Dutt in Freiburg
- Blauer Bayer
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- Blauer Bayer
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Blauer Bayer hat geschrieben:Der Mann hatte vollkommen Recht.SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Es gibt für den SCF keine 2. Liga Garantie!!
Freiburg ist Tabellenführer. Gratulation, Robin!
seit es in Freiburg besser läuft, hält wenigstens die Freiburger Handlampe den Rand.
Horizont nennt man den Abstand zwischen Kopf und Brett.
- barneygumble
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Robin Dutt und Mesic!
Schade, das hätten fast wir sein können.
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Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Jetzt kann ja unser Freiburger Gast endlich zufreiden sein. Man die Wehener sind auf Platz 3 gelandet.
Kickers Fans Weltweit
http://www.frappr.com/?a=widgetlandingg ... 7946&giv=1
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Blauer Bayer hat geschrieben:Der Mann hatte vollkommen Recht.SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Es gibt für den SCF keine 2. Liga Garantie!!
Freiburg ist Tabellenführer. Gratulation, Robin!
OK, OK, Ihr habt gewonnen. Und wir auch. Das nennt man dann wohl eine win-win situation :D
Im Ernst: Ich war heute -wie viele andere- aus Protest nicht im Stadion (13.000 Zuschauer). Was sich der Vorstand auf der MV geleistet hat, war eine Unverschämtheit! Was hat das jetzt mit Dutt zu tun? Nichts
Was Dutt im Moment leistet nötigt auch mir Respekt ab!! Aber: Die Skepsis bleibt leider. Ich hab eine interessante Statistik über Dutts Trainer tätigkeit der letzten Jahre. Es gab da immer eine Sache: Der Saisonanfang war meistens genial, aber am Ende liefs überhaupt nicht mehr. Hoffentlich bricht Dutt endlich mit dieser Serie. Ansonsten freut mich vor allem, dass die Mannschaft weiter eine bunte Truppe geblieben ist. Das freut mich fast noch mehr als die großartige Serie. Vorallem für die Freiburger Finke-Hasser die eine "deutschere" Mannschaft gefordert haben.
Ansonsten wünsche ich euch ganz ehrlich noch viel Erfolg, dem VFB viel Pech und ich werde euch selbstverständlich auf dem laufenden halten.
Tipp: Montag in einer Woche: Aachen-SCF live im DSF (reimt sich sogar)
Wir bleiben Finke!
- svk4ever
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Hier haben doch genug von Anfang an gesagt, dass Dutt der ideale Finke-Nachfolger ist. :D
Nur mit der Statistik wage ich zu wiedersprechen... ich erinnere mich an einige Jahre, wo man meist erst nach der Winterpause in die obere Tabellenhälfte kletterte. Da fällt sicher auch die eine oder andere Saison der Dutt-Ära drunter.
Ich nehm an, unser Chefstatistiker wird das demnächst bestätigen können.
Nur mit der Statistik wage ich zu wiedersprechen... ich erinnere mich an einige Jahre, wo man meist erst nach der Winterpause in die obere Tabellenhälfte kletterte. Da fällt sicher auch die eine oder andere Saison der Dutt-Ära drunter.
Ich nehm an, unser Chefstatistiker wird das demnächst bestätigen können.
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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So erinner ich mich eigentlich auch. Nur die letzte Saison unter Dutt hatten wir nen starken Saisonbeginn, davor haben wir das Feld meist von hinten aufgerollt... :wink:svk4ever hat geschrieben:Hier haben doch genug von Anfang an gesagt, dass Dutt der ideale Finke-Nachfolger ist. :D
Nur mit der Statistik wage ich zu wiedersprechen... ich erinnere mich an einige Jahre, wo man meist erst nach der Winterpause in die obere Tabellenhälfte kletterte. Da fällt sicher auch die eine oder andere Saison der Dutt-Ära drunter.
Ich nehm an, unser Chefstatistiker wird das demnächst bestätigen können.
- Tacheles
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Du meinst nicht etwa die einwandfreie Entlastung und das klägliche Ende der "Wir sind Finke"-Fraktion, für die es ein trostloser Abend gewesen sein dürfte...SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Im Ernst: Ich war heute -wie viele andere- aus Protest nicht im Stadion (13.000 Zuschauer). Was sich der Vorstand auf der MV geleistet hat, war eine Unverschämtheit! Was hat das jetzt mit Dutt zu tun? Nichts![]()
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Informationen gibt es unter 12für11.de
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Wenn man sich die Platzierung der Kickers vor der Winterpause anschaut und vergleicht mit der Endplatzierung haben sie sich bis auf einmal immer verbessert
2003/04 auf Platz im Oktober 15 übernommen - 14 auf 9
2004/05 14 auf 9
2005/06 9 auf 8
2006/07 4 auf 4
2004/05 gab es 9 Niederlagen in den ersten 22 Spielen, aber nur 2 Niederlagen in den letzten 12 Spielen.
2005/06 gab es 7 Niederlagen in den ersten 20 Spielen, aber nur 3 Niederlagen in den letzten 14 Spielen.
2006/07 war die einzige Saison wo es am Anfang besser lief.
2003/04 auf Platz im Oktober 15 übernommen - 14 auf 9
2004/05 14 auf 9
2005/06 9 auf 8
2006/07 4 auf 4
2004/05 gab es 9 Niederlagen in den ersten 22 Spielen, aber nur 2 Niederlagen in den letzten 12 Spielen.
2005/06 gab es 7 Niederlagen in den ersten 20 Spielen, aber nur 3 Niederlagen in den letzten 14 Spielen.
2006/07 war die einzige Saison wo es am Anfang besser lief.
- The Tongue
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Raul hat geschrieben:So erinner ich mich eigentlich auch. Nur die letzte Saison unter Dutt hatten wir nen starken Saisonbeginn, davor haben wir das Feld meist von hinten aufgerollt... :wink:svk4ever hat geschrieben:Hier haben doch genug von Anfang an gesagt, dass Dutt der ideale Finke-Nachfolger ist. :D
Nur mit der Statistik wage ich zu wiedersprechen... ich erinnere mich an einige Jahre, wo man meist erst nach der Winterpause in die obere Tabellenhälfte kletterte. Da fällt sicher auch die eine oder andere Saison der Dutt-Ära drunter.
Ich nehm an, unser Chefstatistiker wird das demnächst bestätigen können.
und so solls unter Zeidler auch diese Saison werden
- SC FREIBURG RULEZ
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Hey Tacheles, das ist ja mal wirklich off-topic :DTacheles [reloaded] hat geschrieben:Du meinst nicht etwa die einwandfreie Entlastung und das klägliche Ende der "Wir sind Finke"-Fraktion, für die es ein trostloser Abend gewesen sein dürfte...SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Im Ernst: Ich war heute -wie viele andere- aus Protest nicht im Stadion (13.000 Zuschauer). Was sich der Vorstand auf der MV geleistet hat, war eine Unverschämtheit! Was hat das jetzt mit Dutt zu tun? Nichts![]()
Aber ernsthaft: Parteitage in Nordkorea laufen wahrscheinlich demokratischer ab. Wie auch immer:
Es war wirklich eine unglaublich traurige Geschichte, die viele Fans wie mich zumindest vorübergehend von "ihrem" SCF distanziert haben. Übrigends: Fan ist nicht unbedingt Mitglied, gerade beim SCF.
Sehr guter Artikel dazu:
Frankfurter Rundschau
Mitgliederversammlung beim SC Freiburg
'Mer wolle au mal heim'
VON CHRISTOPH RUF
Wahrscheinlich ist Fritz Keller schon Sekunden nach Veranstaltungsbeginn ein Stein vom Herzen gefallen. Als der Vizepräsident des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg und die anderen drei Vorstandsmitglieder schon beim Betreten des Podiums mit rauschendem Beifall empfangen wurden, war klar, dass die Anträge der Opposition um die Initiative 'Wir sind Finke' keine Chance haben würden. Nur etwa ein Zehntel der Anwesenden stimmte dann später auch für eine Abwahl Kellers. Doch die Debattenkultur zuvor erinnerte zeitweise an das Schalke der achtziger Jahre.
Schon nach gut einem Drittel seines einstündigen Rechenschaftsberichtes zeigte sich der alternde Präsident Achim Stocker so berauscht über die Wirkung seiner Worte, dass er fortan öfter mal im Stammtisch-Ton über den verflossenen Trainer berichtete, der Stocker beim Abschied nach dem letzten Punktspiel der vergangenen Saison den Handschlag verweigert hatte. Die Spieler hätten vermutlich deshalb eine überzeugende Rückrunde gespielt, weil sie 'gewusst haben, dass es ihrem Daddy an den Kragen geht', sagte Stocker am Montagabend. Dieser Ton machte auch forthin die Musik, beispielsweise, als er seine Ablehnung geheimer Abstimmungen mit einer eigentümlichen Argumentation begründete: 'Irgendwann wolle mer au mal heim.'
Doch damit nicht genug. Als rede er vor drei Verwandten statt vor über 900 Mitgliedern, lobte Stocker ungefragt seine eigene Verhandlungstaktik beim nach Mönchengladbach gewechselten Soumaila Coulibaly: 'Ich hätte nie gedacht, dass wir den für die Summe loswerden. Aber dann haben wir doch noch einen gefunden.'
Konnte man diese Anekdoten noch als unterhaltsam verbuchen, wurde es später unangenehm. Kritische Redebeiträge drohten immer wieder, im Johle n und Buhen unterzugehen. Doch auf dem Podium schien das niemanden zu stören. Die Wunden, die eine teils demagogische Kampagne gegen das Präsidium in den letzten Monaten geschlagen hatte, sind offenbar noch nicht verheilt. Man hätte sonst mehr Größe zeigen können.
Überhaupt muss der Klub, dessen Versammlungen bis zu den Querelen um Finke jahrzehntelang so kontrovers verliefen wie ein Weihnachtsgottesdienst, erst noch lernen, wie man sich etwas konstruktiver streitet. So wurde ein Moderator bestellt - der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete und Duz-Freund Stockers, Gundolf Fleischer -, der sich keinerlei Mühe machte, seine Befangenheit zu kaschieren. Stattdessen ließ er es zu, dass die Redebeiträge oft in Buh-Rufen untergingen. 'Der Mann war alles andere als ausgleichend', ärgerte sich Initiativensprecher Dr. Siegfried Buser, 'er hat vor jeder Abstimmung eine klare Empfehlung ausgesprochen.' Offenbar sei das Präsidiums-Lager 'gut vorbereitet' gewesen. Überproportional viele Mitglieder seien aus ländlichen Regionen und der Tennisabteilung zur Versammlung gekommen. Es sei außerdem stillos, 'Finke auf die letzten sechs Monate zu reduzieren'.
In der Tat hätte das Präsidium Grund zu etwas mehr Gelassenheit gehabt, denn sie hat einen weit größeren Rückhalt im Verein als angenommen: Unter den anwesenden Mitgliedern hatte Volker Finke noch etwa zehn Prozent bedingungslose Unterstützer. Selbst der Antrag, den ehemaligen Trainer, wie von diesem bislang erfolglos beantragt, in den nächsten Monaten als Mitglied aufzunehmen, fiel deshalb mit Drei-Viertel-Mehrheit durch.
Unterdessen konstatierte Schatzmeister Heinrich Breit einen Verlust in Höhe von 445 000 Euro, der ohne eine Zuwendung von 630 000 Euro von Seiten des WM-Organisationskomitees sogar noch höher ausgefallen wäre.
Volker Finke war stolze 16 Jahre im Amt, Achim Stocker ist seit 35 Jahren SC-Präsident, er ist nun wieder der Souverän im Verein. Souveräner wäre es allerdings gewesen, er hätte seinen Triumph ein bisschen weniger demonstrativ ausgekostet."
Wir bleiben Finke!
- EliteSued
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bist du (seid ihr) eigentlich fan(s) des sc freiburg oder von finke?
wenn du sc freiburg fan bist dann erfreue dich doch am schönen spiel, am tollen tabellenplatz und an einem jungen, intelligenten und sympathischen trainer.
wenn du finke-fan bist solltest du wohl den verein wechseln..
wenn du sc freiburg fan bist dann erfreue dich doch am schönen spiel, am tollen tabellenplatz und an einem jungen, intelligenten und sympathischen trainer.
wenn du finke-fan bist solltest du wohl den verein wechseln..
kickers rauf - bahnhof runter
szene f - ffm
szene f - ffm
- Anonymer User
- Kickers-Fan
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... und nur Vereine die zu dem Zeitpunkt in der ersten oder zweiten Liga gekickt haben bekamen diese Zuwendung. Im Fall von Siegen - die zum Zeitpunkt der Zuwendung bereits in der RL Süd kickten - waren das glaube ich mehrere 100.000 EUR.Buddy hat geschrieben:Bei der WM wurde doch Gewinn gemacht, der wurde aufgeteilt zwischen DFB und DFL. Die DFL hat dann ihren Anteil an die Vereine verteilt.
Jag tror att vädret blir fint i morgon!
Vorwärts Lappland
Vorwärts Lappland
Gratulation an Robin Dutt zum 2. Auswärtssieg in Jena. Mesic hat sich immerhin noch einen Scorerpunkt geholt, nachdem er erst in der 79. Minute eingewechselt wurde. Insgesamt braucht die Mannschaft zwar noch ein paar Chancen zuviel, um ihre Tore zu machen (wie in seinen Kickers-Zeiten auch
) - aber da wächst denke ich auf jeden Fall etwas heran, was man von den Blauen derzeit leider nicht behaupten kann.
Freiburg: Eine Überraschung etabliert sich
Dutt: "Kein Anlass zur Euphorie"
Vielen Unkenrufen zum Trotz: Freiburg steht oben - und dies ist beileibe kein Zufall.
Die Skala der Prognosen reichte von Aufstieg bis Absturz. In der Mehrheit wussten sich die Skeptiker, die den SC Freiburg nach dem Ende der Ära Volker Finke auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit sahen. Gekommen ist es anders. Bislang zumindest. Befürchtungen, in der Mannschaft würden strukturelle Schwächen zuhauf entstehen, haben sich zerstreut. Der SC hat eine bestens funktionierende Truppe beisammen. Die Folge: Nach zehn Spieltagen sind so viele Punkte geholt worden wie seit 1992/93 nicht mehr.
Doch Robin Dutt, heute genau 123 Tage im Amt, kann sich nicht zu Jubelstürmen hinreißen lassen. "Probieren Sie es erst gar nicht", wehrt der Coach Versuche ab, ihm euphorische Sätze zu entlocken. Die Saison ist noch jung. Und auch wenn die Schwarzseher inzwischen zurückrudern, dürften sie ihm in ein paar Wochen entsprechende Aussagen gegebenenfalls vorhalten. Der 42-Jährige ist auch kaum so vermessen anzunehmen, die Gegenwart hätte nicht in der Vergangenheit ihren Anfang genommen. Die vorbildhafte Fußballschule ist Finkes Kind, spärliche Kommunikation mit den Internatsmitarbeitern in den vergangenen Jahren seiner Amtszeit hin oder her. Daran ändert der größere Mut Dutts, die Sprösslinge auch spielen zu lassen, nichts.
Der Trainer hat offenbar eine präzise Bestandsaufnahme erstellt und die entsprechenden Transfers getätigt. "Unser großes Plus" nennt er die Alternativen im Kader. Immer wieder lässt er rotieren, mit Cafu oder Mesic, zuletzt mit Bencik und Ibertsberger. Ein Bruch im Spiel ist die Ausnahme. Dass der Kader kostspielig sei und Rücklagen vernichten würde, bei mangelndem Erfolg sogar ein Crash bevorstehe, weisen die Verantwortlichen zurück. Es wäre auch naiv zu glauben, ein Kader mit Iashvili, Coulibaly und Antar sei günstiger gewesen.
Was das Dutt-Team neben ausgeprägtem Teamgeist, starker Physis und mentaler Stärke, die sich in vielen späten Toren zeigen, derzeit auszeichnet, sind die Grundfaktoren einer erfolgreichen Elf: dichte Abwehr und schwer ausrechenbarer Angriff; auf der Basis einer klaren Ordnung. Abgeklärt und konzentriert agiert der SC hinten - die zwei "Sechser" mit eingeschlossen. Ivica Banovic räumt ab und eröffnet das Spiel mit klaren, sicheren Pässen, während Eke Uzoma dessen läuferisches Defizit ausgleicht. Im Angriff gibt es das wohl größte Plus: Spiel mit hohem Tempo. Beispiel St. Pauli (2:0). In der ersten Hälfte hatte Freiburg selten den Ball, aber wenn, ging nach vorne die Post ab. "Schnelles Umschalten nach aggressiver Balleroberung" nennt dies Dutt, der zufrieden ist mit dem Erreichten. Für Euphorie "gibt es vor einem elften Spieltag aber keinen Anlass."
Uwe Rogowski
http://www.kicker.de
Dutt: "Kein Anlass zur Euphorie"
Vielen Unkenrufen zum Trotz: Freiburg steht oben - und dies ist beileibe kein Zufall.
Die Skala der Prognosen reichte von Aufstieg bis Absturz. In der Mehrheit wussten sich die Skeptiker, die den SC Freiburg nach dem Ende der Ära Volker Finke auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit sahen. Gekommen ist es anders. Bislang zumindest. Befürchtungen, in der Mannschaft würden strukturelle Schwächen zuhauf entstehen, haben sich zerstreut. Der SC hat eine bestens funktionierende Truppe beisammen. Die Folge: Nach zehn Spieltagen sind so viele Punkte geholt worden wie seit 1992/93 nicht mehr.
Doch Robin Dutt, heute genau 123 Tage im Amt, kann sich nicht zu Jubelstürmen hinreißen lassen. "Probieren Sie es erst gar nicht", wehrt der Coach Versuche ab, ihm euphorische Sätze zu entlocken. Die Saison ist noch jung. Und auch wenn die Schwarzseher inzwischen zurückrudern, dürften sie ihm in ein paar Wochen entsprechende Aussagen gegebenenfalls vorhalten. Der 42-Jährige ist auch kaum so vermessen anzunehmen, die Gegenwart hätte nicht in der Vergangenheit ihren Anfang genommen. Die vorbildhafte Fußballschule ist Finkes Kind, spärliche Kommunikation mit den Internatsmitarbeitern in den vergangenen Jahren seiner Amtszeit hin oder her. Daran ändert der größere Mut Dutts, die Sprösslinge auch spielen zu lassen, nichts.
Der Trainer hat offenbar eine präzise Bestandsaufnahme erstellt und die entsprechenden Transfers getätigt. "Unser großes Plus" nennt er die Alternativen im Kader. Immer wieder lässt er rotieren, mit Cafu oder Mesic, zuletzt mit Bencik und Ibertsberger. Ein Bruch im Spiel ist die Ausnahme. Dass der Kader kostspielig sei und Rücklagen vernichten würde, bei mangelndem Erfolg sogar ein Crash bevorstehe, weisen die Verantwortlichen zurück. Es wäre auch naiv zu glauben, ein Kader mit Iashvili, Coulibaly und Antar sei günstiger gewesen.
Was das Dutt-Team neben ausgeprägtem Teamgeist, starker Physis und mentaler Stärke, die sich in vielen späten Toren zeigen, derzeit auszeichnet, sind die Grundfaktoren einer erfolgreichen Elf: dichte Abwehr und schwer ausrechenbarer Angriff; auf der Basis einer klaren Ordnung. Abgeklärt und konzentriert agiert der SC hinten - die zwei "Sechser" mit eingeschlossen. Ivica Banovic räumt ab und eröffnet das Spiel mit klaren, sicheren Pässen, während Eke Uzoma dessen läuferisches Defizit ausgleicht. Im Angriff gibt es das wohl größte Plus: Spiel mit hohem Tempo. Beispiel St. Pauli (2:0). In der ersten Hälfte hatte Freiburg selten den Ball, aber wenn, ging nach vorne die Post ab. "Schnelles Umschalten nach aggressiver Balleroberung" nennt dies Dutt, der zufrieden ist mit dem Erreichten. Für Euphorie "gibt es vor einem elften Spieltag aber keinen Anlass."
Uwe Rogowski
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Seufz....
URL: http://www.welt.de/sport/article1313862 ... essen.html
Von Klaus Schlütter
Der SC Freiburg hat Volker Finke vergessen
Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest in und um Freiburg hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der neue Trainer Robin Dutt erwies beim Einkaufen neuer Spieler ein glückliches Händchen und ist das Überraschungsteam der Zweiten Liga, das am Mittwoch im DFB-Pokal beim Hamburger SV antreten muss.
Der Sportclub Freiburg war 16 Jahre lang der SC Finke. Trainiert und geführt von einer starken Persönlichkeit, die im Laufe der Zeit an der Dreisam nicht nur Freunde gewann. Volker Finke war das Programm, das System. „Der Einzige, der bei uns den Trainer entlassen darf, ist der Trainer selbst“, hat Präsident Achim Stocker einmal gesagt und damit Finkes exponierte Stellung beschrieben. Als der Vorstand mit der Angst der Abstiegsgefahr dem Übertrainer die Gefolgschaft aufkündigte, waren die Reaktionen geteilt. Viele im Verein fühlten sich befreit. Andere äußerten Skepsis. Sie befürchteten ein Machtvakuum im Verein und riefen die Initiative „Wir sind Finke“ ins Leben.
Mainz und Freiburg wieder auf Aufstiegsplätzen Freiburg scheitert an der Tordifferenz Volker Finke versteht, dass er gehen muss Auch Günter Grass ist Volker Finke Vier Monate danach ist der befürchtete Zusammenbruch ausgeblieben. Im Gegenteil: Nach elf Spielen ist der SC erster Verfolger von Spitzenreiter Mönchengladbach und das Überraschungsteam der Zweiten Liga. Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der Umschwung hat einen Namen: Robin Dutt. Der neue Trainer ist ein Glücksfall für den Klub. Präsident Stocker hat Finkes Nachfolger in der dritten Liga bei den Stuttgarter Kickers entdeckt und sagt: „Unser Schwabe ist gescheit, hat ausgezeichnete Referenzen. Als Mensch ist er sehr ausgeglichen. Keiner, der mit Dreck um sich schmeißt. Einfach ein Guter“. Der kleine Seitenhieb auf den Vorgänger ist unüberhörbar.
Dabei ist Dutt gar kein Schwabe. Geboren wurde er in Köln-Lindenthal. Er war Spieler bei mehreren unterklassigen Vereinen im Großraum Stuttgart, bevor er 2000 als Trainer zu den Kickers wechselte. 2005 machte er an der Sporthochschule Köln seinen Trainerschein mit der Lehrgangs-Bestnote von 1,4. Bei Hannover 96 war er ein Kandidat für Peter Neururers Nachfolge. Aber Dutt entschied sich für Freiburg und sorgte mit ungewöhnlichen Methoden gleich für Furore. In der Vorbereitung auf die Saison schrieb er schon mal eine Schnitzeljagd oder ein Quizspiel auf den Trainingsplan, förderte damit den Teamgeist. Langweilig wird es bei ihm nie. Kondition lässt er nicht mit Waldläufen bolzen, sondern mit dem Ball bei Flankenläufen und Torschüssen über das ganze Spielfeld. Langjährige Leistungsträger wie Iaschwili, Coulibaly oder Antar gingen, aber Dutt bewies beim Einkaufen ein glückliches Händchen. Er holte Ivica Banovic aus Nürnberg, Heiko Butscher aus Bochum und Mirnes Mesic, seinen ehemaligen Torjäger bei den Kickers, der in der Zwischenzeit nach Hoffenheim gewechselt war. Dennis Aogo, von Finke zuletzt ins Abseits gestellt, bekam wieder eine Chance. Dutt intensivierte die Zusammenarbeit mit der vereinseigenen Fußballschule. Er beförderte Christian Streich, der unter Finke keine Rolle gespielt hatte, zu seinem Assistenten. Und der A-Jugendtrainer brachte Eke Uzoma mit, der sich als Volltreffer entpuppte. Zusammen mit Banovic bildet der laufstarke 18-Jährige mit den Rastalocken ein effektives Duo.
„Wir haben sehr viele spielintelligente Leute in der Mannschaft und eine gute Mischung zwischen jung und reif“, sagt Dutt. Auf ein Saisonziel lässt er sich aber nicht festlegen: „Bislang sind wir bestens damit gefahren, erfolgreich zu spielen ohne Tabellenplätze zu nennen. Warum sollte ich um Himmels Willen etwas ändern?“ Bei den Fans genießt der neue Trainer ohnehin Rückendeckung. Bereits nach dem ersten Heimsieg gegen Paderborn riefen sie im Chor: „Wir woll’n den Trainer seh’n!“ Das wiederholt sich bis heute nach jedem Spiel. Dutt ist endgültig aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, nach Volker Finke ruft in Freiburg niemand mehr. Der hat sich schwer getan mit seinem erzwungenen Abgang. Den Kabinenschlüssel gab er erst nach schriftlicher Aufforderung zurück. Mit einigen Spielern versuchte er noch, in Kontakt zu bleiben. Aber Dennis Aogo und Ali Günes beschwerten sich öffentlich. Als dann auch noch sein Mitgliedsantrag vom Vorstand abgeschmettert wurde, zog sich Finke ganz zurück und ward seither auch nicht mehr im Dreisamstadion gesehen.
Sein Nachfolger kann in Ruhe weiterarbeiten. Nach dem Sieg in Jena ist er mit seiner Mannschaft gleich nach Hamburg weitergereist, wo die Freiburger am Mittoch (19 Uhr) im Pokal den HSV ärgern wollen. Und die Hanseaten sind gewarnt. Am 9. September 2006 wurden sie in Runde eins von den Stuttgarter Kickers bezwungen – mit Trainer Robin Dutt.
URL: http://www.welt.de/sport/article1313862 ... essen.html
Von Klaus Schlütter
Der SC Freiburg hat Volker Finke vergessen
Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest in und um Freiburg hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der neue Trainer Robin Dutt erwies beim Einkaufen neuer Spieler ein glückliches Händchen und ist das Überraschungsteam der Zweiten Liga, das am Mittwoch im DFB-Pokal beim Hamburger SV antreten muss.
Der Sportclub Freiburg war 16 Jahre lang der SC Finke. Trainiert und geführt von einer starken Persönlichkeit, die im Laufe der Zeit an der Dreisam nicht nur Freunde gewann. Volker Finke war das Programm, das System. „Der Einzige, der bei uns den Trainer entlassen darf, ist der Trainer selbst“, hat Präsident Achim Stocker einmal gesagt und damit Finkes exponierte Stellung beschrieben. Als der Vorstand mit der Angst der Abstiegsgefahr dem Übertrainer die Gefolgschaft aufkündigte, waren die Reaktionen geteilt. Viele im Verein fühlten sich befreit. Andere äußerten Skepsis. Sie befürchteten ein Machtvakuum im Verein und riefen die Initiative „Wir sind Finke“ ins Leben.
Mainz und Freiburg wieder auf Aufstiegsplätzen Freiburg scheitert an der Tordifferenz Volker Finke versteht, dass er gehen muss Auch Günter Grass ist Volker Finke Vier Monate danach ist der befürchtete Zusammenbruch ausgeblieben. Im Gegenteil: Nach elf Spielen ist der SC erster Verfolger von Spitzenreiter Mönchengladbach und das Überraschungsteam der Zweiten Liga. Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der Umschwung hat einen Namen: Robin Dutt. Der neue Trainer ist ein Glücksfall für den Klub. Präsident Stocker hat Finkes Nachfolger in der dritten Liga bei den Stuttgarter Kickers entdeckt und sagt: „Unser Schwabe ist gescheit, hat ausgezeichnete Referenzen. Als Mensch ist er sehr ausgeglichen. Keiner, der mit Dreck um sich schmeißt. Einfach ein Guter“. Der kleine Seitenhieb auf den Vorgänger ist unüberhörbar.
Dabei ist Dutt gar kein Schwabe. Geboren wurde er in Köln-Lindenthal. Er war Spieler bei mehreren unterklassigen Vereinen im Großraum Stuttgart, bevor er 2000 als Trainer zu den Kickers wechselte. 2005 machte er an der Sporthochschule Köln seinen Trainerschein mit der Lehrgangs-Bestnote von 1,4. Bei Hannover 96 war er ein Kandidat für Peter Neururers Nachfolge. Aber Dutt entschied sich für Freiburg und sorgte mit ungewöhnlichen Methoden gleich für Furore. In der Vorbereitung auf die Saison schrieb er schon mal eine Schnitzeljagd oder ein Quizspiel auf den Trainingsplan, förderte damit den Teamgeist. Langweilig wird es bei ihm nie. Kondition lässt er nicht mit Waldläufen bolzen, sondern mit dem Ball bei Flankenläufen und Torschüssen über das ganze Spielfeld. Langjährige Leistungsträger wie Iaschwili, Coulibaly oder Antar gingen, aber Dutt bewies beim Einkaufen ein glückliches Händchen. Er holte Ivica Banovic aus Nürnberg, Heiko Butscher aus Bochum und Mirnes Mesic, seinen ehemaligen Torjäger bei den Kickers, der in der Zwischenzeit nach Hoffenheim gewechselt war. Dennis Aogo, von Finke zuletzt ins Abseits gestellt, bekam wieder eine Chance. Dutt intensivierte die Zusammenarbeit mit der vereinseigenen Fußballschule. Er beförderte Christian Streich, der unter Finke keine Rolle gespielt hatte, zu seinem Assistenten. Und der A-Jugendtrainer brachte Eke Uzoma mit, der sich als Volltreffer entpuppte. Zusammen mit Banovic bildet der laufstarke 18-Jährige mit den Rastalocken ein effektives Duo.
„Wir haben sehr viele spielintelligente Leute in der Mannschaft und eine gute Mischung zwischen jung und reif“, sagt Dutt. Auf ein Saisonziel lässt er sich aber nicht festlegen: „Bislang sind wir bestens damit gefahren, erfolgreich zu spielen ohne Tabellenplätze zu nennen. Warum sollte ich um Himmels Willen etwas ändern?“ Bei den Fans genießt der neue Trainer ohnehin Rückendeckung. Bereits nach dem ersten Heimsieg gegen Paderborn riefen sie im Chor: „Wir woll’n den Trainer seh’n!“ Das wiederholt sich bis heute nach jedem Spiel. Dutt ist endgültig aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, nach Volker Finke ruft in Freiburg niemand mehr. Der hat sich schwer getan mit seinem erzwungenen Abgang. Den Kabinenschlüssel gab er erst nach schriftlicher Aufforderung zurück. Mit einigen Spielern versuchte er noch, in Kontakt zu bleiben. Aber Dennis Aogo und Ali Günes beschwerten sich öffentlich. Als dann auch noch sein Mitgliedsantrag vom Vorstand abgeschmettert wurde, zog sich Finke ganz zurück und ward seither auch nicht mehr im Dreisamstadion gesehen.
Sein Nachfolger kann in Ruhe weiterarbeiten. Nach dem Sieg in Jena ist er mit seiner Mannschaft gleich nach Hamburg weitergereist, wo die Freiburger am Mittoch (19 Uhr) im Pokal den HSV ärgern wollen. Und die Hanseaten sind gewarnt. Am 9. September 2006 wurden sie in Runde eins von den Stuttgarter Kickers bezwungen – mit Trainer Robin Dutt.
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Blue Fritz
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Ich gönne es Robin Dutt sehr!Blauer Bayer hat geschrieben:Seufz....
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Von Klaus Schlütter
Der SC Freiburg hat Volker Finke vergessen
Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest in und um Freiburg hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der neue Trainer Robin Dutt erwies beim Einkaufen neuer Spieler ein glückliches Händchen und ist das Überraschungsteam der Zweiten Liga, das am Mittwoch im DFB-Pokal beim Hamburger SV antreten muss.
Im Sportclub Freiburg war 16 Jahre lang der SC Finke. Trainiert und geführt von einer starken Persönlichkeit, die im Laufe der Zeit an der Dreisam nicht nur Freunde gewann. Volker Finke war das Programm, das System. „Der Einzige, der bei uns den Trainer entlassen darf, ist der Trainer selbst“, hat Präsident Achim Stocker einmal gesagt und damit Finkes exponierte Stellung beschrieben. Als der Vorstand mit der Angst der Abstiegsgefahr dem Übertrainer die Gefolgschaft aufkündigte, waren die Reaktionen geteilt. Viele im Verein fühlten sich befreit. Andere äußerten Skepsis. Sie befürchteten ein Machtvakuum im Verein und riefen die Initiative „Wir sind Finke“ ins Leben.
Mainz und Freiburg wieder auf Aufstiegsplätzen Freiburg scheitert an der Tordifferenz Volker Finke versteht, dass er gehen muss Auch Günter Grass ist Volker Finke Vier Monate danach ist der befürchtete Zusammenbruch ausgeblieben. Im Gegenteil: Nach elf Spielen ist der SC erster Verfolger von Spitzenreiter Mönchengladbach und das Überraschungsteam der Zweiten Liga. Die Plakate pro Finke sind eingerollt, der Protest hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Der Umschwung hat einen Namen: Robin Dutt. Der neue Trainer ist ein Glücksfall für den Klub. Präsident Stocker hat Finkes Nachfolger in der dritten Liga bei den Stuttgarter Kickers entdeckt und sagt: „Unser Schwabe ist gescheit, hat ausgezeichnete Referenzen. Als Mensch ist er sehr ausgeglichen. Keiner, der mit Dreck um sich schmeißt. Einfach ein Guter“. Der kleine Seitenhieb auf den Vorgänger ist unüberhörbar.
Dabei ist Dutt gar kein Schwabe. Geboren wurde er in Köln-Lindenthal. Er war Spieler bei mehreren unterklassigen Vereinen im Großraum Stuttgart, bevor er 2000 als Trainer zu den Kickers wechselte. 2005 machte er an der Sporthochschule Köln seinen Trainerschein mit der Lehrgangs-Bestnote von 1,4. Bei Hannover 96 war er ein Kandidat für Peter Neururers Nachfolge. Aber Dutt entschied sich für Freiburg und sorgte mit ungewöhnlichen Methoden gleich für Furore. In der Vorbereitung auf die Saison schrieb er schon mal eine Schnitzeljagd oder ein Quizspiel auf den Trainingsplan, förderte damit den Teamgeist. Langweilig wird es bei ihm nie. Kondition lässt er nicht mit Waldläufen bolzen, sondern mit dem Ball bei Flankenläufen und Torschüssen über das ganze Spielfeld. Langjährige Leistungsträger wie Iaschwili, Coulibaly oder Antar gingen, aber Dutt bewies beim Einkaufen ein glückliches Händchen. Er holte Ivica Banovic aus Nürnberg, Heiko Butscher aus Bochum und Mirnes Mesic, seinen ehemaligen Torjäger bei den Kickers, der in der Zwischenzeit nach Hoffenheim gewechselt war. Dennis Aogo, von Finke zuletzt ins Abseits gestellt, bekam wieder eine Chance. Dutt intensivierte die Zusammenarbeit mit der vereinseigenen Fußballschule. Er beförderte Christian Streich, der unter Finke keine Rolle gespielt hatte, zu seinem Assistenten. Und der A-Jugendtrainer brachte Eke Uzoma mit, der sich als Volltreffer entpuppte. Zusammen mit Banovic bildet der laufstarke 18-Jährige mit den Rastalocken ein effektives Duo.
„Wir haben sehr viele spielintelligente Leute in der Mannschaft und eine gute Mischung zwischen jung und reif“, sagt Dutt. Auf ein Saisonziel lässt er sich aber nicht festlegen: „Bislang sind wir bestens damit gefahren, erfolgreich zu spielen ohne Tabellenplätze zu nennen. Warum sollte ich um Himmels Willen etwas ändern?“ Bei den Fans genießt der neue Trainer ohnehin Rückendeckung. Bereits nach dem ersten Heimsieg gegen Paderborn riefen sie im Chor: „Wir woll’n den Trainer seh’n!“ Das wiederholt sich bis heute nach jedem Spiel. Dutt ist endgültig aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, nach Volker Finke ruft in Freiburg niemand mehr. Der hat sich schwer getan mit seinem erzwungenen Abgang. Den Kabinenschlüssel gab er erst nach schriftlicher Aufforderung zurück. Mit einigen Spielern versuchte er noch, in Kontakt zu bleiben. Aber Dennis Aogo und Ali Günes beschwerten sich öffentlich. Als dann auch noch sein Mitgliedsantrag vom Vorstand abgeschmettert wurde, zog sich Finke ganz zurück und ward seither auch nicht mehr im Dreisamstadion gesehen.
Sein Nachfolger kann in Ruhe weiterarbeiten. Nach dem Sieg in Jena ist er mit seiner Mannschaft gleich nach Hamburg weitergereist, wo die Freiburger am Mittoch (19 Uhr) im Pokal den HSV ärgern wollen. Und die Hanseaten sind gewarnt. Am 9. September 2006 wurden sie in Runde eins von den Stuttgarter Kickers bezwungen – mit Trainer Robin Dutt.
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- stoitschkov
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auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist: was Freiburg und Robin Dutt angeht, da lag ich mit meiner Meinung wohl ziemlich daneben!!
Auch die Neuzugänge Butscher und Banovic haben eingeschlagen, das nennt man dann wohl Fehleinschätzung auf der ganzen Linie. Es freut mich aber für den Verein, für Dutt, und die Fans. Nur die unqualifizierte Nachtreterei eines älteren Herrn ist doch recht peinlich, auch das hätte ich vor einiger Zeit nicht für möglich gehalten.
Auch die Neuzugänge Butscher und Banovic haben eingeschlagen, das nennt man dann wohl Fehleinschätzung auf der ganzen Linie. Es freut mich aber für den Verein, für Dutt, und die Fans. Nur die unqualifizierte Nachtreterei eines älteren Herrn ist doch recht peinlich, auch das hätte ich vor einiger Zeit nicht für möglich gehalten.
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Blauer Bub
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Irgendwie schon interessant. So unähnlich sind sich Dutt und Zeidler ja dann doch nicht, wenn man "Dutts" Schnitzeljagd mit "Zeidlers" Hochseilgartenaktion vergleicht. Nur: Der eine hat eben den Erfolg und auch genügend Kleingeld, um sich dafür die richtige Mannschaft zu holen, der andere nicht. Und deswegen ist nicht Dutt nach wenigen Wochen entlassen worden, sondern Zeidler. Dutts Bilanz in Freiburg zeigt auch, zu was er in Degerloch in der Lage gewesen wäre, wenn er öfters einen "Wunschspieler" hätte verpflichten können. Freue mich für ihn und natürlich auch für Mirnes 
- Blaues Stuttgart
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Zwischen Beiden gibt es große Unterschiede. Haben nach dem Spiel noch mit einem Spieler gesprochen ( Name bleibt wohl besser weg). Er meinte es stimme schon dass der Zeidler alles durchgehen lassen würde, er hatte keine wirkliche Autorität. Bei Dutt traute sich nach seinen Angaben keiner "Ah" und "oh" zu sagen. Denke das sagt alles.
Ein Trainer ohne Autorität ist natürlich nicht das wahre. Allerdings muß man auch sehen das unter Dutt zum Teil auch schon richtig schlecht gespielt wurde. Aber wenigstens gab es da Heimsiege 
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http://www.frappr.com/?a=widgetlandingg ... 7946&giv=1
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War auch nicht so ernst gemeint, sondern lediglich auf den Vergleich zwischen Schnitzeljagd und Hochseilgarten bezogen :wink: Das mit der Autorität war wohl auch schon bei M. S. das eigentliche Problem.Blaues Stuttgart hat geschrieben:Zwischen Beiden gibt es große Unterschiede. Haben nach dem Spiel noch mit einem Spieler gesprochen ( Name bleibt wohl besser weg). Er meinte es stimme schon dass der Zeidler alles durchgehen lassen würde, er hatte keine wirkliche Autorität. Bei Dutt traute sich nach seinen Angaben keiner "Ah" und "oh" zu sagen. Denke das sagt alles.
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Ich möchte daran erinnern, dass wir schon fast in der CL gespielt hätten (1993). Zuletzt waren wir 2001 im UEFA-Cup.Ford K hat geschrieben:"Solange der SC Lichtjahre von der Champions League entfernt ist, gibt es viel zu tun."
Robin Dutt zur Situation beim SC Freiburg
Das finde ich mal eine super Einstellung
Im Moment hat der SCF ja wirkich einen guten Lauf. Ob das nur heisse Luft ist oder mehr wissen wir erst in 23 Spieltagen. Ich habe da immer noch erhebliche Zweifel.
Übrigends: Wer den schönsten Trainer Deutschlands www.soccergirlz.de in voller "Größe" sehen möchte kann dies tun:
www.scfreiburg.tv
Wir bleiben Finke!
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Hallo? 1993 seid ihr aufgestiegen - der erst Uefa-Cup-Platz sprang 1995 raus! :wink:SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Ich möchte daran erinnern, dass wir schon fast in der CL gespielt hätten (1993). Zuletzt waren wir 2001 im UEFA-Cup.Ford K hat geschrieben:"Solange der SC Lichtjahre von der Champions League entfernt ist, gibt es viel zu tun."
Robin Dutt zur Situation beim SC Freiburg
Das finde ich mal eine super Einstellung
Im Moment hat der SCF ja wirkich einen guten Lauf. Ob das nur heisse Luft ist oder mehr wissen wir erst in 23 Spieltagen. Ich habe da immer noch erhebliche Zweifel.
Übrigends: Wer den schönsten Trainer Deutschlands www.soccergirlz.de in voller "Größe" sehen möchte kann dies tun:
www.scfreiburg.tv
Es sind nicht die Fahnen, die Farben, die Schminke oder die Trikots, die euch zum Fan machen. Es ist das Gefühl, das ihr in euch spürt. Die Fähigkeit, wegen eurer Mannschaft zu verzweifeln und sie trotzdem zu lieben und in totale Ekstase zu verfallen. 365 Tage im Jahr. *Mirko Bohn*
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Dutt zurück zu den den Kickers! BITTE, BITTE!!!!
Da ich gerade noch total geschockt bin, möchte ich einfach mal den post von einem Leidensgenossen zum Thema Dutt und SCF reinstellen. Mir selbst fehlen echt noch die Worte:
"Was durch eine vor Glück strotzende Verkettung von Zufällen, guten Einzelleistungen, Gegnerschwächen und Schiedsrichterbevorteilungen verdeckt wurde, dürfte nun auch dem letzten „Für immer SCF-Fan“ offensichtlich werden.
Robin Dutt ist kein Zweitligatrainer! Er mimt es zwar für 3. Fernsehprogramme und Lokalzeitungen, aber schon bei Auftritten auf „premiere“ oder im „kicker“ wird’s peinlich. Sein „Teambuilding“ entpuppte sich als Phantasiegebilde. Gute und auch kluge Spieler gingen und gehen, mittelmäßige und einfältigere Kicker kommen. Dutt wirkt in seiner jetzigen Krise überfordert, schlecht beraten und fahrig. Das Schlimmste aber ist, dass er sich selbst in keinster Weise in Frage zu stellen scheint, es aber auch im Vereinsumfeld bis hin zu den Medien keiner macht. Das „Totschlag-Argument“ lautet unisono: jeder, der etwas gegen Dutt äußerst, ist eine Mischung aus Häuserbesetzer, WSFler und Ex-FFCler. Dass aber Dutt vom Degerloch mit Kusshand abgegeben wurde, und seine sportliche Bilanz in der Regionalliga – wie der Name es schon sagt – drittklassig war, ist im medialen Umfeld Freiburgs nie andiskutiert worden. Und zum Rückrundenstart die Abwehr mit überflüssigen und aktionistischen Transfer-Aktivitäten weiter zu schwächen und den Sturm um weiteren Zweitligadurchnitt zu verunsichern – wo ist hier die Strategie von Robin the Dutt?
Das heutige Spiel, wie auch der bisherige Saisonverlauf haben gezeigt, dass die wenigen mahnenden und warnenden Stimmen von Anfang an (leider) Recht behalten sollten. Das 16jährige Aufbau-Werk wurde vom Vorstand aus egozentrischen Absichten zerschlagen, und das neue Trainerteam vollendet nun die begonnene Vereinsarbeit. Der SC wird wieder das, was er vor 1991 war. Ein Club, der möchte, aber nicht kann – und der im Pendelverkehr zwischen 3. und 2. Liga irgendwie existieren wird. Ob man das als Fan wünscht? Nein, natürlich nicht.
Und wer mir in den letzten Monaten vorgeworfen hat, ich würde Dutt zu Unrecht kritisieren … Nun, als Person ist er für mich nicht relevant, wohl aber in seiner Funktion als Trainer meines Lieblingsvereins SC Freiburg. Und dafür war und ist er der völlig falsche Coach – sogar für das Oberliga-Team. Das hat er heute final bewiesen.
Eine Schande, wie aus „der besten Profimannschaft Deutschlands im Jahr 2007“ (O-Ton premiere) so ein fahriges, führungsloses und uninspiriert kickender „ungebuildeter“ Lizenzkader-Haufen werden konnte – mit Ex-Gott Günes als neuem Kickteufel, dem grandiosesten Fehlkauf der letzten 20 Jahre."
"Was durch eine vor Glück strotzende Verkettung von Zufällen, guten Einzelleistungen, Gegnerschwächen und Schiedsrichterbevorteilungen verdeckt wurde, dürfte nun auch dem letzten „Für immer SCF-Fan“ offensichtlich werden.
Robin Dutt ist kein Zweitligatrainer! Er mimt es zwar für 3. Fernsehprogramme und Lokalzeitungen, aber schon bei Auftritten auf „premiere“ oder im „kicker“ wird’s peinlich. Sein „Teambuilding“ entpuppte sich als Phantasiegebilde. Gute und auch kluge Spieler gingen und gehen, mittelmäßige und einfältigere Kicker kommen. Dutt wirkt in seiner jetzigen Krise überfordert, schlecht beraten und fahrig. Das Schlimmste aber ist, dass er sich selbst in keinster Weise in Frage zu stellen scheint, es aber auch im Vereinsumfeld bis hin zu den Medien keiner macht. Das „Totschlag-Argument“ lautet unisono: jeder, der etwas gegen Dutt äußerst, ist eine Mischung aus Häuserbesetzer, WSFler und Ex-FFCler. Dass aber Dutt vom Degerloch mit Kusshand abgegeben wurde, und seine sportliche Bilanz in der Regionalliga – wie der Name es schon sagt – drittklassig war, ist im medialen Umfeld Freiburgs nie andiskutiert worden. Und zum Rückrundenstart die Abwehr mit überflüssigen und aktionistischen Transfer-Aktivitäten weiter zu schwächen und den Sturm um weiteren Zweitligadurchnitt zu verunsichern – wo ist hier die Strategie von Robin the Dutt?
Das heutige Spiel, wie auch der bisherige Saisonverlauf haben gezeigt, dass die wenigen mahnenden und warnenden Stimmen von Anfang an (leider) Recht behalten sollten. Das 16jährige Aufbau-Werk wurde vom Vorstand aus egozentrischen Absichten zerschlagen, und das neue Trainerteam vollendet nun die begonnene Vereinsarbeit. Der SC wird wieder das, was er vor 1991 war. Ein Club, der möchte, aber nicht kann – und der im Pendelverkehr zwischen 3. und 2. Liga irgendwie existieren wird. Ob man das als Fan wünscht? Nein, natürlich nicht.
Und wer mir in den letzten Monaten vorgeworfen hat, ich würde Dutt zu Unrecht kritisieren … Nun, als Person ist er für mich nicht relevant, wohl aber in seiner Funktion als Trainer meines Lieblingsvereins SC Freiburg. Und dafür war und ist er der völlig falsche Coach – sogar für das Oberliga-Team. Das hat er heute final bewiesen.
Eine Schande, wie aus „der besten Profimannschaft Deutschlands im Jahr 2007“ (O-Ton premiere) so ein fahriges, führungsloses und uninspiriert kickender „ungebuildeter“ Lizenzkader-Haufen werden konnte – mit Ex-Gott Günes als neuem Kickteufel, dem grandiosesten Fehlkauf der letzten 20 Jahre."
Wir bleiben Finke!
Re: Dutt zurück zu den den Kickers! BITTE, BITTE!!!!
SC FREIBURG RULEZ hat geschrieben:Mir selbst fehlen echt noch die Worte:
Hoffentlich hält der Zustand noch eine Weile an. :wink:
