Hans Kullen - ein Mann der Taten
Hans Kullen - ein Mann der Taten
Fußball - Der ehemalige SSV-Präsident genießt seine Freizeit. Bei den Kickers 601 000 Euro Plus erwirtschaftet
Hans Kullen - ein Mann der Taten
VON MANFRED KRETSCHMER
REUTLINGEN. Hans Kullen ist mit sich im Reinen. »Am Freitag komme ich ins Kreuzeiche-Stadion und schaue mir das Regionalliga-Spiel zwischen Reutlingen und den Stuttgarter Kickers an«, sagt der 65-Jährige. Er lächelt. Und fügt hinzu: »Ich war zuletzt bei fast jedem SSV-Heimspiel dabei.«
Häufig im Kreuzeiche-Stadion zu Gast: Kickers-Trainer Robin Dutt (links) und Ex-Kickers-Präsident Hans Kullen.
FOTO: AVANTIME
Hans Kullen hat mit den beiden schwäbischen Traditions-Klubs eine ganz besondere Beziehung. Beim SSV übernahm er während der Turbulenzen nach dem Zweitliga-Abstieg das Ruder und verewigte sich wenig später als »66-Tage-Präsident« in den Annalen. Kurze Zeit danach stieg der Versicherungskaufmann bei den Stuttgarter Kickers als Vereinschef ein. Dieses Amt legte er kürzlich nach dreieinhalb Jahren nieder.
»Verstehe nicht, dass man von mir erwartet, Geld zu verschenken«
Hans Kullen und die Stuttgarter Kickers - dieses Kapitel ist längst nicht geschlossen. Vor wenigen Tagen machte die Kunde die Runde, dass der in Reicheneck wohnende Hülbener von den Kickers Geld will. Er fordert die Rückzahlung seines Darlehens in Höhe von 437 000 Euro. Damit bringt er das neue Führungsgremium auf der Waldau mächtig ins Schwitzen. Denn dieses möchte den für die nächste Fußball-Regionalliga-Saison vorgesehenen Etat in Höhe von 2,4 Millionen Euro kräftig erhöhen. Der Aufsichtsrat um Ex-Nationalspieler Walter Kelsch plant eine Haushalts-Aufstockung um ein bis zwei Millionen Euro. Die Macher auf der Waldau sind deshalb alles andere als erfreut, demnächst ein Darlehen zurückzahlen zu müssen.
»Für mich ist es neu, dass es ein Verbrechen ist, wenn einer sein Geld zurück will. Ich verstehe nicht, weshalb man von mir erwartet, Geld zu verschenken«, formuliert Kullen. Wegen einer »Rang-rücktrittsvereinbarung« bis 30. Juni 2008 dürfte er die gesamte Summe erst in gut einem Jahr erhalten. Aber: Eine Zinsverzichtserklärung hat Kullen, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, diesmal nicht unterschrieben. »Ich will meine Zinsen zum 30. Juni 2007 und das Darlehen spätestens in einem Jahr«, erklärt er unmissverständlich.
Weshalb hat Kullen die Brocken nach dreieinhalb Jahren als erster Mann der »Blauen« hingeworfen? Kurz vor seinem Rücktritt, so war zu hören, habe der Aufsichtsrat Kullen das Misstrauen ausgesprochen - er sei teamunfähig und habe wichtige Entscheidungen mit dem Kontrollgremium nicht abgestimmt.
Kullen wiederum erklärt, er habe schon vor geraumer Zeit seinen Ausstieg zum 30. Juni diesen Jahres angekündigt. »Auf finanziellem Gebiet hatte ich keine Unterstützung. Ich wollte nicht weiterhin den Alleinunterhalter spielen.«
Vor allem die Mitglieder des Aufsichtsrates hätten sich nicht genügend engagiert. Kullen machte übrigens nicht als einziger den Abflug - auch seine Präsidiumskollegen Dieter Wahl, Jürgen Köhn und Edgar Kurz zogen sich zurück. Mit seiner hemdsärmeligen Art eckte Kullen in der Kickers-Familie immer wieder an. Er ist nun mal ein Mann der offenen Worte, ein Mann der Taten. »Mein Motto heißt: Nicht nur reden, sondern tun«, so Kullen.
Und getan hat er sehr viel beim Ex-Bundesligisten. Seine Bilanz ist imposant. »Als ich kam, stand der Verein vor der Insolvenz; als ich ging, war ein Plus von 601 000 Euro da.«
»Ich wollte nicht weiterhin den Alleinunterhalter spielen«
Kullen erinnert sich, dass er vor seiner Wahl zum Kickers-Präsidenten geleimt worden war. »Man hat mir 21 000 Euro Miese versprochen.« In Wirklichkeit sei der Verein »total überschuldet« gewesen und zudem sportlich vor einem Scherbenhaufen gestanden. Kullen: »Die Stuttgarter Kickers wären 2003 in die Oberliga abgestiegen, sind aber letztlich drin geblieben, weil der SSV Reutlingen und Waldhof Mannheim keine Regionalliga-Lizenz erhielten.« Normalerweise hätte er sich damals gleich wieder verabschieden können von seinem neuen Amt. Doch Kullen nahm nach eigenen Angaben »mein Herz in beide Hände« und leitete die Konsolidierung ein. Sportlich ging's aufwärts und auf wirtschaftlichem Sektor gelang ihm das Kunststück, in neun Monaten 1,2 Millionen Euro einzusparen.
Hans Kullen ist mit sich im Reinen. »Ich habe erhobenen Hauptes als Präsident der Kickers aufgehört«, verkündet er voller Stolz. In ein neues Amt drängt es ihn in diesen Tagen nicht. »Ich könnte schon längst wieder eines haben, wenn ich gewollt hätte. Ich genieße jetzt aber meine Freizeit.« Beispielsweise geht er als normaler Zuschauer ins Kreuzeiche-Stadion. Morgen Abend. Zum Derby zwischen dem SSV Reutlingen und den Stuttgarter Kickers. (GEA)
Hans Kullen - ein Mann der Taten
VON MANFRED KRETSCHMER
REUTLINGEN. Hans Kullen ist mit sich im Reinen. »Am Freitag komme ich ins Kreuzeiche-Stadion und schaue mir das Regionalliga-Spiel zwischen Reutlingen und den Stuttgarter Kickers an«, sagt der 65-Jährige. Er lächelt. Und fügt hinzu: »Ich war zuletzt bei fast jedem SSV-Heimspiel dabei.«
Häufig im Kreuzeiche-Stadion zu Gast: Kickers-Trainer Robin Dutt (links) und Ex-Kickers-Präsident Hans Kullen.
FOTO: AVANTIME
Hans Kullen hat mit den beiden schwäbischen Traditions-Klubs eine ganz besondere Beziehung. Beim SSV übernahm er während der Turbulenzen nach dem Zweitliga-Abstieg das Ruder und verewigte sich wenig später als »66-Tage-Präsident« in den Annalen. Kurze Zeit danach stieg der Versicherungskaufmann bei den Stuttgarter Kickers als Vereinschef ein. Dieses Amt legte er kürzlich nach dreieinhalb Jahren nieder.
»Verstehe nicht, dass man von mir erwartet, Geld zu verschenken«
Hans Kullen und die Stuttgarter Kickers - dieses Kapitel ist längst nicht geschlossen. Vor wenigen Tagen machte die Kunde die Runde, dass der in Reicheneck wohnende Hülbener von den Kickers Geld will. Er fordert die Rückzahlung seines Darlehens in Höhe von 437 000 Euro. Damit bringt er das neue Führungsgremium auf der Waldau mächtig ins Schwitzen. Denn dieses möchte den für die nächste Fußball-Regionalliga-Saison vorgesehenen Etat in Höhe von 2,4 Millionen Euro kräftig erhöhen. Der Aufsichtsrat um Ex-Nationalspieler Walter Kelsch plant eine Haushalts-Aufstockung um ein bis zwei Millionen Euro. Die Macher auf der Waldau sind deshalb alles andere als erfreut, demnächst ein Darlehen zurückzahlen zu müssen.
»Für mich ist es neu, dass es ein Verbrechen ist, wenn einer sein Geld zurück will. Ich verstehe nicht, weshalb man von mir erwartet, Geld zu verschenken«, formuliert Kullen. Wegen einer »Rang-rücktrittsvereinbarung« bis 30. Juni 2008 dürfte er die gesamte Summe erst in gut einem Jahr erhalten. Aber: Eine Zinsverzichtserklärung hat Kullen, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, diesmal nicht unterschrieben. »Ich will meine Zinsen zum 30. Juni 2007 und das Darlehen spätestens in einem Jahr«, erklärt er unmissverständlich.
Weshalb hat Kullen die Brocken nach dreieinhalb Jahren als erster Mann der »Blauen« hingeworfen? Kurz vor seinem Rücktritt, so war zu hören, habe der Aufsichtsrat Kullen das Misstrauen ausgesprochen - er sei teamunfähig und habe wichtige Entscheidungen mit dem Kontrollgremium nicht abgestimmt.
Kullen wiederum erklärt, er habe schon vor geraumer Zeit seinen Ausstieg zum 30. Juni diesen Jahres angekündigt. »Auf finanziellem Gebiet hatte ich keine Unterstützung. Ich wollte nicht weiterhin den Alleinunterhalter spielen.«
Vor allem die Mitglieder des Aufsichtsrates hätten sich nicht genügend engagiert. Kullen machte übrigens nicht als einziger den Abflug - auch seine Präsidiumskollegen Dieter Wahl, Jürgen Köhn und Edgar Kurz zogen sich zurück. Mit seiner hemdsärmeligen Art eckte Kullen in der Kickers-Familie immer wieder an. Er ist nun mal ein Mann der offenen Worte, ein Mann der Taten. »Mein Motto heißt: Nicht nur reden, sondern tun«, so Kullen.
Und getan hat er sehr viel beim Ex-Bundesligisten. Seine Bilanz ist imposant. »Als ich kam, stand der Verein vor der Insolvenz; als ich ging, war ein Plus von 601 000 Euro da.«
»Ich wollte nicht weiterhin den Alleinunterhalter spielen«
Kullen erinnert sich, dass er vor seiner Wahl zum Kickers-Präsidenten geleimt worden war. »Man hat mir 21 000 Euro Miese versprochen.« In Wirklichkeit sei der Verein »total überschuldet« gewesen und zudem sportlich vor einem Scherbenhaufen gestanden. Kullen: »Die Stuttgarter Kickers wären 2003 in die Oberliga abgestiegen, sind aber letztlich drin geblieben, weil der SSV Reutlingen und Waldhof Mannheim keine Regionalliga-Lizenz erhielten.« Normalerweise hätte er sich damals gleich wieder verabschieden können von seinem neuen Amt. Doch Kullen nahm nach eigenen Angaben »mein Herz in beide Hände« und leitete die Konsolidierung ein. Sportlich ging's aufwärts und auf wirtschaftlichem Sektor gelang ihm das Kunststück, in neun Monaten 1,2 Millionen Euro einzusparen.
Hans Kullen ist mit sich im Reinen. »Ich habe erhobenen Hauptes als Präsident der Kickers aufgehört«, verkündet er voller Stolz. In ein neues Amt drängt es ihn in diesen Tagen nicht. »Ich könnte schon längst wieder eines haben, wenn ich gewollt hätte. Ich genieße jetzt aber meine Freizeit.« Beispielsweise geht er als normaler Zuschauer ins Kreuzeiche-Stadion. Morgen Abend. Zum Derby zwischen dem SSV Reutlingen und den Stuttgarter Kickers. (GEA)
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Hoffentlich wird mit diesem Artikel nun nicht die nächste Runde der Forums-Schlammschlacht eingeläutet...
Viel interessanter finde ich den Auszug, dass Kelsch den Etat um 1 bsi 2 Millionen erhöhen möchte. Solche Beträge fallen ja nict vom Himmel und nähren doch erheblich die Hoffnung, dass das neue Führungsgremium sich in guten Verhandlungen mit etwaigen Partnern befindet. Dann könnte auch dieser langsam lahmenden Truppe ein paar neue Gesichter mit Potential hinzugefügt werden.
Viel interessanter finde ich den Auszug, dass Kelsch den Etat um 1 bsi 2 Millionen erhöhen möchte. Solche Beträge fallen ja nict vom Himmel und nähren doch erheblich die Hoffnung, dass das neue Führungsgremium sich in guten Verhandlungen mit etwaigen Partnern befindet. Dann könnte auch dieser langsam lahmenden Truppe ein paar neue Gesichter mit Potential hinzugefügt werden.
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Die Passage ist wirklich interessant, nur habe ich wenig Hoffnung, dass eine Etaterhöhung in dieser Größenordnung Realität wird.
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...zumal als Ziel nur der Klassenerhalt ausgegeben wird.
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Re: Hans Kullen - ein Mann der Taten
Der erste Teil ist absolut richtig, ohne H.K. wäre der Verein wahrscheinlich tatsächlich in die Insolvenz geschlittert.Wuschel hat geschrieben:Und getan hat er sehr viel beim Ex-Bundesligisten. Seine Bilanz ist imposant. »Als ich kam, stand der Verein vor der Insolvenz; als ich ging, war ein Plus von 601 000 Euro da.
Das er allerdings mit einem Plus von 601000 Euro abgetreten ist, wage ich mal stark zu bezweifeln. Laut der letzten Presseartikel über dieses Thema hört man zwar heraus das der Verein die Saison mit einem Plus abschließen wird, doch soll der Betrag im unteren sechstelligen Bereich liegen. Dies sogar unter der Berücksichtung das man durch die zwei DFB Pokalrunden und die Transfererlöse unerwartete Einnahmen gemacht hat.
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Hab da auch erst mal mächtig gestutzt, kann mir das aber auch beim besten Willen nicht vorstellen. Eine solche Etatsteigerung wäre doch nur mit einem neuen Hauptsponsor realistisch, der richtig Geld in den Verein pumpt. Aber dieser Posten ist nunmal vergeben zu "geringfügig erhöhten Konditionen". Also woher soll das Geld bitte kommen??! Schon wieder Darlehen? Und nur kurz zu Kullen: Der findet sich schon ziemlich geil; oder?svk4ever hat geschrieben:Die Passage ist wirklich interessant, nur habe ich wenig Hoffnung, dass eine Etaterhöhung in dieser Größenordnung Realität wird.
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
-
Bluebyte
Bluebyte hat geschrieben:Die Qualifikation um die Klasse zu halten ist aber deutlich schwieriger. Und eine Million mehr im Etat ist auch kein Garant das zu schaffen. Es wird auch dann ein schweres Stück Arbeit sein.svk4ever hat geschrieben:...zumal als Ziel nur der Klassenerhalt ausgegeben wird.
muss dir zustimmen es wird so und so ein schweres Stück arbeit
Kullen ist zwar nicht tragbar. Kanns aber verstehn, wieso er seine Kohle, wie vertraglich vereinbart, zum 30. Juni 2008 zurück will. Warum sollte er ne halbe Million an die Leute verschenken, die ihn abgesägt ham?
Lasst ihn doch n bissle in Reutlingen rumhampeln. Sollen die sich mit dem rumschlagen.
Lasst ihn doch n bissle in Reutlingen rumhampeln. Sollen die sich mit dem rumschlagen.
als ob irgeneinmensch der momentan im ausichtsrat sitzt unserem svk 400000 € geben würde. wenn es jemand geben würde möchte dieser herr auch eine gewisse gegenleistung haben, verständlicherweise.
jetzt wird verlangt dass der alte präsident eine summe in dieser größenordnung dem verein gegeben hat schenkt. das kann wohl nicht renst gemeint sein.
Möge es so kommen das gewisse personen dieses loch stopfen würden sofern herr kullen sein geld zurückbekommen sollte.
was interessiert mich eine zahl mit welchem gewinn der verein abschließt wenn die momentane lage so aussieht das viel schöngeredet wird und keine besserung in sicht ist.
ich miene die fakten sehen so aus: (aus meiner sicht)
sportlich gesehen: anfangs eine starke saison, dann unteririrdische lseitungen - für die zukunt keine besserung in sicht - eher stagnation oder abrutsch. /trainer weg - leistungsträger weg)
finanziell: es hilft nur noch beten das die herren die das vertrauen der mitglieder größtenteils bekommen haben das schiff retten werden und ihre persöhnlichen probleme mit gewissen herren nicht auf kosten des vereins ausgetragen haben.
was passiert denn wenn Herr kullen sein geld zurückbekommt? was passiert wenn weitere leistungsträger denn verein verlassen?
es muss was passieren!
jetzt wird verlangt dass der alte präsident eine summe in dieser größenordnung dem verein gegeben hat schenkt. das kann wohl nicht renst gemeint sein.
Möge es so kommen das gewisse personen dieses loch stopfen würden sofern herr kullen sein geld zurückbekommen sollte.
was interessiert mich eine zahl mit welchem gewinn der verein abschließt wenn die momentane lage so aussieht das viel schöngeredet wird und keine besserung in sicht ist.
ich miene die fakten sehen so aus: (aus meiner sicht)
sportlich gesehen: anfangs eine starke saison, dann unteririrdische lseitungen - für die zukunt keine besserung in sicht - eher stagnation oder abrutsch. /trainer weg - leistungsträger weg)
finanziell: es hilft nur noch beten das die herren die das vertrauen der mitglieder größtenteils bekommen haben das schiff retten werden und ihre persöhnlichen probleme mit gewissen herren nicht auf kosten des vereins ausgetragen haben.
was passiert denn wenn Herr kullen sein geld zurückbekommt? was passiert wenn weitere leistungsträger denn verein verlassen?
es muss was passieren!
Für Rechtschreib- und Grammatikfehler keine Gewähr......
- DirtyToby
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Also ich muss hier doch mal auf die Bremse treten. Ich habe nichts von Seiten des Vereins gehört, dass man Kullen das Geld vorenthalten will, bzw. dass dieser es dem Verein geschenkt hätte. Es geht lediglich darum, dass die Kickers mit der Rückzahlung im Juni 2008 gerechnet haben und Kullen das Geld wohl jetzt haben möchte (laut Artikel ja plötzlich nur noch die Zinsen). Ich habe nirgends was davon gelesen, dass Kullen irgendwie um Geld gebracht werden sollte...
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Sehr guter Beitrag ! Da Kullen ja die letzten fast vier Jahre selber am Ruder gesesen ist, wird ihm wohl klar sein das ein Verein wie die Kickers in der dritten Liga nur sehr schwer 450.000 € auf einen Schlag zurück bezahlen können. Ich denke der Verein ist sich seiner Verantwortung gegenüber H.K. bewusst und wird die Summe ab 2008 in Raten zurück zahlen.DirtyToby hat geschrieben:Also ich muss hier doch mal auf die Bremse treten. Ich habe nichts von Seiten des Vereins gehört, dass man Kullen das Geld vorenthalten will, bzw. dass dieser es dem Verein geschenkt hätte. Es geht lediglich darum, dass die Kickers mit der Rückzahlung im Juni 2008 gerechnet haben und Kullen das Geld wohl jetzt haben möchte (laut Artikel ja plötzlich nur noch die Zinsen). Ich habe nirgends was davon gelesen, dass Kullen irgendwie um Geld gebracht werden sollte...
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Klingler war letzte Saison und mit 150.000 € verbucht - nur am Rande :wink:Jürgen K. hat geschrieben:also in dieser Saison sollte schon ordentlich schwarze Zahlen geschrieben worden sein, sonst sieht es für nächste Saison ganz rot aus.
Okpala EUR 100.000
Mesic EUR 170.000
Klingler EUR 75.000
Pokal EUR ?
Alles Einnahmen, die wir nächste Saison so nicht haben werden.
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gehört eigentlich auch in den Vorschau-Thread, dachte aber ich poste es in den aktuellen Kullen-Thread:
„Gefahr einer Insolvenz sehe ich nicht“
Manager Joachim Cast von den Stuttgarter Kickers im TAGBLATT-Interview vor dem heutigen Derby in Reutlingen
STUTTGART. Turbulente Tage bei Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers: Erst der Rücktritt von Präsident Hans Kullen, dann dessen Rückforderung seiner Darlehen in Höhe von rund 450000 Euro. Auch sportlich läuft es beim Tabellenfünften derzeit nicht gut: Nur einen Punkt haben die Kickers in den vergangenen drei Spielen geholt. „Diese Woche haben wir mit den Spielern Klartext gesprochen“, sagt Stuttgarts Manager Joachim Cast im TAGBLATT-Interview vor dem Spiel der Kickers beim SSV Reutlingen am heutigen Freitag (19 Uhr).
Vor sieben Jahren ist Joachim Cast (rechts) mit dem SSV Reutlingen in die Zweite Liga aufgestiegen, jetzt ist er Manager beim Reutlinger Regionalliga-Konkurrenten Stuttgarter Kickers.
TAGBLATT: Herr Cast, was hat sich für Sie und Ihre Arbeit verändert, seit Hans Kullen nicht mehr Präsident der Kickers ist?
Joachim Cast: Ich stochere grundsätzlich nicht in der Vergangenheit herum. Auf jeden Fall hat Hans Kullen viel für den Verein geleistet. Auch ich selbst habe ihm viel zu verdanken, er hat mir schließlich den Job bei den Kickers verschafft. Wir haben jetzt in der neuen Konstellation die Kompetenzen und Aufgabengebiete klar verteilt und abgegrenzt, mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.
Aber wenn Kullen mit seiner Rückforderung von 450000 Euro, die er den Kickers als Darlehen gegeben hat, durchkommt, dann droht dem Verein die Insolvenz, oder?
Fakt ist: Er hat dem Verein vor etwa vier Jahren ein Darlehen gegeben um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Durch die alljährlichen Rangrücktrittserklärungen, die im Rahmen der Lizenzierung von ihm und anderen Gläubigern gegeben wurden, hat der Verein das Problem quasi immer vor sich hergeschoben. Um den künftigen Ablauf kümmern sich nun die Juristen. Ich bin mir sicher, dass hier tragfähige Lösungen gefunden werden. Die Gefahr einer Insolvenz sehe ich daher nicht. Ich lasse mich aber dadurch auch nicht in meiner operativen und strategischen Arbeit beeinflussen und beschäftige mich jetzt, nachdem wir mit Peter Zeidler einen neuen Trainer verpflichtet haben, mit der Kaderplanung für die kommende Saison.
Was hat für Trainer Zeidler gesprochen?
Er kennt die Region, er kennt die Regionalliga als früherer Trainer in Aalen, er kennt die Kickers, er kommt aus der Region. Er hat beim 1. FC NürnbergII mit jungen Leuten gearbeitet und sie an die Bundesliga herangeführt. Ich schätze seine pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten, gerade im Umgang mit jungen Leuten. Zudem hat er sich in den Gesprächen hervorragend präsentiert.
Bei der Kaderplanung hat der SSV Reutlingen mit den Kickers konkurriert um den U23-Spieler Bastian Bischoff…
…dessen Vertrag bei uns ausläuft. Er hatte seit vier Wochen ein verbessertes Angebot von uns. Das hat er gestern allerdings abgelehnt. Wir planen daher ohne ihn. Bischoff muss wissen, dass er vor zwei Jahren aus der Bezirksliga gekommen ist und bei uns die Aufstiegsmöglichkeit in die Regionalliga bekommen hat. Wir wollten finanziell aber nicht über das festgesetzte Limit hinausgehen. Der SSV hat allerdings in Absprache mit uns Kontakt zu Bischoff aufgenommen, das war alles korrekt.
Was kommt nächste Saison auf die Kickers zu?
Für uns ist es existenziell wichtig, dass wir uns für die eingleisige Dritte Liga qualifizieren. Wenn nicht, kann ich meinen Schlüssel abgeben, dann wird es die Kickers in dieser Form nicht mehr geben. Aber daran verschwende ich keinen Gedanken. Überdies geht es den meisten Regionalligisten so – auch der SSV Reutlingen hätte Probleme, wenn er sich nicht qualifiziert. Es wird das vielzitierte Hauen und Stechen um die Plätze geben, da werden vielleicht einige Klubs über ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten hinaus investieren. Wir werden die nächste Saison trotz allem mit Augenmaß und solider Vereinsführung angehen.
Sie waren zwischen 1995 und 2001 beim SSV Reutlingen. Was sagen Sie zur Entwicklung Ihres Ex-Klubs?
Die sehe ich sehr positiv. Unter Peter Starzmann wird sehr solide und kontinuierlich gearbeitet. Tabellenplatz sechs ist die logische Folge. Auch wirtschaftlich scheint mittlerweile unter der Federführung von Klaus Weiss alles wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen.
Die Kickers haben zuletzt zwei Mal zuhause verloren . Da wird sich die Begeisterung auf der Waldau in Grenzen halten, oder?
Die Fans sind schon schwer enttäuscht, vor allem beim 0:3 gegen Siegen vor einer Woche war die Leistung indiskutabel. Diese Woche haben wir mit den Spielern Klartext gesprochen, jetzt muss in Reutlingen die Reaktion der Mannschaft folgen. Beide Mannschaften brauchen aber noch Punkte, denn die Liga ist sehr eng zusammengerückt.
Fragen von Thomas de Marco
Quelle: http://www.cityinfonetz.de/index.php?ar ... fdeef758e4
„Gefahr einer Insolvenz sehe ich nicht“
Manager Joachim Cast von den Stuttgarter Kickers im TAGBLATT-Interview vor dem heutigen Derby in Reutlingen
STUTTGART. Turbulente Tage bei Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers: Erst der Rücktritt von Präsident Hans Kullen, dann dessen Rückforderung seiner Darlehen in Höhe von rund 450000 Euro. Auch sportlich läuft es beim Tabellenfünften derzeit nicht gut: Nur einen Punkt haben die Kickers in den vergangenen drei Spielen geholt. „Diese Woche haben wir mit den Spielern Klartext gesprochen“, sagt Stuttgarts Manager Joachim Cast im TAGBLATT-Interview vor dem Spiel der Kickers beim SSV Reutlingen am heutigen Freitag (19 Uhr).
Vor sieben Jahren ist Joachim Cast (rechts) mit dem SSV Reutlingen in die Zweite Liga aufgestiegen, jetzt ist er Manager beim Reutlinger Regionalliga-Konkurrenten Stuttgarter Kickers.
TAGBLATT: Herr Cast, was hat sich für Sie und Ihre Arbeit verändert, seit Hans Kullen nicht mehr Präsident der Kickers ist?
Joachim Cast: Ich stochere grundsätzlich nicht in der Vergangenheit herum. Auf jeden Fall hat Hans Kullen viel für den Verein geleistet. Auch ich selbst habe ihm viel zu verdanken, er hat mir schließlich den Job bei den Kickers verschafft. Wir haben jetzt in der neuen Konstellation die Kompetenzen und Aufgabengebiete klar verteilt und abgegrenzt, mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.
Aber wenn Kullen mit seiner Rückforderung von 450000 Euro, die er den Kickers als Darlehen gegeben hat, durchkommt, dann droht dem Verein die Insolvenz, oder?
Fakt ist: Er hat dem Verein vor etwa vier Jahren ein Darlehen gegeben um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Durch die alljährlichen Rangrücktrittserklärungen, die im Rahmen der Lizenzierung von ihm und anderen Gläubigern gegeben wurden, hat der Verein das Problem quasi immer vor sich hergeschoben. Um den künftigen Ablauf kümmern sich nun die Juristen. Ich bin mir sicher, dass hier tragfähige Lösungen gefunden werden. Die Gefahr einer Insolvenz sehe ich daher nicht. Ich lasse mich aber dadurch auch nicht in meiner operativen und strategischen Arbeit beeinflussen und beschäftige mich jetzt, nachdem wir mit Peter Zeidler einen neuen Trainer verpflichtet haben, mit der Kaderplanung für die kommende Saison.
Was hat für Trainer Zeidler gesprochen?
Er kennt die Region, er kennt die Regionalliga als früherer Trainer in Aalen, er kennt die Kickers, er kommt aus der Region. Er hat beim 1. FC NürnbergII mit jungen Leuten gearbeitet und sie an die Bundesliga herangeführt. Ich schätze seine pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten, gerade im Umgang mit jungen Leuten. Zudem hat er sich in den Gesprächen hervorragend präsentiert.
Bei der Kaderplanung hat der SSV Reutlingen mit den Kickers konkurriert um den U23-Spieler Bastian Bischoff…
…dessen Vertrag bei uns ausläuft. Er hatte seit vier Wochen ein verbessertes Angebot von uns. Das hat er gestern allerdings abgelehnt. Wir planen daher ohne ihn. Bischoff muss wissen, dass er vor zwei Jahren aus der Bezirksliga gekommen ist und bei uns die Aufstiegsmöglichkeit in die Regionalliga bekommen hat. Wir wollten finanziell aber nicht über das festgesetzte Limit hinausgehen. Der SSV hat allerdings in Absprache mit uns Kontakt zu Bischoff aufgenommen, das war alles korrekt.
Was kommt nächste Saison auf die Kickers zu?
Für uns ist es existenziell wichtig, dass wir uns für die eingleisige Dritte Liga qualifizieren. Wenn nicht, kann ich meinen Schlüssel abgeben, dann wird es die Kickers in dieser Form nicht mehr geben. Aber daran verschwende ich keinen Gedanken. Überdies geht es den meisten Regionalligisten so – auch der SSV Reutlingen hätte Probleme, wenn er sich nicht qualifiziert. Es wird das vielzitierte Hauen und Stechen um die Plätze geben, da werden vielleicht einige Klubs über ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten hinaus investieren. Wir werden die nächste Saison trotz allem mit Augenmaß und solider Vereinsführung angehen.
Sie waren zwischen 1995 und 2001 beim SSV Reutlingen. Was sagen Sie zur Entwicklung Ihres Ex-Klubs?
Die sehe ich sehr positiv. Unter Peter Starzmann wird sehr solide und kontinuierlich gearbeitet. Tabellenplatz sechs ist die logische Folge. Auch wirtschaftlich scheint mittlerweile unter der Federführung von Klaus Weiss alles wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen.
Die Kickers haben zuletzt zwei Mal zuhause verloren . Da wird sich die Begeisterung auf der Waldau in Grenzen halten, oder?
Die Fans sind schon schwer enttäuscht, vor allem beim 0:3 gegen Siegen vor einer Woche war die Leistung indiskutabel. Diese Woche haben wir mit den Spielern Klartext gesprochen, jetzt muss in Reutlingen die Reaktion der Mannschaft folgen. Beide Mannschaften brauchen aber noch Punkte, denn die Liga ist sehr eng zusammengerückt.
Fragen von Thomas de Marco
Quelle: http://www.cityinfonetz.de/index.php?ar ... fdeef758e4
muss sagen, echt ein gutes interview vom cast und zum thema bischoff gibts da dann ja auchnix mehr zu diskuttieren... wer vor zwei jahren aus der bezirksliga kam und sich dann nen berater anlacht, um die kickers arm zu feilschen, hat auf der waldau in der jetzigen situation m.E. nix verloren!
Wir hamma heuer mal so eine Weltreise g'macht. Aber ich sag's Ihnen gleich wia's is: da fahrma nimmer hin.
(Gerhard Polt)
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Nicht zu vergessen, dass auf diesen Zusatzposten auf der Haben-Seite die kommende Saison großzügig verzischtet wird.pipes hat geschrieben:schon, die Frage ist nur, wie groß das Fragezeichen dank des Bechers, Fangnetzes und Geisterspiel wirklich ist.Jürgen K. hat geschrieben:Okpala EUR 100.000
Mesic EUR 170.000
Klingler EUR 75.000
Pokal EUR ?
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Sicher hat der Herr Kullen Anspruch auf sein Geld, und das wird auch niemand anzweifeln. Er hat es schließlich als Darlehen gegeben und nicht als Geschenk. Und das wird nun halt 2008 fällig.
Man wird sich einigen und einen Rückzahlungsplan vereinbaren. Eine gütliche Einigung liegt dabei auch in Kullens Interesse. Sollten die Blauen nämlich nicht die ganze Summe auf einmal aufbringen können brauchen sie nur einen Tag vor Ablauf des Rangrücktritts Insolvenz anmelden, dann steht unser Ex-Präsident auf der Gläubigerliste gaaaaanz hinten und geht vermutlich komplett leer aus. Und das wird keine von beiden Seiten so wollen.
Ein gutes hat die Sache, der Verein wird endlich gezwungen den Schuldenberg anzugehen und ihn nicht vor sich herzuschieben.
Man wird sich einigen und einen Rückzahlungsplan vereinbaren. Eine gütliche Einigung liegt dabei auch in Kullens Interesse. Sollten die Blauen nämlich nicht die ganze Summe auf einmal aufbringen können brauchen sie nur einen Tag vor Ablauf des Rangrücktritts Insolvenz anmelden, dann steht unser Ex-Präsident auf der Gläubigerliste gaaaaanz hinten und geht vermutlich komplett leer aus. Und das wird keine von beiden Seiten so wollen.
Ein gutes hat die Sache, der Verein wird endlich gezwungen den Schuldenberg anzugehen und ihn nicht vor sich herzuschieben.
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
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Dann müssen die Kickers diese Saison aber die Position Forderungen an Dritte mit EUR 150.000 auflösen und auf Bank EUR 75.000 und Abschreibung auf Forderungen mit EUR 75.000 verbuchen.Rangrücktritt hat geschrieben:
Klingler war letzte Saison und mit 150.000 € verbucht - nur am Rande :wink:
Wollte ja nur ausdrücken, dass wir bei gleichem Etat mächtig an Sponsorengelder zulegen müssen und dann hat HK noch keinen Cent gesehen.