Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Veranstaltungen, Gremien, Organisatorisches, Finanzen, Stadion etc.

Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon De Roque » Montag, 18.Mai 2009 - 13:00

Edit Matze: Ich hab diese beiden klasse Beiträge einmal zum Anlass genommen und das Thema getrennt. Dieser Thread bietet Raum für Eure Ideen und Ansätze für eine nachhaltige Kickers Zukunft:

:arrow: Was muss besser werden?

:arrow: Welche Ziele sind kurz- und mittelfristig, aber auch langfristig realistisch?

:arrow: Wo würdet ihr ansetzen?

Und genau diese Themen müssen es sein, auf denen neue schlüssige Konzepte und Ideen basieren sollten und die mit den (zukünftigen?) Verantwortlichen im Verein diskutiert werden sollten!

:arrow: Schießt los - genug gemotzt :!:


Keiner weiss so viel, wie wir alle gemeinsam!

Jack Hanson hat geschrieben:Was hier fehlt ist Agressivität, das Bewusstsein für seine Historie, und für den Wert den diese hat. Die Kickers müssen endlich aufhören wie ein Bettler aufzutreten, sondern sie müssen wieder mit stolzgeschweller Brust aufstehen, und endlich mit dieser Jammerei aufhören "uns geht´s so schlecht, wir sind so arm dran, wir haben es so schwer wegen der Konkurrenz..." usw.


Das ist für mich auch einer der Hauptschlüssel, wie wir wieder in die Spur zurück kommen können.
Neue Sponsoren, Gönner, Macher, Geldgeber usw. findest Du in unserer Situation niemals über einen rationalen Wert des Geldgebens, denn wir haben schlicht und einfach nichts wirklich greifbares vorzuweisen. Vielmehr können wir eine gänzlich neue Ausrichtung und einen wirklichen Neuanfang nur über die Emotionen und das Herz schaffen.
Klar muss damit ein Konzept und eine Strategie mit einhergehen, aber der Einstieg geht nur über die Fähigkeit, Leidenschaften für die Kickers zu wecken.

Für mich gibt es eigentlich nur zwei denkbare Strategien.

Warum zum Beispiel geht man nicht einen Weg, eine Person wie Jürgen Klinsmann beispielsweise zum Konzept zu machen?
Klar, man müsste ihn natürlich erstmal fragen, was ja schon wieder eine Hürde für unseren Vorstand ist, aber warum denn nicht?

Wir bieten: Traditionsmarke, die zurück in den bezahlten Fussball will. Er kann sich komplett ohne Einschnitte im sportlichen Bereich verwirklichen, kann eine Mannschaft aufbauen, die mit derselben Leidenschaft, die ihn auszeichnet, spielen kann. Durch seine Person und seinen Namen allein würden Sponsoren m.E. einfach(er) zu überzeugen sein, da diese an einer strategisch neuen und positiv besetzten Rückkehr der Blauen in den sportlichen Aufmerksamkeitsbereich teil haben können. Spieler entscheiden sich für die Kickers, weil so eine Personalie Trainer ist. Die Öffentlichkeit ist auf einen Schlag wieder aufmerksam und lacht nicht mehr über uns. Kurzum, mit einer Personalie würden sich viele Probleme lösen lassen. Die Bezahlung? Wenn er es nicht aus Leidenschaft macht, dann einfach abhaken. Es muss für ihn eine Herausforderung sein, nicht eine Möglichkeit, noch reicher zu werden. Sein Gehalt, was von mir aus hoch sein kann, würde ich über einen Sponsor abdecken, der in das Projekt mit einsteigt.

Diese Variante schließt übrigens das Arbeiten mit jungen, hungrigen Spielern aus der Region nicht aus! Sondern wird vielmehr erst richtig angekurbelt.

Die zweite Möglichkeit ist der beschriebene "Neuanfang" und der Weg der Konsolidierung. Nur dann brauchen wir schnell Klarheit und einen sportlichen Leiter und Manager, der dies mit dem nötigen Ernst angeht. Diese Person muss alle Kompetenzen erhalten und langfristig arbeiten können.

Und wir müssen uns im Klaren sein, dass wir nur einen Griff frei haben, denn sonst können wir den Laden wirklich irgendwann mal dicht machen.

Nur: ich traue aufgrund der Entscheidungen der Vergangenheit unserem Präsidium leider keinen emotionalen Neustart zu.

Was wäre bei der letzteren Variante die Alternative? "Fans" mit Sachverstand übernehmen Arbeitsbereiche. Ja, das wäre mir immer noch sympathischer, denn was haben uns denn die angeblichen Netzwerker mit tollen Kontakten gebracht? Nichts bzw. gar nichts.

Und dieses dicker Geldbeutel Argument bringt bei keinem Konzept halt eben auch nichts.

Klar, ist es verzwickt, aber jammern hilft nichts. Daher, Ideen müssen her.
De Roque
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluespirit » Montag, 18.Mai 2009 - 14:07

neuer Sportlicher Leiter mit Regionalbezug,realistische sportliche Zielsetzung und dies auch nach aussen kommunizieren,junge Spieler aus der Zweiten und der Region einbauen,die wieder Spass am Fussball und an den Kickers verkörpern,Bessere Pflege der Fan und sponsorenkontakte durch eine neue Marketingleitung.
bessere Aussendarstellung durch Vereinsführung.
Bluespirit
 

Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Matze » Montag, 18.Mai 2009 - 14:41

Jack Hanson hat geschrieben:Wie auch mancher meiner Vorredner hier bin ich der Meinung, daß der Abstieg der Kickers schon in der Ära ADM begann. Natürlich ist es richtig, daß die Blauen ihm unheimlich viel zu verdanken haben, und daß wir uns glücklich schätzen können ihn als Präsidenten gehabt zu haben, aber Herzblut, Hingabe, und Liebe zum Verein schützen nicht vor Fehlern, und die hat er eben auch gemacht. Sicher kann man jetzt argumentieren, daß er die Kickers am Leben hielt, sie oftmals gerettet hat, aber Gegenfrage, warum musste es überhaupt so weit kommen, daß er sie retten mußte? Es lief jahrelang, von außen betrachtet optimal für die Kickers, damit war man zufrieden und man hat sich auf diesen Lorbeeren ausgeruht, und daß das nicht ewig gut gehen kann wissen wir wohl alle.

Objektiv gesehen muß man sagen, daß die Kickers es nicht besser verdient haben, weil sie in den letzten Jahren, in keinster Weise, konkurrenzfähig waren. Aber es hilft uns nun auch nicht weiter dem hinter her zu trauern was wir verpassten zu ändern, also bleibt uns nur die Möglichkeit nun das beste daraus zu machen, und ein Fundament zu schaffen.

Als Beispiele, wie man es machen kann, kommen mir spontan 2 Clubs aus dem Eishockey in den Sinn. Da wären ein mal die Hannover Indians, ein kleiner Club der in einer drittklassigen Liga gegen so attraktive Gegner wie Herne oder Halle spielt, der die grossen 96er im Fussball, und die Hannover Scorpions in der höchsten deutschen Eishockeyliga DEL vor sich stehen hat, und der vor gut 5 Jahren auf Grund einer Insolvenz ganz unten, in der fünften Liga beginnen musste.

Und durch diesen Neubeginn entwarf man ein Konzept, welches so einfach wie genial ist. Die Verhandlungen über Sponsorenverträge dürften dort ungefähr so ablaufen: "Sicher, wir spielen nur in einer unterklassigen Liga von der jemand der sich nicht mit Eishockey beschäftigt nie etwas mitbekommt (sprich, keine Medienpräsen), wir haben keine moderne Arena in der Sponsoren ihre Geschäftsverhandlungen führen können und in der die Fans nicht frieren müssen, sicher haben wir keine grossen Namen die die Zuschauer ins Stadion locken, und wir haben auch noch nie einen nationalen Titel gewonnen. Aber jetzt erzähle ich Ihnen mal was wir haben: wir haben eine Mannschaft die aus Typen besteht, nicht aus Stars, wir haben Fans die ihren Verein und dessen Historie in jeder Situation ehren, unser Antrieb ist nicht Gewinn, sondern Stolz, wir haben ein Stadion welches allein für Eishockey steht, nicht kommerz, und zu uns kommen die Zuschauer nicht weil es schick ist bei uns zu sein, nein sie kommen weil wir anders sind, kurz: wir sind die geilste Marke von Hannover! Und wir möchten DICH als Sponsor gewinnen!!!"

Genau das kommunizieren die Indians seit nunmehr fünf Jahren, seitdem kennt auch jeder in Hannover den Slogan "Hannover ist Indianerland", und inzwischen haben sie, als Drittligist, die Hannover Scorpions, den Erstligisten, weit überholt! Sponsoren technisch, Zuschauer technisch, und was weiß ich noch. Während der letzten Saison begleitete ein Dokumentarfilmer die Mannschaft, nun wurde daraus ein Kinofilm der neulich anlief. Und dieser Film sorgte für den erfolgreichsten Start eines Filmes in den hannoverschen Kinos aller Zeiten!!!! Dort können also nicht nur Eishockeyfans im Kino gewesen sein....


Ein anderes Beispiel, die Chicago Blackhawks aus den USA: einer der ältesten und ehrwürdigsten Clubs der Geschichte, über 20 Jahre lang war jedes Heimspiel ausverkauft, die Fans zählen zu den stolzesten Anhängern ganz Nordamerikas, usw., aber vor wenigen Jahren war man am Tiefpunkt angelangt: die Mannschaft nicht konkurrenzfähig, der Zuschauerschnitt dramatisch gesunken, immer weniger Werbeeinnahmen, bis man schliesslich zum schlechtsten Clubs im ganzen Nordamerikanischen Sportbusiness gewählt wurde. Vor 2 Jahren begann dann aber die Kehrtwende, man hatte ein junges Team welches mit Leidenschaft und Herz dabei war, man hatte eine gute Führungscrew, was man zurückgewinnen musste waren aber die Fans die sich über die Jahre hin abgewandt hatten, und dies tat man auf ganz einfache Weise.

Bei einigen Heimspielen der Saison veranstaltete man sogenannte Appreciation Nights, das heisst man lud einen grossen Spieler aus der ruhmreichen Geschichte ein und widmetet das jeweilige Heimspiel diesem Idol. Das lief dann so ab, daß man z.B. einen der Stars der 61er Meistermannschaft, sowie einen Teil seiner damaligen Teammitglieder einlud, diese wurden einzeln auf´s Eis gebeten und gebührend gefeiert, jeder hielt eine kleine Rede, und zu guter letzte hielt dann der Spieler dem der Abend gewidmet war eine Rede, gefolgt von minutenlangen Ovationen. Dazu fertigt man dann noch spezielle Merchandising Artikel an, fertig! Vor gut 2 Jahren war die Halle bei den Heimspiel höchstens zur Hälfte gefüllt, dieses Jahr waren von 41 Heimspielen 41 ausverkauft, man hat einen Zuschauerrekord nach dem anderen aufgestellt, und den Schnitt in 2 Jahren um über 7000 erhöht!!

Heute gelten die Blackhawks wieder als einer DER Vorzeigeklubs, und diese Entwicklung fassen die Hawks Fans mit einem simplen Slogan zusammen: "the Pride is back!"

Und nun, als Gegenbeispiel, die Kickers, all die hier angesprochenen Dinge haben diese auch, Traditon, Stolz, Ehre, Verbundenheit zu seiner Geschichte, ein ursprüngliches Stadion, das Potential zwar keine Konkurrenz, aber ANDERS zu sein als die grossen Clubs... aber wie gehen sie an die Sponsoren heran ? Sinngemäss wohl "hallo, wir sind das kleine Gegenstück zu den Roten, und wir bräuchten etwas von Deinem Geld um überleben zu können...."

Stellt euch das mal vor, die Kickers widmen eines ihrer Heimspiele zum Beispiel Ralf Vollmer, vor dem Spiel kommen Bernd Grabosch, Clausi Raitmeier, Wolle Wolf, Dirk Kurtenbach und Frank Elser auf´s Feld, halten eine kleine Rede, bis dann Ralf Vollmer den Platz betritt und für seine Verdienste geehrt wird. Zuvor pflastert man die ganze Stadt mit Plakaten zu auf denen das angekündigt wird! Was denkt ihr wieviele Leute sich zwar von den Kickers abgewandt haben, an diesem Tag aber wieder im Stadion wären, um die Helden von damals zu sehen welche ihnen so viele tolle Spiele geschenkt haben ? Sicher ist das kein Allheilmittel, aber es ist eine, von vielen Möglichkeiten!


Was hier fehlt ist Agressivität, das Bewusstsein für seine Historie, und für den Wert den diese hat. Die Kickers müssen endlich aufhören wie ein Bettler aufzutreten, sondern sie müssen wieder mit stolzgeschweller Brust aufstehen, und endlich mit dieser Jammerei aufhören "uns geht´s so schlecht, wir sind so arm dran, wir haben es so schwer wegen der Konkurrenz..." usw.

Die Pressekonferenz, und die Art und Weise wie die (leider) eingetretenen Tatsachen kommuniziert wurden, war der Tiefpunkt, eine Schande für diesen Verein, aber nun heisst es Kopf hoch, Mund abputzen, und zur Sache Schätzchen !
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Matze » Montag, 18.Mai 2009 - 14:42

back to Vollmer hat geschrieben:Ich wunder mich, dass noch keiner auf den Beitrag von Jack Hanson eingegangen ist.
Das gleiche denke ich auch. Es gibt genügend Beispiele wie ein Niedergang eine Chance für einen Neubeginn darstellt Genau so sollte man einen Ansatzpunkt setzen. Es ist entscheidend nun aber die richtige Basis zu finden.

Jede Firma überlegt sich das. Wie sieht unser Produkt aus? Was ist gut daran, was weniger, wie stellt sich der Markt dar, wie positioniere ich das Produkt mit dem vorhandenen Budget und was muss/kann ich tun um mein Produkt auf diesen Grundsätzen für die kommenden Jahre zu verbessern? Wer hätte gedacht, dass beispielsweise eine Marke wie Puma zurücl kommt? Die haben auch erst mal abgespeckt und sich grundsätzlich neu positioniert.

Ich bin voll einverstanden und sehr überzeugt dass, Stolz, Tradition, Fußball in Reinform (ohne groß Logengedöhns etc.) einen Markt hat und sich entwickeln kann.
Das muss man sich überlegen............ich würde in der jetzigen Situation immer Charakter vor Talent stellen wenn es um die Auswahl von Spielern geht egal in welcher Mannschaft. Um chrarakterstarke Spieler kann ich ein Konzept entwerfen mit dem langfristig auch wieder Sponsoren gewonnen werden können und den Kickers eine Wandlung von der Lachnummer zu einer Marke ermöglicht.

Bitte spart euch jetzt den Kommentar "dann bewirb dich doch und bring noch nen großen Geldsack mit etc." oder "immer nur quatschen und nichts machen etc."...........ist nur meine Meinung und darum geht es ja im Forum......
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Brigade-B » Montag, 18.Mai 2009 - 14:49

Neue Ansätze?

Unser Präsi muss gehen und die Kickers Fans bestimmen einen Neuen, unswar ein Fan mit wahren "Blauen Blut" der nur positiv unseren Verein vertritt und keine weiteren Aufgaben hat.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat müssen gestärkt werden, sowie die Aufgaben die anstehen zusammen meistern.

Das wäre mal ein Anfang....
ABSTIMMEN FÜR DIE STUTTGARTER KICKERS!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon back to Vollmer » Montag, 18.Mai 2009 - 14:52

Wiederhole mich jetzt zwar, aber nochmal kurz meiner Meinung:

1.) Schaffen einer grundsätzlichen Basis z.B.: Tradition, Leidenschaft und Charakter zum generellen Mittelpunkt machen
2.) Auswahl von Spielern nur aus der Region anhand der oben genannten Eigenschaften. Immer den Charakter dem Talent vorziehen und zwar konsequent.
3.) Kultur des Fussballs in "reiner Form" schaffen. Größere Fannähe durch den zentralen regionalen Mittelpunkt verstärkt fördern.
4.) durch charakterstarke Mannschaften (bis hinunter zu den Jugendmannschaften) erreiche ich einen Wert, der sich in vierlerlei Hinsicht nutzen lässt.
4.1) Ich finde beispielsweise dadurch leichter Sponsoren (man hat wenigstens ein Alleinstellungsmerkmal welches man verkaufen kann)
4.2) Ich gewinne neue Fans (alle die lügende Schwalbenkönige nicht mehr sehen können).
4.3) Als Erzieher finde ich diese grundsätzliche Vorgehensweise vielleicht so gut, dass ich mein Kind zu den Kickers schicke und nicht zu den Roten.
4.4) Ich gewinne öffentliche Aufmerksamtkeit erziele die sogenannten Mulitplikatoren, und auf dieser Basis entstehen bestimmt sehr viele weiter Ideen die noch keinem bewußt waren. usw

Zusammengefasst. Es muss eine grundsätzlich Ausrichtung der Kickers geben, der man alles unterordnet. Nur dann entsteht Glaubwürdigkeit und ich habe die Möglichkeit einen funktionierenden Vertrieb (Sponsoren), ein funktionierendes Marketing (inkl. PR-Arbeit) und ein funktionierendes Merchandising aufzubauen.
Daran glaube ich 100%
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon julian » Montag, 18.Mai 2009 - 14:56

So eine Personalie kann man nur holen, wenn diese mit Herzblut ein Blauer ist. Der Vorstand ( muss einfach über seinen eigenen schatten springen und eingestehen das sie Hilfe brauchen.Und eben auch diesen darum Bitten.

Wenn schon jemand wie Guido Buchwald seine hilfe anbieten, muss man immerhin darüber nachdenken ihn mit ins Boot zu holen. Und mit einem Sailer, der sogar Fanbeauftrager werden würde, kann man mit sicherheit auch was anfangen.- notfalls als Fanbeauftrager (ich denke das würde die "Blaue Familie" wie etwas in Fahrt bringen?!)
Vielleicht mit unter auch einfach als Persönlichkeit, welche uns außerhalb präsentiert. z.B. in kleineren Städte mal ein Training der E-Jugend leiten? (Bobic wäre hier wohl der bekanntere)
Ich denke wir brauchen auf den Positionen des Präsidenten,des Managers und des Trainers, mindestens 2 Herzblut Blaue. Aber auch in der Öffentlichkeitarbeit Persönlichkeiten, die für uns werben- in sachen Medienarbeit, Fan- Jugendarbeit und gleichzeitig verbundener Sponsoren "anziehung".

Aufjedenfall muss möglicht schnell eine Linie des Vorstandes her. Sie müssen sich entscheiden, welchen weg sie einschlagen. Diesen aber dann auch Konsequent durchziehen!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Eintracht leben » Montag, 18.Mai 2009 - 15:36

Hallo Kickers-Fans,

in BS hattet ihr euch als Fans sehr fair verhalten :D

Dazu ist mir beim Rückspiel die gute Atmosphäre bei euch auf der Waldau aufgefallen, wobei wir 1:3 untergegangen sind.

SCHADE, dass ihr mit den Kickers abgestiegen seid.
Niemals aufgeben.

Viel Glück allen "Blauen" für die neue Saison !!

BGG
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Jeder steht für seine Farben,
aber wir alle sind Fans.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Martin » Montag, 18.Mai 2009 - 15:40

julian hat geschrieben:Wenn schon jemand wie Guido Buchwald seine hilfe anbieten, muss man immerhin darüber nachdenken ihn mit ins Boot zu holen



damit hat man bislang keine guten erfahrungen gemacht !!! hierbei ist immer die gefahr sehr gross, dass kein wirkliches interesse besteht, sondern nur der name mal wieder in der presse erscheinen soll mit der hoffnung auf ein besseres angebot !
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon julian » Montag, 18.Mai 2009 - 16:03

Martin hat geschrieben:

damit hat man bislang keine guten erfahrungen gemacht !!! hierbei ist immer die gefahr sehr gross, dass kein wirkliches interesse besteht, sondern nur der name mal wieder in der presse erscheinen soll mit der hoffnung auf ein besseres angebot !


Das kann schon sein.
Aber bei jedem der hier arbeitet , besteht die gefahr, dass er im darauffolgenden jahr höher klassig arbeitet.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon NickTheButcher » Montag, 18.Mai 2009 - 16:07

Wenn ich ehrlich bin, ich tu mich sehr schwer hierzu eine Aussage zu treffen denn:

Ich bin mir zeimlich sicher dass wir und auch ein etwaiger Nachfolger von Eichelalptraum nicht wirklich wissen, wie es um die Finanzen tatsächlich steht. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir noch unzählige Leichen im Keller haben von denen weder wir noch die Öffentlichkeit, ja vielleicht sogar einige aus dem direkten Umfeld des Vorstands Kenntnis haben.Meiner Meinung nach muss nun seitens des Vereins alles mal klar auf den Tisch gelegt werden. Es muss eine größere Transparenz geschaffen werden um dann entscheiden zu können was machbar ist und was nicht.
Eine Insolvenz wäre, sollte sich bewahrheiten dass wir neben den bereits bekannten Aussenständen noch mehr Lasten zu stemmen hätten, aus meiner Sicht dann wirklich unausweichlich. Und je nachdem ob Insolvenz oder nicht, müsste man das Vorgehen entsprechend anpassen.

Wir bewegen uns aufgrund der Unwissenheit in einer Art Teufelskreislauf.

Wer will schon Präsi werden, wenn man nicht weiß was auf einen zukommt und wieviele Baustellen die Vorgänger tatsächlich hinterlassen haben.
Wer von den Sponsoren möchte in die Kickers investieren, wenn man nicht einmal weiß, mit wem man es zu tun hat im Vorstand ?
Wie kann man eine fähige Mannschaft aufbauen mit Spielern aus der Region, wenn man keine oder nur wenige Sponsoren hat ?

All diese Punkte laufen für mich unter Planungsunsicherheit.

mein großes Problem ist, dass ich das Gefühl habe Eichelalptraum ist nicht mehr Herr der Lage, gibt aber auch keinerlei Hilfestellung um eine Planung für einen geeigneten Nachfolger zu forcieren.

Menschen machen Fehler. Es ist immer die Frage wie man mit den eigenen Fehlern umgeht. Wichtig wäre aus meiner Sicht nun, dass Eichelalptraum nun ehrlich genug ist zu sagen: "ich schaffe es nicht mehr, ich brauche dringend Hilfe" und darüberhinaus dem entsprechenden Personenkreis die Fakten offen auf den Tisch legt. Erst dann macht es aus meiner Sicht wirklich Sinn weiterzuplanen, ob mit Insolvenz oder ohne.

Ich bin ja gespannt was sich nach den 8-10 Tagen Ruhepause die sich unser Präsi nun offiziell gegönnt hat, noch so alles tut. Im Falle einer Nichtinsolvenz, könnte ich mir Guido Buchwald sehr gut als Trainager vorstellen (nichts anderes hat er in Japan ja auch gemacht).
Wir dürfen nicht vergessen: sind große Namen da, gibts auch mehr Presse. Mehr Presse bedeutet mehr Öffentlichkeitsdarstellung und die wiederum zieht Sponsoren an.

Ach ich weiß auch nicht. Ich bin total gefrustet weil ich zum momentanen Zeitpunkt absolut Null Vertrauen zum Vorstand habe (alleine diese 5 Jahre oder doch nur ein Jahr Frost zur Rückzahlung des Darlehens ??? zeigt doch wie unprofessionell hier agiert wird).
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Anonymer User » Montag, 18.Mai 2009 - 16:19

Buchwald? Der hat doch schon vor einigen Jahren bei seinem Beraterjob gezeigt, dass er ganz schnell weg ist wenn es mal nicht läuft. Da gibt es andere Leute, die besser in der momentanen Situation passen als jene die als Ehrengast grinsend über die Tartanbahn des GDS laufen. Man sollte eben Macher und Schaffer ansprechen, die sich mit dem Verein identifizieren können. Ein Ansprechpartner für mich wäre ganz klar Ralf Vollmer ohne zu wissen ob er für ein Amt oder als Berater überhaupt zur Verfügung stehen würde. Ansprechen eben... Es muss - auch personell - endlich mal eine klare Abgrenzung zum VfB erfolgen.

Oder wir fragen mal bei Peter Zwegat an... :evil:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluespirit » Montag, 18.Mai 2009 - 16:37

Starzmann könnte Trainager machen,das er mal bei RT war kann man ihm doch nicht ewig vorwerfen,oder wie schon vorgeschlagen marco Kurz,man muss die Leute halt mal ansprechen
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Montag, 18.Mai 2009 - 19:40

back to Vollmer hat geschrieben:Wiederhole mich jetzt zwar, aber nochmal kurz meiner Meinung:

1.) Schaffen einer grundsätzlichen Basis z.B.: Tradition, Leidenschaft und Charakter zum generellen Mittelpunkt machen
2.) Auswahl von Spielern nur aus der Region anhand der oben genannten Eigenschaften. Immer den Charakter dem Talent vorziehen und zwar konsequent.
3.) Kultur des Fussballs in "reiner Form" schaffen. Größere Fannähe durch den zentralen regionalen Mittelpunkt verstärkt fördern.
4.) durch charakterstarke Mannschaften (bis hinunter zu den Jugendmannschaften) erreiche ich einen Wert, der sich in vierlerlei Hinsicht nutzen lässt.
4.1) Ich finde beispielsweise dadurch leichter Sponsoren (man hat wenigstens ein Alleinstellungsmerkmal welches man verkaufen kann)
4.2) Ich gewinne neue Fans (alle die lügende Schwalbenkönige nicht mehr sehen können).
4.3) Als Erzieher finde ich diese grundsätzliche Vorgehensweise vielleicht so gut, dass ich mein Kind zu den Kickers schicke und nicht zu den Roten.
4.4) Ich gewinne öffentliche Aufmerksamtkeit erziele die sogenannten Mulitplikatoren, und auf dieser Basis entstehen bestimmt sehr viele weiter Ideen die noch keinem bewußt waren. usw

Zusammengefasst. Es muss eine grundsätzlich Ausrichtung der Kickers geben, der man alles unterordnet. Nur dann entsteht Glaubwürdigkeit und ich habe die Möglichkeit einen funktionierenden Vertrieb (Sponsoren), ein funktionierendes Marketing (inkl. PR-Arbeit) und ein funktionierendes Merchandising aufzubauen.
Daran glaube ich 100%


Da ist vieles dran was ich mit unterschreiben würde:

zu 1) da würde ich allerdings die gewünschten Eigenschaften nennen: z.B. auch Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit. Und als erstes würde ich sowas natürlich bei den handelnden Personen vorgelebt wissen.
Es ist als Fan einfach unerträglich Woche für Woche angelogen zu werden!!!!!!!!!

zu 2)eine regionale Festlegung würde ich nicht vornehmen. Die ergibt sich automatisch, allzuviele Brasilianer werden wir
wohl nicht verpflichten können. :wink: Allerdings ist grundsätzlich der Charakter zu prüfen - bloß sollten die "Prüfer" auch selber Charakter haben.

Deiner Zusammenfassung stimme ich zu : Der Fan muss zu 100% wissen, womit er bei den Kickers dran ist.
Oder anders: Wo Kickers draufsteht muss auch Kickers drin sein :!: Leider gibt`s außer der Tradition bei den Kickers nicht`s Stimmiges mehr.
Trotzdem
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Putin » Montag, 18.Mai 2009 - 19:42

Buchwald????????????
Um Gottes Willen, bitte nicht.

Das kann doch ernsthaft keiner wollen!!!!
Quattrex - Nein Danke
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon tobi-svk » Montag, 18.Mai 2009 - 19:53

wie wärs mit jürgen klinsmann als trainer?
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Dude for Bundesjustizminister!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kässpätzle » Montag, 18.Mai 2009 - 20:16

tobi-svk hat geschrieben:wie wärs mit jürgen klinsmann als trainer?


du glaubst ja wohl nicht, daß der freiwillig zu uns kommt... da verdient er doch nix
Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche... (Gustav Mahler)
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon barneygumble » Montag, 18.Mai 2009 - 20:18

tobi-svk hat geschrieben:wie wärs mit jürgen klinsmann als trainer?


Vielleicht macht Ackermann den Manager...?
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -

Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -

Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon stoitschkov » Montag, 18.Mai 2009 - 21:32

kaum mal einige Tage im Urlaub und nicht im Netz und schon geht es hier drunter und drueber. Schlimmer noch, es sieht so aus aus als wird der Verein gegen die Wand gefahren!

auch wenn es in 1.ter Linie um Konzepte und weniger um Namen gehen sollte, ich kann mir nicht verkneifen auch noch einen mehr als geeigneten Kandidaten ins Spiel zu bringen. Jens Todt. Begruendung > er hat mal im Nachbardorf gewohnt und ich kann ihn gut leiden :D :D

Im Ernst, ich glaube natuerlich nicht ernsthaft dass er es machen wuerde, aber wenn ich mir seinen Werdegang anschaue, sowohl als Spieler, als auch v.a. nach der aktiven Karriere > genau so einen Mann braucht der Verein jetzt. Der jetzt wieder mal beschworene regionale Bezug fuehrte schon bei Herrn Zeidler zu nichts.

Aus meiner Sicht muss sich der Verein grundlegend neu aufstellen und ausrichten, ein neuer Trainer, Manager, Sportdirektor oder alles in einem sollte daher von aussen kommen und einen moeglichst breiten Horizont mitbringen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blue Fritz » Montag, 18.Mai 2009 - 21:40

So lange wir einen solchen Nichtskönner wie Eichelbaum als Präsidenten haben brauchen wir uns hier über neue Konzepte
nicht unterhalten! Er hat seine Unfähigkeit deutlich bewiesen und hat immer noch die Unverschämtheit zu glauben
er hält den Laden auf Kurs!
Sorry, aber mit ihm fahren die Kickers zur Hölle!
Jede gute Aktion ist unter ihm zum scheitern verurteilt!
Welcher Sponsor oder fähige Mensch tut sich das an?
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Thomas L. » Montag, 18.Mai 2009 - 22:01

Blue Fritz hat geschrieben:So lange wir einen solchen Nichtskönner wie Eichelbaum als Präsidenten haben brauchen wir uns hier über neue Konzepte
nicht unterhalten! Er hat seine Unfähigkeit deutlich bewiesen und hat immer noch die Unverschämtheit zu glauben
er hält den Laden auf Kurs!
Sorry, aber mit ihm fahren die Kickers zur Hölle!
Jede gute Aktion ist unter ihm zum scheitern verurteilt!
Welcher Sponsor oder fähige Mensch tut sich das an?


Du sprichst mir aus der Seele!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Azulblanco » Montag, 18.Mai 2009 - 22:03

[quote="Blue Fritz"]
So lange wir einen solchen Nichtskönner wie Eichelbaum als Präsidenten haben brauchen wir uns hier über neue Konzepte
nicht unterhalten! ...
Jede gute Aktion ist unter ihm zum scheitern verurteilt!
Welcher Sponsor oder fähige Mensch tut sich das an?
[quote]

Dir ist aber schon klar, dass solche Aussagen gerade jetzt für den Verein nicht günstig sind?
Und nur um den Verein und seine Sponsoren geht es mir im Moment, nicht um das Schicksal von Eichelbaum! Im Moment schreckt das Forum wahrscheinlich mehr Sponsoren, potenzielle Spieler und Trainer ab, als Eichelbaum.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Montag, 18.Mai 2009 - 22:09

Azulblanco hat geschrieben:
Blue Fritz hat geschrieben:So lange wir einen solchen Nichtskönner wie Eichelbaum als Präsidenten haben brauchen wir uns hier über neue Konzepte
nicht unterhalten!
...
Jede gute Aktion ist unter ihm zum scheitern verurteilt!
Welcher Sponsor oder fähige Mensch tut sich das an?[/quote]

Dir ist aber schon klar, dass solche Aussagen gerade jetzt für den Verein nicht günstig sind?
Und nur um den Verein und seine Sponsoren geht es mir im Moment, nicht um das Schicksal von Eichelbaum! Im Moment schreckt das Forum wahrscheinlich mehr Sponsoren, potenzielle Spieler und Trainer ab, als Eichelbaum.


Da würd ich jetzt das Forum in der Strahlkraft aber auch nicht überschätzen :)
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Azulblanco » Montag, 18.Mai 2009 - 22:17

Trotzdem hat geschrieben:
Azulblanco hat geschrieben:
Blue Fritz hat geschrieben:So lange wir einen solchen Nichtskönner wie Eichelbaum als Präsidenten haben brauchen wir uns hier über neue Konzepte
nicht unterhalten!
...
Jede gute Aktion ist unter ihm zum scheitern verurteilt!
Welcher Sponsor oder fähige Mensch tut sich das an?[/quote]

Dir ist aber schon klar, dass solche Aussagen gerade jetzt für den Verein nicht günstig sind?
Und nur um den Verein und seine Sponsoren geht es mir im Moment, nicht um das Schicksal von Eichelbaum! Im Moment schreckt das Forum wahrscheinlich mehr Sponsoren, potenzielle Spieler und Trainer ab, als Eichelbaum.


Da würd ich jetzt das Forum in der Strahlkraft aber auch nicht überschätzen :)


Bevor ich mich in einem Verein in irgendeiner Form engagieren würde, würde ich in jedem Fall schauen, wie man im Verein miteinander umgeht und welche Prognose z. B. im Internet von Insidern des Vereins abgegeben wird. Nach der Durchsicht des aktuellen Forums würde ich von jeglichem Engagement sofort Abstand nehmen! Manches ist schon vereinsschädigend, gerade in dieser sensiblen Phase.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Matze » Montag, 18.Mai 2009 - 22:29

ich würde den einfluss des forums nicht unterschätzen..hier werden zwar sicher keine präsidenten gewählt, aber hier lesen mehr menschen mit, als es manch einer im verein denkt! nicht umsonst schlägt sich die stimme des forums nicht zum ersten mal in den schlagzeilen der presse nieder!

umso trauriger, dass es abgesehen von robin dutt und achim cast kaum ein funktionär verstanden, wie wichtig es ist, forum und fans gezielt einzubinden und das forum konstruktiv als kommunikationsplattform mit und zu den fans zu nutzen!
... jetzt Fansponsor werden und unvergessliche Kickers-Momente erleben. Einzigartig im deutschen Fußball! www.12fuer11.de
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Montag, 18.Mai 2009 - 22:49

Die Vorschläge in diesem Forum sind nicht realisierbar, völlig realitätsfremd und naiv. Meine Meinung...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon all4svk » Montag, 18.Mai 2009 - 23:22

derPeterII hat geschrieben:Die Vorschläge in diesem Forum sind nicht realisierbar, völlig realitätsfremd und naiv. Meine Meinung...


Deine Meinung lass ich Dir selbstverständlich.

Aber meine Meinung zu Deiner: :roll:

Ein Sammelsurium aus all den hier angedachten, teilweise offiziell vorgetragenen -und mit good-will unterstützten- Verbesserungsvorschlägen hätte uns in der Vergangenheit keinen Schritt weiter nach hinten gebracht :!:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon NickTheButcher » Montag, 18.Mai 2009 - 23:49

Putin hat geschrieben:Buchwald????????????
Um Gottes Willen, bitte nicht.

Das kann doch ernsthaft keiner wollen!!!!


Mensch das war doch nur ein Beispiel für jemanden der uns helfen will und einen Namen hat, was wiederum Sponsoren anzieht. Ich kann natürlich auch Klinsmann sagen, oder Sailer, oder Bobic oder oder oder. Es geht doch nicht um einen festen Namen. es geht doch ums Prinzip :roll:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon julian » Dienstag, 19.Mai 2009 - 0:01

all4svk hat geschrieben:
derPeterII hat geschrieben:Die Vorschläge in diesem Forum sind nicht realisierbar, völlig realitätsfremd und naiv. Meine Meinung...

in der Vergangenheit keinen Schritt weiter nach hinten gebracht :!:


Ja aber es geht darum, ob sie für die ZUKUNFT realisierbar sind und uns weiterbringen.

Im nachinein isses nich schwer sachen zu sagen, die vorher gut gewesen wären.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blue Fritz » Dienstag, 19.Mai 2009 - 0:15

Bevor ich mich in einem Verein in irgendeiner Form engagieren würde, würde ich in jedem Fall schauen, wie man im Verein miteinander umgeht und welche Prognose z. B. im Internet von Insidern des Vereins abgegeben wird. Nach der Durchsicht des aktuellen Forums würde ich von jeglichem Engagement sofort Abstand nehmen! Manches ist schon vereinsschädigend, gerade in dieser sensiblen Phase.


Vereinsschädigend ist nicht meine Meinung sondern Das Handeln der Kickers Oberen in den letzten Jahren!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon svk4ever » Dienstag, 19.Mai 2009 - 3:47

Vielleicht gehe ich etwas "off topic" - aber nur mal so ein paar Gedanken...

Liga 4 ist für mich eigentlcih ein völlig indiskutabler Zustand. Der Abstieg aus Liga 2 wurde als "Betriebsunfall" proklamiert und nun kommt der Totengräber des Vereins daher und will mich mit so Quark wie "Mittelfeld in Liga 4" bei der Stange halten... Bullshit! Da hat Dachtel ein attraktiveres Konzept.

Das mag realistisch sein, nur will ich das hören? Oder anders gefragt, motiviert mich das noch ein Ticket für diesen Verein zu lösen? Wir sind mal angetreten mit dem Ansatz uns ein Jahr lang mit Kalibern Burghausen, Eschborn und Oggersheim abzugeben. Jetzt müssen wir uns mit Wehen II und Großaspach abgeben. Das ist schon irgendwo ziemlich geil....

Für mich gibt es zwei Ansätze, die ich mittragen kann:

a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit

b) Neuaufbau - konsequent blau. Einen Verein, der sich personell in Mannschaft und Führung komplett vom Nachbarn abgrenzt hätte selbst in Liga 5 seinen Charme... Nur muss es wirklich konsequent sein. Einmal Rot - niemals mehr blau!

Deshalb bitte auch keine Namen wie Buchwald, Allgöwer oder den unsäglichen wortbrüchigen Bäckerburschen. Das wäre für mich persönlich ein Grund meine Mitgleidskarte zurück zu schicken.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kässpätzle » Dienstag, 19.Mai 2009 - 8:06

So sehe ich es auch...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Ford K » Dienstag, 19.Mai 2009 - 8:10

So neu ist das Ganze allerdings nicht. In der Saison 1994/95 haben wir mal ein Ligaspiel bei den TSF Ditzingen mit 0:3 verloren. Die waren damals das, was heute in etwa Sonnenhof Großaspach ist - nur war das damals noch "3. Liga". Nächste Saison spielt Ditzingen vermutlich wieder Landesliga. Das Phänomen "Dorfverein in höherklassiger Liga" gibt es also schon länger. Dauerhaft erfolgreich sind solche Experimente aber selten, siehe Wehen-Wiesbaden.
Da Paco al Fine? Oder gelingt endlich die Wende?
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Tobi78 » Dienstag, 19.Mai 2009 - 8:20

Vorschläge, Ideen und Anregungen gab es ja auch schon viele bevor das Kind in den Brunnen gefallen war. Nur wollte sie keiner hören bzw. ernst nehmen und das ist das, was ich dem Vorstand übel nehme. Wenn ich mich hinstelle und gute Ratschläge von Fachleuten und Fans (z.B. Arbeitskreis) in den Wind schieße, weil ich glaube, dass ich viel schlauer als diese bin, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich bei solchen Resultaten einiges um die Ohren bekomme.

Natürlich ist es richtig, dass die Führungsriege viel Geld in den Verein gesteckt hat und sicherlich mit bestem Wissen gearbeitet hat. Leider fehlt uns die Qualität, was man nicht mit Engagement ausgleichen kann. Das Hinhalten und Anlügen der Fans und Sponsoren und die lächerliche Aussendarstellung waren absolut nicht tolerierbar und vermeidbar.

Die Frage wird sein, ob die Herrschaften (sofern sie weiter im Amt bleiben werden) endlich von ihrem hohen Roß herabsteigen und nicht weiterhin einen inkompetenten Alleingang nach dem anderen hinlegen? Damit steht und fällt auch die komplette Neuausrichtung des Vereins, wenn diese überhaupt realistisch mit dieser Führungsriege umsetzbar ist!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon De Roque » Dienstag, 19.Mai 2009 - 9:37

Matze hat geschrieben:ich würde den einfluss des forums nicht unterschätzen..hier werden zwar sicher keine präsidenten gewählt, aber hier lesen mehr menschen mit, als es manch einer im verein denkt! nicht umsonst schlägt sich die stimme des forums nicht zum ersten mal in den schlagzeilen der presse nieder!

umso trauriger, dass es abgesehen von robin dutt und achim cast kaum ein funktionär verstanden, wie wichtig es ist, forum und fans gezielt einzubinden und das forum konstruktiv als kommunikationsplattform mit und zu den fans zu nutzen!


Mir persönlich geht es im Grunde auch da drum:
Es ist nicht der Verein von einem Herr Eichelbaum oder einem Herr Lorz oder von sonst irgend jemandem allein. Es ist kein abstraktes Gebilde, dass sich selbst erschaffen hat oder auch kein Machtzentrum, bei welchem wir vor geschlossenen Toren stehen.

Letztendlich ist es nämlich unser aller Verein! Wir gehen zu den Spielen, sind Mitglieder, bringen uns ein, leiden mit, etc. Aktuell ist die Zahl der Anhänger der Kickers sowieso schon ziemlich überschaubar geworden. Mit Wohlwollen geschätzt sind das vielleicht 5000-6000 Menschen, die dem Verein in jeder Zeit zur Seite stehen. Ich bin mir sicher, dass es tausende weitere Sympathisanten des Vereins gibt, aber die kommen halt nur, wenn der Verein Erfolg hat und es wieder interessant ist, sich mit den Kickers zu befassen.

Insofern, wenn wir mit dieser Ideensammlung nur eines erreichen, nämlich gehört zu werden und einfach auch ein Signal zu senden an den aktuellen Vorstand: wir schauen ganz genau hin, was mit unserem Club passiert! Die Kickers sind objektiv betrachtet auch gesellschaftlich und sozial so wichtig, dass es nicht in unserem Interesse sein kann, zu schweigen und aus der Ferne zu beobachten, wie unser Verein mal dort und mal hierhin "geführt" wird, ganz so, welchen Einfall man wieder mal hat.

Selbstverständlich respektiere auch ich die Arbeit unseres Präsidiums bis zu dem Punkt, dass wir sicherlich davon ausgehen können, dass ein Interesse an einer positiven Zukunft der Blauen besteht. Es ist auch aller Ehren wert, dass persönliche Gelder zum Fortbestand investiert werden. Nur gibt das eben nicht das automatische Recht, alles durchgewunken zu bekommen.

Daher: MIT unseren Ideen und MIT unserem Einfluss kann es niemals schlechter werden, egal wie verrückt die Ideen auch sein mögen. Aussergewöhnliche Situationen (und ich gehe davon aus, dass ist eine!) fordern immer keine Tabus im Denken, zumindest ist das meine Meinung. Und wenn man nur nachher weiß, was eben nicht geht, damit man die realsitischern Szenarien rausfiltern kann.

Ich hoffe, dass wir es zukünftig im Club schaffen, gemeinsam(er) vorzugehen. Jeder kann nur von jedem profitieren. Vielleicht ist es jetzt ein guter Zeitpunkt, nochmal einen Versuch zu starten.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon (weiß)blaues Blut » Dienstag, 19.Mai 2009 - 9:56

@de Roque
unterschreibe ich zu 100%. Sehr guter Beitrag :!:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Dienstag, 19.Mai 2009 - 9:58

Will meine oben angeführte Meinung mal begründen:

Kein Mensch hat (vor allem in Zeiten der Krise) was zu verschenken. Weder Ex-Kickersleute noch Sponsoren. Die Kickers brauchen einen Sponsor, der eine persönliche Verbindung zu den Kickers hat. Aus Werbeaspekten wäre es nur dann sinnvoll, wenn ein Sponsor den Verein wieder nach oben bringen würde. Doch wieso? In der Region gibt es so viel Konurrenz: Steelers Bieitgheim, Frisch Auf Göppingen, Rhein-Neckar Löwen, TSG Hoffenheim, KSC, VfB, Freiburg, EnBW Ludwigsburg. Da sehe ich keine Chance, einfach mal eben irgendwelche Sponsoren an Land zu ziehen. Viele sagen das so einfach und können sich glaube ich gar nicht vorstellen, wie schwer das Ganze ist. Was das Engagement ehemaliger Kickersleute bringt, sollte mittlerweile jedem klar sein. Nachdem Sundermann und Kelsch nur wie Falschgeld rumgerannt sind, will jetzt jeder noch so Leute holen? Hochkaräter wie Klinsi oder Bobic wollen doch nix von uns. Stattdessen holt mal Leute wie Sebescen oder so etwas. Es wurde also gemacht, was viele fordern, und das war nicht gut in den Augen der meisten. Und was jetzt? Das ist eine Doppelmoral sondergleichen.

Bei den Kickers auf die Sympathie oder das Außenseiterimage eine FC St. Pauli zu setzen ist naiv. Die Kickers sind für normale Fußballinteressierte sympathisch, aber keineswegs Kult, auch wenn sich das bei uns viele einreden. Wir sind nichts mehr besonderes für Außenstehende, wir müssen uns genau so behaupten wie Heidenheim oder Ulm.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon McVillager » Dienstag, 19.Mai 2009 - 10:03

Ich bin der Meinung dass im Verein zum Teilen schon sehr gut gearbeitet wird. Zum Beispiel in der U23 und trotz aller begrenzten Mittel bei den übrigen Nachwuchsmannschaften. Warum das funktionierende Konzept bei U23 nicht nach oben in die erste Mannschaft ziehen? Wir benötigen in unserem Vorstand mehr Fußballkompetenz, die ist momentan einfach zu begrenzt vorhanden. Dazu die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, sprich auch gut gemeinte Ratschläge von den Fans nicht nur aufzunehmen sondern auch umsetzen zu wollen. Kommunikation und Transparenz sind Schlagworte, die im Verein fehlen. Daher braucht sich niemand seitens des Vorstandes beschweren, dass trotz großem persönlichem finanziellen Engagement null Vertrauen bei den Fans und möglicherweise bei den Sponsoren herrscht.

Fußballkompetenz bekommen wir nur wenn wir im Verein tätige Personen mit mehr Kompetenzen ausstatten und zusätzlich verprellte Ex-Blaue zurück ins Boot holen. Erster Ansprechpartner hierfür wäre für mich Ralf Vollmer, aber auch Ralf Forster, Bernd Schindler und wie sie alle heißen. Mit diesen Ex-Blauen kann ein funktionierendes Scouting-System über die komplette Region aufgebaut werden und unser Nachwuchsmodell gepusht werden. Mit Personen im Verein meine ich z. B. Björn Hinck und Zoltan Sebescen. Das sind Fußballexperten und überzeugte Blaue. Man muss sie nur mal loslassen. Und zusätzlich brauchen wir einen echten Profi in Sachen Sponsorenaquise. Hier denke ich mittlerweile an einen Mann wie Rüdiger Lamm, man möge mir verzeihen. Ein solcher Mann kostet zwar erst einmal sehr viel Geld, der finanziert sich im Normalfall aber von selbst. Mit entsprechenden Verträgen mit Erlösbeteiligungen hat auch ein solcher Mann genügend Motivation Geld ranzuschaffen.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Dienstag, 19.Mai 2009 - 10:08

Das Konzept "Jugendspieler in die erste Mannschaft" funktioniert doch einwandfrei. Der beste Spieler dieses Jahr kommt aus der eigenen Jugend und vor zwei Jahren kam mehr als die Hälfte der Spieler aus der Jugend selbst, wo man mit Dutt zwei mal in Folge einen einstelligen Tabellenplatz erreichen konnte.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Hafenmeister » Dienstag, 19.Mai 2009 - 10:37

derPeterII hat geschrieben:Das Konzept "Jugendspieler in die erste Mannschaft" funktioniert doch einwandfrei. Der beste Spieler dieses Jahr kommt aus der eigenen Jugend und vor zwei Jahren kam mehr als die Hälfte der Spieler aus der Jugend selbst, wo man mit Dutt zwei mal in Folge einen einstelligen Tabellenplatz erreichen konnte.


bei der klammen Kasse wird den Kickers wohl auch nichts anderes übrig bleiben. Solange man den einen oder anderen Leitwolf hat, der in schwierigen Situationen die Jungen führen kann, könnte das auch gut klappen. Nur mit jugendlichen Hurra sicher nicht.
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