Kickers-Förderkreis und AfD

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Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Dude » Dienstag, 07.Mai 2019 - 19:03

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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Rebstock » Dienstag, 07.Mai 2019 - 19:33

"Vorsitzender des Förderkreises der Stuttgarter Kickers ist, wie ich jetzt erst mitbekommen habe, der stellvertretende Sprecher des AfD-Kreisverbands Böblingen Steffen Ernle. Der sorgte sich z. B. angesichts Geflüchteter in seiner Provinz um den „sich entrechtet fühlenden Bio-Deutschen“. Fußball ist ein internationales, der Menschlichkeit verpflichtetes Spiel. Fußball darf Rassisten und Rechtsnationalisten niemals ein Podium bieten. Adios, Stuttgarter Kickers."

Diese Nachricht von Joe Bauer erreichte mich heute. Auch das noch. Joe, seit über 40 Jahren Edelblauer, Chronist, Autor von vielen Geschichten über die Kickers, auch in Kickersbüchern, Veranstalter der Blauen Nächte ( bis die Blauen kein Inetresse mehr hatten!), zieht die Notbremse.Ein Fanprojekt schließt mit der Broschüre über die Geschichte der Blauen in den faschistischen 30er Jahren eine tolle Aktion ab und dann diese Nachricht.

Jetzt eine Aktion wie die von Peter Fischer (Eintracht Frankfurt) und diese grausige Saison hätte einen positiven Abschluß!!!
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Rigotti » Dienstag, 07.Mai 2019 - 21:08

Sollte diese braune Figur weiter in Amt und Würden bleiben, werde ich mich Joe Bauer anschliessen!
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon derPeterII » Dienstag, 07.Mai 2019 - 21:41



Hoffentlich nicht lange. Wenn er jemand von der NPD wäre, wäre sein politischer Inhalt nahezu identisch, die Reaktion des Vereins aber eine andere.

Hier auch noch ein "schöner" Text von ihm: http://keinealternative.blogsport.de/20 ... delfingen/
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Wombat » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:01

derPeterII hat geschrieben:


Hoffentlich nicht lange. Wenn er jemand von der NPD wäre, wäre sein politischer Inhalt nahezu identisch, die Reaktion des Vereins aber eine andere.

Hier auch noch ein "schöner" Text von ihm: http://keinealternative.blogsport.de/20 ... delfingen/

Widerliches Gedankengut. Wenn da nicht schnell ein klares Statements von Seiten des Vereins kommt, wird es schwierig, sich weiterhin mit den Kickers zu identifizieren. Wäre mehr als schade.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Azulblanco » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:05

Die Personalie Ernle ist allerdings nichts Neues, wurde schon vor Jahren im Forum heftig diskutiert. Der Journalist, Herr Klumpp, verkauft mit seinem Artikel nichts Neues. Auch Joe Bauer - als alter Blauer - kann nicht wirklich überrascht gewesen sein.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon magge » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:08

Neu ist aber, dass er jetzt Vorsitzender des Förderkreises ist.
Zuletzt geändert von magge am Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Oeffinger » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:11

Werdet doch Mitglied dort und wählt ihn ab, geht in einer Demokratie nämlich, schön gell?!?
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Nobbert1976 » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:11

Azulblanco hat geschrieben:Die Personalie Ernle ist allerdings nichts Neues, wurde schon vor Jahren im Forum heftig diskutiert. Der Journalist, Herr Klumpp, verkauft mit seinem Artikel nichts Neues. Auch Joe Bauer - als alter Blauer - kann nicht wirklich überrascht gewesen sein.


Selbst wenn es für manche nichts neues sein sollte (die Vorstandswahl im Übrigen ist relativ neu), ändert das doch nichts an der Tatsache, dass hier ein Rassist ein führendes Amt im Kickersumfeld inne hat. Und dass diese Weltanschauung bei uns nichts zu suchen hat, das sehen wir doch hoffentlich alle so!
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon franky » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:17

magge hat geschrieben:Neu ist aber, dass er jetzt Vorsitzender des Förderkreises ist.


Und das ist der entscheidende Punkt! Menschen mit dieser Ideologie gibt es nun mal leider und die gibt es im Umfeld wahrscheinlich eines jeden Vereines. Aber wenn die Kickers so jemanden an solch exponierter Stelle zulassen, dann kann ich mich mit diesem Verein leider auch nicht mehr identifizieren.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon magge » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:18

Oeffinger hat geschrieben:Werdet doch Mitglied dort und wählt ihn ab, geht in einer Demokratie nämlich, schön gell?!?

Ich verlange von meinem Verein, das solche Menschen nicht solche Ämter inne haben.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon ADM » Dienstag, 07.Mai 2019 - 22:53

Diese Leute werden vor dem Heimspiel zurücktreten sonst fehken 3 Erwachsene und 4 Kinder
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Oeffinger » Dienstag, 07.Mai 2019 - 23:04

magge hat geschrieben:
Oeffinger hat geschrieben:Werdet doch Mitglied dort und wählt ihn ab, geht in einer Demokratie nämlich, schön gell?!?

Ich verlange von meinem Verein, das solche Menschen nicht solche Ämter inne haben.


Aber die Kickers sind dem Förderkreis e.V. nicht weisungsbefugt, deswegen hab ich doch geschrieben, werdet Mitglied und wählt ihn ab wenn euch das so wichtig ist!
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Nobbert1976 » Dienstag, 07.Mai 2019 - 23:12

Oeffinger hat geschrieben:
magge hat geschrieben:
Oeffinger hat geschrieben:Aber die Kickers sind dem Förderkreis e.V. nicht weisungsbefugt, deswegen hab ich doch geschrieben, werdet Mitglied und wählt ihn ab wenn euch das so wichtig ist!


Nicht weisungsbefugt, das stimmt. Aber die Gremien können trotzdem ihre Meinung äußern.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon aalen-kickers 2:5 » Dienstag, 07.Mai 2019 - 23:25

Scheiß Vermengung zwischen Fußball & Politik! Wenn jemand Mitglied einer demokratisch legitimierten Partei ist, die im Bundestag und ALLEN Landtagen Sitze hat, muß man da künstlich ein "Empörungsfaß" aufmachen?
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon bookerty » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 2:22

aalen-kickers 2:5 hat geschrieben:Scheiß Vermengung zwischen Fußball & Politik! Wenn jemand Mitglied einer demokratisch legitimierten Partei ist, die im Bundestag und ALLEN Landtagen Sitze hat, muß man da künstlich ein "Empörungsfaß" aufmachen?


Da muss ich dir recht geben mit dem Zusatz, dass ich natürlich ein Problem hätte damit hätte, wenn jemand, der sich für die Stuttgarter Kickers engagiert, radikales oder gar volksverhetzendes Gedankengut von sich gibt - auch außerhalb seiner Vereinsarbeit. Personen mit dieser Einstellung haben in der Verantwortung der Stuttgarter Kickers nichts zu suchen. Sollte das nicht Fakt sein, ist seine Parteizugehörigkeit seine persönliche Angelegenheit und da sollten für alle die gleichen Regeln gelten.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Franz » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 6:22

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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Ralphonso » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 6:42

aalen-kickers 2:5 hat geschrieben:Scheiß Vermengung zwischen Fußball & Politik! Wenn jemand Mitglied einer demokratisch legitimierten Partei ist, die im Bundestag und ALLEN Landtagen Sitze hat, muß man da künstlich ein "Empörungsfaß" aufmachen?


:!:

aber so sind sie gerne unsere lupenreinen demokraten
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Ford K » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 7:19

Haltung gegen Rechts ist das eine, die Gesetzeslage eine andere. Lampen-Dietrich hat auch Kontakte zu einem AfD-Anwalt - und er hat ähnlich argumentiert wie Lorz.

https://www.news711.de/inhalt.vfb-stuttgart-wolfgang-dietrich-und-afd-anwalt-steinhoefel-das-muss-der-vfb-aushalten.e3391ba2-a974-4255-bbdf-b94fb03891c8.html

Im Übrigen: Schon krass, wie schnell sich das Bild wandelt: In rechtslastigen Kreisen sind wir die "Juden-Kickers" und bei den ganz Linken inzwischen wohl schon die "Nazi-Kickers" :roll:
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon klaus909 » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 7:22

Erstaunlich wie man sich über Nichts so aufregen kann. Was interessiert mich die politische Haltung eines Förderkreismitgliedes? Was hat das mit dem Verein zu tun? Ob nun ein Mitglied (oder ein Amtsträger) der kommunistischen Plattform (gibt es die überhaupt noch?) oder der NPD oder der CSU oder der SPD (oder gar den Grünen) angehört, ist mir im Zusammenhang mit den Blauen doch völlig egal. Und wer, wie anscheinend Joe Bauer, den Kickers wirklich den Rücken kehren sollte (was er sicherlich nicht tut), dann war er nie ein Blauer sondern ist lediglich ein verbohrter politischer Ideologe (abgesehen davon werden wir kaum einen Punkt mehr oder weniger ergattern, ob Bauer nun einen Kommentar mehr oder weniger schreibt).

Für manche Fans wäre es vermutlich besser, es würde eine Statistik der einzelnen Vereine geben, welche politischen Präferenzen die Mitglieder haben, um dann, je nach Gusto, den richtigen Verein auswählen zu können.

Wäre Kevin Kühnert Förderkreisvorsitzender geworden, dann, aber nur dann müßte ich mir überlegen ..... (Achtung Scherz !!!!!!!)
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon noblesseoblige » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 7:53

Ja, die AfD ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die NPD (leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die AfD eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Rassismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

Ich halte auch nichts von einer Wagenburgmentalität, aber als Vereinsmitglied darf ich doch auch Stellung beziehen. Wie soll sich eine Demokratie oder ein Verein denn sonst gegen eine Unterwanderung zur Wehr setzen, wenn nicht durch die Staatsbürger bzw. Mitglieder selbst.

Auch kann ich wohl kein Vereinsmitglied allein ob seiner politischen Überzeugung aus dem Verein ausschließen. Aber wenn ein „Antidemokrat“ an exponierter Stelle des Vereins tätig ist, sollten die Mitglieder und das Präsidium nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Einstellungen und Werte der Stuttgarter Kickers lassen sich wohl kaum mit der ausgrenzenden und xenophoben Haltung und Programmatik einer AfD in Einklang bringen.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon kickerssticker » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 7:54

Ford K hat geschrieben:Haltung gegen Rechts ist das eine, die Gesetzeslage eine andere. Lampen-Dietrich hat auch Kontakte zu einem AfD-Anwalt - und er hat ähnlich argumentiert wie Lorz.

https://www.news711.de/inhalt.vfb-stuttgart-wolfgang-dietrich-und-afd-anwalt-steinhoefel-das-muss-der-vfb-aushalten.e3391ba2-a974-4255-bbdf-b94fb03891c8.html

Im Übrigen: Schon krass, wie schnell sich das Bild wandelt: In rechtslastigen Kreisen sind wir die "Juden-Kickers" und bei den ganz Linken inzwischen wohl schon die "Nazi-Kickers" :roll:

Das heißt wir sind wahrscheinlich ganz normal.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Ralphonso » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 10:05

noblesseoblige hat geschrieben:...Ja, die AfD ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die NPD (leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die AfD eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Rassismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

...


Ja, die "Die Linke" ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die MLPD(leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die "Die Linke" eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Terrorismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

Und was hat das jetzt mit Fußball zu tun? NIX!
Weiter wäre eine Differenzierung zwischen den beiden voneinander unabhängigen , wenn auch inhaltlich nahestehenden, Vereinen angebracht und kein reflexartiges Schnappverhalten.

Fußball verbindet Menschen aus den unterschiedlichen Richtungen (Herkunft, Bildung, Beruf, Politik, ... ) - das genau ist das Schöne daran und so soll es auch bleiben, den Rest könnt ihr gerne am Stammtisch oder bei den nächsten Wahlen klären!
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Rebstock » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 10:48

"Nein, es handelt sich um einen geplanten Übergang: das Ziel ist der große Austausch. Der Austausch der „eingeborenen“Bevölkerung gegen neue, junge, aktive und bunte Ausländer, die gekommen sind, um zu bleiben."

Dies ist ein Zitat aus einem Text von Ernle und dies könnte auch ein Zitat aus "Mein Kampf" sein. Er behauptet damit, daß es eine unkontrollierte Macht gibt ( die Regierung, die Juden, die Amerikaner, die amerikanischen Juden...), die Ausländer ( sexuell aktive natürlich - sie kriegen ja massenweise Kinder) dazu überreden, zwingen, nach Deutschland, Europa einzuwandern um die Einheimischen ( "Biodeutschen") zu verdrängen. Was folgt daraus? Alle raus, die nicht den arischen Ansprüchen genügen? Grenzen dicht? Schlauchboote evrsenken? Diese Gedanken sprechen die Rassisten, Antisemiten, Rechtsradikalen natürlich nicht aus, da bekämen sie ernste Probleme, diese Gedanken sollen wir uns machen, diese Schlußfolgerungen sollen wir ziehen. Und genau mit dieser Ideologie der Ausgrenzung, der Nicht-Zugehörigkeit, mit diesem Nur-mir-san-mir-Heimatverständnis bereiteten die Nazis den Holocaust vor - aber der war ja auch nur ein Fliegenschiß in unserer grandiosen Geschichte.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Jules » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 11:11

Dass das Thema von der Journaille thematisiert wird, ist für mich logisch wie legitim!

Sport und Politik sind grundsätzlich zwei verschiedene Paar Stiefel - und ja, in einem Sportverein und Stadion tummelt sich immer eine bunte Mischung an politischer Gesinnungen, Herkunftsländern, Bildung und Intelligenz, Religionen... - Sport verbindet!

Die hier angesprochene Toleranz ist natürlich auf beiden Seiten nicht vorhanden - ist ja auch schwierig! Aber es gibt eben Grenzen, und die wurden beispielsweise (sorry, Off-Topic!) bei den Aufmärschen der Rechten und des Dritten Weges am 1. Mai in Duisburg und Plauen überschritten. Und bei diesen Aufmärschen wird einfach so zugeschaut - Wahnsinn!

Ich möchte im Stadion keine Nazis, Faschos und Rassisten sehen. Bei den Fans lässt sich das natürlich nicht vermeiden. Und grundsätzlich hat jeder das Recht, sich ein Fußballspiel anzuschauen.

Bekleidet ein Politiker mit extremer Gesinnung ein Amt in einem Verein und hat dort eine Funktion inne, wird es schwieriger.

Dass der Förderverein und der Verein zwei unterschiedliche Vereine sind, okay. Nichtsdestotrotz ist der Förderverein doch mit dem Verein "verbunden".

Dass Herr Ernle im Förderverein tätig ist, wusste ich zwar, dass er nun zum Vorstand GEWÄHLT wurde, ist äußerst unglücklich. Es stimmt mich primär bedenklich, dass dieser gewählt wurde!

Man kann schon so argumentieren, dass einen das nicht zu interessieren hat, so lange er sich im Positiven für den Verein einsetzt, die Füße stillhält und nicht über den Verein politisch versucht, Einfluss zu nehmen.

Aber, die Stuttgarter Kickers sollten auch nicht mit einer Partei wie der AfD in Verbindung gebracht werden! Und vergangene Äußerungen Herrn Ernles sind problematisch.

Es ist wichtig, das anzusprechen! Ich finde zwar, dass man die Radikalen nicht (zwangsläufig) ausgrenzen sollte. Jeder ist Mensch, und ein Dialog und Miteinander muss immer möglich sein. Vor allem heuzutage ist es aber wichtig, sich zu positionieren. Zuschauen bzw. Wegkucken (und Mitlaufen) geht nicht gut aus.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon jap » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 11:48

Ralphonso hat geschrieben:
noblesseoblige hat geschrieben:...Ja, die AfD ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die NPD (leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die AfD eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Rassismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

...


Ja, die "Die Linke" ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die MLPD(leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die "Die Linke" eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Terrorismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

Und was hat das jetzt mit Fußball zu tun? NIX!
Weiter wäre eine Differenzierung zwischen den beiden voneinander unabhängigen , wenn auch inhaltlich nahestehenden, Vereinen angebracht und kein reflexartiges Schnappverhalten.

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Hast ja Recht, Fußball verbindet. Genau das ist der Punkt.

Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich persönlich möchte nicht mit einem Typen "verbunden" sein, der öffentlich einen derart menschenverachtenden Scheiss ablässt wie in der hier zitierten Quelle zu lesen ist. Nicht bei den Kickers und auch nicht irgendwo anders. Gleiches würde übrigens auch für Personen gelten, die stalinistische Parolen o.ä. ablassen. Ganz abgesehen davon finde ich diese ganze Relativiererei ("Aber andere sind doch auch doof...") bei Leuten, die den Holocaust leugnen (und das tun zahlreiche AFD-Mitglieder) immer ein bisschen arg geschmacklos - aber auch das ist mein persönliches Empfinden.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Ruven » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 12:53

Für mich ist dieses Thema kein politisches. Menschen wie Palmer (Grüne) oder Sarrazin (SPD) würden mich in solch einer Funktion genauso stören.
Wer Grundrechte von Menschen mit Füssen tritt und fremdenfeindliche und homophobe (weiteres siehe www) Aussagen vertritt, sollte erst mal sich selbst hinterfragen,
ob er bei einem Fußballverein wie den Stuttgarter Kickers richtig ist. Stehen wir nicht für Multikulti par excellence?

Mir ist klar, keinem kann per se der Besuch eines Fußballspiels verboten werden. Aber unabhängig von der Parteizugehörigkeit, muss sich der Förderverein bei der Wahl hinterfragen. Genauso muss sich auch der Hauptverein fragen, ob sich die Werte des Herrn Ernle mit den eigenen vereinbaren lassen. Da reichen mir Ausreden in Richtung "Fußball + Politik sollten getrennt werden" oder "Das muss man aushalten" nicht aus.
Stuttgarter Kickers ... langweilig kann jeder.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon noblesseoblige » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 13:01

Ralphonso hat geschrieben:
noblesseoblige hat geschrieben:...Ja, die AfD ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die NPD (leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die AfD eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Rassismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

...


Ja, die "Die Linke" ist demokratisch legitimiert. Aber das ist die MLPD(leider) auch nach wie vor. Es liegt im Wesentlichen auch an den hohen verfassungsrechtlichen Hürden eines Parteiverbots. Das ist nun wirklich kein überzeugendes Argument.

Aber ist die "Die Linke" eine Partei wie jede andere? Nein. Sie macht Politik auf Kosten von Minderheiten und fördert den Terrorismus. Mal abgesehen davon, dass sie eine unselige Zeit der deutschen Geschichte verniedlicht oder verdrängt.

Und was hat das jetzt mit Fußball zu tun? NIX!
Weiter wäre eine Differenzierung zwischen den beiden voneinander unabhängigen , wenn auch inhaltlich nahestehenden, Vereinen angebracht und kein reflexartiges Schnappverhalten.

Fußball verbindet Menschen aus den unterschiedlichen Richtungen (Herkunft, Bildung, Beruf, Politik, ... ) - das genau ist das Schöne daran und so soll es auch bleiben, den Rest könnt ihr gerne am Stammtisch oder bei den nächsten Wahlen klären!


Was soll denn dieser Whataboutism! Steffen Ernle ist bekennendes AfD-Mitglied und nicht etwa Angehöriger der radikalen Linken. Letzteres würde mich übrigens genauso stören.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Nobbert1976 » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 13:12

Ralphonso hat geschrieben:
noblesseoblige hat geschrieben:Weiter wäre eine Differenzierung zwischen den beiden voneinander unabhängigen , wenn auch inhaltlich nahestehenden, Vereinen angebracht und kein reflexartiges Schnappverhalten.


Schon alleine die Tatsache, dass zwei bei den Kickers hauptamtlich angestellte Personen im Förderverein mit im Vorstand sitzen zeigt doch, dass hier mehr als eine unabhängige Verbindung besteht.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Mephisto » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 14:09

Ich bin da ganz nah beim (hervorragenden) Kommentar von Jürgen Frey.
Pauschalurteile gegen AFD-Mitglieder oder AFD-Wähler sind genauso sinnfrei wie Pauschalurteile über Linke, Asylsuchende oder wen auch immer. Es gilt –so schwierig das auch manchmal sein mag- immer die jeweilige Person zu betrachten und zu beurteilen.
Nach meiner Beurteilung kann man Herr Ernle durchaus dem (ultra)rechten Flügel der AFD zurechnen.

https://sezession.de/48224/legida-21-ja ... in-leipzig
Steffen Ernle
22. Januar 2015 21:28

Lieber Herr Kubitschek,

aus vielen hundert Kilometern Entfernung von der "Heldenstadt" Leipzig (in der mittlerweile nicht nur Helden, sondern auch feige Lumpen ihr Unwesen treiben) ein ganz großes Dankeschön und Lob
für Ihre Rede auf der Legida-Kundgebung. Sie haben vielen Lesern und Unterstützern der Sezession Mut gemacht, selbst aktiv zu werden - in jeder deutschen Stadt !
Es gilt immer lauter einen Ruf hinauszutragen:
DEUTSCHLAND - ES IST DEIN LAND - WEHRE DICH !

Gruß ! - Und Gottes Segen

Der liebe Herr Kubitschek ist im übrigen Götz Kubitschek, der inhaltlich-konzeptionelle Kopf und Vordenker der Identitären Bewegung (IB), die als rechtsextrem eingestuft und vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass „meine“ Kickers eine Person mit so einer Vita und solch menschenverachtenden Ansichten in ihrem Umfeld tolerieren und sich dabei auch noch fördern lassen.
Nobbert1976 hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Trennschärfe zwischen Verein und Förderkreis nicht so klar ist, wie es z.B. Herr Prof. Lorz gerne hätte. Von ihm als Präsident hätte ich mir mehr als nur formaljuristische Floskeln gewünscht, ja sogar erwartet.

Ich gehe davon aus, dass Herr Ernle heute, spätestens morgen von seinem Posten zurücktritt. Ansonsten muss der restliche Vorstand des Fördervereins handeln oder in letzter Konsequenz das Präsidium des Vereins.
Kickers standen für mich bislang für Verbindendes statt Ausgrenzung, Toleranz statt Engstirnigkeit, Vielfalt statt Einfältigkeit. So soll das auch bleiben.

Danke im übrigen an etliche User hier im Forum, wie noblesseoblige, Ruven oder jap um exemplarisch nur mal drei zu nennen, die mir mit ihren Beiträgen wieder das Gefühl geben, in Degerloch doch richtig zu sein.
Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, euch guten Kindern lass ich's gehen;
Bedenkt: der Teufel, der ist alt, so werdet alt, ihn zu verstehen!
- Faust II, Johann Wolfgang von Goethe -
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon kickerssticker » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 14:17

Ich finde es merkwürdig, dass dieses Thema ausgerechnet jetzt publiziert und diskutiert wird, und nicht Ende März, als die Wahl stattgefunden hat. Dennoch halte ich die (öffentlich bekannten) Aussagen von Herrn Ernle für sehr problematisch. Seine reine AfD-Mitgliedschaft kann und darf alleine nicht Grund für Gegenwind sein, aber seine persönliche politische Haltung schon. Nun frage ich mich: warum wurde er gewählt? Selbst wenn er im Förderverein gute Arbeit macht, gibt er mit solchen Aussagen wie z.B. oben zitiert kein Aushängeschild ab. Für ein solches halte ich einen Vereinsvorstand.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Ford K » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 14:41

Hier (und auch bei Jürgen Frey) finde ich mich gut wieder. Ein wohlwollender Briefkontakt zu Herrn Kubitschek spricht schon eine eindeutige Sprache. Aber wie gesagt: Den Augenblick des Medienrummels mitten im Saisonendspurt hat für mich schon mehr als ein Gschmäckle. SE ist zudem schon sehr lange rechts unterwegs, nicht erst seit 2013/15. Etwas anderes ist die Ausgrenzeritis gegen konservative Politiker und/oder Professoren mit unbequemen Meinungen in Richtung rechte Ecke, wo sie nicht hingehören (z. B. Münklerwatch & Co.). Diese Entwicklung gefällt mir gar nicht und gefährdet den freien Diskurs in unserem Land.
Zuletzt geändert von Ford K am Mittwoch, 08.Mai 2019 - 14:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon hobbesblau » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 14:46

Aber er ist eben erst vor kurzem zum Vorsitzenden des Fördervereins, der übrigens die gleiche Postadresse wie der Hauptverein hat, gewählt worden.
Ich bin zumindest irritiert. Ach was, eher angewidert.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Stepi » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 15:33

Die Sache ist doch ganz einfach: Warum sind wir Kickers Fans? Sicherlich nicht wegen des herausragenden sportlichen Erfolgs, sondern eher, weil der Verein für etwas steht. Manche beschreiben das als die Kickers Familie, egal wie man es bezeichnet: es sind Werte. Für mich sind die Werte für die mein Verein steht unvereinbar mit dem für das diese Partei steht. Nur darum geht es für mich. Von unserem Präsidenten hätte ich schon erwartet, klar herauszustellen, für was die Kickers stehen – dass ihm das nicht gelingt ist peinlich. Sich daran abzuarbeiten, wie das ganze jetzt Vereinsrechtlich geregelt ist, finde ich dann doch eher kleingeistig.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon hoha » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 17:22

Eins ist für mich klar. Unsere Blauen brauchen viel, aber bestimmt keine AfD Leute in Ihren (nahestehenden ) Gremien. Und das billige Argument, die AfD sei eine demokratisch gewählte Partei ist zwar richtig, aber dehalb sind diese noch lange keine Demokraten. Der Fehler einer Demokratie ist nämlich der, dass Parteien gewählt werden können, welche die Demokratie abschaffen wollen.
Von unserem Prädidenten bzw. unserem Vorstand würde ich mir wünschen, sich eindeutige und klar von diesem Typen zu distanzieren.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Heiko K. » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 18:08

aalen-kickers 2:5 hat geschrieben:Scheiß Vermengung zwischen Fußball & Politik! Wenn jemand Mitglied einer demokratisch legitimierten Partei ist, die im Bundestag und ALLEN Landtagen Sitze hat, muß man da künstlich ein "Empörungsfaß" aufmachen?


Nicht zwangsläufig, nein. Das Problem liegt hier weniger in der Mitgliedschaft in einer Partei als in von ihm persönlich getätigten Aussagen. Diese gehen ja ein ganzes Stück weiter, und da sehe ich einen nicht überbrückbaren Wertekonflikt.


Leseempfehlung: Auf der Homepage des Förderkreises unter "Über uns / Warum Förderkreis".
Historische Kickers-Bücher von 1910,1915, 1924, 1948, 1949, 1950, 1951 und 1952 zum Download: www.kickers-stuttgart.de
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Buddy » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 19:23

klaus909 hat geschrieben:Erstaunlich wie man sich über Nichts so aufregen kann. Was interessiert mich die politische Haltung eines Förderkreismitgliedes? Was hat das mit dem Verein zu tun? ...




Er ist nicht "ein Förderkreismitglied". Er ist der Vorsitzende.
Macht schon einen großen Unterschied.
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Hafenmeister » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 19:57

was hat der Herr Ernle jetzt konkret gesagt?
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon kickerssticker » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 20:13

Mephisto hat geschrieben:https://sezession.de/48224/legida-21-ja ... in-leipzig
Steffen Ernle
22. Januar 2015 21:28

Lieber Herr Kubitschek,

aus vielen hundert Kilometern Entfernung von der "Heldenstadt" Leipzig (in der mittlerweile nicht nur Helden, sondern auch feige Lumpen ihr Unwesen treiben) ein ganz großes Dankeschön und Lob
für Ihre Rede auf der Legida-Kundgebung. Sie haben vielen Lesern und Unterstützern der Sezession Mut gemacht, selbst aktiv zu werden - in jeder deutschen Stadt !
Es gilt immer lauter einen Ruf hinauszutragen:
DEUTSCHLAND - ES IST DEIN LAND - WEHRE DICH !

Gruß ! - Und Gottes Segen



Das hier wohl zum Beispiel. Oder:
Jeder sieht es. Jeder hört es. Jeder fühlt es.
In Stuttgart und in den Städten und Gemeinden um uns herum wird zunehmend nicht mehr nur deutsch oder schwäbisch gesprochen. Fremde Laute und Menschen mit anderer Hautfarbe und Gebräuchen sind nicht mehr zu übersehen oder zu überhören. In Sammelunterkünften kommt es zu gewalttätigen Konflikten, über den Kopf der „Eingeborenen“ werden Gartenparzellen oder Häuserzeilen von den Regierenden fitgemacht für die Übernahme durch Asylsuchende.
Die Kriminalität nimmt zu.
Entgegen den Verlautbarungen der Gutmenschen und Wilkommenskultur-Befürworter ist das nicht die schöne, neue, bereichernden Welt von „Multikulti“. Nein, es handelt sich um einen geplanten Übergang: das Ziel ist der große Austausch. Der Austausch der „eingeborenen“Bevölkerung gegen neue, junge, aktive und bunte Ausländer, die gekommen sind, um zu bleiben.
Das von Regierung, Wirtschaftsverbänden, Kirchen, Gewerkschaften, Medien und Lobbyisten hochgejubelte angeblich notwendige Bevölkerungswachstum wird seit vielen Jahren nur durch zugereiste Ausländer gewährleistet. Mit attraktiven Sozialleistungen ködert man Scheinasylanten und läßt die Einheimischen dafür bluten.
Widerstand wird mit der immer tauglichen „Nazikeule“ plattgemacht.
Demographische Kurve und einhergehender „Pillenknick“ haben zusammen mit einer durch den Bevölkerungsimport einhergehenden Islamisierung weiter Teile der Einwanderer dafür gesorgt, daß die Deutschen bei Fortführung dieser irrsiinngen Poltik schon in wenigen Jahrzehnten zur Minderheit im eigenen Land werden.
Passend dazu wird von einer kleinen, aber lauten Minderheit, die Homo-Ehe propagiert.
Der französische Romancier Jean Raspail hat in seinem prophetischen Roman „Das Heerlager der Heiligen“ bereits 1973 (!!) das Szenario dieses Wahnsinns vorausgesehen.
Es ist erschütternd, in welchem Maße die Zeitgeist-Surfer in Politik und Medien unsere in vielen Jahrhunderten gewachsene abendländische Kultur auf den Müllhaufen der Geschichte werfen.
Es ist Widerstand geboten !
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Re: Kickers-Förderkreis und AfD

Beitragvon Blue Fritz » Mittwoch, 08.Mai 2019 - 21:11

Es ist Widerstand geboten!

Sehr richtig! Gegen solch einen Hetzer bei den Blauen!!!
Einmal Blauer - immer Blauer
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