus unglaublich lässigen Sprüchen und Szenen bei denen lautstarkes johlen zum Standard im Kinosaal gehörte. Wenn Owen mit versteinertem Gesicht (dass er nie ablegt den ganzen Film) seine Mohrrübe zückt dann weiß man schon was einen jetzt gleich erwartet ;)

Bild

Shoot Em' Up ist ein höchst brutaler aber gleichzitig voller Ironie und Sarkasmus strotzender Film der sich selbst in keiner einzigen Minute des Machwerks ernst nimmt. Und das ist auch gut so! Solche Filme sieht man nicht oft im Kino. Shoot Em'Up ist für mich der Geheimtipp wenn man wirklich Kino Unterhaltung (kein anspruchsvolles Kino) sucht!
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Beitragvon Bunny » Dienstag, 02.Okt 2007 - 23:30

Ich war heute in SUPERBAD (kommt eigentlich erst morgen in die Kinos, hier im Kino kam er komischerweiße schon heute)

Bild

Um was gehts ???

Es geht um 3 Jungs die quasi "Looser" sind... Sie sind 18 Jahre alt und wollen unbedingt erste Erfahrungen in Sachen Liebe erlangen. Sie wollen auf Partys und sollen dafür auch etwas tun (Alkohol besorgen, in Amerika aber erst mit 21 erlaubt)... In der Geschichte durchlaufen sie Höhen und Tiefen ...

Fazit:

Durchschnittlicher Film ! Habe mehr erwartet, vorallem weil man aus der Geschichte Looser und Mädels im Teeniealter wirklich einiges machen kann (haben andre Filme schon bewießen) ! Er war schon an einigen Stellen lustig, doch alles in allem, ich sag mal Naja :wink:

Vielleicht kann ja jemand anders (ein mir bekannter Kickersfan der auch in diesem Forum angemeldet ist und zufällig neben mir saß) noch ein Statement geben :lol:
Zufälle gibts ...


Übrigens:
Beim Werbung schaun dachte ich echt "Boooah, jetzt ein Kickersspot wäre wirklich nice!"

Für den Verein: http://www.europa-kinowerbung.de
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Beitragvon DJ Thommy » Dienstag, 02.Okt 2007 - 23:36

BunnyCheckerGott hat geschrieben:Übrigens:
Beim Werbung schaun dachte ich echt "Boooah, jetzt ein Kickersspot wäre wirklich nice!"


Da kann ich mich noch an Bundesligazeiten erinnern. Wo Marcus Marin Werbung für die Firma erbacher gemacht hat.
Der Spot lief in Kinos und kam jeden Samstag vor der Sportschau.
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Beitragvon Bunny » Dienstag, 02.Okt 2007 - 23:46

Ja, ein Kinospot in den Kinos im Großraum Stuttgart wäre schon wirksam und geil :!:

Ne andre Frage:

hat jemand von euch schon Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme gesehen und kann berichten (ohne alles zu erzählen) ???
Habe von jemand gehört das er gut/lustig sein soll, kann mir das jemand bestätigen ?
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Beitragvon pipes » Freitag, 05.Okt 2007 - 10:49

Ja, kann ich bestätigen (ohne zuviel zu verraten) :D
Ich mag keine Leute, die einfach mitten im Satz
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Beitragvon Bunny » Samstag, 06.Okt 2007 - 20:42

Heute Abend geh ich noch in Chuck und Larry


Hier der Eindruck


Gestern Abend 22.30 Uhr MEZ wars dann also soweit, ich besuchte zu 4rt wiedermal das Kino um "Chuck&Larry: Wie Feuer und Flamme" zu schaun !

Bild

Ich muss sagen:

Sehr Guter Film !

Habe ja vorher schon viele Meinungen gehört, alle warn eigentlich positiv !
Ich finde den Film sehr lustig und mit 120 Minuten Laufzeit auch nicht zu lang, sondern genau richtig... Immerwieder kommen lustige Szenen, sodass er nie langweilig wird ! Der Film zeigt auch wiedermal, wie die Außenwelt auf Homosexualität reagiert und wie wichtig gute Freundschaften im Leben sind (war deshalb gut das einer meiner besten Kumpels dabei war, falls ich auch mal in so ne Situation komme :lol:) !
Wer also mal nix zu tun hat und etwas Spaß brauchen kann, der soll sch aufn Weg ins Kino machen :wink: Ich würde sagen: Es lohnt sich (nicht nur wegen der Dame auf dem Plakat, aber auch :lol:) ...

An den Verein:
http://www.europa-kinowerbung.de
Macht Kinowerbung, alle schaun gespannt und es gibt auch kürzere Werbung von z.B. im Kinohaus angesiedelten Geschäften (gestern z.B. Trekkinggeschäft) ! Das wirkt ! Aber wenn es so lange dauert wie Merchandising, naja lass mer des :roll:
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Beitragvon Felix B. » Donnerstag, 11.Okt 2007 - 23:34

Also lieber Bunny, ich hab den Film am Dienstag auch gesehen und ich kann deine großartige Wertung nicht ganz nachvollziehen?!

Ok, ist man King of Queens Fan (was ich übrigens nicht bin), wird man begeistert sein, da auch von der Serie viele Schauspieler dabei sind. Und Ja, der Film hat einige nette Gags und Kevin James' Mimik ist witzig. Aber das wars dann auch.

Der Film versucht einen Weg zwischen Witze über Schwule und einer Forderung nach mehr Toleranz zu schlagen, was meiner Ansicht nach nicht besonders gut gelingt. Lächerlich die Szene als Larry vor seinen Kollegen einen flammenden Appell hält, nach der Schichtversetzung. Auch in Sachen Realismus und Wirklichkeitstreue (Ok ist eine Komödie, aber trotzdem) gibts da einige dicke Hunde. Beispielsweise dass Feuerwehrleute ohne Atemschutz in ein brennendes Haus rennen... Außerdem hätten sowohl die wenigen Fäkal Witze als auch Standard Scherze (Seife aufm Boden, von der Leiter rutschen als schlechte Nachricht überbracht wird) weggelassen werden können. Aber story mäßig der Vogel abgeschossen wird ja mit dem Schluss. Das ist sowas von einem Typisch-Hollywood-Amerika-ist-toll Ende, mich hätts fast vom Kino Sessel gehauen!

Und das schlimmste Gegenargument: Adam Sandler. Der Mann hat ein Problem, denn entweder man liebt ihn und seine Schauspiel Art oder man hasst ihn. Während die einen in ihm und Kevin James ja schon das Schauspielduo des Jahres sehen, gehöre ich zu denen die nach 10 Minuten unglaublich genervt sind von Sandler.

Ich will den Film nicht komplett verreissen, er ist nett und wenn man unbedingt ins Kino will und die andren Filme schon kennt oder gar nicht mag, kann mans schon anschauen. Aber mir hat der Film nur so gefallen dass ich ihm in meiner persönlichen Filmwertung eine 4- gegeben habe (Durchschnitt meiner bisherigen 30 Kino Filme dieses Jahr: 2,65).
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Beitragvon Die Macht im Schwabenland » Freitag, 12.Okt 2007 - 9:25

Wie kann man nur kein King of Queens Fan sein :?:
Wir sehn uns in der Hölle :lol:
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Freitag, 12.Okt 2007 - 17:01

Indem man keine so coole Sonnenbrille wie du hat :wink:
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Beitragvon Die Macht im Schwabenland » Freitag, 12.Okt 2007 - 17:22

Alles Neider 8)
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Beitragvon Heiko K. » Sonntag, 21.Okt 2007 - 11:54

Hat etwas länger gedauert, aber jetzt hab ich mir das Bourne Ultimatum auch angeschaut. Mein Fazit:

Der Film ist relativ anstrengend weil er beständiges hohes Tempo mit wackliger Kamera kombiniert. Das hohe Tempo ist andererseits aber auch das Plus des Films, das über die doch mehr als dünne Handlung hinwegtäuscht. Große Sinnzusammenhänge fehlen, dafür bekommt man drei technisch ausgezeichnete Verfolgungsjagden geboten. Jeweils am Ende der Jagd gibt es eine Information, wir wechseln den Schauplatz und die nächste Jagd beginnt.

Was ich an der (ansonsten sehr gelungenen) Bahnhofsszene schade fand, das war die Vorhersehbarkeit. Schon zu Beginn war doch völlig klar, wer den Bahnhof lebend verläßt und wer nicht. Man wartet nur noch auf das wann und wie.

7 von 10 Punkten.
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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 28.Okt 2007 - 11:32

Heiko K. hat geschrieben:
Was ich an der (ansonsten sehr gelungenen) Bahnhofsszene schade fand, das war die Vorhersehbarkeit. Schon zu Beginn war doch völlig klar, wer den Bahnhof lebend verläßt und wer nicht. Man wartet nur noch auf das wann und wie.


Das war der letzte Teil der Trilogie und ALLES war, wie du es gerade beschrieben hast, auch für mich vorhersehbar. Nicht nur die Szene am Bahnhof. Aber gegenüber anderen Trilos fand ich es erstaunlich, das es noch Steigerungen in der letzten Folge gab. Kann man nicht von jeder Trilogie behaupten.
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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 28.Okt 2007 - 18:14

Angeblich ist ein 4.Teil schon in Planung, allerdings würde dieser ohne Matt Damon stattfinden.

Ab Dienstag werde ich auch mal wieder berichten und zwar von Operation Kingdom. War jetzt länger nicht mehr, wird wieder Zeit!
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Beitragvon Heiko K. » Sonntag, 11.Nov 2007 - 10:19

Felix B. hat geschrieben:Ab Dienstag werde ich auch mal wieder berichten und zwar von Operation Kingdom. War jetzt länger nicht mehr, wird wieder Zeit!


Den hab ich mir gestern abend angeschaut. Mach Dich auf was gefasst. :shock:

Der Film ist äußerst intensiv und durchgehend spannend bis zum Schluß (auch wenn der Showdown doch etwas überzeichnet wirkt). Das Bourne Ultimatum ist im Vergleich nur ein laues Lüftchen.
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Beitragvon Felix B. » Donnerstag, 15.Nov 2007 - 21:31

Nachdem ich in den letzten Wochen die große Leere in Sachen Kino erleben musste und auch Operation Kingdom geplatzt ist, war ich gestern endlich mal wieder.

Habe mir Abbitte angeschaut. In der Vorschau und zu Beginn des Films hatte ich das Gefühl "Mathilde - Eine große Liebe" (mit Audrey Toutou) nur auf England bezogen zu sehen, allerdings wurde einem dann schnell klar dass die Grundstory nur in Nuancen ähnlich ist.

Die Story wiederzugeben ist sehr schwierig, zu überraschend ist die Story aufgebaut. Kurzfassung: 2 junge Menschen lernen sich lieben, bevor ein Unglück geschieht das beide wieder auseinanderreisst. Hört sich abgedroschen an, aber mehr kann man nicht verraten, sonst wäre schon etwas vorweg genommen.

Hielte ich den Film bis 10 Minuten vor dem Schluss noch für "richtig gut", hat mich eben jenes Ende komplett umgehauen. Selten reisst ein Schluss einen Film noch so sehr nach oben, ganz fantastisch was sich da auf der Leinwand abspielt.

Bild

Irgendwie liest man so gut wie nichts aus meiner Kritik heraus, aber ich kann nur jedem empfehlen der mal mit seiner Frau oder Freundin ins Kino gehen will oder möchte, diesen Film zu sehen. Eure Begleiterin wird am Ende fasziniert sein und sich die Tränen wegwischen und auch ihr werdet euch fragen wann ihr zuletzt einen so intelligenten, niveau vollen und interessanten Film gesehen habt. Absolute Empfehlung!
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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 18.Nov 2007 - 23:11

Zwar kein Kino, dafür DVD:

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Habe die DVD der 1. Staffel (leider wird es nur 2 geben) nach überragenden Kritiken in der Presse gekauft und bin begeistert. Rom ist die teuerste Serie aller Zeiten und das merkt man. Fantastische Kulissen, genialer Soundtrack und eine interessante Story. Für alle die sich in Sachen Historie ein wenig interessieren ein wahres Fest. Und selbst falls jemand nicht weiß wer Julius Cäsar oder Pompeius war, gibt es bei den Specials eine ausführliche Beschreibung zu allen Figuren der Serie.
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Beitragvon Felix B. » Donnerstag, 29.Nov 2007 - 20:24

Gestern habe ich mir mit Verspätung Nach 7 Tagen Ausgeflittert angeschaut.

Ich wollte den Film mit einigen Bekannten schon vor 2 Wochen sehen, da ist dann aber kurzfristig Abbitte reingerutscht. Also wurde gestern nachgeholt, war lange geplant war. Ich bin mit hohen Erwartungen in den Film gegangen, da Ben Stiller einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler ist und seine Filme meist sehr unterhaltsam waren. Soviel sei vorweggenommen: Auch Nach 7 Tagen Ausgeflittert ist ein Film dieser Sorte.

Kurz zusammengefasst: Ben Stiller ist mal wieder der symphatische Looser, der mit 40 im Gegensatz zu allen seinen Bekannten noch nie verheiratet war bzw. ist. Bei der Hochzeit seiner Ex bemerkt er dass das doch recht seltsam ist und am nächsten Tag läuft ihm eine wunderbare Frau über den Weg. Schnell wird geheiratet, allerdings entpuppt sich diese im Urlaub nicht mehr als so perfekt wie die ersten Wochen angenommen...

Der Film hat mich insofern enttäuscht da ich eine viel höhere Gagdichte vermutet habe. Einige Szenen sind ganz komisch, aber nicht zum lachen, trotzdem aber nett. Richtige Brüller gibt es aber besonders ab Mitte des Films doch mehrere und vor allem beim herrlich süffisanten Ende. Achtung: Unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben...

Allerdings muss ich als christlich erzogener und teils etwas konservativer Mensch es sehr bemängeln dass der Film (obwohl er sich selbst nicht ernst nimmt) doch sehr locker mit dem Thema Partnerschaft und Ehe umgeht, wie es leider in unser heutigen Zeit auch gehandhabt wird. Da wird sich munter getrennt und dass jemand geschieden ist, ist weniger schlimm als wie wenn man 1 mal durch die Führerscheinprüfung gefallen ist. Aber wie gesagt, der Film nimmt sich (so habe ich es zumindest empfunden) selbst nicht ernst und das ist auch gut so.

Bild

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Film für Ben Stiller Fans und Komödien à la Verrückt nach Mary. Empfehlung, aber kein "Must-See" Film.
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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 02.Dez 2007 - 22:11

Gestern im CineMaxx Regensburg (im übrigen das einzigste Multiplex Kino das ich kenne, das keine Getränkehalter zu bieten hat) gesehen: Mr.Brooks - Der Mörder in Dir

Es geht um den erfolgreichen Industriellen Earl Brooks, der eine Schizophrenie und die Sucht nach dem Kick des Tötens mit sich rumschleppt. Letzteres dargestellt durch seinen imaginären Begleiter Marshall. Wie diese Krankheit sein Leben beeinflust, ein braver Mann zum Serienmörder wird und v.a. was ein kleiner Planungsfehler alles auslösen kann - das erzählt "Mr. Brooks - Der Mörder in Dir"

Auch dieser Film ist einer der Marke: Nicht zuviel verraten. Es sei nur soviel gesagt: Kevin Costner als Hauptdarsteller und Demi Moore in einer Nebenrolle, zeigen ganz großes Kino. Die Story ist sehr spannend, hat zig überraschende Wendungen und v.a. der imaginäre Freund von Mr. Brooks, macht diesen Film zum Hochgenuss.

Für einen Thriller hat der Streifen alledings recht wenig Action Sequenzen, namentlich 1 kleine Verfolgungsjagd und 1 Schusswechsel. Aber v.a. der Schusswechsel hat es in sich, bombastisch der Sound in diser Szene. Wie, ein Thriller mit wenig Action? Richtig, aber dieser Film braucht das auch nicht. Zu dominant und interessant ist die Person des Mr. Brooks und seines Begleiters Marshall, ebenso auch der als Nebenplot beginnende Storyteil um die engagierte Polizistin Demi Moore.

Bild

Fazit: Ein hochintelligenter Thriller, ähnlich wie etwa "Das perfekte Verbrechen" mit Anthony Hopkins, allerdings nicht so langatmig und viel abwechslungsreicher, durch die Nebenstory um Demi Moore die ein überraschendes logisches Ende nimmt. Ich habe den Film eher aus Zufall gesehen (Man mags nicht glauben: Empfehlung des Angestellten an der Kino Kasse!), aber es hat sich absolut gelohnt. Aber Achtung: Wer auf handfeste Action nicht verzichten will ist hier evtl. falsch.
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 22.Dez 2007 - 13:45

Eine enttäuschende Kino Woche liegt hinter mir.

Am Dienstag war ich in Todeszug nach Yuma mit Russel Crowe und Christian Bale.

Der Film spielt im Wilden Westen und es geht um den Farmer Dan Evans (Bale), dem korrupte Eisenbahner sein Land wegnehmen wollen und dort die Strecke für das Stahlross bauen zu können, begünstigt davon dass er hohe Schulden hat. Durch Zufall bekommt er einen Postkutschen Überfall des berüchtigten Gangsters Ben Wade (Crowe) auf einen Zug mit, der Gangster wird geschnappt und der arme Farmer stellt sich für die Überführung ins Gefängnis nach Yuma zur Verfügung, für 200 Dollar, die seine Farm retten könnten. Allerdings ist die Bande von Ben Wade schon auf dem Weg ihren Boss zu befreien...

Ich war sehr gespannt auf den Film, da ich ein alter Western Fan bin. Zudem versprechen Russel Crowe und Christian Bale einiges, durch ihre Namen. Der Film sofort mit Action, als Schuldeneintreiber die Farm heimsuchen, was einen sofort auf die Seite des Farmers Dan zieht. Der Film plätschert dann etwas vor sich hin, trotz der Action Szenen wie den Überfall und die Jagd der Sheriffs nach Ben Wade. Auch der Versuch Ben Wade als undurchsichtig und halbwegs symphatisch darzustellen, während seines Transports, wirkt etwas schwer. Die Mitte des Films besteht fast nur aus Schießerein, Schlägereien und grimmigen Blicken - aber das soll ein Western ja auch sein. Vor allem Christian Bale überzeugt in dieser Phase.

Aber: Das Ende zieht den Film dann völlig runter. Dass Western meist gut aus gehen ist bekannt, aber so wie es in Todeszug nach Yuma dann noch geschieht ist einfach lächerlich. Das ist selbst für alte Happy-End Fans zuviel.

Bild

Fazit: Ich bin enttäuscht aus dem Kino. Zum einen kann man den Film mit diesem Ende in keinster Weise ernst nehmen, zum anderen fehlt etwas ganz wichtiges (was interessanterweise in anderen Kritiken gut wegkam): Die Spannung. Bei mir kam in keinster Zeit irgend eine größere Spannung auf, trotz der vielen Action. Schade, wirklich. Denn von der Kulisse und auch den Personen kann der Film überzeugen. Neben der Figur Dan Evans (Bale) vor allem durch den Vize-Boss der Gangster Bande Charlie Prince (Ben Foster), der extrem charismatisch rüberkommt und toll gezeichnet wurde.
Nach dem Film wurde mir irgendwie doch klar: Der Western ist tot. Leider.



Eine noch größere Entscheidung erwartete mich aber gestern Abend bei Hitman - Jeder Stirbt Allein

Dieser Film stand in meiner Erwartungsgunst noch weit vor Todeszug nach Yuma, hatte der Trailer ja bombastisch gewirkt und zudem bin ich alter Fan der Hitman Spiele Serie.

Es dreht sich um den Profikiller 47, der bei einem Auftrag in Russland in ein Komplott gerät und auf einen blutigen Rache- und Aufklärungstrip geht.

Das ist eigentlich die komplette Handlung... Das größte Problem stellt sich durch die Story, die Darstellung des Hitmans in dieser und die Darstellung des Hitman durch Timothy Olyphant dar.
Entsetzlich wie der Hitman im Vergleich zum Videospiel, in dem er eiskalt ist und keine Miene verzieht, von der Story eine menschliche Maske aufgezogen bekommt und zum Abschuss sogar in eine Art Beziehung mit einer Frau verwickelt wird! Auch Olyphant sieht dem Hitman einfach nicht ähnlich genug, dieser ist im Spiel viel älter und nicht so jugendlich im Film. Aber auch unabhängig von dieser Kritik die nur echte Fans nachvollziehen werden können, enttäuscht der Film auf der ganzen Linie. Was es mit dem russischen Präsidenten und dem Komplott im Hintergrund auf sich hat, wird nie erklärt, genauso wenig warum andere Klone (was übrigens in der Story nicht mal erwähnt wird, es wird nur von "Waisenkindern die ausgebildet werden" gesprochen), plötzlich Jagd auf 47 machen.

Auch die Action Szenen sind zwar recht nett gemacht, allerdings wird der Hitman oft genug zum Massenmörder und mäht ganze Horden um. Das oberste der Lächerlichkeit ist ein Kampf zwischen 47 und anderen Klonen mit Schwertern die plötzlich jeder aus dem Rücken hervorzieht! Das einzigste Highlight - das verrate ich jetzt einfach schon mal - findet man in einer Szene im Hotel, als 47 durch ein Fenster in ein anderes Zimmer springt, wo 2 junge Kerle auf dem Boden sitzen und ein Konsolenspiel zocken. Diese drehen sich nur kurz um, verziehen keine Miene und wenden sich wieder dem Bildschirm zu - auf dem Hitman - Blood Money läuft.

Bild

Fazit: Vielleicht ist mein Problem dass ich die Hitman Serie kenne. Aber auch wenn ich das ausblende passt bei dem Film fast gar nichts zusammen. Unlogische Szenen an allen Ecken und Enden und die Beziehung zu dem russischen Mädel als absoluter Tiefpunkt des ganzen Films. Für mich gemeinsam mit "Die Letzte Legion" und knapp vor "Fluch der Karibik: Am Ende der Welt" die Enttäuschung des Jahres.
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Beitragvon Bunny » Samstag, 22.Dez 2007 - 19:49

War jemand schon in Alvin und die Chipmunks ???
Würde allein aus Erinnerung an die Kindheit da rein gehn und will wissen ob sichs lohnt :oops: :oops:
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Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 12.Jan 2008 - 17:27

Zum Neuen Jahr nun die Frage nach dem Film des Jahres.

Welche Filme haben euch 2007 am meisten begeistert, berührt und/oder auch gut unterhalten. Legt mal los!

Meine Top 3:

Unbesiegbar- Der Traum seines Lebens

Der Film von Ericson Core beruht auf einer wahren Begebenheit eines Sportlers, gespielt von Marc Wahlberg, der aller Hoffnungslosigkeit zum Trotz seine Chance nützt. Ein Film der sich ums Weitermachen nach einem Tiefschlag, ums Überwinden dreht.
(Genau der Film, den ich ob unserer sportlichen Situation gebraucht hab!)

"Das perfekte Verbrechen"
Spannender Gerichts-Thriller mit Anthony Hopkins. Toll in der Rolle als Staatsanwalt: Ryan Gosling

"300"
Die Geschichte um die Thermopylen-Schlacht ist für mich der kontroverseste Film des Jahres.
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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 13.Jan 2008 - 12:35

Hmm, das ist sehr sehr schwierig. Eine Top 10 hätte ich zu bieten, aber auf 3 zu beschränken ist wirklich nicht einfach. Aber gut...


Meiner sehr korrekt geführten Film Liste nach habe ich im Jahr 2007 genau 37 Filme im Kino gesehen. Davon die besten:

1. Blood Diamond
Wahnsinnig spannender Film, mit genialen Landschaftsaufnahmen und schauspielerischen Leistungen der ersten Klasse. Gleich zu Beginn des Jahres 2007 kam der beste Film des Jahres, erlebt man auch selten.

2. Shoppen
Die größte Überraschung und auch gleich der 2. beste Film des Jahres. Intelligent und witzig und das nur mit Schauspielern der Münchner Theater Szene. Wirklich sehr erfrischend und so gut dass dieser Film der erste wurde den ich mir 2 mal im Kino angeschaut habe.

3. Death Sentence
Den Film habe ich ja zu Anfang des Threads kurz rezensiert. Von der Spannung her vielleicht sogar ein klitzekleines bisschen besser als Blood Diamond. Allerdings nicht soviel gute Story und Hintergrund wie oben beschriebener Film. Trotzdem: Klasse.

Bemerkenswert: Von meinen Top 3 war nur Blood Diamond "geplant", die anderen beiden waren spontan und ohne groß was über die Filme zu wissen (wie übrigens viele meiner restlichen Top 10, wie etwa Mr.Brooks oder Black Book). Glück gehabt!

1. Blood Diamond
2. Shoppen
3. Death Sentence
4. Black Book
6. Letters from Iwojima
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