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Re: Die, die beim Ponyhof dabeiwaren!
Verfasst: Donnerstag 7. August 2014, 11:36
von mr_burns
Die eigenen Standards zu kritisieren halte ich ja mal für völlig daneben. Nach 3 Spielen schon 2 Tore nach Ecken und jede Menge weitere Torgefahr. Natürlich ist auch der ein oder andere missglückt. Allerdings hat Aspach auch sehr große Spieler und hat zudem Standards auch sehr gut verteidigt.
Re: Die, die beim Ponyhof dabeiwaren!
Verfasst: Donnerstag 7. August 2014, 12:55
von stoitschkov
@Voise:
ich höre da eine leise Kritik heraus: zuviel Ballbesitz, zuwenig Torchancen, zuwenig Robustheit.
Nicht vergessen: es sind erst 3 Spiele gespielt, und dafür funktioniert das neue Spielsystem schon überaus gut. Jeder Gegner musste sich bisher daran anpassen und das ist, da man das Spiel ja nicht mehr neu erfinden kann, ja auch der Zweck des Ganzen: den Gegner vor Aufgaben stellen, die er lösen, bewältigen muss und gleichzeitig selbst immer Lösungsansätze zur Hand zu haben.
Aspach musste einen sehr grossen Aufwand betreiben um die Mitte zu schliessen, die gewährten Freiheiten auf den Flügeln habe ich auch registriert, allerdings wollten sie sicher keine Durchbrüche, wie vor dem 0:1 zulassen. Auch Baumgärtel hatte in beiden Halbzeiten einige sehr gute Situationen auf seiner Seite, wo er mit Tempo in den offenen Raum gehen kann.
Was Torgefahr angeht, darf man also durchaus auch die Flügel in den Blick nehmen, so verstehe ich zumindest auch den Transfer von Tedesco und die Überlegung mit Calamita auf rechts.
Dazu hat man am Dienstag auch schon ansatzweise versucht im Angriff die Positionen zu tauschen, und das nicht nur in dem Sinn dass z.B. Badiane und Müller mal für 10 Min die Seiten tauschen, sondern fliessend, so dass einfach immer alle Positionen besetzt sind. Um gleich noch ein Taktikschlagwort einzuführen: Fluidität. Das ist sicher noch ausbaufähig.
Das 4-3-3 gibt grds viele Möglichkeiten und Weiterentwicklungen her, denkbar wäre z.B. auch eine Umformung in ein 4-3-1-2 mit Mittelfeldraute und einem 10er hinter 2 eher schnellen, raumgreifenden Stürmern. Dann wäre die Anspielstation im Zentrum verzichtbar.
Bezüglich der Robustheit gebe ich Dir ein Stück weit recht, allerdings würde ich als "Hobbymanager" eher noch einen weiteren kleinen, spielstarken Techniker a la Halimi dazuholen, um die Stärken des Systems noch stärker zu fokussieren.
Der grosse Laufaufwand ist natürlich nicht zu übersehen, daher wird man auch alle Spieler im Kader und eine starke Bank benötigen. Grds kann ich die Aussagen von BS und Heiko nur unterstreichen: jeder Kickersfan oder -sympathisant, der sich wegen RT die Spiele und die Entwicklung des Teams entgehen lässt ist selbst schuld.
Re: Die, die beim Ponyhof dabeiwaren!
Verfasst: Donnerstag 7. August 2014, 13:43
von noblesseoblige
Die Punkteausbeute nach drei Spielen ist sicherlich nicht optimal, aber mit 4 Punkten aus einem Sieg, einem Unentschieden und einer knappen (unverdienten) Niederlage alles andere als schlecht. Vor allen Dingen die Art und Weise unseres Auftretens stimmt mich optimistisch. Nach dem verdienten Punkt im zweiten Auswärtsspiel besteht überhaupt kein Grund, die Mannschaft und ihre spielerische Entwicklung in Frage zu stellen.
Was wir nach drei Spieltagen an Hand der knappen Ergebnisse schon konstatieren können, ist die Tatsache, dass die Liga im Vergleich zu den Vorjahren noch enger zusammengerückt ist und eine noch größere Leistungsdichte aufweist. Mit Ausnahme der Lampen II zeigt da bislang keine Mannschaft irgendwelche Schwächen. Selbst Unterhaching als vorab gehandelter Abstiegskandidat ist mit 5 Punkten großartig in die Saison gestartet.
Überflieger wie in der vergangenen Spielzeit mit HDH oder L wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Es wird voraussichtlich ein langes, zähes, kräfte- und nervenaufreibendes Rennen um die Auf- und Nichtabstiegsplätze geben. Packen wir’s an!
Re: Die, die beim Ponyhof dabeiwaren!
Verfasst: Donnerstag 7. August 2014, 15:12
von Voise
@stoitschkov
Das Lob für Gaiser war keine versteckte Kritik an Halimi. Solche Typen kann man situativ brauchen. Am System habe ich nichts auszusetzen, wäre auch tatsächlich verfrüht und außerdem ist das Spiel ja schön anzuschauen.
Was mir ein bisschen Sorgen macht ist, wenn man immer so großen Aufwand treibt und nicht zu Torchancen und Toren kommt, kann das schnell mal auf die Psyche wirken.
Vor allem sehe ich aber eine Qualität unterrepräsentiert und das ist die Abschlussstärke. Da sehe ich Badiane, Soriano, uU auch Braun und bei Standards unsere beiden Innenverteidiger, das wars dann aber auch. Bei Calamita weiß man halt nicht, wann der wieder kommt und bei keinem der genannten ist die Stärke so ausgeprägt, dass es für die ganze Mannschaft reicht.
Kann man das lernen? Vielleicht kann man durch mehr Sicherheit im System mehr Ruhe beim letzten Pass und vor dem Tor hin bekommen. Ich bin auch gespannt auf die Entwicklung, kann sie aber leider diese Saison nicht so oft beobachten.