Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon geweka » Freitag, 22.Mai 2009 - 11:02

Jürgen K. hat geschrieben:Zurück zum Thema Konzept:

Aus meiner Sicht muss ein Grossteil des Geldes künftig in die Jugendarbeit gesteckt werden, dann werden wir sicherlich einige Spieler für andere Vereine ausbilden, es werden aber genügend für unsere 1.Mannschaft übrig bleiben.
Der Anspruch muss sein, dass mind. 50% unseres Erstligakaders die Kickers-U17 durchlaufen hat.


Solange die Kickers sportlich einigermaßen erfolgreich waren, wurde auch IMMER Wert auf eine entsprechende Jugendarbeit gelegt.

Geld ist keines da, also kann der Weg nur über eine vernünftige Jugendarbeit gehen.

Dies sollte übrigens erst recht so sein, wenn genügend Geld da wäre.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon SVK-Yogi » Freitag, 22.Mai 2009 - 17:52

Jürgen K. hat geschrieben:
Der Anspruch muss sein, dass mind. 50% unseres Erstligakaders die Kickers-U17 durchlaufen hat.


Das wäre wirklich schön, wennes mal wieder einen Erstligakader geben würde.
Leider sind wir inzwischen 3-4 Ligen davon entfernt :wink:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ford K » Samstag, 23.Mai 2009 - 15:57

Der heutige Artikel der Esslinger Zeitung ist ein exzellentes Beispiel, wie man sich selbst in wenigen Sätzen widersprechen kann :x Oder war der letzte Satz nicht ganz ernst gemeint ?

Kraft muss gehen - wer kommt?

Gegensätzlicher könnten die Ausgangspositionen der Kontrahenten im Gazi-Stadion nicht sein: Der Tabellendritte aus Paderborn spielt noch um den Aufstieg in Liga zwei, die Kickers verabschieden sich als abgeschlagenes Schlusslicht in die Viertklassigkeit. Doch das ist nicht der einzige Abschied am heutigen Tag: Für Trainer Rainer Kraft und dessen Assistenten Alexander Malchow ist nach der Partie das Kurzzeit-Engagement beendet. „Zu einem sportlichen Neuanfang gehört auch ein neuer Trainer“, begründet Präsident Dirk Eichelbaum die Entscheidung von Präsidium und Aufsichtsrat - die getroffen wurde, ohne dass das angekündigte Perspektiv-Gespräch mit dem Duo stattfand. Ein Nachfolger für Kraft steht laut Eichelbaum noch nicht fest. „Wir sind mit mehreren Trainern im Gespräch“, sagt der Vereinsboss und kündigt für nächste Woche eine Entscheidung an. So lange liegen auch die Vertragsverhandlungen mit den Spielern auf Eis. „Ich habe mit allen telefoniert, mit denen wir tendenziell weitermachen könnten und sie gebeten, sich zu gedulden, bis die sportliche Leitung steht“, sagt Eichelbaum. Wie viele Spieler das betrifft? „Relativ viele“, so der Präsident.

:roll: :roll: :roll:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon VolkerB » Sonntag, 24.Mai 2009 - 9:33

Ford K hat geschrieben:Der heutige Artikel der Esslinger Zeitung ist ein exzellentes Beispiel, wie man sich selbst in wenigen Sätzen widersprechen kann :x Oder war der letzte Satz nicht ganz ernst gemeint ?

Kraft muss gehen - wer kommt?

Für Trainer Rainer Kraft und dessen Assistenten Alexander Malchow ist nach der Partie das Kurzzeit-Engagement beendet. „Zu einem sportlichen Neuanfang gehört auch ein neuer Trainer“, begründet Präsident Dirk Eichelbaum die Entscheidung von Präsidium und Aufsichtsrat - die getroffen wurde, ohne dass das angekündigte Perspektiv-Gespräch mit dem Duo stattfand. Ein Nachfolger für Kraft steht laut Eichelbaum noch nicht fest. „Wir sind mit mehreren Trainern im Gespräch“, sagt der Vereinsboss und kündigt für nächste Woche eine Entscheidung an. So lange liegen auch die Vertragsverhandlungen mit den Spielern auf Eis. „Ich habe mit allen telefoniert, mit denen wir tendenziell weitermachen könnten und sie gebeten, sich zu gedulden, bis die sportliche Leitung steht“, sagt Eichelbaum. Wie viele Spieler das betrifft? „Relativ viele“, so der Präsident.

:roll: :roll: :roll:


Zum einen gehört dann auch eine neue Vereinsführung her - HERR EICHELBAUM!!!

Und zum anderen sind Konzepte - zumindest von denen, die schon welche haben - wohl immer noch nicht gefragt:

Kickers - Paderborn / Die Trainerstimmen:

Rainer Kraft: "Ich wünsche dem Verein viel Erfolg und alles Gute, ich werde den Weg aus der Ferne begleiten und auch weiterhin zu den Spielen kommen. Ich bin aber über einen punkt sehr enttäuscht, dass ich noch nichtmal ein Konzept oder Ideen vorstellen konnten. Das hat mich sehr enttäuscht, aber ich akzeptiere das. Ich wünsche allen Verantwortlichen ganz viel Erfolg und möglichst schnell wieder den Aufstieg in die 3. Liga.“

Sowas hatten wir ja auch schonmal und dann kam Lorenz-Günther Köstner............. :x
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon fussballkickers » Sonntag, 24.Mai 2009 - 12:01

Bin sehr Traurig das der Eichelbaum unsereen schönen SVK plattgemacht hat,ist aber nicht nur alleine seine schuld.Möchte diesew gremium bei meinen Blauen nie wieder sehen
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon heinzeugen » Sonntag, 24.Mai 2009 - 14:31

Ford K hat geschrieben: Wie viele Spieler das betrifft? „Relativ viele“, so der Präsident.


Unglaublich diese Aussage!
Oder hat Herr eichelbaum einen speziellen Humor? :twisted:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Butterbean » Sonntag, 24.Mai 2009 - 15:30

HERR EICHELBAUM SIE WOLLEN ALLEN ERNSTES "RELATIV VIELE SPIELER" ÜBERNEMHMEN ? :shock:
SIE SIND JA EIN RICHTIGER PAßVOGEL !!!! :lol:

ICH SEHE DA MAXIMAL 6-7 SPIELER (GAMBO, TRAUT, MANN, TRAUB, ROSEN, TUNJIC & IVANUSA).
DER REST HAT POTENTIAL FÜR MAX. LIGA.5.

...UND BITTE LASSEN SIE DEN RENTSCHLER ALS TRAINERKANDIDATEN WEG. DER HAT KEINERLEI ERFAHRUNG UND HAT IN KIRCHHEIM NICHTS GERISSEN ! :wink:

ALSO ICH NEHM DAS SO WIE SIE IN DER PRESSE GESAGT HABEN "DER NÄCHSTE SCHUSS MUSS SITZEN !" :mrgreen:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Sonntag, 24.Mai 2009 - 16:37

Diese sieben Spieler wären schon relativ viele! Bevor man jedes Wort auf die Goldwaage legt, sollte man die Worte erst einmal richtig interpretieren. :roll: Ich finde an der Aussage von Eichelbaum nichts verwerfliches. Man kann auch alles schlecht reden...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bobis » Montag, 25.Mai 2009 - 16:12

Ganz ehrlich, ich bin heil froh keine Verantwortung zu tragen.
Mir fällt kein wirkliches Konzept mit den relevanten Leuten ein.
Ich kenne nicht mal ansatzweise einen Weg oder wie es weiter gehen soll und ich hoffe nur, es werden die richtigen Entscheidungen gefällt.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kämpfer » Montag, 25.Mai 2009 - 17:43

Bobis hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich bin heil froh keine Verantwortung zu tragen.
Mir fällt kein wirkliches Konzept mit den relevanten Leuten ein.
Ich kenne nicht mal ansatzweise einen Weg oder wie es weiter gehen soll und ich hoffe nur, es werden die richtigen Entscheidungen gefällt.


ja und schlimm ist auch die ungewißheit, wie es weiter geht. ständig neue namen, die der eine im forum ablehnt, der andere befürwortet. hoffentlich gibts bald eine entscheidung....1es wäre nicht schlecht, wenn der verein da bald mal informieren würde
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon dr.morni » Montag, 25.Mai 2009 - 18:26

Butterbean hat geschrieben:HERR EICHELBAUM SIE WOLLEN ALLEN ERNSTES "RELATIV VIELE SPIELER" ÜBERNEMHMEN ? :shock:
SIE SIND JA EIN RICHTIGER PAßVOGEL !!!! :lol:

ICH SEHE DA MAXIMAL 6-7 SPIELER (GAMBO, TRAUT, MANN, TRAUB, ROSEN, TUNJIC & IVANUSA).
DER REST HAT POTENTIAL FÜR MAX. LIGA.5.

...UND BITTE LASSEN SIE DEN RENTSCHLER ALS TRAINERKANDIDATEN WEG. DER HAT KEINERLEI ERFAHRUNG UND HAT IN KIRCHHEIM NICHTS GERISSEN ! :wink:

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... Köpf und Galm, die ja eigentlich als "Aufbauspieler" mit Option 2. Mannschaft geholt wurden würde ich dann auch noch mit in die neue Saison nehmen, sind nicht negativ aufgefallen und haben definitiv Potential. Auch wenn das besonders bei Galm viele anders sehen werden aber der Junge hat in einigen der letzten Spiele exakt den Job gemacht den man von einem Stürmer erwartet: notfalls auch mal 89 Minuten unauffällig spielen aber dann im richtigen Augenblick am richtigen Ort sein und die Kiste machen. Bei Rosen hab ich dafür so meine Zweifel ob der nochmal Leistung bringt...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon barneygumble » Dienstag, 26.Mai 2009 - 0:06

Butterbean hat geschrieben:HERR EICHELBAUM SIE WOLLEN ALLEN ERNSTES "RELATIV VIELE SPIELER" ÜBERNEMHMEN ? :shock:
SIE SIND JA EIN RICHTIGER PAßVOGEL !!!! :lol:

ICH SEHE DA MAXIMAL 6-7 SPIELER (GAMBO, TRAUT, MANN, TRAUB, ROSEN, TUNJIC & IVANUSA).
DER REST HAT POTENTIAL FÜR MAX. LIGA.5.

...UND BITTE LASSEN SIE DEN RENTSCHLER ALS TRAINERKANDIDATEN WEG. DER HAT KEINERLEI ERFAHRUNG UND HAT IN KIRCHHEIM NICHTS GERISSEN ! :wink:

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Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
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Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon gambo » Dienstag, 26.Mai 2009 - 19:53

Ist zwar eine Meldung von Jürgen Klopp – ich finde sie passt aber trotzdem gut zu unserem Thema.
(ausführlicher Bericht in Sport Bild) Genau so eine Einstellung benötigen wir:

http://www.sport1.de/de/fussball/fussba ... 08930.html
Klopp ging Klinken putzen
Jürgen Klopp hat in einer Telefon-Aktion 40 Sponsoren angerufen, damit sie auch weiterhin Borussia Dortmund unterstützen.
Drei Angerufene konnte der 44-Jährige davon überzeugen, ihre Kündigungen zurückzuziehen, einige neue Sponsoren konnte er an land ziehen.
Er helfe dem Verein gerne, wo er könne, aber in erster Linie sehe er seine Aufgaben im sportlichen Bereich, ließ der Trainer wissen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ford K » Dienstag, 26.Mai 2009 - 22:08

Klopp fand ich schon immer einen klasse Trainer :!: Und auch ein paar Etagen höher hat man so seine Probleme, z. B. wenn man den Uefa-Cup knapp verpasst. Vom Torverhältnis her hätten es die Dortmunder verdient gehabt und nicht die Hamburger :!:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jürgen K. » Dienstag, 26.Mai 2009 - 23:43

SVK-Yogi hat geschrieben:
Jürgen K. hat geschrieben:
Der Anspruch muss sein, dass mind. 50% unseres Erstligakaders die Kickers-U17 durchlaufen hat.


Das wäre wirklich schön, wennes mal wieder einen Erstligakader geben würde.
Leider sind wir inzwischen 3-4 Ligen davon entfernt :wink:


Freud´scher Versprecher meinte natürlich Kader der 1.Mannschaft :lol:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mr Achim Day » Mittwoch, 27.Mai 2009 - 3:33

Jürgen K. hat geschrieben:
SVK-Yogi hat geschrieben:
Jürgen K. hat geschrieben:
Der Anspruch muss sein, dass mind. 50% unseres Erstligakaders die Kickers-U17 durchlaufen hat.


Das wäre wirklich schön, wennes mal wieder einen Erstligakader geben würde.
Leider sind wir inzwischen 3-4 Ligen davon entfernt :wink:


Freud´scher Versprecher meinte natürlich Kader der 1.Mannschaft :lol:


Wir müssen mehr Wert auf die Jugendarbeit legen. Dazu wäre eine Stärkung im organisatorischen Bereich sehr sinnvoll. (Elke Kaiser sei unendlichen Dank, aber an ihr darf nicht alles hängen bleiben.) Zudem müssen unsere Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsbereich von administrativen Aufgaben (Sind noch alle 15 Bälle zu Trainingsbeginn da?) entlastet werden. Die vereinsinterne Weiterbildung müsste verbessert werden.

Das würde nun wieder Geld kosten. Solange wir allerdings von der Hand in den Mund leben, d. h. quasi alles in die 1. Herren investiert wird, in der Hoffnung, dass die mal den Jackpot knacken und endlich Wohlstand und Glück in den Verein einkehrt, wird das ein Wunschgedanke bleiben.

Hätten wir aber einmal die Gelegenheit, ein Nachwuchskonzept auf zwei Beine zu stellen. hieße das auch, über ein vernünftiges Scouting zu verfügen. Das haben wir nicht mehr richtig, seitdem Rolf Müller und Paul Kilgus ihre Dienste quittiert haben bzw. (Herr Kilgus) quittiert wurden. Das seit mehreren Jahren bestehende Schaulaufen von Jugendspielern, die beim VfB nicht weitergekommen sind (und das sind wahrlich nicht die Schlechtesten) sowie von ein paar anderen, ist aber für den Aufbau von Mannschaften, die in der Lage sind, variable Spielsysteme abzurufen und darin vor allem sicher zu sein, nicht systematisch genug.

Ich finde, es geht nicht darum, 50 % aus der U 17 in die Erste zu bringen, sondern vielmehr darum, athletisch, technisch und taktisch gut ausgebildete Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen un dort den Konkurrenzkampf aus eigenen Mitteln und Möglichkeiten zu fördern, unabhängig davon, ob der Spieler ein, zwei, vier oder mehr Jahre bei den Kickers gespielt hat. Ein blauer "Ariernachweis" in dem Sinn, dass letzten Endes Kiddies, die bei den Blauen bereits bei den Bambinis gespielt haben, sei einzig und allein nur geeignet sind, das abzurufen, was über 100% Leistung hinausgeht, ist ein sympathischer, aber nicht unbedingt richtiger Ansatz.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mario S » Freitag, 29.Mai 2009 - 16:47

Mr Achim Day hat geschrieben:

Wir müssen mehr Wert auf die Jugendarbeit legen. Dazu wäre eine Stärkung im organisatorischen Bereich sehr sinnvoll. (Elke Kaiser sei unendlichen Dank, aber an ihr darf nicht alles hängen bleiben.) Zudem müssen unsere Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsbereich von administrativen Aufgaben (Sind noch alle 15 Bälle zu Trainingsbeginn da?) entlastet werden. Die vereinsinterne Weiterbildung müsste verbessert werden.

Das würde nun wieder Geld kosten. Solange wir allerdings von der Hand in den Mund leben, d. h. quasi alles in die 1. Herren investiert wird, in der Hoffnung, dass die mal den Jackpot knacken und endlich Wohlstand und Glück in den Verein einkehrt, wird das ein Wunschgedanke bleiben.

Hätten wir aber einmal die Gelegenheit, ein Nachwuchskonzept auf zwei Beine zu stellen. hieße das auch, über ein vernünftiges Scouting zu verfügen. Das haben wir nicht mehr richtig, seitdem Rolf Müller und Paul Kilgus ihre Dienste quittiert haben bzw. (Herr Kilgus) quittiert wurden. Das seit mehreren Jahren bestehende Schaulaufen von Jugendspielern, die beim VfB nicht weitergekommen sind (und das sind wahrlich nicht die Schlechtesten) sowie von ein paar anderen, ist aber für den Aufbau von Mannschaften, die in der Lage sind, variable Spielsysteme abzurufen und darin vor allem sicher zu sein, nicht systematisch genug.

Ich finde, es geht nicht darum, 50 % aus der U 17 in die Erste zu bringen, sondern vielmehr darum, athletisch, technisch und taktisch gut ausgebildete Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen un dort den Konkurrenzkampf aus eigenen Mitteln und Möglichkeiten zu fördern, unabhängig davon, ob der Spieler ein, zwei, vier oder mehr Jahre bei den Kickers gespielt hat. Ein blauer "Ariernachweis" in dem Sinn, dass letzten Endes Kiddies, die bei den Blauen bereits bei den Bambinis gespielt haben, sei einzig und allein nur geeignet sind, das abzurufen, was über 100% Leistung hinausgeht, ist ein sympathischer, aber nicht unbedingt richtiger Ansatz.


Dann mach doch mal was und schwätz ned so viel!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon gablenberger » Freitag, 29.Mai 2009 - 17:14

wo es doch hier in dem thema um konzepte geht, wollte ich mal anmerken, dass uns auch leute wie kurzka keinen schritt mehr nach vorne bringen. wer es nicht schafft, die euphorie um liga 3 und gegner wie fortuna, dynamo, btsv oder union positiv zu nutzen, wird es erst recht in liga 4 (mit bamberg, weiden, freiburg2,...) oder noch tiefer auch nicht schaffen!
also bitte auch hier mal einen schlussstrich ziehen und neue, kreative, für vorschläge offene leute mit ambitionen und motivation an start lassen, die nicht nur an morgen denken, sondern langfristige konzepte haben, die mit dem sportlichen bereich nichts zu tun haben.
neuanfang jetzt :!: sonst ist die saison gelaufen, bevor sie begonnen hat... :roll:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mr Achim Day » Freitag, 29.Mai 2009 - 18:49

Mario S hat geschrieben:
Mr Achim Day hat geschrieben:

Dann mach doch mal was und schwätz ned so viel!


Wenn du mir den praktischen Erfolg deiner bisherigen 291 postings verrätst, fahre ich morgen früh gleich nach Degerloch und mähe den Kunstrasen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Martin » Freitag, 29.Mai 2009 - 19:41

Mr Achim Day hat geschrieben:
Mario S hat geschrieben:
Mr Achim Day hat geschrieben:

Dann mach doch mal was und schwätz ned so viel!


Wenn du mir den praktischen Erfolg deiner bisherigen 291 postings verrätst, fahre ich morgen früh gleich nach Degerloch und mähe den Kunstrasen.


FInger weg vom Fanteam-Ground sonst klatschts !!! und zwar kein beifall
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kodledd » Samstag, 30.Mai 2009 - 19:26

Diesen Abstieg musste ich lange verdauen. Aber jetzt geht der Blick nach vorne. Der neue Trainer steht fest, alles Gute Dirk Schuster. Ich hoffe er bringt auch neue Ansätze für ein Kickers-Konzept. Er hat seine Chance verdient.
Unser Hauptproblem: Kein Geld. Aber vielleicht kann man dieses Defizit anders ausgleichen. Schaut man zurück, dann waren neben den falschen Tainer (Zeidler, Minkwitz) doch menschliche Probleme mit Spielern vorhanden. Fußballerisch fand ich den Kader gar nicht so schlecht. Solche Probleme gilt es in Zukunft zu verhindern. Was könnten die Ursachen dieser Probleme sein? Auch in der 3. Liga sind die Spieler Vollprofis. Der Arbeitstag, ist zwar hart, aber zeitlich nicht so aufwändig wie bei einem "normalen Arbeitnehmer". Was tun dann die Spieler in der restlichen Zeit? Die Kollegen der ersten Liga sind bei Werbeauftritten und Autogrammstunden gefragt. Aber wer bitte interessiert sich für einen Drittligaspieler?
Mein Vorschlag: Die Spieler in dieser Zeit beschäftigen oder mindestens betreuen und begleiten. Das kann durch Ehrenamtliche geschehen, aber auch durch ältere erfahrene Spieler. Es kann auch ein Halbtagesjob sein bei einem Gönner, der vielleicht kein Geld investiert, aber einem Spieler eine berufliche Perspektive bietet. Deshalb: Bei der Kaderzusammenstellung darauf achten, dass neben hungrigen jungen Spielern auch ältere mit sozialer Kompetenz dabei sind. Ich hoffe die Verantwortlichen haben aus den vielen Fehlern gelernt. Übrigens: Nach meiner Meinung, hat der Cast gar keinen so schlechten Job gemacht.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Samstag, 30.Mai 2009 - 19:29

kodledd hat geschrieben:Diesen Abstieg musste ich lange verdauen. Aber jetzt geht der Blick nach vorne. Der neue Trainer steht fest, alles Gute Dirk Schuster. Ich hoffe er bringt auch neue Ansätze für ein Kickers-Konzept. Er hat seine Chance verdient.
Unser Hauptproblem: Kein Geld. Aber vielleicht kann man dieses Defizit anders ausgleichen. Schaut man zurück, dann waren neben den falschen Tainer (Zeidler, Minkwitz) doch menschliche Probleme mit Spielern vorhanden. Fußballerisch fand ich den Kader gar nicht so schlecht. Solche Probleme gilt es in Zukunft zu verhindern. Was könnten die Ursachen dieser Probleme sein? Auch in der 3. Liga sind die Spieler Vollprofis. Der Arbeitstag, ist zwar hart, aber zeitlich nicht so aufwändig wie bei einem "normalen Arbeitnehmer". Was tun dann die Spieler in der restlichen Zeit? Die Kollegen der ersten Liga sind bei Werbeauftritten und Autogrammstunden gefragt. Aber wer bitte interessiert sich für einen Drittligaspieler?
Mein Vorschlag: Die Spieler in dieser Zeit beschäftigen oder mindestens betreuen und begleiten. Das kann durch Ehrenamtliche geschehen, aber auch durch ältere erfahrene Spieler. Es kann auch ein Halbtagesjob sein bei einem Gönner, der vielleicht kein Geld investiert, aber einem Spieler eine berufliche Perspektive bietet. Deshalb: Bei der Kaderzusammenstellung darauf achten, dass neben hungrigen jungen Spielern auch ältere mit sozialer Kompetenz dabei sind. Ich hoffe die Verantwortlichen haben aus den vielen Fehlern gelernt. Übrigens: Nach meiner Meinung, hat der Cast gar keinen so schlechten Job gemacht.


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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kodledd » Samstag, 30.Mai 2009 - 19:34

4. Liga: Das weiß ich auch, lies mal meinen ersten Satz. Ich blicke ja nur auf die Fehler zurück. Ob sich die Kickers in der 4. Liga überhaupt Vollprofis leisten können?
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Samstag, 30.Mai 2009 - 19:44

kodledd hat geschrieben:4. Liga: Das weiß ich auch, lies mal meinen ersten Satz. Ich blicke ja nur auf die Fehler zurück. Ob sich die Kickers in der 4. Liga überhaupt Vollprofis leisten können?


Vermutlich nicht - aber genaues weis man nicht! Da wäre es seitens der Vereinsleitung ja mal an der Zeit
ein Konzept für die Regionalliga oder Oberliga vorzustellen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon käköka » Sonntag, 31.Mai 2009 - 12:31

Dass das keine Vollprofis sein können, können wir uns doch rein rechnerisch schon erschliessen.

1,6 Mio € Etat
- Etat für Oberligamannschaft (?), ca 300T€
= 1,3 Mio €
- Gehalt Trainer
- Gehalt Manager
- Verwaltungskosten Geschäftsstelle
= max. 1 Mio € / ca 20 Spieler = ca. 50.000€ Gehalt je Spieler inklusive ca 30% Sozialabgaben ! D.h. Brutto bleiben je Spieler dann noch ca 35000€ übrig - das macht keinen Vollprofi aus !

Da einige mehr und einige weniger bekommen werden, wird es für einige auch nur ein Nebenjob sein können, bei den Kickers zu spielen.

Die Idee, den Spielern berufliche Perspektiven zu geben finde ich sehr gut. Zu einigen großen Mittelständlern in der Region gibt es ja auch durchaus Kontakte, z.B. dem Bäcker Lang. Ich würde mich auch bereit erklären einen oder zwei 400€ Jobs zu vergeben, wenn die Jungs Powerpoint und Internet-Recherche können.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Buddy » Sonntag, 31.Mai 2009 - 12:50

In dem 1,6 Millionen Etat, musst du aber noch die 200.000 € an den DFB und die Raten an Kullen und UDM berücksichtigen. Dann bleibt nicht mehr viel übrig um alle Spieler als Vollprofi zu bezahlen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon käköka » Sonntag, 31.Mai 2009 - 12:53

Forum hin oder her, in Deutschland gibt´s eh 40 Millionen Bundestrainer - die nicht notwendiger Weise mehr Ahnung haben als Jupp der Wal, Klinsi oder der Jogi-Bär. Genauso ist es hier eben auch mit den guten Ratschlägen für die Blauen. Einige sind gut, andere weniger.

So und jetzt mal meine Meinung:

Wenn Dirk Schuster alles richtig macht fände ich das toll. Aber es reicht leider nicht sportlich alles richtig zu machen - mittlerweile ist eben auch im Amateur-Bereich, also ab Regionalliga abwärts, ein professionelles Management nötig. Und genau deshalb verstehe ich bis heute nicht, wieso 90% aller Fussballvereine die Manager-Rolle an irgendwelche Ex-Spieler geben, die von BWL soviel Ahnung haben wie der Papst von Verhütung. Ex-Spieler kann man wunderbar als Trainer oder als Scout oder "Relationship Manager" einsetzen, aber doch nicht als Manager (oder Trainager) ! Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und mich fragt doch auch keiner ob ich die deutsche Curling-Mannschaft trainieren will - denn vom Curling uhabe ich exakt gleich viel Ahnung wie die meisten Ex-Spieler von gutem Wirtschaften !

Und meines Erachtens haben die Blauen gerade beim Wirtschaften die allergrößten Defizite !!!

Ich würde mir wünschen, daß die Blauen einen Gönner in der Form rekrutieren, daß ein Wirtschaftsprofi als Freizeit-Aktivität den Laden mal auf Vordermann bringt. In Degerloch wohnen doch genug davon. Der Schrempp, der Cordes, der Werner und auch einige andere Vorstände - die sind doch alle da ! Hier muß man doch eigentlich nicht weit schauen und wenn einer von denen ein blaues Herz hat, dann sollte man den mal da mit reinnehmen. Dann soll er sich noch nen Vorstands-Assistent aus seinem Stab nehmen und den zu 50% mal am Projekt "Profifussball Stuttgarter Kickers" arbeiten lassen. Dann wird´s schon besser. Das kann dann die Firma auch noch schön als Sport-Sponsoring-Ausgabe absetzen...

Nur weil Magath mit Wolfsburg Meister geworden ist und jetzt bei Schalke auch Trainager wird, heisst das noch lange nicht, dass das für die Blauen das Richtige ist. Ich bin für die Kombination aus Manager = Wirtschaftsprofi + Trainer = Fussballprofi !!!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon käköka » Sonntag, 31.Mai 2009 - 12:54

Buddy hat geschrieben:In dem 1,6 Millionen Etat, musst du aber noch die 200.000 € an den DFB und die Raten an Kullen und UDM berücksichtigen. Dann bleibt nicht mehr viel übrig um alle Spieler als Vollprofi zu bezahlen.


da haste natürlich Recht - ich hoffe daß der Etat auch höher wird als 1,6 Mio, sonst sieht es wirklich zappenduster aus.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ford K » Sonntag, 31.Mai 2009 - 21:11

Im Grunde ist es für jeden Spieler, der unterhalb der 2. Liga spielt notwendig, sich rechtzeitig ein zweites Standbeim aufzubauen. Das merkt man an Leuten wie Blessin, die vermutlich aus eben diesem Grund noch aktiv sind, weil das geld nicht reicht. Bekanntlich geht es schon rein rechnerisch nicht, dass jeder Ex-Profi in den ersten drei Ligen regelmäßig als Trainer, Sportdirektor, Manager oder Scout unterkommt. Letzteres läuft wohl sowieso nebenberuflich. In so fern wäre ein Spieler wie Moritz Steinle schon wichtig für die Zukunft, der könnte anderen ein Vorbild sein. In der 3. Liga konnte er wenigstens mithalten, in der 4. Liga wird von ihm allerdings eine Führungsrolle erwartet. Hoffentlich sind bis Ende der nächsten Woche die ersten Verträge in trockenen Tüchern. Überstürzt wie Aalen würde ich nicht handeln, aber bis etwa 20. Juni muss die Mannschaft halbwegs stehen, damit man sich aufeinander einstellen kann. In der neuen Saison brauchen wir vor allem klare Hierarchien, daher muss zuerst mit solchen Spielern verhandelt werden, die in der Lage sind, Führungsverantwortung zu übernehmen bzw. mit denen der bisherigen Mannschaft, beu denen ein breiter Konsens in Sachen Weiterbeschäftigung besteht, also Gambo, Ivanusa, Mann, Tunjic, Kettemann usw.. Hier dürfen die Entscheidungsträger durchaus auch die Stimmung hier im Forum ausloten :!: Wenn Fanwünsche berücksichtigt würden, hätten wir nämlich weniger Berechtigung, hinterher zu meckern, und es käme vielleicht ein wenig mehr Ruhe ins Umfeld. Ich denke nämlich schon, dass bei vielen Spielern durchaus ein breiter Konsens darüber herrscht, ob sie sich nächste Saison das Kickers-Trikot überstreifen sollen oder nicht. Schon in einigen Fällen (letztes Jahr Benda, und jetzt Feichtenbeiner) hat ja durchaus die Stimmung hier im Forum bzw. im Umfeld mit den Ausschlag gegeben. Es ist ja nicht immer so, dass genau das Gegenteil gemacht wird, was das Forum will.
Da Paco al Fine? Oder gelingt endlich die Wende?
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluebyte » Montag, 01.Jun 2009 - 11:49

Ford K hat geschrieben: In so fern wäre ein Spieler wie Moritz Steinle schon wichtig für die Zukunft, der könnte anderen ein Vorbild sein. In der 3. Liga konnte er wenigstens mithalten, in der 4. Liga wird von ihm allerdings eine Führungsrolle erwartet. Hoffentlich sind bis Ende der nächsten Woche die ersten Verträge in trockenen Tüchern.


Wie bitte, welche Spiele hast Du denn gesehen? Mal abgesehen davon das fast keiner in der Mannschaft in Liga 3 mithalten konnte - wie kann man dem Steinle zutrauen eine Führungsrolle auf dem Platz zu übernehmen? Jedem technisch versierten Spieler stehen da die Haare zu Berge. Als ob Beckenbauer, Hoeneß und Overath den Schwarzenbeck als Spielführer in Betracht ziehen würden. Allerdings könnte das Szenario doch eintreten: Wenn wir nach gescheiterter Insolvenz ganz neu in der Kreisliga antreten müssen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ford K » Montag, 01.Jun 2009 - 13:36

Steinle war am Anfang Kapitän der 2. Mannschaft. Daher gehe ich davon aus, dass er dadurch zumindest ein wenig von dem gelernt hat, was es heißt, Führungsspieler zu sein. Und in Liga 4 sind die Anforderungen ja nicht ganz so hoch, auch wenn es schwer genug werden wird.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluebyte » Montag, 01.Jun 2009 - 15:14

Ford K hat geschrieben:Steinle war am Anfang Kapitän der 2. Mannschaft. Daher gehe ich davon aus, dass er dadurch zumindest ein wenig von dem gelernt hat, was es heißt, Führungsspieler zu sein. Und in Liga 4 sind die Anforderungen ja nicht ganz so hoch, auch wenn es schwer genug werden wird.

Mich beschleicht da immer das Gefühl, das die Spieler, die eigentlich dafür in Frage kommen müssten, charakterlich nicht für dieses Amt in Frage kommen. Das Problem sehe ich schon seit der Zeit, als Malchow seinen Hut als Spieler genommen hat. Hoffentlich schaffen wir hier den Weg zurück.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon McVillager » Dienstag, 02.Jun 2009 - 7:08

Steinle war jahrelang Jugendsprecher bei den Kickers. Wer den Verein Stuttgarter Kickers mit neuen Konzepten versehen will der Marke "auf eigene Jugend setzen" und Charakter vor Können der kommt um ihn nicht herum. Er ist als Student und Teilzeit-Fußballer genau die Sorte Spieler, die in den nächsten Jahren unseren Verein ausmachen werden. Und: Ja, er kann nicht wirklich flanken und ist technisch nicht der allerstärkste. Wir spielen 4. Liga, was erwartet ihr?
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Dienstag, 02.Jun 2009 - 15:28

Wer auch mal die Gelegenheit hatte, persönlich mit Moritz Steinle zu reden, weiß, dass er auch charakterlich absolut prädestiniert für eine entsprechende Funktion im Verein wäre!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluespirit » Dienstag, 02.Jun 2009 - 15:43

warum nicht Moritz steinle als Jugendleiter? er könnte als spieler aufhören,"hauptamtlich"studieren,und in der neuen Funktion ein paar Euro verdienen.intellektuell packt er es auf jenden Fall,ist ein Blauer und im Verein verwurzelt.vielleicht liest er ja mit...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Kickers-Louis » Dienstag, 02.Jun 2009 - 18:07

Wie doch die Meinungen über Spiler mal wieder auseinandergehen - für mich ist Steinle ein technisch guter
Spieler - nur allzuoft macht er Leichtsinnsfehler - charakterlich ist er sicherlich ein Vorbild.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Kickers Erzgebirge » Mittwoch, 03.Jun 2009 - 11:27

nrw4kickers hat geschrieben:Ich würde mir wünschen, daß die Blauen einen Gönner in der Form rekrutieren, daß ein Wirtschaftsprofi als Freizeit-Aktivität den Laden mal auf Vordermann bringt. In Degerloch wohnen doch genug davon.


Wenn man schon wieder anfängt sich nur auf Degerloch zu reduzieren, dann geht der Schuss sowieso nach hinten los. Zu einem vernünftigen Marketingkonzept gehört auch sich endlich zur Gesamtstadt Stuttgart zu bekennen. Natürlich nicht ohne den eigenen Stadtteil völlig außer Acht zu lassen, immerhin spielt man unter dem Stuttgarter Wahrzeichen. Der Fernsehturm dürfte dann einer der wichtigsten Bausteine im Stuttgart-Konzept werden. Wenn man besonders jugendliche Zuschauer auf die Waldau bewegen will, dann muss man an seinem Image sehr viel arbeiten. Vielen Jugendlichen gelten die Kickers leider als verkrusteter Rentnerverein, die da oben irgendwo im Wald spielen. Spätestens jetzt in der 4. Liga kommt aber niemand mehr aus sportlichen Gründen auf die Waldau. Da muss man die Rahmenbedingungen verändern. Das fängt bei der Stadionmusik an und geht über ein freches Merchandising hin zu einem Umfeld, das Jugendliche langfristig und nicht nur am Wochenende an die Blauen bindet (Stichwort Fanprojekt). Dieser Prozess kann aber nur im engen Dialog (oder sogar noch intensiv darüber hinaus) mit der aktiven Fanszene stattfinden, die in den letzten Jahren immer wieder ihr enormes kreatives Potential unter Beweis gestellt hat. Es muss wieder eine Frage der Ehre werden zu den Kickers zu gehen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ølli » Mittwoch, 03.Jun 2009 - 12:44

Kickers Erzgebirge hat geschrieben: Wenn man schon wieder anfängt sich nur auf Degerloch zu reduzieren, dann geht der Schuss sowieso nach hinten los. Zu einem vernünftigen Marketingkonzept gehört auch sich endlich zur Gesamtstadt Stuttgart zu bekennen. Natürlich nicht ohne den eigenen Stadtteil völlig außer Acht zu lassen, immerhin spielt man unter dem Stuttgarter Wahrzeichen. Der Fernsehturm dürfte dann einer der wichtigsten Bausteine im Stuttgart-Konzept werden. Wenn man besonders jugendliche Zuschauer auf die Waldau bewegen will, dann muss man an seinem Image sehr viel arbeiten. Vielen Jugendlichen gelten die Kickers leider als verkrusteter Rentnerverein, die da oben irgendwo im Wald spielen. Spätestens jetzt in der 4. Liga kommt aber niemand mehr aus sportlichen Gründen auf die Waldau. Da muss man die Rahmenbedingungen verändern. Das fängt bei der Stadionmusik an und geht über ein freches Merchandising hin zu einem Umfeld, das Jugendliche langfristig und nicht nur am Wochenende an die Blauen bindet (Stichwort Fanprojekt). Dieser Prozess kann aber nur im engen Dialog (oder sogar noch intensiv darüber hinaus) mit der aktiven Fanszene stattfinden, die in den letzten Jahren immer wieder ihr enormes kreatives Potential unter Beweis gestellt hat. Es muss wieder eine Frage der Ehre werden zu den Kickers zu gehen.


Hervorragendes Statement - richtig - Bravo! Sas kann ich nur unterschreiben :!:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bobis » Mittwoch, 03.Jun 2009 - 13:21

Ich bleib dabei, wichtig ist auf dem Platz!
Wenn keine g'scheite Leistung auf dem Platz ist, nur Rumgegurke, dann bringt der Rest doch nix.

Sicher, Marketing ist wichtig, dass ALLE Trikots, auch als Original mit individeullem Aufdruck zu kaufen gibt, dass alternative "Vertriebswege" für Tickets geschaffen werden, Sponsorenbetreuung, Öffentichkeitsarbeit usw. Das alles ist viel leichter zu bewerkstelligen wenn es sportlich stimmt.

Und das Kickerslied bleibt!
"...schon anatomisch bedingt, jedem ist sein Arsch am nächsten. Falls es doch mal anders sein sollte, dann steckt man in einem drin!"
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Kickers Erzgebirge » Mittwoch, 03.Jun 2009 - 14:07

Bobis hat geschrieben:Und das Kickerslied bleibt!


Das muss auch bleiben. Aber es läuft im Stadion ja nicht ausschließlich nur das Kickerslied.

Merchandising immer nur mit Trikotverkauf gleichzusetzen ist viel zu klein gedacht.
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