Slowakei - Deutschland
Slowakei - Deutschland
Kompakt in den heißen Tanz von Bratislava
Bratislava - Früher als geplant landete die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag von Rostock kommend in Bratislava, wo sie mit strahlendem Sonnenschein empfangen wurde.
Also begann auch die letzte Pressekonferenz vor dem EM-Qualifikationsspiel (Mi, ab 20.15 Uhr LIVE) gegen die Slowakei etwas früher, so dass mehrere einheimische Journalisten zu spät kamen.
"Also dann fangen wir doch einfach noch mal von vorne an", meinte Joachim Löw mit einem verschmitzten Grinsen, nachdem er bereits 20 Minuten geredet hatte.
Die Reaktion des Bundestrainers zeigte deutlich, wie zuversichtlich und locker die DFB-Auswahl in die wichtige Begegnung geht.
"Wir sind gut vorbereitet und voller Optimismus", sagte Löw. "Ich denke, wir sind in der Lage, hier mit einem Sieg die Weichen zu stellen."
Dennoch warnte Michael Ballack trotz vier Siegen in den vier Spielen seit der WM vor Selbstzufriedenheit. Zumal die Slowaken am vergangenen Samstag Wales 5:1 deklassierten.
"Wir haben zwar seit der WM gute Ergebnisse erzielt. Aber wir hatten meistens Heimspiele - und in der Slowakei kommt jetzt eben ein ein echter Prüfstein", sagte der Kapitän im Gespräch mit Sport1.de.
Das Duell im baufälligen Stadion von Bratislava wird in der Tat zur Nagelprobe, wie weit die Mannschaft derzeit ist. Auch vor dem Hintergrund der blamablen 0:2-Pleite an gleicher Stelle im vergangenen September.
"Darüber will ich keine Worte mehr verlieren, damals hat eine ganz andere Mannschaft gespielt", meinte Löw. "Sicherlich ging zuletzt das ein oder andere Auswärtsspiel in die Hose. Aber durch die WM hat die Mannschaft Zutrauen gewonnen. Da sind wir einen großen Schritt weiter."
Die Konstellation in der Qualifikation wäre bei einem Erfolg jedenfalls günstig, weiß auch Ballack: "Wenn man sich unsere Qualifikationsgruppe anschaut und die letzten Ergebnisse, dann weiß was man, was die Stunde geschlagen hat. Das ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel für uns. Daher muss jetzt die beste Mannschaft spielen."
Erwartungsgemäß wird die Anfangformation auch komplett umgebaut werden. Im Tor Jens Lehmann, im Mittelfeld neben Ballack Torsten Frings und Bernd Schneider, der sein 75. Länderspiel bestreitet.
Auch der erkältete Bastian Schweinsteiger, der wegen einer leichten Ohrentzündung am Montag nicht trainierte, soll rechtzeitig fit werden. "Bastian geht es wieder gut, er ist beim Abschlusstraining dabei", verkündete Löw. "Für uns ist es nach seinem Klassespiel gegen Georgien enorm wichtig, dass er spielen kann."
Im Sturm kehrt Miroslav Klose zurück an die Seite von Lukas Podolski. Der Bundestrainer gab dem Stürmer nach seiner Roten Karte beim 2:0 gegen die Georgier nochmals Rückendeckung:
"Er ist ein Juwel im deutschen Fußball, eines der größten Talente in vielen Jahren. Aber es ist auch klar, dass so ein Spieler nicht permanent auf so hohem Niveau spielen kann. Gerade dann braucht er die Unterstützung vom Trainerstab und den Mitspielern."
Abgesehen von Podolski bleibt die Viererkette der große Unsicherheitsfaktor, denn Arne und Manuel Friedrich zeigten gegen Georgien einige Schwächen. Stabilisieren soll die Abwehr Rückkehrer Philipp Lahm auf links, auf rechts kommt wohl Clemens Fritz zu seinem zweiten Länderspiel.
Sport1.de nennt die wichtigsten Aspekte, auf die die deutsche Mannschaft besonders achten muss.
Seit Juni 2005 konnte die deutsche Elf in der Fremde lediglich bei Fußball-Zwerg San Marino gewinnen, während es bittere Niederlagen in der Slowakei, der Türkei (1:2) und in Italien (1:4) setzte. "Daher muss die Mannschaft ihre Reife jetzt mal bei einem Auswärtsspiel beweisen", fordert Teammanager Oliver Bierhoff.
Mit einem selbstbewussten Auftritt so wie zuletzt zu Hause soll den Slowaken der Wind aus den Segeln genommen werden. Denn der Gegner ist nicht nur wegen des Erfolgs im Vorjahr und der schlechten deutschen Bilanz in der Fremde zuversichtlich.
Das Team von Nationalcoach Dusan Galis hat seit der EM 2004 vor heimischer Kulisse nur in der WM-Relegation gegen Spanien sowie zuletzt in der EM-Qualifikation gegen Tschechien (0:3) verloren. "Wir müssen uns auf einen heißen Tanz gefasst machen", ist sich Löw bewusst.
In der Liga kam Marek Mintal nach seiner langen Verletzungspause noch nicht so auf Touren, in der Nationalelf trifft der Bundesliga-Torschützenkönig von 2005 (24 Treffer) allerdings regelmäßig. Beim 5:1 in Wales war "das Phantom" zweimal erfolgreich.
Ein Tor und eine Vorlage lautete die Bilanz seines Nürnberger Teamkollegen Robert Vittek. Sein Können hat er 2006 mit 17 Treffern auch in der Bundesliga unter Beweis gestellt, in der kein Spieler in diesem Kalenderjahr öfter traf.
"Wir wissen, dass beide brandgefährlich sind", sagte Löw. "Mintal schleicht sich manchmal wie eine Schlange aus dem Nichts heraus in den Strafraum. Darauf müssen wir besonders achten."
"Wir hatten gegen Georgien vor allem in der ersten Halbzeit einige Probleme bei langen Bällen", gibt Löw zu. "Vor allem Manuel Friedrich hat Fehler gemacht, die ihm normalerweise nicht passieren. Aber er war lange verletzt und brauchte dieses Spiel."
Daher ist der DFB-Chefcoach zuversichtlich, dass die Defensive "kompakter und enger" stehen wird. Dabei setzt er auf das WM-erprobte Duo Ballack/Frings im defensiven Mittelfeld.
Diese sollen die Räume eng machen und Abspiele in die Spitze ebenso verhindern wie Distanzschüsse, durch die in Wales mehrere Treffer fielen.
Aus Bratislava berichtet Martin Volkmar
Bratislava - Früher als geplant landete die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag von Rostock kommend in Bratislava, wo sie mit strahlendem Sonnenschein empfangen wurde.
Also begann auch die letzte Pressekonferenz vor dem EM-Qualifikationsspiel (Mi, ab 20.15 Uhr LIVE) gegen die Slowakei etwas früher, so dass mehrere einheimische Journalisten zu spät kamen.
"Also dann fangen wir doch einfach noch mal von vorne an", meinte Joachim Löw mit einem verschmitzten Grinsen, nachdem er bereits 20 Minuten geredet hatte.
Die Reaktion des Bundestrainers zeigte deutlich, wie zuversichtlich und locker die DFB-Auswahl in die wichtige Begegnung geht.
"Wir sind gut vorbereitet und voller Optimismus", sagte Löw. "Ich denke, wir sind in der Lage, hier mit einem Sieg die Weichen zu stellen."
Dennoch warnte Michael Ballack trotz vier Siegen in den vier Spielen seit der WM vor Selbstzufriedenheit. Zumal die Slowaken am vergangenen Samstag Wales 5:1 deklassierten.
"Wir haben zwar seit der WM gute Ergebnisse erzielt. Aber wir hatten meistens Heimspiele - und in der Slowakei kommt jetzt eben ein ein echter Prüfstein", sagte der Kapitän im Gespräch mit Sport1.de.
Das Duell im baufälligen Stadion von Bratislava wird in der Tat zur Nagelprobe, wie weit die Mannschaft derzeit ist. Auch vor dem Hintergrund der blamablen 0:2-Pleite an gleicher Stelle im vergangenen September.
"Darüber will ich keine Worte mehr verlieren, damals hat eine ganz andere Mannschaft gespielt", meinte Löw. "Sicherlich ging zuletzt das ein oder andere Auswärtsspiel in die Hose. Aber durch die WM hat die Mannschaft Zutrauen gewonnen. Da sind wir einen großen Schritt weiter."
Die Konstellation in der Qualifikation wäre bei einem Erfolg jedenfalls günstig, weiß auch Ballack: "Wenn man sich unsere Qualifikationsgruppe anschaut und die letzten Ergebnisse, dann weiß was man, was die Stunde geschlagen hat. Das ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel für uns. Daher muss jetzt die beste Mannschaft spielen."
Erwartungsgemäß wird die Anfangformation auch komplett umgebaut werden. Im Tor Jens Lehmann, im Mittelfeld neben Ballack Torsten Frings und Bernd Schneider, der sein 75. Länderspiel bestreitet.
Auch der erkältete Bastian Schweinsteiger, der wegen einer leichten Ohrentzündung am Montag nicht trainierte, soll rechtzeitig fit werden. "Bastian geht es wieder gut, er ist beim Abschlusstraining dabei", verkündete Löw. "Für uns ist es nach seinem Klassespiel gegen Georgien enorm wichtig, dass er spielen kann."
Im Sturm kehrt Miroslav Klose zurück an die Seite von Lukas Podolski. Der Bundestrainer gab dem Stürmer nach seiner Roten Karte beim 2:0 gegen die Georgier nochmals Rückendeckung:
"Er ist ein Juwel im deutschen Fußball, eines der größten Talente in vielen Jahren. Aber es ist auch klar, dass so ein Spieler nicht permanent auf so hohem Niveau spielen kann. Gerade dann braucht er die Unterstützung vom Trainerstab und den Mitspielern."
Abgesehen von Podolski bleibt die Viererkette der große Unsicherheitsfaktor, denn Arne und Manuel Friedrich zeigten gegen Georgien einige Schwächen. Stabilisieren soll die Abwehr Rückkehrer Philipp Lahm auf links, auf rechts kommt wohl Clemens Fritz zu seinem zweiten Länderspiel.
Sport1.de nennt die wichtigsten Aspekte, auf die die deutsche Mannschaft besonders achten muss.
Seit Juni 2005 konnte die deutsche Elf in der Fremde lediglich bei Fußball-Zwerg San Marino gewinnen, während es bittere Niederlagen in der Slowakei, der Türkei (1:2) und in Italien (1:4) setzte. "Daher muss die Mannschaft ihre Reife jetzt mal bei einem Auswärtsspiel beweisen", fordert Teammanager Oliver Bierhoff.
Mit einem selbstbewussten Auftritt so wie zuletzt zu Hause soll den Slowaken der Wind aus den Segeln genommen werden. Denn der Gegner ist nicht nur wegen des Erfolgs im Vorjahr und der schlechten deutschen Bilanz in der Fremde zuversichtlich.
Das Team von Nationalcoach Dusan Galis hat seit der EM 2004 vor heimischer Kulisse nur in der WM-Relegation gegen Spanien sowie zuletzt in der EM-Qualifikation gegen Tschechien (0:3) verloren. "Wir müssen uns auf einen heißen Tanz gefasst machen", ist sich Löw bewusst.
In der Liga kam Marek Mintal nach seiner langen Verletzungspause noch nicht so auf Touren, in der Nationalelf trifft der Bundesliga-Torschützenkönig von 2005 (24 Treffer) allerdings regelmäßig. Beim 5:1 in Wales war "das Phantom" zweimal erfolgreich.
Ein Tor und eine Vorlage lautete die Bilanz seines Nürnberger Teamkollegen Robert Vittek. Sein Können hat er 2006 mit 17 Treffern auch in der Bundesliga unter Beweis gestellt, in der kein Spieler in diesem Kalenderjahr öfter traf.
"Wir wissen, dass beide brandgefährlich sind", sagte Löw. "Mintal schleicht sich manchmal wie eine Schlange aus dem Nichts heraus in den Strafraum. Darauf müssen wir besonders achten."
"Wir hatten gegen Georgien vor allem in der ersten Halbzeit einige Probleme bei langen Bällen", gibt Löw zu. "Vor allem Manuel Friedrich hat Fehler gemacht, die ihm normalerweise nicht passieren. Aber er war lange verletzt und brauchte dieses Spiel."
Daher ist der DFB-Chefcoach zuversichtlich, dass die Defensive "kompakter und enger" stehen wird. Dabei setzt er auf das WM-erprobte Duo Ballack/Frings im defensiven Mittelfeld.
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Aus Bratislava berichtet Martin Volkmar
- Kickers-Oli
- Kickers-Fan
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- Registriert: Samstag 9. April 2005, 11:03
- Wohnort: Österreich
Yes wir führen 3:0 und ich hab keinen Urlaub bekommenBunnyCheckerGott hat geschrieben:Bin gespannt welch interessanten Stories die Forumsuser haben, die sich grad aufm Weg nach Bratislava befinden :wink:
EC Kassel Huskies
Deutscher Vize Meister 1997
DEL AUFSTEIGER 2008
Hessenliga Meister 2011
Oberligameister und DEL2 Aufsteiger 2014
DEL2 Meister 2016
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peeknockyo
- Tacheles
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- Registriert: Freitag 8. April 2005, 15:09
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Also, hiermit Grüsse an den Bunny von einem Slowakei-Fahrer !!
Schade eigentlich, Killerauge und ich hatten uns schon auf eine Marathondebatte wegen der Ausschreitungen eingestellt und wild spekukiert, was Überlinger diesmal "gehört" haben könnte...
Bzgl. der Randale war die Presse, ob Schreibend oder im TV, wohl mal wieder alles andere als objektiv und verbreitende ein deutsches Schreckensbild. Sicher muss ich hier nicht abstreiten, dass der Großteil des Blockes zu meiner Rechten gefüllt war mit potentiellen Gewalttätern, aber der Reihe nach…
Zu Beginn des Spiels hatten sich in der Kurve mit dem eigentlichen Awaysektor (Ligaspiele) ca.300 Deutsche angesammelt. Getrennt waren sie durch einem etwa Schulter hohen Zaun von den slowakischen Hooligans (etwa 150). Besonders von deutscher Seite aus wurde von Beginn an gepöbelt (Zigeuner, etc.). Dennoch verlief die 1.Hz. ohne besondere Vorkommnisse.
In der Halbzeit versuchten dann 3-4 Deutsche hinter der Tribüne zu den Slowaken zu gelangen, worauf die Polizei einschritt. Der deutsche Mob war auch sogleich parat, wurde aber umgehend in den Block zurückgeprügelt. Spätestens jetzt war zu merken, dass hier nicht nur die deutschen und slowakischen Hools wegen ihres „Vergnügens“ da waren, sondern auch Teile der Polizei, die wild, unkoordiniert und völlig überzogen auf Teils am Boden liegende Personen einschlug. Ein mir bekannter Bayern-Fan trug eine klaffende Wunde am Kopf davon. Weitere wurden verhaftet.
Die Szenerie hatte sich während der 2-Hz. solange beruhigt, bis die Slowaken Morgenluft witterten und ihrerseits mit Pöbeleien begannen. Immer wieder wurden die Deutschen als „Juden, Juden“ tituliert und zur Abrundung die geklaute „De Cologne“-Zaunfahne als Provikationsmittel missbraucht. An dieser machten sich die Slowaken dann auch ordentlich zu schaffen. Daraufhin versuchten die Deutschen den slowakischen Block zu stürmen, woraufhin wieder die Polizei einschritt.
Nach dem Spiel war ein riesen Polizeiaufgebot vor dem Stadion postiert. In Bratislava blieb es soweit den Abend über dann auch ruhig.
Allerdings konnte man auch seriöser Quelle noch erfahren, dass die slowakische Polizei einzelne deutsche Randalierer in Vororte von Bratislava karrte, sie dort in irgendwelchen dunklen Ecken nochmals ordentlich verprügelte und dann aussetzte !! Polen lässt grüssen…
Schade eigentlich, Killerauge und ich hatten uns schon auf eine Marathondebatte wegen der Ausschreitungen eingestellt und wild spekukiert, was Überlinger diesmal "gehört" haben könnte...
Bzgl. der Randale war die Presse, ob Schreibend oder im TV, wohl mal wieder alles andere als objektiv und verbreitende ein deutsches Schreckensbild. Sicher muss ich hier nicht abstreiten, dass der Großteil des Blockes zu meiner Rechten gefüllt war mit potentiellen Gewalttätern, aber der Reihe nach…
Zu Beginn des Spiels hatten sich in der Kurve mit dem eigentlichen Awaysektor (Ligaspiele) ca.300 Deutsche angesammelt. Getrennt waren sie durch einem etwa Schulter hohen Zaun von den slowakischen Hooligans (etwa 150). Besonders von deutscher Seite aus wurde von Beginn an gepöbelt (Zigeuner, etc.). Dennoch verlief die 1.Hz. ohne besondere Vorkommnisse.
In der Halbzeit versuchten dann 3-4 Deutsche hinter der Tribüne zu den Slowaken zu gelangen, worauf die Polizei einschritt. Der deutsche Mob war auch sogleich parat, wurde aber umgehend in den Block zurückgeprügelt. Spätestens jetzt war zu merken, dass hier nicht nur die deutschen und slowakischen Hools wegen ihres „Vergnügens“ da waren, sondern auch Teile der Polizei, die wild, unkoordiniert und völlig überzogen auf Teils am Boden liegende Personen einschlug. Ein mir bekannter Bayern-Fan trug eine klaffende Wunde am Kopf davon. Weitere wurden verhaftet.
Die Szenerie hatte sich während der 2-Hz. solange beruhigt, bis die Slowaken Morgenluft witterten und ihrerseits mit Pöbeleien begannen. Immer wieder wurden die Deutschen als „Juden, Juden“ tituliert und zur Abrundung die geklaute „De Cologne“-Zaunfahne als Provikationsmittel missbraucht. An dieser machten sich die Slowaken dann auch ordentlich zu schaffen. Daraufhin versuchten die Deutschen den slowakischen Block zu stürmen, woraufhin wieder die Polizei einschritt.
Nach dem Spiel war ein riesen Polizeiaufgebot vor dem Stadion postiert. In Bratislava blieb es soweit den Abend über dann auch ruhig.
Allerdings konnte man auch seriöser Quelle noch erfahren, dass die slowakische Polizei einzelne deutsche Randalierer in Vororte von Bratislava karrte, sie dort in irgendwelchen dunklen Ecken nochmals ordentlich verprügelte und dann aussetzte !! Polen lässt grüssen…
Zuletzt geändert von Tacheles am Donnerstag 12. Oktober 2006, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Informationen gibt es unter 12für11.de
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laundrette_galore
Ganz groß ist es aber auch sich als Chipsesser über andere Chipsesser aufzuregen, die sich gar nicht zu Wort gemeldet haben.Oeffinger hat geschrieben:Danke für die Infos Tacheles, ich hab auch schon auf die Moralapostel gewartet die zuhause mit den Chips vorm Fernseher gesessen haben und die Lage beurteilen.
@ Tacheles: Danke für den Bericht, im Gegensatz zu einigen anderen Foren ist das ja sehr ausgewogen. Die Polizei war wohl auch etwas übermotiviert, weil ja nach den letzten Ausschreitungen noch einiges zu klären war.
Noch ein paar Fragen, wenn Du schon mal da warst: Stimmt das denn, dass es einen Coca Cola-Fanblock (den offiziellen) gab und einen Block, der eben für die Idioten da war, in dem aber auch einige spontan entschlossene Normalos standen? Wo warst Du denn genau positioniert, war denn in dem offiziellen Block alles friedlich?
Und wie war das jetzt: Im TV hat man bei Beckmanns Ankündigung, hier seien die wahren Fans doch eine der einschlägigen Flaggen gesehen. War das tatsächlich im offiziellen Fanblock oder hat das TV da ungeschickt umgeschnitten?
- Felix B.
- Forengott a.D.
- Beiträge: 9057
- Registriert: Montag 18. August 2003, 23:05
- Wohnort: Regensburg / Abstatt
laundrette_galore hat geschrieben:immerhin konnte man die reichskriegsflagge(!!!) auch am heimischen bildschirm erkennen.Oeffinger hat geschrieben:Danke für die Infos Tacheles, ich hab auch schon auf die Moralapostel gewartet die zuhause mit den Chips vorm Fernseher gesessen haben und die Lage beurteilen.

- Killerauge
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1108
- Registriert: Mittwoch 2. März 2005, 12:00
Im offiziellen Block blieb alles friedlich. Am Anfang wurden direkt neben uns (Steffen FFC und mir) zwei Bengalos geworfen, die aber nicht richtig zündeten. Sehr gut waren auch die deutschen Ordner (BaySecur) die selbst sehr locker waren und alls im Griff hatten. Trotzdem war auch in unserem Block ziemlich übles Potential und wären neben dem offiziellen Block auch so viele SK Hools (mehr als nur die 4 Pöbler, die da waren) gewesen, bei uns wäre es auch ganz schön zugegangen.CDS hat geschrieben: Und wie war das jetzt: Im TV hat man bei Beckmanns Ankündigung, hier seien die wahren Fans doch eine der einschlägigen Flaggen gesehen. War das tatsächlich im offiziellen Fanblock oder hat das TV da ungeschickt umgeschnitten?
Sagen wir so: In unserem Block fehlte (zum Glück) der Anlass, um loszuschlagen - was ich auch den dt. Ordnern zuschreibe. Potential wäre auch dagewesen und die besagten Fahnen gab es schon auch (ebenfalls direkt neben uns - schwarz-weiß-rot mit Eisernem Kreuz).
So blieb alles ruhig, man hatte einen schönen Blick auf das Geschehen in der anderen Kurve (zwar nicht so schön wie Tacheles...) und sah 4 der 5 Tore direkt vor dem Block. Abgesehen von ein paar kleinen Scharmützeln nach der Spiel bei der Blocksperre ein richtig schöner, friedlicher Fußballabend, wie man ihn sich wünscht
***TIPPSPIELSIEGER 2007***
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peeknockyo
Felix B. hat geschrieben:
dem bleibt nix hinzuzufügen, einige deppen haben es auch über 60 Jahre danach einfach nicht verstanden... als ein ARD Reporter vor dem Spiel vor dem Block stand um von der aktuellen (da noch ein bisschen friedlicheren) Lage zu berichten, sah man die Flagge auch sehr gut... wobei diese Preußendingens Flagge da nicht erkennbar war... einfach eine schande sowas!
- McVillager
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Links ist die Reichskriegsflagge, rechts des Deutschen Reichs.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- Ralphonso
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sind beides flaggen des deutschen reichs
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peeknockyo
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Zurück aus Bratislava möchte ich auch mal kurz was zu den Hooligans schreiben.Tacheles [reloaded] hat geschrieben:Zu Beginn des Spiels hatten sich in der Kurve mit dem eigentlichen A-waysektor (Ligaspiele) ca.300 Deutsche angesammelt. Getrennt waren sie durch einem etwa Schulter hohen Zaun von den slowakischen Hooligans (etwa 150). Besonders von deutscher Seite aus wurde von Beginn an gepöbelt (Zigeuner, etc.).
Ich saß im Block CS in dem auch die slowakischen Provokateure waren.
Unser Block war gefüllt mit ca. 2/3 Slowaken und ca. 1/3 Deutsche (allerdings war der Block halb leer).
Von unserer Sicht aus waren ca. 2/3 der Besucher im Gästeblock Hooligans.
Die Deutschen in unserem Block wurden von den provozierenden Slowaken völlig ignoriert.
Diese haben sich nur dem Gästeblock mit den Hools zugewandt um diese aus sicherer Entfernung zu provozieren (Gewaltbereitschaft war keine zu erkennen).
Die Hooligans (als Deutsche möchte ich sie nicht bezeichnen) wollten sich nur prügeln und da es niemand anderes gab, bzw. sie nicht zu den Slowaken durchkamen, gingen sie auf die Polizei los.
Das ein Polizist, dem zuerst der Mittelfinger gezeigt, dann mit Bier begossen und schließlich noch geschlagen wird auch mal zurückschlägt, ist verständlich und wurde von allen Deutschen um mich herum auch begrüßt. Solche Idioten haben es nicht anders verdient.
Das es dabei auch mal den Falsche erwischen kann ist traurig aber wohl nicht zu verhindern.
Wer sich mit solchen Leuten in einen Block stellt, muss damit rechnen.
Der Witz kam nach dem Spiel:
Die Deutschen Nationalspieler gingen zum Deutschen Fan-Block, jedoch nicht zum Gästeblock um sich für die Randale zu bedanken.
Dafür erntenden sie einige Beleidigungen, wie „Scheiß Millionäre“ und „Fußball-Mafia DFB“.
- Steffen FFC
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Nun möchte ich auch noch kurz was zum Spiel in Bratislava schreiben:
@ Killerauge und Tacheles: ohne Uschi hätten wir wohl gar keine Shelltankstelle gefunden, oder?
Der Voucher Umtausch zur Eintrittkarte war vor Ort sehr schlecht organisiert. Niemand konnte einem sagen wo am Stadion es die Karten gibt. Wir haben uns leider für den falschen Weg entschieden und sind somit über eine halbe Stunde ums Stadion geirrt bevor wir die Stelle zum Karten tauschen dann gefunden haben. ("Ihr seit die guten!")
Die Stimmung war mit 2 deutschen Blocks im Stadion schon recht gut. Man hat aber gleich gesehen wo welche Fans stehen und dass es im anderen Block wohl nicht sehr lange ruhig bleiben würde.
Beim Stand von 0:3 nach 35 Minuten habe ich ans Kickersspiel in Ingolstadt gedacht. :D
Beim Gegentor sah Lehmann nicht gerade glücklich aus.
Am Ende kamen die deutschen Spieler dann zurecht nur in die Kurve vom Fanclub Nationalmannschaft.
Nach dem Spiel waren wir am Abend noch in der Innenstadt. Dort war kaum jemand unterwegs, alles leer und ruhig. Mit ein paar anderen Kickerfans haben wir dann noch zwei Bier getrunken. Vom Nachtleben war ich etwas enttäuscht, lag vielleicht aber auch daran, dass Mittwoch Abends/Nachts nicht so viel los war und nach dem Spiel vielleicht nicht mehr alles offen hatte.
@ Killerauge und Tacheles: ohne Uschi hätten wir wohl gar keine Shelltankstelle gefunden, oder?
Der Voucher Umtausch zur Eintrittkarte war vor Ort sehr schlecht organisiert. Niemand konnte einem sagen wo am Stadion es die Karten gibt. Wir haben uns leider für den falschen Weg entschieden und sind somit über eine halbe Stunde ums Stadion geirrt bevor wir die Stelle zum Karten tauschen dann gefunden haben. ("Ihr seit die guten!")
Die Stimmung war mit 2 deutschen Blocks im Stadion schon recht gut. Man hat aber gleich gesehen wo welche Fans stehen und dass es im anderen Block wohl nicht sehr lange ruhig bleiben würde.
Beim Stand von 0:3 nach 35 Minuten habe ich ans Kickersspiel in Ingolstadt gedacht. :D
Beim Gegentor sah Lehmann nicht gerade glücklich aus.
Am Ende kamen die deutschen Spieler dann zurecht nur in die Kurve vom Fanclub Nationalmannschaft.
Nach dem Spiel waren wir am Abend noch in der Innenstadt. Dort war kaum jemand unterwegs, alles leer und ruhig. Mit ein paar anderen Kickerfans haben wir dann noch zwei Bier getrunken. Vom Nachtleben war ich etwas enttäuscht, lag vielleicht aber auch daran, dass Mittwoch Abends/Nachts nicht so viel los war und nach dem Spiel vielleicht nicht mehr alles offen hatte.
- Steffen FFC
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Die Uefa hat den DFB für die Ausschreitungen am Rande des Qualifikationsspiels in der Slowakei mit einer Geldstrafe von 12.500 Euro belegt.
Zusätzlich wurde der DFB angewiesen, "dem slowakischen Verband den durch die Sachbeschädigungen entstandenen Schaden zu ersetzen".
Der DFB akzeptiert die Geldstrafe, will allerdings gegen die Schadensersatzforderung Berufung einlegen.
Es seien Warnungen des DFB und Vorschläge für Maßnahmen, insbesondere für den Ticket-Verkauf, vom slowakischen Verband nicht befolgt worden.
sport1.de
da haben wir ja nochmal glück gehabt
Zusätzlich wurde der DFB angewiesen, "dem slowakischen Verband den durch die Sachbeschädigungen entstandenen Schaden zu ersetzen".
Der DFB akzeptiert die Geldstrafe, will allerdings gegen die Schadensersatzforderung Berufung einlegen.
Es seien Warnungen des DFB und Vorschläge für Maßnahmen, insbesondere für den Ticket-Verkauf, vom slowakischen Verband nicht befolgt worden.
sport1.de
da haben wir ja nochmal glück gehabt
