[ Spielberichte ] Kickers - Mainz

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GelsenKickers
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[ Spielberichte ] Kickers - Mainz

Beitrag von GelsenKickers »

...auch wenn man eigentlich keine Lust mehr hat das ganze nochmal nachzulesen.

www.stuttgarter-kickers.de

Kickers verlieren gegen Mainz mit 0:2

Auch das zweiten Heimspiel der Saison konnten die Kickers nicht gewinnen: Am Nachmittag verloren die Blauen gegen die Amateure des FSV Mainz 05 vor 2510 Zuschauer im “GAZi-Stadion auf der Waldau“ mit 0:2 (0:1).

Zur Aufstellung:
Kickers-Trainer Robin Dutt vertraute derselben Elf wir beim 3:1-Auswärtssieg in Feucht: Vor Tino Köstel im Tor spielten Oliver Barth und Alexander Malchow in der Innenverteidigung, auf den Außenpositionen spielten rechts Giuseppe Catizone und links Jens Härter. Im Mittelfeld Heiko Gumper und Mustafa Akcay zentral, auf den Flügeln Sven Kegel und Niko Chatzis, vorne im Sturm Mirnes Mesic und Stefan Hampl. Die Mainzer spielten mit einer starken Vierer-Abwehrreihe und machten davor mit zwei defensiven Mittelfeldspieler die Räume in der eigenen Hälfte sehr eng.
Zum Spielverlauf:
Das Spiel ist schnell erzählt: Die einzige nennenswerte Chance für die Kickers während des gesamten Spiels hatte Stefan Hampl bereits nach 30 Sekunden. Einen schönen Pass in die Tiefe von Mirnes Mesic verzog er aber leider knapp: Sein Schuss aus 15 Metern halblinker Position ging wenige Zentimeter am Pfosten vorbei.
In der zerfahrenen Anfangsphase mit vielen Fehlpässen kamen weder die Kickers noch die Mainzer ins Spiel. Die Gäste standen massiv in der Abwehr und machten es den Kickers schwer ein Spielfluß aufzubauen. Die meisten Zweikämpfe gewannen die Mainzer, doch konnten auch sie keine Chancen herausspielen. Den ersten Warnschuß der Mainzer war ein Freistoß von Tim Schlabach, den Tino Köstel aber ohne Probleme halten konnte (25.).
Besser machte es Tim Jerat: Er zirkelte seinen Freistoß aus 20 Metern zentraler Position über die Kickers-Mauer direkt in den linken Winkel zum 0:1-Führungstreffer. Das Spiel der Kickers wurde aber auch nach dem Rückstand nicht besser: Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt kam nicht in die Zweikämpfe und beide Stürmer konnten sich selten mal durchsetzen. Kurz vor der Halbzeit hatte der Mainzer Noveski mit seinem Kopfball nach einer Ecke die Chance zum 0:2, doch sein Versuch ging knapp am langen Pfosten vorbei (44.). Zur zweiten Hälfte brachte Robin Dutt Mustafa Parmak für Sven Kegel, doch auch er brachte keinen frischen Wind. Viele Ansätze blieben Stückwerk, so dass nur noch zwei Chancen für die Mainzer in der zweiten Halbzeit zu nennen sind: Nach einer langen Flanke unterlief Tino Köstel den Ball, doch der Mainzer Telle traf freistehend vor dem Tor den Ball nicht richtig, so dass Köstel den Ball noch sichern konnte. Bezeichnend für das Spiel fiel auch das zweite Tor nach einer Standardsituation: Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld war Metin Telle schneller am Ball als der Kickers-Abwehrspieler und spitzelte den Ball aus zehn Meter an den linken Innenpfosten zum 0:2 (85.). Das Spiel war somit entschieden.

Die Trainerstimmen:
Gästetrainer Colin Bell: „Wir wollten heute hier unbedingt gewonnen und sind mutig aufgetreten. Obwohl wir das dritte Spiel in sieben Tagen hatten waren wir heute fit und spritziger in den Zweikämpfen. Wir waren von Beginn an aggressiv und standen in der Abwehr optimal, denn wir haben nicht viel zugelassen. Ein Lob an die ganze Mannschaft, denn wir haben heute hier verdient gewonnen. Unsere jetzigen sieben Punkte sind sieben Punkte gegen den Abstieg.“
Kickers-Trainer Robin Dutt: „Unser Spiel war eine einzige Enttäuschung, Mainz war die klar bessere Mannschaft. Wir hatten während den neunzig Minuten nur eine einzige Chance durch Stefan Hampl. Die Hauptursache war unser schlechtes Zweikampfverhalten in der Offensive wie auch in der Defensive. Heute zeigte kein Spieler seine normale Form. Die Zuschauer sind zurecht verärgert nach diesem grotenschlechten Spiel meiner Mannschaft.“


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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel - Giuseppe Catizone, Oliver Barth, Alexander Malchow, Jens Härter (77. Christian Kuhn) - Heiko Gumper (67. Suad Rahmanovic), Mustafa Akcay, Niko Chatzis, Sven Kegel (46. Mustafa Parmak) - Stefan Hampl, Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt

FSV Mainz 05 (Am.):
Sven Hoffmeister - Christopher Ihm, Nikoloe Noveski, Christian Demirtas (78. Daniel Baude), Alexander Göhring - Tim Jerat, Dennis Probst, Fatmir Pupalovc, Timo Schlabach (73. Christian Bolm) - Nana Datay Bediako (83. Mohamed Muftawu), Metin Telle – Trainer: Colin Bell

Zuschauer: 2510

Schiedsrichter:
Ralf Viktora (Siegbach)

Gelbe Karten:
- ; Tim Jerat (23.), Timo Schlabach (47.), Christian Demirtas (67.)

Rote Karten: -

Tore:
0:1 Tim Jerat (36.)
0:2 Metin Telle (85.)
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GelsenKickers
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Beitrag von GelsenKickers »

www.irsport.de

Kickers grottenschlecht u. unterirdisch

Stuttg.Kickers - FSV Mainz 05 A. 0 : 2 (0 : 1)

(c.s. irsport) Ins Gazistadion auf der Waldau kamen 2.510 Zuschauer und die rieben sich, inkl. Kickers-Coach Robin Dutt sowie allen Kickers-Verantwortlichen gelinde gesagt die Augen. War das die Elf, die am letzten Spieltag mit Herz, Einsatz und Siegeswillen in Feucht die ersten drei Punkte der Saison holte? Es war tupfengleich die selbe Mannschaft und unerklärlich, dass dieses Team ein Spiel bot, wie man es in Degerloch so schlecht seit Jahren nicht gesehen hat. Viele behaupteten sogar so etwas noch nie gesehen zu haben. Grottenschlecht und unterirdisch, das ist noch untertrieben, bot dieses Kickerskollektiv vom Torwart bis zum Stürmer eine Leistung, die man nicht nur als Arbeitsverweigerung sondern Totalausfall bezeichnen muß.
Es fing doch ganz forsch an, schon nach 18 Sekunden bot sich nach Vorarbeit von Mirnes Mesic die erste Chance, doch Stefan Hampl schoß am langen Eck vorbei. Das diese Aktion die einzige Möglichkeit der Gastgeber bleiben sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt keiner. Im Gegenzug hatte der Mainzer Metin Telle die Gästeführung auf dem Fuß, doch sein Schuß aus 14 Metern wurde abgeblockt. Nun entwickelte sich ein Spiel zu Gunsten der Mainzer, viel agressiver, mutig und mit Motivation übernahmen die Gäste das Spielgeschehen. Kamen die Kickers in Ballbesitz, war bei der zweiten Anspielstation spätestens Schluß und das Leder wieder beim Gegner. Keine Bewegung im Spiel, keine Anspielstationen, alle schlichen mit hängenden Köpfen und Schultern über den Platz, keiner bot sich an und wollte den Ball haben, im Gegenteil jeder war froh, wenn er das Spielgerät wieder los war. Da war nichts, da kam nichts und da sollte auch nichts kommen, Angsthasen muß man dagegen noch als mutig bezeichnen. Die Mainzer spielten schön, doch Zug zum Tor war auch bei ihnen nicht zu erkennen. Nach einigen halben Möglichkeiten verwandelte Tim Jerat in der 36. Spielminute zur 0:1 Gästeführung, als er einen Freistoß aus 25 Metern von der halblinken Seite direkt verwandelte. Kein Aufbäumen der Hausherren, der unkonzentrierte Schlafwagenfußball von den Blauen ging weiter. Hat man den Kickers was in den Tee getan? Keiner der Dutt-Schützlinge zeigte auch nur annähernd Normalform, davon waren alle meilenweit entfernt.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, mutlos und kraftlos agierten die Gastgeber und da die Gäste aus Mainz ihren Vorsprung verwalteten, bot sich den Zuschauern ein Spiel des Grauens. In der 56. Spielminute hat Mirnes Mesic, sonst Ünruheherd für jeden Gegner, eine zufällige Möglichkeit, doch er wurde abgeblockt. In der 78. Spielminute paßt sich Kickers-Keeper Tino Köstel dem Niveau seiner Vorderleute an, als er eine Freistoßhereingabe klassisch unterläuft und Metin Telle so überrascht war, dass er völlig freistehend versäumte auf`s leere kurze Eck zu schießen. Dann in der 85. Spielminute bringt Fatmir Pupalovic einen Freistoß vor`s Kickers Tor, Metin Telle verlängert direkt und es steht 0:2. Absteiger Rufe von den eigenen Fans und ein gellendes Pfeifkonzert begleiten die Kickers nach dem Abpfiff in die Kabine.

Kickers-Coach Robin Dutt fehlten in der Pressekonferenz fast die Worte: "Wir haben grottenschlecht gespielt und zwar alle 14 Mann die zum Einsatz kamen. Ich habe dafür im Moment noch keine Erklärung, einen solchen kompletten Totalausfall einer ganzen Manschaft habe ich als Trainer noch nie erlebt"

Mainz 05 Coach Colin Bell: "Wir wollten von Anfang an agressiv sein und nicht wieder, wie in den Spielen zuvor, weggekegelt werden, das ist uns gelungen und unser Sieg ist verdient. Wir haben nun sieben Punkte gegen den Abstieg und das ist nach vier Spielen eine gute Bilanz".

Kickers Präsident Hans Kullen: "Wir hätten noch Stunden weiter spielen können, ein Tor hätten wir heute nicht erzielt. Ein solch schlechtes Spiel habe ich von den Kickers noch nicht gesehen. Es wird keine Reaktion gegen Trainer Robin Dutt geben, doch mit der Mannschaft wird Tacheles geredet, denn das was heute passiert ist, lasse ich mir kein zweites Mal gefallen".


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Stuttg.Kickers
Aufstellung:
Tino Köstel (Tor), Oliver Barth (Abwehr), Nikolaus Chatzis (Abwehr), Jens Härter (Abwehr), Alexander Malchow (Abwehr), Mustafa Akcay (Mittelfeld), Giuseppe Catizone (Mittelfeld), Heiko Gumper (Mittelfeld), Sven Kegel (Mittelfeld), Stefan Hampl (Sturm), Mirnes Mesic (Sturm)
Auswechslungen:
Mustafa Parmak für Sven Kegel (46.)
Suad Rahmanovic für Heiko Gumper (67.)
Christian Kuhn für Jens Härter (77.)



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FSV Mainz 05 A.
Aufstellung:
Sven Hoffmeister (Tor), Christian Demirtas (Abwehr), Christopher Ihm (Abwehr), Nikoloe Noveski (Abwehr), Alexander Göhring (Mittelfeld), Tim Jerat (Mittelfeld), Dennis Probst (Mittelfeld), Timo Schlabach (Mittelfeld), Nana Datay Bediako (Sturm), Fatmir Pupalovc (Sturm), Metin Telle (Sturm)
Auswechslungen:
Christian Bolm für Timo Schlabach (73.)
Daniel Baude für Christian Demirtas (78.)
Mohamed Muftawu für Nana Datay Bediako (83.)

Karten:
Gelb: Tim Jerat (23.)
Gelb: Timo Schlabach (47.)
Gelb: Christian Demirtas (67.)


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Torfolge:
0:1 Tim Jerat (36.) Freistoß aus einer Entfernung von ca. 25 m
0:2 Metin Telle (85.)

Schiedsrichter: Ralf Viktora (Siegbach)
Zuschauer: 2510
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Basti
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Beitrag von Basti »

Der richtige Wachmacher kommt vom Gegner
Motivation durch Provokation: 05-Amateure gewinnen souverän mit 2:0 bei den Stuttgarter Kickers

Vom 30.08.2004
Weniger Mühe als erwartet hatten die Amateure von Mainz 05 bei ihrem dritten Auftritt innerhalb Wochenfrist. Bei den Stuttgarter Kickers ließ man sich nicht "wegkegeln" und siegte vor 2510 Zuschauern letztlich völlig verdient durch Treffer von Jerat und Telle mit 2:0 (1:0).

Eigentlich war es nur eine Randnotiz. Doch für Mainz Chefcoach Colin Bell war es der willkommene Aufhänger, seine Jungs vor dem Auswärtsspiel bei den Schwaben richtig zu motivieren. Vor dem Spiel nämlich prangte auf der Frontseite des Stuttgarter Stadionheftes die Forderung: "Kegel(t) Mainz weg". Zu viel des Guten fand der Trainer, der mit diesem Motto gar nicht einverstanden war und sich über den Wortwitz in Anlehnung an den nach Stuttgart gewechselten Sven Kegel über das schlechte Niveau der Gastgeber wunderte. Ganz Brite tat er hinterher seinen Unmut ob dieses vermeintlichen verbalen Fouls kund. Zudem ließ er vor dem Spiel die Frontseite gewissermaßen als "Wachmacher" in der Kabine aufhängen. "Die Jungs waren heute gepusht bis zum Limit", so Bell.

Dass diese Maßnahme sich allerdings als völlig unnötig erwies, zeigte sich nach 90 gespielten Minuten, in denen die Gäste alles richtig und die im Vorfeld etwas zu arroganten Hausherren alles falsch gemacht hatten. Lediglich nach 18 Sekunden musste Hoffmeister bei einer halben Chance der Kickers von Hampl klären, danach betraten die Schwaben den Mainzer Strafraum 89 Minuten nicht mehr ernsthaft. Ein Verdienst "der ganzen Mannschaft, die mutig aufgetreten ist", so Bell, der dann auch ein Sonderlob für den Mazedonier Noveski ("Er war in seinem ersten Spiel für uns überragend") parat hatte und der so ziemlich jeden Zweikampf im und am eigenen Strafraum gewann.

Dass man zudem auch in der Offensive zumindest in der ersten Hälfte den einen oder anderen Akzent setzen konnte, dafür sorgte Jerat. Dieser traf mit einem sehenswerten 25-Meter-Freistoß zum richtigen Zeitpunkt von der halblinken Seite in die Maschen des Stuttgarter Gehäuses (36.). Eben von jener Seite, die Sven Kegel bearbeiten sollte. Dieser spielte gegen seine Exkollegen schwach und musste zur Pause in der Kabine bleiben.

Mit der Führung im Rücken verlegte man sich sich in der zweiten Hälfte mehr und mehr auf Konter. Gegen die einfallslos und schematisch vorgetragenen Angriffe der Schwaben, die es immer wieder erfolglos mit hohen Bällen versuchten, musste man nicht mehr tun, als das Ergebnis zu verwalten. "Mit der Zeit war der Gegner beeindruckt, der ist nur noch hinter uns hergelaufen", so Bell. Aus dem Spiel heraus tat sich in einer schwachen zweiten Hälfte auf beiden Seiten nicht viel. Dass ein weiterer Standard das 0:2 brachte, war fast die logische Konsequenz. Pupalovics Freistoß verwertete der kämpferisch starke Telle fünf Minuten vor Spielende per Direktabnahme aus vier Metern und sicherte den ersten Auswärtssieg der Saison.

Nach einem kontinuierlichen Aufwärtstrend während der Woche verschwendet der Coach dann aber doch keinen Gedanken daran, dass dieser Sieg seine Jungs abheben lässt, "Wir haben uns enorm entwickelt und wollten zeigen, dass wir Riesenschritte nach vorne gemacht haben", so Bell, aber "bei uns dreht jetzt keiner durch..."

http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/ ... id=1592108
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Am Ende genügen fünf Worte
Die Stuttgarter Kickers zeigen beim 0:2 gegen Mainz "das schwächste Heimspiel seit Jahren" und finden dafür keine Erklärung
Stuttgart - Die Fans tobten, die Spieler trotteten mit gesenkten Köpfen in die Kabine und ließen sich lange nicht blicken. Es war ein denkwürdiger Nachmittag im Stuttgarter Gazi-Stadion. Die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers zeigten bei der 0:2 (0:1)-Niederlage gegen die Amateure des FSV Mainz 05 die schlechteste Leistung seit Monaten - und konnten diese danach nicht erklären.

Von Sigor Paesler

In der Pause schimpfte Robin Dutt noch, dass man Angst um die Scheiben in der Kabine haben musste. Nach dem Spiel genügten dem Coach fünf Worte, die er an die Mannschaft richtete. Zwar wollte er sie nicht verraten, ziemlich sicher aber lauteten sie: "Morgen um neun Uhr Training." Normalerweise ist bei Dutt im Gegensatz zu seinen Vorgängern sonntags trainingsfrei.

Manager Joachim Cast bekam derweil den Volkszorn ab. "Das kann man nicht mit anschauen, ich komme erst einmal nicht mehr." "Man kann verlieren, aber man muss wenigstens kämpfen." "Der ganze Verein geht den Bach hinunter, schämen sollten sich hier alle 'was". Das waren noch die druckreifen Dinge, die Cast zu hören bekam. "Lieber lassen sie es heraus", meinte der Manager später. Zudem konnte er die Fans verstehen.

Das konnte jeder, der die vorhergegangenen 90 Minuten gesehen hatte. Oder sagen wir, 89 und eine halbe. Denn wenige Sekunden nach dem Anpfiff hatte Stefan Hampl eine gute Möglichkeit. Das war es. Mainz hatte auch nur zwei Chancen, die beide zu Toren führten. In der 36. Minute zirkelte Tim Jerat, der beste Spieler auf dem Platz, einen Freistoß unhaltbar zum 1:0 ins Netz, in der 85. Minute traf Metin Telle nach einem Konter. Die Mainzer spielten taktisch klug und zeigten im Gegensatz zu den Stuttgartern Einsatz. Warum die Kickers das nicht taten? Schulterzucken. "Das war das schlechteste Heimspiel seit Jahren", kam Kapitän Oliver Barth nicht über eine Tatsachenbeschreibung hinaus. Auch Dutt sprach von einer "einzigen Enttäuschung". Auch gestern hatte der Trainer die Erklärung für die peinliche Vorstellung noch nicht gefunden. Wohl aber den Blick nach vorne. Ob er hoffe, dass dieses Spiel irgendwann als der Tiefpunkt der Saison bezeichnet werden würde. "Nein, ich bin mir ganz sicher, dass es so sein wird", sagte er nach dem Training.

Stuttgarter Kickers: Köstel - Catizone, Barth, Malchow, Härter (77. Kuhn) - Kegel (46. Parmak), Akcay, Gumper (67. Rahmanovic) Chatzis - Hampl, Mesic.

FSV Mainz 05 Am.: Hoffmeister - Demirtas (78. Baude), Noveski, Ihm, Göhring - Pupalovic, Jerat, Probst - Bediako (83. Muftawu), Schlabach (73. Bolm) - Telle.

Schiedsrichter: Viktora (Siegbach).

Zuschauer: 2510.

Tore: 0:1 Jerat (36.), 0:2 Telle (85.).

Gelbe Karten: - / Jerat, Demirtas, Schlabach.

Beste Spieler: - / Jerat.

Eßlinger Zeitung
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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Ralphonso
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Beitrag von Ralphonso »

McVillager hat geschrieben:Beste Spieler: - / Jerat.
diese beschreibung passt: kurz knapp :evil:
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