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Verfasst: Sonntag 17. April 2005, 15:45
von maverick OFC
tja hat gestern nicht sein sollen, aber ein gerechtes ergebnis

5500 zuschauer sind als tabellenführer wirklich eine schande :(
leider war dementsprechend gestern auch die Stimmung. Kann nicht verstehen wie man als fan das gegnerische Tor bejubeln kann und die eigene Mannschaft auspfeiffen kann. einfach unterstes niveau

Verfasst: Montag 18. April 2005, 09:23
von Ollie
Maverick hat den "Inhalt" des Fussballabends auf dem Berg ja schon angerissen....

Das Spiel war nicht berrauschend...die Fans waren grottenschlecht...

Meine "Nachbetrachtung" fällt etwas derb aus...aber lest selbst.
http://www.ofc-page.de.vu

Dort unter "Berg-Bericht(e)"

Verfasst: Dienstag 19. April 2005, 10:09
von Ollie
Fans fragen, Hambückers antwortet

Frage: Der im Winter verpflichtete Florian Goll wird ja m.W. demnächst frei. Er gehört doch dann eigentlich zum Kader der 1. Mannschaft, wo trainiert er normalerweise mit ? Was sagt hans-Jürgen Boysen zu seinem Leistungsstand ? Er ist auch nicht im Mannschaftskader auf der HP enthalten; sollte man ggfs. aktualisieren.

Antwort: Florian Goll trainiert in der Regionalligamannschaft mit und gehört auch zum Kader. Das mit der HP holen wir umgehend nach!


Frage: Sind Dolzer, Licht, Hock eigentlich noch krankgeschrieben und werden jetzt endgültig Sportinvaliden?

Antwort: Alle genannten Spieler sind leider krankgeschrieben. Ob es zu einer Sportinvalidität kommen wird, können wir nicht sagen, da der Verein darauf keinen Einfluss hat. Ein Antrag auf Sportinvalidität kann nur vom Spieler selbst gestellt werden und ist dann ein sehr langer Prozess (Gutachten, Untersuchungen etc).


Frage: Als Anregung (im Aufstiegsfall): Evtl. würde die Herausgabe einer Halbjahres-Dauerkarte für die Vorrunde Sinn machen. Ich denke u. a. an die Leute, die nicht so betucht sind und an diejenigen, die erstmal abwarten wollen, wie der Hase so läuft .....Wäre halt ein zusätzliches Angebot, sodaß
nicht nur die Alternative zwischen jeweils Einzelkauf und voller Dauerkarte bestünde.

Antwort: Vielen Dank, diese Idee hatten wir auch schon. Allerdings kann hier kein nennenswerter Rabatt als Anreiz gewährt werden. Hinzu kommt, dass wir natürlich kein Vorreservierungsrecht für solch eine Karte einräumen könnten, dafür wäre der Verwaltungsaufwand zu hoch.


Frage: In absehbarer Zeit werden ja die Holzbänke auf der Haupttribüne rausgeworfen. Mich würde eine bestimmte Bank bzw. ein bestimmter Bankbereich interessieren(Sentimentalitätsgründe), die bzw. den ich sehr gerne zuhause hätte. Wie ließe sich das bewerkstelligen ? Ich würde mir das Teil dann zum entsprechenden Zeitpunkt abholen, bevor es über die Wupper geht. Sie würden mir einen großen Gefallen tun, wenn das klappen würde. Man könnte ja z.B. persönlich, per Telefon oder per e-mail die Einzelheiten klären.

Antwort: Wir werden darüber nachdenken, sofern ein gewisses Interesse besteht. Grundsätzlich wird es einfacher sein, alle Bänke zu demontieren, als einzelne Stücke. Aber wie gesagt, bei Interesse werden wir hier eine Lösung anbieten. Allerdings in einem zeitlich begrenzten Zeitfenster (z.B. 1-2 Tage vor der Demontage).


Frage: Mir ist nicht recht verständlich, warum der DFB die Zäune beanstandet. Sind doch m.W. erst mit erheblichem Kostenaufwand beim letzten Aufstieg 99 erneuert worden ? Was muß denn jetzt so
investiert werden, um den DFB-Wünschen zu genügen ?

Antwort: Es gibt „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen“. Diese Richtlinien werden jedes Jahr neu angepasst. Beim Aufstieg 1999 musste der OFC 10 Jahre Entwicklung im Profifußball nachholen. Aufgrund der EU-Anpassungen, insbesondere die Versammlungsstätten-Verordnungen, sind hier Anpassungen vorgenommen worden. Hinzu kommt, das Deutschland aufgrund der WM 2006 unter besonderer Beobachtung – was Sicherheit angeht - steht.
Zur Zeit bereiten wir eine Veranstaltung vor, um Richtlinien, Beanstandungen des DFB und deren Umsetzung allen Interessierten, vorzustellen. Termin geben wir noch bekannt (voraus. im Mai).


Frage: Kann schon etwas zu Müllers Verletzung gesagt werden?
Diagnose, Ausfallzeit ?

Antwort: Christian wird sich am Montag bei unserem Mannschaftsarzt Dr. Anton einer Kernspinthomografie unterziehen. Im Moment geht man von einer Kapselverletzung aus. Eine endgültige Diagnose gibt es erst nach Auswertung der Kernspinthomografie.

In eigener Sache: In der kommenden Woche werden wir eine aktuelle Terminliste (Meisterschaftsspiele, Freundschaftsspiele, Vorbereitung etc.) veröffentlichen.


Verfasst: Dienstag 19. April 2005, 10:10
von Ollie
Offenbach Post
OFC ohne Müller in Elversberg
Verletzung aber nicht so gravierend

Offenbach (app) - Glück im Unglück: Die Verletzung von Kickers-Spieler Christian Müller ist "nicht so schlimm wie erwartet. Eine Kapselverletzung, das Band im Sprunggelenk ist nicht betroffen", berichtete er gestern nach der ärztlichen Untersuchung. Müller war am Samstag im Regionalligaspiel gegen die Amateure des VfB Stuttgart (1:1) in der 58. Minute mit dem rechten Fuß im Rasen hängen geblieben, musste sofort ausgewechselt werden. Er wird dem Tabellenführer morgen, 18.30 Uhr, im Nachholspiel beim Tabellensechsten SV Elversberg fehlen. "Ich hoffe aber, dass ich am Donnerstag wieder ins Training einsteigen und am Samstag in Pfullendorf dabei sein kann", sagte der 21-Jährige.

Bedeutet: Trainer Hans-Jürgen Boysen muss seine Anfangsformation in Elversberg zumindest auf einer Position ändern. Alf Mintzel wird wohl die rechte Seite von Christian Müller übernehmen und Bastian Pinske dafür links hinten in die Viererkette rücken. So waren die Kickers bereits in der letzten halben Stunde gegen die VfB-Amateure angetreten.

Boysen hatte in der Partie gegen den VfB bereits zwei Spieler zur Pause ausgewechselt: Stürmer Vesselin Gerov und Mittelfeldspieler Bruno Akrapovic. Werden sie in Elversberg wieder in der Startelf stehen? "Wir haben in der ersten Halbzeit gut begonnen, dann eine schwächere Phase gehabt. In der zweiten Halbzeit habe ich eine Steigerung gesehen, an der sich alle beteiligt haben, die auf dem Feld waren", ließ der Trainer weitere Änderungen vermuten. "Ich warte bis Mittwoch, um zu sehen, wer im Training den besten Eindruck hinterlässt", fügte er hinzu.

Aus dem Kader streichen muss er neben Müller auch Sascha Gies (Sprunggelenk) und Michael Bodnar (Schulter). Sie haben sich ihre Verletzungen am Sonntag beim 0:3 der Landesligamannschaft in Griesheim zugezogen.

Verfasst: Mittwoch 20. April 2005, 09:12
von Ollie
Offenbach Post
Der zehnte Versuch für ersten OFC-Sieg
Tabellenführer Kickers Offenbach heute beim "Angstgegner" SV Elversberg / Interesse an SVE-Torhüter Thomas Richter?
Offenbach (joko) - Der SV Elversberg geht mit einem großen Vorteil in jede Saison. in der Regionalliga. Die Saarländer starten seit fünf Jahren mit einem Bonus von mindestens vier Punkten. Gleichzeitig müssen die Offenbacher Kickers mindestens vier Punkte grundsätzlich abschreiben. Elversberg - Offenbach, das ist ein ungleiches Duell. Der Verein aus der kleinen Saarlandgemeinde wird gegen den Pokalsieger von 1970 zum Titan. Seit dem Abstieg aus der 2.Liga im Jahr 2000 hoffen die Kickers in neun Spielen vergeblich auf einen Sieg gegen Elversberg. Niederlagen waren die Regel (insgesamt sechs), zu drei Unentschieden hat es gereicht. Heute, 18:30 Uhr, starten die Kickers den zehnten Versuch, die schwarze Serie endlich zu beenden. Hans-Jürgen Boysen will das Thema Angstgegner möglichst klein halten. "Ich persönlich habe keine Angstgegner. Natürlich wird in solchen Fällen immer die Statistik bemüht. Aber darauf gebe ich nichts. Was zählt ist: Wir sind im Stande gegen jede Mannschaft zu gewinnen." Dazu bedarf es aber gegen Elversberg wieder eine Leistungssteigerung. "Vor allen Dingen müssen wir unser Spiel konstanter und länger durchziehen", fordert Boysen mehr Dominanz. Wer das auf dem Platz umsetzen wird, lässt der Trainer wie üblich noch offen. Seine Aufstellung wird Boysen nach der "körperlichen Verfassung" ausrichten. "Gegen Stuttgart waren einige Spieler, wir Ciric, Judt oder Mintzel, in der zweiten Halbzeit am Abknicken. Da muss man abwarten, wie sich die Jungs bis Mittwoch präsentieren. Wer mehr Frische als Trägheit zeigt, wird spielen", kündigt Boysen an. Aber nachdem die Kickers in der zweiten Halbeit gegen die VFB Amateure aus einem 0:1 zumindest ein 1:1 gemacht haben, spricht vieles für die Variante ohne die zur Pause ausgewechselten Akrapovic (dafür Sieger) und Gerov (dafür Türker). Für den verletzten Müller wird wohl Mintzel auf die rechte Außenbahn wechseln. Den U24-Platz von Müller könnte ein neuer Mann einnehmen. Nachdem die Perspektivspieler zuletzt im B-Team beim 0:3 gegen Griesheim bitter enttäuschten (Boysen:"Das lassen wir uns nicht bieten. Wir werden nächste Woche vielleicht aussortieren"), wird wohl Florian Goll in den Kader rutschen. Die Sperre des Neuzugangs ist abgelaufen. Besonders pikant könnte die Partie für den Elversberger Thomas Richter werden. Der 24jährige zählt neben Cesar Thier (OFC) und Michael Rensing (Bayern München) zu den besten Regionalliga-Torhütern. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus und offenbar haben die Kickers großes Interesse den 1,89m großen Richter im Falle des Aufstiegs zu verpflichten. "Die Spekulationen über einen Wechsel werde ich nicht eröffnen", zeigt sich Boysen zugeknöpft. Aber der Kickers-Trainer ("Richter ist ein sehr guter Mann") kennt den Torhüter aus gemeinsamen Zeiten beim FC Augsburg, von wo Richter 2001 zu den Amateuren von Borussia Mönchengladbach wechselte.
Wäre geil, wenn nach dem 10. Versuch endlich der ersehnte Dreier rausspringen würde...

Verfasst: Mittwoch 20. April 2005, 20:00
von maverick OFC
Spitzenduo mit wichtigen Siegen

Am Mittwochabend haben Kickers Offenbach und die Sportfreunde Siegen möglicherweise bereits entscheidende Punkte im Aufstiegsrennen ergattern können. Am Dienstag siegte der FC Augsburg im Verfolgerduell bei Darmstadt 98 mit 2:1. Der VfR Aalen konnte im Kellerduell die VfB-Amateure bezwingen, Jahn hielt Feucht nieder.


Die Sportfreunde gewannen am Mittwoch das Topspiel gegen den Tabellendritten SV Wegen mit 2:0. Bereits nach drei Minuten brachte Andreas Nauroth sein Team auf die Siegerstraße, Cem Islamoglu legte in der 58. Minute nach. Die Mannschaft von Trainer Ralf Loose liegt somit nun vier Punkte vor den Vasic-Schüzlingen.

Von der Niederlage der Wehener profitierten auch die Offenbacher: Mit einem 3:1-Erfolg beim SV Erversberg schraubte der Aufstiegsfavorit seinen Vorsprung auf Rang drei auf zehn Punkte hoch. Allerdings haben die Kickers auch ein Spiel mehr als die Konkurrenz. Elversberg dürfte sich endgütig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben. Mintzel (29.), Türker (51.) und Kanyuk (87.) waren die Torschützen für den OFC.

Im Kellerduell gewann der Tabellenvorletzte SC Pfullendorf mit Interimscoach Marco Kurz gegen die Amateure des FSV Mainz 05 mit 1:0. Schütze des goldenen Tores war Sascha Maier (18.). Mainz bleibt damit knapp auf einem Abstiegsrang hängen, während Pfullendorf nur noch drei Zähler Rückstand auf die Stuttgarter Amateure als Fünfzehnter aufweisen.


Das Topspiel am Dienstag zwischen Darmstadt 98 und dem FC Augsburg entschieden die Fuggerstädter mit 2:1 für sich. Matchwinner beim FCA war Hutwelker, der vier Minuten vor Spielende den entscheidenden Treffer erzielte. Das Team von Trainer Reiner Hörgl kann nach dem zwölften ungeschlagenen Spiel in Folge weiterhin vom Aufstieg träumen. Die "Lilien" erlitten dagegen einen Rückschlag, der Angriff auf Rang drei misslang vorerst. Für das Labbadia-Team war es nach dem 0:2 gegen Spitzenreiter Offenbach die zweite Niederlage gegen ein Spitzenteam binnen kurzer Zeit.

Im Kellerduell trafen die Amateure des VfB Stuttgart auf den VfR Aalen. Und am Ende behielt das Pajic-Team mit 1:0 die Oberhand. Das entscheidende Tor für den VfR erzielte Coulibaly acht Minuten vor Spielende. Damit feierte Aalen den vierten Sieg in Folge und konnte sich Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen.

Ebenfalls einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machten die Stuttgarter Kickers. Das Team von Trainer Robin Dutt siegte beim Schlusslicht Nöttingen mit 3:0 und hat nun nach dem vierten Spiel ohne Niederlage 33 Punkte auf dem Konto. Für den Aufsteiger werden dagegen selbst die theoretischen Chancen auf den Ligaerhalt immer geringer.

Aus dem Rennen um den Aufstieg endgültig verabschiedet hat sich die TSG Hoffenheim. Das Flick-Team, das auf Kapitän Ollhoff (krank) verzichten musste, kam gegen die Amateure des TSV 1860 München nicht über ein 1:1 hinaus. Damit gelang Hoffenheim im neuen Jahr immer noch kein Sieg.

Auch der 1. SC Feucht konnte seine sportliche Krise gegen Jahn Regensburg nicht beenden. Gegen das Basler-Team verloren die Franken mit 0:1 und warten damit seit vier Spielen auf einen Sieg und einen eigenen Torerfolg. Jahn Regensburg ist mit dem "Dreier" endgültig im Mittelfeld angekommen. Die Partie der Bayern-Amateure gegen die TuS Koblenz endete torlos.

quelle: kicker online

Verfasst: Donnerstag 21. April 2005, 07:26
von Ollie
Mühsam abgetippt

Offenbach Post
Der Bann ist gebrochen: Mit Sieg in Elversberg nach oben
OFC feiert im zehnten Versuch mit 3:1 ersten Erfolg / Zehn Punkte Vorsprung auf Platz drei

Von Jochen K o c h

Elversberg -"Heute gewinnt Goliath." Die OFC-Fans hatten es mit einem riesigen Spruchband prophezeit. Und "Goliath" Kickers Offenbach gelang gestern Abend im zehnten Versuch der erste Sieg gegen "David" SV Elversberg. Mit einem hoch verdienten 3:1-Sieg beendeten die Kickers nach drei Unentschieden und sechs Niederlagen ihre schwarze Serie gegen die Saarländer. Nach dem zehnten Offenbacher Auswärtssieg und dem 2:0-Erfolg von Siegen über Wehen haben die Kickers jetzt zehn (!) Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Selbst wenn die "Verfolger" ihre Nachholspiele gewinnen sollten, bleiben die Kickers sieben Punkte vorne. "Noch sieben Spiele und sieben Punkte Vorsprung. Wenn man das nicht schafft...", war Kickers-Präsident Dieter Müller - wie die meisten der 350 Offenbacher Fans - in Gedanken schon in der 2. Liga.

Trainer Hans-Jürgen Boysen überraschte - wie schon beim 2:0 in Darmstadt - mit einigen Umstellungen. Erstmals in dieser Saison saß Judt auf der Bank, neben ihm Kanyuk. Daniele Fiorentino spielte auf der rechten Seite für den verletzten Christian Müller erstmals von Beginn an. Und der 20-Jährige führte sich glänzend ein. Schon nach 80 Sekunden lief er nach Pass von Sieger alleine auf Torwart Richter zu, war aber zu hektisch und schoss zu früh - vorbei. Vielleicht auch eine Folge der katastrophalen Platzverhältnisse, denn nach zwei Tagen Dauerregen war aus dem Rasen eine Morastlandschaft geworden. Auf der kamen die Kickers wesentlich besser zurecht als die Gastgeber. Die Taktik von Boysen mit zwei defensiven Mittelfeldspielern und zwei schnellen Außen griff bestens. Als Sieger zum zweiten Mal Fiorentino mit einem Pass in die Gasse bediente, stürmte SVE-Torwart Richter aus dem Strafraum und lenkte Fiorentinos Ball zur Ecke. Mit der Hand, reklamierten die Offenbacher. Mit dem Oberschenkel, entschied Schiedsrichter Pickel.

Genauer zielte Boysens zweiter Joker, Alf Mintzel. Der Linksfuß traf mit seinem schwächeren rechten Fuß aus 20 Metern mit einem Aufsetzer zum 1:0 (29.). Nur vier Minuten später schoss Mintzel um Zentimeter vorbei. "Ein großartiges Spiel von uns in der ersten Halbzeit. Nur das Ergebnis stimmte nicht. Wir hätten viel höher führen müssen", resümierte Boysen.

Glück für die Kickers gleich nach der Pause, als Calamita und Nagorny aus fünf Metern jeweils freistehend direkt in die Arme von Thier köpften. "Hier hätte das Spiel kippen können", ärgerte sich Elversbergs Trainer Brent Goulet, der dann mitansehen musste, wie Loos - von Ciric bedrängt - an der eigenen Eckfahne mit einem Hackentrick glänzen wollte. Mintzel blockte den Rettungsversuch ab, der Ball landete am Fünfmeter-Raum bei Türker. Schneller Schuss ins lange Eck - 2:0. "Endlich der erste Sieg gegen Elversberg", atmete Türker nach seinem 13. Saisontreffer auf.

Weil die nie zu stoppenden Mintzel und Fiorentino danach wieder frei vor dem Torwart beste Chancen ausließen und dann verletzt ausgewechselt werden mussten, kamen die Kickers noch einmal in Not. Nach Missverständnis von Weißenfeldt und Thier erzielte Calamita das 1:2 (74.). Aber in der Schlussphase waren die Kickers diesmal souverän und ließen keine Chance mehr zu. Ein Elversberger setzte den Schlusspunkt. Neumann fälschte eine Minute vor Schluss die Hereingabe von Kanyuk unhaltbar zum 1:3 ab.

Aber vom Aufstieg wollte Boysen immer noch nicht sprechen. "Das war ein weiterer wichtiger Schritt. Aber noch nicht der Aufstieg. Ich sage Bescheid, wenn es soweit ist." Lange kann es nicht mehr dauern.

Elversberg: Richter - Loos, Molz, Neumann, Schröder (46. Calamita) - Gerlach, Deißenberger, Wittek (56. Mason) - Donato, Nagorny, Haffner

Kickers Offenbach: Thier - Weißenfeldt, Budtz, Happe, Pinske - Fiorentino (73. Kanyuk), Akrapovic, Sieger, Mintzel (70. Judt) - Ciric (79. Pospischil), Türker

Tore: 0:1 Mintzel (29.), 0:2 Türker (52.), 1:2 Calamita (74.), 1:3 Eigentor Neumann (89.) - Schiedsrichter: Pickel (Mendig) - Zuschauer: 1000 - Gelb: Molz - Sieger
Und die Frankfurter Rundschau
OFC festigt die Spitze

Lizenz für Zweite Liga erteilt



Spiesen · 20. April · hunz · Die Offenbacher Kickers haben einen entscheidenden Schritt in Richtung Zweiter Fußball-Bundesliga getan. Durch den gestrigen Auswärtssieg bei der SV Elversberg festigte der Tabellenführer der Regionalliga Süd seine Spitzenposition. Trainer Hans-Jürgen Boysen war denn auch sehr zufrieden. "Wir haben ein großartiges Spiel gemacht", lobte der 47-Jährige. Lediglich die Chancenauswertung erschien Boysen nicht optimal, außer dem Treffer zum 1:0 durch Alf Mintzel (29.) bot sich dem überraschend von Anfang an aufgebotenen Nachwuchsstürmer Daniele Fiorentino schon vor der Pause zweimal die Möglichkeit (2./20.), die Partie frühzeitig in die gewünschte Richtung zu lenken. Das taten nach dem Seitenwechsel dann die Gastgeber. Erst vergaben sie durch Marco Calamita (47.) sowie Torjäger Vitus Nagorny (48.) zwei exzellente Kopfballchancen, in der 52. Minute schließlich vertändelten die Elversberger Sascha Loos und Martin Molz den Ball am eigenen Strafraum und eröffneten OFC-Torjäger Suat Türker die Chance zum 2:0, die dieser eiskalt ausnutzte. Damit schien die Begegnung entschieden, doch die Kickers legten den Gastgebern ihrerseits ebenfalls einen Treffer vor. Verteidiger Lars Weißenfeldt und Torhüter Cesar Thier bekamen die Kugel nach 74 Minuten nicht unter Kontrolle und Calamita konnte verkürzen. Danach mühten sich die Platzherren um den Ausgleich, doch die Gäste konterten zum 3:1, wobei sie der Hilfe des Elversbergers Patrick Neumann bedurften, der einen Querpass des eingewechselten Laszlo Kanyuk unhaltbar für Torwart Thomas Richter - an dessen Verpflichtung ist der OFC interessiert - abfälschte (89.).

"Das war ein weiterer wichtiger Schritt", sagte Coach Boysen. Und da die Deutsche Fußball Liga gestern auch den Lizenzierungantrag des OFC für das Unterhaus absegnete, war der 20. April 2005 für den OFC ein gelungener Tag.

Verfasst: Freitag 22. April 2005, 08:42
von Ollie
Unsere Elversberg-Fluch-Besieger treten nun am Samstag die Reise nach Pfullendorf an.
Dieser befindet sich nun etwas im Aufwind...steht aber immernoch mit dem "Rücken zur Wand", wie es immer so schön heißt.

Nach dem souveränen Auftritt am Mittwoch bei Elversberg müssen die Kickers wohl auf Mintzel (Adduktoren) und Ciric (Sprunggelenk) verzichten. Aber da wird HJB auch was einfallen.

Für Ciric wird wohl Gerov spielen. Für Minztel rückt evtl. Mahr...aber das habe ich nicht zu entscheiden...

Die Bilanz gegen Pfullendorf in nackten Zahlen:

Die Spiele gegen SC Pfullendorf
Regionalliga Süd
1998/1999 15. Spieltag: Kickers Offenbach - SC Pfullendorf 2:1
1998/1999 32. Spieltag: SC Pfullendorf - Kickers Offenbach 1:2
2000/2001 6. Spieltag: Sa 02.09.2000 15:00 Kickers Offenbach - SC Pfullendorf 3:1 (1:0)
2000/2001 23. Spieltag: Sa 10.03.2001 15:00 SC Pfullendorf - Kickers Offenbach 1:1 (1:1)
2002/2003 19. Spieltag: Fr 15.11.2002 19:30 Kickers Offenbach - SC Pfullendorf 2:4 (1:1)
2002/2003 38. Spieltag: So 08.06.2003 14:30 SC Pfullendorf - Kickers Offenbach 2:3 (1:1)
2003/2004 1. Spieltag: Sa 02.08.2003 14:30 Kickers Offenbach - SC Pfullendorf 3:1 (1:0)
2003/2004 18. Spieltag: Di 02.12.2003 19:00 SC Pfullendorf - Kickers Offenbach 2:0 (2:0)
2004/2005 11. Spieltag: Sa 16.10.2004 14:30 Kickers Offenbach - SC Pfullendorf 5:0 (2:0)


Das bedeutet übersichtlicher:
7 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen bei 21-13 Toren.
Auswärts 2 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage bei 6-6 Toren.

Die Favoritenrolle dürften damit (was sie sowieso in fast jedem Spiel haben) bei Kickers Offenbach liegen.

Was mich weiterhin positiv stimmt ist...das wir auswärts ranmüssen. Dort sind wir das erfolgreichste Team im Profifussball. 10 Auswärtssiege.

Das ich selbst auch mit einem Punkt zufrieden wäre, stimmt. Das heißt aber nicht, das unsere Jungs auf unentschieden spielen werden (sollen). Davon dürften sie auch meilenweit entfernt sein. Ich denke, Ciric hat es auf den Punkt gebracht, indem er sagt: "Zuhause sind wir viel zu locker und überheblich".

Volle Konzentration! Das muss das Motto sein. Und diese legen unsere Jungs auswärts an den Tag (mit wenigen Ausnahmen).

Ich rechne nun mit folgender Aufstellung:

Thier - Weißenfeldt, Budtz, Happe, Pinske - Fiorentino, Sieger (Kanyuk), Akrapovic, Judt- Gerov, Türker

Ich denke, ein weiterer Dreier (ohne Überheblich oder Vermessen klingen zu wollen) liegt im Berreicht des machbaren....und sollte erreichbar sein.

Verfasst: Freitag 22. April 2005, 09:56
von maverick OFC
Das war der Satz des Monats nach dem Elversbergspiel von unserem HJB:

"Das war ein weiterer wichtiger Schritt. Aber noch nicht der Aufstieg. Ich sage Bescheid, wenn es soweit ist."

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 11:22
von Überlinger
Hier mal was von Pfullendorfer Seite:
"Es muss ein unbändiger Wille da sein"

Pfullendorfs Ex-Profi Marco Kurz setzt im Abstiegskampf auf eine funktionelle Einheit. Heute um 18.30 Uhr gilt es. Der SC Pfullendorf trifft im Abstiegs-Hauptgang auf die mitbedrohten Amateure des FSV Mainz 05 im Waldstadion. Im Vorfeld klar: Gewinnen geboten, sollen die Regionalliga-Lichter nicht frühzeitig ausgehen. Aus aktuellem Anlass sprach der SÜDKURIER mit dem Interimscoach und Ex-Profi Marco Kurz, der den beurlaubten Trainer Günter Rommel beerbte.
Quelle: Südkurier vom 20.04.2005


Marco Kurz, wie ist aktuell die Stimmung im Pfullendorfer Lager nach der Trennung von Trainer Günter Rommel?

Ja, am Montag war's natürlich für alle überraschend. Ein Trainerwechsel ist eine recht unschöne Geschichte. Ich selbst bin nicht glücklich darum. Ohne Günter Rommel, den ich sehr lange kenne und schätze, wäre ich nicht nach Pfullendorf gekommen. Trotz alledem, denke ich, dass wir heute eine gute Reaktion zeigen werden und alles dafür tun werden um zuhause gegen Mainz zu gewinnen.

Sie sind seit vier Monaten hier, haben sechs Spiele für den SCP absolviert. Wie haben Sie mit Ihrer langjährigen Profi-Erfahrung die Entwicklung beobachten können, die letztendlich zur Beurlaubung des Coaches führte?

Fakt ist, dass wir nach einer guten Vorbereitung die Form einfach nicht in die Runde rüberbringen konnten. Wir hatten zwei Lichtblicke und dann weniger gute Spiele, haben in den Mannschaftsteilen nicht die Form, die wir brauchen. Das hat natürlich viel mit dem Erfolgserlebnis zu tun, das uns zuletzt ausgeblieben ist.

Jetzt übernehmen Sie interimsweise den Posten. Was können und wollen Sie anders machen als ihr Vorgänger?

Wie erhoffen uns alle, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht. Wir versuchen die Sicherheit weiter zu geben, die wir unbedingt brauchen und versuchen die Angst wegzudrücken. Die Spieler müssen wissen, dass sie auch Fehler machen dürfen. Es muss ein unbändiger Wille da sein, das Spiel zu gewinnen. Wir wollen uns als Team präsentieren. Das heißt, es muss eine hohe Kommunikation und Bereitschaft da sein, um für den anderen zu arbeiten auf dem Platz. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass solch ein Trainerwechsel, so unschön das ist, bei dem einen oder anderen doch etwas auslösen kann. Jeder muss ganz, ganz hart arbeiten, um sich diesen Erfolg zu verdienen. Wir sprechen viel miteinander, wir tauschen uns aus, wir machen Dinge, wo wir Spaß und Wettbewerb während des Trainings haben. Es ist schwer in zwei Tagen. Aber ich bin guter Dinge.

Hat die Mannschaft die Qualität, um die Basis für einen erfolgreichen Abstiegskampf zu legen?

Mit Sicherheit, klar. Wenn man sieht, wie viel Partien es noch sind (neun), welche Gegner wir haben, da bin ich schon der Meinung, dass es möglich ist und wir die Qualität haben. Aber es bedarf einer Steigerung.

Mit dem Spitzenreiter Kickers Offenbach kommt am Samstag gleich der dickste Brocken

Ja, wobei wie gesagt, die absolute Priorität hat das heutige Spiel. Das Offenbach-Spiel ist noch weit weg und ich sehe das auch nicht als so schwer an.

Fürchten Sie nicht, dass bei einem weiteren Negativerlebnis der totale Absturz folgt?

Ich gehe mit dem Vorhaben in die Partie, sie zu gewinnen. Wenn jeder einzelne gewillt ist, alles dafür tun, glaube ich nicht, dass wir als Verlierer vom Platz gehen werden. Mit Eventualitäten, wie's dann ausgeht, damit kann ich mich hinterher beschäftigen.

Wie viel Punkte braucht man Ihrer Meinung nach, um den Ligaverbleib zu schaffen?

Da bin ich ganz ehrlich, damit habe ich mich nicht beschäftigt. Es nützt nichts, groß zu rechnen, wen wir alles schlagen müssen. Fakt ist, dass wir damit anfangen müssen.

Sollten Sie der bisher unerfreulichen Saison noch einen positiven Dreh geben können, wären Sie dann an einem weiteren Engagement beim SCP interessiert?

Auch das ist Zukunftsmusik. Wir haben uns in langen Gesprächen zu dieser Interimslösung entschlossen - auf Grund dessen, dass ich die Mannschaft gut kenne und dass es ein kurzer Zeitrahmen ist. Es steht erst Mal im Vordergrund, dieses Spiel zu gewinnen und die Liga zu halten. Was dann kommt, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Das Gespräch führte
Jürgen Witt

Quelle: Südkurier

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 17:25
von Überlinger
Insgesamt schwaches Spiel in Pfullendorf bei strömenden Regen! In der 1. Halbzeit war der OFC besser und ging verdient durch Türker in Führung. In der 2. Halbzeit verwalteten die Kickers nur noch ihren Vorsprung und es boten sich keine wirklich guten Chancen mehr!

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 20:34
von Überlinger
Pfullendorf unterliegt Spitzenreiter Offenbach 0:1

Pfullendorf (dpa) - Der SC Pfullendorf hat in der Fußball-Regionalliga Süd gegen Spitzenreiter Kickers Offenbach 0:1 (0:1) verloren. Suat Türker (15.) erzielte vor 1350 Zuschauern den Siegtreffer für Offenbach.

Ab der 53. Minute standen nur noch jeweils zehn Spieler auf dem Platz. Der Pfullendorfer Marco Kurz und der Offenbacher Laszlo Kanyuk sahen wegen Tätlichkeiten die Rote Karte.

Quelle: suedkurier.de

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 22:18
von Ollie
Offenbach kann Sekt kalt stellen
Nach dem 1:0-Sieg in Pfullendorf können sich die Offenbacher Kickers langsam mit dem Aufstieg anfreunden. Während Augsburg seinen Siegeszug fortsetzt und nun nach dem 2:0 über Koblenz Dritter ist, verabschiedete sich Elversberg mit dem 1:5 in Hoffenheim aus dem Aufstiegsrennen. Mit dem fünften Sieg in Folge ist Aalen nun im Mittelfeld angekommen.
Die Offenbacher Kickers können den Sekt für die Aufstiegsparty langsam aber sicher kalt stellen. Die Hessen haben nach dem 1:0 (1:0)-Sieg beim Kellerkind SC Pfullendorf am Samstagnachmittag nun 13 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Mann des Tages war Torjäger Türker, der mit seinem 14 Saisontreffer das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen zum Sieg schoss. Bei Pfullendorf musste der neue Spielertrainer Marco Kurz ebenso mit der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit vom Platz wie Offenbachs Kanyuk.

Auszug aus dem "kicker"

Verfasst: Montag 25. April 2005, 09:21
von maverick OFC
Nach dem 11. Auswärtssieg Aufstiegsfeier gegen Wehen?
Türker erzielt mit seinem 14. Saisontreffer Siegtreffer für die Kickers gegen SC Pfullendorf

Von Jochen K o c h

Pfullendorf - Glückwünsche zum Aufstieg wollen Trainer und Spieler der Offenbacher Kickers noch immer nicht annehmen, aber an der Rückkehr in die 2. Liga zweifelt jetzt wohl niemand mehr. Der Tabellenführer hat am Samstag auch die undankbare Aufgabe beim abstiegsgefährdeten SC Pfullendorf souverän gemeistert. Mit dem 1:0-Sieg verbesserten die Kickers ihre Auswärtsbilanz auf beeindruckende 33 Punkte (elf Siege). Sechs Spiele vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz zehn Punkte.

Die Reife für eine Zweitliga-Mannschaft haben die Kickers in Pfullendorf bewiesen, die Klasse sind sie über weite Strecken schuldig geblieben. Drei Tage nach dem 3:1-Erfolg in Elversberg war klar, dass der Tabellenführer keine 90 Minuten hohes Tempo gehen konnte. Zumal der Platz in der "Alno-Arena" auch wieder tief, holprig und damit sehr schwer zu bespielen war. Die Kickers dominierten in der ersten Halbzeit und beschränkten sich nach dem frühen 1:0 auf Ergebnisverwaltung. Ohne die verletzten Ciric und Mintzel fehlte im Spielaufbau über weite Strecken Ruhe, Präzision, aber auch Dynamik über die Außenbahnen. Nur selten erspielten sich die Kickers Torchancen. Die erste verwertete Suat Türker nach 15 Minuten. Sieger hatte den schnellen Fiorentino mit einem tollen Pass hinter die Abwehr bedient, und der 20-Jährige passte exakt auf den mitgelaufenen Türker. Pech für den 29-Jährigen, dass ein Kopfballtor wegen Abseits und ein vermeintlicher Elfmeter gegen ihn nicht gegeben wurden.

Nach dem 1:0 dominierten die Kickers, hielten den ungestüm und mit großem körperlichen Aufwand und Einsatz kämpfenden Abstiegskandidaten weit weg von der Gefahrenzone vor dem eigenen Tor. Hektik entwickelte sich nach dem doppelten Platzverweis für Kanyuk und Kurz. Schiedsrichter Bauer wollte von beiden eine Tätlichkeit (Kanyuk griff Kurz in den Nacken, Pfullendorfs Spielertrainer schlug ins Gesicht) gesehen haben. Als dann noch Happe wegen einer Platzwunde vom Platz musste, herrschte beim OFC Konfusion. Doch Thier vereitelte gegen Schumachers 20-m-Schuss (69.) und Rapps Kopfball (74.) den Ausgleich. Eine Klasse-Mannschaft hätte in dieser Phase, als Pfullendorf alles riskierte, mit einem oder zwei Konter alles klar gemacht. Aber dazu waren die Kickers ohne Kreativspieler nicht im Stande. Als dann Türker (Knieprellung) aus- und der lustlos spielende Gerov eingewechselt wurde, war Zittern angesagt. Aber der erneut starke Ole Budtz und Cesar Thier hatten die Lufthoheit im Offenbacher Strafraum, so dass die Pfullendorfer Verzweiflungsversuche harmlos blieben.

Im nächsten Heimspiel am Freitag können die Kickers nun die magische 60-Punkte-Marke erreichen. In den letzten zehn Jahren haben 60 Punkte - bis auf eine Ausnahme - immer für den Aufstieg gereicht. Doch mit dem VfR Aalen kommt die Mannschaft der Stunde nach Offenbach - fünf Siege in Folge.

Aber nach sechs Spielen ohne Niederlage (14 Punkte) und als Tabellenführer sind auch die Offenbacher selbstbewusst genug, und "müssen nicht mehr auf die Ergebnisse der anderen Vereine schauen", sagt Vizepräsident Thomas Kalt. "Alles liegt in unserer Hand." Jetzt wird gerechnet, wann der Aufstieg auch theoretisch perfekt ist. "Zwei Siege müssten reichen", glaubt Stephan Sieger. Da bahnt sich ein Fußballfest auf dem Bieberer Berg an. Freitag gegen Aalen, dann in Augsburg (13 Spiele ungeschlagen, letzte Niederlage im Oktober 2004 gegen Offenbach!) und dann das Heimspiel gegen den SV Wehen. Donnerstagabend, Liveübertragung im Fernsehen. Feiern oder zittern!

Quelle: Offenbach-Post

Verfasst: Montag 25. April 2005, 13:08
von Ollie
Kickers siegen, Trainer bremst
Offenbach kann für die 2.Liga planen
Von Günter Nicklas
Die Aufstiegsprämie kann Offenbachs Schatzmeister Thomas Röder locker machen. Den Kickers ist nach dem 1:0 in Pfullendorf die Rückkehr in die 2.Liga (fast) nicht mehr zu nehmen. Nur Trainer Hans-Jürgen Boysen dämpfte nach dem elften Auwärtssieg die Euphorie der 250 mitgereisten Kickers Fans. "Noch sind wir nicht durch. Der schnelle Absturz von Schalke 04 von der Bundesliga-Spitze ist für uns ein warnendes Beispiel. Aber wir sind auf einem guten Weg." In Pfullendorf war er aber sehr holprig. Die Spritzigkeit. fehlte. Der Motor stotterte. Zum Glück war auf die Abwehr mit einem bärenstarken Ole Budtz Verlaß. "Das Mittwoch-Spiel in Elversberg steckte uns noch in den Knochen, hatte uns viel Kraft gekostet", verriet Markus Happe. Für den Kapitän war nach 70.Minuten schon Feierabend. Der 33jährige mußte mit einer Platzwunde über dem rechten Auge raus, wurder vier mal geklammert. Mannschaftskollege Laszlo Kanyuk stand da schon unter der Dusche. Nach einer Rangelei mit Pfullendorfs Marco Kurz sahen beide die Rote Karte (53.). Schiri Bauer gibt einen Sonderbericht an den DFB. Kanyuk drohen zwei Spiele Sperre. Glück im Unglück dagegen hatte Suat Türker. Der Torschütze (schloß einen Konter über Fiorentino eiskalt zum 1:0, 15.Minute, ab.) zog sich "nur" eine Prellung im rechten Knie zu.
BILD

Wird Uwe Bein Manager beim OFC?

Verfasst: Dienstag 26. April 2005, 08:49
von Ollie
Uwe Bein soll Manager werden
Von GÜNTER NICKLAS
Am Bieberer Berg bastelt man an der Zukunft. Die Planungen laufen intern schon längst für die 2. Liga. Einziges Problem: Nach der Entlassung von Rüdiger Lamm ist die Position des Sportmanagers immer noch offen. "Es soll kein Selbstdarsteller sein", mehr verrät Boss Dieter Müller nicht.
Jetzt kommt Bewegung rein. Der HAMMER! Ex-Nationalspieler Uwe Bein (12 Länderspiele, Foto) soll der neue Manager werden. Diese Woche will man sich mit dem 44jährigen zu ersten Gesprächen treffen. Das Umfeld der Kickers kennt Bein bestens. Er wurde am Bieberer Berg groß, spielte von 79 bis 84 in der 1. Mannschaft. Nach dem Bundesligaabstieg wechselte der Gala-Techniker mit dem tödlichen Paß über den 1. FC Köln, Hamburger SV zum Nachbarn Frankfurt. Nach exakt 300 Bundesligaspielen (91 Toren) war Schluß.
Uwe ist dem Fußball noch eng verbunden, betreibt in seiner osthessischen Heimat eine Fußballschule. In der Freizeit schlägt er den Golfball.

Bis 31. März war der ehemalige Co-Trainer Michael Dämgen heißer Favorit auf den Posten. Er ist aber nach seiner Beurlaubung bei 1860 München noch bei den Löwen unter Vertrag. Und bei Aufstieg würde sich dieser automatisch verlängern.

Übrigens, nach dem gestrigen freien Tag der Boysen-Boys müssen die Kickers heute (19 Uhr) im Viertelfinale des Hessenpokals beim RSV Würges ran.

BILD, S. 16,
P.S.: INFO --- Regensburg geht in die Insolvenz

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 11:52
von Ollie
Drei Tore beim 4:0 in Würges: Stürmer Gieß empfiehlt sich im Pokal

ley. WÜRGES. Im Viertelfinale des Fußball-Hessenpokals ist der in dieser Saison von Buchonia Flieden zu den Offenbacher Kickers gewechselte Sascha Gieß seinem Ruf als Torjäger gerecht geworden. Beim RSV Würges, dem Spitzenreiter der Landesliga Mitte, gewann der Tabellenführer der Regionalliga Süd am Dienstag 4:0. Gieß steuerte drei Tore zum Einzug in die nächste Runde bei, in der die Kickers auf den Sieger der Partie zwischen Sachsenhausen und Waldgirmes treffen. Um die Pokalüberraschung zu schaffen, hätte Würges am Limit spielen müssen, aber man blieb unter den eigenen Möglichkeiten. In der vierten Minute unterlief dem nervös beginnenden Außenseiter ein Mißverständnis, das prompt durch Gieß genutzt wurde. Torhüter Morawiec hätte nur zupacken müssen, um sich den Ball zu greifen, doch Becker meinte, ihn abblocken zu müssen. Wenn zwei sich nicht einig sind, freut sich halt der Dritte, in diesem Fall Gieß. Der freute sich, mal wieder von der ersten Minute an Spielpraxis zu erhalten, denn OFC-Trainer Boysen hatte mit Gerov, Kanjuk, Mahr und Pospischil lediglich vier Stammspieler aufgeboten. Der Punktspielalltag, an dessen Ende der Aufstieg feststehen soll, genießt Priorität. Boysens Kollege Menger denkt ähnlich, ohne vergleichbare personelle Alternativen. So bot er die stärkste Elf des Kreispokalsiegers auf, mußte allerdings auf den verletzten Kapitän Ulmrich verzichten. Der fehlte als ordnende Hand. Die Landesligaelf hatte zwar mehr Spielanteile, ohne die Kickers mit ihrer Verlegenheitsabwehr (Endres im Tor sowie Zimmermann im Defensivzentrum) in Verlegenheit zu bringen.

Die Amateure haben den "englischen Wochen" in der Landesliga Tribut zollen müssen. Entsprechend die Stimmung auf den Rängen mit 2200 Zuschauern. Dort kam bei diffusem Flutlicht nie die Hoffnung auf eine Pokal-Überraschung auf, für die Würges in der Vergangenheit mehrfach gesorgt hatte. Entscheidender Stimmungskiller war der zweite Treffer von Gieß in der 38. Minute, als Mahr von der rechten Seite flankte und Gieß den Ball per Kopf ins Tor verlängerte. Erst recht natürlich das 0:3 in der 74. Minute durch Kanjuk und kurz vor Toresschluß das 0:4 durch Gieß. Schon frühzeitig war in Würges Schluß mit der Illusion, als Tabellenführer dem zwei Klassen höheren Tabellenersten ein Bein stellen zu können.

Text: F.A.Z., 27.04.2005, Nr. 97 / Seite 66

Verfasst: Donnerstag 28. April 2005, 10:20
von Ollie
Kickers Manager?
Bein in der Warteschleife
Von Günter Nicklas
Offenbach auf dem Weg in die 2.Liga! "Wir wollen uns nicht aufhalten lassen", gibt Kickers Trainer Hans-Jürgen Boysen vorm morgigen Heimspiel (19:30 Uhr) gegen VFR Aalen die Parole aus. Boysen will die Punkte 58, 59 und 60 einfahren: "Es ist an der Zeit unserem Publikum drei Punkte zu schenken. Siege am Bieberer Berg sind doch was besonderes." Und das Interesse der Fans am Spiel ist groß. "Wir rechnen mit bis zu 10000 Zuschauern", hofft Marketing-Chef Michael Sternkopf auf regen Besuch. Bis auf Mittelfeldspieler Laszlo Kanyuk (ein Spiel Sperre) hat Boysen alle Mann an Bord. Auch Oldie Sasa Ciric ist wieder fit. Die Manager Frage ist immer noch offen. Erste Gespräche fanden mit Ex-Nationalspieler Uwe Bein (44) statt. Bein zu BILD: "Es war sehr interessant. Eine Entscheidung fällt in den nächsten Tagen." Dagegen ist das Interesse an Eintrachts Stürmer Markus Beierle wohl erloschen. Boysen: "Er war mal in der Winterpause Thema."
BILD
[/quote]

Verfasst: Donnerstag 28. April 2005, 10:20
von Ollie
Das "flammende Statement" von T. Kalt in den Ohren....Elefantenpickel auf der Haut....geil auf die Kickers....

Am Freitag spielen unsere Jungs gegen Aalen. Einen Verein, der
---- 5 Mal in Folge gewonnen hat
---- uns liegt


Wenn unsere Jungs, wie von Boysen verlangt, voll konzentriert sind, sich reinhängen für DAS gemeinsame Ziel....gibt es nach längerer Zeit wieder einen Heimdreier!

Und ich möchte hier diesmal keine nackten Zahlen bringen...keine "Fakten"...aber ich will Gefühle....Kickersgeilheit....Unterstützung für unsere Jungs.

Lasst uns alle GEMEINSAM zeigen, das wir uns die NR. 12 verdienen! Lasst uns unsere Jungs nach vorne peitschen. Antreiben. Bis zur letzten Minute.

Ich will keine Pfiffe gegen unsere Mannschaft hören....und werde DAFÜR alles tun...
Dauerpower...wenigstens einmal in der Saison...und dann auf der Zielgeraden.
Wollen wir uns auf der Zielgeraden selbst ein Bein stellen?

NEIN! Wir lassen uns DAS ZIEL nicht kaputtmachen! Wir haben DAS ZIEL klar vor Augen. Da wollen wir hin. Und dafür werden wir alles tun!

Und Motzer, Pfeifer, Negativ-Vibes-Ausstrahler....bleibt zuhause und pflanzt im Garten Löwenzahn....verschont uns aber mit Euren Gestänker! Und vorallem....verschont unsere Jungs. Denn die haben Euch nicht verdient!

Nach dieser (bis dato) geilen Saison...haben unsere Jungs nicht nur Unterstützung verdient...sie haben UNSER rot-weißes Herz verdient. Und wir sollten morgen ALLES geben!!!

Wenn die Werbung abgestellt ist....ab dann gilt es knapp 100 Minuten....NUR DER OFC!
Deuten wir alle zusammen mal wieder an....zu was der BIEBERER BERG fähig ist!
Das wir vorhaben, diesen RECHTZEITIG zu EINER uneinnehmbaren FESTUNG zu machen! Rückschläge wird es geben....irgendwann....

ABER...das haut uns KICKERS doch net um...

Morgen ist der TAG....der TAG der Kickers! Lassen wir ihn zu einem schon lange nicht mehr dagewesenen werden...von dem die Presse respektvoll berichten wird...

Zeigen wir, was wir sind. Nein...keine "Fussball-Fans"....keine "Fussballkonsumenten"....sondern einfach: WIR SIND KICKERS!

Und zwar mit Leib und Seele...von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh...wir sind der OFC!

Verfasst: Donnerstag 28. April 2005, 10:21
von Ollie
Zu dem "wenn jemand gegen uns pfeift, dann der Schirri" muss man folgendes erwähnen...

Im letzten "Bericht" von mir ist ja angeklungen, das Fans unsere (also die eigene) Mannschaft auspfeifen und verbal "rundmachen".

Das das nicht sein kann...dazu gibt es eine kleine "Internet-Aktion".
Es wurde ein Banner entworfen....

Bild

...diesen haben bis dato über 12 OFC-Internet-Fanseiten eingebaut...

Verfasst: Freitag 29. April 2005, 09:50
von Ollie
Kickers gegen Ahlen - Bein schon da
Von Günter Nicklas
"Steigt auf wenn ihr Kickers seid." Heute, 19:25 Uhr, Bieberer Berg. Fünf Minuten vor Anpfiff gegen den VFR Aalen werden Musik und Werbedurchsagen total eingestellt. Mit schallenden Gesängen wollen Offenbachs Fans ihre Mannschaft schon beim Einlaufen zum Sieg puschen. "Das Team braucht jetzt die bedingungslose Unterstützung", ist Vize-Thomas Kalt ganz heiß. Auf der Ehrentribüne wird Manager-Kandidat Uwe Bein (44) platz nehmen. Der Ex-Nationalspieler wird aber nicht als einziger Lamm-Nachfolger gehandelt. Der ehemalige Co-Trainer Michael Dämgen (trotz Beurlaubung noch bei 1860 München unter Vertrag) ist weiterhin im Rennen. Auch FSV Frankfurt Manager Bernd Reisig kam ins Gespräch. BILD fragte nach. Reisig geehrt: "Bei Aufstieg brauchen die Kickers einen Mann mit Erfahrung, keinen Lehrling. Ich schätze Trainer Boysen sehr. Mein Herz hängt aber am FSV." Boysen selbst läßt das Manager-Thema kalt: "Mein Ziel ist am Saisonende der 1.Platz." "Steigt auf wenn ihr Kickers seid."

BILD

Verfasst: Freitag 29. April 2005, 10:17
von maverick OFC
Ollie hat geschrieben:Das "flammende Statement" von T. Kalt in den Ohren....Elefantenpickel auf der Haut....geil auf die Kickers....

Am Freitag spielen unsere Jungs gegen Aalen. Einen Verein, der
---- 5 Mal in Folge gewonnen hat
---- uns liegt


Wenn unsere Jungs, wie von Boysen verlangt, voll konzentriert sind, sich reinhängen für DAS gemeinsame Ziel....gibt es nach längerer Zeit wieder einen Heimdreier!

Und ich möchte hier diesmal keine nackten Zahlen bringen...keine "Fakten"...aber ich will Gefühle....Kickersgeilheit....Unterstützung für unsere Jungs.

Lasst uns alle GEMEINSAM zeigen, das wir uns die NR. 12 verdienen! Lasst uns unsere Jungs nach vorne peitschen. Antreiben. Bis zur letzten Minute.

Ich will keine Pfiffe gegen unsere Mannschaft hören....und werde DAFÜR alles tun...
Dauerpower...wenigstens einmal in der Saison...und dann auf der Zielgeraden.
Wollen wir uns auf der Zielgeraden selbst ein Bein stellen?

NEIN! Wir lassen uns DAS ZIEL nicht kaputtmachen! Wir haben DAS ZIEL klar vor Augen. Da wollen wir hin. Und dafür werden wir alles tun!

Und Motzer, Pfeifer, Negativ-Vibes-Ausstrahler....bleibt zuhause und pflanzt im Garten Löwenzahn....verschont uns aber mit Euren Gestänker! Und vorallem....verschont unsere Jungs. Denn die haben Euch nicht verdient!

Nach dieser (bis dato) geilen Saison...haben unsere Jungs nicht nur Unterstützung verdient...sie haben UNSER rot-weißes Herz verdient. Und wir sollten morgen ALLES geben!!!

Wenn die Werbung abgestellt ist....ab dann gilt es knapp 100 Minuten....NUR DER OFC!
Deuten wir alle zusammen mal wieder an....zu was der BIEBERER BERG fähig ist!
Das wir vorhaben, diesen RECHTZEITIG zu EINER uneinnehmbaren FESTUNG zu machen! Rückschläge wird es geben....irgendwann....

ABER...das haut uns KICKERS doch net um...

Morgen ist der TAG....der TAG der Kickers! Lassen wir ihn zu einem schon lange nicht mehr dagewesenen werden...von dem die Presse respektvoll berichten wird...

Zeigen wir, was wir sind. Nein...keine "Fussball-Fans"....keine "Fussballkonsumenten"....sondern einfach: WIR SIND KICKERS!

Und zwar mit Leib und Seele...von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh...wir sind der OFC!


Sehr schön formuliert, dem ist nix mehr hinzuzufügen, Ollie

Verfasst: Freitag 29. April 2005, 20:32
von Blauer Bayer
So, das war's dann wohl. Gratulation nach Offenbach!
Und vielen Dank für den Sieg. Das Team der Rückrunde sind wir!

Verfasst: Samstag 30. April 2005, 13:14
von maverick OFC
wir müssen ja zusammenhalten :D

ein absolut geiler Fussballabend gestern....Gänsehautstimmung pur bei 7000 Zuschauern

Verfasst: Sonntag 1. Mai 2005, 17:53
von Blauer Bayer
Ex-Nationalspieler Uwe Bein soll am Montag als neuer Sportmanager vorgestellt werden. :shock:

Verfasst: Sonntag 1. Mai 2005, 18:55
von maverick OFC
Ex-Nationalspieler Bein Sportmanager in Offenbach
So 01 Mai, 18:54 Uhr


Offenbach (dpa) - Der frühere Nationalspieler Uwe Bein wird Sportmanager beim Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach. Wie der Club mitteilte, soll der 44-Jährige morgen auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden.


Der 17malige Nationalspieler (14 Tore) und WM-Teilnehmer 1990 spielte von 1979 bis 1984 bei den Kickers, für die er in 119 Spielen 58 Tore erzielte.

Nach dem Abstieg der Hessen wechselte Bein zum 1. FC Köln. Weitere Stationen waren der Hamburger SV und Eintracht Frankfurt. Nach 300 Bundesligaspielen (91 Tore) war der Mittelfeldspieler noch drei Jahre in der japanischen J-League für die Urawa Red Diamonds aktiv.

Verfasst: Sonntag 1. Mai 2005, 19:12
von Ollie
Freitag, 29.04.2005

Bericht vom Spiel OFC - VfR Aalen

Geschrieben von "Gastschreiber" Oliver (OFC Fan-Club Internetzkult) für den OFC-Fanclub "Die Goude"

Sind wir geil ?!?!?

Leck mich fett....war das "nervtötend"...
Kritik muß ich auch mal loswerden: das war geil! Wir sind geil, wenn wir wollen. DAS geht aber noch besser....wetten?

Aber von vorne.
Ich machte also um 16.30 Uhr Feierabend...sang das ein oder andere "Kickers-Lied" gutgelaunt in meinem FORD MONDEO (interessiert Euch nicht, ich weiß) Tunier (ha...wie der Pim.....aber lassen wir das).

Brauste also von Oberursel nach Lämmerspiel. Scheiß Verkehr.... Moment...auch....manchmal....aber jetzt meine ich den Strassenverkehr! Obacht...gell... Nix kann mir die Laune verderben. Meine Tochter (die seit Darmstadt immer TIPPS abgibt) hat es ja vorausgesehen. 7-3 hat meine Süße Kleene (für die Unwissenden: sie ist 3 1/2 Jahre alt) gesagt. Egal...hätte ja so ausgehen müssen...aber der Reihe nach.

Ich dann ab nach Hause...kurz mal das Oberteil gewechselt....und KUSS für die Frau...KUSS für die Tochter. Tschüss...
An 00173 waren schon die Üblichen Alkoholiker. Als dann noch OFC-Mike angedackelt kam....war klar: Red Stripe Beer. Das nächste Mal, Mike, bring mir noch ne Spritze mit. Dann hau ich mir das gleich in die Blutbahn.... Und...der Hanf .... hm....macht lockige Haare....aber net unnerumm....ist jetzt aber auch egal.

Heute geht was....war die einhellige Meinung der absoluten Fachmänner an 00173. Des wird geil....waren wir alle der Meinung. Nach dem 1 Schoppen (aus Loyalität hab ich die anderen nicht gezählt) also um ca. 19 Uhr rüber ins Stadion. Den Banner aufgehängt... Hooker hat derweil 2 geil scharfe (nein....net was Ihr denkt) Döner geholt. Titten hätten mich heute im Stadion auch nicht interessiert.

Das Teil also gemampft...natürlich mit Stil....aber ohne Messer und Gabel. Einmal kräftig gerülpst...und einen gelassen....man braucht schließlich ein wenig Platz zum Jubeln nachher...

Zum Spiel: Das haben unsere Jungs von der ersten Minute an klar beherrscht. 2 Chancen von Ciric noch daneben. Egal....weiter gehts. Zu dem Schirri nur eines: Kemper, DU bist ein arrogantes Drecksgesicht! Geh heim zu Deiner Oma...und nuckel noch die Brust. Wenn man in Deinem Alter etwas gescheites gelernt hätte...müsstest DU Dich nicht dauernd beim Fußball als Schirri blamieren! Und wenn DU Wi.... was von mir willst....wende Dich an "Die Goude" hier. Deine Entscheidungen (Pfiffe) waren zum großen Teil leider (für mich) nicht nachvollziehbar. Egal.

Das soll es zum Schwarzen Kasper gewesen sein. Mann kennt IHN schließlich. Leck mich fett. Die Jungs spielten einfach gradlinig nach vorne....Mintzel war links durch....flankt rein... und Türker steht goldrichtig....1-0. Geile Aktion...auch von Mintzel. Das Stadion bebte....ja....ihr habt richtig gelesen! Zu uns Fans aber später mehr...

Pause. Nach der Pause dann wieder der etwas zu lange Pausentee unserer Jungs...und Aalen kommt....mit der ersten Chance gleich zum Ausgleich.
Wer den geschossen hat...? Keine Ahnung. Ist mir ehrlich gesagt auch egal. Könnt Ihr ja im "kicker" nachlesen.

Unsere Jungs dann ab diesem Zeitpunkt mit Powerplay. Und dann kam Christian Müller...dann lief es auch über rechts. Judt dann noch auf links
eingewechselt. Flanke über Flanke ... aber noch kein Treffer. Dann kam GEROV. Der spätere Matchwinner. Es dauerte bis zur 86. Minute...ehe
Gerov den Ball am 16er bekam...mitgenommen....Ding versenkt. Ab dann ging die Party richtig los....

Das Spiel war rumm...und Block 2 (Kompliment heute an jenen! Respekt!) feiert die Mannschaft immer noch...

Zu uns Fans: das war doch absolut TOP im Vergleich zu vorher! Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute (mit einigen kleinen Pausen).
Ich denke, wir laufen so langsam warm....und registrieren....das wir auch für unsere JUNGS Punkte gewinnen können! Die Mannschaft dankt es....
wie wir heute gesehen haben! Matchwinner...ausser Gerov: WIR FANS!

Ich bin geil auf die Kickers...und IHR ALLE seid Schuld daran. Heute war mal wieder ein geiler KICKERSTAG! Ich will davon noch 2 Spiele erleben!
Und dann feiern wir unsere Jungs...und auch uns...RICHTIG: die Leute werden sehen, was sie erwartet, wenn wir die 2. Liga stürmen! Das war heute
ein sehr guter Anfang....und wir sollten das fortsetzen. Ich jedenfalls bin richtig happy...heisser....und heis. Aber meine Frau will net...also schreib ich heute
mal einen "Bericht" für die Goude. Hat auch was...oder? ;-)

Das dann auch noch Siegen verloren hat...passt wie FAUST aufs AUGE. Selbst wenn Wehen oder/und Augsburg gewinnt...das juckt nun nur noch Siegen. Den wer soll uns stoppen? Wer will uns am Aufstieg hindern? Das können nur wir selbst...

Werden uns aber hüten. Unsere Jungs haben vollste Unterstützung verdient....Wir sollten nun da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben. Mannschaft...ihr seid GEIL! Und an die FANS: ihr seid auch GEIL!

Auf gehts....Kigggääääässss....
Wie eine Wand stehen wir nun hinter Euch. Wir danken unserer Mannschaft! Wir danken Hans-Jürgen Boysen! Noch 5 Spiele...dann fährt der Zug von Bieber nach Aachen, Aue, Freiburg, Essen....

Jetzt hol ich mir noch einen (Schoppen)....

Auf die Kigggäääässss! Auf uns!

Und um auf meine Frage zurückzukommen: JA...wir können GEIL sein....so wie heute!

Gruß Oliver

Verfasst: Dienstag 3. Mai 2005, 10:56
von Ollie
Ex-Nationalspieler Uwe Bein kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück und wird Sportmanager in Offenbach.

Der 44-Jährige hat am Montag einen Einjahresvertrag beim Fußball-Regionalligisten unterschrieben. "Ich freue mich sehr und werde mit viel Elan an diese Aufgabe herangehen", sagte Bein. Der Tabellenführer hat damit seine Personalplanung auf der Führungsebene für die kommende Saison abgeschlossen. "Ich freue mich, dass wir so einen renommierten Spieler an den Bieberer Berg holen konnten", sagte Präsident Dieter Müller. Der Wunschkandidat tritt die Nachfolge von Rüdiger Lamm an, von dem sich die Kickers im März getrennt hatten.

Schluss mit Golfspielen

Der 17malige Nationalspieler (14 Tore) und WM-Teilnehmer 1990 spielte von 1979 bis 1984 bei den Kickers. In 119 Spielen erzielte er 58 Tore. Nach dem Abstieg der Hessen war Bein zum 1. FC Köln gewechselt. Weitere Stationen waren der Hamburger SV und Eintracht Frankfurt. Nach 300 Bundesligaspielen (91 Tore) war der Mittelfeldspieler noch drei Jahre in der japanischen J-League für die Urawa Red Diamonds aktiv. Zuletzt beschäftigte sich der in Bad Hersfeld wohnende Bein mehr mit Golfspielen und als Trainer eines Fußball-Camps. Jetzt lockte wieder die alte Heimat.

Kickers vor dem Aufstieg

Bein heuert bei einem Verein an, der beste Chancen hat demnächst in der Zweiten Bundesliga zu kicken. Der Tabellenführer der Regionalliga Süd hat fünf Spieltage vor Schluss neun Punkten Vorsprung. Da dürfte eigentlich nichts mehr anbrennen. Beins Vertrag gilt zunächst nur für die 2.Liga. Sollte der OFC den fast schon sicheren Aufstieg verpassen, könnte sich der Verein dennoch eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Mittelfeldspieler vorstellen.

Chemie zwischen Boysen und Bein stimmt

Zu Beins Aufgaben werden ab sofort Vertragsverhandlungen, Spielerbeobachtungen und die Teambetreuung gehören. Des weiteren soll er Bindeglied zwischen Trainer, Mannschaft und Präsidium sein und die Führung beratend unterstützen. "Hauptaufgabe ist es, ein Team zu finden, das in der 2.Liga bestehen kann", sagte Vize-Präsident Thomas Kalt.

Bein selbst hat sich die Etablierung in der zweithöchsten Spielklasse als Ziel gesetzt. Gemeinsam mit Trainer Hans-Jürgen Boysen wird er in den kommenden Wochen und Monaten für den OFC interessante Spieler beobachten. "Wir werden uns austauschen und hoffentlich eine ähnlich gute Hand haben, wie vor der Regionalliga-Saison", sagte Boysen, der sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Sportmanager freut. Die Chemie stimme, bestätigten beide.
hr-text

Verfasst: Dienstag 3. Mai 2005, 15:26
von maverick OFC
Freundschafts-Kick bei den Kickers
[2.05.] Mit allen gesunden Profis wird der BVB am Dienstag die Fahrt zu einem Freundschaftsspiel bei Kickers Offenbach (19.00 Uhr Bieberer Berg) antreten. Der hessische Traditionsklub ist zurzeit klarer Tabellenführer der Regionalliga Süd und bereitet sich auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga vor.

bild
In Offenbach: Ex-Borusse Sebastian Pinske.
Trainiert wird die Mannschaft, die am vergangenen Wochenende in der Regionalliga den VfR Aalen mit 2:1 besiegte, von Hans-Jürgen Boysen. Als Co-Trainer ist der Ex-BVB-Profi Manfred Binz bei den Kickers tätig. Weitere "alte Bekannte" sind die früheren Dortmunder Nachwuchsspieler Sebastian Pinske und Adrian Mahr. Als prominenteste Akteure stehen die Ex-Bundesliga-Profis Markus Happe (Leverkusen, Schalke, Köln), Bruno Akrapovic (Energie Cottbus) und Sasa Ciric (1. FC Nürnberg) im Offenbacher Kader.

Quelle: BVB.de

Verfasst: Dienstag 3. Mai 2005, 15:34
von GelsenKickers
Na dann sorgt mal schön dafür, dass die Lüdenscheider so schnell euch nicht mehr vergessen werden.
Am besten so, wie wir es mal im DFB-Pokal gemacht haben.
Und zwar mit einem 3:1!!!

Verfasst: Dienstag 3. Mai 2005, 17:04
von SVK-Micha
GelsenKickers hat geschrieben:Na dann sorgt mal schön dafür, dass die Lüdenscheider so schnell euch nicht mehr vergessen werden.
Am besten so, wie wir es mal im DFB-Pokal gemacht haben.
Und zwar mit einem 3:1!!!
oh, war des schön!! Spiel und Stimmung echt richtig geil! :D
Nach dem Spiel Platzsturm von einigen bekannten Leuten aus dem Forum! :wink:

Verfasst: Mittwoch 4. Mai 2005, 08:12
von maverick OFC
tja war leider nix mit wegfegen, trotzdem gutes spiel, von Seiten des OFC aber leider zu wenig PR und daher nur 1300 Zuschauer und davon ca. 300 Dortmunder.
Offenbach verliert 0:1 gegen BVB

run. OFFENBACH. Aufgabe erfüllt, keine Verletzte: Das 0:1 von Kickers Offenbach im Test gegen Borussia Dortmund war gestern. Von heute an konzentriert sich der Fußball-Regionalligaklub wieder auf seine Pflichten als Tabellenführer der Regionalliga Süd. Den entscheidenden Treffer erzielte Gambino in der 90. Minute. Offenbach war in der ersten Halbzeit engagierter gewesen, Dortmund tat nur so viel wie nötig, um sich nicht zu blamieren. 1200 Zuschauer im Stadion Bieberer Berg sahen ein Testspiel fast ohne Körperkontakt, in dem Offenbach in der ersten Halbzeit Chancen hatte. Der engagierte Türker scheiterte nach 24 Minuten am BVB-Torwart Pirson, eine Minute später schoß der mit 15 Treffern erfolgreichste OFC-Torschütze den Ball an den Pfosten. Für beide Mannschaften war es eine unspektakuläre, lockere Laufeinheit mit Ball, mehr nicht. Immerhin hatte Bundesligaklub Borussia Dortmund seine Zusage eingehalten, nicht nur Reservespieler einzusetzen. Beim Anpfiff standen neun Spieler auf dem Platz, die auch beim 2:2 der Borussen am Samstag beim SC Freiburg zu den ersten Elf gehört hatten. Boysen, der Trainer von Kickers Offenbach, gönnte dem Großteil seiner Stammspieler eine Pause und nutzte die Gelegenheit, drei neue Spieler zu testen. Der kroatische Defensivspieler Lalic konnte sich ebensowenig für eine Verpflichtung empfehlen wie der Slowene Miljatovic und der Brasilianer Nunez.
quelle. Offenbach-Post

Verfasst: Freitag 6. Mai 2005, 08:29
von Ollie
Für alle OFC-Fans: Sonderzug zum Spiel in Augsburg
GELNHAUSEN (az). Die Fan-Abteilung des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach organisiert gemeinsam mit dem Fan-Projekt Offenbach eine Zugfahrt zum Spitzenspiel in Augsburg. Dem OFC fehlen noch sechs Punkte zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Alle zehn Sonderbusse sind schon ausgebucht. Es wird mit 2 000 OFC-Fans in Augsburg gerechnet. Die heimischen Kickers-Anhänger müssen am Samstag früh aufstehen. Die Abfahrtszeiten des Sonderzugs: Wächtersbach 7.23 Uhr, Gelnhausen 7.34 Uhr (Treffpunkt 7.15 Uhr am Bahnhof), Langenselbold 7.45 Uhr, Hanau Hauptbahnhof Ankunft 7.55 Uhr (umsteigen in den Zug nach Augsburg), Hanau Hauptbahnhof Abfahrt 8.01 Uhr (Gleis 103), Augsburg Ankunft 12.30 Uhr. Der Fahrpreis beträgt sechs Euro.

http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/six ... rt=1103645

Verfasst: Sonntag 8. Mai 2005, 09:58
von maverick OFC
Kickers mit 1:1 in Augsburg zufrieden
Der Tabellenführer aus Offenbach läßt sich auch von einem Verfolger nicht von seiner Linie abbringen.

Von Martin Batzel

Augsburg. Thomas Kalt, Vizepräsident der Offenbacher Kickers, gilt als fairer Sportsmann. "Gratuliere, gut gespielt." Die Glückwünsche galten Patrick Mölzl, der von Schulterklaps und Händedruck dann doch überrascht war. "Mir hat eben seine Leistung gefallen", lobte Kalt den zuvor ihm nicht persönlich bekannten Leistungsträger des FC Augsburg. Es war kein Abwerbeversuch, schließlich haben die Kickers genügend Linksfüßer in ihrem Kader. Es war Anerkennung für Mölzls gute Vorstellung, die den Tabellenführer um den Sieg brachte. Sein Freistoß wurde von der Kickers-Mauer noch abgefälscht, Torwart Cesar Thier war auf dem Weg in die falsche Ecke, es stand 1:1 (62.), und OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen fühlte sich bestätigt. "Wir sind noch lange nicht durch."

Dennoch: Die Kickers bleiben auch nach dem 1:1 in Augsburg Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Süd. Und so hört Boysen Woche für Woche dieselben Worte, nur die Orte wechseln: "Glückwunsch zur Meisterschaft" und "viel Spaß in der zweiten Liga". Er hört es nicht gerne. Alleine die Höflichkeit bremst ihn und nötigt ihm ein Lächeln ab. So war es auch nach dem Unentschieden im Spitzenspiel, "mit dem wir sehr gut leben können". Ein Punkt genügte den Offenbachern, das war schnell spürbar. Zwei Chancen in den ersten fünf Minuten - zu mehr reichte es nicht. Sasa Ciric rutschte an einer scharfen Hereingabe vorbei. Alf Mintzel zog aus 25 Metern beherzt ab. Nach dem spritzigen Start fehlte bei den Kickers die Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff. Suat Türker, als einziger Stürmer aufgestellt, rannte sich in der Augsburger Defensive fest, holte sich den Ball sogar selbst auf Höhe der Mittellinie. Die Offenbacher beschäftigten den Gegner zu wenig, rückten zu spät auf, schlossen die Lücken nicht und kamen so selbst immer wieder in Bedrängnis. Die Augsburger nutzten die Freiheit und zogen ihr Spiel auf, versagten jedoch vor dem gegnerischen Tor. Alleine die Möglichkeiten in der ersten Halbzeit hätten für zwei Spiele gereicht. Innerhalb von zehn Minuten vergaben Hutwelker gleich zweimal sowie Braun und Knackmuß.

Verfolger Augsburg brachte Tabellenführer Offenbach in arge Bedrängnis. Aber es gehört nicht zum Stil von Hans-Jürgen Boysen, seine Spieler öffentlich einzeln zu kritisieren. Mängel werden pauschal angesprochen, gegen Augsburg haperte es bei Standards und in der Spieleröffnung. Die Abwehr der Kickers mit den Innenverteidigern Markus Happe und Ole Budtz stand sicher. Beide Mannschaften spielten auf dem tiefen Boden mit viel Aufwand, die der Offenbacher wurde in der 58. Minute für ihre Anstrengung belohnt: Sasa Ciric auf Türker, der legte auf für Daniele Fiorentino - 1:0. Das 1:1 durch Mölzl nur vier Minuten später bezeichneten Boysen und sein Augsburger Kollege Rainer Hörgl als verdient. Und so waren alle zufrieden: die Offenbacher, weil sie einen Verfolger auf Distanz hielten; die Augsburger, weil sie auch im 16. Spiel hintereinander ungeschlagen blieben.

Tore: 0:1 Fiorentino (58.), 1:1 Mölzl (62.).

Zuschauer: 5500.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.05.2005, Nr. 18 / Seite R10

Verfasst: Sonntag 8. Mai 2005, 09:59
von maverick OFC
Kickers mit 1:1 in Augsburg zufrieden
Der Tabellenführer aus Offenbach läßt sich auch von einem Verfolger nicht von seiner Linie abbringen.

Von Martin Batzel

Augsburg. Thomas Kalt, Vizepräsident der Offenbacher Kickers, gilt als fairer Sportsmann. "Gratuliere, gut gespielt." Die Glückwünsche galten Patrick Mölzl, der von Schulterklaps und Händedruck dann doch überrascht war. "Mir hat eben seine Leistung gefallen", lobte Kalt den zuvor ihm nicht persönlich bekannten Leistungsträger des FC Augsburg. Es war kein Abwerbeversuch, schließlich haben die Kickers genügend Linksfüßer in ihrem Kader. Es war Anerkennung für Mölzls gute Vorstellung, die den Tabellenführer um den Sieg brachte. Sein Freistoß wurde von der Kickers-Mauer noch abgefälscht, Torwart Cesar Thier war auf dem Weg in die falsche Ecke, es stand 1:1 (62.), und OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen fühlte sich bestätigt. "Wir sind noch lange nicht durch."

Dennoch: Die Kickers bleiben auch nach dem 1:1 in Augsburg Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Süd. Und so hört Boysen Woche für Woche dieselben Worte, nur die Orte wechseln: "Glückwunsch zur Meisterschaft" und "viel Spaß in der zweiten Liga". Er hört es nicht gerne. Alleine die Höflichkeit bremst ihn und nötigt ihm ein Lächeln ab. So war es auch nach dem Unentschieden im Spitzenspiel, "mit dem wir sehr gut leben können". Ein Punkt genügte den Offenbachern, das war schnell spürbar. Zwei Chancen in den ersten fünf Minuten - zu mehr reichte es nicht. Sasa Ciric rutschte an einer scharfen Hereingabe vorbei. Alf Mintzel zog aus 25 Metern beherzt ab. Nach dem spritzigen Start fehlte bei den Kickers die Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff. Suat Türker, als einziger Stürmer aufgestellt, rannte sich in der Augsburger Defensive fest, holte sich den Ball sogar selbst auf Höhe der Mittellinie. Die Offenbacher beschäftigten den Gegner zu wenig, rückten zu spät auf, schlossen die Lücken nicht und kamen so selbst immer wieder in Bedrängnis. Die Augsburger nutzten die Freiheit und zogen ihr Spiel auf, versagten jedoch vor dem gegnerischen Tor. Alleine die Möglichkeiten in der ersten Halbzeit hätten für zwei Spiele gereicht. Innerhalb von zehn Minuten vergaben Hutwelker gleich zweimal sowie Braun und Knackmuß.

Verfolger Augsburg brachte Tabellenführer Offenbach in arge Bedrängnis. Aber es gehört nicht zum Stil von Hans-Jürgen Boysen, seine Spieler öffentlich einzeln zu kritisieren. Mängel werden pauschal angesprochen, gegen Augsburg haperte es bei Standards und in der Spieleröffnung. Die Abwehr der Kickers mit den Innenverteidigern Markus Happe und Ole Budtz stand sicher. Beide Mannschaften spielten auf dem tiefen Boden mit viel Aufwand, die der Offenbacher wurde in der 58. Minute für ihre Anstrengung belohnt: Sasa Ciric auf Türker, der legte auf für Daniele Fiorentino - 1:0. Das 1:1 durch Mölzl nur vier Minuten später bezeichneten Boysen und sein Augsburger Kollege Rainer Hörgl als verdient. Und so waren alle zufrieden: die Offenbacher, weil sie einen Verfolger auf Distanz hielten; die Augsburger, weil sie auch im 16. Spiel hintereinander ungeschlagen blieben.

Tore: 0:1 Fiorentino (58.), 1:1 Mölzl (62.).

Zuschauer: 5500.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.05.2005, Nr. 18 / Seite R10

Verfasst: Sonntag 8. Mai 2005, 10:30
von SVK-Micha
hm, 5500 Zuschauer sind bei SO einem Spiel au net grad
so richtig viel, oder?

wieviele Offenbacher warn denn vor Ort?

Verfasst: Sonntag 8. Mai 2005, 17:05
von maverick OFC
SVK-Micha hat geschrieben:hm, 5500 Zuschauer sind bei SO einem Spiel au net grad
so richtig viel, oder?

wieviele Offenbacher warn denn vor Ort?
hm ich schätz mal ca. 1000 (6 Busse, ca. 150 Zugfahrer und noch einige die mit dem Auto gefahren sind )

aber die Augsburger sind auch ein bisschen als Schönwetterfans bekannt, bei dem Wetter also nicht so überraschend das es dann doch nicht soviel geworden sind. Hatten mir Augsburger Fans auch so angekündigt.

Verfasst: Montag 9. Mai 2005, 14:36
von Ollie
Offenbach Post
Kickers Offenbach ist auf dem Weg zur 2. Fußball-Bundesliga nicht aufzuhalten. Der Spitzenreiter der Regionalliga Süd erreichte beim starken FC Augsburg ein 1:1.

Fiorentino trifft für Offenbach

Vor 6.000 Zuschauern im Rosenaustadion entwickelte sich vom Anpfiff weg eine Regionalliga-Partie auf hohem Niveau. Beide Teams hatten gleich zu Spielbeginn den Führungstreffer auf dem Fuß. Doch die Schüsse auf beiden Seiten gingen jeweils knapp am Gehäuse vorbei. Auch in der Folgezeit boten sich Augsburg und dem OFC weitere gute Gelegenheiten, die jedoch bis zur Halbzeit allesamt ungenutzt blieben. Das torlose Remis zur Pause entsprach dem Spielverlauf, und auch nach dem Wiederbeginn verlief die Partie weiter ausgeglichen.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs spielte Augsburg mutiger nach vorne, doch die von Abwehrchef Markus Happe organisierte Kickers-Defensive gab sich keine Blöße. Der OFC blieb seinerseits gefährlich und wurde in der 58. Minute mit dem 1:0 durch Daniele Fiorentino belohnt. Doch die Freude bei den vielen mitgereisten OFC-Fans währte nicht lange, denn der FCA konnte nur fünf Minuten später durch Patrick Mölzl ausgleichen.

In der Schlussphase verstärkten die Platzherren ihre Offensivbemühungen, während der OFC auf Konterchancen lauerte. Eine davon hätte der Spitzenreiter in der 83. Minute fast genutzt, doch FCA-Keeper Zdenko Miletic konnte parieren. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Remis, das vor allen den Kickers weiterhelfen dürfte. Dagegen erlitten die seit 16 Spielen ungeschlagenen Augsburger einen Rückschlag - haben aber mit drei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz weiterhin alle Chancen.

Augsburg: Miletic - Schmidt, Dressler, Wenczel - Braun (61. Thorandt), Löring, Knackmuß, Hutwelker, Mölzl (74. Janic) - Römer, Okpala (85. Rama).

Offenbach: Thier - Müller, Budtz, Happe, Pinske - Fiorentino (86. Mokhtari), Sieger, Akrapovic, Mintzel - Ciric (72. Kanyuk), Türker (72. Gerov).

Schiedsrichter: Sahler (Mutterstadt)

Tore: 0:1 Fiorentino (58.), 1:1 Mölzl (63.)

Zuschauer: 6.000

Gelbe Karten: Löring, Schmidt / Sieger, Türker

Verfasst: Montag 9. Mai 2005, 17:41
von Überlinger
Am Donnerstag gibts ja wieder ein Live-Spiel im HR gegen Wehen! :P

Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 09:17
von Ollie
Richtig. Ich hoffe mal, das es 15.000 (ist aber utopisch) Zuschauer auf dem Berg werden...sonst verlier ich ne Wette... :roll:

Aber im Endeffekt werden es ca. 12.000, wenn das Wetter so bleibt...

Wehen "muß" eher gewinnen ... wie wir. Das heißt, das Sie das Spiel machen müssen...

Bin sehr gespannt drauf...

Die Offenbach Post
Vom Torjäger zum Turm in OFC-Abwehr: Ole Budtz hat Chancen auf Zweite Liga
Rollentausch hat sich für den Dänen bezahlt gemacht / Wie Ciric und Akrapovic "auf Bewährung"

Offenbach (joko) - Viele Dänen haben noch nicht im Kickers-Trikot gespielt. Der Bekannteste ist Lars Bastrup. Otto Rehhagel hatte den Nationalspieler 1975 an den Bieberer Berg geholt. In 53 Bundesligaspielen schoss der blonde Stürmer 14 Tore. 29 Jahre später sollte ein Landsmann in seine Fußstapfen treten. Ole Budtz hatte mit 18 Treffern in der zweiten belgischen Liga auf sich aufmerksam gemacht. "Ein echter Torjäger" hatten Trainer Lars Schmidt und Manager Rüdiger Lamm den 1,95 m langen Dänen bei der Verpflichtung im Januar 2004 angepriesen. Der Strafraum ist immer noch sein Revier, aber schon lange nicht mehr der gegnerische. Hans-Jürgen Boysen verordnete Budtz die Umschulung zum Abwehrspieler. Und plötzlich hat der vermeintliche Fehleinkauf sogar Perspektiven für die 2. Liga.

Seit sechs Spielen bildet er mit dem fast ebenso langen Markus Happe ein Abwehrbollwerk, das nur vier Tore zugelassen und noch kein Spiel verloren hat. "Ich finde mich immer besser zurecht", hat sich Budtz mit seinem Rollentausch von der Offensive in die Defensive längst angefreundet. Was noch vor einem halben Jahr undenkbar gewesen wäre, wird jetzt immer wahrscheinlicher: ein Vertrag für die 2. Liga.

Aber Ole Budtz ist einer von drei Stammspielern, die derzeit auf Bewährung spielen. Der Verein hat Budtz, Sasa Ciric und Bruno Akrapovic noch kein neues Vertragsangebot vorgelegt. Trainer Boysen will abwarten, wie die drei mit diesem Druck fertig werden. Die Perspektiven der "Bewährungsspieler".

Ole Budtz: Er hat seine Chance bisher genutzt. Trotz seiner Länge beweist Budtz Beweglichkeit, Schnelligkeit und Zweikampfstärke. Manchmal zu ungestüm, muss er sich auch im Stellungsspiel noch verbessern. Aber der 26-Jährige ist eine Alternative für die 2. Liga, zumal er bei Standards in der Offensive mit seiner Kopfballstärke torgefährlich ist. "Der Trainer hat gesagt, dass er Anfang Mai mit mir sprechen wird, ob der Verein mir ein Angebot macht. Ich würde gerne in Offenbach bleiben", sagt Budtz, der mit seinen Leistungen auch in Dänemark auf sich aufmerksam gemacht hat. "Ich konzentriere mich nur auf die Kickers", hat Budtz alle Gespräche mit anderen Klubs abgeblockt.

"Konzentriere mich nur auf die Kickers"

Sasa Ciric: Wirkte in den letzten Spielen körperlich nicht topfit. Neben seinen Leistenproblemen machte ihm die Sprunggelenksverletzung aus dem Spiel in Elversberg zu schaffen. Nach 18 Profijahren hat sich Ciric an Schmerzen gewöhnt. "Wenn es mir nach einem Spiel nicht weh tut, dann bin ich tot", scherzte der humpelnde Ciric in Augsburg. Mit zehn Toren und seiner Rolle als Führungsspieler hat der herausragende Fußballer Ciric bisher zwar die Erwartungen erfüllt. Doch die Zweifel mehren sich, ob der mittlerweile 37-Jährige noch eine Saison in der 2. Liga mithalten kann. Fußballerisch sicher, aber bei der Kondition und Schnelligkeit sind die Defizite nur schwer zu kompensieren. Eine schwere Entscheidung für Trainer und Verein. Ciric war als Stürmer unumstritten, absolvierte bisher 28 von 30 Saisonspielen. Aber Ciric ist auch der teuerste Spieler im Kader. "Mein Vertrag ist jetzt nicht das Thema. Jetzt zählt nur das Spiel gegen Wehen und der Aufstieg, dann sehen wir weiter", sagt Ciric, der aber kein Hehl daraus macht, gerne noch ein Jahr zu verlängern. Dann würde der Mazedonier auch seine Familie aus Skopje nach Offenbach holen.

Bruno Akrapovic: Auch er ist bereits 37 Jahre alt. Fußballerisch hat er nicht die Klasse von Ciric, aber von der Physis ist er immer noch einer der stärksten im OFC-Kader. Im defensiven Mittelfeld hat er sich nach einer Schwächephase im ersten Drittel der Saison seinen Stammplatz zurückgeholt. Die Umstellung der Taktik auf zwei defensive Mittelfeldspieler kam vor allem Akrapovic zugute, weil damit sein Revier in der Zentrale noch mehr verdichtet wurde. Akrapovic erobert zwar viele Bälle oder erzwingt die Fehler beim Gegner, doch zu selten kann er daraus Kapital schlagen, weil er in der Offensive (354 Profispiele, 3 Tore) absolut ungefährlich ist. Aber Experten trauen Akrapovic auch in der 2. Liga noch eine gute Role zu, denn dann werden die Kickers wesentlich defensiver spielen müssen als jetzt. In der Mannschaft besitzt Akrapovic eine hohe Akzeptanz. Über seine Perspektiven spricht der ehemalige Nationalspieler nicht. Seit den Vorwürfen, in den Wettskandal verwickelt zu sein, will der 37-Jährige in der Öffentlichkeit nichts mehr sagen.

Die BILD will folgendes "wissen"
Kickers noch nicht oben
Spieler stehen Schlange
Von Günter Nicklas
Am Bieberer Berg stehen die Fax-Geräte nicht still. Alle wollen Karten (besonders Sitzplätze) fürs Wehen Spiel am Donnerstag (20:20 Uhr, live im hessischen Fernsehen). Aber auch Spieler bewerben sich beim Fast-Zweitligisten. "Offenbach ist eben wieder eine gute Adresse", freut sich Präsident Dieter Müller. Doch man will sich Zeit lassen, spekuliert auf Spieler von Zweitliga-Absteigern. So braucht man keine Ablösesummen und Kohle für den teure Berater zahlen. Deshalb wurde Sportmanager Uwe Bein verpflichtet: "Ich werde Kontakte herstellen. Tausche mich immer mit Trainer Boysen aus. Wir brauchen Spieler die uns echt weiterhelfen." Die Liste ist lang. Rund 60 Profis stehen drauf. Darunter Montero (Oberhausen), Rehm (Aue), Richter, Rosen (beide Elversberg) und Kolinger (Regensburg). Zurück in die Gegenwart. Was wünscht sich Bein gegen Wehen? Der Ex-Nationalspieler: "Sehr viele Zuschauer, ein gutes Spiel und einen Sieg."