Das Olympiasstadion in Berlin könnte schon bald unter einem anderen Namen für Zuschauer werben. Die Berliner Morgenpost berichtet nach Informationen aus dem Berliner Senat und vom Bundesligisten Hertha BSC, dass derzeit intensiv nach Investoren für das Namenssponsoring der größten deutschen Arena gesucht wird. Der Vertrag über die Vergabe der Namensrechte, über den der Senat als Eigentümer entscheidet, soll eine Laufzeit zwischen acht und zehn Jahren haben und per anno mindestens fünf Millionen Euro bringen.
"Ein Namenssponsor für das Stadion liegt in unserem Interesse. Das ist einer jener Punkte, an denen wir Verbesserungen bei den Einnahmen erzielen können", wird Werner Gegenbauer, der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Hertha BSC, zu Plänen des Senats zitiert. Die Kombination aus Firmen-Name und Olympiastadion sei nicht möglich.
Angesichts der notwendigen Sparpolitik hat beim neuen Rot-Roten Senat auf der Suche nach neuen Finanzquellen offenbar auch hier ein Umdenken stattgefunden. Das Geld soll vor allem in die Infrastruktur des Olympiaparks investiert werden. Damit sollen auch die Chancen auf eine Olympiabewerbung erhöht werden. Sollte Berlin den Zuschlag für die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele bekommen, ist eine Rückbenennung des Stadions geplant. Hertha BSC soll zu 40 Prozent an dem Deal beteiligt werden.
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Berlin plant Umbenennung des Olympiastadions
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Streit um Namensrechte am Berliner Olympiastadion
In Berlin ist zu Weihnachten ein Streit um einen potenziellen Namenssponsor für das Olympiastadion ausgebrochen. Nachdem die «Berliner Morgenpost» am Heiligabend die Pläne des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC enthüllt hatte, für einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren einen Namenssponsor für die Hauptstadt-Arena zu suchen, konterte der Berliner SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller. «Diese Debatte taucht jedes Jahr so sicher wie das Ungeheuer aus Loch Ness auf. Und wir haben eine Umbenennung des Olympiastadions schon mehrfach abgelehnt», sagte Müller der dpa.
Die «Berliner Morgenpost hatte zugleich berichtet, auch der Senat beteilige sich aktiv an der Suche nach einem finanzkräftigen Namensgeber. Handelnde Personen seien dabei der neue Sportsenator Ehrhart Körting sowie Finanzsenator Thilo Sarrazin (beide SPD).
dpa
In Berlin ist zu Weihnachten ein Streit um einen potenziellen Namenssponsor für das Olympiastadion ausgebrochen. Nachdem die «Berliner Morgenpost» am Heiligabend die Pläne des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC enthüllt hatte, für einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren einen Namenssponsor für die Hauptstadt-Arena zu suchen, konterte der Berliner SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller. «Diese Debatte taucht jedes Jahr so sicher wie das Ungeheuer aus Loch Ness auf. Und wir haben eine Umbenennung des Olympiastadions schon mehrfach abgelehnt», sagte Müller der dpa.
Die «Berliner Morgenpost hatte zugleich berichtet, auch der Senat beteilige sich aktiv an der Suche nach einem finanzkräftigen Namensgeber. Handelnde Personen seien dabei der neue Sportsenator Ehrhart Körting sowie Finanzsenator Thilo Sarrazin (beide SPD).
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