Pfullendorf im Pokal ausgeschieden.....aber warum?
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Pfullendorf im Pokal ausgeschieden.....aber warum?
Ich habe soeben bei irsport gelesen, dass der SC Pfullendorf im Pokal auf Verbandsebene im Halbfinale gegen den FC Villingen ausgeschieden ist.
Es klingt zwar wie eine kleine Sensation, aber für mich stellt sich die Frage warum?
Denn das Spiel endete nach 120 Minuten 1:1. Villingen erreichte somit das Finale.
Gibt es dort kein Elfmeterschiessen und ist der unterklassige Verein bei einem Remis automatisch weiter?
Sehr merkwürdig...
Es klingt zwar wie eine kleine Sensation, aber für mich stellt sich die Frage warum?
Denn das Spiel endete nach 120 Minuten 1:1. Villingen erreichte somit das Finale.
Gibt es dort kein Elfmeterschiessen und ist der unterklassige Verein bei einem Remis automatisch weiter?
Sehr merkwürdig...
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Überlinger
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Ist in Bayern auch so. Wenn der klassenhöhere es nicht packt zu gewinnen, find ich ganz in Ordnung.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Überlinger
Pokal-Aus in gewohnter Form
SC Pfullendorf scheitert im Halbfinale erbärmlich am Oberligisten aus Villingen.
Seit 15 Jahren wollen sie in den Pokalhimmel, doch jedes Mal folgt der jähe Absturz. Wie schon im Vorjahr wurde der SC Pfullendorf aus dem Halbfinale katapultiert, kam über ein jämmerliches 1:1 nach Verlängerung gegen den Oberligisten FC 08 Villingen nicht hinaus.
VON JüRGEN WITT
Fußball Peterstaler-Pokal SC Pfullendorf - FC 08 Villingen 1:1 n.V. Riesenjubel beim Villinger Anhang und seinen Spielern, die nach dem erlösenden Abpfiff eines 120-minütigen Pokalfights in Pfullendorf noch ein ausgelassenes Freudentänzchen auf dem Rasengrün zelebrierten. Anstatt des erhofften Pfullendorfer Triumphmarsches aus "Aida" hatte dem SCP der Gegner wie vor zweieinhalb Jahren die atonalen Flötentöne beigebracht. Sportclub-Präsident Manfred Walk war über das neuerliche, krasse Pokalversagen - im Halbfinale des Vorjahres bedeutete Teningen die Endstation - sichtlich angefressen und fand fassungslos nur drastische Worte dafür: "Da könntest du kotzen vor Wut!"
Das Remis dokumentierte auch, das zwischen dem Regionalligasiebzehnten und dem Oberligafünfzehnten kein Klassenunterschied zu erkennen war. Im Gegenteil: während bei den Pfullendorfern der Spielaufbau von Stockfehlern und holprigen Aktionen begleitet war, sie ohne zündende Ideen und ohne spielerische Mittel kaum Torgefahr und Überraschungsmomente entwickelten, offerierten die im Mittelfeld überlegenen Schwarzwälder streckenweise den durchdachteren, reiferen Fußball.
Zumindest in der Anfangsphase legte Gino Hockenjos durch seine dynamisch vorgetragenen Flankenläufe gute Chancen für den besten SCP-Angreifer Sascha Maier auf, die dieser in der 20. und 24. Minute versiebte. Was richtig gefährlich ist, zeigten die Gäste beim Führungstor. Nach einer Kombination über Andreas Keller und Marco Vranic bekam plötzlich Rodrigo Stasiak freie Schussbahn und nutzte die grobe Unachtsamkeit in der Pfullendorfer Deckung mit einem platzierten Schuss ins lange Eck.
Allerdings war der Regionalligist nach einem Querpass von Ralf Zimmermann unmittelbar darauf wieder im Spiel - dank eines Glückschusses von Helgi Kolvidsson aus 18 Metern. FC 08-Keeper Daniel Jilg berührte den Ball noch mit den Fingerspitzen, der vom Innenpfosten ins Tor trudelte. Erstaunlicherweise standen die Villinger ohne Vorwärtsdrang des erklärten Favoriten im zweiten Durchgang dann vor keinen großen Prüfungen mehr. Sie bekamen immer mehr Oberwasser und blieben im Ansatz gefährlicher. Zudem forderte Stasiak mit einem Freistoßhammer aus 25 Metern dem SCP-Keeper Ralf Hermanutz eine Prachtparade ab (57.).
Auch die Pfullendorfer Auswechslungen in der Verlängerung konnten niemanden schrecken, sorgten bei der kleinen SCP-Gemeinde eher für Verwunderung. Interimscoach Marco Kurz kam für Marcel Rapp, Andreas Schumacher für Sascha Maier ("Ich war völlig platt") und Christian Deufel für Gino Hockenjos hinein - drei defensive Akteure sollten im hektischen, überaus turbulenten Schlussakkord das Blatt offensiv wenden. Doch der Einzug ins Finale blieb ihnen versperrt. Weil Di Martile in höchster Not gegen die Handspiel reklamierenden Pfullendorfer auf der Torlinie klärte und sie selbst die ihnen in aussichtsreicher Position zugesprochenen Freistöße durch Patrick Hagg und den sich verzettelnden Alexander Blessin auf geradezu klägliche Weise vergeigten.
"Es ist natürlich enttäuschend und schade für den ganzen Verein, insbesondere für Manager Hans-Hermann Krane, dass wir diese Möglichkeit nicht erspielt haben", übte sich Marco Kurz in gewohnter Sachlichkeit, räumte ein, dass "unsere Qualität auch nicht so hoch ist!" Es habe der finale Pass gefehlt, die vielen kleinen technischen Fehler müsse man sofort abstellen. Der Ex-Bundesligaprofi stellte sich, wie erwartet, schützend vors Team: "Wir setzen uns kritisch damit auseinander, doch zerfleischen werden wir uns nicht!" Sein Trainer-Assistent Dietmar Kohli wollte die Darbietung der leblos wirkenden Elf gar nicht kommentieren: "Das muss man erst intern bereden", während der zweite "Co" Ohannes Yardim feststellte, dass "wir verdient ausgeschieden sind!" Kurz und knapp brachte Keeper Ralf Hermanutz die Dinge auf den Punkt: "Ich bin maßlos enttäuscht wie wir uns hier präsentiert haben. Keiner hatte Normalform, wir waren nicht besser. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man rausfliegt!"
Tore: 0:1 (27.) Stasiak, 1:1 (29.) Kolvidsson - SR: Schiffner (Konstanz) - Z: 300.
SC Pfullendorf: Hermanutz - Kiefer, Konrad, Rapp (95. Kurz), Zimmermann - Hockenjos (105. Deufel), Kolvidsson (81. Fiore), Hagg, Gmünder - Maier (95. Schumacher), Blessin.
Quelle: Südkurier
SC Pfullendorf scheitert im Halbfinale erbärmlich am Oberligisten aus Villingen.
Seit 15 Jahren wollen sie in den Pokalhimmel, doch jedes Mal folgt der jähe Absturz. Wie schon im Vorjahr wurde der SC Pfullendorf aus dem Halbfinale katapultiert, kam über ein jämmerliches 1:1 nach Verlängerung gegen den Oberligisten FC 08 Villingen nicht hinaus.
VON JüRGEN WITT
Fußball Peterstaler-Pokal SC Pfullendorf - FC 08 Villingen 1:1 n.V. Riesenjubel beim Villinger Anhang und seinen Spielern, die nach dem erlösenden Abpfiff eines 120-minütigen Pokalfights in Pfullendorf noch ein ausgelassenes Freudentänzchen auf dem Rasengrün zelebrierten. Anstatt des erhofften Pfullendorfer Triumphmarsches aus "Aida" hatte dem SCP der Gegner wie vor zweieinhalb Jahren die atonalen Flötentöne beigebracht. Sportclub-Präsident Manfred Walk war über das neuerliche, krasse Pokalversagen - im Halbfinale des Vorjahres bedeutete Teningen die Endstation - sichtlich angefressen und fand fassungslos nur drastische Worte dafür: "Da könntest du kotzen vor Wut!"
Das Remis dokumentierte auch, das zwischen dem Regionalligasiebzehnten und dem Oberligafünfzehnten kein Klassenunterschied zu erkennen war. Im Gegenteil: während bei den Pfullendorfern der Spielaufbau von Stockfehlern und holprigen Aktionen begleitet war, sie ohne zündende Ideen und ohne spielerische Mittel kaum Torgefahr und Überraschungsmomente entwickelten, offerierten die im Mittelfeld überlegenen Schwarzwälder streckenweise den durchdachteren, reiferen Fußball.
Zumindest in der Anfangsphase legte Gino Hockenjos durch seine dynamisch vorgetragenen Flankenläufe gute Chancen für den besten SCP-Angreifer Sascha Maier auf, die dieser in der 20. und 24. Minute versiebte. Was richtig gefährlich ist, zeigten die Gäste beim Führungstor. Nach einer Kombination über Andreas Keller und Marco Vranic bekam plötzlich Rodrigo Stasiak freie Schussbahn und nutzte die grobe Unachtsamkeit in der Pfullendorfer Deckung mit einem platzierten Schuss ins lange Eck.
Allerdings war der Regionalligist nach einem Querpass von Ralf Zimmermann unmittelbar darauf wieder im Spiel - dank eines Glückschusses von Helgi Kolvidsson aus 18 Metern. FC 08-Keeper Daniel Jilg berührte den Ball noch mit den Fingerspitzen, der vom Innenpfosten ins Tor trudelte. Erstaunlicherweise standen die Villinger ohne Vorwärtsdrang des erklärten Favoriten im zweiten Durchgang dann vor keinen großen Prüfungen mehr. Sie bekamen immer mehr Oberwasser und blieben im Ansatz gefährlicher. Zudem forderte Stasiak mit einem Freistoßhammer aus 25 Metern dem SCP-Keeper Ralf Hermanutz eine Prachtparade ab (57.).
Auch die Pfullendorfer Auswechslungen in der Verlängerung konnten niemanden schrecken, sorgten bei der kleinen SCP-Gemeinde eher für Verwunderung. Interimscoach Marco Kurz kam für Marcel Rapp, Andreas Schumacher für Sascha Maier ("Ich war völlig platt") und Christian Deufel für Gino Hockenjos hinein - drei defensive Akteure sollten im hektischen, überaus turbulenten Schlussakkord das Blatt offensiv wenden. Doch der Einzug ins Finale blieb ihnen versperrt. Weil Di Martile in höchster Not gegen die Handspiel reklamierenden Pfullendorfer auf der Torlinie klärte und sie selbst die ihnen in aussichtsreicher Position zugesprochenen Freistöße durch Patrick Hagg und den sich verzettelnden Alexander Blessin auf geradezu klägliche Weise vergeigten.
"Es ist natürlich enttäuschend und schade für den ganzen Verein, insbesondere für Manager Hans-Hermann Krane, dass wir diese Möglichkeit nicht erspielt haben", übte sich Marco Kurz in gewohnter Sachlichkeit, räumte ein, dass "unsere Qualität auch nicht so hoch ist!" Es habe der finale Pass gefehlt, die vielen kleinen technischen Fehler müsse man sofort abstellen. Der Ex-Bundesligaprofi stellte sich, wie erwartet, schützend vors Team: "Wir setzen uns kritisch damit auseinander, doch zerfleischen werden wir uns nicht!" Sein Trainer-Assistent Dietmar Kohli wollte die Darbietung der leblos wirkenden Elf gar nicht kommentieren: "Das muss man erst intern bereden", während der zweite "Co" Ohannes Yardim feststellte, dass "wir verdient ausgeschieden sind!" Kurz und knapp brachte Keeper Ralf Hermanutz die Dinge auf den Punkt: "Ich bin maßlos enttäuscht wie wir uns hier präsentiert haben. Keiner hatte Normalform, wir waren nicht besser. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man rausfliegt!"
Tore: 0:1 (27.) Stasiak, 1:1 (29.) Kolvidsson - SR: Schiffner (Konstanz) - Z: 300.
SC Pfullendorf: Hermanutz - Kiefer, Konrad, Rapp (95. Kurz), Zimmermann - Hockenjos (105. Deufel), Kolvidsson (81. Fiore), Hagg, Gmünder - Maier (95. Schumacher), Blessin.
Quelle: Südkurier