Spielberichte Kickers-Kickers

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Die Macht im Schwabenland
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Spielberichte Kickers-Kickers

Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

Heimpremiere mißlungen – 1:2 (0:1) gegen Offenbacher Kickers
Die Kickers verloren am Nachmittag im ersten Heimspiel der Saison mit 1:2 (0:1) gegen die Offenbacher Kickers. Vor 2750 Zuschauen im „GAZi-Stadion auf der Waldau“ trafen Henning Zimmermann (23.) und Laszlo Kanyuk (73.) für den OFC, Mustafa Parmak (75.) erzielte mit seinem ersten Tor für die Kickers nur noch den Anschlußtreffer zum 1:2-Endstand.

Nach der Auftaktniederlage bei den Amateuren des TSV 180 München vergangene Woche merkte man dem Team von Trainer Robin Dutt von Beginn an an, dass es sich viel vorgenommen hatte und das Spiel gewinnen wollte. Die Kickers spielten mit Tino Köstel im Tor, die Viererabwehrkette mit Moritz Steinle, Oliver Barth, Alex Malchow und Oliver Stierle, der in der zweiten Halbzeit mit Verdacht auf einen dreifachen Bänderiss ausgewechselt werden musste. Im Mittelfeld spielen Panagiotis Deligiannidis, Mustafa Akcay, Marek Trejgis und Mustafa Parmak, im Sturm Mirnes Mesic und Stefan Hampl.
Die Blauen legten gleich mächtig los. Schon in der 1. Spielminute verfehlte Stefan Hampl mit seinem Schuss nur knapp das Tor, eine Minute später scheitert Alexander Malchow freistehend aus zwölf Metern an Offenbachs Keeper Cesar Thier, der den Ball zur Ecke klären konnte.
Doch die Offenbacher überstanden die erste Druckphase ohne Gegentreffer. Nach zehn Spielminuten musste Kickers-Keeper Tino Köstel sein Können zeigen, als er nach Vorarbeit von Ciric und Sieger einen Schuß von Türker aus kurzer Distanz parierte (10.). Auf der anderen Seite hielt Gäste-Keeper Thier einen 25m-Freistoß von Stefan Hampl, dessen platzierten Schuss er aus dem Winkel über die Querlatte lenken konnte.
Die Gäste, in deren Reihen viele namhafte Ex-Profis wie Happe, Akrapovic, Türker, Judt, Ciric oder Thier standen, kamen aber fortan besser ins Spiel und übernahmen vor allem im Mittelfeld das Spielgeschehen. Nach einer Standardsituation dann sogar die 1:0-Führung für den OFC: Den Freistoß von Mahr aus halblinker Position köpfte der hoch gewachsene Henning Zimmermann unhaltbar für Tino Köstel ins lange Eck zum 0:1 (23.). Drei Minuten später verhindert Tino Köstel mit einer guten Parade einen Schuß von Adrian Mahr. In der 29. Minute erneut Gefahr im Strafraum der Kickers, doch konnte die Abwehr gemeinsam den Ball doch noch klären.
Zwei nennenswerte Chancen für die Degerlocher noch vor der Halbzeit: Ein Drehschuß von Stefan Hampl (29.) nach schönem Pass in die Tiefe von Mirnes Mesic strich knapp am Pfosten vorbei. Mirnes Mesic hatte zwei Schussversuche, doch wurde er beide Male abgeblockt. Mit der 1:0-Führung für die Offenbacher wurden die Seite gewechselt.
Kickers-Trainer Robin Dutt schickte sein Team nach keinen zehn Minuten wieder zurück aufs Feld und brachte mit Heiko Gumper und Giuseppe Catizone zwei neue Spieler. Keine zwei Minuten waren gespielt, als plötzlich Mirnes Mesic allein auf Gästekeeper Thier zulief, ihn umspielte, doch das leere Tor aus fünf Metern nicht traf, sein Schuss ging links am Tor vorbei (46.).
Die Kickers machten nun weiter Druck und hatten mehrere Male gute Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer: Nach einem Freistoß landet der Abpraller bei Alex Malchow, doch dessen Loop-Versuch verfehlte das Ziel (55.). Ein Kopfball von Oliver Barth nach einer Ecke strich knapp übers Tor (56.), ein Schuß von Mirnes Mesic ließ Torwart Cesar Thier durch die Hände, doch der Ball trudelt knapp am Tor vorbei.
Die Mannschaft von Gäste-Trainer Hans-Jürgen Boysen stand durch den Druck der Kickers tief in der eigenen Hälfte und blieb durch Konter aber stets gefährlich. Nach so einem Konter fiel dann tatsächlich das 0:2: Nach einem Doppelpass zwischen Türker und Kanyuk stand dieser frei vor Tino Köstel und schob überlegt ins linke Eck ein (73.).
Doch die Kickers zeigten sich nicht geschockt, denn nur zwei Minuten später gelang Mustafa Parmak mit einem platzierten Schuß aus halbrechter Position ins kurze Eck der Anschlußtreffer zum 1:2 (75.). Die Blauen drängten nun auf den Ausgleichstreffer und warfen alles nach vorne. In der 83. Spielminuten verfehlte Mirnes Mesic aus halbrechter Position nur knapp das lange Eck. Kurz vor Spielende forderten die Gäste Elfmeter, als sich Moritz Steinle den Offenbacher Kanyuk im Strafraum einhakte, doch ließ Schiedsrichter Günter Perl weiterlaufen.
So blieb es trotz einem klaren Chancenplus und einem Eckenverhältnis von 9:1 für die Kickers bei der knappen Niederlage.

OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen: „Wir hatten in der Anfangsphase erhebliche Problöeme uns zu finden bei dem druckvollen Spiel der Kickers, Hier hatten wir großes Glück nicht gleich in der Anfangsphase in Rückstand zu geraten.. Dann haben wir uns aber gefangen auch wenn zur Führung eine Standardsituation helfen musste zur Führung. Wir fanden unseren Rhythmus und spielten bis zur Halbzeit mit großem Druck uaf das Tor. Deshalb war ich auch mit den letzten 30 Minuten der 1. Halbzeit zufrieden. In der zweiten Hälfte wussten wir, dass die Kickers nun mächtig drücken werden. Hier haben wir uns viel zu weit zurückgezogen, sodass es auch trotz der zwischenzeitliche 2:0-Führung bis zum Schluß spannend blieb. Ich denke die Zuschauer haben heute ein interessantes und spannendes Regionalligaspiel gesehen.

Kickers-Trainer Robin Dutt: „Wir hatten uns heute viel vorgenommen, doch war. Wir hätten gleich in den ersten Minuten vorlegen müssen. Doch nach der starken Anfangsphase war ich mit dem weiteren verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr zufrieden. In den Zweikämpfen waren wir nicht so stark und überlegt, waren viel zu weit von den Gegenspielern weg und haben im Mittelfeld kein Rhythmus gefunden. Nach dem Doppelwechsel zur zweiten Hälfte wurde unser Spiel besser, doch war heute unsere haarsträubende Chancenverwertung ausschlaggebend. Leider hat sich Oliver Stierle schwer verletzt, so dass er mindestens sechs Wochen ausfallen wird. Wir dürfen noch nicht erwarten, dass wir unsere Spielerabgänge durch unsere jungen Spieler und Neuzuänge gleich kompensieren können Jetzt wird sich zeigen, ob uns die Zuschauer und Fans, die uns in der vergangenen Rückrunde unterstützt und auf die Schulter geklopft haben, auch weiterhin unterstützen. Wir werden weiter hart an uns arbeiten um beim nächsten Spiel zu punkten.“


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SV Stuttgarter Kickers: Tino Köstel – Moritz Steinle, Oliver Barth, Alexander Malchow, Oliver Stierle (55. Christian Kuhn) – Mustafa Parmak, Panagiotis Deligiannidis (46.Giuseppe Catizone), Mustafa Akcay, Marek Trejgis (46. Heiko Gumper) – Stefan Hampl, Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt

Kickers Offenbach:
Thier - Mahr, Happe, Zimmermann, Weißenfeldt - Akrapovic, Sieger, Kanyuk, Judt - Ciric (83.Gerov), Türker (73.Müller) – Trainer: Boysen

Zuschauer: 2750

Schiedsrichter:
Günter Perl (München)

Gelbe Karten:
- Happe, Akrapovic, Türker

Rote Karten: -

Tore:
0:1 Henning Zimmermann (23.)
0:2 Laszio Kanyuk (73.)
1:2 Mustafa Parmak (75.)

www.stuttgarter-kickers.de
Kickers Stuttgart allez !
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Basti
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Beitrag von Basti »

Kickers kombinieren sich nach vorne
Nach 27 Jahren erster Sieg bei den Stuttgarter Kickers / Zimmermann und Kanyuk erzielen Offenbacher Treffer beim 2:1

Von Jochen K o c h

Stuttgart - 14 Mal sind die Offenbacher Kickers in den letzten 27 Jahren zu Punktspielen gegen die Stuttgarter Kickers in den Stadtteil Degerloch gefahren. 13 Mal haben die roten Kickers seit der Saison 1976/77 (2. Liga 1:0, Torschütze Bitz) bei den blauen Kickers nicht gewonnen. Am Samstag hat der OFC mit dem 2:1-Erfolg in Stuttgart nicht nur die schwarze Serie beendet, sondern - wieder einmal - große Erwartungen geweckt. Gemeinsam mit Hoffenheim und Wehen, die am nächsten Spieltag aufeinander treffen, steht der OFC verlustpunktfrei in der Spitzengruppe. Eine Momentaufnahme, die Hans-Jürgen Boysen am liebsten schnell streichen würde. Als der Kickers-Trainer in Stuttgart gefragt wurde, ob seine Mannschaft schon ein Meisterschaftsfavorit sei, fauchte der 47-jährige: "Davon sind wir weit entfernt. Mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein, nicht aber mit den gesamten 90 Minuten."

30 Minuten lang aber präsentierten sich die Kickers im Gazi-Stadion wie ein Meisterschaftsaspirant. Von der 15. Minute bis zum Pausenpfiff lieferten die Offenbacher eine Vorstellung ab, wie man es von diesem Verein in den letzten Jahren selten bis gar nicht gesehen hat. Nach der 1:0-Führung - Freistoß Mahr, Kopfball Zimmermann ("Exakt diese Variante haben wir am Donnerstag im Training geübt") - ließen die Gäste den Ball Minuten lang in den eigenen Reihen zirkulieren, kombinierten sich fast mühelos in den Strafraum und hätten mit 2:0 in Führung gehen müssen. "Ich habe befürchtet, wir sterben in Schönheit", vermisste Kapitän Markus Happe nur das zweite Tor. "Stark, sehr stark. Kein Vergleich zur letzten Saison," staunte Michael Feichtenbeiner, zehn Jahre Regionalliga-Trainer, derzeit ohne Verein. "Mit Offenbach wird zu rechnen sein."

Aber dazu müssen die Offenbacher dieses hohe Niveau länger als 30 Minuten halten. Denn davor und danach hatten die wesentlich jüngeren, aber auch unbedarfteren Stuttgarter die besseren Torchancen.

Erst verhinderte Torwart Cesar Thier einen Rückstand, dann den Ausgleich, und als der 36-Jährige auch einmal patzte oder schon ausgespielt war, trafen die Stuttgarter Barth und Mesic das leere Tor nicht. Selbst das Kontertor zum 2:0 von Kanyuk nach feinem Doppelpass mit Türker war noch nicht die Entscheidung, weil postwendend das 1:2 fiel. "Wir sind einfach noch nicht in der Lage, zu Null zu spielen", haderte Boysen mit seiner Defensivabteilung, die sich in der zweiten Halbzeit viel zu weit nach hinten drängen ließ.

Trotzdem stehen die Kickers weit vorne. Sechs Punkte und jetzt ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger (Nöttingen). Gleiche Situation wie letzte Saison. Damals leitete das 1:1 gegen Mainz den Absturz ein. Aber aus der Mannschaft vom August 2003 sind nur noch vier Spieler (Thier, Judt, Akrapovic, Türker) dabei. Und den großen Unterschied zu 2003 spricht Vizepräsident Thomas Kalt an: "Wir sind in der Lage, richtig schönen Fußball zu spielen."

Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Stierle (55. Kuhn) - Trejgis (46. Catizone), Deligiannidis (46. Gumper), Akcay, Parmak - Hampl, Mesic

Kickers Offenbach: Thier - Weißenfeld, Zimmermann, Happe, Judt - Sieger, Akrapovic, Kanyuk (87. Fiorentino), Mahr - Ciric (83. Gerov), Türker (73. Müller)

Schiedsrichter: Perl (München) - Zuschauer: 2500 - Tore: 0:1 Henning Zimmermann (23.), 0:2 Kanyuk (73.), 1:2 Parmak (75.) - Gelbe Karten: - / Akrapovic, Türker, Happe
http://www.op-online.de/index_261_353136393030.htm
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Boysen dämpft aber aufkeimende Euphorie
Stuttgart. Startprobleme sind den Offenbacher Kickers in dieser Saison fremd. Nach zwei Spielen der neuen Regionalligarunde haben sie mit zwei Siegen die volle Punktzahl erreicht. Nach dem 3:1 zum Auftakt gegen den SC Feucht kamen die Hessen bei den Stuttgarter Kickers zu einem 2:1-Erfolg. Für die Schwaben war es bereits die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

Erneut waren es Neuzugänge der Offenbacher, die bei dem Gastspiel in Stuttgart die Tore erzielten. Zunächst traf Abwehrspieler Henning Zimmermann, der vom Regionalliga-Absteiger FC Eschborn an den Bieberer Berg gewechselt war, in der 23. Minute per Kopfball zur Führung. Zuvor hatte Adrian Mahr einen Freistoß in den Stuttgarter Strafraum gezogen.

Der OFC dominierte vor 2500 Zuschauern fortan die Partie, bot aber laut Trainer Hans-Jürgen Boysen phasenweise auch Anlass zur Kritik: «Anfänglich hatten wir doch arge Probleme gegen die Stuttgarter. Dann haben wir uns teilweise zu weit nach hinten drängen lassen. Das hat mir gar nicht gefallen.» Dennoch konnte eine weitere Neuerwerbung die Entscheidung in dieser Begegnung herbei führen. Laszlo Kanyuk, vom FC Schweinfurt zum OFC gewechselt, erzielte in der ´73. Minute mit einem sehenswerten Treffer das 2:0. Kurzfristig kam dann noch einmal ein wenig Spannung auf, als Mustafa Parmak 120 Sekunden später der Anschlusstreffer gelang. Doch bei heftigem Regen konnten die Schwaben nicht mehr nachlegen. Es fehlten Ideen und Können, um die Offenbacher Kickers noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. «Letztlich hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle», konnte sich Boysen nach dem 2:1 am Ende dann doch freuen: «Auf diesem Start lässt sich aufbauen».

Doch im Hinterkopf einiger mitgereister OFC-Fans arbeitete in Stuttgart die Erinnerung an die vergangene Saison. Damals starteten die Kickers ebenfalls mit zwei Siegen, bevor das Chaos losbrach, das zu zwei Trainerentlassungen und bitterem Abstiegskampf führte. So bremst auch Boysen die aufkeimende Euphorie: «Wir sind immer noch auf der Suche nach unserem genauen Potenzial und müssen noch sehr viel arbeiten.» Auch für das Heimspiel am kommenden Freitag, wenn die Offenbacher Kickers in der ersten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten LR Ahlen (Anpfiff: 19.30 Uhr) empfangen. (kli)
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=1805017
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Der Kickers-Trainer kritisiert die zu hohen Erwartungen im Umfeld - Stierle fällt mehrere Wochen aus
Dutt: Ärger über die Pfiffe der Fans

Stuttgart - Einige Zuschauer reagierten mit Pfiffen auf die 1:2(0:1)-Niederlage von Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers gegen Offenbach. Trainer Robin Dutt hat dafür kein Verständnis - und kritisierte die zu hohe Erwartungshaltung im Umfeld heftig.

VON DIRK PREISS

Robin Dutt wählt seine Worte für gewöhnlich mit Bedacht. Doch am Samstag nach dem Spiel gegen die Offenbacher Kickers war Schluss mit der Besinnlichkeit. Emotionsgeladen redete sich der Trainer der Stuttgarter Kickers in Rage und blickte richtig grimmig drein, als er seinen Monolog beendet hatte.

In den knapp zwei Minuten zuvor watschte er all jene im Umfeld der Kickers ab, die sein Team mit zu hohen Erwartungen belasten. "Wirtschaftlich geht es von Jahr zu Jahr weiter bergab'', meckerte Dutt, "aber gleichzeitig steigen die sportlichen Erwartungen. Das kann doch nicht sein.'' Und schon mal in Fahrt, legte er gleich nach: "Wenn es den Leuten nicht passt, soll man halt den Winnie Schäfer holen.''

Das war starker Tobak - und der Situation nicht gerade angemessen. Denn im Grunde ist noch gar nicht viel passiert in dieser Regionalligasaison. Zwei Spiele haben die Stuttgarter Kickers absolviert, beide haben sie zwar verloren. Doch die 1:2-Niederlage gegen Offenbach - für die Blauen hatte Mustafa Parmak getroffen - bot auch Positives. "Wenn wir unsere Chancen reinmachen, dann spielen wir mindestens unentschieden'', sagte Dutt.

Am Tag danach ruderte der Kickers-Coach dann auch wieder zurück. "Ich habe wohl etwas überreagiert.'' Doch zum Sinn seiner Aussagen steht er. Bei vielen Zuschauern fehle es einfach am Verständnis für die jungen Spieler. "Ein Christian Kuhn, der letztes Jahr noch in der A-Jugend gespielt hat, muss doch auch mal Fehler machen dürfen'', sagte Dutt. Vor allem, weil die Kickers auf Spieler wie Kuhn auch künftig angewiesen sind. Denn Oliver Stierle fällt mit einem Bänderriss im Sprunggelenk mehrere Wochen aus, das Gleiche gilt für Stürmer Mario Klotz. Die Alternative für Stierle heißt Jens Härter. Nach weiteren Spielern, die den U-24-Status erfüllen, schaut sich Dutt nun in der zweiten Mannschaft um. Immerhin: Neuzugang Daniel Sager hat mittlerweile mit dem Lauftraining begonnen.

Doch für alle Letztgenannten gilt: Sie brauchen Zeit. Auch wenn das einige bei den Blauen gar nicht gerne hören.

Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Stierle (55. Kuhn) - Trejgis (46. Catizone), Deligiannidis (46. Gumper), Akcay, Parmak - Mesic, Hampl.
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/d ... 0021.shtml
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Letzterer Artikel find ich ganz gelungen. Offensive Verteidigung von Dutt.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

"Versprechen kann man nichts"
Der Verteidiger äußert sich zum verpatzten Saisonauftakt und zur Rolle der Nachwuchsspieler bei dem Fußball-Regionalligisten
NACHGEFRAGT OLIVER BARTH, KAPITÄN DER STUTTGARTER KICKERS
Stuttgart - Als Trainer Robin Dutt den 24-jährigen Oliver Barth zum Kapitän des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers machte, staunten einige nicht schlecht. Der Schritt zeigt, dass die jüngeren Spieler bei den "Blauen" viel Verantwortung übernehmen müssen. "Ein Mittelfeldplatz ist realistisch, mehr ist im Moment einfach nicht möglich", sagt der Verteidiger vor dem ersten Saison-Heimspiel heute (14.30 Uhr) gegen Kickers Offenbach im Gespräch mit Sigor Paesler.

Nach der starken Rückrunde und der guten Vorbereitung musste der Trainer erst einmal auf die Euphoriebremse treten, das 0:2 bei den Amateuren von 1860 München hat dabei geholfen . . .

Barth:

Wir haben einen schlechten Auftritt hingelegt, was nach der Rückrunde der vergangenen Saison nicht unbedingt zu erwarten war. Aber vielleicht war es ein Wachruf zum richtigen Zeitpunkt, damit alle sehen, dass man sich alles wieder von Neuem erarbeiten muss. Von daher könnte dieser Auftakt etwas Gutes haben.

Was ist der Mannschaft zuzutrauen?

Barth:

Die wahren Kickers waren das in München jedenfalls nicht, denn so schwach haben wir schon lange nicht mehr gespielt. Was der neue Kader bringt, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Ich glaube, ein Mittelfeldplatz ist realistisch, wenn man die Mannschaften in der Liga anschaut. Mehr ist im Moment einfach nicht möglich. Das muss man klipp und klar so sagen. Wir müssen jetzt abwarten, wie wir zuhause auftreten, ob wir so eine gute Heimbilanz wie in der vergangenen Runde haben werden.

Sie spielen wie in der vergangenen Saison mit Alexander Malchow in der Innenverteidigung. Aber jetzt sind sie der Kapitän, nicht mehr er. Was hat sich geändert?

Barth:

Eigentlich nichts. Alexander Malchow braucht keine Binde, um Wortführer in der Mannschaft zu sein. Die Binde habe jetzt ich, aber wir haben auch schon in der vergangenen Runde die Mannschaft von hinten gemeinsam geführt. Alexander Malchow war schon immer der lautere Typ und wird das auch bleiben.

Sie dagegen sind ein ruhigerer Typ und sie gehören zu den jüngeren Spielern im Team. Das sind nicht gerade die Hauptmerkmale eines Spielführers.

Barth:

Es muss ja nicht immer einer sein, der wie ein Verrückter auf dem Platz herumschreit. Wenn meine Leistung stimmt, kann ich auch etwas zu den anderen sagen. Wenn die Leistung nicht stimmt, halte ich mich da zurück. Aber ich glaube, ich habe hier immer ganz ordentliche Spiele abgeliefert. Die Binde gibt mir noch mehr Selbstvertrauen. Die Verantwortlichen der Kickers setzen darauf gesetzt, dass sich die vielen jungen Spieler weiterentwickeln und zu einer aufstiegsreifen Mannschaft zusammenwachsen. Dazu passt auch, sie zum Kapitän zu ernennen. Erkennen sie diese Entwicklung?

Barth:

Wenn man Spieler wie Heiko Gumper, Mustafa Akcay oder Oliver Stierle betrachtet, sieht man diese Entwicklung. Natürlich dauert das einige Jahre. Wenn es so weitergeht und wenn man weiter jüngere Spieler aus der Region einbaut, kann man hier bestimmt längerfristig eine gute Mannschaft zusammenbauen.

Wie realistisch ist es für sie, dass die Kickers in absehbarer Zukunft wieder in der zweiten Liga spielen. Immerhin wird der Etat von Saison zu Saison kleiner.

Barth:

Das ist schwer zu sagen. Man muss hoffen, dass die Mannschaft zusammenwächst und dass vielleicht doch ein paar gute Spieler geholt werden. Dann ist durchaus realistisch, in zwei oder drei Jahren den Aufstieg anzupeilen. Aber es ist schwer, in dieser Liga zu planen. Versprechen kann man nichts.

Sie hatten Anfragen aus der zweiten Liga, haben sich aber für zwei weitere Jahre bei den Kickers entschieden. Wie lauten ihre persönlichen Ziele?

Barth:

In diesen zwei Jahren will ich bei den Kickers noch einiges erreichen. Dann bin ich 26 Jahre alt und muss mich entscheiden, ob ich den Sprung nach oben wage, falls nochmal ein Angebot kommt, oder ob ich mich in meinem Beruf als Groß- und Außenhandelskaufmann orientiere und nebenher noch Fußball spiele. Denn in der Regionalliga kann man sich auf Dauer finanziell nicht absichern. Der optimale Fall wäre natürlich der Aufstieg mit den Kickers.

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Dutt: Mal sehen, ob ich die Zeit bekomme
Bei den Stuttgarter Kickers herrscht nach dem 1:2 gegen Kickers Offenbach Ernüchterung
Stuttgart - Zwei Spiele, zwei Niederlagen, drittletzter Tabellenplatz. Der Aufbruchstimmung bei den Regionalliga-Fußballern der Stuttgarter Kickers nach der guten Rückrunde der vergangenen Saison ist Ernüchterung gewichen. Die 1:2 (0:1)-Niederlage zum Heimauftakt gegen Kickers Offenbach brachte einige Erkenntnisse, die für den großen Rest der Saison von Bedeutung sein dürften.

Von Sigor Paesler

Die Lage:
Obwohl vieles noch nicht rund lief, erspielten sich die Stuttgarter gegen das Spitzenteam aus Offenbach ein Chancenverhältnis von 7:3, wobei nur die ganz dicken Möglichkeiten berücksichtigt sind. "Gegen ein starke Mannschaft gut mitgehalten und verloren", könnt man sagen und das Positive herausziehen. Aber in der Woche zuvor gab es ein 0:2 beim Aufsteiger 1860 München Amateure - und schon stecken die "Blauen" im Tabellenkeller und stehen bereits unter Druck.

Die Abwehr:
Die Verteidigung war in der abgelaufenen Saison das Prunkstück. Nun hat sie Probleme. Und die sind größer geworden. In der vergangenen Runde gab es eine offensive Variante mit Sascha Benda auf rechts und Oliver Stierle auf links. Benda spielt jetzt in Augsburg, Stierle hat sich gegen Offenbach einen dreifachen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und fällt mindestens drei Wochen lang aus. "Er ist nicht zu ersetzen. Jetzt müssen wir mit einer klassischen, defensiven Variante spielen", klagt Trainer Robin Dutt und weiß, dass er dafür keine Idealbesetzung zur Verfügung hat.

Das Mittelfeld:
Dutt kann bislang machen, was er will - es passt nicht. In München begannen Mustafa Akcay, Heiko Gumper und Guiseppe Catizone, obwohl Gumper und Akcay angeschlagen waren. Es ging daneben. Gegen Offenbach spielten zunächst Akcay, Panagiotis Deligiannidis und Marek Trejgis. Es ging daneben. Erst als Catizone und Gumper für Trejgis und Deligiannidis kamen, wurde es besser. Einziger Lichtblick: Neuzugang Mustafa Parmak war der beste Stuttgarter auf dem Platz.

Der Angriff:
"In der vergangenen Saison hätte er die mit der Hacke reingemacht", sagt Dutt über die Chance von Mirnes Mesic zu Beginn der zweiten Hälfte, als dieser das leere Tor nicht traf. Eigentlich haben die Kickers in Mesic, Stefan Hampl und Suad Rahmanovic drei gute Stürmer. Doch im Moment läuft es nicht, vor allem, weil zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld kommt. Erstaunlich, dass sich die Stuttgarter gegen Offenbach trotzdem so viele Chancen erarbeiteten. Ein Sieg lag aber dennoch nicht in der Luft.

Die Zweiklassen-Gesellschaft:
Dutt bemüht sich, nicht den Eindruck zu erwecken, jetzt schon nach Ausreden zu suchen. Er kann aber nicht umher, auf einige Dinge hinzuweisen. "Sportlicher Erfolg und wirtschaftliche Entwicklung müssen Hand in Hand gehen", sagt er immer wieder. Die Kickers landeten in der vergangenen Saison überraschend auf einem einstelligen Taballenplatz. Doch statt zu investieren, wurde der Etat von 2,2 auf 1,5 Millionen Euro heruntergeschraubt. Leistungsträger mussten abgegeben werden. Neuzugänge wie Parmak, die bei anderen Vereinen unter der Rubrik "sinnvolle Ergänzung" gelaufen wären, müssen nun Verantwortung übernehmen. Deligiannidis etwa, der von den eigenen Amateuren kam, zeigte vor seiner Auswechslung eine ganz schwache Leistung. "Er hat vor eineinhalb Jahren noch in der Verbandsliga gespielt. Er kriegt das noch nicht hin, ich habe dafür Verständnis", sagt Dutt und weiß: "Einige im Umfeld haben kein Verständnis."

Und dann wird Dutt nachdenklich und sagt noch einen Satz über Deligiannidis: "Er wird hier die Zeit, die er braucht, bekommen. Mal sehen, ob ich sie auch bekomme."

Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Stierle (55. Kuhn) - Trejgis (46. Catizone), Akcay, Deligiannidis (46. Gumper), Parmak - Hampl, Mesic.

Kickers Offenbach: Thier - Weißenfeld, Zimmermann, Happe, Judt - Sieger, Akrapovic, Kanyuk (88. Fiorentino), Mahr - Ciric (84. Gerov), Türker (74. Müller).

Schiedsrichter: Perl (München).

Zuschauer: 2500.

Tore: 0:1 Zimmermann (23.), 0:2 Kanyuk (73.), 1:2 Parmak (75.).

Gelbe Karten: - / Akrapovic, Türker.

Beste Spieler: Parmak, Catizone / Mahr, Kanyuk, Akrapovic.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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Ralphonso
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Beitrag von Ralphonso »

McVillager hat geschrieben:Beste Spieler: Parmak, Catizone
parmak sicherlich, aber catizone? wurde da ein spiel vom hören sagen kommentiert?? :roll:
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