Bei der Niederlage stört nur der Name des Gegners
Die Trainer wollen das 4:1 des VfB im Stadtderby der Fußball-Regionalliga nicht überbewerten
Stuttgart - Die VfB-Fans schickten zur Begrüßung gleich einmal eine Leuchtrakete in den Kickers-Block. Während der Partie wogten die Gesänge der rivalisierenden Fans hin und her. Auf dem Platz ging es im Stadtderby zwischen den Stuttgarter Kickers und den Amateuren des VfB Stuttgart zum Rundenschluss der Fußball-Regionalliga wesentlich friedlicher zu. Und beide Trainer versuchten hinterher, den 4:1 (1:0)-Sieg des VfB in einen größeren Zusammenhang zu setzen.
Von Sigor Paesler
1:4 im prestigeträchtigen Derby, die erste Heimniederlage unter seiner Regie überhaupt, die Chance verpasst, beste Rückrundenmannschaft zu werden - Kickers-Coach Robin Dutt hätte durchaus Grund gehabt, sauer zu sein. War er aber nicht. Und das nicht, weil die Mannschaft immerhin das beste Heimteam der Liga geblieben ist. Dutt nahm die Schlappe sogar teilweise auf seine Kappe, weil er "aus falschem Ehrgeiz" angeschlagene Spieler eingesetzt hatte. "Die Mannschaft war am Ende ihrer Kräfte, wir haben im letzten Spiel einen Schönheitsfehler hinterlassen", sagte er. Und dann: "Insgesamt gebührt ihr für die Saison ein großes Lob."
Reinhold Fanz wollte den Sieg ebenfalls nicht überbewerten. "Für uns war wichtig, dass wir in der Klasse geblieben sind und dass sich einige Spieler weiterentwickelt haben", sagte der VfB-Trainer, dessen Kritiker sich nach dem Weggang von Fürsprecher Felix Magath lauter zu Wort melden. Fanz will seinen bis zum Ende der kommenden Saison laufenden Vertrag nach eigenem Bekunden jedoch erfüllen.
Die Kickers dominierten die ersten Minuten. Dann traf VfB-Youngster Gustav Schulz mit einem Distanz-Schuss zum 1:0 (14.). Die "Roten" wurden nun immer mutiger, die "Blauen" in der Abwehr immer nachlässiger. Die Folge: Die Zuschauer sahen vier weitere wunderschöne Tore durch Gerrit Müller (50.), Sascha Benda zum 1:2-Anschluss (60.), Steffen Kocholl (64.) und Milan Jurkovic (74.). Fanz: "Wenn der Druck weg ist, sieht man, was die Jungs draufhaben."
Chatzis und Kegel vor Wechsel
Bei den Kickers standen neben dem Abschied einer ganzen Reihe von Spielern ohnehin die Zukunftsplanungen im Vordergrund. Präsident Hans Kullen traf sich vor dem Spiel mit den Sponsoren und hofft nun, die letzten Gelder aufzutreiben, um am Mittwoch die vom Deutschen Fußball-Bund geforderten Nachbesserungen für die Lizenzerteilung vorweisen zu können.
Die Aussicht, dass Niko Chatzis nach drei Jahren zu den Kickers zurückkehrt sind gut. Denn vereinbart ist, dass der Mittelfeldspieler wechselt, wenn sein jetziger Verein Waldhof Mannheim nicht aus der Oberliga in die Regionalliga aufsteigt - und danach sieht es vor dem letzten Spieltag aus. Den letzten Platz im neuen Kader wird wohl der 23-jährige Mittelfeldspieler Sven Kegel von den Amateuren des FSV Mainz 05 einnehmen. In Mainzer Medien wird der Wechsel schon als perfekt gemeldet. Am Ende störte die Fans der "Blauen" an der Niederlage nur, dass sie gegen die "Roten" war.
Stuttgarter Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Minkwitz - Catizone, Gumper (54. Braun), Akcay (60. Milchraum), Stierle (87. Lakies) - Rahmanovic, Mesic.
VfB Stuttgart Am.: Masic - Kocholl, Schuon, Butscher, Krause - Schulz (77. Ricciardi), Fink, Caligiuri, Berger (60. Macias) - Weis, Müller (70. Jurkovic).
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden).
Zuschauer: 4640.
Tore: 0:1 Schulz (14.), 0:2 Müller (50.), 1:2 Benda (60.), 1:3 Kocholl (64.), 1:4 Jurkovic (74.).
Gelbe Karten: Barth, Catizone / Schulz.
Beste Spieler: Minkwitz, Catizone / Caligiuri, Kocholl.
Quelle: Esslinger Zeitung
Spielberichte Kickers - VfB Amateure
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Kai
Re: Spielberichte Kickers - V** Amateure
Meine Fresse ich dachte das Ding wär schon gelaufen?Raul hat geschrieben: Präsident Hans Kullen traf sich vor dem Spiel mit den Sponsoren und hofft nun, die letzten Gelder aufzutreiben, um am Mittwoch die vom Deutschen Fußball-Bund geforderten Nachbesserungen für die Lizenzerteilung vorweisen zu können.
Quelle: Esslinger Zeitung
Beste Spieler: Catizone und Minkwitz
rofl....darf heutzutage eigentlich jeder Seggel nen Bericht für die Zeitung schreiben?
1:4-Niederlage im Stadtderby
So hatte es sich das Team von Trainer Robin Dutt nicht vorgestellt: Im letzten Spiel der Saison unter dem Motto "Abschiedsspiel für Minki" verloren die Blauen gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:4 (0:1). Vor 4640 Zuschauern im Waldau-Stadion hatten die Kickers zwar eine starke Anfangsphase, die die "Roten" aber ohne Gegentreffer überstanden. Mit der ersten Chance gingen die Gäste durch Schulz in Führung (14.). Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem der VfB aber immer besser wurde und folgerichtig auch die Tore durch Müller (51.), Kocholl (63.) und Jurkovic (73.) erzielte. Sascha Bendas Anschlußtreffer zum 1:2 (57.) gab nur kurz Hoffnung.
Quelle: Kickers-HP
So hatte es sich das Team von Trainer Robin Dutt nicht vorgestellt: Im letzten Spiel der Saison unter dem Motto "Abschiedsspiel für Minki" verloren die Blauen gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:4 (0:1). Vor 4640 Zuschauern im Waldau-Stadion hatten die Kickers zwar eine starke Anfangsphase, die die "Roten" aber ohne Gegentreffer überstanden. Mit der ersten Chance gingen die Gäste durch Schulz in Führung (14.). Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem der VfB aber immer besser wurde und folgerichtig auch die Tore durch Müller (51.), Kocholl (63.) und Jurkovic (73.) erzielte. Sascha Bendas Anschlußtreffer zum 1:2 (57.) gab nur kurz Hoffnung.
Quelle: Kickers-HP
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Re: Spielberichte Kickers - V** Amateure
Naja also das mit Minkwitz is echt komisch, Abschiedsspielbonus. Dafür liegt er beim VfB mit Kocholl richtig, der war echt bärenstark, auch ohne sein Tor.Kai hat geschrieben: Beste Spieler: Catizone und Minkwitz
rofl....darf heutzutage eigentlich jeder Seggel nen Bericht für die Zeitung schreiben?
Spielbericht
In einem Spiel, in dem man merkte, dass es um nichts mehr ging, sahen die Zuschauer fünf wunderschöne Tore. Die Kickers dominierten zunächst und vergaben ihre Chancen leichtfertig, nach dem überraschenden 0:1 durch einen Distanz-Schuss von A-Junior Gustav Schulz wurden die VfB- Amateure immer mutiger, kombinierten gut und nutzten das lasche Auftreten der Kickers-Hintermannschaft.
Sigor Paesler
Quelle: kicker
In einem Spiel, in dem man merkte, dass es um nichts mehr ging, sahen die Zuschauer fünf wunderschöne Tore. Die Kickers dominierten zunächst und vergaben ihre Chancen leichtfertig, nach dem überraschenden 0:1 durch einen Distanz-Schuss von A-Junior Gustav Schulz wurden die VfB- Amateure immer mutiger, kombinierten gut und nutzten das lasche Auftreten der Kickers-Hintermannschaft.
Sigor Paesler
Quelle: kicker
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SV Stuttgarter Kickers - VfB Stuttgart (Am.) (1:4)

1:4-Niederlage im Stadtderby
So hatte es sich das Team von Trainer Robin Dutt nicht vorgestellt: Im letzten Spiel der Saison unter dem Motto "Abschiedsspiel für Minki" verloren die Blauen gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:4 (0:1). Vor 4640 Zuschauern im Waldau-Stadion gab es gerade im prestigeträchtigen Derby die erste Heimniederlage unter der Regie von Kickers-Coach Robin Dutt überhaupt. Die Blauen verpassten die Chance als beste Rückrundenmannschaft die Saison zu beenden, immerhin sind die Kickers das beste Heimteam der Liga geblieben.
Schon lange vor dem Spiel war einiges im Stadion geboten. Die Kickers luden alle Sponsoren, Freunde und Gönner ab 11.00 Uhr zum Sponsoren-Frühstück in den VIP-Raum ein. In seiner Ansprache gab Kickers-Präsident Hans Kullen einen Rückblick über den Saisonverlauf aus sportlicher und auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er bedankte sich bei Trainer Robin Dutt für seine hervorragende Arbeit und gab auch bekannt, dass Joachim Cast ab der neuen Saison den Manager-Posten bei den Kickers übernehmen wird.
Anschließend wurde die neue Kickers-Kollektion von Ausrüster uhlsport vorgestellt. Die beiden „Models“ Mike Baradel und Christian Kuhn präsentierten selbstverständlich auch das Trikot für die neue Saison. uhlsport-Marketing-Assistent Daniel Berggötz erläuterte den interessierten Gästen die verschiedenen Anzüge, Bälle und Schuhe von uhlsport. Für die Zuschauer gab es ab 13.00 Uhr vor und im Stadion eine Autoschau vom Autohaus Kroymans zu sehen. Schicke Maserati, Cadillac und Corvette gab es an den Kassenanlagen zu bewundern. Kurz vor Anpfiff gab es noch drei Ehrungen: Der „Fan-Club Blau-Weiss 1977“ verlieh traditionell dem „Spieler der Saison“ einen Pokal. Für diese Spielzeit wurde Mirnes Mesic gekürt. Der Fan-Club „BB-Bunnys“ verlieh die „Möhre des Jahres“. Dabei zählten keine sportlichen Aspekte, sondern die Attraktivität der Spieler. Gewonnen hatte mit deutlichem Vorsprung Patrick Milchraum.
Mit Blumen und Sekt wurden einige Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen werden: Patrick Milchraum (TSV 1860 München), Sascha Benda (FC Augsburg), Marvin Braun (FC Augsburg), Bernd Eckhard (SV Bonlanden), Carsten Lakies (Ziel unbekannt), Gaetano Intemperante (Ziel unbekannt), Joachim Cast (wird Manager) und zu guter Letzt Stefan Minkwitz. Die Kickers sagten „Danke“ für acht Jahre, in denen er für die Blauen 135 Mal in der 2.Bundesliga und 59 Mal in der Regionalliga am Ball war. Stefan Minkwitz wir auch in der neuen Saison als Co-Trainer der 1. und 2. Mannschaft fungieren.
Die Aufstellungen: Wie angekündigt durfte Stefan Minkwitz in seinem Abschiedsspiel sich selbst seine Position aussuchen, auf der er zum letzten Mal spielen wollte: Er entschied sich für die linke Abwehrseite. Neben ihm standen in der Innenverteidigung Alexander Malchow und Oliver Barth, rechts Sascha Benda. Im Mittelfeld spielten zentral Mustafa Akcay und Heiko Gumper, rechter Flügel Giuseppe Catizone und links Oliver Stierle. Vorne im Sturm wieder Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Zum Spiel: Bereits mit dem Anpfiff wurde deutlich, dass sich beide Mannschaften mit einem Sieg aus der diesjährigen Regionalliga-Saison verabschieden wollten. Den besseren Start hatten die Kickers, die wieder kräftig loslegten und auf einen frühen Führungstreffer aus waren. Doch die VfB-Amateure überstanden diese starke Anfangsphase der Kickers ohne Gegentreffer. Nach einer Kombination über Oliver Stierle, Giuseppe Catizone und Suad Rahmanovic konnte die VfB-Abwehr gerade noch klären (6.). In der 10. Spielminute jubelten die Kickers-Fans bereits, doch nach einem Doppelpass zwischen Oliver Stierle und Suad Rahmanovic strich dessen Schuss aus elf Metern knapp am Pfosten vorbei und sprang von der Bande ans Tornetz. Nur drei Minuten später konnte VfB-Keeper Adnan Masic einen Catizone-Schuss im Nachfassen parieren.
Aber wie so oft im Fußball schoß der Gegner das Tor, wenn die Chance nicht genutzt werden. Völlig überraschend stand es plötzlich 0:1. Die erste echte Torchance der VfB-Amateure überhaupt brachte gleich die Führung: Nach 15 Spielminuten zog Gustav Schulz von der rechten Seite in die Mitte und schoss von der Strafraumgrenze mit links unhaltbar für Kickers-Torhüter Tino Köstel in den Torwinkel.
Die Führung gab den VfB-Amateuren sichtlich mehr Selbstvertrauen und Sicherheit. Das Spiel kippte und der VfB kam immer besser ins Spiel. Nach einer Flanke kam Michael Fink aus acht Metern unbedrängt zum Kopfball, doch der Ball ging knapp über die Querlatte (18.). In der 25. Minute versuchte sich Marco Caligiuri mit einem Schlenzer aus 18 Metern, doch der Ball ging um Zentimeter am Tor vorbei. Denis Berger hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch nach einem scheiterte er freistehend vor Tino Köstel, als die Abseitsfalle der Kickers-Abwehr nicht zuschnappte. Köstel blieb aber durch einen tollen Reflex im Zweikampf der Sieger und bewahrte die Kickers damit vor einem höheren Rückstand vor der Halbzeitpause.
Zum zweiten Durchgang kamen beide Mannschaften unverändert aus den Kabinen. Doch nicht die Kickers setzten die ersten Akzente, sondern die VfB-Amateure knüpften da an, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. In der 51. Minute wurde Gerrit Müller im Strafraum angespielt – die Kickers-Abwehr war sehr schlecht sortiert - und dieser schoss aus spitzem Winkel ins lange obere Eck zur 2:0-Führung ein. Vorausgegangen war jedoch ein Foul an Heiko Gumper, der danach auch verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, das der Schiedsrichter jedoch nicht ahndete.
Nur zwei Minuten später verloren die Kickers in der Vorwärtsbewegung den Ball und Marco Caligiuri, der sich den Ball in der eigenen Spielhälfte eroberte, lief mit der Kugel am Fuß Richtung Kickers-Tor. Wieder war die Kickers-Defensive schlecht gestaffelt und erneut konnte sich Tino Köstel im Spiele „eins gegen eins“ behaupten.
Genauso überraschend wie die 1:0 Führung des VfB fiel dann in der 57. Minute der 1:2-Anschlusstreffer für die Kickers. Sascha Benda zog über links durch und stand nach einem Doppelpass mit Mirnes Mesic frei vor dem Gästekkeper Masic, dem er keine Abwehrchance ließ. Bei den Kickers keimte wieder Hoffnung auf, die jedoch nur kurze Zeit währte. Denn ein strammer Freistoß von Steffen Kocholl aus 25 Metern schlug unhaltbar für Tino Köstel im rechten Winkel zum 1:3 ein (62.).
Doch die Kickers gaben nicht auf und kamen wieder zu guten Chance. Nach einen schönen Steilpass von Patrick Milchraum scheiterte Mirnes Mesic mit seiner einzigen richtigen Torchance freistehend vor VfB–Keeper Masic (66.). Nach einem langen Ball von Alexander Malchow stand Marvin Braun frei an der Starfraumgrenze, doch dessen Direktabnahme ging links am Tor vorbei (70.). In der 73. Minute fiel dann leider die endgültige Entscheidung zugunsten des VfB. Der eingewechselte José Macias bediente den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Milan Jurkovic und dieser erzielte freistehend das 4:1. Erneut stand die Kickers-Abwehr sehr offen. Das Spiel war nun gelaufen und beide Teams spielten die Partie zu Ende.
VfB-Coach Reinhold Fanz war nach dem Spielende zufrieden und sagte: "Es war wichtig, dass wir heute gewonnen haben, denn wir hatten eine ganz junge Mannschaft auf dem Platz, die bis auf Adnan Masic und Michael Fink wahrscheinlich auch in der nächsten Saison so spielen wird. Wir hatten Glück in der starken Anfangsphase der Kickers und erzielten gleich mit dem ersten Torschuß die Führung. Ab dann hatten wir die Sicherheit und das Selbstvertrauen. Wenn der Druck weg ist, sieht man, was die Jungs draufhaben. Der Klassenerhalt war wichtig und zudem haben wir einige Spieler an die Bundesligamannschaft herangebracht."
Kickers-Trainer Robin Dutt nahm die Niederlage sogar teilweise auf seine Kappe: „Ich hatte aus falschem Ehrgeiz angeschlagene Spieler eingesetzt. ich wollte das Spiel gewinnen, doch die Mannschaft war am Ende ihrer Kräfte. So haben wir im letzten Spiel einen Schönheitsfehler hinterlassen. Dennoch gebührt der Mannschaft insgesamt für die Saison ein großes Lob. Nach der Not-Operation im November leben die Kickers wieder. Das Ziel einstelliger Tabellenplatz wurde vorzeitig erreicht, was uns nicht jeder zugetraut hatte. Für die neue Saison verlieren wir viele gute Spieler, die wir kompensieren müssen, doch die Neuzugänge stehen. Unser realistisches Ziel wird es sein in den nächsten zwei Jahren den Aufstieg in die 2.Bundesliga zu schaffen."
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel – Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Stefan Minkwitz – Heiko Gumper (54. Marvin Braun), Mustafa Akcay (60. Patrick Milchraum), Oliver Stierle (87. Carsten Lakies), Giuseppe Catizone – Mirnes Mesic, Suad Rahmanovic -Trainer: Dutt
VfB Stuttgart (Am.):
Masic, Kocholl, Schuon, Butscher, Krause, - Schulz (77. Ricciardi), Fink, Caligiuri, Berger (58. Macias) - Weis, Müller (70. Jurkovic) - Trainer: Fanz
Zuschauer: 4640
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Gelbe Karten:
Barth, Catizone - Schulz
Rote Karten: -
Tore:
0:1 Gumper (38.)
0:1 Schulz (14.)
0:2 Müller (50.)
1:2 Benda (60.)
1:3 Kocholl (64.)
1:4 Jurkovic (74.)
http://www.stuttgarter-kickers.de/news/ ... ichtID=104

1:4-Niederlage im Stadtderby
So hatte es sich das Team von Trainer Robin Dutt nicht vorgestellt: Im letzten Spiel der Saison unter dem Motto "Abschiedsspiel für Minki" verloren die Blauen gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:4 (0:1). Vor 4640 Zuschauern im Waldau-Stadion gab es gerade im prestigeträchtigen Derby die erste Heimniederlage unter der Regie von Kickers-Coach Robin Dutt überhaupt. Die Blauen verpassten die Chance als beste Rückrundenmannschaft die Saison zu beenden, immerhin sind die Kickers das beste Heimteam der Liga geblieben.
Schon lange vor dem Spiel war einiges im Stadion geboten. Die Kickers luden alle Sponsoren, Freunde und Gönner ab 11.00 Uhr zum Sponsoren-Frühstück in den VIP-Raum ein. In seiner Ansprache gab Kickers-Präsident Hans Kullen einen Rückblick über den Saisonverlauf aus sportlicher und auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er bedankte sich bei Trainer Robin Dutt für seine hervorragende Arbeit und gab auch bekannt, dass Joachim Cast ab der neuen Saison den Manager-Posten bei den Kickers übernehmen wird.
Anschließend wurde die neue Kickers-Kollektion von Ausrüster uhlsport vorgestellt. Die beiden „Models“ Mike Baradel und Christian Kuhn präsentierten selbstverständlich auch das Trikot für die neue Saison. uhlsport-Marketing-Assistent Daniel Berggötz erläuterte den interessierten Gästen die verschiedenen Anzüge, Bälle und Schuhe von uhlsport. Für die Zuschauer gab es ab 13.00 Uhr vor und im Stadion eine Autoschau vom Autohaus Kroymans zu sehen. Schicke Maserati, Cadillac und Corvette gab es an den Kassenanlagen zu bewundern. Kurz vor Anpfiff gab es noch drei Ehrungen: Der „Fan-Club Blau-Weiss 1977“ verlieh traditionell dem „Spieler der Saison“ einen Pokal. Für diese Spielzeit wurde Mirnes Mesic gekürt. Der Fan-Club „BB-Bunnys“ verlieh die „Möhre des Jahres“. Dabei zählten keine sportlichen Aspekte, sondern die Attraktivität der Spieler. Gewonnen hatte mit deutlichem Vorsprung Patrick Milchraum.
Mit Blumen und Sekt wurden einige Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen werden: Patrick Milchraum (TSV 1860 München), Sascha Benda (FC Augsburg), Marvin Braun (FC Augsburg), Bernd Eckhard (SV Bonlanden), Carsten Lakies (Ziel unbekannt), Gaetano Intemperante (Ziel unbekannt), Joachim Cast (wird Manager) und zu guter Letzt Stefan Minkwitz. Die Kickers sagten „Danke“ für acht Jahre, in denen er für die Blauen 135 Mal in der 2.Bundesliga und 59 Mal in der Regionalliga am Ball war. Stefan Minkwitz wir auch in der neuen Saison als Co-Trainer der 1. und 2. Mannschaft fungieren.
Die Aufstellungen: Wie angekündigt durfte Stefan Minkwitz in seinem Abschiedsspiel sich selbst seine Position aussuchen, auf der er zum letzten Mal spielen wollte: Er entschied sich für die linke Abwehrseite. Neben ihm standen in der Innenverteidigung Alexander Malchow und Oliver Barth, rechts Sascha Benda. Im Mittelfeld spielten zentral Mustafa Akcay und Heiko Gumper, rechter Flügel Giuseppe Catizone und links Oliver Stierle. Vorne im Sturm wieder Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Zum Spiel: Bereits mit dem Anpfiff wurde deutlich, dass sich beide Mannschaften mit einem Sieg aus der diesjährigen Regionalliga-Saison verabschieden wollten. Den besseren Start hatten die Kickers, die wieder kräftig loslegten und auf einen frühen Führungstreffer aus waren. Doch die VfB-Amateure überstanden diese starke Anfangsphase der Kickers ohne Gegentreffer. Nach einer Kombination über Oliver Stierle, Giuseppe Catizone und Suad Rahmanovic konnte die VfB-Abwehr gerade noch klären (6.). In der 10. Spielminute jubelten die Kickers-Fans bereits, doch nach einem Doppelpass zwischen Oliver Stierle und Suad Rahmanovic strich dessen Schuss aus elf Metern knapp am Pfosten vorbei und sprang von der Bande ans Tornetz. Nur drei Minuten später konnte VfB-Keeper Adnan Masic einen Catizone-Schuss im Nachfassen parieren.
Aber wie so oft im Fußball schoß der Gegner das Tor, wenn die Chance nicht genutzt werden. Völlig überraschend stand es plötzlich 0:1. Die erste echte Torchance der VfB-Amateure überhaupt brachte gleich die Führung: Nach 15 Spielminuten zog Gustav Schulz von der rechten Seite in die Mitte und schoss von der Strafraumgrenze mit links unhaltbar für Kickers-Torhüter Tino Köstel in den Torwinkel.
Die Führung gab den VfB-Amateuren sichtlich mehr Selbstvertrauen und Sicherheit. Das Spiel kippte und der VfB kam immer besser ins Spiel. Nach einer Flanke kam Michael Fink aus acht Metern unbedrängt zum Kopfball, doch der Ball ging knapp über die Querlatte (18.). In der 25. Minute versuchte sich Marco Caligiuri mit einem Schlenzer aus 18 Metern, doch der Ball ging um Zentimeter am Tor vorbei. Denis Berger hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch nach einem scheiterte er freistehend vor Tino Köstel, als die Abseitsfalle der Kickers-Abwehr nicht zuschnappte. Köstel blieb aber durch einen tollen Reflex im Zweikampf der Sieger und bewahrte die Kickers damit vor einem höheren Rückstand vor der Halbzeitpause.
Zum zweiten Durchgang kamen beide Mannschaften unverändert aus den Kabinen. Doch nicht die Kickers setzten die ersten Akzente, sondern die VfB-Amateure knüpften da an, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. In der 51. Minute wurde Gerrit Müller im Strafraum angespielt – die Kickers-Abwehr war sehr schlecht sortiert - und dieser schoss aus spitzem Winkel ins lange obere Eck zur 2:0-Führung ein. Vorausgegangen war jedoch ein Foul an Heiko Gumper, der danach auch verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, das der Schiedsrichter jedoch nicht ahndete.
Nur zwei Minuten später verloren die Kickers in der Vorwärtsbewegung den Ball und Marco Caligiuri, der sich den Ball in der eigenen Spielhälfte eroberte, lief mit der Kugel am Fuß Richtung Kickers-Tor. Wieder war die Kickers-Defensive schlecht gestaffelt und erneut konnte sich Tino Köstel im Spiele „eins gegen eins“ behaupten.
Genauso überraschend wie die 1:0 Führung des VfB fiel dann in der 57. Minute der 1:2-Anschlusstreffer für die Kickers. Sascha Benda zog über links durch und stand nach einem Doppelpass mit Mirnes Mesic frei vor dem Gästekkeper Masic, dem er keine Abwehrchance ließ. Bei den Kickers keimte wieder Hoffnung auf, die jedoch nur kurze Zeit währte. Denn ein strammer Freistoß von Steffen Kocholl aus 25 Metern schlug unhaltbar für Tino Köstel im rechten Winkel zum 1:3 ein (62.).
Doch die Kickers gaben nicht auf und kamen wieder zu guten Chance. Nach einen schönen Steilpass von Patrick Milchraum scheiterte Mirnes Mesic mit seiner einzigen richtigen Torchance freistehend vor VfB–Keeper Masic (66.). Nach einem langen Ball von Alexander Malchow stand Marvin Braun frei an der Starfraumgrenze, doch dessen Direktabnahme ging links am Tor vorbei (70.). In der 73. Minute fiel dann leider die endgültige Entscheidung zugunsten des VfB. Der eingewechselte José Macias bediente den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Milan Jurkovic und dieser erzielte freistehend das 4:1. Erneut stand die Kickers-Abwehr sehr offen. Das Spiel war nun gelaufen und beide Teams spielten die Partie zu Ende.
VfB-Coach Reinhold Fanz war nach dem Spielende zufrieden und sagte: "Es war wichtig, dass wir heute gewonnen haben, denn wir hatten eine ganz junge Mannschaft auf dem Platz, die bis auf Adnan Masic und Michael Fink wahrscheinlich auch in der nächsten Saison so spielen wird. Wir hatten Glück in der starken Anfangsphase der Kickers und erzielten gleich mit dem ersten Torschuß die Führung. Ab dann hatten wir die Sicherheit und das Selbstvertrauen. Wenn der Druck weg ist, sieht man, was die Jungs draufhaben. Der Klassenerhalt war wichtig und zudem haben wir einige Spieler an die Bundesligamannschaft herangebracht."
Kickers-Trainer Robin Dutt nahm die Niederlage sogar teilweise auf seine Kappe: „Ich hatte aus falschem Ehrgeiz angeschlagene Spieler eingesetzt. ich wollte das Spiel gewinnen, doch die Mannschaft war am Ende ihrer Kräfte. So haben wir im letzten Spiel einen Schönheitsfehler hinterlassen. Dennoch gebührt der Mannschaft insgesamt für die Saison ein großes Lob. Nach der Not-Operation im November leben die Kickers wieder. Das Ziel einstelliger Tabellenplatz wurde vorzeitig erreicht, was uns nicht jeder zugetraut hatte. Für die neue Saison verlieren wir viele gute Spieler, die wir kompensieren müssen, doch die Neuzugänge stehen. Unser realistisches Ziel wird es sein in den nächsten zwei Jahren den Aufstieg in die 2.Bundesliga zu schaffen."
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel – Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Stefan Minkwitz – Heiko Gumper (54. Marvin Braun), Mustafa Akcay (60. Patrick Milchraum), Oliver Stierle (87. Carsten Lakies), Giuseppe Catizone – Mirnes Mesic, Suad Rahmanovic -Trainer: Dutt
VfB Stuttgart (Am.):
Masic, Kocholl, Schuon, Butscher, Krause, - Schulz (77. Ricciardi), Fink, Caligiuri, Berger (58. Macias) - Weis, Müller (70. Jurkovic) - Trainer: Fanz
Zuschauer: 4640
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Gelbe Karten:
Barth, Catizone - Schulz
Rote Karten: -
Tore:
0:1 Gumper (38.)
0:1 Schulz (14.)
0:2 Müller (50.)
1:2 Benda (60.)
1:3 Kocholl (64.)
1:4 Jurkovic (74.)
