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Themen abseits vom Fussball

Beitragvon Felix B. » Samstag, 10.Jan 2009 - 20:38

Oh je, das neue Jahr fängt gar nicht gut an. Habe gestern aus der Not heraus (für alle anderen Filme waren wir zu spät an der Kinokasse) 1 1/2 Ritter gesehen.

Ich will da auch gar nichts ausführlicheres schreiben, außer dass ich genau 1 mal gelacht habe. Ich habe wirklich noch nie einen Film gesehen der sich groß und breit Komödie nennt, bei dem es so wenig zu lachen gibt. Die Gastauftritte bekannter Gesichter sind nett, aber unnötig. Was New Kids on the Block in dem Film zu suchen haben weiß kein Mensch und wieso dieses Machwerk sage und schreibe 115 Minuten geht erst recht nicht.

Einzigstes Highlight bei dem ein großes Lächeln mein Gesicht schmückte: Den Turnierkampf zu Beginn kommentieren die beiden Wrestling Kommentatoren von DSF und Premiere, die doch sogar 2-3 Wrestling Begriffe einfließen lassen, was mich schier zum aufstehen und mit dem Finger auf die Leinwand zeigen gebracht hätte ;)
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Beitragvon Italo-Blauer » Montag, 16.Feb 2009 - 0:46

Felix B. hat geschrieben:Oh je, das neue Jahr fängt gar nicht gut an. Habe gestern aus der Not heraus (für alle anderen Filme waren wir zu spät an der Kinokasse) 1 1/2 Ritter gesehen.


Dem Manne kann geholfen werden!

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Nee, im Ernst. Und nun zum Wesentlichen. Filme die eine "große Presse" haben sind mir von je her suspekt. Ok, hört sich nicht gerade aufgeklärt an, aber man hat ja so seine Erfahrungen, nicht wahr?
Bei diesem Film jedenfalls hätte ich mich absolut vertan, wenn ich mich an meine eigene Devise gehalten hätte. Und das wäre nicht gut so, weil der Film, und das vorweg, klasse ist.

Wie fangen wir den an mit der Film-Beschreibung, ganz klassisch, mit den Darsteller:
Einfach "Manna", mit wem der Ex von Franka P. drehen durfte:
Clive Owen, Naomi Watts, Armin Müller-Stahl und ... und ..und, sogar Axel Milberg, unser Kieler "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski, darf "International".

Grundlage der Story ist eine Bank (Bank of Credit and Commercial International (BCCI), die in den 90ern zusammengebrochen ist. Ermittlungen der amerikanischen Sicherheitsdienste bewiesen, dass die Bank mit Waffen handelte und das internationale Terrornetz unterstützte.
Die Bank in „The International“ heißt IBBC („ International Bank of Business and Credit”) und macht im Grunde dasselbe . Nebenbei erklärt der Film, warum die Bank nicht des Profits wegen Kriege Unterstützt, sondern wegen der Schulden. Näheres spare ich mir!
Auch wenn es der pure Zufall war, passt der Film zeitgeist-technisch absolut in das Thema Finanzkrise.
Und nun wird klar, dass nur der Interpol-Beamte Louis Salinger (gespielt von Clive Owen) und die aparte blonde New Yorker Staatsanwältin Naomi Watts diesem Mafia – Sumpf der Großbanken Einhalt gebieten können. Wenigstens versuchen sie es.
Ich würde den Rahmen einer üblichen Forums-Film-Beschreibung sprengen, wenn ich darauf hinweisen müßte, wieviel Anleihen in diesem Film zu finden sind. Doch Coppolas „Dialog“, oder Pakulas „Zeuge einer Verschwörung“ oder auch „I-wie Ikarus“ lassen bei Tykwer schön grüßen. In „Welt online“ ist folgendes zu lesen, was das allemal trifft:
„Tom Tykwer, der in fast jeder Szene zeigt, dass er exakt weiß, wie man so etwas früher inszeniert hat – und wie man es heute neu inszenieren muss, um das Interesse des Publikums anno 2009 zu fesseln.“
Nichts daran auszusetzen. Und jeder Zuschauer geht gut unterhalten nach Hause.
Etwas verar…t bin ich mir wegen der Szene im Guggenheim-Museum vorgekommen. Mann, habe mir vor einigen Jahren selbst einen Wunsch erfüllt, und habe eine Museumstour in New York gemacht und war total überrascht, dass der Film einen Schlenker in mein Lieblings-Museum machte. Aber was für einen! Aber Hallo! Großes Kino und große Schießerei. Ok, muss nicht immer sein, aber es war spannend und überhaupt nicht abzusehen, was dabei rauskommt ( verrate ich auch nicht…ätsch)
Aber warum bin ich mir den veräppelt vorgekommen? Ganz einfach: das was nach Guggenheim ausgesehen hat, war nicht Guggenheim, sondern eine in Berlin nachgebaute Kulisse und zwar maßstabgetreu nachgebauten. Respekt, bin voll reingefallen.

Und nun zu uns Armin.
Auf ihn habe ich mich sehr gefreut, da ich ich ihn zu den deutschen Schauspielern zähle, die ich sehr schätze.
Wir wissen ja längst über seine DDR-Vergangenheit bescheid und wie er darunter gelitten hat.
Aber in diesem Film ist es wieder eine Sache für sich. Armin Müller-Stahl spielt eine Schlüsselfigur, einen ehemaligen Stasi-Offizier. Und er spielt ihn einfach gelungen.
Nun zum Schluss die Szene, die mir einen absoluten Lach-Flash bescherte: Titelheld kämpft mit seinem Gewissen, ob er einen "schlimmen Finger" umlegen soll. Schließlich übernimmt ein Profi-Killer seine begonnene Arbeit, und bevor er abdrückt überbringt er die letzten Grüße seiner Arbeitgeber dem Opfer. Nach getaner Arbeit geht er an Louis Salinger vorbei und bedankt sich mit einem höhnischen "Grazie".

Der Film ist absolut empfehlenswert!

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Zuletzt geändert von Italo-Blauer am Mittwoch, 04.Mär 2009 - 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Felix B. » Montag, 02.Mär 2009 - 1:11

Ich hab eine irre Kino Woche hinter mir, daher kommt jetzt etwas längeres.

Fangen wir am Mittwoch an. Lange geplant, nun endlich angeschaut: Der seltsame Fall des Benjamin Button

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Inhalt: Irgendwann kurz nach Ende des 1. Weltkriegs, irgendwo in den USA: Ein Baby wird als alter Mensch geboren. Oder eher gesagt: Mit den Gebrechen, den Hautfalten und den Schwächen die das Alter so mit sich bringt. Das alles aber im Körper eines Babys. Erschrocken von der Eigenartigkeit des Kindes, wird Benjamin vom Vater auf der Treppe eines Altenheims ausgesetzt. Die Haushälterin findet das Kind und zieht es auf - und erlebt das eigenartige Wachstum eines Mannes der alt geboren wird und statt zu altern, nun immer jünger wird.

Beschreibung: Der Trailer hatte mich gespannt gemacht und ich hatte mir fest vorgenommen den Film zu sehen, auch wenn ich kein großer Freund von Brad Pitt bin. Der Film beginnt mit einer alten Frau die zu Zeiten vom Hurrikan Katrina, im Sterben liegt. Sie bittet ihre Tochter die im Krankenhaus bei ihr ist, ihr aus einem Tagebuch vorzulesen, das Tagebuch eines Benjamin Button... Und diese Geschichte beginnt wiederum sehr vielversprechend, die Jugend und das Heranwachsen des Greises wird faszinierend erzählt, fast kommt es einem manchmal wie eine Märchenerzählung (ähnlich wie bei "Big Fish") vor. Wenn der junge, aber doch alte, Kerl unter den ganzen Dementen im Heim lebt, bringt das auch eine gewisse Skurlität rein - und darauf setzt der Film auch ganz bewusst.

So interessant der "jugendliche" Teil des Films ist, so langweilig wird der Teil der das Leben des erwachsenen Benjamin Button beschreibt. Um genauer zu sein, sobald der "echte" Brad Pitt auftaucht. Eine nichtssagende Liebesgeschichte, dazu eine Klischee triefende Familienzusammenführung und das Suchen nach der alten Liebe - alles schon x mal in anderen Filmen gesehen und zwar auf genau die selbe Darstellungsweise. Rühmliche Ausnahme: Wie im Erzähl Stil von "Fabelhafte Welt der Améllie" ein tragischer Unfall erzählt wird - wirklich klasse!
Aber dann ebenso wieder interessant: Der kurze Schluss, der den eigentlich alten aber nun wieder jungen Benjamin zeigt...

Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Zwar wird die Jugend so faszinierend beschrieben und der Erzähl Stil zum Unfall hin hat mich fast zum jubeln gebracht, aber zuviel hat mich dann doch gestört. Was soll die unsinnige und uninteressante Hintergrundstory mit der sterbenden Frau die ihre Tochter das Tagebuch vorlesen lässt? Und warum muss das gerade zur "Katrina" Zeit sein? Wer hat den langweiligen Zwischenteil verbockt, der doch wirklich sogar das "mann-reist-nach-jahren-zur-großen-liebe-und-ist-verwundert-dass-diese-mittlerweile-einen-neuen-hat" Ding aus der Klischeekiste holt?

Aber trotz interessanter Story und teils toller Erzählweise: Der Film wird viel zu sehr künstlich und sinnlos in die Länge gezogen. Und leider ist es auch so dass ich mit Brad Pitt einfach nichts anfangen kann: Ausdrucksloses Schauspiel ohne Höhepunkte, von seiner Seite.



Am Freitag ging es dann weiter, mit The Wrestler.

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Inhalt: Randy "The Ram" Robinson war in den 80ern ein großer Wrestling Star, seinen damaliger Kampf gegen den Ayatollah haben zig tausenden in der Halle und Millionen vor dem Fernseher verfolgt. Aber diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile ist Randy ein alter Sack, der nur noch vor kleinem Publikum auftritt und durch Nebenjobs irgendwie versucht über die Runden zu kommen um Anabolika und seine Behausung in einem Trailer Park zu finanzieren. Aus einem Superstar ist ein menschliches Wrack geworden.

Beschreibung: Ich bin ja seit 1 1/2 Jahren wieder bekennender Wrestling Fan, von daher war es für mich sowieso Pflicht diesen Film zu sehen (u.a. weil dort auch "echte" Wrestler wie R-Truth, Claudio Castagnoli oder Necro Butcher zu sehen sind). Da hätte es keine Oscar Nominierungen und Golden Globes sein müssen, aber das hat natürlich meine Erwartungen sehr hoch getrieben. Als erstes muss man gleich sagen: Mickey Rourke zeigt eine unglaubliche Leistung. Für mich nie ein besonders guter Schauspieler, spielt er unfassbar authentisch und man kann (wie die FAZ richtig geschrieben hat) den Blick nicht mehr abwenden. Die Story des Menschen der innerlich völlig kaputt ist, aber irgendwie in sich drin noch in seiner alten Glanzwelt lebt wird konsequent erzählt, jede Szene trägt dazu bei. Wenn dann das Klischee der Tochter die der Vater Jahre nicht beachtet hat dazu kommt, will man schon die Augen verdrehen, aber "The Wrestler" erzählt auch diese Geschichte sehr wirklichkeitsnah und macht diese wieder zu einem Puzzle um den Menschen hinter The Ram, zu verstehen.

Bezeichnend eine Szene als Randy in einem Supermarkt arbeitet und er vom Chef ein Namensschild mit seinem wirklichen Namen bekommt, wie er eben in den Unterlagen steht. "The Ram" ist völlig perplex, verwirrt und verwundert, er heiße doch Randy und er möchte auch Randy auf dem Schild stehen haben. Diese Szene ergreift, denn Mickey Rourke spielt diese so intensiv dass man wirklich erkennt dass das nicht etwa wegen des klangvollen Namens ist, sondern weil es für den Menschen in diesem Film nur diesen "Randy The Ram Robinson" gibt...

Fazit: Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr Emotion erwartet, so wie der Film angekündigt wurde. Emotion = Schnulzige Musik unter Szenen wie z.B. Gesprächen mit der Tochter oder ähnlichem. Diese fehlt, aber das macht den Film aus. Er erzählt die Geschichte eines Menschens, mehr nicht. Aber das wahnsinnig intensiv, es gibt keine einzige Szene die man weglassen könnte, die nicht irgendwie das Gesamtbild dieses Menschen fertigt (man vergleiche dazu die Kritik zu Benjamin Button).

Man muss diesen Film ganz bewusst und aufmerksam anschauen, dann erkennt man darin ein wahres Meisterwerk. Ich habe fest vor mir den Film nochmal anzusehen. (aber dann vielleicht im US Original, weil die Synchro Stimme von Rourke leider nicht gut getroffen ist).



Weiter gehts... Samstag Abend stand die Entscheidung zwischen The International und 96 Hours an. Ich entschied mich für The International.

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Inhalt: Über diesen hat Franco ja bereits ausführlich berichtet, wer sich dafür interessiert bitte ein Beitrag weiter oben nachlesen.

Beschreibung: Auch wenn Franco das Ende schon verraten hat ( ;) ), schafft der Film fast schon von Beginn an etwas, was mir persönlich in letzter Zeit viel zu wenige Filme schaffen: Einen starken Spannungsbogen aufzubauen. Dieser zieht sich bis zum Schluss, einer auch optisch tollen Szene über den Dächern von Istanbul. Der Film schafft es ebenfalls die große Komplexität der Story so zu verpacken dass man schnell mit einsteigt, allerdings wäre es schön gewesen wenn diese noch mehr beleuchtet worden wäre, gerade die Machenschaften des Vorstandes der Bank. Dieser wird zwar andauernd gezeigt und sogar in familiärem Gefilde gezeigt, bleibt mir aber doch etwas zu blass und ohne Hintergrund.
Keine Diskussion gibt es über die Szene im Guggenheim Museum: Klasse, ganz großes Kino. Kein Wunder dass ein Nachbau nötig war, so wie das nach der actionreichen Szene dort aussah!

Fazit: Was will man mehr von einem Actionfilm? Eine aktuelle, interessante Story mit einem ungewöhnlichen Ende, ein außerordentlicher Spannungsbogen und starker Action in interessantem Umfeld? Eigentlich perfekt...

Wieso hat der Film aber in meiner persönlichen Wertung trotzdem "nur" eine 1,5 bekommen? Zum einen hätte ich die Komplexität des Hintergrunds gerne mehr beleuchtet gehabt, vieles wird mir zu kurz angeschnitten ohne ausführlich beleuchtet zu werden (Italienische Waffenhändler, Bank Vorstand, Hintergrund von Sallinger). Und zum anderen ist Clive Owen zwar ein guter Schauspieler den ich mag und der mir in Children of Men und dem grandiosen Shoot'Em Up gut gefallen hat, aber langsam aber sicher habe ich den Eindruck: Dieser Mann hat nur einen, grimmigen, Gesichtsausdruck... Trotzdem: Ein SEHR empfehlenswerter, spannender Film.


Und der Samstag war ja noch jung als wir um 22.50 Uhr aus "The International" kamen. Denn 23.00 Uhr lief ja 96 Hours, warum also nicht ein Kino Doppelpack mitnehmen? Gesagt, getan.


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Inhalt: Liam Neeson spielt einen ehemaligen Geheimagenten, der gemerkt hat dass er nie für seine Tochter da war. Daher gibt er seinen Job auf, um in die Nähe von ihr (und seiner Ex die mit neuem, stinkreichen Partner, mit der Tochter zusammen wohnt) zu ziehen und so Zeit mit ihr verbringen zu können. Die gerade 17 gewordenen Tochter plant einen Trip nach Paris, da sie minderjährig ist muss auch der leibliche Vater zustimmen - durch seinen Job besorgt und gezeichnet, ist er erst skeptisch, gibt aber sein Einverständniss. Die Tochter fällt in Paris aber in die Hände von Kriminellen die Frauenhandel betreiben, was der Vater live am Telefon mitbekommt - er macht sich auf nach Paris um die Tochter zu befreien.

Beschreibung: Die meisten Frauen können im Prinzip aufhören hier zu lesen. Denn dieser Film ist einer dieser berüchtigten "Männer Filme". Die Story hört sich nach 1000 mal gesehen an, Kind wird entführt, Vater wird zur Kampfsau und befreit diese. Ok. Was macht diesen Film dann aber so besonders? Es ist ein ungewöhnlicher Mix aus einem sehr dominanten, starken Hauptdarsteller, unglaublicher direkter und schnörkelloser Gewalt und einer bewusst einegesetzten Prise Trash Faktor, die aber trotzdem nie das ernste Gewand des Films beschmutzt. Dass hinter sowas Luc Besson steckt, verwundert nicht.

Der Film nimmt sobald Neeson in Paris ankommt, sowas von an Fahrt auf, das man kaum hinterherkommt. Die Kämpfe mit den Gangstern haben so viele "Wahnsinn" Effekte und auch Schocker dabei, dass man wohl den Film auch nach einer 24 Stunden Schicht noch hellwach anschauen würde.

Fazit: Ein wirklich irrer Film, bei dem man als Kerl (zumindest wenn man mit anderen männlichen Wesen im Kino ist) einen wahnsinnigen Spaß hat. Bei uns war es auch so dass das ganze Kino richtig mitgegangen ist, so dass man selbst auch mal laut werden konnte bei harten, ungewöhnlichen und skurilen Szenen (Stichwort Strom oder Bullauge). Was den Film so spannend macht ist dieser Mix aus knallharter Action, Brutalität, Ernsthaftigkeit, Trash Faktor und einem so seriösen Schauspieler wie Liam Neeson - das passt einfach wunderbar und es bringt was ganz neues was man irgendwie doch so noch nicht gesehen hat. Absolute Empfehlung für alle Männer im Forum.




Alles in allem wurde ich an den 3 Abenden wunderbar unterhalten und alle Filme haben es geschafft mich nach dem Ende zu langer Diskussion mit meinen jeweiligen Begleitern anzuregen. Ich fasse nochmal kurz zusammen:

Der seltsame Fall des Benjamin Button erzählt eine interessante Story, schwankt aber sehr zwischen wunderbarer Erzählweise und unnötigem Füllmaterial. Empfehlung an Paare und Gelegenheitskinogänger.

The Wrestler ist ein hochinteressantes Porträt eines kaputten Menschen, mit einer herausragenden Schauspielerleistung (die ganz klar den Oscar verdient gehabt hätte). Empfehlung an anspruchsvolles Publikum und jedem der sich vom Kino ergreifen lassen kann.

The International ist ein spannender Action-Thriller mit erstaunlich interessanter Story, die ein einfarbiger Hauptdarsteller gut rüberbringt. Empfehlung für jegliche Zuschauergruppen.

96 Hours ist ein Action Feuerwerk mit hoch interessantem Mix an Stilmitteln. Empfehlung an alle Action Fans und eigentlich alle männlichen Kino Besucher.
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Beitragvon Italo-Blauer » Dienstag, 03.Mär 2009 - 20:22

Aber Hallo :!: :!: :!:

So interessant wie die Filme selbst: Deine Film-Besprechungen!

Felix, wir daaaankeen Diiiiir :!:
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Beitragvon Felix B. » Donnerstag, 26.Mär 2009 - 0:10

Samstag und Dienstag habe ich mal wieder 2 Filme gesehen.


Am Samstag habe ich mir nach langem überlegen nun doch Der Rosarote Panther 2 angeschaut.

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Inhalt: Der Meisterdieb "Tornado" ist seit vielen Jahren wieder aktiv und stiehlt die größten Schätze in aller Welt. Das Grabtuch von Turin oder auch das Schwert des chinesischen Kaisers. Es wird ein "Dream Team" aus Ermittlern gebildet und gerade in dieses Team soll der berühmt berüchtigte Inspecteur Clouseu - immerhin hat er den "Rosaroten Panther" - den weltberühmten Diamanten - Raub aufgeklärt. Gerade als der tollpatschige Komissar ans Werk gehen möchte, wird der Rosarote Panther erneut gestohlen. Clouseau setzt nun alles daran das Verbrechen aufzuklären.

Beschreibung: Der Inhalt liest sich wirklich wahnsinnig langweilig, aber ich denke viele kennen die Geschichte um Inspecteur Clouseau, den Vorgänger oder v.a. den Trailer des Filmes. Falls es Leute gibt die noch unwissend sind, gleich vorweg: Bei dem Film handelt es sich um eine knallharte Komödie - und nichts anderes. Der Humor ist ein recht spezieller, man könnte bösartig auch sagen dass dieser brachial und auch recht flach ist. Zudem sollte man sich nicht von französischem Akzent nerven lassen...

Gut, was hat nun dieser Film? Ganz einfach, die Witze sind zwar nicht neu aber diese kommen so knallhart auf einen zu dass es einen in vielen Szenen förmlich zerreisst. Als der Inspecteur den Klau des Ringes des Papstes nachstellt oder als er "geheim" in ein Haus einbricht, das sind Momente bei denen man förmlich vom Sitz fällt.

Fazit: Hier wird keinesfalls eine Komödie mit Niveau geboten oder intelligente Witze verbreitet. Nein, es gibt knallharten Brachial Humor zu bestaunen. Aber man kann sagen was man will, irgendwie funktionierts. Ich habe mich königlich amüsiert, gerade bei oben genannter Papst Szene.

Sicher, man muss eigentlich das Hirn ausschalten wenn man in den Kinosaal kommt, aber: Tut uns das nicht auch mal gut? Einen Abend lang nur den puren unsinnigen Spaß zu haben?




Am Dienstag habe ich mir dann Der Vorleser angesehen, lange geplant.

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Inhalt: Der 15-jährige Schüler Michael lernt die fast 20 Jahre ältere Schaffnerin Hannah durch einen Zufall kennen - und die beiden beginnen eine Affäre, für einen Sommer lang. Die Wege trennen sich und 8 Jahre später begegnen sich die beiden auf dramatische Weise wieder. Jura Student Michael sitzt durch Zufall mit seinem Kurs im Gerichtssaal als eine Verhandlung gegen KZ-Aufseherinnen geführt wird. Darunter auch Hannah.

Beschreibung: Das Buch wird hochgelobt und gehört an manchen Schulen mittlerweile wohl zur Pfllichtliteratur. An meinem Dorf-Gymnasium war es nicht so und auch in den Jahren danach habe ich das Buch nie gelesen - und das war im Bezug auf den Film wohl ein Fehler. Ich nehme es gleich vorweg, ich fand den Film schlicht und ergreifend schlecht. Der Film baut überhaupt keinen Spannungsbogen auf, man kommt keinem der Figuren in irgend einer Weise nahe. Gerade die Person der Hannah bleibt völlig undurchsichtig, was in so krasser Weise nicht beabsichtigt sein kann. Es kommen etliche Szenen die völlig auf dem Zusammenhang raus gegriffen scheinen (Michael als Vater mit seiner Tochter bei der alten Mutter, Badesee Szenen) bei denen sich kein Grund findet wieso diese vorkommen.

Nebenrollen wie z.B. der grandiose Bruno Ganz oder die Gefängnisdirektorin fristen ein Schattendasein, der Sinn ihres Auftretens ist mir ein Rätsel. Sie tragen nichts zur Geschichte bei oder nehmen in irgend einer Weise Einfluss, man fragt sich was deren Auftritt beitragen soll und vor allem in welcher Beziehung sie zu den Personen (Michael/Hannah) stehen. Fragen die nicht beantwortet werden. Besonders schade empfand ich aber die mangelhafte Darstellung der Hannah. Warum Kate Winslet für die Rolle einen Oscar bekam - ich weiß es nicht. Sicher, sie spielt ihre Rolle gut und die Maske als gealterte Frau im Gefängnis ist fantastisch - aber sie schafft es nicht einem die Person der Hannah Schmitz (die durch die Affäre evtl. etwas kompensieren will aufgrund der Vergangenheit??? Man weiß es nicht!) irgendwie nahe zu bringen oder einem ihre Handlungen irgendwie zu erklären.

Gerade Momente wie eine plötzlich aus ihr heraussprudelnde Erklärung wieso sie bei einem furchtbaren Drama (Übrigens auch schon in mindestens 4-5 Filmen gehört: Eingeschlossene Gefangene/Zivilisten in einer brennenden Kirche) so gehandelt hat, lassen einem nicht klar werden was nun wirklich hinter dieser Frau steckt. Der Film verfehlt hier die Grenze zwischen Fragen die manch ein Film aufwirft und die dort gezeigte Figur dadurch besonders werden lässt und der Art von Fragen von denen man genervt ist. Genervt, weil sie viel zu gehäuft auftreten und in ganz anderen logischen Hintegründen stehen. Es sind keine Fragen dessen Antwort man sich selbst geben kann, man weiß die Antwort einfach nicht oder die Antwort ist nicht ausreichedn - und das macht einen Film meiner Ansicht nach schlecht.

Fazit: Vielleicht muss man wirklich das Buch gelesen haben. Meine Freundin hat dies getan und sie hat viele Szenen mit Hintegrundwissen für sich selbst anders eingeordnet - ihr hat der Film gefallen. Mein Fazit fällt wie die lange Beschreibung ja schon bescheinigt sehr negativ aus. Der Film ist kein klassisch schlechter Film. Wenn ich mal zurückdenke was für mich in den letzten Jahren die schlechtesten Filme im Kino waren dann fallen mir Filme wie Vollidiot, Die letzte Legion oder Clever & Smart ein - das ist ganz anderes Niveau!! Aber diesen Film fand ich wirklich so enttäuschend (und erschreckend) schlecht dass wir allein nach Filmende noch weit über 1 Stunde teils energisch diskutieren.

Ich bin gespannt auf andere Meinungen, aber es tut mir leid, aufgrund der für mich eklatanten filmischen Fehler und fehlenden Elementen, kann ich als Schulnote gerade noch eine 5 verteilen.
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Beitragvon Italo-Blauer » Donnerstag, 26.Mär 2009 - 12:15

uppps....interessante Besprechung...darüber wird sicher noch zu reden sein, lieber Felix. Werde mich ausgiebig nochmals zum Film äußern!

Vorweg: mich hat er sehr bewegt.
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Beitragvon derPeterII » Samstag, 28.Mär 2009 - 0:09

Den Vorleser fand ich äußerst ansprechend. Ich finde die meisten Kritikpunkte, die Felix B. anspricht, machen den Film gerade so gut. Ist wohl Geschmackssache.

Der beste Film des Jahre bisher ist für mich dennoch: MILK :arrow: nicht verpassen..., wenn er überhaupt noch läuft :oops: :lol:

Ansonsten freu ich mich schon auf John Rabe. Mal kieken was der zu bieten hat. :D
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Re:

Beitragvon Italo-Blauer » Montag, 30.Mär 2009 - 18:30

derPeterII hat geschrieben:Den Vorleser fand ich äußerst ansprechend. Ich finde die meisten Kritikpunkte, die Felix B. anspricht, machen den Film gerade so gut. Ist wohl Geschmackssache.

Der beste Film des Jahre bisher ist für mich dennoch: MILK :arrow: nicht verpassen..., wenn er überhaupt noch läuft :oops: :lol:

Ansonsten freu ich mich schon auf John Rabe. Mal kieken was der zu bieten hat. :D


Magst nicht über "Milk" berichten? Wäre auf Deine Filmkritik echt gespannt!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Redoute » Donnerstag, 02.Apr 2009 - 15:16

Shopaholic:

Völlig überraschend fand ich diesen Film absolut Scheisse. Für Frauen (oder Männer) die sich einfach
nur gerne glitzernde Dinge, Schmuck, Handtäschchen und Pumps anschauen völlig in Ordnung für
Menschen die eine einigermaßen sinnvolle Handlung erwarten völlig daneben. ;)
Ich wurde gezwungen reinzugehen ansonsten hätte das vermutlich schon jeder Anhand der
Vorschau erkannt, lach.


Männersache (kurzbeschreibung):

alte Witze - z.T. Charaktere die einen zum lachen bringen - lahme Story - wer auf 0815 Comedy und Ballermannniveau
steht wird ihn lieben. Ich bin mittendrin beinahe eingeschlafen... (fand ihn fast schlimmer wie 1/2 Ritter!!).
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Bunny » Sonntag, 05.Apr 2009 - 14:59

Ich war am Wochenende in Fast & Furious - Neues Modell

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Für mich wars ne Selbstverständlichkeit den Streifen auf jedenfall im Kino anzuschauen, dass es so kurz nach dem Deutschlandstart schon geklappt hat war daher umso besser :wink:
Nach dem etwas kuriosen (aber keinesfalls schlechten Ausflug) nach Japan im Teil 3, schließt der 4te Teil wieder an Teil 1+2 an...
Im 4ten Teil spielt wieder Vin Diesel mit, er macht seine Rolle wieder einwandfrei !
Ich will gar nicht soviel vorweg nehmen, wer auf die Fast & Furious Reihe steht muss reingehen, keine Frage...
Trotzdem fand ich den Film alles in allem nicht ganz so gut wie die anderen Teile... Die Specialeffekts waren gut gemacht, aber mega unrealistisch (Tankerszene gleich am Anfang zB)... Außerdem beeinhaltet das Teil einige Filmfehler :lol: Z.B. die Lautstärke der Unterhaltung zwischen Vin Diesel und der netten Dame auf dem Tanklastzug oder wenn Leute verprügelt werden und 2 Szenen weiter wieder kerngesund aussehen :D
Was mich besonders freut ist, dass am Ende des Films wieder die Einleitung des nächsten Teils beginnt (es muss also weitergehen) :wink:
Nichts desto trotz ist ein Besuch allein wegen dem Unterhlatungswert wieder ein muss für alle Action und Tuningliebhaber :wink:
Allein schon die Action nach dem Film, wenn nämlich die halbstarke 45 PS Polofahrer den Parkplatz/das Parkhaus verlassen ist ne MEGAshow :lol: :lol: :lol:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon julian » Montag, 20.Apr 2009 - 22:14

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Sehr geiler Film. Man(n) denkt durch die beschreibung des isch nen liebesgruschd film, isses aber sicher nicht.
Zum Inhalt:
Der Film zeigt nen Typ der vor der 20 Millionen Rubin (1Million euro) Frage im Indischen Werwird millionär steht. Er kommt ausm Slum und deswegen gleich verhaftet worden, wegen betrugsgefahr. Der Film zeigt durch rückblenden warum der Typ die Antworten wusste... Es geht eigentlich um die Leidensgeschichte eines s.o.g Slumdog.
Wenig Special effecte, manchmal wirkte es schon fast billlig, aber das macht ihn so gut.

Empfehl ich allen
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Blue Chris » Mittwoch, 06.Mai 2009 - 19:22

habe mir X-Men Origins: Wolferine angeschaut


mein Geschmack war es nicht wirklich, da zu viel von Wolferine in den X-Men Filmen vorkommt.

alte Geschichte neuer Film :twisted:

aber trotzdem die Aufmachung und Action des Filmes passen, neue eindrücke werden zwar gewonnen aber des gewisse etwas fehlte mir.

nach Schulnoten würde ich ihm eine 3 geben

alles in allem reicht es die X-Men Filme gesehen zu haben um die Geschichte des Wolferine zu verstehen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Samstag, 06.Jun 2009 - 1:24

War schon jemand im "Terminator - Die Erlösung" drin? Wär toll, was von Euch drüber zu lesen!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon julian » Mittwoch, 01.Jul 2009 - 23:49

War letzte Woche in Illuminanti. Hatte das Buchgelesen und die meist negativ Kritiken gesehen.. Aber ich fand den Film wirklich Klasse!
Die Story ausm Buch is zwar nich 1:1 übernommen worden, und wie bei eigentlich jedem Film ist das Buch besser. Aber trotzdem isses ne Empfehlung wert!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Blue Chris » Freitag, 03.Jul 2009 - 20:20

Ich habe mir Transformers die Rache angeschaut,

diesen Film würde ich jedem empfehlen.

Jeder der etwas auf Action gibt, und wie ich vor fast 20 Jahren die Comicserie angeschaut hat wird echt nicht enttäuscht.

Action, Spezialeffekte, Handlung alles passt in diesem Film
Blue Chris
 

Re: Only for Cineasten

Beitragvon ischwab » Montag, 27.Jul 2009 - 21:48

War am Freitag in "Hangover".

Absolut sehenswert, ein Lacher jagt den nächsten. Ich würd sagen, der Film hat Potenzial dazu ein neuer Kultfilm zu werden.
Trailer
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 04.Okt 2009 - 22:57

Eigentlich wollte ich die Bücher-Triologie von Stieg Larsson " Verblendung, Verdammnis, Vergebung", im Sommerurlaub lesen. Sechs Bücher bereitgelegt ( man hat ja sonst nichts zu tun, gelle). Hat mich doch schwer interessiert, dass einer solche Bücher schreibt und danach einen Herzinfarkt erleidet und den Löffel abgibt. Wie so oft, muss nun einer das Zeitliche segnen, damit man erkennt, wie genial er doch war. Aber im Urlaub hat es zeitlich bei mir nur zum Buch Nummer 3 gereicht. Zur Triologie habe ich es leider nicht mehr geschafft. Was solls! Als ich erfahren hab, dass der 1. Band "Verblendung" verfilmt wurde, war mir wohler. Nach dem Film gings mir besser. Einfach Klasse kann ich euch sagen! 152 Minuten Spannung pur. Der spannendste Film der letzten Zeit!
Doch nun zum eigentlichen. Um das Rad nicht aufs Neue zu erfinden, hier der Link zur Filmbeschreibung.

http://www.derwesten.de/kultur/film/Ver ... 21147.html

Wer die Bücher von Henning Mankel mag und deren Verfilmungen, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Der Film ist gut besetzt, die weibliche Hauptrolle mit Noomi Rapace als Lisbeth Salandermit genial ausgesucht. Micke Blomkvist war mit Michael Nyquist besetzt. Er ist mir durch den Film “Wie im Himmel” bleibend in Erinnerung geblieben.

Wer keine Zeit zum Bücher lesen hat, keine Bange: Teil 2 der Triologie kommt im Februar 2010 ins Kino. Die Verfilmung von Teil 3 ist in Planung.

Wünsche Gute Unterhaltung!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Bunny » Donnerstag, 08.Okt 2009 - 12:34

Am Wochenende war ich in "Wickie" (aber nuuuuur, weil er meine Kindheit von Anfang an begleitet hat :lol: ) und gestern in die Nackte Wahrheit...
Wickie ist ok, allerdings ein typischer Kinderfilm, also nicht so anspruchsvoll, aber durchaus ok und mit der ein oder andren lustigen Szene :wink:
Die nackte Wahrheit ist eine Komödie die mit von ner Freundin empfohlen wurde. Ist auf jedenfall sehenswert, allerdings kein Überkracher, reingehn lohnt sich aber :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon julian » Donnerstag, 08.Okt 2009 - 17:21

BunnyCheckerGott hat geschrieben:Wickie ist ok, allerdings ein typischer Kinderfilm, also nicht so anspruchsvoll, aber durchaus ok und mit der ein oder andren lustigen Szene :wink:


Ich war zwar noch nicht drin, aber hier gibts (fast) kein anderes Gesprächsthema.

Also an alle die Kinder haben, oder Kind geblieben sind; reingehen! =D
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Kickers Erzgebirge » Freitag, 09.Okt 2009 - 15:18

Ich war gestern in "Männerherzen". Der vielleicht beste Film des Jahres. Selten einen Streifen gesehen, bei dem man so herzlich lachen, aber auch so traurig weinen kann. Allgemein gibt es immer wieder schöne deutsche Alternativen zum Hollywood-Standard.

Vorgestern "District 9" gesehen. War mein erster südafrikanischer Film. Insgesamt sehr schöner Stil, hat ebenfalls wenig mit dem Hollywood-Standard zu tun. Den im Film angesprochenen Rassenhass (in dem Fall Aliens und Menschen) kann wohl auch keine andere Nation so schön darstellen wie die Südafrikaner.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon derPeterII » Samstag, 10.Okt 2009 - 21:27

War vor ein paar Tagen in "Maria, ihm schmeckt's nicht." Zum Schmunzeln okay, aber das Buch gibt wesentlich mehr an Lachern und eigentlich an allem her!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Sonntag, 11.Okt 2009 - 0:36

derPeterII hat geschrieben:War vor ein paar Tagen in "Maria, ihm schmeckt's nicht." Zum Schmunzeln okay, aber das Buch gibt wesentlich mehr an Lachern und eigentlich an allem her!


Mich hat der Film sehr überrascht. Zwar teilweise die typischen Länder Klischees aber doch ein sehr netter und recht witziger Film. Sicher ohne große Brüller, aber doch wirklich sehr nett. Die einzigste Frage die offen bleibt: Warum schielt die Hauptdarstellerin auf dem Filmplakat so sehr? Dachte das hätte was mit der Story zu tun, aber im Film ist mir da nichts aufgefallen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon derPeterII » Sonntag, 11.Okt 2009 - 2:41

Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Vorgestern "District 9" gesehen. War mein erster südafrikanischer Film. Insgesamt sehr schöner Stil, hat ebenfalls wenig mit dem Hollywood-Standard zu tun. Den im Film angesprochenen Rassenhass (in dem Fall Aliens und Menschen) kann wohl auch keine andere Nation so schön darstellen wie die Südafrikaner.


Habe ich gerade auch angeschaut. Es ist schön zu sehen, wie gut Science Fiction die generellen Probleme des Menschen ins Bild rücken kann, indem man die Sichtweise verändert. Ich bin Science Fiction Fan und es gibt bestimmt genau so viele Gegner wie Leute, die so etwas mögen. Allerdings steh ich auch nicht auf Stargate oder so einen Müll, sondern auf gut gemachte Sachen. District 9 gehört auf jeden Fall dazu. Der Film geht teilweise wirklich an die Schmerzgrenze, aber das muss er auch. Wie schon gesagt: Sozialkritik durch Science Fiction ist eigentlich immer gut. Ist jetzt nicht wie Independence Day eine Lobeshymne auf den Menschen, sondern eher genau das Gegenteil! Und das macht den Film so interessant.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon kässpätzle » Sonntag, 11.Okt 2009 - 13:09

derPeterII hat geschrieben:War vor ein paar Tagen in "Maria, ihm schmeckt's nicht." Zum Schmunzeln okay, aber das Buch gibt wesentlich mehr an Lachern und eigentlich an allem her!


Das Buch ist klasse! Ich hab Tränen gelacht! :-) Der Film ist aber auch nicht schlecht gemacht, vorallem Lino Banfi brilliert einfach! :mrgreen:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon derPeterII » Sonntag, 11.Okt 2009 - 17:22

kässpätzle hat geschrieben:
derPeterII hat geschrieben:War vor ein paar Tagen in "Maria, ihm schmeckt's nicht." Zum Schmunzeln okay, aber das Buch gibt wesentlich mehr an Lachern und eigentlich an allem her!


Das Buch ist klasse! Ich hab Tränen gelacht! :-) Der Film ist aber auch nicht schlecht gemacht, vorallem Lino Banfi brilliert einfach! :mrgreen:


Natürlich. Der Film ist nicht schlecht! Lino Banfi ist echt super, das stimmt schon. Ulmen hat mich etwas enttäuscht, war auch nicht ganz der richtige für die Rolle. Und seine Frau hat eigentlich nur durch ihr Aussehen brilliert 8) :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 11.Okt 2009 - 22:34

kässpätzle hat geschrieben:
derPeterII hat geschrieben:War vor ein paar Tagen in "Maria, ihm schmeckt's nicht." Zum Schmunzeln okay, aber das Buch gibt wesentlich mehr an Lachern und eigentlich an allem her!


Das Buch ist klasse! Ich hab Tränen gelacht! :-) Der Film ist aber auch nicht schlecht gemacht, vorallem Lino Banfi brilliert einfach! :mrgreen:


Meine Kollegen, Bekannten und Freunde waren hin und weggeschleudert von diesem "Turbulenter Culture-Clash mit guten Gags" (KINO.de). Meine Mutter hatte einen Lach-Flash nach dem anderen. Ok, wenn so ist!
Also ich fand den Film im Verhältnis zum Buch wirklich schlecht verfilmt. Ok, man kann nun mal ein Buch nicht eins zu eins adaptieren, aber ich war etwas von Jan Weiler enttäuscht, der das Drehbuch dazu mit geschrieben hat. Weiß beim besten Willen nicht was ihn da geritten hat, die Geschichte des Buchs total über den Haufen zu werfen. Die eigentlichen Lacher im Buch wurden ignoriert. Zu Lino Banfi gibt es zu sagen, dass er in diesem Film wirklich eine grandiose Leistung zeigt. Er hat für diesen Film extra Deutsch gelernt. Nix mit synchronisieren und so. Ich muss zugeben, dass das Buch mir beim Lesen nicht nur großes Vergnügen bereitet hat, sondern auch unter die Haut ging. Weiler hat das zum Teil sehr diskriminierte Leben der Gastarbeiter gut beschrieben. Maren Kroymann fand ich in ihrer Rolle verschenkt. Die Frau hat entschieden mehr drauf, auch wenns nur eine Komödie ist.
Ich hab trotzdem gelacht :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Redoute » Donnerstag, 22.Okt 2009 - 10:50

Wundert mich das hier noch keiner davon geschrieben hat, naja dann mach ichs halt:

INGLORIOUS BASTERDS

Ich hab mir diesen Film in einem Schweizer Kinopalast anschauen dürfen, fand ich wirklich interessant.
Der Film ist mal wieder ein TTarantino Meisterwerk...
Ich liebe seine Liebe zum Detail und den unterschwelligen Humor. Lustigerweise haben an manchen
Stellen nur die Deutschen im Kino gelacht (also unsere Reihe)...

Christoph Waltz (Alias der Judenjäger) in seiner wahrscheinlich besten Rolle überhaupt...
ein riesiges Angebot an guten Deutschen Schauspielern...
(bis auf diesen einen kleinen Comedy-typen den kann ich ja mal leiden wie n loch im Kopf)

Nur empfehlenswert!
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Blaues Stuttgart » Donnerstag, 22.Okt 2009 - 12:51

Redoute hat geschrieben:ein riesiges Angebot an guten Deutschen Schauspielern...

Eigentlich nur Waltz. Schweiger kann nur eine Persönlichkeit spielen, das ist er selbst und das in jedem Film. Tarantino hat seinen Charakter dann auch extra schweigsam gemacht :lol: Brühl ist halt auch nicht so variantenreich, sind halt bekannt. Aber mit bisschen mehr Mut hätte man da die Rollen noch besser besetzen können.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon derPeterII » Montag, 26.Okt 2009 - 14:14

Man sollte vielleicht schreiben: Ein guter Film mit einem riesigen Angebot an deutschen Schauspielern. Das ist schon eher was besonderes :wink:

Brühl ist eigentlich sehr variantenreich, wenn man mal anerkennt, dass es mit seinem Babyface schon ziemlich verschiedene Rollen gespielt hat. Waltz ist übrigens kein Deutscher :wink:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Dienstag, 10.Nov 2009 - 0:34

Habe vorgestern eeeeendlich Verblendung gesehen - ein wirklich starker Film, sehr gut gemachter Krimi, der es schafft die vielen Personen des Films so nahe zu bringen dass man trotzdem sofort weiß was Sache ist. Einzigster Störfaktor: Wie kommt Lisbeth am Ende auf das was Blomqvist dazu bewegt in ein Flugzeug zu steigen? (Spoiler-sicher verpackte Fragestellung, wer den Film gesehen hat weiß was ich meine und schreibt mir bitte mal per PN falls er eine Erklärung hat).

Was absolutes Ausnahmekino war: Das Weiße Band. Toller in schwarz weiß gehaltener Film, der irre tiefsinnig ist und wenn man genau hinschaut einem zeigt warum ab 1933 gewisse Dinge passieren konnten. Absolute Empfehlung für jeden der Kino mit Anspruch mag. Der Arthaus Film des Jahres.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon EliteSued » Sonntag, 22.Nov 2009 - 14:33

nach dem auswärtsspiel in kassel bin ich nach marburg weitergefahren, um mir dort
66/67 - fairplay war gestern
anzuschauen - hier der trailer http://www.youtube.com/watch?v=P5cWKgdqgIs

in diesen trailer sind so ziemlich alle fußballspezifischen szenen verpackt. der rest des films ist eine lieb- und leblose aneinanderreihung persönlicher schicksale ohne direkten zusammenhang, austauschbar und beiläufig. kaum ein charakter, der näher beleuchtet wird, bringt den film voran. und diejenigen, über die man was erfahren möchte, bleiben einfach auf der strecke (z.b der vater des hauptcharakters, der früher wohl mal ne große nummer war).
dazu kommen handwerkliche schnitzer und ein langweiliger erzählstil. alles in allem einfach schlecht.

ich bin zwar nicht mit den großen erwartungen à la football factory reingegangen (sowas zu produzieren traut man sich hierzulande eh nicht bzw. bekommt man dafür ja keine filmförderung), aber ein bisschen mehr "fußball und gewalt" hätte es dann schon sein dürfen.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Dienstag, 22.Dez 2009 - 20:45

Will unbedingt in "Avatar" und wollte vorab eure Meinung schon mal einholen. Wer war schon drin und weiß darüber zu berichten?

Danke im Voraus :!:
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Dienstag, 22.Dez 2009 - 20:51

Ach bevor ich`s vergesse:
Was mich interessieren würde, welche Filme euch im vergangenen Jahr besonders gut gefallen haben. Toll wäre, wenn ihr drei Filme nennen würdet und welcher davon euer Film des Jahres 2009 ist.

Meine persönliche Wahl:

1. "Verblendung"

2. "The International"

3. Terminator - Die Erlösung

Ansonsten allen ein Dankeschön fürs posten
frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue :!:

Man sieht sich. Spätestens am 24. Februar 2010 :wink:
Zuletzt geändert von Italo-Blauer am Sonntag, 27.Dez 2009 - 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon tobi-svk » Dienstag, 22.Dez 2009 - 23:42

Italo-Blauer hat geschrieben:Will unbedingt in "Avatar" und wollte vorab eure Meinung schon mal einholen. Wer war schon drin und weiß darüber zu berichten?

Danke im Voraus :!:

Also seit 2 Jahren mal wieder im Kino :P
In 3D nicht schlecht, enthält gute Actionszenen, abundzu kleine Witze eingebaut, gute Schauspieler! Geschmackssache
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Sonntag, 27.Dez 2009 - 18:22

AVATAR
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von James Cameron

Was hat dieser Film für Gesprächsstoff gesorgt und vorab schon für einen wahren Hype gesorgt! Und ich muss sagen, zu Recht.

Zuerst die Story:
Jake Sully, ein gelähmter Marines kommt auf den Planeten Pandora, um den Job seines verstorbenen Zwillingsbruder zu übernehmen. Obwohl er oberflächig für diesen Job nicht geeignet erscheint, lässt ihn das wissenschaftliche Team, nach anfänglichen Differenzen mitarbeiten. Er schlüpft in einen künstlich erschaffenen Alien aus einem Gen-Labor , einem „Avatar“ und begibt sich sozusagen virtuell, aber mit fast identischen Körper unter die Na´vis, den Bewohnern des Planeten Pandorra. Die Na´vis sind ein Naturvolk, das mit ihrem Planeten in Einklang lebt.
Jake`s Auftrag ist diese Na`vis auszuspionieren, um an die Mineralien des Planeten zu kommen, die die Erde dringend benötigt. Weil er sich immer noch zu den Marines zugehörig fühlt, verrät er die erworbenen Infos auch dem Militär und sorgt dafür, dass es zu einem unvermeidbaren Krieg kommt.
Was absehbar ist, dass er sich in eine Na`vi verliebt und dies ihn in einen Interessenkonflikt stürzt und er später unausweichlich die Seiten wechselt, als es zum Krieg kommt.

Ich war recht angetan von der Technik. Alles „luminesziert“ und einmal musste ich mich ducken, weil ich wirklich dachte, jetzt trifft mich was. Wenn in diesem dreidimensionalen Film über Abgründe geflogen wird, dann denkt man, man sitzt wirklich auf einen Vogel oder was auch immer das für ein Flugmonster ist.
Vergessen darf man nicht den Soundtrack von James Horner, der zu einer gigantischen und spannenden Atmosphäre beiträgt.

Auch wenn die moralische Botschaft zuckersüß und mit viel naivem Pathos, nach dem Motto „der arme edle Wilde und der böse, zivilisierte und gierige Erdbewohner, rüberkommt, ( was aber absolut wahr ist), ist das Ganze ziemlich authentisch umgesetzt. Und wenn einer nun mit Logik die Handlung kritisieren wollte, dann würde es ihm sehr leicht fallen. Aber dieser Film scheint nicht in erster Linie logisch sein zu wollen. Seine Botschaft dagegen schon.

Nunja, das mit der 3D-Brille ist nicht jedermann Sache. So mancher Brillenträger hatte seine Unannehmlichkeiten. Ein Zuschauer in der Reihe vor mir sagte zu seinem kleinen Sohn, der Probleme mit der Brille hatte, „stell di net so ahhh!! Oin Tod muss mo halt sterbaa!“ Wer dieser Schwierigkeit entgehen möchte, kann den Film auch ganz gewöhnlich auf 2D anschauen. Weiß aber nicht, welche Kinos ihn so zeigen. Oder man wartet bis es ihn auf DVD gibt!

Wünsche euch allen gute Unterhaltung!

Bild
Zuletzt geändert von Italo-Blauer am Montag, 28.Dez 2009 - 1:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Blaues Stuttgart » Sonntag, 27.Dez 2009 - 19:46

Im Prinzip ist es nur eine weitere Winnetou-Verfilmung.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon SVKDave » Sonntag, 27.Dez 2009 - 20:22

der film war echt super, ob er in 2d aber auch so gut ist, bezweifel ich da er mehr von effekten gelebt hat als von der handlung selbst.

p.s. im ufa palast wird z.b. auch in 2d gezeigt.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Freitag, 01.Jan 2010 - 22:01

Filme des Jahres 2009:

1. 96 Hours
2. Das Weiße Band
3. The International
4. Stieg Larsson – Verblendung
5. Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
6. Gesetz der Rache
7. Maria ihm schmeckt’s nicht
8. Küss den Frosch
9. Männerherzen
10. C’est la Vie

An der Spitze ganz klar 96 Hours, den ich sogar 2 mal im Kino gesehen habe. Super Action, gute Story, toller Hauptdarsteller.
Das Weiße Band war ganz großes Kino aus deutschem Hause. Erschreckend und nachdenklich machend wie kaum ein zweiter Film.
The International war allein durch die Museums Schießerei schon ein Erlebnis, genauso wie Verblendung in Sachen Spannung und Pelham 123 in Sachen Story und Gesamtpaket.
Gesetz der Rache hatte ein sehr schlechtes Ende, ansonsten wäre er deutlich weiter oben gestanden.
Maria ihm schmeckt's nicht für mich eine Überraschung, da hätte ich weniger erwartet.
Küss den Frosch ist nicht nur ein Kinderfilm, das ist endlich wieder Disney Zeichentrick wie früher als wir alle noch jünger waren - ein ganz süßer und netter Film.
Männerherzen ist der einzige Film im Jahr 2009 der mich zeitweise wirklich berühren konnte - und doch lustig.
C'est la Vie ist ein Arthaus Familienporträt aus Frankreich, das glaube ich aber nur in der richtigen Umgebung (mini kleines Kino) wirkt.
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Felix B. » Montag, 25.Jan 2010 - 0:53

Bin schon wahnsinnig gespannt, ab 4. Februar kommt Teil 2 der Millenium Trilogie ins Kino: Stieg Larsson - Verdammnis

Ich habe - nachdem mir der Film so super gefallen hat - zu Weihnachten das Hörbuch von Verdammnis bekommen, habe die 8 CD's an 2 Tagen durchgehört. Super spannend, eine geniale Geschichte die besonders gut wirkt wenn man den Film kennt. Ich bin so gespannt wie das im Film umgesetzt wird, der Trailer sah ja schon sehr gut aus. Ich glaube ich habe mich in den letzten Jahren fast nie so sehr auf einen Film gefreut wie auf Verdammnis.

Ach ja, Teil 3 der Millenium Trilogie (Vergebung) habe ich gestern noch beim Buchhändler bestellt, 20 Minuten nachdem ich mit dem Hörbuch von Verdammnis durch war ;)
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Re: Only for Cineasten

Beitragvon Italo-Blauer » Montag, 25.Jan 2010 - 8:39

Felix B. hat geschrieben:Bin schon wahnsinnig gespannt, ab 4. Februar kommt Teil 2 der Millenium Trilogie ins Kino: Stieg Larsson - Verdammnis

Ich habe - nachdem mir der Film so super gefallen hat - zu Weihnachten das Hörbuch von Verdammnis bekommen, habe die 8 CD's an 2 Tagen durchgehört. Super spannend, eine geniale Geschichte die besonders gut wirkt wenn man den Film kennt. Ich bin so gespannt wie das im Film umgesetzt wird, der Trailer sah ja schon sehr gut aus. Ich glaube ich habe mich in den letzten Jahren fast nie so sehr auf einen Film gefreut wie auf Verdammnis.

Ach ja, Teil 3 der Millenium Trilogie (Vergebung) habe ich gestern noch beim Buchhändler bestellt, 20 Minuten nachdem ich mit dem Hörbuch von Verdammnis durch war ;)


Gugsch Du hier: viewtopic.php?f=3&t=7476&p=240418#p240418

Geht mir übrigens genauso wie Dir :!: :wink:
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