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Themen abseits vom Fussball

Beitragvon Felix B. » Montag, 21.Jan 2008 - 0:45

Mal wieder 2 Filme auf einmal. Und ein recht zufriedenstellender Anfang des Filmjahres 2008.

Mein erster Film in diesem Jahr war ein Sneak Preview Film. Und nachdem meine Horrorfilm Quote bei Sneaks erstaunlich hoch ist, war ich auch nicht überrascht als sich ein weiterer Horror Film angekündigte: Der Nebel

Ein mysteriöser Nebel zieht vom See her auf eine Kleinstadt zu, direkt in die Straßen. Darin scheint irgendwas unheimliche sich abzuspielen, auf jeden Fall behaupten das einige Bewohner so energisch dass sich sowohl Belegschaft als auch Kundschaft eines Supermarktes in diesem vor dem Nebel verschanzt. Doch was verbirgt sich furchtbares im Nebel? Es sind Außerirdische Wesen, dei in der Militärbasis oberhalb der Stadt gefangen gehalten wurden (ähnlich Area 51) und die sich im Nebel verbergen. Und diese machen Jagd auf jedes menschliche Wesen außerhalb eines Gebäudes.

Erstmal muss ich sagen: Ich hasse Horrorfilme. Am meisten solche Geisterilme, aber auch dieser Monster Horror ist eigentlich nicht mein Ding. Dieser Film war aber wirklich sogar noch etwas positiv, denn der alte Sneak Effekt zog perfekt. Dadurch dass kaum echte Horror Fans in ein Sneak Preview gehen, nahm so gut wie das komplette Publikum den Film in keinster Linie ernst, was zu etlichen Lachern und Sprüchen aus den Reihen führte. Zu absurd war es aber auch was sich da im Nebel verbirgt: Von eine Art Tintenfisch, über Spinnen bis hin zu Insekten und Flugsaurier gibt es wirklich alles was es nicht gibt.

Die Schauspieler sind allesamt Nobodys bis auf den "Sherminator" aus der American Pie Reihe, in einer Nebenrolle. Gerade aber die Hauptdarsteller bleiben blass und als Zuschauer interessiertr man sich gar nicht richtig dafür ob sie jetzt überleben oder nicht. Und auch etliche Szenen sind einfach zu lapidar dargestellt, so dass man eher darüber lacht. Krönung war die Schlussszene.

Bild

Fazit: Im Prinzip absoluter Käse, aber durch die witzige Atmosphäre im Kino doch ein recht vergnüglicher Abend, der das Erlebnis Kino mal wieder bestärkte.



5 Tage später habe ich dann Keinohrhasen gesehen.

Ludo ist ein Paparazzi aus Leidenschaft und kommt immer wieder an die besten Storys. Aber als er den Heiratsantrag von Wladimir Klitschko (!) live mitbekommen will, geht die Sache schief, er landet vor Gericht und wird zu Sozialstunden in einem Kindergarten verurteilt. Dort trifft er eine alte Bekannte, die das Leben von Ludo durcheinander bringt. Oder auch nicht.

Im Prinzip hört sich die Story sehr banal an. Aber was Til Schweiger daraus macht, ist wirklich fantastisch. Besetzt mit unzähligen bekannten Gesichtern in Nebenrollen und enormem charmanten Witz, lässt er nie zu dass der Film in Schnulzigkeit abdriftet. Irgendwie schafft er das Kunststück dass man sowohl den Film als Romanze als auch als Komödie ernst nimmt.

Der Film unterhält auf sehr hohem Niveau, man entwickelt ein unglaubliches Interesse an den Figuren, freut sich immer wieder wenn man Serien Schauspieler in Nebenrollen erkennt und doch ist die Story nicht vorhersehbar. Unnötig aber eine Nacktszene mit Norah Tschirner, die der Film wirklich nicht gebraucht hätte. Auch aus den Filmen Nebenrollen hätte man noch mehr machen können, perfekt wurde das nur mit Jürgen Vogel gemacht.

Bild

Fazit: Ganz großes, deutsches Kino. Til Schweiger ist nicht nur ein klasse Schauspieler sondern auch ein klasse Regisseur, der es schafft einen Film zu drehen der fast alle Film Fans ansprechen kann.
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Beitragvon Felix B. » Samstag, 09.Feb 2008 - 18:44

Schon vergangene Woche habe ich mir Drachenläufer angesehen. Der Film wurde überall hochgelobt und schien mir sehr interessant zu sein da er eiun Thema aufgreift das eben bei uns in Europa oft nicht so durchkommt.

Der Film erzählt die Freundschaft zweier Jungs in Kabul (Afghanistan), zur Zeit kurz vor dem Einmarsch der Sowjets. Der Sohn eines reichen Geschäftsmannes, Amir und der Sohn dessen Dieners, Hassan. Ihr größtes Hobby ist das dort wohl sehr beliebte Drachensteigen lassen und die entstehenden "Kämpfe" zwischen den Drachen.
Die Kindheit endet für Hassan durch ein furchtbares Ereignis, bei dem Amir ihm nicht zur Hilfe kommt - das Ende der Freundschaft.
Der Film springt in die heutige Zeit, Amir ist mittlerweile erfolgreiche Schriftsteller in den USA. Doch dann ergibt sich für ihn die Chance in der umkämpften Heimat die Chance das Vergangene auch vergessen zu machen...

Mein Eindruck des Films ist letwas gemischt. Zwar zeigt er wunderbare Landschaftsaufnahmen von Afghanistan, die schöne Geschichte einer unbeschwerten Kindheit (v.a. durch die Drachen) und auch der Zeitsprung ist gut umgesetzt. Aber was danach folgt passt nicht ganz zur ruhigen und besinnlichen Handlung die den Film zu Beginn so faszinierend macht. Die Rückkehr von Amir ist schockierend, die veränderte Stadt, Umgebung und das Leben in der alten Heimat trifft einen als Zuschauer, denn man weiß dass auch die Realität in Afghanistan so ist. Trotzdem wird es bis zum Ende dann etwas zu actionreich für den eigentlichen Charakter des Films.

Bild

Fazit: Ein interessantes Werk, das Bilder zeigt die man so nicht kennt und die einen nachdenklich machen können. Allerdings kommt die Unterhaltung etwas zu kurz, was man gegen Ende mit der Actioneinlage brutal versucht wieder reinzuholen, was meiner Ansicht nach einfach nicht passt. So schön der Film auch ist, manchmal kommt kurzzeitig etwas Langeweile auf, was es schwierig macht sich wieder auf die Handlung zu konzentrieren. Mein Tipp: Eher was für Arthaus Fans.
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Beitragvon Heiko K. » Sonntag, 10.Feb 2008 - 10:14

[quote="Italo-Blauer"]Zum Neuen Jahr nun die Frage nach dem Film des Jahres.

Welche Filme haben euch 2007 am meisten begeistert, berührt und/oder auch gut unterhalten. Legt mal los!

Operation Kingdom und The Prestige. Es war leider kein sehr gutes Kinojahr.
Historische Kickers-Bücher von 1910,1915, 1924, 1950, 1951 und 1952 zum Download: www.kickers-stuttgart.de
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Beitragvon Italo-Blauer » Donnerstag, 21.Feb 2008 - 21:05

Heiko K. hat geschrieben: Es war leider kein sehr gutes Kinojahr.


Muss dir recht geben. Obwohl einiges geboten wurde, war für mich inhaltlich recht wenig anspruchsvolles dabei. War aber vergangenes Jahr relativ selten im Kino.
Hat jemand interessante News, bezüglich was das Kino-Jahr 2008 anzubieten hat?
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Beitragvon Mauki » Donnerstag, 21.Feb 2008 - 23:12

2008 kommt Indiana Jones 4, ein neuer Batman und StarTrek 10. Dann noch die Welle, Walküre, Der Rote Baron, die Mumie 3, der Bader Meinhof Komplex und der nächste James Bond.

Sicherlich ist für dich auch ein Film dabei ;)
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Beitragvon Felix B. » Donnerstag, 21.Feb 2008 - 23:31

Italo-Blauer hat geschrieben:Hat jemand interessante News, bezüglich was das Kino-Jahr 2008 anzubieten hat?


Na klar, ich ;)

Vorgestern besuchte ich die Vorstellung von Saw 4. Pflicht, nachdem ich alle anderen 3 Teile gesehen habe.

Jigsaw ist tot, aber sein Spiel ist noch lange nicht zu Ende. Denn dazu braucht es keinen lebendigen Jigsaw. Ein SWAT Team findet eine zugerichtete, tote Polizistin. Officer Riggs wird nicht damit fertig dass sie nicht von ihm gerettet werden konnte. Der Beginn des Spieles...

Saw ist und bleibt Saw. Entweder man mag den Film oder verachtet nicht nur diesen sondern oft auch die, die ihn anschauen. Ich muss zugeben dass ich die Saw Reihe gerne sehe. Saw bedeutet einfach Abwechslung für den regelmäßigen Kino Gänger, denn sowas sieht man sonst nur in der "Hostel" Reihe, die allerdings um etliches mehr Gewalt und Perversität beherbergt. Nachdem Teil 1 ganz Ok war, Teil 2 richtig gut und Teil 3 noch so la la, ist es bei Saw 4 lang nicht klar wie das Fazit ausfällt.
Eines bleibt gleich: Die unvorhersehbare und spannende Geschichte zieht einen immer noch in seinen Bann, genauso wie die brutalen aber ausgefeilten Szenen, die den Opfern ja immer die Möglichkeit lassen sich zu retten.
Saw 4 macht allerdings 2 große und 1 kleinen Fehler. Der erste große Fehler ist der Nebenplot der mit der Ex- Frau von Jigsaw aufgebaut wird. Nicht nur dass dieser langweilig und unnötig wie ein Kropf ist, er nimmt vor allem viel zu viel Zeit ein. Ein anderer großer Fehler ist das Ende, das einen verwirrt und das den Film nicht wirklich auflöst und erklärt. Zudem - und jetzt kommt der kleine Fehler - bekommt man teils Probleme wenn man nicht Saw 3 gesehen hat, zu diesem Film gibt es nämlich etliche Rückblenden.

Bild

Fazit: Die Story hat dieses mal Schwächen, vor allem durch den Nebenplot. Aber die Reihe ist und bleibt ein Phänomen, denn auch wenn man überhaupt kein Brutalo und Horror Fan ist, schafft es der Film einen extrem in den Bann zu ziehen. Und mittlerweile ist es auch so dass man einfach schon lächelt wenn es wieder über die Leinwand hallt "Hallo xxx - ich möchte ein Spiel spielen"...

Vor knapp 1 Woche war ich in I Am Legend. Der Film ist ja in aller Munde, also wollte ich ihn mir ebenfalls nicht entgehen lassen.

Will Smith spielt einen Menschen - den letzten Menschen auf der Erde. Nachdem ein vermeintlich gutartiger Impf Virus zu etwas bösem mutiert, wird die Menschheit dahin gerafft. Aber nicht den Wissenschaftler Robert Neville (Smith), der imun ist und seit 3 Jahren an einem Gegenmittel forscht. Die leeren Ruinen von New York beherbergen aber nicht nur verlassenes Hab und Gut sondern auch etwas böses...

Ich muss gleich sagen: So einen Film der Unterschiede habe ich noch nie gesehen. Auf der einen Seite die faszinierenden Bilder des ausgestorbenen New Yorkes und der Lebensalltag eines einzigen Menschen in einer riesigen Stadt - wirklich ganz großes Kino. Dann aber wirds problematisch, denn es geht zur Story. Und die ist wirklich unglaublich schlecht! In den Häusern lauern in der Dunkelheit Vampire (!) gegen die sich Mr. Neville natürlich wehren muss und die er versucht zu retten. Das macht den Film weder spannend oder gruslig sondern nur langweilig.

Der Abschuss kommt aber noch. ACHTUNG SPOILER
Wer hätte es gedacht: Plötzlich taucht eine junge hübsche Frau mit ihrem Sohn auf, die aus dem entfernten Conneticut herkam, sie möchte zur Überlebenden Kolonie irgendwo entfernt, woher sie das wisse? Gott habe es ihr gesagt. Ich will gar nicht davon sprechen wie lächerlich es ist dass eine Frau mit Kind bis nach NY kam wo doch überall "Vampire" lauern und es kein Benzin gibt, aber das erscheint alles uninteressant wenn man das Ende sieht - denn wohin geht diese junge Frau am Schluss? Richtig, zur Überlebendenkolonie die es tatsächlich gibt und an die Festung in 28 Days Later erinnert...
Dieses Ende ist wirklich zum Haare raufen. Ich müsste den Spoiler noch mehr ausweiten wenn ich alle Kritikpunkte des Endes reinbringen würde, aber das muss echt nicht sein. Oft kritisiere ich die Enden, aber sowas wie I Am Legend war schon lang nicht mehr.

Bild

Fazit: Die ersten 45 - 50 Minuten sind genial, vor allem durch die Bilder. Wirklich einmalig im Film Genre so die Weltstadt New York zu sehen. Was dann aber kommt... Oh Junge. Nachdem ein Film immer noch von seiner Story lebt, kann ich keine Empfehlung aussprechen. Schade dass die Story und v.a. das Ende den Film so kaputt macht.
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Beitragvon Oeffinger » Donnerstag, 21.Feb 2008 - 23:35

Felix B. hat geschrieben:Nachdem Teil 1 ganz Ok war, Teil 2 richtig gut und Teil 3 noch so la la.


Felix, du hast keine Ahnung!!!!!!!! :wink:

Teil 1 war super, Teil 2 war so lala und Teil 3 war wieder richtig gut!!!!! :!:
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Beitragvon BlueRalf » Montag, 25.Feb 2008 - 10:57

[quote="Mauki"]2008 kommt Indiana Jones 4, ein neuer Batman und StarTrek 10. Dann noch die Welle, Walküre, Der Rote Baron, die Mumie 3, der Bader Meinhof Komplex und der nächste James Bond.

quote]


Du meinst wohl StarTrek 11. Der ist übrigens verschoben worden auf Mai 2009.
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Beitragvon Mauki » Montag, 25.Feb 2008 - 12:16

Jo hast recht der StarTrek 11er.
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Beitragvon Felix B. » Montag, 25.Feb 2008 - 19:46

Ist Bader Meinhof nicht als TV Film geplant? Oder verwechsel ich was?
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Beitragvon Mauki » Montag, 25.Feb 2008 - 20:01

Ne das wird ein Kinofilm meins Wissens mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle.
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Beitragvon Heiko K. » Dienstag, 26.Feb 2008 - 19:26

Felix B. hat geschrieben:
Vor knapp 1 Woche war ich in I Am Legend. Der Film ist ja in aller Munde, also wollte ich ihn mir ebenfalls nicht entgehen lassen.

Will Smith spielt einen Menschen - den letzten Menschen auf der Erde. Nachdem ein vermeintlich gutartiger Impf Virus zu etwas bösem mutiert, wird die Menschheit dahin gerafft. Aber nicht den Wissenschaftler Robert Neville (Smith), der imun ist und seit 3 Jahren an einem Gegenmittel forscht. Die leeren Ruinen von New York beherbergen aber nicht nur verlassenes Hab und Gut sondern auch etwas böses...

Ich muss gleich sagen: So einen Film der Unterschiede habe ich noch nie gesehen. Auf der einen Seite die faszinierenden Bilder des ausgestorbenen New Yorkes und der Lebensalltag eines einzigen Menschen in einer riesigen Stadt - wirklich ganz großes Kino. Dann aber wirds problematisch, denn es geht zur Story. Und die ist wirklich unglaublich schlecht! In den Häusern lauern in der Dunkelheit Vampire (!) gegen die sich Mr. Neville natürlich wehren muss und die er versucht zu retten. Das macht den Film weder spannend oder gruslig sondern nur langweilig.

Der Abschuss kommt aber noch. ACHTUNG SPOILER
Wer hätte es gedacht: Plötzlich taucht eine junge hübsche Frau mit ihrem Sohn auf, die aus dem entfernten Conneticut herkam, sie möchte zur Überlebenden Kolonie irgendwo entfernt, woher sie das wisse? Gott habe es ihr gesagt. Ich will gar nicht davon sprechen wie lächerlich es ist dass eine Frau mit Kind bis nach NY kam wo doch überall "Vampire" lauern und es kein Benzin gibt, aber das erscheint alles uninteressant wenn man das Ende sieht - denn wohin geht diese junge Frau am Schluss? Richtig, zur Überlebendenkolonie die es tatsächlich gibt und an die Festung in 28 Days Later erinnert...
Dieses Ende ist wirklich zum Haare raufen. Ich müsste den Spoiler noch mehr ausweiten wenn ich alle Kritikpunkte des Endes reinbringen würde, aber das muss echt nicht sein. Oft kritisiere ich die Enden, aber sowas wie I Am Legend war schon lang nicht mehr.

Fazit: Die ersten 45 - 50 Minuten sind genial, vor allem durch die Bilder. Wirklich einmalig im Film Genre so die Weltstadt New York zu sehen. Was dann aber kommt... Oh Junge. Nachdem ein Film immer noch von seiner Story lebt, kann ich keine Empfehlung aussprechen. Schade dass die Story und v.a. das Ende den Film so kaputt macht.



Wem das Ende nicht gefällt, dem kann man nur das Buch empfehlen. Dort erfährt man dann auch, daß... selber lesen macht schlau

http://www.amazon.de/I-Legend-Millenniu ... 666&sr=8-2

Witzig auch der Kommentar aus der Amazon-Kundenrezension: "Avoid the movie; read the book". Das bezog sich zwar auf "The Omega Man" der ebenfalls auf diesem Buch basiert, aber es läßt sich wunderbar übertragen.
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Beitragvon Felix B. » Mittwoch, 05.Mär 2008 - 14:24

Am Wochenende hab ich mir mangels Alternativen mal Helden der Nacht angeschaut.

Eine grundverschiedene Familie in den '80ern Jahren: Bobby (Joaquin Phoenix) leitete einen Nachtclub, nimmt Koks und akzeptiert dass in seinem Club Mafia Größen rumhängen. Joseph (Mark Wahlberg) ist wie der Vater ein Vorzeigepolizist. Beide haben sich nicht viel zu sagen, vor allem nachdem Joseph eine Razzia im Club von Bobby durchführen lässt. Doch dann passiert etwas schreckliches, was alles ändern sollte...

Respekt. Ich muss gestehen dass ich mich in den letzten Jahren höchstens bei "Ein Freund von mir" so gelangweilt habe wie an diesem Samstag. Ich wette jeder erahnt schon das Ende wenn er nur die kurze Einleitung von mir weiter oben liest. Zig mal gabs schon solche Geschichten im Kino, meistens waren diese dann aber noch spannend aufbereitet. Nicht aber bei Helden der Nacht. Die Story zieht sich wahnsinnig, die Charaktere bleiben uninteressant da man zu wenig auf sie eingeht und wenn dann doch, viel zu oberflächlich. Einzigstes Highlight des Films ist eine Verfolgsungsjagd im strömenden Regen, die wirklich klasse gemacht ist. Aber es bleiben einfach zu viele Fragen offen: Was hat der Titel eigentlich zu bedeuten? Warum spielt der Film in den 80ern wo man gar nichts davon bemerkt? Warum werden Figuren wie der Oberboss von Bobby, seine Freundin (Eva Mendes) oder die Familie von Joseph fast gar nicht beleuchtet?


Bild

Fazit: Ich bin fast mit ein wenig Ärger aus dem Film gegangen, wie man soviele Fragen nur unzureichend beantworten kann und in der Story einfach nur die Hauptlinie verfolgt und alles daneben außer acht lässt. Dazu nicht mal wirkliche Spannung erzeugt und alles in allem ein Film wie aus dem Hollywood Klischee Buch.
Absolute Enttäuschung und reine Geldverschwendung.



Gestern dann ein Film auf den ich mich schon lange gefreut hatte. Mit Bier und Chips bewaffnet ging es zu John Rambo in die Spätvorstellung.

Der altgediente Soldat Rambo hat dem zivilisierten Leben der USA das er so verachtet, abgeschworen und lebt nun in Thailand im Dschungel und arbeitet mit seinem Boot für einen Schlangenfänger, der damit Shows für Touristen aufzieht. Eines Tages kommt eine Gruppe christlicher Missionare zu ihm und bieten ihn sie ins benachberte umkämpfte Birma zu bringen. Nach etlichen Ablehnungen, akzeptiert Rambo doch. Nachdem die Gruppe verschwindet und der Pastor der Gemeinde Söldner anheuert die Rambo zu der Stelle fahren soll wo die Gruppe zuletzt gesehen wurde, kann er seinen Sinn für Gerechtigkeit nicht mehr unterdrücken und zieht los...

Ach, wie hab ich mich gefreut auf diesen Film. Erstmal vorweg: Rambo bleibt der Linie aller Rambo Filme treu. Und das ist auch gut so. Die Story ist im Prinzip auch nichts neues, mit einer verschwundenen Gruppe Ausländer die in einem fremden Land gesucht werden müssen. Aber wie der Film abläuft, das ist einfach Rambo. Spannend bis kurz vor dem Schluss, erreicht der Film das was er will: Unterhalten. Nicht auf hohem Niveau, sondern auf dem was die bisherigen Rambo Teile schon erfolgreich machte.
Die Gewalt in diesem Teil aber noch viel höher als bisher, gerade die Szenen wie die Regierungssoldaten Dörfer überfallen und den hilfslosen Bewohnern die grausamsten Dinge antun werden so realistisch und offen gezeigt wie kaum in Action Filmen. Teilweise werden Bilder auf SAW Niveau an die Leinwand geworfen. Sicher will man damit schocken, aber etwas dezenter hätte es auch getan.
Trotzdem: Der Film macht einfach Spaß, vor allem wenn man Rambo als Kultfigur ansieht. Wenn der böse Soldat am MG steht und er jeden Moment das Feuer auf die "Guten" eröffnen will, dann ist es einfach unendlich kultig wenn in seinem Hintergrund die Silhouette von Rambo auftaucht.

Bild

Fazit: Wirklich DER Männerfilm wie er im Buche steht. Rambo ist einfach Kult und davon lebt der Film zu über 70% könnte man sagen. Für mich war es ein wahnsinnig unterhaltsamer Abend, gemindert nur durch die wirklich unglaubliche Darstellung von Gewaltszenen, wie ich sie noch in keinem einzigen Actionfilm gesehen habe.
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Beitragvon pupskopf » Mittwoch, 05.Mär 2008 - 14:31

Felix B. hat geschrieben: Für mich war es ein wahnsinnig unterhaltsamer Abend, gemindert nur durch die wirklich unglaubliche Darstellung von Gewaltszenen, wie ich sie noch in keinem einzigen Actionfilm gesehen habe.


na dann sei mal froh, daß die übelsten szenen geschnitten wurden (bspw. die Jeep-Aktion am Schluss mit Köpfen des MG-Schützen nebst "Hinrichtung" des Fahrers und die "Tötung" des Generals (oder was auch immer das für ein Rang war) mit dem Messer) 8)
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Beitragvon Felix B. » Mittwoch, 19.Mär 2008 - 20:10

Letzte Woche habe ich Im Tal von Elah gesehen, immerhin wurde dafür ja Thommy Lee Jones Oscar nominiert.

Ein ehemaliger US-Soldat (Jones) freut sich dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt und im Irak Krieg kämpft. Nach seiner Rückkehr verschwindet er aber auf dem Stützpunkt Gelände seiner Einheit. Er forscht selbst nach, nach kurzer Zeit wird die Leiche des Sohnes gefunden. Aber wer ist schuld? Und wer kann den Fall wirklich lösen, die Polizei, die Militär Polizei oder der trauernde Vater?

War sehr gespannt, hatte mich immerhin im direkten Vergleich vorm Kino für Tal von Elah und gegen No Country for Old Men entschieden. Keine gute Entscheidung, im nachhinein.
Nach Helden der Nacht gleich der nächste Hollywood Film dessen Ende man in der Hauptsache erahnt, der seine Figuren überhaupt nicht richtig zeichnet und bei dem man immer das Gefühl hat solche Filme schon en masse gesehen zu haben. Wenn man bedenkt dass der selbe Regisseur wie beim gigantischen "LA Crash" hier Regie führt, fühlt man sich im falschen Film.
Wer Navy CIS kennt, dem begegnet bis auf einen zugegebenermaßen sehr gut agierenden Hauptdarsteller wirklich nichts neues. Die besorgte Polizistin die gegen die eigentliche Vorschrift einen Fremden unterstützt darf natürlich genauso wenig fehlen wie Rückblicke in den Krieg und die Wurzel allen Übels.
Ehrlich: Das einzige herausragend positive was man dem Film anrechnen kann ist neben Jones einzigst und allein die kritische Haltung der USA und dem Irak Krieg gegenüber, was den Film von anderen unterscheidet.

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Fazit: Der Film ist nicht schlecht, aber er baut weder Spannungsbogen auf, noch erzählt er neues. Zumindest nicht Europäern gegenüber. Auf DVD könnte man sich überlegen einen kurzen Abend damit zu verbringen, aber im Kino ist "Im Tal von Elah" (Der Titel hat im übrigen kaum mit der echten Story zu tun) nicht das Eintrittsgeld wert.



Vorgestern dann ein von mir heiß erwarteter Film: Die Welle mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle.

Politik Projektwoche an einem Gymnasium: Lehrer Wenger (Vogel) muss anstatt dem von ihm gewünschten Thema Anarchie, das Thema Autokratie behandeln. Gleich in der ersten Stunde kommt die Frage auf: "Würde es in Deutschland wieder eine Diktatur geben können", welche klar von den Oberstufen Schülern verneint wird. Daraufhin startet Wenger ein Projekt - "Die Welle"

Einige haben vielleicht das Buch gelesen oder den Uralt Vorgänger "The Wave" gesehen. Ich kannte weder Buch noch Film, was mir vielleicht zu gute kam. Denn so mit nur dem Wissen des Trailers gesegnet im Kino Saal war es umso eindrucksvoller was auf der Leinwand ablief.
Regisseur Dennis Gansel hat etwas geschafft, was ich direkt im Kino leider selten erlebe: Das man während dem Film persönlich gepackt wird, sich selbst hinterfragt (wäre sowas bei dir auch möglich?) und man allein durch den Handlungsstrang so bei der Sache ist dass einen das Ende unglaublich schockiert.

Besonders herauszuheben ist, dass der Film durch seine klasse Story und die vielen jungen Schauspieler punktet und wenig ihren großen Star Jürgen Vogel in den Kampf werfen muss. Dies ist bei einem solch hervorragenden Darsteller sehr bemerkenswert!
Ich will gar nicht viele Worte verlieren. Die Welle ist ein aufrüttelnder Film auf hohem Niveau der so sehr im direkten Leben spielen könnte wie kaum ein anderes Stück. Anspruchsvoll und vor allem pädagogisch im besonderen Maße wertvoll. Und zwar nicht nur für die Generation der 18 - 20 jährigen (in deren Altersgruppe die Beteiligten im Film sind), sondern für wirklich jeden!

Bild

Fazit: Ich bin wie gebannt im Sessel sitzen geblieben nach Filmende. Ich habe in den letzten Jahren keinen Film gesehen der sich so "echt" anfühlt und der gleichzeitig so schockiert. Hervorragende Schauspielerleistungen von Anfang bis Ende und die - ich wiederhole mich gerne - genial inszenierte Story macht "Die Welle" für mich zum bisher besten Film des jungen Kino Jahres.

In meiner persönlichen Kino Statistik gebe ich jedem Film eine Note. "Die Welle" ist in den letzten 6 Jahren erst der 3. Film dem ich die glatte Note 1 gegeben habe. Und dies immerhin unter knapp 150 Filmen.
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Beitragvon BlueMicha » Donnerstag, 20.Mär 2008 - 10:04

Ich war gestern Abend in "8 Blickwinkel". Ein richtig guter Film und 100% zu empfehlen! Ist mal etwas anderes...
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http://www.12fuer11.de - Unvergessliche Kickers-Momente erleben!
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Beitragvon Blaues Stuttgart » Donnerstag, 20.Mär 2008 - 10:58

War vor paar Tagen in Hardcover. Die Schauspieler sind ganz ok, habe Schlimmeres befürchtet als am Anfang Semmelrogge zu sehen war. Der Geschichte fehlt aber leider etwas. Ist eine typische Komödie in der ein typischer langweilliger Spießer mit einem ganz harten Gangster zusammen kommt und auf einmal geht es natürlich rund. Ist leider nie wirklich spannend geworden. Immer wenn man gedacht hat das kann jetzt was werden hatte es sich auch schon erledigt. Die Geschichte kommt einfach insgesamt nicht voran.
Hat mich eigentlich bestärkt nur noch auf Empfehlung zu deutschen Filmen ins Kino gehen. Und amerikanische Filme nur im Orginal! Kann man früher schauen und ist einfach immer eine Stufe besser auch wenn der Film noch so gut nachsynchronisiert ist. Man muss nichmal gut Englisch können, nach einer Weile ist man da drinn.

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Beitragvon Bunny » Sonntag, 07.Sep 2008 - 18:48

Hey, der Thread schläft ein :shock: :shock:

War gestern seit langem Mal wieder im Kino...
Eigentlich wollte ich Batman anschaun, die Mädels warn hald leide rnicht dafür :cry: Angeschaut haben wir letztendlich "Leg dich nicht mit Zohan an"

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Kategorie: Komödie

Im Film geht es um einen israelischen Terroristenbekämpfer Namens Zohan (gespielt von Adam Sandler), der quasi unschlagbar ist bei den Bekämpfungen... Irgendwann beschließt er alles hinter sich zu lassen und flieht während eines Kampfes gegen seinen größten Feind nach Amerika, um dort Frisör zu werden. Alles beginnt gut, bis er von einigen Wiedererkannt wird und der ganze Schwindel um seinen Tot auffliegt...

Bewertung: Der Film kann als typische Komödie eingestuft werden... Die Handlung ist flach aber trotzdem gibt es einige witzige Szenen... Wer ein wenig lachen will und nicht allzuviel während des Films denken will, dem kann ich diesen Film empfehlen...
Urteil: 7,5 von 10 Punkten
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Beitragvon Bunny » Sonntag, 14.Sep 2008 - 2:32

Habe mir heute den Film "Wanted" reingezogen...

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Genre: Action (und zwar ordentlich)
Laufzeit: 110 Min
FSK: 18

Man man man, was ein Film...
Kurz und knapp: Viel Rumgeballere (manchmal auch etwas unrealistisch, aber dafür richtig gut gemacht), etwas Blut, ein Hauch von Erotik (Angelina Jolie halt :lol:) u. eine typische und zugleich etwas unverständliche Story (die Szenen wechseln meiner Meinung nach zu oft von Gedanken/ Träumen in die Realität, vor allem am Anfang...).
Ich fand den Film echt super ! Kann ihm jedem Actionliebhaber (über 18 8) ) wirklich empfehlen !

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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 14.Sep 2008 - 10:15

Ich habe letzten Dienstag Batman - The Dark Knight gesehen.

Die Batman Story als Beschützer von Gotham City müsste ja bekannt sein. Er säubert die Stadt von Verbrechern, begünstigt durch einen ehrgeizigen Staatsanwalt Harvey Dent, der das gleiche Ziel hat. Als mit einem Schlag alle Mafia Gelder beschlagnahmt werden sollen, tritt aber ein neuer Gegner auf den Plan - Der Joker.

Ok - Realismus darf man auf keinen Fall suchen und auch Logik fehlt sehr oft, gerade in den Batman Sequenzen. Das das ist auch Ok so, denn der Film ist ansonsten wirklich bombastisch. Im Vorfeld hieß es ja schon dass Heath Ledger für seine Joker Rolle den Oscar bekommen sollte, ich dachte das wäre wohl eher wegen dem "Todes Bonus", aber er spielt wirklich unglaublich. Wie er diesen Joker verkörpert ist wirklich der Wahnsinn, ein Oscar wäre absolut verdient.
Besonders gefallen hat mir auch die Story im allgemeinen, mit ihren vielen unerwarteten Szenen und Überraschungen. Langweilig wird es nie!
Aber ich habe zu bemängeln dass Batman meiner Ansicht nach zu sehr untergeht, im Vergleich mit dem Joker. Batman spielt eher eine Nebenrolle und wirkt sehr blass, neben dem herausragenden Joker. Auch die Hintergrundgeschichte um Batmans Zukunft und die Frau, hat mich nicht überzeugt.

Bild

Fazit: Ein Film der sich auf jeden Fall lohnt zu sehen, mit einem grandiosen Heath Ledger und einer der besten Storys des Jahres.
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Beitragvon Felix B. » Mittwoch, 17.Sep 2008 - 11:35

Habe gestern auch Wanted gesehen. Bunny hats ganz gut zusammengefasst, nur "etwas" Blut halte ich für stark untertrieben ;)

Die Story natürlich totaler Rotz (Stichwort Webstuhl - so ein Müll), aber die Action ist der Hammer, ein echter Männerfilm bei dem das ganze Kino mitgeht bei den harten Szenen.
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Beitragvon Bunny » Sonntag, 05.Okt 2008 - 23:57

War soeben im neuen Film "Far Cry" von Regisseur Uwe Boll und dem Hauptdarsteller Til Schweiger und weiteren bekannten Gesichtern (zB Ralf Moeller)

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Genre: Action (Mario Barth würde sagen -> Schießfilm)
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: ab 16 Jahren


Ich finde der Film ist irgendwo zwischen befriedigend bis gut ... :wink:
Der Film ist eine Verfilmung des gleichnamigen 3D- Shooters "Far Cry"... Habe das Spiel selber nie gezockt und wusste vorher eigentlich nur das es dem Genre Action / 3D- Shooter angehört...


Filmbeschreibung:

An der US-Westküste, wo Schweiger als Ex-Special-Forces-Offizier Jack Carver einen kleinen Bootsverleih betreibt und seine Vergangenheit vergessen will, liegt für ihn eigentlich das Paradies. Bis ihn die Reporterin Valerie Cardinal (Emmanuelle Vaugier aus "Saw II") anheuert, um beunruhigenden Berichten von der abgelegenen Insel Cabutu nachzugehen. Doch schon auf dem Weg dorthin wird ihre Yacht angegriffen und die Journalistin verschwindet spurlos.

Geheimnis der Insel
Carver kann dem Anschlag knapp entkommen und sich an Land retten. Dort wartet schon der schwer bewaffnete Trupp des Wissenschaftlers Dr. Krieger (Udo Kier) auf den ungebetenen Gast, und Carver muss seinen Killerinstinkt reaktivieren, um das düstere Geheimnis der Insel zu lösen.

Kurz und knapp:
Dei kampfszenen und Effekte sind sauber gemacht, allerdings lässt der Schweiger den Superheld doch etwas weit raushängen... Wiedermal ein Film bei dem man einfach nur zuschauen muss und unterhalten wird (auch wenn man oft schon erahnt was passieren wird oder wie das ein oder andre ausgeht), aber das hat so ein typischer Actionfilm ja eigentlich immer an sich 8)

Persönliche Wertung: 7/10 Punkten

Wäre cool wenn sich einer das Teil auch noch reinzieht und bewertet, fällt mir dieses mal irgendwie schwer da genau zu sagen obs nur ok war oder doch ganz gut... :wink:
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Beitragvon Felix B. » Montag, 06.Okt 2008 - 22:40

Habe in den letzten 2 Wochen Die Stiefbrüder und Tropic Thunder gesehen. Beide nur kurz angeschnitten, da nicht weiter erwähnenswert.

Die Stiefbrüder ist absolut niveauloser Humor, dessen Gags leider nicht zünden, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Besser ist da schon Tropic Thunder, von dem ich mir allerdings mehr erwartet hatte als eine nette Komödie mit super Action Einlagen. Ben Stiller steht eigentlich für absolute Abbrech-Lacher.
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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 19.Okt 2008 - 15:21

Eagle Eye Ausser Kontrolle

Zuerst dachte ich, ok, wieder so eine Verschwörungstheorie-Variante ( z.B. alla „Die Bourne Verschwörung“, „Der Manchurian Kandidat“, Der Staatsfeind Nr. 1…) aber weit davon entfernt. Wieder eher so eine amerikanische Angst vor der eigenen Unterwanderung und 9/11 wird zu Beginn zum Anlass genommen. Aber dies alles so mit viel Krach und Bum-Bum.
Der Film erzählt die Geschichte um zwei anscheinend zufällig ausgesuchte Normalos, die in ein noch zufälligeres Verschwörungsattentat, ohne ihren Willen, eingebunden werden. Am Anfang lässt der Film den Zuschauer absichtlich im Dunkeln und löst nach und nach die Manipulation auf. Mehr möchte und darf ich nicht erzählen, denn der Überraschungsmoment wäre dahin und der Film wäre nicht mehr sehenswert.
Der Action-Film ist zwar strukturell gelungen, denn man bekommt streckenweise wirklich ein unangenehmes Gefühl der absoluten Kontrolle ( „Big Brother is watchin you“) und das zu viel Überwachung ins Gegenteil verfallen kann. Jedoch fehlt es ihm an Authentität um als packendes Verschwörungsdrama auch bis zum Schluß zu bestehen. Zu trivial scheint der Schluß zusammengeschustert. Vieles hat mich an Hitchcocks „Der Mann, der zu viel wusste“, erinnert. Der Zuschauer weiß, dass ein Attentat im Weißen Haus beim Konzert erfolgen soll. Diesmal nicht durch Paukenschlag sondern durch…( wird natürlich nicht verraten). Wer auf kurzweilige, nicht groß auf Logik aufgebaute Handlung steht, kommt auf seine Kosten. Denn, die Actionszenen sind passabel und machen das meiste wieder wett.
Habe im Nachhinein erfahren, dass 4 Autoren am Drehbuch gearbeitet haben. Schade dachte ich, da hätte wesentlich mehr rauskommen müssen!


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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 26.Okt 2008 - 12:25

Nachtrag zu: Batman - The Dark Knight

Ich fand die Darstellung des Konflikt Batmans die Verbrecherjagd aufzugeben und sich zurückzuziehen, durch die Anfeindungen vieler Bürger Gothams, die ihn auf die gleiche Stufe eines Gesetzlosen stellten, schon herausragend dargestellt. Doch es fehlte wie so oft die gleiche Qualität bei der Auflösung des Dilemma. Zu vieles im Film richteten schon die Wegweiser auf die Fortsetzung. Z.B. der Unfall von Staatsanwalt Harvey Dent und die Verunstaltung seines Gesichtes ist schon der Ausblick zum nächsten Batman-Gegner.
Zu Heath Ledger und seiner Rolle als Joker sagt dieses folgende Statement eigentlich alles:
"Er ist ohne Frage der beste Bösewicht, den ich je auf der Leinwand gesehen habe", lobte Michael Caine, der in dem Film von Christopher Nolan den loyalen Diener und Freund von Batman spielt.

Ich selbst empfand ihn so realistisch cool gespielt dass es mich kurze Zeit später immer noch fröstelte, wenn ich an den Film dachte. Wahnsinn wie er das Krankenhaus verläßt und die Fernbedienung benutzt um alles zu zerstören was in seinem Umkreis verkehrt und das auch noch mit soviel Ironie.
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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 26.Okt 2008 - 13:51

Burn after Reading



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Einfach köstlich zusammengeschusterte Agentenkomödie der Brüder Coen.

Patriotismus mal ganz anders und zwar sowas von lächerlich gemacht, dass man sich fragt, um was geht es in diesem Film eigentlich?

Das fragten sich sicherlich ca 5-6 Kinobesucher, die mitten der Vorstellung und sehr angefressend aussehend, das Kino verließen.

Nun ja, man sollte sich nicht in erster Linie nach den Schauspieler orientieren sondern bei diesem Film zuerst daran denken, dass die Bruder Coen Regie führten und nun mal bekannt sind für einen sehr gewöhnungsbedürftigen schwarzen Humor.

Kurz zum Inhalt:
Brad Pitt spielt einen Fitnesstrainer der eine CD findet und nun durch sie die Chance sieht, einen Sicherheitsdienst zu erpressen. Dummerweise gehört diese CD einem aus dem Sicherheitsdienst zurückgetretenen Agenten (gespielt von John Malkowitch). Um zu erkennen dass das nun schief gehen wird, dafür braucht der Zuschauer nun wirklich kein Abitur.
Um diese Handlung herum entstehen nun peripher weitere Handlungsstränge die dann ineinander übergehen.
Selten so viele Klasse Schauspieler solch dämlich und albern wirkenden Charaktere spielen sehen. Brad Pitt als "Chad" rafft" es einfach nicht, dass auf seiner CD nichts als Müll drauf ist und nach dem CIA auch noch der russischen Botschaft die CD anbieten will. Und wie so oft im Leben, wer nicht hören will muss fühlen: als er nicht mit seiner Erpressungsnummer aufhört will, die Schwierigkeiten bekommt, die er schon viel früher hätte bekommen müssen.
George Clooney spielt einen Schürzenjäger der wie "alle Männer nur an das eine denkt" und in diesem Gedanken auch einen "wunderbaren" Stuhl konstruiert, der Frauen noch glücklicher machen soll, falls er es doch nicht selbst hinbekommen sollte.
Nett auch die Rolle des CIA-Chefs, gespielt von J.K. Simmson. Der spielt diese ganze Handlung so lächerlich herunter, verharmlost jede Katastrophe und um ja nicht in die Verantwortung zu kommen. Die Leiche wird so behandelt, als hätte sie mit der Sache nichts zu tun. Alle am Vorfall beteiligten wird entweder die Flucht ermöglicht oder auch noch Geld zugespielt um damit einen ihrer Lebensträume zu finanzieren. Schönheitsoperationen inklusive.

Wie gesagt, diesen Film würde ich mir nicht wegen der Schauspieler, sondern wegen der Coen Brüder aussuchen. Außer man mag Brat Pitt, John Malkowitch, George Clooney u.a. als absolute Trottel und Looser erleben.
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Beitragvon Jules » Montag, 27.Okt 2008 - 9:51

franco, ich habe den film gestern abend gesehen und war total zufrieden. bei mir befanden sich hauptsächlich coen-fans im kino, sodass sich wohl niemand die fragte stellte, warum sich die schauspieler so übertrieben dämlich präsentieren. manche szenen sind einfach zu absurd. fand die weiblichen rollen besonders gut besetzt. frances mcdormand war absolut cool. tilda swinton ist zwar vom typ her sehr festgelegt durch ihr spezielles äußeres, aber sie ist wirklich eine richtig gute schauspielerin. hat sich absolut gelohnt.

habe gestern auch endlich adams äpfel auf dvd gesehen. der wartete schon ewig darauf, angesehen zu werden. ein unglaublich guter film!
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Beitragvon Ralf St. » Montag, 27.Okt 2008 - 16:26

Jules hat geschrieben:franco, ich habe den film gestern abend gesehen und war total zufrieden. bei mir befanden sich hauptsächlich coen-fans im kino, sodass sich wohl niemand die fragte stellte, warum sich die schauspieler so übertrieben dämlich präsentieren. manche szenen sind einfach zu absurd. fand die weiblichen rollen besonders gut besetzt. frances mcdormand war absolut cool. tilda swinton ist zwar vom typ her sehr festgelegt durch ihr spezielles äußeres, aber sie ist wirklich eine richtig gute schauspielerin. hat sich absolut gelohnt.

habe gestern auch endlich adams äpfel auf dvd gesehen. der wartete schon ewig darauf, angesehen zu werden. ein unglaublich guter film!


Adams Äpfel ist grandios!! Aus Dänemark kommen ohnehin einige sehenswerte Sachen (Nightwatch, Dänische Delikatessen, In China essen sie Hunde).

Aber zurück zu Burn After Reading: werde ich mir wohl erst auf DVD ansehen. Mag zwar die Coens sehr gerne, aber das klingt mir ein bißchen "handzahm", ähnlich wie "Ein (un)möglicher Härtefall". Ich mag lieber die ganz abgedrehten wie "Hudsucker", "Big Lebowski" und "Fargo"
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Beitragvon Jules » Montag, 27.Okt 2008 - 17:37

ralf, so handzahm fand ich den film nicht und er war auch ordentlich abgedreht. "ein (un)möglicher härtefall" ist meiner meinung nach keinesfalls vergleichbar mit "burn after reading". "hudsucker" kenne ich nicht, die beiden anderen sind natürlich toll.

"nightwatch" ist auch einer meiner favourites. generell machen skandinavier gute filme.
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Beitragvon Italo-Blauer » Dienstag, 28.Okt 2008 - 14:15

Jules hat geschrieben:franco, ich habe den film gestern abend gesehen und war total zufrieden. bei mir befanden sich hauptsächlich coen-fans im kino, sodass sich wohl niemand die fragte stellte, warum sich die schauspieler so übertrieben dämlich präsentieren. manche szenen sind einfach zu absurd. fand die weiblichen rollen besonders gut besetzt. frances mcdormand war absolut cool. tilda swinton ist zwar vom typ her sehr festgelegt durch ihr spezielles äußeres, aber sie ist wirklich eine richtig gute schauspielerin. hat sich absolut gelohnt.

habe gestern auch endlich adams äpfel auf dvd gesehen. der wartete schon ewig darauf, angesehen zu werden. ein unglaublich guter film!


Schön das er Dir auch gefallen hat :wink: aber wo habe ich anklingen lassen, dass er mir nicht gefallen hat? Ich selbst habe mich köstlich amüsiert. Habe ich das nicht geschrieben :?: :!:
Wäre ich noch ausführlicher gewesen und hätte noch alle bekannten Schauspieler angeführt, nun ja, dann sei mir das verziehen ... beruflich bin ich nun mal kein Filmkritiker, gelle :D
Natürlich sind Frances Mcdormand und Tilda Swinton klasse Schauspieler. Ich denke, ich habe dennoch sehr ausführlich über den Film berichtet und wenn auch das Wort "absurd" von mir fehlt, ihn als solches schon gekennzeichnet.
Du hast aber etwas sehr wichtiges angemerkt: man muss Fan von den Coen-Brüder sein um auch den Witz ihrer Filme zu genießen. Ich würde keinen Mainstream-Kino-Gänger, der vielleicht 1-2 mal im Jahr ins Kino geht, in einen solchen Film mitnehmen.
Anmerkung am Rande: ich habe mich so was von gefreut als einer der Typen endlich den Kinosaal verlassen hatte. Zum ersten quatschte der ständig dazwischen und zum anderen war endlich die Sicht zur Leinwand wieder frei :D
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Beitragvon Jules » Mittwoch, 29.Okt 2008 - 23:28

ist ja mittlerweile bereits geklärt, dass du das missverstanden hattest :-)
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Beitragvon Italo-Blauer » Donnerstag, 30.Okt 2008 - 10:44

Jules hat geschrieben:ist ja mittlerweile bereits geklärt, dass du das missverstanden hattest :-)


jepp :wink:
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Beitragvon Mario LP`99 » Dienstag, 04.Nov 2008 - 10:03

habe "adams äpfel" sicher schon 1 jahr zuhause und noch immer nicht gesehen.

ich bin auch sehr angetan von skandinavischen filmen. hervorzuheben wäre da auch noch "the good cop" und "der pusher" mit kim bodnia, bzw. "KOPS" und "JALLA JALLA"


ein total schräger film, den ich ALLEN menschne mit sinn für humor ans herz legen will, ist: "schwarze katze, weisser kater" der hat mich echt umgehauen damals...
lache nicht über jemanden, der einen schritt zurück macht!

...er könnte anlauf nehmen!
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Beitragvon Jules » Dienstag, 04.Nov 2008 - 19:23

Mario LP`99 hat geschrieben:habe "adams äpfel" sicher schon 1 jahr zuhause und noch immer nicht gesehen.

ich bin auch sehr angetan von skandinavischen filmen. hervorzuheben wäre da auch noch "the good cop" und "der pusher" mit kim bodnia, bzw. "KOPS" und "JALLA JALLA"


ein total schräger film, den ich ALLEN menschne mit sinn für humor ans herz legen will, ist: "schwarze katze, weisser kater" der hat mich echt umgehauen damals...


"jalla jalla" finde ich auch super. und "schwarze katze, [...]" habe ich damals im kino gesehen und seit dem immer wieder :-)
die anderen von dir genannten filme habe ich bisher nicht gesehen.
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Beitragvon Kickers Erzgebirge » Dienstag, 04.Nov 2008 - 19:43

"The good cop" passt wunderbar in die gleiche Etage mit dem Zweiteiler "In China essen sie Hunde" / "Old men in new cars". Grandios! Rabenschwarzer dänischer Humor. Perfekt gemacht.
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Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 23.Nov 2008 - 19:46

Wollte über "Ein Quantum Trost" schreiben. Sorry, zum ersten Mal spar ich es mir! Der Film war einfach nicht mein Geschmack. :!:
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Beitragvon Felix B. » Sonntag, 23.Nov 2008 - 20:06

Ich habe Dienstag mehr durch Zufall "Willkommen bei den Sch'tis" gesehen. Angepriesen als erfolgreichster Film in Frankreich mit unfassbaren 20 Millionen Besuchern, wusste ich nicht mal worum's geht. Außer dass es wohl eine Komödie sei.

Die Geschichte dreht sich um einen französischen Postangestellten der versetzt werden soll, er möchte unbedingt an die Cote d'Azur, in den warmen Süden. Durch nette Umstände wird er aber in den Norden versetzt, was für Grauen sorgt. Dort ist es kalt, alle sind deppressiv und und und. Trotzdem gibt es kein zurück.

Hört sich nicht spektakulär an, aber der Film ist einfach fantastisch. Ein sehr netter Humor mit vielen Lachern, kombiniert mit der warmen Atmosphäre die viele französische Filme verstrahlen. Kombiniert wird dies mit einer herzallerliebsten Liebes Geschichte, bei der es einem wirklich warm ums Herz wird. Ein Film der einen einfach positiv stimmt, der einem ein glückliches Lächeln aufs Gesicht zaubert. Das letzte mal dass ein Film so stark wirkte, war bei Fabelhafte Welt der Amelie. Ganz anderes Genre, aber genauso faszinierend.

Bild

Traut euch und lasst euch auf den Film ein! Ich hab mich gegen Bond und für Willkommen bei den Sch'tis entschieden und das war eine fantastische Wahl.

Für mich zusammen mit "Die Welle" der beste Film des Jahres. Werde ihn bei Gelgenheit nochmal im Kino sehen und der DVD Kauf ist fest eingeplant.
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Beitragvon Blauesblut » Sonntag, 23.Nov 2008 - 22:11

das ist wirklich ein genial geiler film!

zur info: die schtis is ne "bevölkerungsgruppe" in nordfrankreich(also nicht nur im film), die werden so genannt wegen ihrem etwas eigenartigen dialekt, außerdem gibt es in rest frankreich viele vorurteile gegen sie(in echt ist das nicht so extrem- aber es gibt sie)

und da muss der liebe postbeamte hin;)
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Beitragvon moehringer » Sonntag, 23.Nov 2008 - 22:26

kann den film auch nur empfehlen, wobei der im original bestimmt noch tausend mal besser ist! ich warte also auch auf die dvd...

passend hierzu aber nicht passend zum thema, das spruchband der pariser boulogne boys beim pokalfinale gegen lens:

Bild

"Pédophiles, chômeurs, consanguins: bienvenue chez les Cht’is” – übersetzt: Pädophile, Arbeitslose und Blutschande: Willkommen bei den Cht'is.
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Beitragvon Raul » Montag, 24.Nov 2008 - 20:28

Felix B. hat geschrieben:Ich habe Dienstag mehr durch Zufall "Willkommen bei den Sch'tis" gesehen. Angepriesen als erfolgreichster Film in Frankreich mit unfassbaren 20 Millionen Besuchern, wusste ich nicht mal worum's geht. Außer dass es wohl eine Komödie sei.

Die Geschichte dreht sich um einen französischen Postangestellten der versetzt werden soll, er möchte unbedingt an die Cote d'Azur, in den warmen Süden. Durch nette Umstände wird er aber in den Norden versetzt, was für Grauen sorgt. Dort ist es kalt, alle sind deppressiv und und und. Trotzdem gibt es kein zurück.

Hört sich nicht spektakulär an, aber der Film ist einfach fantastisch. Ein sehr netter Humor mit vielen Lachern, kombiniert mit der warmen Atmosphäre die viele französische Filme verstrahlen. Kombiniert wird dies mit einer herzallerliebsten Liebes Geschichte, bei der es einem wirklich warm ums Herz wird. Ein Film der einen einfach positiv stimmt, der einem ein glückliches Lächeln aufs Gesicht zaubert. Das letzte mal dass ein Film so stark wirkte, war bei Fabelhafte Welt der Amelie. Ganz anderes Genre, aber genauso faszinierend.

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Traut euch und lasst euch auf den Film ein! Ich hab mich gegen Bond und für Willkommen bei den Sch'tis entschieden und das war eine fantastische Wahl.

Für mich zusammen mit "Die Welle" der beste Film des Jahres. Werde ihn bei Gelgenheit nochmal im Kino sehen und der DVD Kauf ist fest eingeplant.

Hab ihn vor zwei Wochen auch angeschaut. Wirklich sehr empfehlenswert. Sehr feiner Humor. Was hab ich gelacht!
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