Re: Mitarbeiter der Stuttgarter Kickers
Verfasst: Mittwoch 23. Juli 2025, 13:35
Ich verlagere das Thema mal hier her.tobi-svk hat geschrieben: ↑Mittwoch 23. Juli 2025, 07:14Diese Einstellung ist seit Jahren ein gelebtes Problem im Verein… aber gut aufgrund der erfolgreichen letzten 10 Jahre sollte man am besten sowas auch nicht infrage stellen, bin ich bei dir. Im Übrigen macht es schon einen Unterschied, ob es ein Spieler ist oder jemand der das als Nebenjob macht. Wir reden hier nicht von einem Pressesprecher, der eine entsprechende Vita mit Station bei den Lampen vorweisen kann. Im übrigen sehe ich gerade, dass Pia Riedel, die seit über 10 Jahren das ebenfalls als Nebenjob gemacht hat (auch nicht immer perfekt, aber definitiv keine Lampe) scheinbar raus ist was Pressearbeit betrifft.. Das ist scheinbar die Kickersfamilie von der Herr Becher immer schwärmt...carpediem991 hat geschrieben: ↑Dienstag 22. Juli 2025, 07:47
Es ist völlig egal von welchem Verein ein Mitarbeiter Fan ist. Entscheidend ist einfach wie professionell und mit wie viel Engagement die Arbeit erledigt wird. Gilt ja auch für die Spieler/Mitarbeiter im sportlichen Bereich, die alle 1-3 Jahre die Vereine wechseln.
Für die Aufgaben im Verein werden sich nicht nur Urblaue finden lassen, zumal man sich alles andere als eine goldene Nase verdient. Einfach mal machen lassen und dann die Arbeit bewerten statt mit zu viel Zeit hier den Internet Detektiv zu spielen als wäre man da was ganz heißem auf der Spur.
Und im Gegensatz zu dir ist es mir eben wichtig wer unseren Verein bei Presseanfragen und Außendarstellung vertritt. Bei so einer wichtigen Aufgabe sollte das jedenfalls kein Roter sein. Einmal den Namen in einer Suchmaschine eingeben und das LinkedIn Profil durchlesen, wäre bei den Verantwortlichen vor einem Bewerbungsgespräch (sofern es eines gab) nicht verkehrt gewesen… macht eigentlich jeder gut organisierte Arbeitgeber, aber wenn man weiß wie manche Prozesse bei den Kickers ablaufen, ist das vielleicht zu viel zu weit gedacht…
Ich finde es schlicht anmaßend von dir, sich von deinen paar wenigen oberflächlichen Informationen so selbstbewusst ein Urteil zu bilden. Das basiert oft aus irgendwelchen theoretischen Idealen fernab von der wirklichen Praxis. Ich bin in der Branche sehr drin, weiß von Vereinen, die zum Beispiel möchten, dass in gewissen Positionen kein Fan des Vereins arbeitet, damit keinen emotionalen Interessenkonflikte entstehen und professionell gearbeitet werden kann, denn nur darauf kommt es an.
Wenn der neue in aller erster Linie ein fußballverrückter guter Journalist ist, der sich über die Blauen in die Branche reinarbeiten möchte oder ein Hobby als Nebenberuf machen möchte, ist das doch völlig fein. Es soll es auch geben dass man in Stuttgart mit beiden Vereinen etwas anfangen kann, nicht jeder ist in der Hinsicht so eingefahren in seinen Denkweisen. Wir wissen nicht, wie die Gespräche liefen, was die Motivationen sind und worauf der Fokus liegt. Wir wissen auch nicht ob es qualifiziertere Bewerber gab. Die Rahmenbedingungen nebenberuflich einen Fußballclub ausreichend zu begleiten sind vielleicht auch nicht für viele darstellbar immer auch im Hinterkopf, dass es finanziell auch sicher bessere Optionen gibt für Interessenten.
Genauso wenig kennen wir die Hintergründe, warum Pia Riedel hier nicht mehr so involviert sein mag. Da gibt es tonnenweise Möglichkeiten, allein aus privaten Gründen. Und du warst doch der aller erste, der sich in Vergangenheit über viele Artikel und Aktionen aufgeregt hat. Frag sie oder die Verantwortlichen im direkten Gespräch doch mal, woran das liegt und versteck dich nicht im Internet.
Wie du auch eine Verbindung zur sportlichen Entwicklung der letzten Entwicklung zur Pressearbeit oder Verwaltungsthemen schlägst ist auch wieder spannend. Man hat doch in der Zeit Ünal/Siebrecht gesehen, dass das schnell in andere richtungen sportlich gehen kann, auch positiv. Das hatte jetzt mal meiner Meinung nach äußerst wenig mit der Verwaltung zu tun, die eher durch den sportlichen Misserfolg mehr Hürden hat, sich weiterzuentwicklen und den Laden gut am laufen zu halten (da weniger Budget in unteren Ligen).
Es läuft natürlich nicht alles rund und manches ist hier und da sicher etwas amateurhaft. Das ist bei den Rahmenbedingungen auch in Ordnung und man muss einfach sagen dass der Laden, unabhängig vom Sport, auch läuft. Die Heimspiele sind gut organisiert (Caterer hat man nur bedingt in eigener Hand), man ist auf sozialen Medien gut und durchaus modern vertreten, das Sponsoring sucht in Liga 4 wahrscheinlich seines gleichen und auch führt man nicht unerfolgreich ein NLZ.
Man kann ja durchaus kritisieren, wenn es irgendwelche groben Patzer im Öffentlichkeitsauftritt gibt, aber lass doch bis dahin die Leute einfach mal machen und wünsche ihnen einen erfolgreichen Start. Wenn alles gut läuft, wachsen dem neuen die Blauen bald mehr ans Herz als die Roten.