Deutsche Richterin rechtfertigt eheliche Gewalt durch Koran
Deutsche Richterin rechtfertigt eheliche Gewalt durch Koran
Deutsche Richterin rechtfertigt eheliche Gewalt durch Koran
Er schlug sie, er droht ihr mit Mord: Eine aus Marokko stammende Deutsche wollte sich möglichst schnell von ihrem Mann scheiden lassen. Eine Richterin lehnte den Antrag ab. Der Grund: Schließlich sei die Züchtigung von Frauen im Koran vorgesehen.
Hamburg - Der Fall klingt zu abwegig, um wahr zu sein: Eine 26-jährige Mutter mit zwei kleinen Kindern wollte sich aus den Fesseln ihrer Ehe befreien. Dass ihr Mann, der wie sie selbst aus Marokko stammt, sie schlug, hatte sogar die Polizei festgestellt, als es im Mai 2006 zu einer handfesten Auseinandersetzung in ihrer gemeinsamen Wohnung kam. Der Mann musste ausziehen - aber der Terror ging weiter: Nach der Trennung drohte ihr Noch-Ehemann der jungen Mutter damit, sie umzubringen.
Die schnelle Scheidung schien der einzige Ausweg zu sein - das gesetzlich vorgesehene Trennungsjahr wollte die 26-jährige nicht mehr aussitzen. Sobald sie nicht mehr verheiratet sei, werde ihr Mann sie nicht mehr schikanieren, hoffte die 26-Jährige. Gemeinsam mit ihrer Anwältin Barbara Becker-Rojczyk stellte sie im Oktober letzten Jahres beim Frankfurter Amtsgericht deshalb einen Antrag auf vorzeitige Scheidung. Dass die Gewalt und die Morddrohungen einen Härtefall darstellten - nur ein solcher begründet eine vorzeitige Scheidung - schien für Anwältin und Mandantin sicher.
Im Januar aber kam dann ein Brief der zuständigen Richterin vom Amtsgericht. Und mit dem Brief war der Skandal perfekt: Unter Verweis auf den Koran lehnte die Richterin das vorzeitige Scheidungsgesuch ab. "Die Ausübung des Züchtigungsrechts begründet keine unzumutbare Härte gemäß Paragraph 1565 BGB", zitiert die "Frankfurter Rundschau" aus dem Schreiben der Richterin. Man müsse schließlich berücksichtigen, dass beide Ehepartner aus dem marokkanischen Kulturkreis stammen würden.
[www.spiegel.de]
Er schlug sie, er droht ihr mit Mord: Eine aus Marokko stammende Deutsche wollte sich möglichst schnell von ihrem Mann scheiden lassen. Eine Richterin lehnte den Antrag ab. Der Grund: Schließlich sei die Züchtigung von Frauen im Koran vorgesehen.
Hamburg - Der Fall klingt zu abwegig, um wahr zu sein: Eine 26-jährige Mutter mit zwei kleinen Kindern wollte sich aus den Fesseln ihrer Ehe befreien. Dass ihr Mann, der wie sie selbst aus Marokko stammt, sie schlug, hatte sogar die Polizei festgestellt, als es im Mai 2006 zu einer handfesten Auseinandersetzung in ihrer gemeinsamen Wohnung kam. Der Mann musste ausziehen - aber der Terror ging weiter: Nach der Trennung drohte ihr Noch-Ehemann der jungen Mutter damit, sie umzubringen.
Die schnelle Scheidung schien der einzige Ausweg zu sein - das gesetzlich vorgesehene Trennungsjahr wollte die 26-jährige nicht mehr aussitzen. Sobald sie nicht mehr verheiratet sei, werde ihr Mann sie nicht mehr schikanieren, hoffte die 26-Jährige. Gemeinsam mit ihrer Anwältin Barbara Becker-Rojczyk stellte sie im Oktober letzten Jahres beim Frankfurter Amtsgericht deshalb einen Antrag auf vorzeitige Scheidung. Dass die Gewalt und die Morddrohungen einen Härtefall darstellten - nur ein solcher begründet eine vorzeitige Scheidung - schien für Anwältin und Mandantin sicher.
Im Januar aber kam dann ein Brief der zuständigen Richterin vom Amtsgericht. Und mit dem Brief war der Skandal perfekt: Unter Verweis auf den Koran lehnte die Richterin das vorzeitige Scheidungsgesuch ab. "Die Ausübung des Züchtigungsrechts begründet keine unzumutbare Härte gemäß Paragraph 1565 BGB", zitiert die "Frankfurter Rundschau" aus dem Schreiben der Richterin. Man müsse schließlich berücksichtigen, dass beide Ehepartner aus dem marokkanischen Kulturkreis stammen würden.
[www.spiegel.de]
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
Naja ich habe gelesen, dass man in Saudi Arabien Verbrecher die Hand abschlägt und in Nigeria steinigt man verheiratete Frauen die vergewaltigt wurden wegen Ehebruch...das wird ja ein lustiger Rechtsstaat wenn das so weitergeht
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
finde ich sehr nett, dass man begriffe des bürgerlichen gesetzbuches anhand des korans definiert... züchtigungsrecht keine unzumutbare härte?? mE ist ein züchtigungsrecht nur im erziehungsfalle in bestimmten grenzen anzuwenden. was hat die richterin denn bei ihrer ausfertigung überhaupt gedacht?? einschlägige literatur sollte sie normalerweise zur hand haben, um sich davon zu überzeugen, dass ihre ansicht total abwegig ist...
"Don't say, that you have the cat in the sack, when you don't have the cat in the sack!"
Giovanni Trappatoni
BlueBoys - Sektion Deutsch-Südwest
Giovanni Trappatoni
BlueBoys - Sektion Deutsch-Südwest
hehe jetzt kommt es schon in der besten Zeitung der Welt :wink:
http://www.nytimes.com/2007/03/22/world ... ref=slogin
http://www.nytimes.com/2007/03/22/world ... ref=slogin
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
- Blaues Stuttgart
- Kickers-Fan
- Beiträge: 7537
- Registriert: Sonntag 11. April 2004, 17:34
- Wohnort: B-Block
Stimmt: http://www.zeit.de/online/2007/13/richterin-koranJJ hat geschrieben:hehe jetzt kommt es schon in der besten Zeitung der Welt :wink:
- Rinderwahn
- Kickers-Fan
- Beiträge: 429
- Registriert: Freitag 23. Juli 2004, 06:09
- Wohnort: Heßdorf
JJ hat geschrieben:hehe jetzt kommt es schon in der besten Zeitung der Welt :wink:
http://www.nytimes.com/2007/03/22/world ... ref=slogin
Tolle ZeitungDas Image der "New York Times" als vertrauenswürdige Nachrichtenquelle wurde im März 2003 erschüttert, als bekannt wurde, dass ihr Reporter Jayson Blair zahlreiche Artikel nicht vor Ort recherchiert und zum Teil auch einfach erfunden hatte.
Infolge dessen wurde Kritik aus der Redaktion der "Times" laut, dass der Chefredakteur Howell Raines und der leitende Redakteur Gerald Boyd bereits früher über Zweifel an Blairs Berichterstattung informiert waren, jedoch nichts zur Aufklärung der Vorwürfe unternommen hatten. Nach dem Auffliegen der Falschberichterstattung traten Raines und Boyd zurück; die Zeitung kündigte an, ihre Veröffentlichungspraxis zu überprüfen.
Dumm kickt gut
- blauweissschwarz
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1923
- Registriert: Sonntag 20. November 2005, 22:36
- Wohnort: Nürtingen
- Kontaktdaten:
Da gibt es noch ganz andere "Skandale" ...Rinderwahn hat geschrieben:Tolle ZeitungDas Image der "New York Times" als vertrauenswürdige Nachrichtenquelle wurde im März 2003 erschüttert, als bekannt wurde, dass ihr Reporter Jayson Blair zahlreiche Artikel nicht vor Ort recherchiert und zum Teil auch einfach erfunden hatte.
Infolge dessen wurde Kritik aus der Redaktion der "Times" laut, dass der Chefredakteur Howell Raines und der leitende Redakteur Gerald Boyd bereits früher über Zweifel an Blairs Berichterstattung informiert waren, jedoch nichts zur Aufklärung der Vorwürfe unternommen hatten. Nach dem Auffliegen der Falschberichterstattung traten Raines und Boyd zurück; die Zeitung kündigte an, ihre Veröffentlichungspraxis zu überprüfen.
Aber ich denke
"The Times has won 94 Pulitzer Prizes, far more than any other newspaper in the world." spricht für sich.
Man denke nur an Thomas Friedman!
Außerdem ist es natürlich eine feine Sache, dass die NYT seit 1850er Jahre der Familie Ochs-Schulzberg gehört. Dadurch werden solche Probleme wie bei der LA Times vermieden.
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)