Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon McVillager » Dienstag, 19.Mai 2009 - 11:25

Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch einmal an die letzten großartigen Vereinserfolge erinnern. Pokalfinale 1987 und Aufstieg in die Bundesliga 1988. Dies wurde durch jahrelanges Aufbauen und Umsetzen eines Jugendkonzepts erreicht. Seite der A-Jugendmeisterschaft 1979 wurden konsequent auf Spieler aus der eigenen Jugend gesetzt. Mit Spielern wie Ralf Vollmer, Bernd Schindler, Dieter Finke oder Niels Schlotterbeck aus der eigenen Jugend oder aus der Region sowie Leistungsträger von Außen wie Kurtenbach, Kmiecik oder Grabosch wurde der Aufstieg erreicht. Das hat zwar gedauert, aber es hat funktioniert. Und das ist das entscheidende. Erst mit dem Bundesligaabenteuer wurde nach und nach der eigene Nachwuchs vergessen und Spieler von außerhalb der Region bestimmten die Spielerkader der ersten Mannschaft. Die Talente aus der 90er Jugendpokalsiegermannschaft z. B. haben erst über Umwege den Sprung zur ersten Mannschaft geschafft (Lösch, Bobic), diese hätte man von Anfang an selbst hochziehen müssen. Erst 1999 mit Feichtenbeiner und dem Regionalkonzept und riesigen Finanzlöchern hat man sich wieder auf die eigene Jugend besinnt.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jokkael » Dienstag, 19.Mai 2009 - 14:54

Anonymer User hat geschrieben:[...]
Oder wir fragen mal bei Peter Zwegat an... :evil:

Au ja, dann haben wir wenigstens nochmal bundesweite Aufmerksamkeit; das könnte man dann ja über mehrere Folgen laufen lassen als "Peter Zwegat, sein schwerster Fall" oder so... :lol:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Bluebyte » Dienstag, 19.Mai 2009 - 15:04

Für mich stehen folgende Punkte als gangbarer Weg einer Konsolidierung.

1. Der Präsident glänzt durch Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Engagement. Er agiert eher im Hintergrund als vor der Kamera. Er ist keinesfalls ein Geldesel der Finanzlöcher aus der Privatschatulle stopft. Nachhaltiges wirtschaften steht an erster Stelle. Ein möglicher Abstieg ist eine reale Situation die auch in Kauf genommen wird (siehe Freiburg), anstatt sinnlose Notverpflichtungen zu tätigen. Man wirft kein gutes Geld schlechtem hinterher. Vor allem nicht Believe-in-Blue Gelder.

2. Trainer und Manager sind eine Person. Er muss ein Konzept verstehen, mit dem eigene Jugendspieler für den Profibereich aufgebaut werden. Neuverpflichtungen sind äußerst sparsam und nur bei einer signifikanten Verstärkung zu tätigen.

3. Der Jugendbereich bekommt wieder II.Mannschaften, A-Jugend Spieler werden öfters bei der ersten Mannschaft eingesetzt, um Erfahrungen zu sammeln und frischen Wind zu bringen.
Physische Voraussetzungen wie Körpergröße sind ebenso wichtig wie die spielerischen Fähigkeiten.

4. Geld aus Fanprojekten wird ausschliesslich dem Jugendbereich zugeführt. Talente aus der Region müssen die Kickers wieder als Alternative zum VfB oder Hoffenheim wahrnehmen.

5. Langfristige Verträge mit Spielern müssen wieder zunehmen. Identifikationsfiguren müssen langfristig an dem Verein gebunden werden.

6. Fan-Initiativen wie z.B. aus dem Forum werden aktiv in Anspruch genommen und die Ergebnisse öffentlich publiziert. Hier steckt enormes Potential ehrenamtlichen Arbeitens für die Kickers.

7. Ehrlicher Sport auf dem Rasen wird auch weiterhin > 2000 Zuschauer bescheren. In Zeiten der Abzocker-Mentalität in der Gesellschaft lechzen die Menschen doch wieder nach echten Vorbildern und Transparenz.

Die Kickers könnten so etwas ab sofort bieten!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jubi » Dienstag, 19.Mai 2009 - 15:48

Vorab: Es geht mir hier nicht um Mitleid, Gönnerhaftigkeit oder unerwünschte Klugscheisserei und wer dennoch darüber im Zweifel ist, möge sich meine wenigen früheren Beiträge hier ansehen und danach urteilen. Gut, ich bin, ich bekenne es freimütig, eine Lampe, allerdings eine, dessen Bruder stets ein Blauer war und der demzufolge, aller natürlichen temporären Frozzelei zum Trotz, stets neben dem "entweder oder" auch ein "nebeneinander" gesehen hat. Wie alldem auch sei, interessiert es mich brennend, wann es den Kickers endlich gelingt in die Erfolgsspur oder zumindest die Konsolidierungsphase zurückzufinden.

Die hier im Forum gemachten Vorschläge sind fast allesamt diskutabel und des Nachdenkens an anderer Stelle wert. Um im einzelnen Stellung zu nehmen, fehlt mir naturgemäß der wirkliche Einblick. Worauf ich hinauswill, ist lediglich eine einzige Frage, die ich mir stelle, nämlich die, ob die rigorose Abgrenzung zum ungeliebten Nachbarn gerade jetzt wirklich hilfreich wäre. Ganz im Gegenteil meine ich, daß eine Art Kooperation, in welchen Formen auch immer, den Kickers durchaus dabei helfen könnte, möglichst rasch die dringend benötigten Finanzmittel zu beschaffen, um den Verein endlich seiner Altlasten zu entledigen. Ganz klar ist für mich: Alleine schafft ihr es nicht! Schon gar nicht in kurzer Zeit und Zeit habt ihr nicht. Nicht in Liga 4 oder 5, denn je länger der Verein in der Anonymität dahindümpelt, umso geringer sind die Aussichten jemals wieder nach oben zu kommen.

Wieso ist Zeit kostbar? Ein Beispiel unter vielen: Wirklich talentierte Jugendspieler werden künftig wohl kaum zu den Kickers kommen, genz einfach, weil sie die ruhmreichen Zeiten mit Pokalfinale und Bundesliga im Hier und Jetzt einfach nicht mehr interessiert. Die Vergangenheit interessiert nicht die Bohne, es zählen schlicht Erfolgs- und damit auch Verdienstaussichten. Bleiben die Kickers auf der Ebene von Reutlingen, Großaspach, Ulm oder gar tiefer, wird der sonst recht ergiebige Brunnen im direkten Umfeld versiegen. Für Tradition und vergangenen Ruhm kann sich kein Verein etwas kaufen, schon gar nicht in den Ligen 4 oder 5.

Ich verstehe ja zum Teil den stolzen Trotz und durchaus schwäbischen Sinn für Widerstand und "jetzt erst recht" aber inwiefern soll eine strikte Abgrenzung zum "jenseitsufrigen Goliath", gerade jetzt, zur bitter nötigen, vor allem finanziellen, Gesundung des Vereins beitragen? Ich würde ganz im Gegenteil, gerade jetzt, in bestimmten Bereichen eine partielle Zusammenarbeit anstreben, die natürlich sensibelst auf das jeweilige Vereinsbewußtsein und das Selbstverständnis der beiden Partner Rücksicht nimmt. Wie so etwas aussehen könnte, weiß ich nicht und es ist ja auch nicht meine Aufgabe das Wann, Wie oder Wo zu durchdenken. Ich persönlich möchte nur ein Warum nicht in die Runde werfen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon McVillager » Dienstag, 19.Mai 2009 - 15:53

Eine Zusammenarbeit zwischen Rot und Blau wird es nicht geben. Ansonsten laufe ich als Dunkelblauer davon.

Wo sollen wir durch eine Zusammenarbeit profitieren? Als Farmteam des VfB etwa? Die U23 des VfB spielt eine Liga über uns, warum sollten die junge Spieler zu uns schicken? Lass mal.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Anonymer User » Dienstag, 19.Mai 2009 - 16:08

Ganz davon abgesehen, dass ich in diesem Anbandeln eines der Grundübel in unserem Verein sehe... welches Interesse sollte der VfB haben, dass der nahe Nachbar wiedererstarkt?! Mir will beim besten Willen kein plausibler Grund einfallen.

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten. An die Arbeit!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon hiblaupositiv » Dienstag, 19.Mai 2009 - 16:14

die Kooperation zwischen einem Großen und einem Kleinen sieht in der Regel so aus, dass sich der Große preisgünstig an den Talenten des Kleinen bedient und dafür der Kleine die abgehalfterten B-Spieler des Großen mittrainieren lassen darf.

Null Bock, und mit denen schon gar nicht.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon hobbesblau » Dienstag, 19.Mai 2009 - 16:16

Jubis Beitrag hat was für sich aber ich glaube nicht, dass das der richtige Weg ist. Vor allem gefällt mir der Gedanke nicht von den Unaussprechlichen abhängig zu sein.

Mit einer solchen Annäherung würde man auch - zumindest teilweise - die eigene Identität aufgeben. Die Kickers müssen aus meiner Sicht dafür stehen anders zu sein, nicht der kleine Bruder, nicht die sympathische Alternative, sondern einfach anders. Warum sollte man dann noch zu den Kickers gehen, als quasi Unaussprechliche III.

Mit welchen Attributen das Anderssein besetzt und dargestellt werden soll ist erst die nächste Frage; Vorschläge hierzu gibt es ja bereits einige im Forum.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon dr.morni » Dienstag, 19.Mai 2009 - 18:26

svk4ever hat geschrieben:a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit.

:!: :!: :!: :!: ... denn wenn sich in der RL oder sogar OL erst mal ab der 2. Saison der Alltagstrott einstellt kommst du NIE WIEDER hoch... ich gehe nach wie vor davon aus daß man in der 1. RL-Saison den Zuschauerschnitt von +/- 3500 halten könnte denn wenn sich so viele Leute das Gegurke als Tabellenletzter in dieser Runde regelmäßig angetan haben dann kommen die auch nächste Saison wieder wenn (zwingend) attraktiverer + erfolgreicher Fußball geboten wird.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon kämpfer » Dienstag, 19.Mai 2009 - 19:27

also eine zusammenarbeit mit dem vfbäh halte ich auch nicht für gut. lieber auf talente aus der region setzen, wenn die noch kommen. es wäre schon besser, wenn man auf die eigenen stärken setzen würde.vielleicht auch die regionale verwurzelung betonen und das nette, familiere.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon * * * - k & k & k » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:06

dr.morni hat geschrieben:
svk4ever hat geschrieben:a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit.

:!: :!: :!: :!: ... denn wenn sich in der RL oder sogar OL erst mal ab der 2. Saison der Alltagstrott einstellt kommst du NIE WIEDER hoch... ich gehe nach wie vor davon aus daß man in der 1. RL-Saison den Zuschauerschnitt von +/- 3500 halten könnte denn wenn sich so viele Leute das Gegurke als Tabellenletzter in dieser Runde regelmäßig angetan haben dann kommen die auch nächste Saison wieder wenn (zwingend) attraktiverer + erfolgreicher Fußball geboten wird.


Auch ich befürchte, daß die Alternative zum sofortigen Wiederaufstieg nur heißt: auf Jahre hinaus im Regionalliga-Niemandsland zu versinken (oder noch tiefer...). Die Frage ist nur: besteht denn überhaupt der Hauch einer Chance, einen sofortigen Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen? Dazu müßte man vermutlich einen Etat von mindestens 3-4 Mio. auf die Beine bringen, also eher mehr als in der aktuellen Katastrophen-Saison. Mit dem jetzigen Kader - und billig war der ja auch nicht gerade - würde wir auch in der Regionalliga wahrscheinlich öfter verlieren als gewinnen... Wo sollte aber das Geld herkommen für einen solchen Alles-oder-Nichts-Etat?? Wenn die Möglichkeit bestünde, irgendwo mindestens 2 Mio. geliehen zu bekommen und einzig und allein auf Wiederaufstieg oder eben Insolvenz zu spekulieren, wäre ich ja dafür, es zu riskieren; aber das Geld für eine konkurrenzfähige Mannschaft wird wohl kaum aufzutreiben sein. (Zudem werden wir wohl eine zu 70-80% neu zusammengemischte Mannschaft bekommen, bei der ungeachtet der erhofften Qualität einige Anlaufschwierigkeiten zu erwarten sind...) Mit einem realistischen Etat hingegen, also ca. 1,5 Mio., wovon derzeit die Rede ist, müßte man schon Riesenglück haben, daß dabei ein Team entsteht, das oben mitspielen kann. Es bleibt wohl im Moment nicht viel übrig als eben zu hoffen, daß der den Etatmöglichkeiten angepaßte Kader für nächste Saison sensationell einschlägt oder daß halt im Lauf der nächsten 1-2 Jahre plötzlich doch noch ein potenter Geldgeber einsteigt. Viel Hoffnung ist das nicht, ich weiß... Aber daß es ganz schwer wird, auch nur wieder in die 3. Liga hochzukommen, ist ja bekannt.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:14

dr.morni hat geschrieben:
svk4ever hat geschrieben:a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit.

:!: :!: :!: :!: ... denn wenn sich in der RL oder sogar OL erst mal ab der 2. Saison der Alltagstrott einstellt kommst du NIE WIEDER hoch... ich gehe nach wie vor davon aus daß man in der 1. RL-Saison den Zuschauerschnitt von +/- 3500 halten könnte denn wenn sich so viele Leute das Gegurke als Tabellenletzter in dieser Runde regelmäßig angetan haben dann kommen die auch nächste Saison wieder wenn (zwingend) attraktiverer + erfolgreicher Fußball geboten wird.


Entschuldigung - den Schnitt würd ich maximal bei 1500 ansetzen und das ist schon hochgegriffen.
Lieber mal mit 1000 rechnen und ein weiteres Grottenjahr einrechnen.
Das ist die Realität - ich lass mich gerne aber auch mal positiv überraschen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Matze » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:16

Es ist schon etwas schade, für einen wirklichen aufbruch bedarf es einer wirklichen aufbruchstimmung für zusätzlich Fans und Sponsoren! Und genau hier sind wir an einem Punkt an dem die ganze Geschichte hinkt: Bei vielen im Umfeld hat das Vertrauen in die Führungscrew die letzten Wochen ziemlich gelitten.

Ansatzpunkt für mich: auch die jetzige Vereinsführung muss endlich aus ihrem Elfenbeinturm herauskommen und versuchen alle Akteure, die den Kickers in der jetzigen Situation helfen könnten an einen Tisch zu bekommen.

Nur auf dieser Grundlage ließe sich wirklich etwas reissen! Vielfach hervorgebrachte Unterstützungsangebote (Joe Bauer, Private Hochschule und viele Einzelpersonen -> teilweise mit ganz konkreten Projektideen) liegen derzeit unbearbeitet in den Schubladen der Geschäftsstelle.

Zeit es endlich anzugehen :!:
... jetzt Fansponsor werden und unvergessliche Kickers-Momente erleben. Einzigartig im deutschen Fußball! www.12fuer11.de
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:24

svk4ever hat geschrieben:Vielleicht gehe ich etwas "off topic" - aber nur mal so ein paar Gedanken...

Liga 4 ist für mich eigentlcih ein völlig indiskutabler Zustand. Der Abstieg aus Liga 2 wurde als "Betriebsunfall" proklamiert und nun kommt der Totengräber des Vereins daher und will mich mit so Quark wie "Mittelfeld in Liga 4" bei der Stange halten... Bullshit! Da hat Dachtel ein attraktiveres Konzept.

Das mag realistisch sein, nur will ich das hören? Oder anders gefragt, motiviert mich das noch ein Ticket für diesen Verein zu lösen? Wir sind mal angetreten mit dem Ansatz uns ein Jahr lang mit Kalibern Burghausen, Eschborn und Oggersheim abzugeben. Jetzt müssen wir uns mit Wehen II und Großaspach abgeben. Das ist schon irgendwo ziemlich geil....

Für mich gibt es zwei Ansätze, die ich mittragen kann:

a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit

b) Neuaufbau - konsequent blau. Einen Verein, der sich personell in Mannschaft und Führung komplett vom Nachbarn abgrenzt hätte selbst in Liga 5 seinen Charme... Nur muss es wirklich konsequent sein. Einmal Rot - niemals mehr blau!

Deshalb bitte auch keine Namen wie Buchwald, Allgöwer oder den unsäglichen wortbrüchigen Bäckerburschen. Das wäre für mich persönlich ein Grund meine Mitgleidskarte zurück zu schicken.


Da bin ich in vielem einig !
Allerdings bevorzuge ich den radikal realistischen Ansatz und kein an die Wand fahren des Vereins.
Das erleben wir zur Zeit zur Genüge. Eichelbaum sei Dank.
Mir ist dein Gedanke b) wichtig - die Ausrichtung als konsequent blaue Alternative zu dem roten "Pack".
Und da sind mir die genannten Fremdgänger nicht nur suspekt, sondern auch herzlich unwillkommen.
Die Kickers sind nur dann eine Alternative, wenn und da wiederhole ich mich nochmals bei den Blauen
Kickers nicht nur draufsteht, sondern auch drin ist - und zwar in Führung, Mannschaft und Fans.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon * * * - k & k & k » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:32

Matze hat geschrieben:Es ist schon etwas schade, für einen wirklichen aufbruch bedarf es einer wirklichen aufbruchstimmung für zusätzlich Fans und Sponsoren! Und genau hier sind wir an einem Punkt an dem die ganze Geschichte hinkt: Bei vielen im Umfeld hat das Vertrauen in die Führungscrew die letzten Wochen ziemlich gelitten.


Keine Frage, daß das Vertrauen extrem in Mitleidenschaft gezogen worden ist!! Zumal wenn man zur Stunde schon wieder die neuesten Schlagzeilen liest (Kicker: "Dirk Eichelbaum, Präsident des Drittligisten Stuttgarter Kickers, hat sich bei den Liga-Konkurrenten für die Inanspruchnahme eines DFB-Kautionsfonds entschuldigt.") Mit neuen Gesichtern, die zugleich auch neue Köpfe sein müßten, stünden wir bestimmt besser da, als das jetzt der Fall ist. Aber solange eine neue Führungscrew nicht in Sicht ist, müssen wir mit den bisherigen Leuten zurechtkommen und hoffen, daß der Schaden sich insoweit in Grenzen halten läßt, daß wir überhaupt unter halbwegs vernünftigen Bedingungen in der Regionalliga starten können. Das Chaos, das ein sofortiger Rücktritt auslösen würde, wäre wohl der absolute Horror bzw. der sofortige Absturz in die Oberliga...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon dr.morni » Dienstag, 19.Mai 2009 - 20:42

* * * - k & k & k hat geschrieben:
dr.morni hat geschrieben:
svk4ever hat geschrieben:a) Aggressives Alles oder nichts... Sofortiger Wideraufstieg auch auf die Gefahr hin den Verein endgültig an die Wand zu fahren... Ob ich jetzt zwei oder drei Jahre in Liga vier rumdümple bevor die Lichter ausgehen ist Wurscht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Bedeutugslosigkeit.

:!: :!: :!: :!: ... denn wenn sich in der RL oder sogar OL erst mal ab der 2. Saison der Alltagstrott einstellt kommst du NIE WIEDER hoch... ich gehe nach wie vor davon aus daß man in der 1. RL-Saison den Zuschauerschnitt von +/- 3500 halten könnte denn wenn sich so viele Leute das Gegurke als Tabellenletzter in dieser Runde regelmäßig angetan haben dann kommen die auch nächste Saison wieder wenn (zwingend) attraktiverer + erfolgreicher Fußball geboten wird.


Auch ich befürchte, daß die Alternative zum sofortigen Wiederaufstieg nur heißt: auf Jahre hinaus im Regionalliga-Niemandsland zu versinken (oder noch tiefer...). Die Frage ist nur: besteht denn überhaupt der Hauch einer Chance, einen sofortigen Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen? Dazu müßte man vermutlich einen Etat von mindestens 3-4 Mio. auf die Beine bringen, also eher mehr als in der aktuellen Katastrophen-Saison. Mit dem jetzigen Kader - und billig war der ja auch nicht gerade - würde wir auch in der Regionalliga wahrscheinlich öfter verlieren als gewinnen... Wo sollte aber das Geld herkommen für einen solchen Alles-oder-Nichts-Etat?? Wenn die Möglichkeit bestünde, irgendwo mindestens 2 Mio. geliehen zu bekommen und einzig und allein auf Wiederaufstieg oder eben Insolvenz zu spekulieren, wäre ich ja dafür, es zu riskieren; aber das Geld für eine konkurrenzfähige Mannschaft wird wohl kaum aufzutreiben sein. (Zudem werden wir wohl eine zu 70-80% neu zusammengemischte Mannschaft bekommen, bei der ungeachtet der erhofften Qualität einige Anlaufschwierigkeiten zu erwarten sind...) Mit einem realistischen Etat hingegen, also ca. 1,5 Mio., wovon derzeit die Rede ist, müßte man schon Riesenglück haben, daß dabei ein Team entsteht, das oben mitspielen kann. Es bleibt wohl im Moment nicht viel übrig als eben zu hoffen, daß der den Etatmöglichkeiten angepaßte Kader für nächste Saison sensationell einschlägt oder daß halt im Lauf der nächsten 1-2 Jahre plötzlich doch noch ein potenter Geldgeber einsteigt. Viel Hoffnung ist das nicht, ich weiß... Aber daß es ganz schwer wird, auch nur wieder in die 3. Liga hochzukommen, ist ja bekannt.

Da wären wir dann wieder beim Thema Geldgeber / Sponsoren: Ich kann mir nicht vorstellen dass irgendein Sponsor Interesse daran Kohle dafür abzustecken daß man ohne Publicity in den Niederungen der RL oder OL rumkrebst. Da sollte man doch lieber versuchen Sponsoren mit der klaren Vorgabe WIEDERAUFSTIEG zu gewinnen / zu halten. Sollte das nicht gelingen muss man sich eben dann doch mit Plan B abfinden und in den kommenden Runden ganz kleine Brötchen zu backen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jürgen K. » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 0:59

Zunächst muss man genau wissen was man will. Die Kickers müssen eine Nische finden.

Ich werde die Kickers nur noch unterstützen, wenn es zu einer kompletten Umgestaltung des Vereines kommt.
Ich möchte junge im Verein gut ausgebildete Spieler sehen, die über die Kickers nach oben kommen möchten.
Dadurch ist es erforderlich, die Trainer und Spieler der Jugendmannschaften volle Unterstützung bekommen.
Es kann nicht sein, dass beispielsweise ein Torwarttalent die Kickers in Richtung Greuther Fürth II verläßt, nur weil er keinen Fahrtkostenzuschuss und regelmäßig Torwarthandschuhe zur Verfügung gestellt bekommt.

Mir ist die Ligazugehörigkeit erstmals zweitrangig. Ich möchte, dass es wieder Spass macht zu den Kickers zu gehen.
Lieber in der Oberliga unter den ersten 6 Mannschaften, wie am Tabellenende der Regionalliga rumeiern.
Mit dem Stamm aus der Kickers II und ein paar Spieler aus der Kickers I müßte dies durchaus realisierbar sein.

Die Regionalliga ist nicht finanzierbar und wer vom Wiederaufstieg träumt ist ein Träumer!!!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mr Achim Day » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 1:32

Jürgen K. hat geschrieben:Es kann nicht sein, dass beispielsweise ein Torwarttalent die Kickers in Richtung Greuther Fürth II verläßt, nur weil er keinen Fahrtkostenzuschuss und regelmäßig Torwarthandschuhe zur Verfügung gestellt bekommt.

Mir ist die Ligazugehörigkeit erstmals zweitrangig. Ich möchte, dass es wieder Spass macht zu den Kickers zu gehen.
Lieber in der Oberliga unter den ersten 6 Mannschaften, wie am Tabellenende der Regionalliga rumeiern.
Mit dem Stamm aus der Kickers II und ein paar Spieler aus der Kickers I müßte dies durchaus realisierbar sein.

Die Regionalliga ist nicht finanzierbar und wer vom Wiederaufstieg träumt ist ein Träumer!!!


Wir hatten bei Jens Grahl keine Chance. Der bekam noch in der Jugend von Fürth das an Kohle, was er bei uns nicht einmal als zweiter Torwart verdient hätte. Das Thema mit den Handschuhen war von Papa Grahl etwas überstrapaziert worden.

Was den Rest angeht, stimme ich Dir voll zu.

Das Problem aber bleibt: Für ein solides Nachwuchskonzept benötigen wir Kohle. Sonst werden wir allenfalls im Jugendbereich die Chance haben, mit einigem Glück im Fahrstuhl zu sein, bis andere aus dem höheren Bereich (FSV, Wehen, Ingoldstadt etc.) nachgerüstet haben. Dann wären wir da auch nur noch regional eine Mittelgröße.

Meines Erachtens müsste man sich das Modell Fortuna Köln mal anschauen. Da gibt es doch einen, der uns etwas mehr darüber erzählen kann.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Steinenberger » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 8:33

Im Prinzip muss man die Kickers mit anderen Vereinen vergleichen, die in einer Region die Nummer 2 hinter einer klaren Nummer 1 sind. Der Großraum Stuttgart kann man von der Einwohnerzahl her mit Hamburg, Hannover, München, Köln oder Frankfurt vergleichen. Den FC St. Pauli und 60 München dienen sicherlich nicht als Beispiel, da diese Vereine sogar bundesweit eine gewisse Marke darstellen. Bleibt Hannover, Frankfurt und Köln. Die Nummer 2 in Hannover (auch einige Jahre Zweitligist), der SV Arminia Hannover ist völlig in die Bedeutungslosigkeit abgetaucht, das als warnendes Beispiel für die Blauen. Ein gutes Beispiel, wie es auch laufen kann/könnte ist aber der FSV Frankfurt. Vor ein paar Jahren war eigentlich klar, dass die nie wieder in die zweite Liga kommen und jetzt sind sie dort und werden sich vermutlich sogar retten. Von den Sponsoren her haben die sicher keine bessere Ausgangslage, die zweite Mannschaft von denen spielt meines Wissens tiefer als die der Blauen. Irgendwas müssen die in den letzten Jahren aber sehr gut gemacht haben - ein nicht zu unterschätzender Vorteil dürfte die Kontinuität auf der Trainerposition mit Thomas Oral sein. Ich denke jedenfalls, dass das Konzept des FSV auch eines für die Blauen sein könnte um mittelfristig wieder ab und an höherklassig zu spielen.
Das Konzept Fortuna Köln. Da muss man mal abwarten, ob es so funktionieren wird, wie alles geplant ist. Für mich ist da nur noch wenig übrig, was den Klub früher ausgemacht hat. Im Prinzip ist dieses Konzept wirklich beliebig auf jeden Klub anwendbar, wäre nicht so das, was ich mir für die Kickers wünschen würde.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 9:13

@ Steinenberger: Ein Blick auf Wikipedia genügt, um deine Aussage bezüglich des FSV Frankfurt zu widerlegen :wink: :

Der FSV Frankfurt konnte zudem neue Sponsoren wie Hyundai oder die Frankfurter Volksbank gewinnen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blaues Stuttgart » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 11:28

Nein tut es nicht. Sie haben sogar noch eine schlechtere Ausganglage gehabt mit noch mehr Profivereinen in der Gegend. Das ist Fakt.
Die zitierten Sponosren sind nur ein Beweis dafür, dass sie aus ihrer Situation mehr gemacht haben. Sie haben es eben geschafft trotzdem solche Sponsoren für sich zu gewinnen und nciht immer nur nach Ausreden gesucht. Sie haben eigentlich noch größerer Konkurrenz um Sponsoren als wir...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mario S » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 11:48

Blaues Stuttgart hat geschrieben:Nein tut es nicht. Sie haben sogar noch eine schlechtere Ausganglage gehabt mit noch mehr Profivereinen in der Gegend. Das ist Fakt.
Die zitierten Sponosren sind nur ein Beweis dafür, dass sie aus ihrer Situation mehr gemacht haben. Sie haben es eben geschafft trotzdem solche Sponsoren für sich zu gewinnen und nciht immer nur nach Ausreden gesucht. Sie haben eigentlich noch größerer Konkurrenz um Sponsoren als wir...

:!: :!: :!:
Vor allem diese besagten Ausreden bezüglich Sponsorenfindung kann keiner mehr hören...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Steinenberger » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 13:13

Natürlich haben die Sponsoren, aber es muss doch auch ein Konzept da gewesen sein, sonst hätten Hyundai da auch nicht mitgemacht. Frankfurter Volksbank? Na ja, sowas ähnliches sollte doch in Stuttgart auch möglich sein. Ich glaube halt, dass man die Ausgangsposition des FSV schon mit der der Blauen vergleichen kann - dass sich auch bei den Blauen was tun muss, wie es das auch beim FSV getan hat, ist natürlich Grundvoraussetzung.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 21:43

Kann ich nicht beipflichten. Wir haben attraktivere Vereine in der Region (vor allem in anderen Sportarten) als Frankfurt. In Frankfurt selbst gibt es noch die Footballer und eventuelle noch die Opel Skyliners beim Basketball. Die restliche Konkurrenz (Siegen, Kassel) ist eher zu vergleichen wie bei uns Reutlingen oder Aalen... Frankfurt hatte einfach Glück.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blaues Stuttgart » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 21:51

Dzu weißt schon, dass Frankfurt in der Gegend noch viel mehr Konkurrenz hat und da ein paar Städte direkt nebeneinander sind, teilweise deutlich näher als Ludwigsburg an Stuttgart ist :wink: (Mainz 05, Wehen, Offenbach, Darmstadt 98, direkt damals noch Galaxy welches es schon länger nicht mehr gibt :wink: , die Lions und in anderen Profisportarten gibt es hier in der gegend noch einiges mehr).
Zudem hatte Frankfurt nicht nur Glück, die haben von der Oberliga aus ihre Sponsoren mit einem Konzept überzeigt, welches für ein paar Jahre lang ausgelegt war. Kam nicht von Heute auf Morgen einfach so. Die haben das schon jahrelang probiert und nie locker gelassen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 22:40

Hm. Hinter Wehen stand auch ein Großsponsor. Darmstadt ist ja so wie Kassel oder Siegen. Mainz ist für sich schon eine Großstadt, Offenbach ein noch größerer Traditionsclub als wir. Würde die Situation eher mit der in Bayern vergleichen. Da ist die Situation viel ähnlicher. Ingolstadt, Nürnberg, Augsburg, Fürth, Burghausen, Regensburg, Unterhaching etc. Und siehe da. Auch dort gibt es zwei Vereine wie Reutlingen und Stuttgart: nämlich BGH und Regensburg.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blaues Stuttgart » Mittwoch, 20.Mai 2009 - 22:48

Also sorry, da wirds jetzt echt lächerlich. Innerhalb Frankfurts gibt es schon duetlich mehr Vereine als in Stuttgart. Soll zudem auch noch recht erfolgreich Frauenfußball gespielt werden.
Zudem ist Regensburg nicht gerade bei München so wie Reutlingen bei Stuttgart, erst recht Burghausen, ganz andere Entfernung und auch keine Konkurrenz um lokale Sponsoren, , der Vergleich hinkt total.
Und warum zählt Wehen nicht weil sie einen Hauptsponosr hatten (der übrigens gar nicht so viel gezahlt hat, besonders auf dem Weg in die 2. Liga, das war sehr konstegünstig und ohne groß in aller Welt einzukaufen). Ein guter Sponsor kann doch genauso reichen...
Und warum ist Darmstadt wie Kassel und Siegen? Die sind meilenweit weg... Darmstadt hat mit Frankfurt, Mainz, Offenbach und Wiesbaden ein S-Bahnnetz. Die haben auch Frankfurter Sponsoren.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Blue Fritz » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 12:02

Es kann bei den Kickers nur besser werden mit einem totalen Neuanfang!
Die seitherige Führungsspitze mit ihrem unsäglichen Präsidenten hat auf allen Ebenen total versagt!
Es bedarf kompetenter Leute die das Schiff Kickers wieder auf Kurs bringen!

Kompetent in sportlicher Hinsicht:Suche nach neuem Sportdirektor / Trainer mit schlüssigem Konzept mit Sicht auf langfistige Erfolge
Kompetent in finanzieller Hinsicht: schonungslose Bestandsaufnahme der aktuellen finanziellen Situation
Kompetent in Sponsorensuche: verlorenes Vertrauen bei Sponsoren zurückgewinnen und neue Sponsoren durch ein schlüssiges Konzept gewinnen!

Unsere derzeitigen Entscheidungsträger haben bewiesen, dass sie für diese Aufgaben nicht geeignet sind!
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Trotzdem » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 12:08

Blue Fritz hat geschrieben:Es kann bei den Kickers nur besser werden mit einem totalen Neuanfang!
Die seitherige Führungsspitze mit ihrem unsäglichen Präsidenten hat auf allen Ebenen total versagt!
Es bedarf kompetenter Leute die das Schiff Kickers wieder auf Kurs bringen!

Kompetent in sportlicher Hinsicht:Suche nach neuem Sportdirektor / Trainer mit schlüssigem Konzept mit Sicht auf langfistige Erfolge
Kompetent in finanzieller Hinsicht: schonungslose Bestandsaufnahme der aktuellen finanziellen Situation
Kompetent in Sponsorensuche: verlorenes Vertrauen bei Sponsoren zurückgewinnen und neue Sponsoren durch ein schlüssiges Konzept gewinnen!

Unsere derzeitigen Entscheidungsträger haben bewiesen, dass sie für diese Aufgaben nicht geeignet sind!


Genau so ist es. Und es braucht Transparenz in der Entscheidungsfindung und gegenüber Mitgliedern und Fans.
Ein Anfang wäre z.B. die Möglichkeit die Satzung als Download von der Homepage zu laden. Ich bin zwar schon länger Mitglied, habe aber noch nie eine Satzung gesehen.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 12:53

Es bleibt nur zu sagen, dass die Leute, die einen Rücktritt des Präsidiums fordern, kompetente Leute mitbringen müssen, die der Aufsichtsrat für geeignet hält. Wenn das Präsidium zurücktreten würde (also von sich aus) ohne geeigneten Ersatz, würde wahrscheinlich jemand vom Aufsichtsrat nachrücken und sich nichts verändern. Anspruch und Wirklichkeit liegt bei der blauen Fangemeinde aber mal wieder meilenweit auseinander :wink:
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon * * * - k & k & k » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 13:05

Blue Fritz hat geschrieben:Unsere derzeitigen Entscheidungsträger haben bewiesen, dass sie für diese Aufgaben nicht geeignet sind!


Tja, die sportliche Talfahrt und die ganze desaströse Situation jetzt, legt diesen Schluß nahe.

Blue Fritz hat geschrieben:Die seitherige Führungsspitze [...] hat auf allen Ebenen total versagt!


Hoffentlich kriegen die wenigstens die Regionalligalizenz in trockene Tücher (denn wer sollte das in der kurzen Zeit sonst bewerkstelligen?).

Blue Fritz hat geschrieben:Es bedarf kompetenter Leute die das Schiff Kickers wieder auf Kurs bringen!


Volle Zustimmung! Ich fürchte nur, wir warten da auf ein Wunder... Seit vielen Jahren schon...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon NickTheButcher » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 13:49

Hat von Euch jemand die Printausgabe des Kicker ? Dort soll angeblich ein Bericht stehen, dass weitere 50K fehlen und vom Gläubiger eingeklagt werden. Wer der Gläubiger ist und um welche 50K es sich handelt wusste mein Kollege nicht mehr. Und bevor jetzt die Diskussion losgeht sei noch mal ausdrücklich gesagt, dass ich das auf den Wahrheitsgehalt überprüfen wollte und dieser Beitrag als Frage und nicht als Feststellung zu sehen ist.

Kann mir jemand dazu was genaueres sagen ?

Thx im Voraus
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mario S » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 13:57

NickTheButcher hat geschrieben:Hat von Euch jemand die Printausgabe des Kicker ? Dort soll angeblich ein Bericht stehen, dass weitere 50K fehlen und vom Gläubiger eingeklagt werden. Wer der Gläubiger ist und um welche 50K es sich handelt wusste mein Kollege nicht mehr. Und bevor jetzt die Diskussion losgeht sei noch mal ausdrücklich gesagt, dass ich das auf den Wahrheitsgehalt überprüfen wollte und dieser Beitrag als Frage und nicht als Feststellung zu sehen ist.

Kann mir jemand dazu was genaueres sagen ?

Thx im Voraus


Ich kann´s Dir nicht 100%-ig sagen, vermute jedoch ganz stark, dass es sich um die Forderung von Herrn Kelsch handelt.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon derPeterII » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 14:09

Richtig. Da geht es um Kelsch. Das zeigt auch, wie viel ehemaligen Kickers Spielen wirklich an den Kickers liegt... Und Herr Kelsch ist wahrlich kein armer Schlucker! Natürlich hat er einen Anspruch auf das Geld, aber wenn ihm wirklich was an den Blauen läge...
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Mario S » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 14:35

derPeterII hat geschrieben:Richtig. Da geht es um Kelsch. Das zeigt auch, wie viel ehemaligen Kickers Spielen wirklich an den Kickers liegt... Und Herr Kelsch ist wahrlich kein armer Schlucker! Natürlich hat er einen Anspruch auf das Geld, aber wenn ihm wirklich was an den Blauen läge...


Jaja, die Ehemaligen. Im Kohleverdienen( als Spieler oder was auch immer) waren Sie alle gross bei uns, wenn bei uns dann aber mal der Baum brennt, dann..... :x
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Grufti » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 15:50

derPeterII hat geschrieben: aber wenn ihm wirklich was an den Blauen läge...


meiner Einschätzung nach ist das krasse Gegenteil der Fall
:|
"Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon pipes » Donnerstag, 21.Mai 2009 - 20:44

Da würde auf jeden Fall zu diesem ekligen Schleimer passen. Warum hat man so eine Lampe auch geholt? Leider mal wieder selber schuld. :(
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jürgen K. » Freitag, 22.Mai 2009 - 0:31

derPeterII hat geschrieben:Es bleibt nur zu sagen, dass die Leute, die einen Rücktritt des Präsidiums fordern, kompetente Leute mitbringen müssen, die der Aufsichtsrat für geeignet hält. Wenn das Präsidium zurücktreten würde (also von sich aus) ohne geeigneten Ersatz, würde wahrscheinlich jemand vom Aufsichtsrat nachrücken und sich nichts verändern. Anspruch und Wirklichkeit liegt bei der blauen Fangemeinde aber mal wieder meilenweit auseinander :wink:


Jeder Ersatz ist geeigneter, als die Truppe aus Reihe 8 :!:

Nur zur Erinnerung:
Die derzeitigen Granden der Kickers haben in Form einer Palastrevolution in den Räumen eines Edelitalieners in der Calwer Strasse den Rausschmiss von Hans Kullen beschlossen. Das Ergebnis sehen wir jetzt!!!
Es wurde keine Kohle herbeigebracht, wo sind die Megasponsoren, die ein Hans Kullen davon abgehalten haben bei den Kickers zu unterschreiben, und, und, und. :!:

Knapp 500.000 EUR sind innerhalb von 8 Jahren an Hans Kullen zurückzuzahlen
200.000 EUR sind zzgl Zinsen innerhalb von 5 Jahren an den DFB zurückzuzahlen
Die ist schon mal mehr als 100.000 EUR Etat-Belastung der Budgets in den nächsten Jahren ohne Gegenwert.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jürgen K. » Freitag, 22.Mai 2009 - 0:34

Mr Achim Day hat geschrieben:Wir hatten bei Jens Grahl keine Chance. Der bekam noch in der Jugend von Fürth das an Kohle, was er bei uns nicht einmal als zweiter Torwart verdient hätte. Das Thema mit den Handschuhen war von Papa Grahl etwas überstrapaziert worden.


Nach einem Kickers-Heimspiel habe ich zufällig Jens Grahl in einer der umliegenden Wirtschaften getroffen, man hätte ihn locker halten können, wenn man es gewollt hätte, aber man hat sich ja gar nicht um ihn bemüht.
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Re: Back to the roots: Neue Ansätze für ein Kickers-Konzept

Beitragvon Jürgen K. » Freitag, 22.Mai 2009 - 1:26

Zurück zum Thema Konzept:

Aus meiner Sicht muss ein Grossteil des Geldes künftig in die Jugendarbeit gesteckt werden, dann werden wir sicherlich einige Spieler für andere Vereine ausbilden, es werden aber genügend für unsere 1.Mannschaft übrig bleiben.
Der Anspruch muss sein, dass mind. 50% unseres Erstligakaders die Kickers-U17 durchlaufen hat.
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