offiziel: Eschborn am Ende
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offiziel: Eschborn am Ende
Frankfurter Neue Presse
Printausgabe vom 29.12.2004
Stadt hilft nicht: Aus für den FC Eschborn
Eschborn. Jetzt ist es endgültig: Der FC Eschborn wird steht vor dem Aus. Das ist seit gestern Abend klar. Ein Treffen, bei dem die Verantwortlichen des Vereins den Vertretern der politischen Fraktionen der Stadt Eschborn detaillierte Auskunft zur finanziellen Situation gaben und Konzepte vorstellten, wie die Lage in den Griff zu bekommen sei und das erhoffte Darlehen zurückgezahlt werden könne, fand nicht das erhoffte Ende. Die Fraktionen konnten sich in ihren anschließenden internen Beratungen nicht darauf einigen, noch für diese Woche eine Dringlichkeits-Sitzung des Parlaments einzuberufen, um dem Verein doch noch ein Darlehen zu gewähren.
«Es ist zu Ende», sagte der Sportliche Leiter Jürgen Tschauder gestern um 22.46 Uhr. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Michael Kopp, Geschäftsführer Jupp Dietz, Wirtschaftsprüfer Otto Leistner und der Steuerberaterin Gabi Becker-Simon hatte er seit 19 Uhr den Politikern Rede und Antwort gestanden. Vergeblich. «Das ist eine ganz bittere Entscheidung für den Verein», bedauerte Tschauder und stellte klar: «Es gibt keine Chance mehr, den Verein zu retten. Die einzige Empfehlung, die man Michael Kopp jetzt geben kann, ist Insolvenz anzumelden.» Trainer Klaus Scheer war gestern selbst dabei, als die Politiker ihre Entscheidung verkündeten, nun müssten vor allem auch die Spieler informiert werden, erklärte Tschauder: «Sie waren so fair und haben entgegen vieler anderer Meldungen bis jetzt gewartet, wie sich die Sache entwickelt.»
Tief enttäuscht zeigte sich in einer ersten Stellungnahme auch Bürgermeister Wilhelm Speckhardt. «Das ist für mich die absolut falsche Entscheidung», sagte der Bürgermeister. Er erlebte nur die Abstimmung der CDU mit, die sich für die Unterstützung des Vereins ausgesprochen hatte. In der Besprechung der Fraktionsvorsitzenden stellte sich allerdings heraus, dass die anderen Parteien gegen ein Darlehen für den FC Eschborn waren. Vergeblich also auch Speckhardts Anstrengungen noch über die Weihnachtsfeiertage hinweg, in den Fraktionen Überzeugungsarbeit zu leisten in dem Bemühen, den Verein zu retten. Mehrere Wirtschaftsunternehmen hatten signalisiert, helfen zu wollen, «wenn die Stadt sich ebenfalls zeigt», erklärte der Bürgermeister.
Diese Hilfsbereitschaft wird nun nicht mehr in Anspruch genommen werden müssen. «Jetzt gehen die Lichter für den FC Eschborn aus», sagte Speckhardt.
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Stadt hilft nicht: Aus für den FC Eschborn
Eschborn. Jetzt ist es endgültig: Der FC Eschborn wird steht vor dem Aus. Das ist seit gestern Abend klar. Ein Treffen, bei dem die Verantwortlichen des Vereins den Vertretern der politischen Fraktionen der Stadt Eschborn detaillierte Auskunft zur finanziellen Situation gaben und Konzepte vorstellten, wie die Lage in den Griff zu bekommen sei und das erhoffte Darlehen zurückgezahlt werden könne, fand nicht das erhoffte Ende. Die Fraktionen konnten sich in ihren anschließenden internen Beratungen nicht darauf einigen, noch für diese Woche eine Dringlichkeits-Sitzung des Parlaments einzuberufen, um dem Verein doch noch ein Darlehen zu gewähren.
«Es ist zu Ende», sagte der Sportliche Leiter Jürgen Tschauder gestern um 22.46 Uhr. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Michael Kopp, Geschäftsführer Jupp Dietz, Wirtschaftsprüfer Otto Leistner und der Steuerberaterin Gabi Becker-Simon hatte er seit 19 Uhr den Politikern Rede und Antwort gestanden. Vergeblich. «Das ist eine ganz bittere Entscheidung für den Verein», bedauerte Tschauder und stellte klar: «Es gibt keine Chance mehr, den Verein zu retten. Die einzige Empfehlung, die man Michael Kopp jetzt geben kann, ist Insolvenz anzumelden.» Trainer Klaus Scheer war gestern selbst dabei, als die Politiker ihre Entscheidung verkündeten, nun müssten vor allem auch die Spieler informiert werden, erklärte Tschauder: «Sie waren so fair und haben entgegen vieler anderer Meldungen bis jetzt gewartet, wie sich die Sache entwickelt.»
Tief enttäuscht zeigte sich in einer ersten Stellungnahme auch Bürgermeister Wilhelm Speckhardt. «Das ist für mich die absolut falsche Entscheidung», sagte der Bürgermeister. Er erlebte nur die Abstimmung der CDU mit, die sich für die Unterstützung des Vereins ausgesprochen hatte. In der Besprechung der Fraktionsvorsitzenden stellte sich allerdings heraus, dass die anderen Parteien gegen ein Darlehen für den FC Eschborn waren. Vergeblich also auch Speckhardts Anstrengungen noch über die Weihnachtsfeiertage hinweg, in den Fraktionen Überzeugungsarbeit zu leisten in dem Bemühen, den Verein zu retten. Mehrere Wirtschaftsunternehmen hatten signalisiert, helfen zu wollen, «wenn die Stadt sich ebenfalls zeigt», erklärte der Bürgermeister.
Diese Hilfsbereitschaft wird nun nicht mehr in Anspruch genommen werden müssen. «Jetzt gehen die Lichter für den FC Eschborn aus», sagte Speckhardt.
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und die ersten Ratten verlassen das sinkende Schiff:
Abdel-Hag zieht es nach Bielefeld
Der Offensivspieler des Fußball-Oberligisten 1. FC Eschborn und der Erstligist sind sich einig
VON ANDREAS HUNZINGER
Gestern Abend haben sich die Verantwortlichen des hessischen Fußball-Oberligisten 1.FC Eschborn getroffen, um über die Zukunft des Clubs zu beraten. Nach der gestrigen Zusammenkunft, die bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch andauerte, soll feststehen, wohin der Weg des Vereins geht, nachdem der im zurückliegenden Sommer als haushoher Titelfavorit gestartete Regionalligaabsteiger in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist (die FR berichtete).
Die Aufräumarbeiten der jüngsten Krise dürften indes nicht ganz ohne Verluste vonstatten gehen. Denn nachdem der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Spielmacher Michael Anicic vor kurzem seinen Wechsel zum aktuellen Oberliga-Tabellenführer FSV Frankfurt bekannt gegeben hatte, wird in Akram Abdel-Hag ein weiterer Stammspieler den 1.FC Eschborn verlassen. Der 25 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler ist sich jedenfalls mit dem Bundesligisten Arminia Bielefeld über einen Wechsel einig. "Wir sind so weit clean", bestätigte gestern Peter Krobbach, Leiter der Bielefelder Nachwuchsabteilung.
Abdel-Hag, der Eschborn aufgrund einer Ausstiegsklausel ablösefrei verlassen kann, soll bei den Ostwestfalen nach Angaben des ehemaligen Profis von Bielefeld und Eintracht Frankfurt (1975 bis 1978) noch in dieser Woche einen bis zum 30. Juni 2006 datierten Vertrag unterschreiben. Die Verpflichtung des aus der Jugend der Offenbacher Kickers hervorgegangenen Offensivspezialisten geschieht indes nicht nur unter der Prämisse, dass Abdel-Hag die Amateure der Arminia - derzeit Tabellensiebzehnter in der Regionalliga Nord - verstärken soll. Auch wenn Abdel-Hag mit seinen 25 Jahren nicht mehr unbedingt als Talent zu bezeichnen ist, trauen ihm die Bielefelder Verantwortlichen zu, sich weiter zu steigern und somit in den Erstligakader des Aufsteigers zu spielen. Arminen-Coach Uwe Rapolder gilt als ein Fan des 1,72 Meter großen Dribblers und wollte ihn bereits im Sommer nach Ostwestfalen lotsen.
Unklar ist derweil die Zukunft anderer Eschborner Stammkräfte. Der Wechsel von Mittelfeldakteur Matthias Dworschak zum Regionalligisten SV Darmstadt 98 hat sich ebenso wie der von Verteidiger Burhanettin Kaymak zum Nord-Drittligisten Union Berlin zerschlagen. Das sagt jedenfalls Johny Baez, der Berater beider Spieler. Baez sucht aber für beide Akteure noch neue Vereine. Torhüter Sven Schmitt bestätigte ebenfalls, auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber zu sein, er habe aber noch keine konkrekten Anfragen. An Stürmer Timo Leifermann soll dagegen der baden-württembergische Oberligist VfR Mannheim Interesse bekundet haben.
Abdel-Hag zieht es nach Bielefeld
Der Offensivspieler des Fußball-Oberligisten 1. FC Eschborn und der Erstligist sind sich einig
VON ANDREAS HUNZINGER
Gestern Abend haben sich die Verantwortlichen des hessischen Fußball-Oberligisten 1.FC Eschborn getroffen, um über die Zukunft des Clubs zu beraten. Nach der gestrigen Zusammenkunft, die bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch andauerte, soll feststehen, wohin der Weg des Vereins geht, nachdem der im zurückliegenden Sommer als haushoher Titelfavorit gestartete Regionalligaabsteiger in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist (die FR berichtete).
Die Aufräumarbeiten der jüngsten Krise dürften indes nicht ganz ohne Verluste vonstatten gehen. Denn nachdem der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Spielmacher Michael Anicic vor kurzem seinen Wechsel zum aktuellen Oberliga-Tabellenführer FSV Frankfurt bekannt gegeben hatte, wird in Akram Abdel-Hag ein weiterer Stammspieler den 1.FC Eschborn verlassen. Der 25 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler ist sich jedenfalls mit dem Bundesligisten Arminia Bielefeld über einen Wechsel einig. "Wir sind so weit clean", bestätigte gestern Peter Krobbach, Leiter der Bielefelder Nachwuchsabteilung.
Abdel-Hag, der Eschborn aufgrund einer Ausstiegsklausel ablösefrei verlassen kann, soll bei den Ostwestfalen nach Angaben des ehemaligen Profis von Bielefeld und Eintracht Frankfurt (1975 bis 1978) noch in dieser Woche einen bis zum 30. Juni 2006 datierten Vertrag unterschreiben. Die Verpflichtung des aus der Jugend der Offenbacher Kickers hervorgegangenen Offensivspezialisten geschieht indes nicht nur unter der Prämisse, dass Abdel-Hag die Amateure der Arminia - derzeit Tabellensiebzehnter in der Regionalliga Nord - verstärken soll. Auch wenn Abdel-Hag mit seinen 25 Jahren nicht mehr unbedingt als Talent zu bezeichnen ist, trauen ihm die Bielefelder Verantwortlichen zu, sich weiter zu steigern und somit in den Erstligakader des Aufsteigers zu spielen. Arminen-Coach Uwe Rapolder gilt als ein Fan des 1,72 Meter großen Dribblers und wollte ihn bereits im Sommer nach Ostwestfalen lotsen.
Unklar ist derweil die Zukunft anderer Eschborner Stammkräfte. Der Wechsel von Mittelfeldakteur Matthias Dworschak zum Regionalligisten SV Darmstadt 98 hat sich ebenso wie der von Verteidiger Burhanettin Kaymak zum Nord-Drittligisten Union Berlin zerschlagen. Das sagt jedenfalls Johny Baez, der Berater beider Spieler. Baez sucht aber für beide Akteure noch neue Vereine. Torhüter Sven Schmitt bestätigte ebenfalls, auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber zu sein, er habe aber noch keine konkrekten Anfragen. An Stürmer Timo Leifermann soll dagegen der baden-württembergische Oberligist VfR Mannheim Interesse bekundet haben.
- Heiko
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Da sind doch einige vertraute Namen dabei. Aber schon erschreckend, wenn man so eine Mannschaft erst zusammenstellt und sie dann noch nicht mal die halbe Saison bezahlen kann. :?
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
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Werden wir jetzt zu Leichenfledderen? 
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Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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Überlinger