Pro-Regionalliga-Reform 2012

Alles, was nicht mit unseren Blauen zu tun hat

Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Halleluja » Montag, 24.Dez 2018 - 15:20

Eine zweigleisige Dritte Liga würde noch weniger Fernsehgelder für die beteiligten Vereine bedeuten. Das würde womöglich die Spielergehälter drücken, oder aber sehr wahrscheinlich noch mehr Pleitevereine erzeugen. So kann man natürlich noch mehr Regionalligisten für eine kurze Zeit die Drittklassigkeit ermöglichen. Nach fünf Jahren besteht dann die 3. Liga aus Retortenclubs und die Regionalliga aus finanzkräftigen Dorfvereinen. Die dann insolventen "Traditionsvereine" tingeln dann in den Ober- oder Kreisligen über die Dörfer. Reform gelungen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Montag, 24.Dez 2018 - 16:46

Halleluja hat geschrieben:Eine zweigleisige Dritte Liga würde noch weniger Fernsehgelder für die beteiligten Vereine bedeuten. Das würde womöglich die Spielergehälter drücken, oder aber sehr wahrscheinlich noch mehr Pleitevereine erzeugen. So kann man natürlich noch mehr Regionalligisten für eine kurze Zeit die Drittklassigkeit ermöglichen. Nach fünf Jahren besteht dann die 3. Liga aus Retortenclubs und die Regionalliga aus finanzkräftigen Dorfvereinen. Die dann insolventen "Traditionsvereine" tingeln dann in den Ober- oder Kreisligen über die Dörfer. Reform gelungen.


Ich sehe eine zweigeteilte 3. Liga eher finanzierbar als eine Eingleisige. Die Entfernungen der Auswärtsspiele würden in etwa halbiert werden, wenn die Zuordnung der jeweiligen Liga richtig bestimmt wird. Außerdem: Viel schlimmer als es zur Zeit in der 3. Liga zugeht, geht es fast nicht mehr. Wer hat momentan finanzielle Probleme, 60 München, Kaiserslautern, Jena, Zwickau und was ich wer sonst noch. Vom letzten Jahr ganz zu schweigen, da waren es Chemnitz und Erfurt, die in Insolvenz gegangen sind. Ja vielleicht müssen die Gehälter runter geschraubt werden. Bei manchen Vereinen wäre es mehr als notwendig. Die finanzielle Lage ist nicht nur ein Liga-Problem, sonst wären nicht so viele Regionalligisten in finanziellen Schwierigkeiten. Das Problem liegt in den meisten Fällen dort, wo nicht vernünftig, bzw. realistisch gewirtschaftet wird, oder die Vereinsstrukturen nicht stimmen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon noblesseoblige » Montag, 14.Jan 2019 - 9:57

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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Montag, 14.Jan 2019 - 10:10

noblesseoblige hat geschrieben:http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/737656/artikel_dfb-fordert-regionalliga-aufstiegsplan-bis-april-2019.html


Wichtig wäre auch zu wissen, ob es dann bei einer Reduzierung auf 4 Regionalliga-Staffeln, eine finanzielle Unterstützung gibt. Wenn nicht, dann gehen noch mehr Vereine in die Insolvenz. Dann darf auch die Regionalliga nicht mehr als Amateurliga betitelt werden, denn laut Aussagen einiger Nordost-Vereinen müssten dann auf Grund weiter Fahrten zusätzlich Übernachtungen getätigt werden. Das ist bei reinen Amateuren gar nicht möglich, da sie schließlich neben her noch einer Arbeit nachgehen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Franz » Freitag, 01.Feb 2019 - 10:58

Eine schwierige Sache bleibt derweil die Regionalliga-Reform, wie Regionalverbandspräsident Hans-Dieter Drewitz (Haßloch) informierte: „Wie auch immer Bayern, Nord und Nordost sich einigen – solange unsere Interessen gewahrt sind, werden wir einen Teufel tun und das russische Roulette nochmal eröffnen…“
https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/fussball/mainz/problemfans-truben-die-hinserienbilanz-der-fussball-oberliga_19934182
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Der_Welzheimer » Freitag, 01.Feb 2019 - 13:16

Was haben eigentlich die Bayern für ein Problem damit, mit BW wieder zu einer Regionalliga Süd zusammenzugehen, wie es früher der Fall war?
Das Saarland könnte man dann zur RL West eingliedern, damit die Entfernung für bayerische Klubs nicht zu weit wird, und das Problem ist gelöst.

Stattdessen wird ständig versucht, Bayern mit der RL Ost irgendwie unter einen Hut zu bringen - das kann nicht funktionieren.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Freitag, 01.Feb 2019 - 13:34

Der_Welzheimer hat geschrieben:Was haben eigentlich die Bayern für ein Problem damit, mit BW wieder zu einer Regionalliga Süd zusammenzugehen, wie es früher der Fall war?Das Saarland könnte man dann zur RL West eingliedern, damit die Entfernung für bayerische Klubs nicht zu weit wird, und das Problem ist gelöst.Stattdessen wird ständig versucht, Bayern mit der RL Ost irgendwie unter einen Hut zu bringen - das kann nicht funktionieren.


Und Rheinland-Pfalz und Hessen, wo willst Du die unterbringen. Bayern und Baden-Württemberg zu einer Staffel zusammen bringen, das wäre ok. Nur wie sollen die anderen 3 Staffeln aussehen ? Der Nordosten will überhaupt nicht aufgeteilt werden. Wie sollen dann die restlich 2 Staffel zusammen gebracht werden. Regionalliga Nord, West und dann noch Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz, dieses Szenario halte ich für ausgeschlossen. Wenn ich mir diese zerfahrene Situation anschaue, gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten: Eine 2-gleisige 3. Liga (wird allerdings von den 3-Ligisten total abgelehnt), darunter 5 oder 6 Regionalligen, oder die 3. Liga auf 22 Vereine ausweiten und die 5 Regionalligen so lassen wie sie sind. Diese 2. Version wurde auch mehrfach vom Nordosten gefordert. So wird es wahrscheinlich auch kommen. Ich persönlich hätte da auch nichts dagegen, denn unsere Südwest-Staffel halte ich mit den jetzigen Vereinen gar nicht so unattraktiv.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Der_Welzheimer » Freitag, 01.Feb 2019 - 23:46

Rheinland-Pfalz kann man teilen: nördlich der Linie Wittlich - Bad Kreuznach (gemeinsam mit dem Saarland) in den Westen, südlich davon in den Süden.

Hessen müsste man halt geografisch sinnvoll teilen: Frankfurt und alles südlich davon in den Süden, die Ecke zwischen Gießen und Siegen in den Westen und den Raum Kassel könnte man selbst entscheiden lassen, wo die dazu gesteckt werden wollen, die liegen von Dresden und Flensburg ziemlich genauso weit weg wie von Memmingen und Aachen ...

Eine zweigleisige 3. Liga wird der DFB nicht mitmachen, das macht das "Produkt" 3. Liga zu unattraktiv. Eine Aufstockung auf 22 Teams machen die Vereine nicht mit, die spielen mit 38 Spieltagen jetzt schon am Limit. Da halte ich den Vorschlag aus dem Westen für naheliegender, zwischen 3. und Regionalliga noch eine neue zweigleisige 4. Liga zu installieren und die Regionalliga zur fünften Liga abzustufen. Dann wäre die Regionalliga auch wieder eindeutig dem Amateurfußball als höchste Spielklasse zugeordnet.

Einteilung Überblick:
RL Nord: unverändert wie gehabt
RL Ost: unverändert wie gehabt - evtl. mit dem nordwestlichen Teil von Hessen (Raum Kassel)
RL Süd: südliches Hessen ab Frankfurt, evtl. Hessen (Raum Kassel), Bayern, BaWü, südliches Rheinland-Pfalz
RL West: wie gehabt, ergänzt um Saarland und nördliches Rheinland-Pfalz
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Samstag, 02.Feb 2019 - 10:19

"Der_Welzheimer", Dein Vorschlag ist schon interessant, doch wie soll denn dann der Aufstieg aus der Oberliga gesteuert werden. Außerdem, müssten jedes Jahr die Vereine, je nach Auf-bzw. Abstieg neu zusammen gestellt werden. Das macht kein Landesverband, und der DFB schon gar nicht, mit. Die Landesverbände im Einzelnen könnten schon aufgeteilt werden, aber dass Landesverbände in sich zerrissen werden sollen, das geht meines Erachtens überhaupt nicht.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Halleluja » Samstag, 02.Feb 2019 - 14:51

Warum nicht wieder zurück zu den drei Staffeln Regionalliga Nord/Nordost, West und Süd/Südwest? Die Idee bei deren Abschaffung, durch viel mehr Startplätze auch kleinen Vereinen die Regionalliga zu ermöglichen, ist so überragend nicht. In Bayern mag das ein Erfolg sein, weil deren Oberliga namentlich und durch die Drittligaabsteiger sportlich aufgewertet wurde, aber in Hamburg zum Beispiel gab es Aufstiegsverzichte in die RL, weil die Anforderungen nicht zu stemmen waren.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Weissaldo » Sonntag, 03.Feb 2019 - 4:14

wenn es eine zweiteilige 4. Liga gäbe, könnte der Unterbau weiterhin in 5 Regionalligen bleiben, ohne Landesverbände zu zerteilen (was auch nie kommen würde).
Einer 4. Liga Nord wären dann die Regionalligen Nord, Ost und West zugeordnet und der 4. Liga Süd eben die Regionalligen Südwest und Bayern.
Sieht erstmal unsymmetrisch aus, aber entspricht der Logik, den Unterbau nach der Anzahl der Vereine aufzuteilen meiner Einschätzung am ehesten.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Sonntag, 03.Feb 2019 - 11:04

stoitschkov hat geschrieben:die 3.Liga-Vertreter bringen erneut eine zweiteilige 4.Liga ins Gespräch. Bis zum 19. April sollen jetzt "konkrete" Vorschläge ausgetüftelt werden: https://www.westline.de/fussball/dritte ... ger?ref=fo


Den Vorschlag einer zweigeteilten 4. Liga wurde auch von Oliver Zabel favorisiert. Wenn die 3. Liga schon zu wenig finanzielle Mittel erhält, was bleibt denn dann noch für die 4. Liga übrig. Außerdem wäre dann die Regionalliga fünft-klassig. Wenn die 3. Liga schon aus finanziellen Mitteln gegen eine Aufspaltung der 3. Liga ist , wie soll denn dann eine zweigeteilte 4. Liga funktionieren.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine zeigeteilte 3. Liga die Lösung wäre, da eine vernünftige Regionalliga Reform eh nicht zu Stande kommt. Auch für unsere Kickers würde dann eventuell eine Chance bestehen, mittelfristig in die 3. Liga aufzusteigen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon s-erg42 » Sonntag, 03.Feb 2019 - 11:05

ich wäre ja für eine eingleisig durchgeführte erste bis zehnte liga mit jeweils mindestens 30 teams und auf stufe 11 jeweils eine landkreisliga. um in die zehnte liga aufzusteigen gibt es ein halmaturnier, zu dem alle meister der landkreisligen eingeladen werden :roll:
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Buddy » Freitag, 22.Feb 2019 - 22:54

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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Der_Welzheimer » Freitag, 22.Feb 2019 - 23:19

Energie Cotzbus hat schon eine an der Waffel. Fordern die tatsächlich eine weitere Aufstockung der 3. Liga auf 22 Vereine :roll:
Das wäre für die Spieler glatter Selbstmord. Die kommen doch mit ihren Spielplänen jetzt schon kaum im Ring herum und haben einige englische Wochen mehr im Spielplan als andere Ligen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Halleluja » Samstag, 23.Feb 2019 - 21:27

Der_Welzheimer hat geschrieben:Energie Cotzbus hat schon eine an der Waffel. Fordern die tatsächlich eine weitere Aufstockung der 3. Liga auf 22 Vereine :roll:
Das wäre für die Spieler glatter Selbstmord. Die kommen doch mit ihren Spielplänen jetzt schon kaum im Ring herum und haben einige englische Wochen mehr im Spielplan als andere Ligen.



So drastisch würde ich das nicht ausdrücken. Wenn von vielen Vorschlägen nur zwei übrig bleiben, wählt man statt Pest eben Cholera.
Wie hier http://www.fcenergie.de/news/thema-regionalliga-reform.html nachzulesen ist, verbinden die Cottbuser dieses Modell mit der Abschaffung der Landespokalspiele durch automatische Qualifikation aller Drittligisten für den DFB-Pokal. Die Anzahl der Spiele blieben in etwa gleich.
Mir persönlich gefallen beide Modelle nicht. Man stelle sich mal vor, aus den Regionalligen Nord und Süd stiegen jährlich zwei ehemalige Nordost-Vertreter in die 3.Liga auf. :mrgreen:
Aus drei Staffeln zwei zu machen heißt auch, ein Drittel aller Mannschaften muss unnötig absteigen. Gewinner wären trotzdem die Bayern, denn Nord/Nordost gab es schon mal und die derzeitigen Auffüllmannschaften beider Staffeln würden wieder verschwinden. Eigentlich müsste der DFB den betroffenen Vereinen für die höheren Reisekosten Zuschüsse zahlen, wird aber weiterhin kostenneutral zum Wohle seiner Spitzenclubs denken. Sonst würde es schon längst eine starke zweigleisige Regionalliga geben.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon kickerssticker » Samstag, 23.Feb 2019 - 23:17

Ich verstehe nach wie vor nicht, wozu die Bayern eine eigene Regionalliga brauchen. Natürlich ist es ein großes Bundesland, aber ich finde, man könnte das Gebiet relativ gut in andere Ligen integrieren. Zur Not sind es halt 50 Kilometer mehr Fahrweg, in manchen Fällen. Finde ich geschickter und auch politisch deutlich anständiger, als zu sagen "Ostzone ist eh blöd" und einen ohnehin in vielerlei Hinsicht schon geschwächten Landesteil noch weiter zu ärgern. Klar haben die Cottbusser da keinen Bock drauf. Ihr Vorschlag mag nicht sinnvoll sein, aber wie Welzheimer sagt, haben sie auch nicht so viel Wahl. Und ein nicht-konstruktives "Wir sind gegen alles" nimmt ihnen noch mehr Gestaltungskraft.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Buddy » Sonntag, 24.Feb 2019 - 0:06

Cottbus schreibt ja auch das es Nachteile für Vereine durch die Relegation gibt wenn sie erst später mit der Saisonplanung beginnen können.

So ein Problem kann dieses Jahr auch die Kickers betreffen.
Die RL Südwest endet am 18.5.
Die Relegation der OL endet am 12.6.

Das sind über 3 Wochen Unterschied in der Planung.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Ford K » Sonntag, 24.Feb 2019 - 0:57

Ein Aufstieg der Kickers an meinem Hochzeitstag hätte ja was. Der 18. 5. wäre mir aber trotzdem lieber...
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Sonntag, 24.Feb 2019 - 11:45

Wenn man die Aufteilung wirklich neutral betrachtet, sind die im Osten von den Wegstrecken her schon wahnsinnig benachteiligt. Die einzigen Gewinner sind die im Westen. Da liegen ein Großteil der Vereine schon sehr eng bei einander. Allerdings ist bei diesem Konstrukt, das der DFB vorgibt, überhaupt nichts gerecht. Die einzige vernünftige Lösung wäre tatsächlich eine zweigeteilte 3. Liga. Dann könnte man alles so belassen, wie es momentan ist. Die Ausrede, dass dieser Vorschlag nicht finanzierbar ist, halte ich für nicht haltbar. Der größte und reichste Sportverband der Welt kann keine 2 Ligen finanzieren, ist wohl ein schlechter Witz.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Ruven » Freitag, 15.Mär 2019 - 16:00

Deutsche Fanszenen veröffentlichen eigenen Vorschlag für eine Regionalligareform:
https://www.faszination-fankurve.de/ind ... s_id=19943

Link zum Reformvorschlag: https://www.ultras-regensburg.de/filead ... hlands.pdf
Stuttgarter Kickers ... langweilig kann jeder.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Freitag, 15.Mär 2019 - 19:38

Ruven hat geschrieben:Deutsche Fanszenen veröffentlichen eigenen Vorschlag für eine Regionalligareform:https://www.faszination-fankurve.de/ind ... s_id=19943Link zum Reformvorschlag: https://www.ultras-regensburg.de/filead ... hlands.pdf


Generell: Das von den Fanszenen erarbeitete Papier ist realistisch und liegt total auf meiner Linie. Eine tolle und sehr detaillierte Arbeit.
Jedoch: Dieser Vorschlag wird vom DFB nie und nimmer akzeptiert werden, da der DFB mit aller Gewalt den Nordosten zerschlagen möchte. Außerdem wird sich der DFB nicht eingestehen, dass die Fanszene in der Lage ist, solche Probleme lösen zu können. Der DFB kann und will das Problem gar nicht lösen.
Die Herauslösung der 2. Mannschaften aus der Regionalliga wird sicher auch nicht kommen, da in diesem Fall die DFL dieses nicht akzeptieren wird.
Was mir noch aufgefallen ist, warum von Baden-Württemberg niemand bei diesem so wichtigen Thema mitgearbeitet hat.
Auf jeden Fall ist der von den Fanszenen erarbeite Vorschlag, das Beste, was jemals aufgezeigt wurde. Deshalb, dazu mein voller Respekt.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon ueberlinger » Freitag, 15.Mär 2019 - 20:31

Ruven hat geschrieben:Deutsche Fanszenen veröffentlichen eigenen Vorschlag für eine Regionalligareform:
https://www.faszination-fankurve.de/ind ... s_id=19943

Link zum Reformvorschlag: https://www.ultras-regensburg.de/filead ... hlands.pdf


Wenn man schon die alte Regionalliga aus den 90ern fordert, dann auch mit dem damaligen Aufstiegsrecht.
Wenn es eine gute Reform werden soll, dann muss jeder seine Opfer bringen.

Wo sind bei diesem Vorschlag die Zugeständnisse von Nord und Nordost? Die bekommen Beide einen direkten Aufstiegsplatz und die Regionalliga Nord soll noch um 2 Teams aufgestockt werden. Dann will man noch die zweiten Mannschaften rausnehmen. Jaaa da bin ich mal gespannt wie man dann die Regionalliga Nord mit 20 Teams voll bekommen will. Die Vereine stehen dort bekanntlich Schlange.

Wenn es die vier "alten" Staffeln geben soll, dann ohne Direktaufsteiger der Regionalliga Nord. Dort erfüllt derzeit keine erste Mannschaft die infrastrukturellen Voraussetzungen für die 3. Liga. Mit Lübeck, Weiche und VfB Oldenburg würden überhaupt nur 3 Vereine hoch.

Wenn man schon darüber diskutiert, dass es in der Regionalliga für viele Vereine früh in der Saison um nichts mehr geht, dann stocke ich doch nicht auch noch auf. Das bürgt doch tendenziell die Gefahr, dass es für noch mehr Vereine frühzeitig um nichts mehr geht. Da nehme ich doch lieber in Kauf, dass der 14. noch absteigt. Außerdem würde ich in der Süd- und West/Südwest-Staffel dem 2. ein Relegationsrecht einräumen:
- Meister von Süd-, West/Südwest- und Nordost steigen direkt in die 3. Liga auf.
- Die jeweiligen Zweiten von Süd und West/Südwest spielen auf neutralem Platz einmal gegen einander. Der Sieger trifft auf den Meister der Regionalliga Nord.

Ich war früher auch gegen zweite Mannschaften. Aber das Problem ist seit Jahren rückläufig. Mittlerweile bin ich froh, wenn man ab und an mal gegen so ein Team spielt. Da bekommt man bei dem ganzen Kraftfußball nämlich auch mal eine technische Komponente geboten. Kraftfußballspielende Dorfklubs haben wir seit der letzten Reform in der Regionalliga wahrlich genug. Da brauchen wir nicht noch weitere.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Freitag, 15.Mär 2019 - 23:08

ueberlinger hat geschrieben:Wenn es die vier "alten" Staffeln geben soll, dann ohne Direktaufsteiger der Regionalliga Nord. Dort erfüllt derzeit keine erste Mannschaft die infrastrukturellen Voraussetzungen für die 3. Liga. Mit Lübeck, Weiche und VfB Oldenburg würden überhaupt nur 3 Vereine hoch.


Welche "vier alten Staffeln" ? Früher hatten wir doch 3 Staffeln, oder jetzt 5. Wie bei Deinem Vorschlag alle 4 Staffeln einen direkten Aufsteiger haben sollen, habe ich noch nicht kapiert. Dann können wir nämlich alles so lassen wie es ist. Der DFB wird auf jeden Fall keine Lösung finden, außer man teilt die 3. Liga auf und belässt die Staffeln wie sie momentan sind. Eine vernünftige Reform mit 4 Staffeln kann ich jedenfalls von DFB-seite aus nicht erkennen. Den Vorschlag der Fanszene halte ich noch für den Besten.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon s-erg42 » Freitag, 15.Mär 2019 - 23:23

brublue hat geschrieben:Welche "vier alten Staffeln" ? Früher hatten wir doch 3 Staffeln, oder jetzt 5


vor früher war noch früherer 8)
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Halleluja » Samstag, 16.Mär 2019 - 19:31

ueberlinger hat geschrieben:- Die jeweiligen Zweiten von Süd und West/Südwest spielen auf neutralem Platz einmal gegen einander. Der Sieger trifft auf den Meister der Regionalliga Nord.


Die Grundaussage ist aber: Meister steigen direkt auf.
Diese Rosinenpickerei ist doch das Übel der aktuellen misslichen Lage.

Meinen Respekt den Fanszenenvertretern. Die machen sich mehr und bessere Gedanken als die bezahlten Gremienmitglieder. Oder diese Ad hoc-Arbeitsgruppe tanzt nur nach der Pfeife einiger Präsidiumsmitglieder und hat ein generelles Denkverbot.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Samstag, 16.Mär 2019 - 20:08

Halleluja hat geschrieben:Meinen Respekt den Fanszenenvertretern. Die machen sich mehr und bessere Gedanken als die bezahlten Gremienmitglieder. Oder diese Ad hoc-Arbeitsgruppe tanzt nur nach der Pfeife einiger Präsidiumsmitglieder und hat ein generelles Denkverbot.


Du bringst es auf den Punkt. Ich bin total Deiner Meinung ! Die Fanszenen sind die einzigen, die zum ersten Mal einen machbaren Vorschlag zu Papier gebracht haben. Diesem Vorschlag werden die hochnäsigen DFB-Vertreter natürlich nicht zustimmen, da er nicht von ihnen selbst kommt. Der DFB hat eine vorgefertigte Meinung, und davon werden sie nicht abkommen.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Franz » Mittwoch, 20.Mär 2019 - 10:00

Regionalliga-Reform: Fast alles auf Anfang
Koch: "Die Diskussion ist noch nicht zu Ende"
http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/744978/artikel_regionalliga-reform_fast-alles-auf-anfang.html
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Mittwoch, 20.Mär 2019 - 12:38

Franz hat geschrieben:Regionalliga-Reform: Fast alles auf Anfang Koch: "Die Diskussion ist noch nicht zu Ende" http://www.kicker.de/news/fussball/regi ... nfang.html


Wenn der DFB schon mit einer vorgefertigten Meinung in die Diskussion geht und der Nordosten diesen Vorschlag aus geografischen, sportlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht akzeptieren kann, kann ja auch nichts dabei herauskommen. Weder die Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften noch eine Einführung einer 2-geteilten 3. Liga oder einer anderen regionalen Aufteilung der geforderten 4 Regionalliga-Staffeln wurden ernsthaft besprochen. Es gibt sicher Möglichkeiten eine 4-geteilte Regionalliga auch mit einer anderen geografischen Variante, als die Zerschlagung der Nordost-Staffel zu kreieren. Somit entscheidet der DFB im September über die Köpfe aller Betroffenen hinweg. So viel zu einer demokratischen Lösung. Es wird wahrscheinlich alles so bleiben wie seither, da der DFB keine zusätzlichen Gelder für die 3. Liga aufbringen möchte. Solange der DFB sich nicht davon verabschiedet, die Regionalliga als höchste Amateurliga zu betiteln, muss er die 5-geteilte Regionalliga beibehalten. Denn bei einer Reduzierung der Regionalliga-Staffeln, muss die Regionalliga auch wieder in die Verantwortung des DFB zurückgeführt werden. Das heißt dann auch, dass für die Regionalliga Gelder fließen müssten.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon stoitschkov » Mittwoch, 20.Mär 2019 - 21:10

keine Mehrheit für 4 RL-Staffeln:
https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/vo ... l-100.html

interessant auch die Wortwahl: "Zerschlagung" :roll: und wieder einmal die Interpretation von Koch: "47mal Nein zum Direktaufstieg der RL-Meister"

eigentlich unfassbar wie das Ganze seit Jahren abläuft.......
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Buddy » Mittwoch, 20.Mär 2019 - 22:48

brublue hat geschrieben:... Somit entscheidet der DFB im September über die Köpfe aller Betroffenen hinweg. So viel zu einer demokratischen Lösung. ...




Wenn sich die Betroffenen nicht einigen können ist doch logisch das die übergeordnete Stelle entscheidet.
Das ist halt Demokratie.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Mittwoch, 20.Mär 2019 - 23:12

Buddy hat geschrieben:Wenn sich die Betroffenen nicht einigen können ist doch logisch das die übergeordnete Stelle entscheidet.Das ist halt Demokratie.


Du hast schon Recht, doch man könnte ja meinen, es gibt nur die eine Version der regionalen Aufteilung, nämlich die vom DFB bestimmt wurde. Warum könnte nicht zum Beispiel Baden-Württemberg und Bayern eine gemeinsame " Staffel Süd " bilden. Solche Überlegungen könnte man im Westen, Südwesten und Norden auch durchführen. Doch der DFB hat sich auf sein Gebilde festgefahren und daran darf nicht gerüttelt werden. Das ist das Dilemma an der ganzen Geschichte.
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon s-erg42 » Donnerstag, 21.Mär 2019 - 0:51

wie wäre es denn mit einer eingleisigen vierten liga mit 18 teams als unterbau zu liga 3? die ersten beiden steigen direkt in die 3. liga auf, die teams auf platz 3 bis 18 steigen in die jeweilige oberliga je bundesland ab. im umkehrschluß steigt der jeweilige meister der jeweiligen bundesland-oberliga in die vierte liga auf und die letzten beiden teams aus liga 3 in die vierte liga ab.
laßt uns realistisch sein, versuchen wir das unmögliche :mrgreen:
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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon Rigotti » Freitag, 22.Mär 2019 - 12:36

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Re: Pro-Regionalliga-Reform 2012

Beitragvon brublue » Freitag, 22.Mär 2019 - 15:14

Rigotti hat geschrieben:Hier der gemeinsame Vorschlag der Fanszenen: http://www.kicker.de/news/fussball/regi ... chlag.html


So einfach kann es sein, wenn nur der DFB nicht an seinen alten Zöpfen hängen würde. Es zeigt sich eben sehr deutlich, dass nicht die Regionalliga Reform das Problem ist, sondern die sture Vorgehensweise des DFB und der Landesfürsten. Hier geht es eindeutig nur um die Postenverteilung innerhalb der Landesverbände und sonst gar nichts. Dass am Südwesten und Westen nicht gerüttelt werden darf, ist der Beweis dafür. Das Problem, eine vernünftige Reform zu kreieren, liegt nicht an der Problematik, sondern an der Unfähigkeit der verantwortlichen Personen. Übrigens: Der erarbeite Vorschlag der Fanszenen, halte ich für ausgesprochen gut und machbar.
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