Only for Cineasten

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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Dienstag, 04.Jun 2013 - 12:59

Felix B. hat geschrieben:
Ruven hat geschrieben:"Fast & Furious 5" bietet eine ähnlich unrealistische Szene mit den Chargern, die einen Safe hinter sich herziehen - dafür bietet die Szene grandiose Action. Darauf habe ich mich eingelassen und wurde 2 Stunden gut unterhalten. Hirn aus, Film an :)


Richtig, wobei das mit dem Safe gar nicht mal soooo unrealistisch ist - rein theoretisch ;) Mir gehts auch eher um die Kombi Unrealismus und blöde Story, wieso (ACHTUNG SPOILER) ist der Mikro Chip denn bitte in einem Panzer?? Und wieso wird diese ultra wichtige Fracht, die extra weggebracht wird, von 2 popeligen Jeeps bewacht? Das sind einfach so Sachen die einem bei guter Story und Spannung vielleicht nicht sauer aufstoßen, wenn der Rest aber auch nicht passt, dann spürt man's bitter.

ACHTUNG SPOILER
Natürlich, solche Szenen gibt es reichlich. Brian geht auch nur ins Gefängnis, um das mit Letty rauszufinden. Alles durchschaubar und nicht wirklich ernsthaft. Der Chip im Panzer erinnert mich stark an "007 - GoldenEye" und dem Hubschrauber, der vor EMP-Stößen geschützt ist. Und im Film wird das auch nicht wirklich aufgelöst. Aber eigentlich hat alles nur einen Sinn und Zweck: der Panzer soll auf die Brücke, um die Actionszene zu ermöglichen und die lässt es dann ordentlich krachen. Genauso der Trick mit den Chip-Bomben, damit Dom, Brian und Co. Old-School Autos fahren "müssen". Wenn es dazu führt, dass Brian dann mit einem Mark I Escort rumheizt, passt es :D
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Mittwoch, 05.Jun 2013 - 21:44

Ruven hat geschrieben:
Felix B. hat geschrieben:
Ruven hat geschrieben:"Fast & Furious 5" bietet eine ähnlich unrealistische Szene mit den Chargern, die einen Safe hinter sich herziehen - dafür bietet die Szene grandiose Action. Darauf habe ich mich eingelassen und wurde 2 Stunden gut unterhalten. Hirn aus, Film an :)


Richtig, wobei das mit dem Safe gar nicht mal soooo unrealistisch ist - rein theoretisch ;) Mir gehts auch eher um die Kombi Unrealismus und blöde Story, wieso (ACHTUNG SPOILER) ist der Mikro Chip denn bitte in einem Panzer?? Und wieso wird diese ultra wichtige Fracht, die extra weggebracht wird, von 2 popeligen Jeeps bewacht? Das sind einfach so Sachen die einem bei guter Story und Spannung vielleicht nicht sauer aufstoßen, wenn der Rest aber auch nicht passt, dann spürt man's bitter.

ACHTUNG SPOILER
Natürlich, solche Szenen gibt es reichlich. Brian geht auch nur ins Gefängnis, um das mit Letty rauszufinden. Alles durchschaubar und nicht wirklich ernsthaft. Der Chip im Panzer erinnert mich stark an "007 - GoldenEye" und dem Hubschrauber, der vor EMP-Stößen geschützt ist. Und im Film wird das auch nicht wirklich aufgelöst. Aber eigentlich hat alles nur einen Sinn und Zweck: der Panzer soll auf die Brücke, um die Actionszene zu ermöglichen und die lässt es dann ordentlich krachen. Genauso der Trick mit den Chip-Bomben, damit Dom, Brian und Co. Old-School Autos fahren "müssen". Wenn es dazu führt, dass Brian dann mit einem Mark I Escort rumheizt, passt es :D


Ok, bevor Euch beiden nochmals etwas über Logik einfällt (rein theoretisch), gehe ich bei der nächsten Gelegenheit in diesem Film und lass mir das Hirn wegblasen (rein theoretisch) :D

PS: Danke Euch, dass ihr UNSEREM Thread soviel Leben einhaucht. Einfach genial :!: :!:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 10.Jun 2013 - 17:17

Snitch - ein riskanter Deal
Zuallererst - Snitch ist ein untypischer Film für Dwayne Johnson. Vielleicht wurde auch deswegen auf den Zusatz "The Rock" auf Plakaten verzichtet. Vielleicht war der Film auch deswegen nicht sonderlich gut besucht - zu Unrecht. Der Film hat im Gegensatz zu "Fast & Furious" nicht auf die "Kacke" und ist auch keine "The Rock" typische Komödie (Die Zahnfee usw.). Johnson spielt einen Vater, der um seinen - wegen Drogenbesitzes inhaftierten - Sohn aus erster Ehe kämpft und versucht, diesen aus dem Gefängnis zu holen. In Folge dessen gibt es zwar Actionszenen, diese sind jedoch deutlich bodenständiger als in anderen Filmen mit Dwayne Johnson. Dabei ist seine Schauspielleistung überraschend gut, selbst Susan Surrandon in Ihrer Rolle als karrieregeile Staatsanwältin macht Ihre Sache nicht besser. Am Besten gefallen hat mir jedoch Barry Pepper als Agent Cooper, der optisch irgendwie an Ralf Zacherl erinnert. Der Zusatz "Beruht auf einer wahren Begebenheit" ließ mich Recht kalt (schadet dem Film nicht, hilft aber auch nicht).
Fazit: Überraschend guter Thriller, 7/10 Ziegenbärtchen

Hangover 3
Aus Hangover 3 bin ich mit gemischten Gefühlen gegangen. Teil 2 war ja schon etwas schwächer als Teil 1 aber die 3. Episode fällt in meinen Augen noch etwas mehr ab. Gerade mit Konzentration auf Alan und Mr. Chow hätte "Hangover 3" noch deutlich krasser ausfallen müssen. Einige Gags sind wirklich zum Brüllen aber irgendwas fehlte einfach, so ist "Hangover 3" nicht mehr als eine durchschnittliche Komödie. Wer Teil 1 und 2 gesehen hat, sollte sich dennoch den Abschluss nicht entgehen lassen. Aber episch ist dieser wahrnlich nicht - evtl. nur die Kosten (Teil 1: 35 Mio Dollar, Teil 2: 80 Mio Dollar, Teil 3: 103 Mio Dollar). Generell stellte sich für mich die Frage, wurde der Film weichgespült, um eine FSK 12 zu kriegen? Dafür sind aber doch wieder zu viele Witze über Arschf*ck und Koks im Film.
Fazit: 6/10 Ave Marias
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 24.Jun 2013 - 12:22

Man of Steel
"Man of Steel" ist ein zwiegespaltener Film. Auf der einen Seite die Szenen, in denen Clark mit seiner Identität kämpft. Seine Superkräfte sind eher Fluch als Segen. Er fragt sich, ob er "Mitmenschen" sterben lassen soll, obwohl er Sie retten könnte, um seine wahre Herkunft zu verbergen. Sobald Clark Probleme bekommt weil er eben doch aufgrund seiner übermenschlichen Kräfte auffällt, macht er sich gerne und schnell aus dem Staub. Diesem Teil des Films fehlt die Tiefe der Charaktere. Obwohl namhafte Darsteller zum Einsatz kommen (Laurence Fishburn, Diane Lane, Russell Crowe, Kevin Costner ...), bringen diese nur Standardkost.
Im anderen Part von "Man of Steel" wird gewaltig in die CGI-Trickkiste gegriffen. Wenn es explodiert, die Gravitation auf den Kopf gestellt wird und ganze Häuserblöcke dem Erdboden gleich gemacht werden, weiß man, wo die 225 Millionen US-Dollar an Produktionskosten hingeflossen sind. Die Szenen sind schön anzusehen und drücken einen gewaltig in den Kinosessel. Ich bin jedoch froh, den Film als 2D-Version in Stuttgart gesehen zu haben da in der Version manche Szenen schon unübersichtlich waren. In 3D wäre es sicherlich noch schwieriger gewesen. Trotz der "Schwächen" ist "Man of Steel" um Längen besser als "Superman returns". Auch ohne Lex Luthor (bis auf Eastereggs), auch ohne Brille, auch ohne rote Unterbuchs. Insgesamt merkt man dem Film an, dass er durch das Mitwirken von Christopher Nolan ähnlich düster interpretiert wurde wie die "Dark Knight"-Trilogie. Meiner Meinung nach schadet es dem Film nicht.
Fazit: 8/10 Capes, die in der Wäsche eingegangen sind
Zuletzt geändert von Ruven am Dienstag, 25.Jun 2013 - 8:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Montag, 24.Jun 2013 - 21:40

Danke Ruven für "Man of Steel". Diese Woche ist er dran!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon BlueRalf » Mittwoch, 26.Jun 2013 - 8:19

War gestern in "Man of Steel". Vorweg: Bin kein Fan der Supermanfilme. Als ich den Trailer im Kino sah dachte ich: Nicht schon wieder ein Supermanfilm. Die Zusammenarbeit Snyder/Nolan bewog mich aber dann zu diesem Kinobesuch. Und ich habe ihn nicht bereut. Kann mich Ruven voll und ganz anschließen. Vorallem die letzten 45 Minuten sind ein Augenschmaus. Zwar etwas unrealistisch aber man staunt mit offenem Mund. Da wird einem in 2D schon fast schwindelig.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Mittwoch, 26.Jun 2013 - 13:03

Besser als "Superman returns" ist "Man of Steel" auf jeden Fall. Ob die Interpretation von Znyder und Nolan besser ist als die Filme mit Christopher Reeve ... das ist schwer zu beantworten, ich bin jedoch auch kein Superman-Fachmann. Die Filme mit Reeve sind auch sehenswert und für Ihre Zeit mit guter Technik ausgestattet. "Man of Steel" ist aber auf jeden Fall eine gute Adaption und Neuinterpretation, wie Superman heutzutage aussehen kann. Mir kann doch keiner sagen, dass eine Pulitzer-Preisträgerin nicht den Unterschied zwischen Clark Kent (Brille) und Superman (ohne Brille)erkennt, wie in "Superman returns". Sicher bricht "Man of Steel" ähnlich wie die "Dark Knight"-Trilogie mit einigen Elementen, die gerade für Fans "rein gehört hätten", aber meiner Empfindung nach schadet dies den Filmen oft nicht.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 29.Jun 2013 - 23:12

Ruven hat geschrieben:Besser als "Superman returns" ist "Man of Steel" auf jeden Fall. ... "Man of Steel" ist aber auf jeden Fall eine gute Adaption und Neuinterpretation, wie Superman heutzutage aussehen kann. .

BlueRalf hat geschrieben:Mein Fazit: Nie war Superman besser.


War nun selbst drin, in 3D. Muss sagen Ruven und Ralf haben nicht übertrieben. Habe persönlich die Handschrift Nolan erkennen können. Sag nur: cooler Film :!: Aber wehe irgendjemand kommt mir wieder mit Logik. Obwohl, kenne da einen Spezialisten :lol: Egal, MAN OF STEEL ist sein Geld wert. Action-Kino at ist best!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Samstag, 29.Jun 2013 - 23:36

Italo-Blauer hat geschrieben: Obwohl, kenne da einen Spezialisten :lol:


Hat mich jemand gerufen? ;)
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 30.Jun 2013 - 9:33

Felix B. hat geschrieben:
Italo-Blauer hat geschrieben: Obwohl, kenne da einen Spezialisten :lol:


Hat mich jemand gerufen? ;)


Nee... nee, Felix warst nicht damit gemeint. Auch nicht Ruven. Aber ihr seid trotzdem tolle Spezialisten :!: Bild
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 01.Jul 2013 - 12:22

Ihr wollt Logik? Ihr wollt Handlung und keine Special-Effects? Kriegt ihr.

The Place beyond the Pines
Der Film "The Place beyond the Pines" erschrickt einen als Drama erst einmal mit einer Länge von fast 150 Minuten. Die Handlung und die Schauspieler - allen voran Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes und auch Dane DeHaan - tragen den Film dennoch von Anfang bis Ende.
Motorrad-Stuntfahrer Luke (gespielt von Ryan Gosling) erfährt, dass er einen Sohn hat und möchte nun für Ihn sorgen. Hierfür kündigt er seinen Beruf als Stuntfahrer auf einem Jahrmarkt und heuert in einer Werkstatt an, mit dessen Chefmechaniker er sich recht schnell anfreundet. Gemeinsam schmieden Sie Pläne, Banken auszurauben. Das Geld möchte Luke v.a. nutzen, um die Zukunft seines Sohnes Jason abzusichern. Nach den ersten erfolgreichen Überfällen, geht ein Bankraub schief und Luke muss sich in einem Haus verschanzen. Hier tritt nun der Polizist Avery in Erscheinung, seine Wege kreuzen sich unfreiwillig mit denen von Luke. Im Anschluss konzentriert sich der Film mehr auf die Karriere von Avery und wie er im Sumpf des Systems versinkt, dass er zu Beginn bekämpft - stets bedacht, die Karriereleiter empor zu klettern.
Im dritten Abschnitt des Films - 15 Jahre später - treffen sich die Söhne von Luke und Avery, ohne dies jedoch von Anfang an zu wissen. Sie verstehen sich im Großen und Ganzen gut, geraten aber auch immer wieder aneinander. Lustige Randnotiz, Averys Sohn AJ wird von Constantin von Jascheroff synchronisiert - dem Sohn von Mario von Jascheroff. Dieser wiederum ist die deutsche Synchronstimme von Mickey Mouse :D
Insgesamt überzeugt der Film mit einer stimmigen Handlung, ruhigen Erzählweise, starken Schauspielern und einer sehr guten Musik.
Fazit: 9 von 10 Pinienbäume

Das Wochenende
Der Film "Das Wochenende" lief im Offenburger Kino im Rahmen der "Filmkunst"-Reihe. Zuallererst überrascht der Film aber mit der Hauptdarstellerin Katja Riemann, die ungewohnterweise schulterlange braune Haare trägt. Verheiratet ist Sie mit Ulrich, gespielt von Tobias Moretti - gemeinsam haben Sie eine Tochter. Inga (Katja Riemann) erfährt, dass Ihr Ex-Mann Jens (Sebastian Koch) aus dem Gefängnis entlassen wurde, inhaftiert war er als Mitglied der RAF. Inga und Jens haben eine gemeinsamem Sohn, grandios gespielt von Robert Gwisdek (Sohn von Corinna Harfouch). Die Schwester von Jens nimmt ihn in Ihr Haus auf, Inga und Ulrich sowie der alte Wegbegleiter Henner kommen für ein Wochenende vorbei. In Folge dessen entwickeln sich einige witzige Momente aber auch zahlreiche Spannungen. Gerne hätte ich mehr Konflikte zwischen Vater und Sohn gesehen. Dennoch ist der Film sehr stark gespielt und gut erzählt. So darf deutsches Kino gerne häufiger sein. Da der Film in Kooperation mit dem ZDF entstand, wird er sicherlich recht schnell im Fernsehen zu sehen sein.
Fazit: 7 von 10 Grillfischen
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon BlueRalf » Dienstag, 09.Jul 2013 - 19:57

Ich – Einfach Unverbesserlich 2

Nachdem ich von Teil 1 begeistert war, war Teil 2 Pflicht. Ausnahmsweise in 3D. Ein rasanter Animationsfilm-Mix aus Agenten-/Familienfilm. Viele Anspielungen auf bekannte Agentenfilme sind vorhanden. Ich habe selten so im Kino gelacht. Auch die 3D-Effekte waren toll. Ich denke das es kein Film für die ganz Kleinen ist. Eher ein Film für die Junggebliebenen. Die Minions sind der absolute Brüller. Brabbeln etwas unverständliches, aber man weiss genau was sie sagen wollen.
Fazit: Die 100 MInuten vergehen wie im Flug. Absolut Top!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Mittwoch, 07.Aug 2013 - 23:15

Pacific Rim
Als ich das Ticket für "Pacific Rim" buchte, erwartete ich einen hirnfreien Klopper Monster vs. Roboter mit netten Effekten. Ich wurde durchaus positiv überrascht. Auf der einen Seite ist die Handlung nicht grandios, reicht aber vollkommen aus. Gerade der Kniff mit 2 Piloten, die jeweils einen "Jaeger" (Roboter) steuern, und dazu gedanklich verbunden sein müssen, bringt doch sehr viel im Kampf gegen die "Kaju" (Monster). Leider gibt es das ein oder andere Logikloch und auch hollywoodtypische Automatismen - schade. Auf der anderen Seite stehen die Effekte. Sie sind durchweg überdurchschnittlich, ohne jetzt die Branche neu zu erfinden. Zusammen mit der Musik erzeugen die Kämpfe aber packende und fesselnde Bilder, die auch die enorme Größe von Monstern und Robotern sehr gut rüberbringen. Es kämpfen eben nicht 2 Menschen gegeneinander - immerhin stoßen mehrere 1000 Tonnen Stahl auf mehrere 1000 Tonnen Monsterfleisch, -schleim usw. Das sieht, hört und fühlt man. Da ich die 3D-Version gesehen habe, hierzu noch ein kurzes Feedback: ich empfand es nie als störend auch wurde dadurch keine Szene unübersichtlich oder matschig. Von daher war alles okay.
Grandios fand ich aber vor allem die Liebe zum Detail. Jeder Roboter und jedes Monster sind für sich ein eigenes Kunstwerk und bis ins Kleinste perfekt entworfen. Vor allem die "Kajus" waren teilweise sehr genial umgesetzt und erinnern stark an manche Szene aus "Hellboy 2" - auch umgesetzt von Guillermo del Toro. Ich wiederhole mich gerne - von del Toro möchte ich unbedingt die Verfilmung von "Berge des Wahnsinns" sehen - UNBEDINGT!!! SOFORT! :D
Die Darsteller machen ihre Sache durchweg gut, v.a. Charlie Hunnam (Green Street, Sons of Anarchy), Idris Elba (Luther, Prometheus, Thor) und Ron Pearlman (Hellboy, Sons of Anarchy) stechen zumindest etwas heraus. Bei Charlie Day (Rolle: Dr. Newton Geiszler :D) dachte ich ständig an Leonard aus "Big Bang Theory".
Fazit: 8/10 Kajugehirnen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Donnerstag, 29.Aug 2013 - 10:05

Kick-Ass 2
"Kick-Ass 2" macht nahtlos dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Die Charaktere sind selbst für eine Comic-Adaption total überzeichnet und abgedreht "aber" teilweise sehr gut dargestellt (z.B. durch Jim Carrey, Christopher Mintz-Plasse [McLovin aus Superbad]). Die Handlung ist Beiwerk aber okay, auch wenn Sie die ein oder andere Logiklücke aufweist. Der Film nimmt sich selbst aber gar nicht erst Ernst genug, um ihm dies anzukreiden. Die Gags sitzen bis auf wenige Ausnahmen wie die Faust aufs Auge bzw. das Schwert in den Fuß. Durch die exzessiven Gewaltszenen ist der Film FSK 18, witzigerweise spielt in den meisten "Brutalo-Szenen" das 15-jährige Hit-Girl die zentrale Figur. Alles wie gehabt eben. Nur zur Info: es lohnt sich, auch nach dem Abspann sitzen zu bleiben!
Persönlich gestört hat mich nur eins. Die Freundin von Kick-Ass (wie im 1. Teil gespielt von der zuckersüßen Lyndsy Fonseca) hatte VIEL zu wenige Szenen :( :lol:
Fazit: 8 von 10 Arschtritte
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Dienstag, 03.Sep 2013 - 11:43

Elysium
Nachdem mir schon Neill Blomkamps erster großer Film "District 9" sehr gut gefiel, war ich auf sein neuestes Werk "Elysium" äußerst gespannt. Blomkamp schafft es, in seine Filmen selbst die spektakulärsten Special Effects harmonisch einzubinden. Sie wirken nie wie Fremdkörper sondern stets stimmig, nie störend. Die Handlung ist recht schnell erzählt, die Erde ist ein einziger Slum, die reiche Elite lebt auf einem erdnahen, kreisförmigen Raumschiff - namens "Elysium". Dieses schwebt ständig wie ein Damokles-Schwert über den Köpfen ist aber quasi dennoch unendlich weit entfernt. Schade, da auf "Elysium" alle Krankheiten geheilt werden können. Die Diskussion über ein Leben ohne Krankheit oder Tod wird jedoch nicht angestoßen. Stattdessen schwingt der Film recht schnell in ein Action-Spektakel mit ausreichend Tiefgang um. Matt Damon und Jodie Foster (Was hat Sie mit Ihren Waden gemacht?) machen Ihre Arbeit gut, sehr gut gefallen hat mir Alice Braga. Leider sind die Actionszenen oft mit einer stark wackelnden Kamera aufgenommen worden. Ansonsten wurde ich sehr gut unterhalten. So darf Blockbuster-Kino häufiger sein.
Fazit: 8 von 10 Nilpferd-Erdmännchen Freundschaften
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Dienstag, 03.Sep 2013 - 18:43

Danke für die Tipps, du hast ja eigentlich immer Glück mit recht guten Filmen, zumindest nach deinen Bewertungen. Ich werde morgen wahrscheinlich "Portugal, mon amour" anschauen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Sonntag, 08.Sep 2013 - 22:45

So, nun habe ich den Film endlich gesehen.

Portugal, Mon Amour hat zugegebnermaßen gute Voraussetzungen bei mir: Ich mag wahnsinnig gerne französische Komödien und wenn ich meine Top 10 Filme bedenke, finde ich verdammt viel aus Frankreich darauf (Amelie, Willkommen bei den Schtis, Mic Macs, Ziemlich beste Freunde, Die Eleganz der Madame Michel). Und so kam's wie es kommen musste: Ich bin begeistert von diesem einfach wahnsinnig netten Film. Der Humor ist typisch französisch, nett aber nicht aufdringlich, die Charaktere sind allesamt liebenswert und man weiß bis kurz vor Schluss nicht was denn nun wirklich am Ende passiert. Zu guter letzt kommt (ACHTUNG SPOILER) für alle Fussball Fans am Ende noch ein netter Gastauftritt vom ehemaligen portugiesischen Star Stürmer Pauleta, aber in Zivil. Den hatte bei uns im Kino außer mir wohl keiner erkannt, den mein amüsiertes, lauteres "Ha! Pauleta!" hat im Saal gehallt wie an einem Bergrücken und mehrere Leute drehten sich um. Also echt - den kann man schon erkennen, find ich!?!

Fazit: Wer eine nette Sommerkomödie sucht, die einfach nur dieses unglaublich gute "Feel-Good" Gefühl herzaubert und einen mit einem lächeln nach Hause schickt: Schaut euch "Portugal, Mon Amour" an. Am besten in einem kleinere Kino, dort wirkt der Zauber solcher Filme nochmal anders als im Multiplex. Um Ruven's Bewertungssystem zu adaptieren: 9 von 10 Portwein-Flaschen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Mittwoch, 11.Sep 2013 - 20:09

Felix B. hat geschrieben:9 von 10 Portwein-Flaschen.

Ich hoffe für deine Leber, dass du die 9 Flaschen nicht alleine getrunken hast :lol: Danke für den Tipp - hatte ich bisher nicht auf meinem Kinoradar :)
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Sonntag, 22.Sep 2013 - 21:01

White House Down
"White House Down" ist typisches Blockbuster-Kino. Dennoch frage ich mich, wohin die 150 Millionen Dollar Produktionskosten hingeflossen sind. Die Special Effects sind okay, Roland Emmerich hatte aber schon "mehr und besser". Evtl. musste aber der ganze Film digital erstellt werden da ja z.B. die Air Force One, "The Beast" oder aber die Marine One "mitwirken". Die Handlung ist unwichtig und verhält sich auch so, genauso wie die Schauspieler. Selbst Jamie Foxx bleibt blass (schauspielerisch!). Zudem sind die Charaktere entweder total langweilig oder eben komplett überzeichnet und klischeebehaftet. Der Film trieft zwar nur so vor amerikanischem Patriotismus, der Feind ist aber - zum Glück - keiner der "üblichen Verdächtigen". Die Gags werden nicht zu häufig eingestreut, sitzen meistens und sorgen so für den ein oder anderen Lacher, v.a. wenn Tatum und Foxx zusammen agieren.
Wenn man sein Hirn an der Kasse abgibt, wird man 2 Stunden ganz gut unterhalten.
Fazit: 6 von 10 Presidententurnschuhen.

Riddick
Der 3. Film der Riddick-Reihe kommt wie der Vorgänger nicht an den 1. Teil heran. Stark ist der Film v.a. wenn Vin Diesel im Mittelpunkt steht, er stiehlt den anderen Darstellern die Show, ist präsent und trägt den Film quasi alleine. Gefallen hat mir, dass es eigentlich kein "Gut" gibt. Es gibt die bösen Kopfgeldjäger, die noch böseren Aliens und ... RIDDICK. Leider hat der Film ein paar Längen, in denen nichts zu passieren scheint. Die Effekte sind in Ordnung, v.a. wenn man bedenkt, wie "schmal" das Budget gegenüber anderen Filmen (auch "Die Chroniken von Riddick") war. Gerade die Landschaft wirkt von Anfang bis Ende unwirklich und feindlich. Hier möchte man keine Sekunde verbringen, Kreuzfahrten werden hier sicher auch nicht stattfinden. Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass ich eigentlich kein Fan von Science-Fiction Filmen bin.
Fazit: 7 von 10 Alien-Hundenhaufen

G.I. Joe 2 (nur im TV gesehen)
Der 1. Teil von G.I. Joe war ja schon dämlich. Aber Teil 2 setzt dem Ganzen noch einen drauf. Ich hatte gehofft, dass Bruce Willis dem Film gut tun würde aber 1. ist sein Auftritt kurz und 2. hilft dem Film nichts. NICHTS! Er bleibt dämlich. Die Kampfszenen sind teilweise okay, v.a. wenn es in den Nahkampf geht. Dann gibt es aber wieder Szenen, die hollywoodtypisch nicht nur total unrealistisch sind, sondern auch total dämlich. Der Gegner erinnert mich ein wenig an die Command & Conquer Videospielereihe. Und die Idee der unterstützenden Anzüge aus Teil 1 ist auch auf einmal weg. Finger davon lassen, der Film ist dämlich, dämlich und noch mal dämlich. Nach Transformers und Battleship (basiert auf "Schiffe versenken" - Rihanna bleibt dem Zuschauer zum Glück aber erspart) nun die 3. Filmreihe, die auf Spielzeugen basiert und einfach nur dämlich ist.
Fazit: Dämlich! Sagte ich das schon?
Zuletzt geändert von Ruven am Montag, 21.Okt 2013 - 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Montag, 23.Sep 2013 - 0:09

Ruven hat geschrieben:
G.I. Joe 2 (nur im TV gesehen)
(...)Der Gegner erinnert mich ein wenig an die Command & Conquer Videospielereihe.


Das wäre der einzige Grund den Film zu schauen, für mich als alten C&C Fan :)
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 23.Sep 2013 - 10:05

Felix B. hat geschrieben:Das wäre der einzige Grund den Film zu schauen, für mich als alten C&C Fan :)

Bei Command & Conquer war der Gegner aber noch irgendwie Ernst zu nehmen. Ich beziehe mich auch eher auf das Design der Fahnen. Zusammen mit dem Cobra-Logo erinnerte es mich sofort an Command & Conquer, im Nachhinein auch ein wenig an "Red Dawn", der genauso nichts war.
Stark Trek Into Darkness hat mir gestern doch deutlich besser gefallen, v.a. wegen Benedict Cumberbatch, der einen genialen Bösewicht spielt und damit allen die Show stiehlt.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 21.Okt 2013 - 20:59

Gold
"Gold" ist ein Westerndrama, in dem - untypisch für dieses Genre - Nina Hoss die Hauptfigur mimt. Eine Gruppe von 7 Personen geht 1898 auf eine Reise über 2.500 km nach Klondike ... mit nur einem Ziel: Gold! Dass diese Reise nicht ohne Probleme von statten geht, sollte klar sein. Insgesamt ist der Film sehr ruhig erzählt, für einen "Western" vielleicht für manchen zu ruhig. Der Regisseur lässt sich Zeit, die Charaktere zu zeichnen. Die Landschafts-Aufnahmen sind grandios. Ab und zu wird es brutal, dann aber richtig. "Gold" ist ein interessanter Film, der aber sicherlich nicht für jeden ist.
Fazit: 7 von 10 Pferdeäpfeln im Kartoffelpürree

Prisoners
"Prisoners" ist ein sehr beeindruckender und bedrückener Film. Grandios spielen Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal die beiden Hauptfiguren. Jackmans Tochter und die seines Freundes werden entführt. Darauf hin beginnt eine zermarternde Suche, die auch Fragen aufwirft wie z.B.: Welche Grenzen darf man überschreiten, um zu Antworten zu kommen? Der Film ist fast 2 1/2 Stunden zwar nicht kurz, aber auch die ruhigen Abschnitte sind so gut erzählt und gezeichnet, dass einem nie langweilig wird.
Fazit: 9 von 10 roten Trillerpfeifen
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 21.Okt 2013 - 21:08

BlueRalf hat geschrieben:Ich – Einfach Unverbesserlich 2

Nachdem ich von Teil 1 begeistert war, war Teil 2 Pflicht. Ausnahmsweise in 3D. Ein rasanter Animationsfilm-Mix aus Agenten-/Familienfilm. Viele Anspielungen auf bekannte Agentenfilme sind vorhanden. Ich habe selten so im Kino gelacht. Auch die 3D-Effekte waren toll. Ich denke das es kein Film für die ganz Kleinen ist. Eher ein Film für die Junggebliebenen. Die Minions sind der absolute Brüller. Brabbeln etwas unverständliches, aber man weiss genau was sie sagen wollen.
Fazit: Die 100 MInuten vergehen wie im Flug. Absolut Top!

Ich habe den Film zwar nicht in 3D gesehen ... ansonsten gebe ich dir aber zu 100% vollkommen Recht. Teil 1 war klasse, Teil 2 war nicht schlechter. V.a. die Minions bringen einen immer wieder zum Brüllen. Absoluter Tip - und der ???-Sprecher Oliver Rohrbreck synchronisiert Gru besser als im Original Steve Carell. Und Martina Hill passt auch wie die Faust aufs Auge zu Lucy - genauso ab- und durchgedreht.
PS: Ramspopo :D
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon suga mahagoni » Mittwoch, 23.Okt 2013 - 8:06

Ruven hat geschrieben:Ich habe den Film zwar nicht in 3D gesehen ... ansonsten gebe ich dir aber zu 100% vollkommen Recht. Teil 1 war klasse, Teil 2 war nicht schlechter. V.a. die Minions bringen einen immer wieder zum Brüllen. Absoluter Tip - und der ???-Sprecher Oliver Rohrbreck synchronisiert Gru besser als im Original Steve Carell. Und Martina Hill passt auch wie die Faust aufs Auge zu Lucy - genauso ab- und durchgedreht.
PS: Ramspopo :D


Der Film an sich ist schon genial, in 3D ist er aber mutmaßlich noch mal eine Dimension besser. Vor allem, weil man nie das Gefühl hat, einzelne (plakative) 3D-Effekte zu sehen, sondern die Szenerie in 3D stets stimmig - und nur in ganz seltenen Fällen wirklich mal effekthascherisch wirkt. Der Aufpreis lohnt also definitv. Da ich noch kein "offizielles" Fazit gefunden habe, sage ich jetzt einfach mal

Fazit: 10 von 10 B-A-N-A-N-A-s :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon bibigrüsstdiekickers » Freitag, 25.Okt 2013 - 15:25

Können mir die Kino-Experten gute Thriller empfehlen? Fand Sieben, Fight Club, Lucky Number Slevin, Shutter Island und The Butterfly Effect alle ziemlich stark. Damit ihr wisst, was ich in etwa suche.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Shishabande » Freitag, 25.Okt 2013 - 15:30

bibigrüsstdiekickers hat geschrieben:Können mir die Kino-Experten gute Thriller empfehlen? Fand Sieben, Fight Club, Lucky Number Slevin, Shutter Island und The Butterfly Effect alle ziemlich stark. Damit ihr wisst, was ich in etwa suche.

Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen soll ziemlich dramatisch sein.
Mutig und freundlich, so tapfer und gläubig, fröhlich und frech kämpfen sie auch für dich. Leben im Wald unter Bäumen und Steinen,
in ihren Höhlen da sind sie zu Haus.

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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ølli » Freitag, 25.Okt 2013 - 15:32

Ist der Film mit dem Held meiner Jugend :wink: Didi Hallervorden ("mein letztes Rennen") wirklich sehenswert?
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon bibigrüsstdiekickers » Freitag, 25.Okt 2013 - 15:45

Sebb-SVK hat geschrieben:
bibigrüsstdiekickers hat geschrieben:Können mir die Kino-Experten gute Thriller empfehlen? Fand Sieben, Fight Club, Lucky Number Slevin, Shutter Island und The Butterfly Effect alle ziemlich stark. Damit ihr wisst, was ich in etwa suche.

Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen soll ziemlich dramatisch sein.


Danke für die schnelle Antwort. Habe im World Wide Web einen Filmausschnitt gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=YSfqaXnysbo

Meinst du diesen Film? Sieht auf jeden Fall vielversprechend aus, auch wenn der Ausschnitt fast schon in Richtung "Peace, Love and Hapiness" geht. Auf einer Skala von 1 bis 10 Hexenbesen, wieviele würdest du vergeben?
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Donnerstag, 05.Dez 2013 - 11:41

Thor - The Dark Kingdom
Bereits der erste Teil "Thor" mit Chris Hemsworth als hammerschwingender Held aus der nordischen Mythologie hat mir für eine Comicadaption sehr gut gefallen. "Thor - The Dark Kingdom" setzt nahtlos an den 1. Teil bzw. auch an den Film "Avengers" an und macht eigentlich genau das richtig, was auch der Vorgänger richtig gemacht hat. Der Film ist jedoch durch die Dunkelelfen etwas düsterer, was mir gut gefällt und auch gut zur Grundthematik passt. Dennoch nimmt der Film sich nicht allzu ernst, ohne ins Alberne abzudriften. Es gibt ein paar witzige Sprüche und Szenen (Thor hängt z.B. seinen Hammer neben Jacken an eine Garderobe) aber diese sitzen und kommen nicht zu häufig vor.
Herausragend als Darsteller sind eigentlich nur Stellan Skarsgård und v.a. Tom Hiddleston als Loki. Die Szenen mit ihm sind für mich ganz klar die Highlights des Films. Die anderen Darsteller machen ihre Sache gut, haben aber einfach keine Rollen, die schauspielerische Hochleistungen verlangen.
Enttäuscht war ich etwas vom Ton. Ob es nun am Kino oder am Film selbst liegt (soweit ich weiß, werden die Einstellungen vom Verleiher vorgegeben) - wenn Thors Hammer mit voller Wucht irgendwo gegenschlug, war der Ton doch etwas dumpf. Da hätte ich mir mehr erhofft.
Jeder, dem der 1. Teil gefallen hat oder auch das ganze Sammelsurium an DC & Marvel Comicadaptionen in den letzten Jahren geschaut hat, sollte sich den 2. Teil der Thor-Saga nicht entgehen lassen.
Fazit: 8 von 10 Donnerschläge.

PS: Ich war in der 3D-Version. Die Effekte sind okay, reißen jetzt aber nichts raus o.ä. Dazu gewöhnt man sich einfach zu schnell daran. Der Hammer fliegt manchmal etwas beeindruckender. Das war es aber auch schon.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon BlueRalf » Mittwoch, 18.Dez 2013 - 9:03

War gestern in "Der Hobbit 2-Smaugs Einöde" in 2D. Kann eingentlich genau das selbe wie vor einem Jahr schreiben.

BlueRalf hat geschrieben:War gestern in "Der Hobbit". Wer Herr der Ringe mochte macht mit diesem Film nichts falsch. Fand ihn nur etwas zu lang und er kommt auch nicht ganz an Herr der Ringe heran. Trotzdem ein schöner Kinoabend.


Kam mit einem Gefühl aus den Kino das der letzte Kick in diesen Filmen einfach fehlt. Außerdem einer der dreistesten Cliffhanger die ich kenn. Als es richtig spannend wurde .. wupps schwarzer Bildschirm und der Abpann kam.
Werd mir aber sicher die Bluray holen und auch den 3.Teil ansehen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Heiko K. » Donnerstag, 26.Dez 2013 - 14:05

Den Hobbit2 hab ich mir auch angeschaut.

Der Film geht an der Vorlage komplett vorbei, ganze Kapitel werden beiläufig abgehakt. Die Lücken werden mit einer Vielzahl hinzugedichteter Actionszenen gefüllt (gekonnt gemacht, aber zu langatmig und irgendwann wird es auch langweilig - die chancenlosen "Bösen" sind nicht mehr wie gesichtsloses Schlachtvieh, das auf möglichst kuriose Art geschlachtet wird).

In der Schule nannte man sowas Thema verfehlt. Schade. Bisher lag PJ meistens gut. Man merkt hier aber deutlich, daß die Vorlage mit ihren 288 Seiten keine 7-8 Stunden Film hergibt. So ist halt mehr verdient. :(
Historische Kickers-Bücher von 1910,1915, 1924, 1950, 1951 und 1952 zum Download: www.kickers-stuttgart.de
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ølli » Freitag, 27.Dez 2013 - 21:15

"Buddy" wurde nun verfilmt. Hat er sich auch redlich verdient, oder? :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon debil90 » Samstag, 28.Dez 2013 - 0:49

BlueRalf hat geschrieben:War gestern in "Der Hobbit 2-Smaugs Einöde" in 2D. Kann eingentlich genau das selbe wie vor einem Jahr schreiben.

BlueRalf hat geschrieben:War gestern in "Der Hobbit". Wer Herr der Ringe mochte macht mit diesem Film nichts falsch. Fand ihn nur etwas zu lang und er kommt auch nicht ganz an Herr der Ringe heran. Trotzdem ein schöner Kinoabend.


Kam mit einem Gefühl aus den Kino das der letzte Kick in diesen Filmen einfach fehlt. Außerdem einer der dreistesten Cliffhanger die ich kenn. Als es richtig spannend wurde .. wupps schwarzer Bildschirm und der Abpann kam.
Werd mir aber sicher die Bluray holen und auch den 3.Teil ansehen.



Ich weiß was du mit " dem letzten Kick" meint.
Ich habe es darauf geschoben, dass die epischen schlachten a la HDR fehlen. Helms klamm etc. Es ist nicht die schlacht und der krieg um mitelerde, sondern die geschichte eines Hobbits auf abenteuerreise.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon NullSiebenElf » Samstag, 28.Dez 2013 - 1:56

War am 2. Weihnachtsfeiertag beim Hobbit in der Spätvorstellung. Trotz Datum, Uhrzeit und parallel laufender 3D-Vorstellung leider überraschend voller Saal, aber das nur am Rande...
Nachdem ich die beiden Kritiken hier im Forum las, ging ich etwas skeptisch ins Kino. Fand den Film aber richtig gut. Obwohl ich sonst kein Fan von Mittelalter-Fantasy bin, muss man vor der Atmosphäre, in die man hinein gezogen wird, den Hut ziehen. Davon lebte schon Herr der Ringe. Vor allem die Elbenburg und die Seestadt haben mich schwer fasziniert, da möchte man am liebsten auch mal einen Tag verbringen ;)
Negativ fand, wie sehr besonders die Schlachtszenen in die Länge gezogen wurden. Beim Schluss"kampf" gegen Smaug hat's dann irgendwann nur noch genervt. Prinzipiell finde ich es gut, wenn Filme nicht in dieses Schema F von 120 Minuten gesteckt werden, und so ein Film wie dieser braucht auch die Zeit, damit sich die Atmosphäre entfalten kann. Insgesamt hätte ich mir aber mehr Dialoge und weniger Abgeschlachte von letztendlich erstaunlich wehrlosen Orks gewünscht. Warum hat eigentlich ganz Mittelerde vor denen Angst? Noch ein abschließendes Wort zum Cliffhanger: frech!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Dienstag, 28.Jan 2014 - 21:47

Erbarmen
"Erbarmen" ist ein geradliniger harter Actionthriller aus Dänemark mit guten Darstellern. Nikolaj Lie Kaas, evtl. bekannt aus der letzten Staffel "Kommissarin Lund", zeigt sich sehr verbittert und steht damit komplett im Kontrast zu seinem Partner Assad, gespielt von Fares Fares. Lustigerweise werden beide Darsteller demnächst in "Child 44" wieder zusammenspielen. "Erbarmen" basiert auf einem Buch von Jussi Adler-Olsen und erzählt von einem Ermittler-Duo, das alte - nicht aufgeklärte - Polizeifälle archivieren soll. Im Endeffekt rollen Assad und Carl jedoch einen Fall groß auf und machen sich hierdurch nicht nur Freunde.
Gerade als Fan von skandinavischen Filmen und Serien gefällt mir "Erbarmen" richtig gut. Geradeaus und ohne Firlefanz, glaubwürdige Figuren und Darsteller. Zudem eine Prise Humor und Erotik.
Fazit: 7/10 Smørrebrød

Nicht mein Tag
Mit "Nicht mein Tag" ist eine richtig witzige deutsche Komödie ins Kino gekommen. Starke Schauspieler wie Moritz Bleibtreu ("Schmeckt wie Arsch") ergänzen eine gut umgesetzte Handlung. Diese ist sicherlich nicht innovativ oder niegelnagelneu, reicht aber aus, um die Gags zu transportieren. Ein arbeitsamer Bankangestellter (gespielt von Axel Stein) gerät in einen Banküberfall, durchgeführt von Nappo Navroki (Bleibtreu). Durch dieses Ereignis und das ein oder andere Mißverständnisse rutscht Stein eher unfreiwillig in einen chaotischen Road-Trip mit satter Action und viel Humor. Ich habe viel gelacht und kann den Film bedingungslos empfehlen.
Fazit: 8/10 Mümmel

Homefront
Zu "Homefront" lässt sich wenig sagen, es ist eben ein typischer Film mit Jason Statham. Statham ist DEA-Agent und ermittelt verdeckt. Nachdem ein Einsatz schief geht, zieht sich Statham mit seiner Tochter aufs Land zurück. Hier eckt er recht schnell an und schafft sich Feinde. James Franco spielt seine Rolle als Bösewicht gut. Ansonsten wird gepflegt drauf los geprügelt, getreten und geschossen. Unterhaltsame Action mit nicht allzu viel Sinn.
6/10 Körpertreffer
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ølli » Mittwoch, 29.Jan 2014 - 0:41

Jetzt will ich aber auch endlich mal wissen, was man als NIchtbörsianer vom bösen Wolf hält - bevor ich mich überwinde, nach 10 Jahren mal wieder ins Kino zu gehen :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon PvK » Mittwoch, 29.Jan 2014 - 8:27

Ølli hat geschrieben:Jetzt will ich aber auch endlich mal wissen, was man als NIchtbörsianer vom bösen Wolf hält - bevor ich mich überwinde, nach 10 Jahren mal wieder ins Kino zu gehen :wink:


Leonardo diCaprio mit einer sensationellen Leistung.
Packender, mitreißender Film mit sehr viel Erotik/ Drogenszenen und dutzendfacher Humor, wo es schwer fällt nicht zu lachen.
3h die schnell vorbei sind.

Am Anfang des Film wird das moralische hinten dran gestellt (Job Börsianer) und die Wichtigkeit des Überzeugen, dass die Geldwerte auf dem Papier bestehen bleiben muss, aber nicht in die realwirtschaft zurückkommt) sonder einzig der Vermittler durch Provisionen reele Werte erhält.
Gut beschrieben, wie es auch im realen ist.

Der Film zeigt eindrucksvoll wie hoch die Chancen sind, an der Börse reich zu werden, und mit scheiße Gold zu machen ist.
Und das es für den Vermittler piepegal ist, was nach dem Abschluss daraus wird...

Und sicherlich wird hier dieses "ehrenwerte" arbeiten, sehr realistisch dargelegt.

Solltest du den Dokufilm über Mehmet Göker gesehen haben solltest, wirst du sehr viel parallelen sehen. Bis auf den Unterschied, dass im Wolf of wallstreet Film Humor, erotilszenen logisch eingebaut sind.

Eine gute Komödie, über ein verbrechergeschäft.

Pennystockhändler :-)
Für Rechtschreib- und Grammatikfehler keine Gewähr......
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ruven » Montag, 10.Feb 2014 - 13:13

Mandela
"Mandela" beeindruckt durch ausdrucksstarke Bilder, passende imposante Musik und gute Darsteller - allen voran Idris Elba als Nelson Mandela. Einige Gänsehaut-Momente gibt es zudem. Nelson Mandela wird dabei nicht in den Himmel gehoben, seine gewalttätige Seite bleibt nicht unerwähnt. Komischerweise ist der Funke dennoch nicht ganz übergesprungen. Irgendetwas hat mir am Film gefehlt - ich kann jedoch nicht schreiben oder sagen, was dies ist. Empfehlen kann ich den Film auf jeden Fall.
7/10 in den Himmel gereckte Fäuste

12 Years a Slave
"12 Years a Slave" ist für mich schon jetzt einer der besten Filme 2014. Grandiose Darsteller, allen voran Ejiofor und Fassbender brillieren in einer starken, bedrückenden Handlung. Besonders beeindruckt war ich von Szenen, in denen - gefühlt minutenlang - z.B. "einfach nur" das Gesicht des Hauptdarstellers gezeigt wurde. Der Film ist dank seines Themas und der teilweise sehr expliziten Gewaltdarstellung nichts für zarte Gemüter. Eine absolute Top-Empfehlung.
10/10 Tränen

Robocop
In die Neuauflage von "Robocop" ging ich mit der Erwartung, einen reinen Actionkracher zu sehen. Bei Verlassen des Kinos war ich überrascht, dass der Film doch tiefgründiger war als gedacht. Die Darsteller machen Ihre Sache gut, keiner (auch Oldman, Keaton und Jackson) kann aber wirklich überzeugen. Die Effekte sind auf heutigem Stand, die Action sitzt und die Handlung reicht auch aus für einen Actionfilm, hat aber einige Änderungen zum Originalfilm von 1987, um besser in die heutige Zeit zu passen. 1987 war das Thema "Drohnenkrieg" eben nicht so aktuell wie heute. Für Fans der Original-Filme auf jeden Fall ein Tipp!
7/10 von Asimovs Robotergesetzestexten
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Ølli » Montag, 10.Feb 2014 - 16:23

"Der SVK ist wieder da"
(Untertitel: Am Tag als der V*B Stuttgart starb)


Bin ja nicht so der Kinogänger, zeitlich bedingt. Wulf of Wallstreet hab ich immer noch nicht geschafft.

Nun war ich aber gestern endlich mal wieder für ganz großes Kino angereist. Ganz komische Geschichte, war ein Zweiteiler, Genre: So ne Mischung zwischen Porno, Dramatik und Tragödie: Der erste Teil lief in Degerloch im Waldaukino, der zweite Teil GLEICHZEITIG (die spinnnen echt die Filmemacher) als Einzelvorstellung irgendwo in der Vorstadt. Und nochwas: Waren beides einmalige Einzelvorstellungen :?: :!:
Fazit: 1899 von 1912 Punkten

Ich hoffe, dass das als Serie fortgesetzt wird :!:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Jochen K. » Mittwoch, 12.Feb 2014 - 21:12

Ruven hat geschrieben:Nicht mein Tag
Mit "Nicht mein Tag" ist eine richtig witzige deutsche Komödie ins Kino gekommen. Starke Schauspieler wie Moritz Bleibtreu ("Schmeckt wie Arsch") ergänzen eine gut umgesetzte Handlung. Diese ist sicherlich nicht innovativ oder niegelnagelneu, reicht aber aus, um die Gags zu transportieren. Ein arbeitsamer Bankangestellter (gespielt von Axel Stein) gerät in einen Banküberfall, durchgeführt von Nappo Navroki (Bleibtreu). Durch dieses Ereignis und das ein oder andere Mißverständnisse rutscht Stein eher unfreiwillig in einen chaotischen Road-Trip mit satter Action und viel Humor. Ich habe viel gelacht und kann den Film bedingungslos empfehlen.
Fazit: 8/10 Mümmel

Ist das die Verfilmung des Buches von Ralf Husmann?
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein." - Campino
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