Martin Driller wechselt...
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Martin Driller wechselt...
Martin Driller wechselt in die Bayernliga zum FC Ingolstadt.
Gründe hierfür seien die mangelden Aussichten auf eine Perspektive
bei der SpVgg nach seiner sportlichen Karriere.
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bei der SpVgg nach seiner sportlichen Karriere.
Hold Your Fire
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hobbesblau hat geschrieben:Ingolstadt hat eben Audi und an seiner Stelle würde ich nach der Fußball-Karrierre auch lieber dort arbeiten als bei den Wagner-Festspielen an der Garderobe
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Hier gibt's mehr Infos:
12.12.2005 08:57 Uhr
Martin Driller erbat Vertragsauflösung
Altstädter Torjäger wechselt zum FC 04 Ingolstadt
Von Herbert Steininger
Der noch 35-Jährige wird künftig aus persönlichen und beruflichen Gründen für den Bayernliga-Tabellenzweiten FC 04 Ingolstadt tätig. „Doch unterschrieben ist noch nichts”, gab der Ex-Profi gegenüber dem KURIER zu verstehen. Mit elf Treffern hatte Driller maßgeblichen Anteil am Altstädter Höhenflug gehabt. „Die Ingolstädter haben ihm berufliche Chancen eröffnet, die wir ihm so nicht bieten können”, ließ SpVgg-Präsident Heinz Wicklein wissen, der von einer gütlichen Einigung sprach. Bei den Autostädtern wurde Driller - nach Wickleins Informationen - ein Trainervertrag angeboten und die Möglichkeit, noch anderthalb Jahre als Spieler tätig zu sein.
Auch Drillers jüngste Aussagen ließen darauf schließen, dass das Engagement bei den Altstädtern einem Ende entgegen gehen würde. So machte er in einem Interview mit einer Nürnberger Boulevard-Zeitung seinem Ärger über die Trainingsbedingungen auf der Jakobshöhe Luft: „Wir müssen auf einem Aschenplatz trainieren. Zum Ende meiner Karriere hatte ich mir das etwas anders vorgestellt.” Und Driller, der am 2. Januar sein 36. Wiegenfest feiern wird, setzte noch einen drauf: „Manches kann man in Bayreuth nur mit Galgenhumor ertragen.”
Zum Lachen fand Trainer Gino Lettieri die Entscheidung des älteren Teiles seiner Torfabrik (Drillers am vergangenen Donnerstag 29 Jahre alt gewordener Sturmkollege Mikheil Sajaia brachte es ebenfalls auf elf Einschüsse) keinesfalls. „Das hat wieder einmal gezeigt, dass die Rahmenbedingungen bei uns einfach anders werden müssen.” In Ingolstadt gibt es beispielsweise einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht, man ist also von den Witterungsbedingungen unabhängig.
„Es ist bedauerlich, dass Martin geht”, meinte Lettieri, der sich in seiner Meinung bestätigt sah, Driller eine Chance zu geben. „Er hat im Sommer des öfteren mit uns mittrainiert. Läuferisch und kämpferisch hat er mich überzeugt und das Vertrauen, das ich in ihn gesetzt habe, zurück gezahlt.” Für Driller, der nach seinem unrühmlichen Abgang wegen vertraglicher Probleme beim 1. FC Nürnberg ein Jahr lang pausierte, waren seine elf Treffer Bestätigung und Werbung in eigener Sache zugleich.
Auf jeden Fall wurde das Interesse der ambitionierten Ingolstädter geweckt - doch umsonst werden die Altstädter Driller wohl nicht in die Autostadt ziehen lassen. „Immerhin hat Martin bei uns noch einen Vertrag bis 30. Juni 2006”, gab Lettieri zu verstehen. Und der Transferwert des Ex-Profis wird immer noch auf rund 300 000 Euro geschätzt. Präsident Wicklein bestätigte, dass die Altstädter eine Ablösesumme erhalten werden: „Doch über die Höhe wird Stllschweigen bewahrt.”
Auch Schrepel geht
Driller ist nicht der einzige, der künftig nicht mehr das Altstädter Trikot tragen wird. Auch der Vertrag mit Stürmer Florian Schrepel wurde gelöst. Wohin es den 24-Jährigen zieht, der zu Saisonbeginn als Zweiter der Bayernliga-Torschützenliste vom späteren Absteiger SpVgg Weiden an den Roten Main gewechselt war, ist noch nicht bekannt. Eine Chance zur Bewährung bekam Schrepel selten, insgesamt kam er heuer nur auf fünf Einsätze in der dritten Liga - bei null Toren.
Rushiti kommt
Zwei Stellen im Angriff sind nun frei geworden: Eine allerdings ist schon wieder besetzt - und zwar mit einem, um den sich die Altstädter bereits vor einem Jahr intensiv bemüht hatten, der aber dann dem Nord-Regionalligisten FC Carl-Zeiss Jena das Ja-Wort gab. Visar Rushiti geht künftig für die Altstädter auf Torejagd und bekam einen Vertrag bis zum 30. Juni 2007. „In Jena ist er nie so richtig zum Zug gekommen, woran seine Knöchelverletzung, die ihn sieben Wochen zum Zuschauen zwang, nicht ganz unschuldig war”, weiß Gino Lettieri von dem 28-Jährigen Albaner, der beim Landesligisten DVV Coburg über Jahre zu den Leistungsträgern im Angriff gezählt hatte. „Rushiti wird uns helfen”, ist Wicklein überzeugt.
Und auch für die zweite vakante Position hat Lettieri schon einen Kandidaten im Auge. In diesem Fall gab sich der 38-Jährige allerdings weniger auskunftsfreudig: „Wir wollen doch keine schlafenden Hunde wecken.”
[Quelle: Nordbayerischer Kurier, 12.12.2005]
12.12.2005 08:57 Uhr
Martin Driller erbat Vertragsauflösung
Altstädter Torjäger wechselt zum FC 04 Ingolstadt
Von Herbert Steininger
Der noch 35-Jährige wird künftig aus persönlichen und beruflichen Gründen für den Bayernliga-Tabellenzweiten FC 04 Ingolstadt tätig. „Doch unterschrieben ist noch nichts”, gab der Ex-Profi gegenüber dem KURIER zu verstehen. Mit elf Treffern hatte Driller maßgeblichen Anteil am Altstädter Höhenflug gehabt. „Die Ingolstädter haben ihm berufliche Chancen eröffnet, die wir ihm so nicht bieten können”, ließ SpVgg-Präsident Heinz Wicklein wissen, der von einer gütlichen Einigung sprach. Bei den Autostädtern wurde Driller - nach Wickleins Informationen - ein Trainervertrag angeboten und die Möglichkeit, noch anderthalb Jahre als Spieler tätig zu sein.
Auch Drillers jüngste Aussagen ließen darauf schließen, dass das Engagement bei den Altstädtern einem Ende entgegen gehen würde. So machte er in einem Interview mit einer Nürnberger Boulevard-Zeitung seinem Ärger über die Trainingsbedingungen auf der Jakobshöhe Luft: „Wir müssen auf einem Aschenplatz trainieren. Zum Ende meiner Karriere hatte ich mir das etwas anders vorgestellt.” Und Driller, der am 2. Januar sein 36. Wiegenfest feiern wird, setzte noch einen drauf: „Manches kann man in Bayreuth nur mit Galgenhumor ertragen.”
Zum Lachen fand Trainer Gino Lettieri die Entscheidung des älteren Teiles seiner Torfabrik (Drillers am vergangenen Donnerstag 29 Jahre alt gewordener Sturmkollege Mikheil Sajaia brachte es ebenfalls auf elf Einschüsse) keinesfalls. „Das hat wieder einmal gezeigt, dass die Rahmenbedingungen bei uns einfach anders werden müssen.” In Ingolstadt gibt es beispielsweise einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht, man ist also von den Witterungsbedingungen unabhängig.
„Es ist bedauerlich, dass Martin geht”, meinte Lettieri, der sich in seiner Meinung bestätigt sah, Driller eine Chance zu geben. „Er hat im Sommer des öfteren mit uns mittrainiert. Läuferisch und kämpferisch hat er mich überzeugt und das Vertrauen, das ich in ihn gesetzt habe, zurück gezahlt.” Für Driller, der nach seinem unrühmlichen Abgang wegen vertraglicher Probleme beim 1. FC Nürnberg ein Jahr lang pausierte, waren seine elf Treffer Bestätigung und Werbung in eigener Sache zugleich.
Auf jeden Fall wurde das Interesse der ambitionierten Ingolstädter geweckt - doch umsonst werden die Altstädter Driller wohl nicht in die Autostadt ziehen lassen. „Immerhin hat Martin bei uns noch einen Vertrag bis 30. Juni 2006”, gab Lettieri zu verstehen. Und der Transferwert des Ex-Profis wird immer noch auf rund 300 000 Euro geschätzt. Präsident Wicklein bestätigte, dass die Altstädter eine Ablösesumme erhalten werden: „Doch über die Höhe wird Stllschweigen bewahrt.”
Auch Schrepel geht
Driller ist nicht der einzige, der künftig nicht mehr das Altstädter Trikot tragen wird. Auch der Vertrag mit Stürmer Florian Schrepel wurde gelöst. Wohin es den 24-Jährigen zieht, der zu Saisonbeginn als Zweiter der Bayernliga-Torschützenliste vom späteren Absteiger SpVgg Weiden an den Roten Main gewechselt war, ist noch nicht bekannt. Eine Chance zur Bewährung bekam Schrepel selten, insgesamt kam er heuer nur auf fünf Einsätze in der dritten Liga - bei null Toren.
Rushiti kommt
Zwei Stellen im Angriff sind nun frei geworden: Eine allerdings ist schon wieder besetzt - und zwar mit einem, um den sich die Altstädter bereits vor einem Jahr intensiv bemüht hatten, der aber dann dem Nord-Regionalligisten FC Carl-Zeiss Jena das Ja-Wort gab. Visar Rushiti geht künftig für die Altstädter auf Torejagd und bekam einen Vertrag bis zum 30. Juni 2007. „In Jena ist er nie so richtig zum Zug gekommen, woran seine Knöchelverletzung, die ihn sieben Wochen zum Zuschauen zwang, nicht ganz unschuldig war”, weiß Gino Lettieri von dem 28-Jährigen Albaner, der beim Landesligisten DVV Coburg über Jahre zu den Leistungsträgern im Angriff gezählt hatte. „Rushiti wird uns helfen”, ist Wicklein überzeugt.
Und auch für die zweite vakante Position hat Lettieri schon einen Kandidaten im Auge. In diesem Fall gab sich der 38-Jährige allerdings weniger auskunftsfreudig: „Wir wollen doch keine schlafenden Hunde wecken.”
[Quelle: Nordbayerischer Kurier, 12.12.2005]
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