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Verfasst: Montag 4. Juli 2005, 23:29
von Blauer Bayer
Ich fand's immer schade, dass er es in der Bundesliga nicht gepackt hat. Ist auf jeden Fall ein guter Zweitligakeeper. Gute Wahl!

Verfasst: Dienstag 5. Juli 2005, 08:52
von Ollie
OFC holt Ramovic für verletzten Thier
Torwart von Borussia Mönchengladbach für ein Jahr ausgeliehen / Thier wird operiert / Zlatko Blaskic achter Neuzugang
Von Jochen K o c h

Offenbach - Beim letzten Zweitliga-Intermezzo 1999 mussten die Offenbacher Kickers nach zwei Spieltagen einen neuen Torwart verpflichten, weil sich die damalige Nummer eins, René Keffel, am Knie verletzt hatte. Auch beim zweiten Aufstieg unter Hans-Jürgen Boysen muss der Trainer wegen einer Verletzung seiner Nummer eins kurzfristig einen neuen Torwart holen. Weil Cesar Thier seit Wochen an einer Knieverletzung laboriert und weder die vierwöchige Pause noch eine Spritzenkur für den angeschlagenen Knorpel geholfen hat, muss am Mittwoch eine Kniespiegelung durchgeführt werden. Der 37-jährige Thier wird nach der Operation mindestens drei Wochen ausfallen. Sollte der Knorpel beschädigt sein, droht dem Brasilianer sogar eine mehrmonatige Pause.

Gestern Mittag verpflichteten die Kickers deshalb einen neuen Torhüter. Sead Ramovic wurde für ein Jahr vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.

Kickers-Trainer Boysen kennt Ramovic aus gemeinsamen Zweitligazeiten bei den Stuttgarter Kickers (Saison 2000/01). Nach 34 Zweitligaspielen verpflichtete der VfL Wolfsburg Ramovic 2001 für damals 800 000 Mark Ablöse. In der Bundesliga absolvierte Ramovic 15 Spiele, konnte sich aber gegen Claus Reitmaier und später Simon Jentzsch nicht durchsetzen. Der 26-Jährige (14.03.1979) wechselte im Juli 2004 nach Mönchengladbach, war aber hinter Keller, Kampa und Melka nur die Nummer vier. "Für Sead wie für uns ist der Wechsel nach Offenbach die beste Lösung. Er hätte hier voraussichtlich in der kommenden Saison wenig Spielpraxis bekommen", so Mönchengladbachs Sportdirektor Peter Pander. Über die Ausleihgebühr vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

Ramovic ist der siebte Neuzugang beim OFC. Nummer acht trainiert bereits mit. Zlatko Blaskic wird aber offiziell noch als Probespieler geführt. Der 23-Jährige spielte zuletzt beim baden-württembergischen Oberliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach. Trainer Boysen wollte den Mittelfeldspieler bereits letzte Saison verpflichten. "Wir werden ihn vier Wochen testen, deshalb wird er die komplette Vorbereitung bei uns absolvieren", sagte Boysen gestern. Sein alter Klub hat Blaskic aber schon verabschiedet. Auch sein Berater Uli Ferber ließ keine Zweifel, dass der Wechsel nach Offenbach perfekt sei. "Er zählt auf jeden Fall zum Profi-Kader", erklärte Ferber.

Blaskic wäre eine Alternative für die Problemzone im rechten Mittelfeld. Boysen hätte für diese Position zwar gerne den Österreicher Gernot Plassnegger (Grazer AK, zuvor Waldhof Mannheim und Hansa Rostock) verpflichtet, doch der Etat ist ausgereizt. Deshalb ist auch kein Platz für Ace Stojkov. Der mazedonische Nationalspieler (22) steht bei Inter Mailand unter Vertrag, kann aber ablösefrei wechseln. Stojkov war gestern in Offenbach, wird aber laut Boysen nicht mittrainieren.

Keine Rolle in Boysens Planungen spielen Vesselin Gerov (35) und Michael Bodnar (23). Boysen hat beide vom Training freigestellt. Henning Zimmermann spielt künftig für den FSV Frankfurt, Sascha Gies für die Amateure des Karlsruher SC.

http://www.op-online.de/regionalnews/Sp ... 323730.htm
Starke Konkurrenz in der Offenbacher "Kampfmannschaft"

Die Offenbacher Kickers sind tatsächlich im großen Fußball angekommen. Nun ist es also keine Selbstverständlichkeit mehr, daß alle Spieler pünktlich zum Trainingsauftakt erschienen sind, sondern eine gute Nachricht. "Wir waren vollständig", vermeldete Trainer Hans-Jürgen Boysen hörbar stolz - "trotz Brasilianer." Die sogenannte Ailton-Zeitrechnung - im Sommer möglichst schnell in die südamerikanische Heimat verschwinden und möglichst spät zurückkommen - gilt noch nicht beim Aufsteiger aus der Regionalliga Süd, auch wenn sie mit Dos Santos Wandeir inzwischen einen Spieler aus dem Land des Weltmeisters im Kader haben. Am Montag morgen um zehn stand auch der letzte neuverpflichtete Spieler zum Training bereit. Für Boysen war das keine Überraschung. Der Stürmer von FK Vardar Skopje in Mazedonien, der für ein Jahr ausgeliehen wurde, war schließlich schon am Sonntag in Frankfurt gelandet. "Er hätte also schon verschlafen müssen, um das erste Training zu verpassen", so Boysen.

Dos Santos Wandeir blieb bei allem Sinn für die landestypische Pünktlichkeit immerhin erspart, was auf die zukünftigen Kollegen zukam: Sie waren vor der Sommerpause mit Pulsuhren ausgestattet worden und hatten nach einem akribischen Plan des Trainers selbst dafür zu sorgen, in ansprechender körperlicher Verfassung zurück an den Bieberer Berg zu kommen. Deshalb bat Boysen zunächst auch zum Leistungstest. Sollte einer seiner Profis nachlässig gewesen sein, werden ihn die ermittelten Daten entlarven. Was der sportliche Chef künftig erwartet, sagte er der versammelten Mannschaft vor dem morgendlichen Aufgalopp: "Hohe Disziplin, unbändigen Fleiß und eine gehörige Portion Respekt im Umgang miteinander." Nur so sei es den Kickers möglich, die "sehr, sehr schwere Aufgabe" zu meistern, die nun in der zweiten Liga bevorstehe. Eine eherne Regel des Fußballs könne schließlich auch vom OFC nicht außer Kraft gesetzt werden: Für einen Aufsteiger geht es in neuer Umgebung zunächst um nichts anderes als den Klassenverbleib.

Daß sich der Aufstiegstrainer dieser Aufgabe respektvoll, aber angstfrei nähert, hat vor allem mit den erfolgreichen Transferaktivitäten der vergangenen Wochen zu tun. Die Kickers haben sich bei den bekannten finanziellen Zwängen beachtlich verstärkt. Zwei Spieler, Daniel Schumann und Regis Dorn vom SC Freiburg, bringen Erstligaerfahrung mit, zwei weitere, Rüdiger Rehm von Erzgebirge Aue und Ramazan Yildirim von Rot-Weiß Essen, waren bei ihren Vereinen in der zweiten Liga immerhin Stammspieler. Hinzu kommen Wandeir, von dem Boysen schwärmt, der zunächst aber die größte Unbekannte bleiben dürfte, und Thomas Wörle, der bei München 1860 den Sprung von den Amateuren zu den Profis nicht geschafft hat und nun in Offenbach einen zweiten Anlauf nimmt. Er sei "sehr zufrieden", sagte Boysen. "Der Verein hat sich nach der Decke gestreckt und getan, was er tun konnte." Von den Neuen erwarte er, daß sie alles daransetzen, in die Offenbacher "Kampfmannschaft" - also die erste Auswahl - zu kommen. Er geht davon aus, daß es die Mehrheit schaffen wird, und das heißt, daß der OFC ein neues Gesicht bekommen wird. Der meist herausragenden Mannschaft der Regionalliga Süd steht gewissermaßen ein Facelifting bevor. "Die Neuen passen hervorragend zu uns", sagt Boysen, "taktisch, menschlich und was ihre Erfahrung betrifft."

Damit schnell zusammenwächst, was künftig zusammengehört, hat er einen Crashkurs zum Kennenlernen unter Ausschluß der Öffentlichkeit verfügt. Er versammelt seinen Kader von diesem Dienstag an drei Tage lang in einer Schwarzwälder Kaserne, um sich ganz ohne Fußball näherzukommen. Laufen, klettern, Mountainbike fahren - und ein Floß bauen: so sehen die muskel-und vertrauenbildenden Maßnahmen in diesem ersten Trainingslager der Offenbacher aus. Dabei soll sich einer auf den anderen verlassen können, was, übertragen auf den Fußballplatz, im Wortsinn Punkte bringen kann.

Derweil Boysen und seine Spieler also abseits der hessischen Heimat auf ihre Weise für die neue Saison üben, bemüht man sich am Bieberer Berg um den Abschluß der personellen Planungen. Gesucht wurden am Morgen noch ein Torwart und ein Spezialist fürs rechte Mittelfeld. Besonders Punkt eins drängte, denn mit Cesar Thier, den Schmerzen im Knie plagen, und dem an der Hand verletzten Daniel Endress fielen beide Torhüter beim ersten Training aus. Boysen spekulierte bereits, er müsse für das Testspiel am Freitag bei Buchonia Flieden Verstärkung von den Amateuren anfordern. Das ist nun nicht mehr nötig. Die Kickers vermeldeten am Nachmittag die Verpflichtung von Sead Ramovic. Der Torwart von Borussia Mönchengladbach wird für ein Jahr ausgeliehen.
Uwe Marx - FAZ v. 5. Juli 2005 - kopiert aus dem offiziellen Forum
Kickers laufen bis zum letzten Blutstropfen
Nicht jeder Spieler schafft 6400 Meter

Offenbach (joko) - Laktattest. Zehn Buchstaben, die jeder Profifußballer hasst. Gestern Vormittag mussten die Profis der Offenbacher Kickers auf der Laufbahn am Tambourbad 6400 Meter abspulen. Die Spieler steigern dabei alle vier Runden (1600 Meter) das Tempo. Die erste Stufe entspricht einer 1000m-Zeit von 5:20 Minuten, wird dann gesteigert auf 4:50, 4:20 und auf den letzten 1600 Metern auf 4:00 Minuten. Dabei wird nach jeder Stufe durch Blutabnahme der Laktatwert ermittelt, der Aufschlüsse über den Fitnesszustand gibt.

Die Kickers begannen gestern als letzter Zweitligist mit dem Training für die neue Saison. "Die Vorbereitung läuft aber schon länger", erklärte Trainer Hans-Jürgen Boysen, der den Spielern individuelle Trainingspläne mit in den Urlaub gegeben hatte. Nur in der ersten Woche nach dem Saisonende (4. Juni) war Faulenzen angesagt. Dann musste jeder Spieler insgesamt 13 Laufeinheiten, jeweils zwischen 45 und 55 Minuten, absolvieren. Sogar die Neuzugänge erhielten von Boysen noch nachträglich ein Programm.

Zwischen 11 und 13 Uhr mussten die OFC-Spieler bei tropisch-schwüler Witterung auf die Bahn. "Ein Zweitligaprofi sollte schon bis zum Ende durchhalten", sagte Testleiter Dr. Roland Stutz vom Institut Sporeg in Frankfurt. Nach der dritten Stufe stieg gestern mit Sasa Ciric (37) der älteste Akteur aus. Kein Problem für den Spieler ("Ich habe die vierte Stufe noch nie geschafft. Nicht einmal unter Felix Magath") und den Trainer ("Bei Ciric drücke ich ein Auge zu, denn wir wissen, was er dafür fußballerisch kann"). Auch Neuzugang Dos Santos Wandeir beendete den Test vorzeitig. "Wahrscheinlich war bei ihm der Jetlag schuld", schmunzelte Boysen, der überzeugt ist, "dass die Laktatwerte keine Mängel aufweisen werden. Die Spieler haben sich alle an die Pläne gehalten." Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Gestern mussten alle Spieler auf die Waage und die Pulsuhren abgeben, auf denen die Läufe im Urlaub gespeichert sind. Heute erhält Boysen die Auswertung und kann dann gezielt und in verschiedenen Leistungsgruppen an Kondition und Ausdauer arbeiten.

Offenbach Post

Verfasst: Dienstag 5. Juli 2005, 10:20
von Tacheles
Noch als Ergänzung:


Offenbacher Kickers leihen Gladbach-Keeper Ramovic aus

Zweitliga-Aufsteiger Kickers Offenbach hat
Torwart Sead Ramovic vom Fußball-Bundesligisten Borussia
Mönchengladbach für die kommende Saison ausgeliehen. Über die
Modalitäten des Vertrages vereinbarten die beiden Clubs
Stillschweigen, teilte der OFC am Montag mit. Der 26-jährige Ramovic
absolvierte bislang 15 Einsätze im Oberhaus, in der zweiten Liga
bestritt der Keeper 34 Partien.

Verfasst: Mittwoch 6. Juli 2005, 01:25
von Makabi
Offenbach mit fast "weißer Weste"

Zweitliga-Aufsteiger Kickers Offenbach ist der einzige Drittligist, der in der abgelaufenen Saison kein Gegentor aus Strafstößen hinnehmen musste. Ganz im Gegensatz zum FC Nöttingen sowie den Bielefeld-Amateuren, die jeweils zehn Elfmeter verursachten.

Nur ein Mal wurde gegen Kickers Offenbach ein Strafstoß ausgesprochen: Am 12. Spieltag in der Partie gegen den VfR Aalen (2:1) durften die Süddeutschen vom ominösen Punkt aus antreten. Allerdings parierte Kickers-Keeper Thier den Versuch von Aalens Rogosic und sorgte so dafür, dass die Hessen der einzige Drittligist in der vergangenen Saison sind, die ohne einen Gegentreffer aus einem Strafstoß blieb.
Ganz im Gegendatz zum FC Nöttingen und den Amateuren von Arminia Bielefeld. Sowohl der Süd- als auch der Nordabsteiger verursachten jeweils zehn Elfmeter - Spitzenwert in der dritten Liga. Aber während die Ostwestfalen neun Gegentore kassierten, kam Nöttingen mit lediglich sieben verwandelten Elfmetern noch glimpflich davon.

Elfmeter gegen die Vereine
Nord
Verein Elfmeter verwandelt
Arminia Bielefeld Am. 10 9
SC Paderborn 07 7 5
1. FC Köln Am. 7 4
Eintr. Braunschweig 6 5
FC St. Pauli 6 5
1. FC Union Berlin 6 4
Bor. Dortmund Am. 6 3
Hertha BSC Am. 5 5
Hamburger SV Am. 5 5
VfL Wolfsburg Am. 5 4
Preußen Münster 5 4
W. Bremen Am. 5 3
Chemnitzer FC 4 3
Wuppertaler SV Bor. 4 3
Fortuna Düsseldorf 3 3
KFC Uerdingen 05 3 3
VfL Osnabrück 3 3
VfB Lübeck 2 2
Holstein Kiel 2 1

Süd
Verein Elfmeter verwandelt
FC Nöttingen 10 7
Stuttgarter Kickers 7 7
VfB Stuttgart Am. 7 6
TSG Hoffenheim 6 6
1. SC Feucht 6 5
VfR Aalen 6 3
SC Pfullendorf 5 5
SV Wehen 4 3
Jahn Regensburg 4 3
TuS Koblenz 4 3
FSV Mainz 05 Am. 4 3
Spfr. Siegen 4 1
SV Darmstadt 98 3 3
SV Elversberg 3 3
FC Augsburg 3 2
1860 München Am. 2 2
FC Bayern Amat. 2 2
Kickers Offenbach 1 0

So genug zugemüllt bin müde und geh jetzt ins Bett :wink:

Verfasst: Donnerstag 7. Juli 2005, 09:46
von Ollie
Nun hat unser Stammkeeper Cesar Thier eine schwere Verletzung (Knorpelschaden und Meniskusanriss). Die Offenbach Post + die BILD
dazu



Die Offenbach Post berichtet
Thier fällt mindestens drei Monate aus
Kickers-Torwart (37) am Knie operiert: Knorpelschaden / Terminplan: OFC dreimal am Sonntag / 2500 Dauerkarten bestellt

Offenbach (joko) - Die Zahlen des Tages für Kickers Offenbach: 2500, 12 Kilometer und 3 Monate. 2500: So viele Dauerkarten wurden bisher bestellt. "Und die Nachfrage ist ungebrochen", berichtet Finanzmanager Jörg Hambückers. 12 Kilometer: So groß war der Umweg, den einige Kickers-Spieler gestern im Trainingslager laufen mussten, weil sie während der Mountainbike- und Lauftour die Orientierung verloren hatten.

3 Monate: So lange fällt Torwart Cesar Thier aus, der gestern am rechten Knie operiert wurde. Die niederschmetternde Diagnose von Vereinsarzt Dr. Anton: Neben einem kleinen Riss am Meniskus liegt bei Thier auch ein Knorpelschaden vor. Sechs Wochen lang darf der 37-jährige Brasilianer das Knie nicht belasten. Vor der Winterpause ist mit Thier nicht zu rechnen. Ein Karriereende war gestern kein Thema für den Brasilianer. Sportmanager Uwe Bein war "geschockt", als er die Nachricht erhielt. "Das ist ein Hammer und tut mir für Cesar wahnsinnig Leid. Er hat so eine tolle Saison gespielt und jetzt diese schwere Verletzung." Heute wollen sich die Verantwortlichen zusammensetzen und beraten, ob noch ein Torwart verpflichtet wird. Am Montag hatten die Kickers Sead Ramovic von Borussia Mönchengladbach für ein Jahr ausgeliehen. Dritter Torwart im Kader ist Daniel Endres. Der 22-Jährige hat allerdings kaum Spielpraxis.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Termine für die ersten vier Spieltage der Saison 2005/06 bekannt gegeben. Eintracht Frankfurt erwartet am Sonntag, 7. August, Bayer Leverkusen in der neuen Commerzbank-Arena. Kickers Offenbach muss nach 670 Kilometern Anreise ebenfalls am Sonntag, 7. August, um 15.00 Uhr bei Hansa Rostock antreten. Während die Eintracht dann dreimal samstags (15.30 Uhr) spielt, müssen die Kickers ihre beiden Heimspiele gegen Greuther Fürth (26.8.) und SC Freiburg (11.9.) sonntags austragen. Dazwischen findet das Spiel in Dresden am Freitagabend, 26. August, 19.00 Uhr, statt.
Die BILD
Der Kickers Schock
Thier fällt drei Monate aus
Von Günter Nicklas
Riesen Schock bei Zweitliga-Aufsteiger Offenbach! Torwart Cesar Thier (37) wird den Kickers in den nächsten Monaten fehlen. Der Brasilianer wurde gestern bei Mannschaftsarzt Dr. Anton am rechten Knie operiert. Anton zur BILD: "Der Knorpelschaden war schlimmer als gedacht." Schon zum Saisonende hatte Thier Schmerzen. Er quälte sich, ließ sich mit Tabletten und Spritzen behandeln. Alles für den Aufstieg. Thier wird sechs Wochen auf Krücken gehen, beginnt schon heute mit Therapie: "Die Diagnose war niederschmetternd. Ich muß aber Geduld haben. Ich will wieder auf dem Platz stehen." Aufregung gestern auch im Schwarzwald-Trainingslager. Bei einer Mountainbike- und Lauftour hatte eine Gruppe die Orientierung verloren, mußte einen Umweg von 12 Kilometer laufen. Gute Nachricht dagegen vom Bieberer Berg. Gestern ging die 2500 Dauerkartenbestellung ein. "Diese Zahl fünf Wochen vorm ersten Heimspiel ist saustark. Ganz Offenbach steht auf die Kickers. Und die Nachfrage ist weiter ungebrochen", strahlte Finanz-Manager Hambückers.

Verfasst: Donnerstag 7. Juli 2005, 10:39
von allweisa
Ollie hat geschrieben:Nun hat unser Stammkeeper Cesar Thier eine schwere Verletzung (Knorpelschaden und Meniskusanriss). Die Offenbach Post + die BILD
dazu



Die Offenbach Post berichtet
Thier fällt mindestens drei Monate aus
Kickers-Torwart (37) am Knie operiert: Knorpelschaden / Terminplan: OFC dreimal am Sonntag / 2500 Dauerkarten bestellt

Offenbach (joko) - Die Zahlen des Tages für Kickers Offenbach: 2500, 12 Kilometer und 3 Monate. 2500: So viele Dauerkarten wurden bisher bestellt. "Und die Nachfrage ist ungebrochen", berichtet Finanzmanager Jörg Hambückers. 12 Kilometer: So groß war der Umweg, den einige Kickers-Spieler gestern im Trainingslager laufen mussten, weil sie während der Mountainbike- und Lauftour die Orientierung verloren hatten.

3 Monate: So lange fällt Torwart Cesar Thier aus, der gestern am rechten Knie operiert wurde. Die niederschmetternde Diagnose von Vereinsarzt Dr. Anton: Neben einem kleinen Riss am Meniskus liegt bei Thier auch ein Knorpelschaden vor. Sechs Wochen lang darf der 37-jährige Brasilianer das Knie nicht belasten. Vor der Winterpause ist mit Thier nicht zu rechnen. Ein Karriereende war gestern kein Thema für den Brasilianer. Sportmanager Uwe Bein war "geschockt", als er die Nachricht erhielt. "Das ist ein Hammer und tut mir für Cesar wahnsinnig Leid. Er hat so eine tolle Saison gespielt und jetzt diese schwere Verletzung." Heute wollen sich die Verantwortlichen zusammensetzen und beraten, ob noch ein Torwart verpflichtet wird. Am Montag hatten die Kickers Sead Ramovic von Borussia Mönchengladbach für ein Jahr ausgeliehen. Dritter Torwart im Kader ist Daniel Endres. Der 22-Jährige hat allerdings kaum Spielpraxis.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Termine für die ersten vier Spieltage der Saison 2005/06 bekannt gegeben. Eintracht Frankfurt erwartet am Sonntag, 7. August, Bayer Leverkusen in der neuen Commerzbank-Arena. Kickers Offenbach muss nach 670 Kilometern Anreise ebenfalls am Sonntag, 7. August, um 15.00 Uhr bei Hansa Rostock antreten. Während die Eintracht dann dreimal samstags (15.30 Uhr) spielt, müssen die Kickers ihre beiden Heimspiele gegen Greuther Fürth (26.8.) und SC Freiburg (11.9.) sonntags austragen. Dazwischen findet das Spiel in Dresden am Freitagabend, 26. August, 19.00 Uhr, statt.
Die BILD
Der Kickers Schock
Thier fällt drei Monate aus
Von Günter Nicklas
Riesen Schock bei Zweitliga-Aufsteiger Offenbach! Torwart Cesar Thier (37) wird den Kickers in den nächsten Monaten fehlen. Der Brasilianer wurde gestern bei Mannschaftsarzt Dr. Anton am rechten Knie operiert. Anton zur BILD: "Der Knorpelschaden war schlimmer als gedacht." Schon zum Saisonende hatte Thier Schmerzen. Er quälte sich, ließ sich mit Tabletten und Spritzen behandeln. Alles für den Aufstieg. Thier wird sechs Wochen auf Krücken gehen, beginnt schon heute mit Therapie: "Die Diagnose war niederschmetternd. Ich muß aber Geduld haben. Ich will wieder auf dem Platz stehen." Aufregung gestern auch im Schwarzwald-Trainingslager. Bei einer Mountainbike- und Lauftour hatte eine Gruppe die Orientierung verloren, mußte einen Umweg von 12 Kilometer laufen. Gute Nachricht dagegen vom Bieberer Berg. Gestern ging die 2500 Dauerkartenbestellung ein. "Diese Zahl fünf Wochen vorm ersten Heimspiel ist saustark. Ganz Offenbach steht auf die Kickers. Und die Nachfrage ist weiter ungebrochen", strahlte Finanz-Manager Hambückers.
Das sieht ja bitter aus, der Stammttorwart verletzt und 2 Keeper ohne Spielpraxis

Verfasst: Dienstag 12. Juli 2005, 08:29
von Ollie
Wird schon :D


Die Offenbach Post berichtet

Bodnar geht, Gerov sucht

Offenbach (joko) -Michael Bodnar (Kickers Offenbach) wird zum 1. FC Eschborn wechseln. Stürmer Vesselin Gerov sucht noch einen neuen Verein. OFC-Trainer Boysen sieht für den 35-Jährigen keine Perspektive mehr im Zweitliga-Kader. Deshalb soll Gerov (letzte Saison 7 Tore/Vertrag bis 2006) beim Landesliga-Team mittrainieren.
Stefan Dolzer 90. Minuten im Einsatz
Offenbach (leo) - Kickers Offenbach II setzte sich in den Testspielen bei Kickers Obertshausen (5:1) und der SG Heusenstamm (3:0) sicher durch. Dabei spielte Stefan Dolzer erstmals nach seiner langen Krankheit jeweils 45. Minuten.
Izairi wechselt vom OFC zum Oberligisten Ober-Roden
Heute beginnt in Dieburg Ducati-Cup / Erzhausen sucht Defensivspieler

Dieburg (leo) - Der Darmstädter Fußball-Bezirksoberligist SC Hassia Dieburg richtet ab heute Abend wieder den "Ducati-Cup" aus. Teilnehmer sind die die drei Oberligsten Germania Ober-Roden, SV Erzhausen (Hessen), VfR Mannheim (Baden-Württemberg) und Gastgeber Hassia. Das Auftaktmatch bestreiten heute (19 Uhr) Dieburg und VfR Mannheim, bei dem die ehemaligen Ober-Röder Yüksel Ekiz und Marco Castiglione spielen. Am Mittwoch (19.00) stehen sich Ober-Roden und Erzhausen gegenüber. Die Verlierer spielen Freitag (19.00) um Platz drei, die Sieger bestreiten am Samstag (16.00) das Finale.

Die Germania kam beim Jubiläumsspiel in Nieder-Roden - die SGN wird 60 - nicht über ein 0:0 hinaus. Mathiyas Dursun, der nach einem enttäuschenden Jahr beim Oberligisten nach Nieder-Roden zurückgekehrt ist, verschoss einen Strafstoß für die Nieder-Röder. Noch nicht im Einsatz war Ober-Rodens Neuzugang Hebib Izairi (Kickers Offenbach). In einem Spiel im Rahmen der Saisoneröffnung trennte sich der Oberligist von seiner 1b-Mannschaft (Bezirksoberliga) 2:2.

Besser lief es zuletzt für den SV Erzhausen, der sein Testspiel beim Offenbacher A-Ligisten SSG Langen mit 3:0 (3:0) gewann. Die Treffer für den SVE erzielten Dennis Fliess, Zugang aus der Jugend des SV Darmstadt 98, und Gastspieler Egin Akbadas (Spvgg. Ingelheim, Oberliga Südwest). Akbadas erhält am Mittwoch gegen Ober-Roden erneut eine Chance. Verlassen hat den Sportverein Manndecker Efkan Yildiz, der sich Ligarivale Buchonia Flieden anschließt. Nachdem sich Marco Reichel Richtung FCA Darmstadt verabschiedet hat, ist auch die Torwartfrage geklärt. Der SVE geht mit Tobias Wawroschek (kommt vom FSV Frankfurt) und Masar Qosa in die neue Saison. "Wir suchen zwei Spieler für den Defensive", hat Erzhausens Trainer Thomas Epp die Personalplanungen noch nicht abgeschlossen.

Verfasst: Mittwoch 13. Juli 2005, 08:45
von Ollie
Die Offenbach Post
Boysen lobt fleißige Kickers
52 Trainingseinheiten / Pause für Ciric

Offenbach (joko) - Das harte Vorbereitungsprogramm der Offenbacher Kickers mit 52 Trainingseinheiten im Monat Juli läuft zur vollen Zufriedenheit von Trainer Hans-Jürgen Boysen. "Im ersten Drittel der Vorbereitung stehen Laufeinheiten und taktische Übungen im Vordergrund. Die Mannschaft ist sehr, sehr fleißig und zieht hervorragend mit."

Allerdings gab es auch schon die ersten Ausfälle. Nachdem Torwart Cesar Thier (Knorpelschaden) mehrere Monate ausfallen wird, muss auch der aus der A-Jugend aufgerückte 18-jährige Torhüter Christian Como nach den ersten Trainingseinheiten wegen muskulärer Probleme kürzer treten. Alf Mintzel bekam im Testspiel einen Tritt in die Wade und kann zwei, drei Tage nicht trainieren.

Auch der älteste Spieler im Kader, Sasa Ciric, muss eine Pause einlegen. Der 37-Jährige leidet an einer Nagelbettentzündung. Wenn die Behandlung mit Antibiotika keine Wirkung zeigt, droht dem Routinier sogar eine mehrwöchige Pause.

Nach zwei leichten Siegen gegen Flieden (3:0) und Niederaula (9:0) steht den Kickers am Donnerstag (17.30 Uhr) beim Turnier in Aschaffenburg gegen den türkischen Erstligisten Malatyaspor "der erste richtig gute Test" (Boysen) bevor. "Bisher haben wir die Spiele bestimmt, jetzt wird wohl der Gegner als Erstligist mehr tun", erwartet Boysen, dass sein Team ähnlich wie in der 2. Liga aus einer verstärkten Defensive spielen muss. Das zweite Turnierspiel bestreiten die Kickers am Samstag (17.30) gegen Viktoria Aschaffenburg.

Noch in dieser Woche will Trainer Boysen den Spielführer für die neue Saison bestimmen. Auch wenn Boysen "erst der Mannschaft die Entscheidung mitteilen" will, wird es wohl keine Überraschung geben. Abwehrspieler Markus Happe (33) wird Kapitän bleiben.

Verfasst: Donnerstag 14. Juli 2005, 10:09
von Ollie
Comeback nach Verletzung
Suat Türker will sich durchsetzen
Als Suat Türker im Sommer 2003 von Borussia Neunkirchen zu Kickers Offenbach wechselte, war die Prognose klar: Lange wird es der Angreifer dort nicht aushalten. Kein Wunder, war der 27-jährige Türke zuvor ganz schön reisefreudig gewesen: Istambulspor, VFB Stuttgart II, TSF Ditzingen, Bayern München II, Young Boys Bern und TSG Hoffenheim hießen seine Stationen. Doch in Offenbach hat der 29-jährige endlich seine sportliche Heimat gefunden. "Ich fühle mich sehr wohl und will noch lange für den OFC spielen", betont er. Das Wohlbefinden Türkers hat vor allem auch mit seinen Leistungen zu tun: Mit 16 Toren war er maßgeblich am Aufstieg beteiligt. "Die Meisterschaft war das Allergrößte, was ich erlebt habe", so Türker. Doch der flinke Stürmer konnte die letzten drei Saisonspiele nicht mehr mittun. Eine schwere Innenbanddehnung im Knie machte ihm zu schaffen. Selbst nach der Sommerpause musste Türker kürzer treten. In den ersten zwei Testspielen wurde er noch geschont. Am heutigen Donnerstag will er sein Comeback geben. Bei einem Turnier in Aschaffenburg ist der türkische Erstligist Malatyaspor der Gegner. "Ich will endlich wieder das OFC-Trikot überziehen", freut sich Türker, der weiß, dass er in Ciric, Dorn, Dos Santos und Fiorentino starke Konkurrenten hat. "Es wird schwer, aber ich setze mich durch.

kicker printausgabe

Verfasst: Sonntag 17. Juli 2005, 14:15
von maverick OFC
Der letzte Zugang ist nun erste Wahl
Im Tor setzt der OFC nach Thiers Verletzung ganz auf Sead Ramovic/6:0 gegen Aschaffenburg

Von Uwe Marx

Frankfurt. Der sportliche Verdrängungswettbewerb ist in vollem Gange. Rennen, rackern, strecken für einen Stammplatz: Dieser Wettlauf unter Kollegen hält drei Wochen vor Saisonbeginn auch die Offenbacher Kickers auf Trab - nur im Tor nicht, da ist bereits alles entschieden. Im Grunde hat das arg lädierte Knie von Cesar Thier hier für frühe Klärung gesorgt. Der Brasilianer war in der Aufstiegssaison die unumstrittene Nummer eins, meldete sich aber ausgerechnet nach der Beförderung in die zweite Liga für lange Zeit ab. Wegen eines Knorpelschadens ist erst wieder in der Winterpause mit ihm zu rechnen - frühestens. Also darf sich ein anderer seines Platzes in der ersten Elf sicher sein: Sead Ramovic, der letzte von sieben Zugängen des OFC. Der scheinbar gelungene Wechsel von einem Spitzentorwart zum nächsten bringt allerdings Probleme mit sich. Ramovic fehlt Spielpraxis, und er hat keinen adäquaten Vertreter. Der Verein spielt va banque: Sollte auch der Leihtorwart von Borussia Mönchengladbach ausfallen, klaffte ausgerechnet auf dieser Schlüsselposition ein großes Loch.

Nun ist es nicht so, daß ein gesunder, unverletzter Ramovic das Ende aller Sorgen garantierte. Beim internationalen Turnier in Aschaffenburg, wo der OFC seinem 3:3 zum Auftakt gegen Malatyaspor aus der Türkei am Samstag ein 6:0 gegen Viktoria Aschaffenburg folgen ließ und damit das Finale an diesem Sonntag erreichte, zeigte der Sechsundzwanzigjährige Schwächen. Er wird eine Weile brauchen, um zu gewohnter und erhoffter Form zu finden. Das ist auch kein Wunder, denn allzuviel gespielt hat er zuletzt nicht. In Mönchengladbach war Ramovic hinter den wahrlich nicht übermächtigen Kollegen Keller, Kampa und Melka nur noch die Nummer vier im Tor. Wenn er spielen durfte, dann im Oberligateam der Borussia. Seinen bislang 15 Einsätzen in der Bundesliga konnte der frühere Wolfsburger keinen weiteren hinzufügen. Kein Wunder, daß er von einem "schlimmen Jahr" in Gladbach spricht. OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen hat trotzdem gut daran getan, Ramovic zu verpflichten. Er kennt ihn aus der gemeinsamen Zeit bei den Stuttgarter Kickers, schätzt ihn und hält ihm zugute, daß er in der Bundesliga trotz fehlender Einsätze "auf hohem Niveau" trainiert habe. Das sollte auch für die zweite Liga reichen, so seine Hoffnung.

Stünde Ramovic in Konkurrenz mit einem wie Cesar Thier, wären die Versäumnisse in der Vergangenheit nur ein Thema am Rande. So aber stellt sich nicht nur die Form-, sondern auch die Vertreterfrage. Hinter Ramovic haben sich der 22 Jahre alte Daniel Endres, der am Samstag gegen Aschaffenburg Spielpraxis sammeln durfte, und der 18 Jahre alte Christian Como eingereiht, zwei Spieler mit keinerlei Erfahrung im Profifußball. Endres war zuletzt bei den OFC-Amateuren in der Landesliga sportlich zu Hause, wo er es zu einem Teilzeittorwart neben dem inzwischen abgewanderten Ioannis Takidis brachte. Como gilt als großes Talent und durfte sich bei der A-Jugend empfehlen. Er sollte im nächsten Jahr zu den Profis stoßen und kommt jetzt unter den neuen Umständen eben früher. Bei aller Begabung der Nummern zwei und drei dürfte diese Konstellation bei den Verantwortlichen allerdings eher Sorge als Sicherheit hervorrufen.

Dennoch bleibt es dabei, daß kein neuer Torwart geholt werden soll. Was sportlich riskant sein mag, ist wirtschaftlich vernünftig, schließlich sind dem OFC enge finanzielle Grenzen gesetzt. Also bleibt die Hoffnung auf eine schnelle Genesung von Cesar Thier. Für die Zukunft kann aber auch er nicht stehen. Er ist 37 Jahre alt.


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,

Verfasst: Sonntag 17. Juli 2005, 14:17
von maverick OFC
Offenbacher Kickers erreichen Finale im Villa Marburg-Cup

Als erstes Team haben die Offenbacher Kickers beim Fußballturnier in Aschaffenburg (Villa Marburg-Cup) das Finale erreicht.

Das Team des OFC besiegte Gastgeber Viktoria Aschaffenburg mit 6:0 (3:0).
Aufgrund des besseren Torverhältnisses sicherten es sich damit den Sieg in der Gruppe A (brass-Gruppe).

Torschützen: Lasic, Mokhtari, Ciric, Fiorentino, Yildirim, Judt.

In der zweiten Gruppe trennten sich FC Senec und Slavia Sofia mit einem 3:3
Damit ist das Team von Darmstadt 98 in der Gruppe B (Hotel-Astrium-Gruppe) Gruppensieger und spielt gegen die Offenbacher Kickers um den Turniersieg.


brass-Gruppe:
1. Kickers Offenbach-----------Tore: 9:3 - Punkte: 4
2. Malatyaspor----------------- Tore: 8:3 - Punkte: 4
3. Viktoria Aschaffenburg------ Tore: 0:11 - Punkte: 0

Hotel-Astrium-Gruppe:
1.SV Darmstadt 98---- Tore: 3:2 - Punkte: 4
2.FC Senec-------------Tore: 5:5 - Punkte: 2
3.Slavia Sofia----------Tore: 3:4 - Punkte: 1

Sonntag, 17. Juli 2005
Spiel um Platz 5
Viktoria Aschaffenburg / Slavia Sofia
14. 30 Uhr

Spiel um Platz 3
Malatyaspor / FC Senec
17. 00 Uhr

Spiel um Platz 1
Kickers Offenbach / SV Darmstadt 98
19. 30 Uhr
quelle: ofc.de

Verfasst: Montag 18. Juli 2005, 10:17
von Ollie
Offenbach Post zum "Turnier in Aschaffenburg" usw.
Sead Ramovic pariert - Ole Budtz nervenstark
Kickers besiegen SV Darmstadt 98 / 6:0 gegen die Viktoria

Von Holger A p p e l

Aschaffenburg - Zweitligaaufsteiger Kickers Offenbach hat gestern Abend das Turnier des Fußball-Oberligisten Viktoria Aschaffenburg gewonnen. Vor 600 Zuschauern besiegten die Kickers im Elfmeterschießen den Regionalligisten Darmstadt 98 mit 5:4. Nach 90 Minuten hatten sie trotz 2:0-Führung nur ein 2:2 erreicht. Trainer Hans-Jürgen Boysen sagte: "Wir haben stark angefangen und stark nachgelassen." Die Kickers bekamen für diesen Sieg 10 000 Euro.

Die Offenbacher, ohne den am Knie verletzten Wandeir dos Santos, erwiesen sich in der Anfangsphase vor dem gegnerischen Tor als effizient: Sasa Ciric (9.) nutzte einen Abwehrfehler von Dennis Grassow, der den Ball zu kurz zu Torhüter Thomas Richter zurückköpfte. Zwei Minuten später nahm Thorsten Judt eine Flanke von Daniele Fiorentino volley - 2:0. Ein klasse Tor.

Doch bereits drei Minuten später verkürzten die Darmstädter durch den Ex-Frankfurter Dirk Wolf auf 1:2. Die Torhüter Sead Ramovic und Thomas Richter hatten in der Folgezeit weitere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. In der 46. Minute scheiterte Daniel Schumann mit einem Kopfstoß an Richter, im Gegenzug kam er im eigenen Strafraum gegen Matias Cenci einen Schritt zu spät - Elfmeter für die Lilien. Der ehemalige Offenbacher Nacir Saridogan verwandelte sicher - 2:2. In der Schlussphase rettete Ramovic gegen den frei vor ihm auftauchenden Cenci - Elfmeterschießen. Dort parierte er gegen Saridogan und Adrian Mahr. Ole Budtz sorgte für den Turniersieg.

Kickers Offenbach: Ramovic - Müller, Schumann, Happe (71. Weißenfeld), Rehm (60. Pinske) - Fiorentino, Sieger (71. Kanyuk), Yildirim (46. Wörle), Judt - Ciric (60. Mokhtari), Türker (80. Budtz)

Darmstadt 98: Richter - Kern, Grassow (69. Beisel), Schalle (46. Thiam), Wolf (80. Gollasch) - Mahr, Anicic, Juskic, Bölstler (38. Theres) - Beierle (46. Saridogan), Beigang (46. Cenci) - Schiedsrichter: Stieler (Obertshausen) - Tore: 1:0 Ciric (9.), 2:0 Judt (11.), 2:1 Wolf (15.), 2:2 Saridogan (47./FE) - im Elfmeterschießen: Judt, Fiorentino, Mokhtari, Schumann, Budtz - Theres, Juskic, Anicic, Cenci

Gelbe Karte: - Anicic, Cenci, Gollasch, Juskic - Zuschauer: 600

Für das Finale hatten sich die Kickers am Samstag durch ein 6:0 (3:0) gegen Aschaffenburg qualifiziert. Die Gastspieler Lasic (1. Liga Slowenien) und Oualid Mokhtari (zuletzt SV Wehen) sowie Sasa Ciric, Daniele Fiorentino, Ramazan Yildirim und Thorsten Judt trafen für den OFC, der heute für eine Woche ins Trainingslager nach Kleinaspach fährt. Geplant sind Testspiele gegen den Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach (Dienstag, 18.30 Uhr), den tchechischen Vizemeister Slavia Prag (Freitag, 18 Uhr, Eppingen) und zum Abschluss gegen den Bezirksligisten FSV Zotzenbach (Sonntag, 17 Uhr).
Die Frankfurter Rundschau sieht es wie folgt:
Beim Kontern klemmt's noch

Zweitliganeuling Kickers Offenbach hat noch einige Arbeit vor sich

VON ANDREAS HUNZINGER



Hans-Jürgen Boysen wirkt einigermaßen zufrieden, wenn er gefragt wird, ob er mit dem aktuellen Stand der Saisonvorbereitung einverstanden ist. "Wir sind ordentlich dabei", sagt der Trainer des künftigen Fußball-Zweitligisten Kickers Offenbach. "Die Jungs sind eifrig." Und siegeswillig. Sehr gefreut hat sich Boysen darüber, dass seine Spieler beim Turnier des Oberligisten Viktoria Aschaffenburg am Samstag im Duell mit dem Gastgeber trotz schwerer Beine nicht ruhten, ehe sie nach dem 3:3 am Tag zuvor gegen den türkischen Erstligisten Malatyaspor im zweiten Spiel durch die Tore von Ujen Lakic, Oualid Mokhtari, Sasa Ciric, Daniele Fiorentino, Ramazan Yildirim und Thorsten Judt das geforderte 6:0 erreicht hatten, das ihnen die Teilnahme am Finale sicherte, wo der OFC gestern Abend gegen den Regionalligisten Darmstadt 98 antrat. In diesem Endspiel setzten sich die Kickers im Elfmeterschießen mit 5:4 durch, nachdem es nach regulärer Spielzeit 2:2 (Tore Ciric, Judt für Offenbach, Wolf, Saridogan für Darmstadt) gestanden hatte.

Trotz der grundsätzlichen Zufriedenheit ist sich der Offenbacher Trainer darüber im Klaren, "dass wir noch viel Arbeit vor uns haben". Auf der Prioritätenliste im Trainingslager in Klein-Aspach, das der OFC gestern Abend bezog, ganz oben: die veränderte Spielanlage des Zweitligaaufsteigers, "daran müssen wir noch gewaltig feilen", so Boysen. In der Meistersaison 2004/2005 waren es die OFC-Kicker gewohnt, die Begegnungen überlegen zu gestalten und ihren beiden kombinations-, aber nicht ausgeprägt sprintstarken Stürmer Ciric und Suat Türker den Ball in den Fuß zu spielen. In der zweiten Liga will der OFC mehr über Konter sein Heil suchen. Deswegen wurden auch die beiden schnellen Stürmer Regis Dorn (25) vom Erstligaabsteiger SC Freiburg und Dos Santos Wandeir (25) vom mazedonischen Erstligisten Vardar Skopje verpflichtet, die im künftigen System eine wichtige Rolle einnehmen sollen.

Neben Dorn und Wandeir kamen außerdem Torhüter Sead Ramovic (26/Borussia Mönchengladbach), Innenverteidiger Daniel Schumann (28/SC Freiburg), den Mittelfeldakteuren Thomas Wörle (23/1860 München Amateure), Rüdiger Rehm (26/FC Erzgebirge Aue) und Yildirim (29/Rot-Weiß Essen) neu an den Bieberer Berg. Trainer Boysens Strategie bei der Einkaufstour: Die Neuen sollen bereits erfahren sein, aber aufgrund ihres Alters noch Entwicklungsmöglichkeiten besitzen. Solide technische Ausbildung sowie Flexibilität waren die weiteren Anforderungen. Und preisgünstig sollten sie sein, da das 6,5-Millionen-Budget der Offenbacher finanzielle Husarenritte auf dem Transfermarkt nicht erlaubt.


Mokhtari weiß zu gefallen

Nachbessern will Boysen hingegen noch im rechten offensiven Mittelfeld. Allerdings muss eine Billiglösung her, da der Posten Neueinkäufe im Etat des OFC eigentlich ausgereizt ist. Verpflichtungen auf Niedrigniveau sind "finanziell gesichert", sagt OFC-Vizepräsident Thomas Kalt. Aussichtsreichster Kandidat ist Oualid Mokhtari. Der 23 Jahre alte Offensivspieler ist derzeit ohne Verein, nachdem er beim Regionalligisten SV Wehen ausgemustert wurde. Mokhtari, Bruder des Spielmachers vom Zweitligisten Energie Cottbus, wird ebenso wie der kroatische Stürmer Ujen Lakic und der Mittelfeldspieler Zlatko Blaskic vom baden-württembergischen Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach die Vorbereitung in Offenbach bestreiten. Danach will Boysen entscheiden, ob einer der drei Aufnahme in den Kader findet. In Aschaffenburg hat Mokhtari überzeugt. Boysen war mit ihm zufrieden. Wie mit der gesamten Situation.

Verfasst: Dienstag 19. Juli 2005, 13:12
von Ollie
Warum dauert die Sommerpause soooooo lange?

Mal wieder ein Bericht aus der Offenbach - Post:
Trainingslager mit drei Testspielern
Offenbacher Kickers seit gestern in Kleinaspach / Heute gegen Oberliga-Aufsteiger SG Sonnenhof

Offenbach (app) - Mit den drei Gastspielern Ognjen Lasic (Angriff/1. Liga Slowenien), Oualid Mokhtari (Mittelfeld/zuletzt SV Wehen) und Zlatko Blaskic (Mittelfeld) sind die Offenbacher Kickers gestern in das einwöchige Trainingslager nach Kleinaspach in Baden-Württemberg aufgebrochen. Dort werden sie von Trainer Hans-Jürgen Boysen nochmals genau beobachtet. "Die drei Spieler sind so verhandelt, dass sie noch in den Rahmen unseres Etat passen würden, wenn der Trainer einen davon gebrauchen kann", berichtet Thomas Kalt, Vizepräsident der Kickers.

Der Ex-Wehener Mokhtari, dessen Bruder Youssef beim Zweitligarivalen Energie Cottbus spielt, bot beim Turnier in Aschaffenburg am Samstag gegen die Viktoria (6:0) eine starke Leistung. Er erzielte ebenso wie Lasic einen Treffer. Am Sonntagabend beim Finalsieg gegen den SV Darmstadt 98 kam der 23-Jährige erst in der 60. Minute für Sasa Ciric ins Spiel, als die Kickers nachließen. Mokhtari spielte im rechten Mittelfeld, Daniele Fiorentino für Ciric im Sturm. "Insgesamt hat Mokhtari einen guten Eindruck hinterlassen - ob das aber reicht, entscheidet der Trainer", sagte Kalt.

Heute Abend um 19 Uhr treten die Kickers gegen den Oberliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach an, für den Blaskic zuletzt spielte. Am Freitag folgt der Test gegen den tschechischen Vizemeister Slavia Prag.

Bisher sei er mit dem aktuellen Stand der Vorbereitung zufrieden, versichert Trainer Boysen zum Beginn des Trainingslagers.

Testspiel

Verfasst: Freitag 22. Juli 2005, 22:06
von Ollie
Der OFC verliert gegen Slavia Prag mit 1-2
(OFC Torschütze: Suat Türker)

Verfasst: Samstag 23. Juli 2005, 11:07
von maverick OFC
kleine Flitzeraktion am Rande des Testspiels

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Verfasst: Samstag 23. Juli 2005, 12:58
von Martin
maverick OFC hat geschrieben:kleine Flitzeraktion am Rande des Testspiels

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herrlich :D

Verfasst: Samstag 23. Juli 2005, 23:52
von TEUTONEN WILLY ON TOUR
maverick du sittenstrolch

spass kumpel

Verfasst: Sonntag 24. Juli 2005, 12:19
von maverick OFC
eins hab ich noch

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Verfasst: Montag 25. Juli 2005, 08:27
von SIR Andrew
FLITZER - ALARM! :D :wink: :wink:

Verfasst: Montag 25. Juli 2005, 17:35
von Ollie
Bei uns gibt es ein Tippspiel: die DFB-Pokalrunde!
Wer von Euch hat e bissi Ahnung?

Dann beweist es ;-)

http://www3.kicktipp.de/sportcorner/

Verfasst: Dienstag 26. Juli 2005, 10:25
von Ollie
Offenbach Post
Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen mit Vorbereitung zufrieden: "Alle Neuzugänge haben sich hervorragend eingefügt"

Von Jochen K o c h

Offenbach - Nach 21 Trainingstagen durften die Profis der Offenbacher Kickers gestern ihren ersten freien Tag in der Saison 2005/06 genießen. Nach Trainingslager und acht Vorbereitungsspielen - fünf Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage, 55:9 Tore - zieht Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen eine erste Zwischenbilanz der Vorbereitung.

Herr Boysen, in den letzten drei Wochen hat die Mannschaft fast 40 Trainingseinheiten und acht Testspiele absolviert. Wie ist jetzt, zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel in der 2. Liga bei Hansa Rostock, ihr Eindruck von ihrem Team?

Boysen: Wir haben sehr viel getan und liegen gut im Plan. Die Jungs haben in den letzten Wochen alle super mitgezogen, auch wenn es manchmal hart war. Wir haben besonders läuferisch und im Bereich Grundlagenausdauer gut gearbeitet. Dazu wurde auch viel im Bereich Taktik und Technik geübt. In den nächsten Tagen stehen jetzt Spritzigkeit und Schnelligkeit im Vordergrund. Dazu kommen natürlich immer wieder taktische Spielformen, um das Zusammenspiel zu verbessern. Wir haben noch viel zu tun.

Einige Spieler mussten wegen Verletzungen pausieren. Wird jemand zum Saisonauftakt fehlen?

Boysen: Mit den Verletzungspausen liegen wir bei einigen Spielern leider etwas außerhalb des Plans. Insbesondere bei unserem Neuzugang Wandeir, der seit eineinhalb Wochen nicht im normalen Trainingsbetrieb steht. Er hat sich beim Turnier in Aschaffenburg gegen Malatyaspor eine Kapselverletzung am Knie zugezogen und konnte seitdem nur locker laufen und etwas im Kraftraum tun. Ich hoffe aber, dass er in den nächsten Tagen wieder richtig einsteigen und in Rostock dabei sein kann. Pinske und Yildirim mussten einige Tage pausieren. Sie werden wohl ab Mittwoch wieder trainieren.

Gab es in der Vorbereitung bisher für Sie positive Überraschungen?

Boysen: Ich möchte niemanden aus der Gruppe herausheben und deshalb nur pauschal antworten. Alle sind mit großem Eifer und Engagement dabei. Es ist keiner dabei, der negativ auffällt. Besonders positiv ist, dass sich alle Neuzugänge schon hervorragend eingefügt haben.

In den bisherigen Testspielen ist aufgefallen, dass die Kickers sehr häufig mit zwei defensiven Mittelfeldspielern, der so genannten doppelten sechs, angetreten sind.

Boysen: Ja stimmt, wir haben häufig mit dieser Variante gespielt. Aber das System mit der doppelten sechs bedeutet, nicht, dass wir ausschließlich defensiv spielen werden. Die beiden zentralen Mittelfeldspieler sollen sich schon wechselweise in das Spiel nach vorne einschalten.

Hat sich in den acht Testspielen bereits eine Wunschformation herauskristallisiert?

Boysen: Natürlich wird es immer eine Wunschaufstellung geben. Aber genauso klar ist, dass es dabei immer wieder Veränderungen geben wird. Wegen Verletzung, Sperre, Formkrise, Taktik. Grundsätzlich ist der Zeitpunkt jetzt noch zu früh, um das festzulegen. Denn noch sind nicht alle Spieler auf ihrem optimalen Leistungsstand. Außerdem werden wir noch einiges probieren und experimentieren.

Was erwarten Sie in den beiden letzten Testspielen am Mittwoch beim Regionalligisten TSG Hoffenheim und dann am Samstag auf dem Bieberer Berg gegen Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln? Wird im letzten Spiel gegen Köln die Mannschaft auflaufen, die dann eine Woche später das erste Punktspiel in Rostock bestreitet?

Boysen: Das werden zwei ganz wichtige Spiele für uns und noch einmal richtige Härtetests. Es werden die Spieler beginnen, die zu diesem Zeitpunkt den besten Eindruck gemacht haben und die gegenüber ihren Konkurrenten die Nase vorne haben. Aber das muss nicht bedeuten, dass diese Mannschaft dann auch in Rostock spielen wird.

Mit Blaskic, Mokhtari und Lakic haben in den letzten Wochen drei Gastspieler mittrainiert. Wie ist Ihr Eindruck?

Boysen: Ich kann dazu zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage machen. Zum einen werden sie noch einige Tage mittrainieren, zum anderen möchte ich erst mit jedem persönlich sprechen.

Wie groß sind die Aussichten, dass einer der Gastspieler für die 2. Liga verpflichtet wird?

Boysen: Auch dazu kann ich jetzt noch nichts sagen.

Wann werden Sie eine Entscheidung treffen?

Boysen: Spätestens nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln, eventuell sogar früher. Aber auf alle Fälle brauchen wir in der Woche vor dem ersten Punktspiel in Rostock klare Verhältnisse.

Kommen nur Blaskic, Mokhtari und Lakic als Neuzugänge in Frage, oder gibt es noch weitere Kandidaten?

Boysen: Grundsätzlich ist alles möglich. Aber es kann nur jemand kommen, wenn die gleiche Situation wie bei unseren jetzigen Gastspielern zutrifft. Diese drei Spieler würden den Verein finanziell nicht belasten. Sie werden extern finanziert. Das müsste dann auch bei einem anderen Neuzugang der Fall sein.

Verfasst: Dienstag 26. Juli 2005, 11:25
von Ollie
In Kürze
Gerov geht gegen OFC vor Gericht · Stürmer Vesselin Gerov zieht gegen den Fußball-Zweitligisten Kickers Offenbach vor das Arbeitsgericht in Frankfurt. Der 35-Jährige, beim Zweitliganeuling ausgemustert, will am morgigen Mittwoch nach eigenen Angaben erwirken, dass er wieder mit dem Profiteam trainieren darf. Der OFC hatte den Bulgaren laut Vizepräsident Thomas Kalt zuletzt aufgefordert, bei der Zweiten Mannschaft zu trainieren. Ursprünglich war man bei den Kickers davon ausgegangen, dass Gerov den Klub verlässt. Der Stürmer, dessen Vertrag noch bis 2006 läuft, will jedoch bleiben. hunz
Auszug aus der Frankfurter Rundschau

Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2005, 13:57
von Ollie
Schon 11.000 Karten weg

Streß auf der OFC Geschäftsstelle. Beim Zweitliga - Aufsteiger ist die Nachfrage nach Dauerkarten und fürs DFB - Pokalspiel gegen den 1. FC Köln(20. August) weiter riesig. Deshalb arbeiteten die Mitarbeiter am Wochenende durch, bearbeiteten alle Anfragen und Vorbestellungen. Ergebnis: Für den Pokalknaller sind schon 11.000 Tickets weg.
"Die neu bestuhlte Kickers - Haupttribüne ist fast ausverkauft", strahlt Finanz - Manager Jörg Hambückers. Samstag beim Testspiel gegen Köln beginnt dann der freie Verkauf.
BILD

Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2005, 14:13
von Horschdi
Ollie hat geschrieben:Samstag beim Testspiel gegen Köln beginnt dann der freie Verkauf.
Schurwald-Richy (+ ein Freund aus Görmin), Stephan und ich werden auch am Samstag gegen Kölle vor Ort sein! Könnten uns ja alle verabreden! Nach dem Spiel lecker weitersaufen etc.!
Was geht eigentlich am Sonntag auf dem Wilhelmsplatz bei der Saisoneröffnung? Kein Freibier, oder?

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 01:02
von maverick OFC
Horschdi hat geschrieben:
Ollie hat geschrieben:Samstag beim Testspiel gegen Köln beginnt dann der freie Verkauf.
Schurwald-Richy (+ ein Freund aus Görmin), Stephan und ich werden auch am Samstag gegen Kölle vor Ort sein! Könnten uns ja alle verabreden! Nach dem Spiel lecker weitersaufen etc.!
Was geht eigentlich am Sonntag auf dem Wilhelmsplatz bei der Saisoneröffnung? Kein Freibier, oder?
das freut mich ja das schurwald richy kommt....da trinke mer eine.....würd ich sagen. sonntag wird auch ganz lustisch

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 07:54
von Horschdi
maverick OFC hat geschrieben:das freut mich ja das schurwald richy kommt....da trinke mer eine.....würd ich sagen. sonntag wird auch ganz lustisch
Wir dürfen uns ja den Flitzer nicht entgehen lassen! :wink: Also bis Samstag dann!

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 23:30
von maverick OFC
tja der flitzer hat grad wiederwillig ein paar probleme bekommen....

am samstag fands die bild noch gut, heute schreibt das Drecksblatt so...
Kickers zittern vor Flitzern und Bengalos
Von Günter Nicklas
Mit dem Stand der sportlichen Vorbereitung ist Offenbachs Vize Thomas Kalz zufrieden. Trotzdem läuft der 41jährige mit Sorgenfalten herum. Der Hobbyläufer findet das Verhalten einiger Fans nicht korrekt. Diese können für die Kickers sehr teuer werden. Im schlimmsten Falle droht sogar Punktabzug. Die DFL fackelt in der 2.Liga sicher nicht lange. Besonders beim Abbrennen von Bengalos. Zuletzt mußten die Kickers deshalb 2500 Euro Strafe zahlen. Die beiden Übeltäter beim Spiel gegen Wehen bekamen Stadionverbot. Das droht auch den beiden Flitzern (oben rotes T-Shirt, unten splitternackt) vom Testspiel letzten Freitag gegen Prag (1:2) in Eppingen. Trainer Hans-Jürgen Boysen sauer: "Ich fand diese Aktion nicht lustig." Leider kein Einzelfall. Schon im Wintertrainingslager in Portugal lief ein "Fan" nackt über den Platz. Kalt: "Die Namen sind mir bekannt. Ich werde mit ihnen reden." Allein mit sprechen kommt man bei Stürmer Vesselin Gerov nicht weiter. Gestern vorm Arbeitsgericht lehnte der Bulgare eine außergewöhnliche Einigung mit den Kickers ab. "Er besteht auf sein Recht", erklärte Finanz-Manager Jörg Hambückers. Der 35.jährige (wurde trotz Vertrag bis 2006 von Boysen aussortiert) will im Training der Profis teilnehmen. Das Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 23:31
von Ralphonso
der boysen ist & bleibt halt ein billiger hobby-lude... :roll:

darf man im deutschen fußball nichts mehr spaßiges unternehmen, traurig... :evil:

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 23:34
von maverick OFC
Ralphonso hat geschrieben:der boysen ist & bleibt halt ein billiger hobby-lude... :roll:
ne wirklich nicht. boysen fands eher lustisch. die bild will halt ne sommerstory draus machen und jetzt hat sie sie....

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 23:36
von Ralphonso
egal, mit dem boysen werde ich nicht mehr warm (gell, martin ;) ). halte wirklich nichts von ihm. mit eurem aufstieg hat der imho wirklich nicht viel mehr zu tun, als das er zur richtigen zeit am richtigen ort war...

Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 23:38
von maverick OFC
Ralphonso hat geschrieben:egal, mit dem boysen werde ich nicht mehr warm (gell, martin ;) ). halte wirklich nichts von ihm. mit eurem aufstieg hat der imho wirklich nicht viel mehr zu tun, als das er zur richtigen zeit am richtigen ort war...
nein, er hat einen trümmerhaufen übernommen ( kurz vor der oberliga ) und hat sie da hin gebracht wo sie jetzt steht.....

wie lang war boysen bei Euch?

Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 10:35
von Felix B.
maverick OFC hat geschrieben:
wie lang war boysen bei Euch?
Lang genug um großen Schaden anzurichten. Aber vielleicht hat er sich bei euch ja "weiterentwickelt", wer weiß.

Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 10:35
von Überlinger
maverick OFC hat geschrieben:...wie lang war boysen bei Euch?
Vom 30.06.2000 bis zum 26.09.2000 :!:

Für die Regionalliga ist er vielleicht ein guter, aber in der 2. Liga kannste ihn vergessen! War ja auch bei euch 99/00 so...

Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 18:48
von Ollie
...nicht einmal DREI Monate? Da kann man eine Arbeit (egal von wem) nicht wirklich objektiv beurteilen!! Meine Meinung...

Boysen ist ein sehr guter Trainer: der Aufstieg geht klar auf seine Kappe.

Nun aber noch etwas News aus der Offenbach Post


OFC-Neuzugänge: Thomas Wörle, Stratege im Mittelfeld

Offenbach (joko) - Die 2. Liga kennt Thomas Wöhrle bereits. Sechsmal stand der 23-jährige Neuzugang der Offenbacher Kickers vergangene Saison im Zweitliga-Kader des TSV 1860 München. Aber es reichte nur zum Sitzplatz auf der Ersatzbank. Sein Pech war, dass die 60er auf seiner Position im defensiven Mittelfeld im Zweitligakader mit dem tschechischen Nationalspieler Roman Tyce, dem Schweizer Remo Meyer und Spielführer Matthias Lehmann exzellent besetzt sind. Auf der Bank wollte Wörle seine Zeit nicht verbringen und spielte fortan lieber wieder im Regionalligateam.

"Mir war frühzeitig klar, dass ich nach dieser Saison die Löwen verlassen werde", wollte sich Wörle mit seiner "Zwitterrolle" in München nicht mehr zufrieden geben. "Ich war als Perspektivspieler für die 2. Liga und gleichzeitig Leistungsträger für die Regionalligamannschaft eingeplant." Da kam das Offenbacher Angebot gerade recht.

OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen hatte die "Löwen"- Amateure ein halbes Dutzend Mal beobachtet, weil sie immer gegen den nächsten Kickers-Gegner spielten. Als dann Wörle in Offenbach (2:0) eine ganz starke Partie ablieferte, machten die Kickers den Zwei-Jahres-Vertrag schnell perfekt. Wörle soll als Nachfolger von Bruno Akrapovic (37) im defensiven Mittelfeld spielen. "Diese Position vor der Abwehr liegt mir. Ich spiele insgesamt eher unauffällig, aber sehr zweikampfbetont", beschreibt Wörle seine Spielweise. Bei den jungen "Löwen" war Wörle Spielführer, Stratege und Ankurbler (31 Spiele/2 Tore/ 6 Gelbe).

Zwei Jahre spielte Wörle bei den "Löwen". Dabei schien es fast, als sei Wörles Karriere schon beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. Vor der Saison 2002/03 wechselte er vom FC Augsburg, wo er im Jahr 2000 als A-Jugendspieler seine ersten zwei Regionalliga-Einsätze unter Hans-Jürgen Boysen hatte, zum Bezirksligisten TSV Krumbach. "Ich hatte einen Bandscheibenvorfall und wollte mich in einer tieferen Klasse in Ruhe wieder aufbauen." Nach einem Jahr meldete sich Reiner Maurer, damals Trainer der Amateurmannschaft von 1860 München, und holte Wörle zu den "Löwen". Als Cheftrainer nahm Maurer im Dezember Wörle in den Profikader auf. "Ich hatte immer im Kopf, dass ich nach oben will" sagt Wörle, den nur noch eine Spielklasse von seiner Schwester trennt. Die 25-Jährige Tanja spielte bei Bayern München in der Frauen-Bundesliga und wechselte jetzt nach Hamburg zum HSV.

"Jetzt kann ich mich präsentieren. Ich werde Gas geben, und dann schauen wir, was heraus kommt", hofft Wörle auf möglichst viele Einsätze. "Aber die Konkurrenz ist groß. Da ist womöglich Geduld gefragt." Geduld wird Wörle auch für sein Studium der Betriebswirtschaft aufbringen müssen. Der 23-Jährige hat ein BWL-Fernstudium an der Uni Hagen begonnen. "Im Moment geht da nichts. Die Vorbereitung ist so hart, da bleibt keine Zeit fürs Studium. Vielleicht später. Jetzt zählt nur die 2. Liga mit Kickers Offenbach."

Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 19:07
von Buddy
Ollie hat geschrieben:...nicht einmal DREI Monate? Da kann man eine Arbeit (egal von wem) nicht wirklich objektiv beurteilen!! Meine Meinung...

Boysen ist ein sehr guter Trainer: der Aufstieg geht klar auf seine Kappe.

Wenn er ein guter Trainer gewesen wäre hätte er es hier länger "ausgehalten". Der wurde meiner Meinung nach damals zurecht entlassen.

Verfasst: Montag 1. August 2005, 10:10
von Ollie
Dann hat es eben nicht gepasst (aus Gründen, die sich mir logischerweise nicht erschließen): WIR sind froh, das er wieder da ist...

News aus der Offenbach Post
Der Wilhelmsplatz leuchtete für einen Tag ganz in den Farben Rot und Weiß


Großer Andrang beim OFC Fan-Fest / Vereinsführung und Spieler zuversichtlich für die neue Saison

Von Patricia C. B o r n a

Offenbach - "Wir werden in der neuen Saison kämpfen wie die Schweine", versprach Kickers Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen lautstark und begeisterte damit die Massen. Auch OFC-Präsident Dieter Müller gab sich siegessicher: "Wenn die Kölner am 20. August für die DFB-Pokal-Hauptrunde wiederkommen, werden sie sich wundern".

Der Wilhelmsplatz leuchtete am Wochenende förmlich in den Farben Rot und Weiß, denn die Offenbacher Kickers richteten zum zweiten Mal ihre "Fan-Tage" aus. War das Motto der Veranstaltung im letzten Jahr "Der Berg kommt ins Tal", so wollten die Organisatoren mit dem neuen Motto "Aufstieg im Tal" Fans und Besucher schon mal auf die neue Saison einstimmen: Nach dem 2:1-Sieg gegen den Erstligisten 1. FC Köln am Samstag ein leichtes Spiel.

Nach der Vorstellung von Amateuren und Profis aus den Abteilungen Frauenfußball, Boxen, Cheerleading und Handball fieberten die Besucher der Präsentation der ersten und zweiten Mannschaft entgegen. Kickers-Kapitän Markus Happe betonte zugleich: "Wir sind ein starkes Team, aber uns ist vor allem die Einheit mit den Fans wichtig, deswegen sind wir heute hier". Auch Spielerkollege Sasa Ciric konnte dieser Einstellung nur beipflichten: "Der Verein macht richtig süchtig, deswegen bleibe ich ihm auch noch ein weiteres Jahr erhalten". Bei aller Euphorie, leicht gebremst von den Verantwortlichen, waren sich Spieler und Offizielle auf der Bühne am Ende aber einig: Eventuelle Rückschläge in der zweiten Liga könnten nur von Verein und Fans gemeinsam getragen werden.

Seitens der Verantwortlichen gab man sich trotzdem zuversichtlich: Pro Spiel erwarte man 22 000 bis 27 000 Besucher. Der Spielbetrieb im Stadion sei bereits sichergestellt, die Bauauflagen seien ebenfalls erfüllt. Doch müsse man gerade auch mehr Mittel für die Jugendabteilungen aufbringen. Trainer Hans-Jürgen Boysen stellte dem Publikum die zwei neuen Testspieler Qualid Mokhtari und Zlatko Blaskic vor, welche die Zweitliga-Mannschaft eventuell in Zukunft unterstützen werden.

Zum Auftakt der "Kick-Off" Party am Samstag Abend spielte die Band "Black and White" ausnahmsweise als "Red and White". Am Sonntag trat die "Boom Boom‘s Blues Factory" auf. Discomusik von der Scheibe sowie Infostände rundeten das Programm ab. Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Horst Schneider (SPD), unterstrich in seiner Ansprache, dass in Offenbach gerade in Bezug auf die Sicherheitsaspekte viel getan werde, um noch mehr Menschen für den Bieberer Berg zu begeistern.

Verfasst: Montag 1. August 2005, 12:39
von SIR Andrew
Übrigens war Boysen unser "letzter Aufstiegstrainer"!
Als er kam, hatten wir uns gerade für die RL qualifiziert - bis der 05.06.2000 sich als der "Rettungstag" entpuppte...Tschüss TEBE hiess es damals und wir waren wieder zweitklassig. Seinerzeit auf der Terrasse im Clubheim saß auch unser "Aufstiegstrainer" Boysen. Man freute sich natürlich ungemein über den späten Klassenerhalt. (Die Party damals war doch echt auch geil!) Allerdings sage ich auch: Das hat damals einfach nicht gepasst mit dem Team und mit Boysen. Aber mit dem Team hatten auch die nachfolgenden Trainer keinen guten Stand. Also von daher - in Offenbach ist halt seine Kickers-Welt; nicht in Stuttgart. Well! :D

Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 11:30
von Ollie
Wir in OF sind froh... :wink:

Mit dem Fahrrad von Offenbach nach Rostock
Kickers-Fans auf ihren Fahrrädern voll im Soll

Offenbach (app) - Stefan Bender ist sicher: "Wir packen das - wir liegen voll im Soll. Am Samstagabend um 20 Uhr sind wir zum Umtrunk in der Kneipe Störtebeker in Rostock." Gestern hat der OFC-Fan, der mit seinen Freunden Ralf Kubisch und Harry Schulz aufgrund einer Wette mit dem Fahrrad zum Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Hansa fährt, wieder weit mehr als 100 km zurückgelegt. Auf dem Weg nach Eschwege haben die OFC-Fans einige Anstiege gemeistert. Für heute haben sie sich Oschersleben, süd-östlich von Magdeburg gelegen, als Tagesziel gesetzt.

Offenbach Post

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 16:03
von maverick OFC
ach ich froi mich so, in 7 Stunden gehts nach Rostock

Hans A.

Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 13:24
von Horschdi
maverick OFC hat geschrieben:ach ich froi mich so, in 7 Stunden gehts nach Rostock
Servus! Werde mir das Spiel gleich ganz genüsslich in meinem Wohnzimmer (neues Heimkino :wink: ) auf Premiere reinziehen! Hansa-OFC ist heute Topspiel auf Premiere...was auch sonst! Da werden zwei Herzen in meiner Brust schlagen! Das erste Aufeinandertreffen überhaupt dieser beiden Clubs!

Hier noch ein paar Impressionen vom Testspiel gegen Kölle:

Bild

von links nach rechts: meine Wenigkeit, Cologne-Steph (2.Reihe), Mathias aus Görmin, Flitzer Maverick und Schurwald-Richy

Bild

Der Nachwuchs lebt! Und ein wahrer Spruch auf dem Schal!