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Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 20:54
von (weiß)blaues Blut
kickandrush hat geschrieben: .Ich geh mal davon aus, dass die Verantwortlichen der Suttgarter Zeitung aus diesem Vorfall zumindest mittelfristig lernen und den Herrn Nauke nicht mehr in solche Problemfelder, die ihn ganz offensichtlich in seiner Objektivität überfordern, hineinschicken werden.
1 Post über dir :wink:

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 21:23
von Soulfly
Nach vier Seiten kontroverser Diskussion möchte ich einfach mal zwei
"Tatsachen" festhalten.

1)
Die Kickers sind eine Herzensangelegenheit.
Es geht hier zwar "nur" um Fussball, und der ist auch "nur" drittklassig,
aber mit welcher Leidenschaft die Fans der Stuttgarter Kickers sich zur
Zeit für ihren Verein und ihr Stadion stark machen ist allen Ehren wert.

2)
Kickers-Fans sind keine blutleere Masse, die man rumschubsen kann.
Wir sind zwar nicht viele. Aber wir wissen uns immer wieder Gehör
zu verschaffen. Und wer uns Böses will bekommt das zu spüren.

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 21:26
von Ford K
Wobei mich die Stz in letzter Zeit auch mit ihrer Berichterstattung über evangelikale Christen einige Male ziemlich vor den Kopf gestoßen hat. Aber das ist eine andere Baustelle.

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 21:27
von Stopper
Nauke:
„....Ohne Zeitung würde doch keine Kontrolle der öffentlichen Hand und der Privatindustrie mehr stattfinden, beispielsweise im Flowtex-Skandal.....

NickTheButcher,
.........Das Niveau einiger Leute hier geht von Kindergarten...... .... mit dem Journalisten der größten Zeitung unserer Stadt SACHLICH in einem Forum zu diskutieren...... .......weil man mal wieder eine Wut auf einen Journalisten hat, der Wirtschaftswissenschaft studiert hat?...“

---------------------------
@NickTheButcher,

oh hättest Du nur geschwiegen. Es wäre besser für Dein Renommee gewesen!

So so, Deiner Meinung nach hat Herr Nauke SACHLICH diskutiert. Meiner Meinung nach nicht. Warum? Zu den konkreten Kritikpunkten äußerte er sich kaum. Stattdessen schwafelte er dies und jenes, von der Pressefreiheit bis hin zum Flowtex-Skandal, um sein Geschreibsel zu rechtfertigen (grins).

Ich erstarre vor Ehrfurcht, weil der Herr Nauke Wirtschaftswissenschaft studiert hat. Schön für ihn. Doch was hat dies mit dem Thema zu tun?

Außerdem ist es schon SEHR überheblich von Dir, anderen Diskutanten „Kindergartenniveau“ zu bescheinigen. (Wer selber im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen).

St

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 21:45
von Stopper
(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Hier Die Stellungnahme der STZ zu meiner Abo-Kündigung:

In dem beigefügten Kommentar hat der Kollege Nauke dann seine Meinung zu dem Thema artikuliert, dies aus meiner Warte aber in durchaus sachlicher Abwägung der Argumente - und ohne "gehässig" oder "hämisch" zu sein, wie Sie ihm vorwerfen.
Joachim Dorfs
Chefredakteur
Nur ein Beispiel:
Meiner Meinung nach ist die nachfolgend beschriebene Berichterstattung Häme pur!

Unter einem Foto, in dem auch, deutlich erkennbar, ein Kickers-Fußballer zu sehen ist, steht: „Die Fußballküste der Kickers sind bei den Fans nicht sehr gefragt....“. Da offensichtlich der Ausdruck „Fußballkünste der Kickers“ ironisch gemeint ist, kann diese hämische, abwertende Aussage sich sogar geschäftschädigend für die Kickers auswirken!! In jedem Fall ist es ein Schlag unter der Gürtellinie.

St

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 21:53
von NickTheButcher
Oeffinger hat geschrieben:@NickTB

Ich versteh nicht was du schon wieder zum motzen hast, der großteil der anderen hat sich sehr sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt, die von dir an den Pranger gestellten haben ihre (m.E. gerechtfertigte) Kritik erst geäussert als Herr Nauke den Beleidigten spielte weil ihm keiner recht gab. Beachte ruhig mal den zeitlichen Ablauf der Beiträge, aber Hauptsache einen auf Obererlehrer gemacht :roll:
loool, auf so was hatte ich ja sehnsüchtig gewartet. Ist es denn verboten zu sagen dass man in der Sache ganz bei den Kritikern ist aber es nicht gut findet dass man hier mit Beleidigungen um sich wirft ? Im Übrigen habe ich doch gesagt dass viele sachlich blieben, musst noch mal reinschauen in meinen Post, ich weiss ich laber immer sehr viel da kann das schon manchmal untergehen. Ich werde mich versuchen zu bessern
Cool down und lies dann nochmal genau meinen Beitrag ;)
stopper hat geschrieben: (Wer selber im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen).
oh entschuldige, so hatte ich das ja noch nie gesehen :lol: :lol: :lol: :wink:
stopper hat geschrieben: Ich erstarre vor Ehrfurcht, weil der Herr Nauke Wirtschaftswissenschaft studiert hat. Schön für ihn. Doch was hat dies mit dem Thema zu tun?
hättest du weitergelesen würdest du mich das nicht fragen. Er argumentiert aus wirtschaftlicher Sicht und nicht aus sportlicher !!!

ach ja noch was Stopper: wenn Du mich zitierts, dann bitte richtig. ich hatte gesagt dass man hier ja sachlich diskutieren könnte und nicht dass Nauke sachlich war. Ich denke das gebührt die Fairness (auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist) dass man Zitate nicht zerpflückt um sie dann so auszugestalten wie man sie gerne hätte oder ?

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 22:28
von NickTheButcher
Stopper hat geschrieben:
(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Hier Die Stellungnahme der STZ zu meiner Abo-Kündigung:

In dem beigefügten Kommentar hat der Kollege Nauke dann seine Meinung zu dem Thema artikuliert, dies aus meiner Warte aber in durchaus sachlicher Abwägung der Argumente - und ohne "gehässig" oder "hämisch" zu sein, wie Sie ihm vorwerfen.
Joachim Dorfs
Chefredakteur
Nur ein Beispiel:
Meiner Meinung nach ist die nachfolgend beschriebene Berichterstattung Häme pur!

Unter einem Foto, in dem auch, deutlich erkennbar, ein Kickers-Fußballer zu sehen ist, steht: „Die Fußballküste der Kickers sind bei den Fans nicht sehr gefragt....“. Da offensichtlich der Ausdruck „Fußballkünste der Kickers“ ironisch gemeint ist, kann diese hämische, abwertende Aussage sich sogar geschäftschädigend für die Kickers auswirken!! In jedem Fall ist es ein Schlag unter der Gürtellinie.

St
Absolut ! Und auch diese Aussage mit (sinngemäß)"im Gegensatz zu den Kickers sind die VFB Amas in der dritten liga", zeigt auch ganz deutlich was Herr Nauke von uns hält. Und genau deshalb hätte ich es mir gewünscht dass man ihn nicht vertrieben hätte sondern wirklich mit sachlichen Argumenten "zu schlagen". Nicht mehr und nicht weniger habe ich mit meinem zugegebenermaßen zu langen Beitrag vorhin ausdrücken wollen.

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 22:48
von Oeffinger
NickTheButcher hat geschrieben:Und genau deshalb hätte ich es mir gewünscht dass man ihn nicht vertrieben hätte sondern wirklich mit sachlichen Argumenten "zu schlagen".
Nochmal, es hat ihn hier keiner vertrieben!!!

Er ist freiwillig (oder auch nicht :wink: ) hierher gekommen und als ihm ein kalter Wind um die Ohren pfiff hat er sich verpisst, das kannst du doch den Kickersfans nicht zum Vorwurf machen!! Hat er echt erwartet das alle hier nach seinem (sehr seltsamen) Auftreten zu allem was er schreibt ja und amen sagen!!! Die heftigen Reaktionen sind hier doch erst geschrieben worden als er seinen Abschied ("Das wär´s dann") angekündigt hat.

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 22:52
von airsys
NickTheButcher hat geschrieben: dass man ihn nicht vertrieben hätte sondern wirklich mit sachlichen Argumenten "zu schlagen".
Also da muss ich uns doch in Schutz nehmen. Für ein Fußballforum haben wir uns geradezu vorbildlich benommen. Ein ganzer Schwung sachlicher Beiträge und das im Dialog mit einer der umstrittensten Personen hier. Da wollte er sich wohl vertrieben lassen und hat die erste Möglichkeit gleich beim Schopf gegriffen. Da passt dann die Formulierung aus einer deiner vorherigen Posts bezüglich der Zwergerln.

Verfasst: Donnerstag 18. Dezember 2008, 23:06
von Gillan
Unregistered [II] hat geschrieben:
NickTheButcher hat geschrieben:... Sollte Nauke hier wirklich geschrieben haben und kein Witzbold, der uns zum Narren halten will, so muss man m.E. hier wirklich den Hut ziehen.
Ja, er hat hier wirklich geschrieben.


Überrascht mich jetzt ein bisschen. Ich hatte mir unmittelbar nach Lesen des Beitrags überlegt, ob das von jemandem kam, der mit Schreiben sein Geld verdient.
Mitunter kann man den Beruf eines Forumsmitglieds aus seinen Beiträgen erraten. Ich denke da an Jo, der v. a. z. Zt. von Kullens Wahl hier aktiv war. Seine Rethorik war 100 % die eines Anwalts, der er ja auch ist.
Hatte mir von daher eigentlich gedacht, dass sich hier jemand unter Jörg Naukes Namen einen Scherz erlaubt, da er normalerweise flüssiger und eloquenter schreiben kann. Wie in anderen Beiträgen bereits angemerkt ist es schon etwas erstaunlich, den Flowtex-Skandal mit Geschichten um den Ausbau eines Fussball-Stadions in Verbindung zu bringen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Umso mehr frage ich mich nun nach H. Naukes Motivation, hier aufzutreten. Es muss ihm eigentlich klar gewesen sein, dass die ein oder andere Antwort nicht Pulitzer-Preis würdig sein wird.

Herr Nauke, eigentlich bewundere ich trotz allem Ihre Courage, sich hier im Forum zu stellen. Um so mehr finde ich es schade, dass Sie so schnell wieder die Flinte ins Korn werfen. Wenn Sie eine Diskussion suchen - stehen Sie soch bitte über solchen Anwürfen. Wenn es Ihnen jedoch nur darum ging, sich einmal direkt im Forum zu produzieren und dann einen grossen Abgang hinzulegen - ist das etwa Ihr Stil? Oder was hat Sie ursprünglich getrieben, sich hier zu melden?

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 00:31
von pipes
@Nick:

Herr Nauke wurde doch am Anfang von allen für sein Auftreten hier gelobt und es gab eine sachliche Diskussion. Das er leider nur auf den ersten negativen Kommentar gewartet hat und dann noch nicht einmal die Geduld hatte, bis mehrere zusammen kommen, zeigt leider nur, dass er es sowieso nicht ernst gemeint hat.
Wie ich es in meinem Posting geschrieben habe. Er schiesst gerne versteckt aus dem Hintergrund weil er nicht zu packen ist.
Die Fortsetzung war sein Auftritt im Forum. Seine Mutti (Chefredakteur) schickt ihn zum Entschuldigen raus, er sagt brav "Aber ...." und haut beim ersten Kommentar beleidigt ab und heult sich in seiner Redaktion aus ("die sind alle böse zu mir").
Sorry - aber im Gesamten betrachtet, war sein Auftreten hier nur Kontraproduktiv für ihn und hat im Endeffekt mehr geschadet als genutzt.
Er wird weiter hinter einem Busch sitzen und mit Dreckbollen auf uns schmeissen.
Die einzige Hoffnung die ich habe, ist nur der Bezug zum Kindergarten, denn solche Typen haben immer irgendwann noch ihr Fett abbekommen. Und auch Freund Nauke wird es irgendwann noch zurückgezahlt bekommen :twisted: :twisted:

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 06:25
von Stopper
Ich glaube nicht, dass die „Rechtfertigungsschreiben“ der Herren Dorfs und Nauke den Zorn vieler Anhänger der Kickers milderte. Das Gegenteil ist eher wahrscheinlich. Warum?

Herr Nauke hat nicht „lediglich seine journalistische Pflicht erfüllt, sprich: in einem Beitrag referiert, wie die Stadtverwaltung und der Gemeinderat, entschieden haben und warum sie so entschieden haben“, wie Herr Dorfs glaubhaft machen will.

Nein, Herr Naukes Artikelserie erzeugte schon im Vorfeld der beiden Beschlüsse des Gemeinderates Stimmung gegen den sachgerechten und zukunftweisenden Umbau des Gazi-Stadions. Damit beeinflusste die StZ in hohem Maße den Gemeinderat, so meine entschiedene Meinung. Und schädigte damit die Kickers enorm. Das ist der springende Punkt!

Von objektiver, beobachtender Beichterstattung kann keine Rede sein.

St

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 06:49
von Stopper
Anmerkung zu Herrn Dorfs Schreibstil
Dorfs: „.....die nach unserer Einschätzung eine Win-win-Situation erwarten lässt...“

Ist es einer (selbsternannten) Qualitätszeitung angemessen, das o. b. deutsch-englische Kauderwelsch zu benutzen, dessen Bedeutung unklar ist?

St

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 08:35
von NickTheButcher
naja, wie gesagt, sehr viele hier sind absolut sahclich geblieben. Ich denke nur, dass so hämische Aussagen wie "jetzt kommt der doch nur zu uns rein weil er Angst hat Abonnenten zu verlieren", die nachweislich schon weit vor seinem Abgang kamen, nicht unbedingt dazu beigetragen haben, eine sachliche Diskussion zu ermöglichen.

Wenn die eine Seite schon nicht ganz sachlich geführt wurde (Nauke) muss man ja nicht unbedingt ins selbe Horn blasen und ihm einen Grund liefern sich zu verkrümeln.

Fakt ist ganz klar: er hat mit den Blauen nicht viel am Hut und nutzt das Medium Zeitung dazu, dies immer und immer wieder zu unterstreichen.
Schade fand ich auch in diesem Zusammenhang dass wir ihn fast ausschließlich im Bezug aufs Stadion festnageln wollten. Dieses Thema hat m.E. für einen Nichtblauen einfach auch zu viel Argumentationsspielraum. Auf seine nachweislich kickersfeindlichen Äußerungen (siehe VFB Amas - Kickers - 3. Liga) hätte ich Ihn gerne noch angesprochen. Sie stehen nämlich im krassen Gegensatz zu dem was er mit dem blau-weissen Schal sagte.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 11:30
von nauke
Verehrte Kickers-Fans,

ich bitte euch jetzt nochmal, die Kirche im Dorf zu lassen. Ich habe längst verstanden, was euch bewegt, aber auch, was euch relativ egal ist. Ich habe einfach nicht die Zeit, schon gar nicht während der Arbeit, mich ständig mit diesem Thema zu beschäftigen. Für euch ist es Freizeit, aber ich habe einen Schreibtisch voller Themen, die ich bewerten und abarbeiten muss. Ich bin mit einigen anderen Kollegen für die Kommunalpolitik der Stadt zuständig, die Themen reichen von Stuttgart 21, der LBBW-Krise über die Sportförderrichtlinien bis zum Betonskandal. Da ist das Kickers-Thema, verzeiht wenn ich das so sage, eben nur eines von vielen.
Und ich werde auch nicht vom Thema abgezogen. Was denkt Ihr, wie es in einer Redaktion zugeht? Ich bin für den Sportbereich verantwortlich, natürlich stellen sich meine vorgesetzten Kollegen vor mich, weil sie selbst seit Jahrzehnten wissen, dass es täglich Widerstand seitens der Leser gibt. Und nicht vergessen: Es gibt natürlich auch Leser, die die Berichterstattung völlig in Ordnung finden.

Ich verstehe auch nicht, warum ihr euch so lange im Kreis dreht. Die Fakten sind doch klar: Eure Kritik ist angekommen und sie wird ernst genommen. Journalismus ist Handwerk, und in keinem Beruf wird so gearbeitet, dass die anderen immer zufrieden ist. Und es passieren auch Fehler, da bricht mir kein Zacken aus der Krone, das zu sagen. Da wir meistens zwischen den Stühlen sitzen, ist es für uns aber unmöglich, jedem zu gefallen. In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch anführen, dass mir von Vorstandsseite versichert wurde, dass sich die Kickers mit der jetzigen Stadionsituation anfreunden können und die Gespräche mit dem DFB konstruktiv seien.

Ich habe aber auch deshalb vor, mich jetzt mal auszuklinken, weil ich fast keinem Beitrag eine kritische Auseinandersetzung mit meinen Thesen entnehmen konnte. Ich vermisste, dass die Kickersfans konkrete Gründe anführen, warum ihr Vorhaben in der aktuellen Lage oberste Priorität in der Stadt genießt. Natürlich können viele andere Interessensgruppen in dieser Stadt dasselbe behaupten, vor allem im Sportbereich. Wo bleibt der Blick in den Spiegel, wo die Auseinandersetzung darüber, dass die Situation so schlecht ist? Da ist doch nun wirklich nicht nur die Stadt schuld. Jetzt seid ihr ein verschworener Haufen, das ist ja anerkennenswert, aber allein meine Berichterstattung wird nicht dafür ausschlaggebend sein, dass in einer so bevölkerrungsreichen Region wie Stuttgart und Umland der traditionsreichste Fußballdrittligist eine so geringe Zuschauerresonanz ha
Mich überzeugt der kritische Verweis auf den VfB nicht, zumal auch in diesem Punkt niemand deutlich gemacht hat, dass das Finanzierungsmodell nicht stimmig wäre. Es wird gerne auf die früheren Ausbaumaßnahmen verwiesen. Es ist richtig, dass Stadt und Land früher kräftig in das Stadion investiert haben- aber dafür bin ich nicht verantwortlich. Und es war eine andere Zeit, die Erkenntnis, dass sich die Vereine an der Infrastruktur beteiligen sollten, ist noch nicht so alt in Deutschland. Man muss bedenken, dass es dafür auch Nicht-Fußball-Gründe gab. Der Ausbau erfolgte auch wegen der Leichtathletik-EM, für die WM 1993 kam das Dach dazu und für die Fußball-WM die Gegentribüne. Dafür konnte der VfB nichts. Er finanziert die Haupttribüne zum überwiegenden Teil selbst - bisher hat er rund 15 Mio bezahlt, die fehlenden 34 Mio werden gemeinsam mit den aktuellen Umbaukosten finanziert und in die Stadtkasse zurückgeführt.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 12:08
von Blaues Stuttgart
Gerade wenn sie so viele andere Themen beschäftigen finde ich es sehr traurig, wenn sie dann immer nur den VfB als Beispiel ins Spiel bringen. Ist ja nicht nur auf der Homepage, sondern auch hier geschrieben wurden, dass der VfB nicht der Hauptgegner ist.
Warum hat in der Zeitung Niemand den Mut das Ganze einmal in einem vernünftigen Kontext zu betrachten? Muss die Stadt bei einer Landesbank mitwurschteln etc. Sollte sie nicht eher dieses Geld in Infrastruktur, Schulen, Sportvereine etc investieren. Und das ist dann nicht nur pro Kickers sondern auch für andere Einrichtungen und Vereine, meinetwegen auch pro VfB. Sie betrachten das Thema selbst sehr engstirnig.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 12:20
von nauke
Wir haben das sehr ausführlich beschrieben, warum die Stadtverwaltung - nicht etwa die Mehrheit des Gemeinderats - sich an der Kapitalerhöhung der Landesbank beteiligen will. Nicht, weil man so einen Grund hat, das Kickersstadion nicht auszubauen, sondern weil man sich den Erhalt des Einflusses erhofft, der notwendig sei, um Stuttgart als zentralen Bankenort zu erhalten. Da hängen tausende Arbeitsplätze, von der Zentrale am Hauptbahnhof bis zur Sparkassenversicherung dran, die gefährdet erscheinen, wenn die Bank fusionieren und dann eventuell ihren Stammsitz nach München, NRW oder Berlin verlieren würde. Ich sehe überhaupt nichts engstirnig - ich habe den Blick auf die ganze Stadt, das wird mir sogar ständig vorgehalten.
Außerdem empfehle ich mal einen Besuch der Haushaltsberatungen und die Berichterstattung darüber. Die Stadt gibt 13 Mio pro Jahr für den Sport aus, dazu Einzelinvestitionen, und sie investiert allein 60 Mio in die Sanierung von Schulen. Insgesamt werden rund 600 Mio in 2008 und 2009 investiert. Das ist so unglaublich viel, das gibt es fast in keiner anderen Stadt. Und dennoch muss die Entscheidung für jedes Projekt abgewogen werden.
Deshalb hat man gesagt, das Eislaufstadion werde bei den nächste Etatberatungen erste Priorität erhalten, und das Waldaustadion falle auch nicht auseinander, wenn man noch einmal ein oder zwei Jahre zuwarte. Es gibt gute Vereine, die klagen über ihre alten Hartplätze, über unsägliche Zustände in den Umkleidekabinen etc. etc. Die Kickers sind nicht allein in ihrer Not.

Aber jetzt ergeht noch einmal der Aufruf, die Frage zu beantworten, wer für den momentan etwas größeren Abstand der Kickers zur Spitze verantwortlich ist, wer sich alles an der Optimierung beteiligen soll und warum in einer Region mit 2,5 Millionen Menschen ein traditionsreicher Drittligist nicht die Herzen der Fußballfans dergestalt erreicht, dass mehr Zuschauer als bisher kommen: Etwa der Gemeinderat?

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 12:27
von Blaues Stuttgart
In ihren Artikeln über die Kickers war darüber bis jetzt wenig zu lesen, Kontext sieht anders aus. Und da wir bei den Kickers mit dem Eishockeyverein in enger Verbindung stehen, ist es nicht die tolle Stadt die da jetzt ein Problem erkannt hat. Seit vielen Jahren sind die Bedingungen da oben katastrophal und man versuchte es auf allen möglichen Wegen, bis jetzt stieß man nur auf taube Ohren. Es gab immer neue Gründe da nicht zu investieren. Komischerweise sind die Eissportvereine der Region immer noch stärker als die aus Stuttgart. Das ist eher ein Argument für die Gegenseite, wenn man sich genauer damit beschäftigt.
Und bei internationalen Konstellationen kann die Stadt nur bis zu einer gewissen Dimension mitgestalten, mehr muss/sollte sie auch nicht. Eine Fusion in Zeiten einer großen Krise kann sie selbst so nicht verhindern, wenn es von Nöten ist. In meinem Studium kommt Wirtschaft auch vor, ich bin auch sehr schlau :wink:

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 12:35
von Jules
Herr Nauke,

aus Ihrem letzten Beitrag höre ich deine deutlich stärkere Rechtfertigung heraus als aus den vorigen. Sie schreiben, die "Kritik ist angekommen und sie wird ernst genommen", was ich doch sehr hoffe. Was Ihre Berichterstattung über die Stuttgarter Kickers und unser Stadion angeht, haben Sie hoffentlich mittlerweile verstanden, dass es nicht nur um einen Artikel zum Thema Stadion geht, den Sie verfasst haben. Der Unmut gegen Ihre Person liegt darin begründet, dass diverse von Ihnen verfasste Zeitungsartikel und die Art und Weise Ihrer Berichterstattung schon des Öfteren ein sachliches und objektives Schreiben vermissen ließen.

Da Sie selbst schreiben, dass auch Sie sich dessen bewusst sind, Fehler gemacht zu haben und Fehler zu machen, können wir nur hoffen, dass Ihre Zeitungsartikel in Zukunft sich objektiver und sachlicher mit den Stuttgarter Kickers befassen. Ich denke, dass die meisten hier mit kritischem Journalismus durchaus leben können und nicht jeder Artikel, der nicht 'tiefblau' ist, sofort verrissen wird.

Des Weiteren hoffe ich, dass Sie sich den Blog angeschaut haben, aus welchem Sie auch die Argumente für den Ausbau des Stadions entnehmen können (www.pro-waldaustadion.de, http://www.pro-waldaustadion.de/?page_id=154).

Guten Tag!

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:04
von Blauer Bayer
nauke hat geschrieben:Aber jetzt ergeht noch einmal der Aufruf, die Frage zu beantworten, wer für den momentan etwas größeren Abstand der Kickers zur Spitze verantwortlich ist, wer sich alles an der Optimierung beteiligen soll und warum in einer Region mit 2,5 Millionen Menschen ein traditionsreicher Drittligist nicht die Herzen der Fußballfans dergestalt erreicht, dass mehr Zuschauer als bisher kommen: Etwa der Gemeinderat?
Der Zuschauerschnitt von mehr als 4000 ist zwar nicht berauschend, aber besser als der vergleichbarer Vereine in B-W (Ulm, Reutlingen, Mannheim).

Einen Vergleich mit dem VfB halte ich in diesem Zusammenhang für nicht erlaubt, weil die mediale Beachtung nicht vergleichbar ist. 3. Liga ist eben - und hier liegt Ihr Denkfehler, Herr Nauke - nur bedingt professioneller Fußball. Sicher, die Spieler gehen ihrem Beruf hauptberuflich nach, doch das Umfeld beruht sehr oft noch auf ehrenamtlicher Tätigkeit. Bei uns schippt die erste Mannschaft den Schnee vom Rasen, damit sie morgen kicken kann. Da wurde ich gerne mal die Herren Marica, Lehmann oder Boulahrouz sehen.
Ihre These vom "Wirtschaftsunternehmen" ist nicht haltbar. Auch an Theatern verdienen die Schauspieler Geld, dennoch sind sie ohne Unterstützung aus Steuergeldern nicht überlebensfähig. Und hier sind wir dann bei der Frage, was zur "Infrastruktur" einer Stadt gehört. Ich denke ein Traditionsklub wie die Kickers schon.

3. Dass auch in unserem Verein Fehler gemacht wurden, liegt auf der Hand. Dass dieses Präsidium ehrlich um eine Gesundung des Vereins bemüht ist, auch. Sie fragen, wer sich alles an der Optimierung beteiligen will? Die hier zum Beispiel: http://www.believe-in-blue.de/

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:13
von Stopper
nauke hat geschrieben:.
Aber jetzt ergeht noch einmal der Aufruf, die Frage zu beantworten, wer für den momentan etwas größeren Abstand der Kickers zur Spitze verantwortlich ist, wer sich alles an der Optimierung beteiligen soll und warum in einer Region mit 2,5 Millionen Menschen ein traditionsreicher Drittligist nicht die Herzen der Fußballfans dergestalt erreicht, dass mehr Zuschauer als bisher kommen: Etwa der Gemeinderat?
Herr Nauke,

Ihre Frage zu beantworten ist einfach.

Der schleichende Niedergang der Kickers ist in erster Linie dadurch begründet, dass den Blauen de facto das Heimrecht verwehrt wurde. Zweimal stiegen die Blauen nur deshalb – äußerst knapp – aus der Bundesliga ab, weil sie nicht Degerloch Ihren Heimvorteil ausnützen konnten. Ganz im Gegensatz z. B. des FC St. Pauli (Millerntor).

Für das sportliche und finanzielle Überleben der Blauen ist der adäquate Ausbau des Gazi-Stadions zwingend notwendig: Mehr Einnahmen, mehr Zuschauer, mehr Renommee, mehr Komfort, mehr Sponsoren sind dann zu erwarten. Wir leben im Jahre 2008(!!). Oder wollen Sie im Regen stehen, nass werden und sich ihre Sicht durch Regenschirme beeinträchtigen lassen?

Im Klartext:
Für den Niedergang der Kickers sind auch Menschen wie Sie verantwortlich, weil Sie dagegen anschreiben, dass die Kickers das bekommen, was für ihr Überleben notwendig ist: eine vernünftige Spielstätte. Dass Sie Ihre „Anti-Ausbau-Bericherstattung“ auch noch mit Häme spicken (wie viele Foristen empfinden), ist in diesem Zusammenhang nur eine Randerscheinung, aber bezeichnend.

St

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:18
von Buddy
Jules hat geschrieben:Herr Nauke,

...
Der Unmut gegen Ihre Person liegt darin begründet, dass diverse von Ihnen verfasste Zeitungsartikel und die Art und Weise Ihrer Berichterstattung schon des Öfteren ein sachliches und objektives Schreiben vermissen ließen.

Da Sie selbst schreiben, dass auch Sie sich dessen bewusst sind, Fehler gemacht zu haben und Fehler zu machen, können wir nur hoffen, dass Ihre Zeitungsartikel in Zukunft sich objektiver und sachlicher mit den Stuttgarter Kickers befassen. Ich denke, dass die meisten hier mit kritischem Journalismus durchaus leben können und nicht jeder Artikel, der nicht 'tiefblau' ist, sofort verrissen wird.

...

Der Herr Barner von den STN schreibt doch auch immer wieder kritische Artikel über die Artikel, aber bei ihm habe ich den Eindruck das er objektive und sachlich scheibt.
Also genau dass was ich bei Herr Nauke von den STZ vermisse.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:22
von Jules
nauke hat geschrieben:[...]
Aber jetzt ergeht noch einmal der Aufruf, die Frage zu beantworten, wer für den momentan etwas größeren Abstand der Kickers zur Spitze verantwortlich ist, wer sich alles an der Optimierung beteiligen soll und warum in einer Region mit 2,5 Millionen Menschen ein traditionsreicher Drittligist nicht die Herzen der Fußballfans dergestalt erreicht, dass mehr Zuschauer als bisher kommen: Etwa der Gemeinderat?
Ich glaube nicht, dass Sie auf die Fragen wirklich eine Antwort erwarten, wie die letzte Frage vermuten lässt. Dennoch, so finde ich, hat Blauer Bayer in der Kürze sehr gut darauf geantwortet.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:37
von Krocha
airsys hat geschrieben:
Blaues Stuttgart hat geschrieben:Aber dann werd ich bei ganz anderen sachen doch noch viel mehr schreiben. Die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht. Auch wenn man die Summen bedenkt.
Wenn du auf die grundwassernahe Arena anspieltst dann hat er diese Diskussion auch ziemlich kritisch verfolgt. Sein Standing unter den Aquariumsfreunden unterscheidet sich nicht groß von dem was er hier genießt.
Da Herr Nauke ja keine Sportjournalist ist und er ja eigentlich über Finanzen der Stadt Stuttgart schreibt sollte ihm aber auch mal aufgefallen sein das bei besagter Stadt das Image und die Realität nicht übereinstimmen! Das ist einfachene Möchtegerngesellschaft bei den Stadtoberhäuptern die zwar behaubten aber nicht sind! Darüber sollte mal mehr geschrieben werden! na wie wärs Herr Nauke....!?

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 13:59
von Matze
Jules hat geschrieben:
nauke hat geschrieben:[...]
Aber jetzt ergeht noch einmal der Aufruf, die Frage zu beantworten, wer für den momentan etwas größeren Abstand der Kickers zur Spitze verantwortlich ist, wer sich alles an der Optimierung beteiligen soll und warum in einer Region mit 2,5 Millionen Menschen ein traditionsreicher Drittligist nicht die Herzen der Fußballfans dergestalt erreicht, dass mehr Zuschauer als bisher kommen: Etwa der Gemeinderat?
Ich glaube nicht, dass Sie auf die Fragen wirklich eine Antwort erwarten, wie die letzte Frage vermuten lässt. Dennoch, so finde ich, hat Blauer Bayer in der Kürze sehr gut darauf geantwortet.
Blauer Bayer hat geschrieben:
Der Zuschauerschnitt von mehr als 4000 ist zwar nicht berauschend, aber besser als der vergleichbarer Vereine in B-W (Ulm, Reutlingen, Mannheim).

Einen Vergleich mit dem VfB halte ich in diesem Zusammenhang für nicht erlaubt, weil die mediale Beachtung nicht vergleichbar ist. 3. Liga ist eben - und hier liegt Ihr Denkfehler, Herr Nauke - nur bedingt professioneller Fußball. Sicher, die Spieler gehen ihrem Beruf hauptberuflich nach, doch das Umfeld beruht sehr oft noch auf ehrenamtlicher Tätigkeit. Bei uns schippt die erste Mannschaft den Schnee vom Rasen, damit sie morgen kicken kann. Da wurde ich gerne mal die Herren Marica, Lehmann oder Boulahrouz sehen.
Ihre These vom "Wirtschaftsunternehmen" ist nicht haltbar. Auch an Theatern verdienen die Schauspieler Geld, dennoch sind sie ohne Unterstützung aus Steuergeldern nicht überlebensfähig. Und hier sind wir dann bei der Frage, was zur "Infrastruktur" einer Stadt gehört. Ich denke ein Traditionsklub wie die Kickers schon.

3. Dass auch in unserem Verein Fehler gemacht wurden, liegt auf der Hand. Dass dieses Präsidium ehrlich um eine Gesundung des Vereins bemüht ist, auch. Sie fragen, wer sich alles an der Optimierung beteiligen will? Die hier zum Beispiel: http://www.believe-in-blue.de/
Das Posting von Blauer Bayer beinhaltet auch die für mich wesentlichen Punkte zu vorangestellter Fragestellung. Für mich allerdings interessant, wie Sie - Herr Nauke - diese Frage für sich beantworten!

Zwar nicht als Sportjournalist - jedoch nach eigenem Ermessen scheinbar durchaus befähigt - hierzu ein qualifiziertes Statement abzugeben?!

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 15:01
von McVillager
nauke hat geschrieben:Verehrte Kickers-Fans,

ich bitte euch jetzt nochmal, die Kirche im Dorf zu lassen. Ich habe längst verstanden, was euch bewegt, aber auch, was euch relativ egal ist. Ich habe einfach nicht die Zeit, schon gar nicht während der Arbeit, mich ständig mit diesem Thema zu beschäftigen. Für euch ist es Freizeit, aber ich habe einen Schreibtisch voller Themen, die ich bewerten und abarbeiten muss. Ich bin mit einigen anderen Kollegen für die Kommunalpolitik der Stadt zuständig, die Themen reichen von Stuttgart 21, der LBBW-Krise über die Sportförderrichtlinien bis zum Betonskandal. Da ist das Kickers-Thema, verzeiht wenn ich das so sage, eben nur eines von vielen.
Und ich werde auch nicht vom Thema abgezogen. Was denkt Ihr, wie es in einer Redaktion zugeht? Ich bin für den Sportbereich verantwortlich, natürlich stellen sich meine vorgesetzten Kollegen vor mich, weil sie selbst seit Jahrzehnten wissen, dass es täglich Widerstand seitens der Leser gibt. Und nicht vergessen: Es gibt natürlich auch Leser, die die Berichterstattung völlig in Ordnung finden.

Ich verstehe auch nicht, warum ihr euch so lange im Kreis dreht. Die Fakten sind doch klar: Eure Kritik ist angekommen und sie wird ernst genommen. Journalismus ist Handwerk, und in keinem Beruf wird so gearbeitet, dass die anderen immer zufrieden ist. Und es passieren auch Fehler, da bricht mir kein Zacken aus der Krone, das zu sagen. Da wir meistens zwischen den Stühlen sitzen, ist es für uns aber unmöglich, jedem zu gefallen. In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch anführen, dass mir von Vorstandsseite versichert wurde, dass sich die Kickers mit der jetzigen Stadionsituation anfreunden können und die Gespräche mit dem DFB konstruktiv seien.

Ich habe aber auch deshalb vor, mich jetzt mal auszuklinken, weil ich fast keinem Beitrag eine kritische Auseinandersetzung mit meinen Thesen entnehmen konnte. Ich vermisste, dass die Kickersfans konkrete Gründe anführen, warum ihr Vorhaben in der aktuellen Lage oberste Priorität in der Stadt genießt. Natürlich können viele andere Interessensgruppen in dieser Stadt dasselbe behaupten, vor allem im Sportbereich. Wo bleibt der Blick in den Spiegel, wo die Auseinandersetzung darüber, dass die Situation so schlecht ist? Da ist doch nun wirklich nicht nur die Stadt schuld. Jetzt seid ihr ein verschworener Haufen, das ist ja anerkennenswert, aber allein meine Berichterstattung wird nicht dafür ausschlaggebend sein, dass in einer so bevölkerrungsreichen Region wie Stuttgart und Umland der traditionsreichste Fußballdrittligist eine so geringe Zuschauerresonanz ha
Mich überzeugt der kritische Verweis auf den VfB nicht, zumal auch in diesem Punkt niemand deutlich gemacht hat, dass das Finanzierungsmodell nicht stimmig wäre. Es wird gerne auf die früheren Ausbaumaßnahmen verwiesen. Es ist richtig, dass Stadt und Land früher kräftig in das Stadion investiert haben- aber dafür bin ich nicht verantwortlich. Und es war eine andere Zeit, die Erkenntnis, dass sich die Vereine an der Infrastruktur beteiligen sollten, ist noch nicht so alt in Deutschland. Man muss bedenken, dass es dafür auch Nicht-Fußball-Gründe gab. Der Ausbau erfolgte auch wegen der Leichtathletik-EM, für die WM 1993 kam das Dach dazu und für die Fußball-WM die Gegentribüne. Dafür konnte der VfB nichts. Er finanziert die Haupttribüne zum überwiegenden Teil selbst - bisher hat er rund 15 Mio bezahlt, die fehlenden 34 Mio werden gemeinsam mit den aktuellen Umbaukosten finanziert und in die Stadtkasse zurückgeführt.
Herr Nauke, lassen wir mal die Kirche im Dorf. Wir reden in Sachen Stadionrenovierung von 5,4 Millionen Euro. Die Stadt Stuttgart hat im Jahr 2007 Steuern in Höhe von 823 Mio. Euro eingenommen. In 2008 wurden 886 Mio Euro geplant. So wie die Entwicklung in 2008 war, wird diese Zahl auch deutlich übertroffen. 5,4 Mio von 823 Mio sind 0,6 Prozent! Polarisieren Sie bei allen Maßnahmen in dieser Größenhöhe so derart einseitig? Ich habe den Eindruck die Stuttgarter Großprojekte lässt wohl schon noch so viel Zeit, sich mit solchen Kinderkram wie den Stadionausbau der Kickers zu beschäftigen. Wenigstens ein paar Minuten um den aufgestauten Frust rauszulassen. Kickers interessant ja eh niemanden.

Der TV Zazenhausen bekommt z. B. einen neuen Kunstrasen für eine Millionen Euro. Der VfB Stuttgart einen neuen Trainingsplatz für 400.000 Euro von der Stadt bezahlt. Wenn ich jetzt ihre Maßstäbe ansetze müssten Sie gegen diese Vorgaben genauso polarisiert haben. Und, haben Sie? Der VfB Stuttgart als Fußball-Profiverein mit einem Etat von 38 Millionen kann sich keinen neuen Trainingsplatz leisten? Ich kenne jetzt die Zuschauerzahlen des TV Zazenhausen nicht, aber kommen da umgelegt auf die Kosten Stadionrenovierung Kickers/TV Zazenhausen (5,4 Mio zu 1,0 Mio) auch 750 Zuschauer im Schnitt? Haben Sie die Gelegenheiten verpasst? Schade, Sie wissen ja, angestauter Frust und so.

Für mich bleibt der Eindruck Sie haben eine persönliche Treibjagd auf unsere geliebte Blauen eröffnet. Absicht möchte ich Ihnen nicht unterstellen. Aber handwerklich war das nunmals schwach. Und diesen Eindruck haben unter der blauen Fangemeinde einige. Und glauben Sie nicht dass die blaue Fangemeinde in Stuttgart 4000 einsame Seelen sind. Das sind mehr als Sie denken.

Die Konkurrenz in der 3. Liga und 4. Liga baut dank Kommunen massiv die Sicherheit und Qualität ihrer Stadien aus, um den Zuschauern entsprechenden Komfort bieten zu können. Reutlingen, Aalen, Paderborn, Berlin, Wuppertal, Burghausen, Dresden, Regensburg, Braunschweig. Alle bauen oder bauten Sie die Sportstätten ihrer Vereine teilweise sogar mehr als großzügig aus. Die Landeshauptstadt Stuttgart kann sich mit diesen Städten und Gemeinden offensichtlich nicht messen lassen. In Aalen und Reutlingen genießen die Zuschauer die Spiele unter dem Dach und in relativ bequemen Sitzen, bei den Spielen von Kickers und VfB II quält man sich in Sitzen mit wenig Beinfreiheit, bei Regen wird man naß und muss Toiletten aus den 70er Jahren benutzen. Ganz schön traurig für so eine Großstadt wie Stuttgart, oder meinen Sie nicht? Die "Provinz" schlägt im regionalen Fußball die Landeshauptstadt. Peinlich.

Andere Großstädte pflegen ihre Zweitvereine. FC Bayern und 1860, HSV und St. Pauli, mittlerweilie sogar wieder Eintracht und FSV Frankfurt. Stuttgart hatte dieses auch einmal. Ist schon ein paar Jahre her. Und wird es ohne entsprechendes Stadion auch die nächsten Jahrhunderte nicht mehr geben. Achja, der FSV Frankfurt hatte als Zweitverein in Frankfurt letzte Saison trotz Aufstieg in die 2. Liga 3.000 Zuschauer im Schnitt. Wieviel die Stadt Frankfurt für das neue Stadion des FSV zahlt, ist mir grad entfallen. Als fähiger Journalist schauen Sie ja bestimmt über den Tellerrand und wissen das besser als ich. Die Hessen sind halt schon ganz schön blöd.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 15:03
von NickTheButcher
Sehr geehrter Herr Nauke,

erst einmal herzlichen Dank dafür, dass Sie trotz des engen Terminplans, sich die Zeit nehmen, Ihre Standpunkte darzulegen.

Wie Sie sicherlich den vielen Beiträgen im Forum entnehmen können, ist das Thema Stadionausbau ein von uns sehr emotional geführtes Thema. Die Frage ist: warum ?

Es ist für uns ein existenzielles Thema, denn ohne das Schmuckkästchen GAZI Stadion fehlt dem Verein eine adäquate Spielstätte für die 3. Liga.
Sie führen ein Argument ins Feld auf das ich gerne noch einmal eingehen möchte. Sie schreiben:
Nauke hat geschrieben: In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch anführen, dass mir von Vorstandsseite versichert wurde, dass sich die Kickers mit der jetzigen Stadionsituation anfreunden können und die Gespräche mit dem DFB konstruktiv seien.
Das mag ja alles sein. Das Problem ist jedoch dass der DFB ganz klare Auflagen hat (über die man zweifelsohne diskutieren kann) und dass man, sollte man diese Auflagen nicht erfüllen, die Lizenz für den Spielbetrieb verlieren kann. Der DFB lockert diese Auflagen nicht, er gewährt höchstens einen Aufschub (wenn wir Glück haben).
In diesem Falle müssen sich die Anhänger und Förderer und letztlich der gesamte Verein darauf verlassen, dass die Stadt Stuttgart dann tatsächlich in die Stadtkasse greift, wenn es nicht mehr anders geht. Aber genau dieses Vertrauen hat hier niemand: Schaut man sich die Chronolgie dieser "neverending story" an, so sieht man deutlich, dass zunächst die Zusage kam, das Stadion auszubauen. Wenig später wurden sogar Beratungen angestellt im Zuge einer Erweiterung das Stadion sogar gleich 2. ligatauglich zu gestalten.
Was ist davon übrig geblieben ? Zunächst war noch nicht einmal klar ob wir überhaupt Heimspiele auf der Waldau austragen können, da die Sportstadt Stuttgart nicht in der Lage war, die Sicherheitsauflagen zu erfüllen (siehe Containerproblem). Dann müssen wir erfahren dass das Stadion mit der "kleinen Lösung" gebaut wird um dann im Anschluss feststellen zu müssen, dass wir ganz im Regen stehen gelassen werden.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart gar ein Felsbrocken vom Herzen fallen würde, wenn unsere Blauen den Weg in Liga 4 antreten müssten, denn damit hätte sich das Thema Stadionerweiterung von alleine erledigt.

All das schafft eben Misstrauen.

Wie ein Vorposter von mir bereits geschildert hat, ist das GAZI Stadion für den sportlichen Erfolg elementar. Ein Umzug in das GDS käme aufgrund der hohen Kosten und auch aufgrund der Stimmung auf der Waldau nicht in Frage. Sie wäre gleichbedeutend mit einer Saison, in der man 38 Auswärtsspiele zu absolvieren hätte.

Sie sprechen die Zuschauerzahlen an.

Es ist doch sicher auch für Sie kein Geheimnis dass wir zu 1. und 2. Ligazeiten doch sehr ansehliche Zuschauerzahlen hatten.

Es ist wie überall im Sport: Erfolg = Fans = Geld. Um diesen Erfolg wieder zu bekommen ist es notwendig einige Dinge zu ändern. Aber dazu gehört auch ein 3. ligataugliches Satdion als Grundlage für den sportlichen Erfolg.

Man müsste also so argumentieren: wenn die Kickers wieder ein Zuschauermagnet werden soll wie es früher einmal war, müssen nun die Weichen gestellt werden, bevor es zu spät ist.

Ein Nichtausbau und ein evtl. miteinhergehender Lizenzentzug würde schlichtweg bedeuten, dass die Stadt Stuttgart wohlwollend in Kauf nimmt, einen Traditionsverein untergehen zu lassen so nach dem Motto "wir haben doch schon einen Bundesligisten, was brauchen wir denn also einen 2. ) ?

Aktionen wie die letzten Tage, an denen Spieler, Funktionäre, Fans und Jugendspieler an einem Strang ziehen um für eine ordentliche Spielstätte für das kommende Spiel zu sorgen, zeigt doch, wieviel Herzblut an diesem Verein hängt.

Letztlich ist es auch eine Frage des Mehrwerts, wenn es einen weiteren Verein in Stuttgart gibt. Wenn man sich die hervorragende Jugendarbeit der Kickers anschaut sollte dies eigentlich für eine Sportstadt schon Grund genug sein, sich für diesen Verein ins Zeug zu legen, denn hier findet intensive Jugendbetreung statt, was wiederum die Stadt an sich attraktiver macht.

Und so könnte ich noch ein Dutzend mehr Beispiele anführen. Ich möchte nun aber die Forumsgemeinde und auch Sie nicht mit einem noch längeren Beitrag quälen.

Ich möchte zum Abschluss noch mit einer Bitte an Sie herantreten: anders als bei anderen Profivereinen wird bei den Kickers von Tag zu Tag improvisiert, um jede Kleinigkeit gekämpft, die in anderen Vereinen selbstverständlich sind. In keinem Verein in BW ist das Ehrenamt ein so grundlegendes Element wie bei uns. Es hängt sehr viel harte Arbeit drin, vom kleinsten Fan der am Eingang zum Stadion um eine Spende für die Jugend bittet, bis über unsere Fanbeauftragten, hin zu unserem Vorstand und all den Menschen, die im Hintergrund neben ihrem Beruf, jede Menge Zeit in diesen Verein investieren, weil sie wissen, dass es dieser Verein wert ist. Sie werden nun sagen: es gibt in allen Vereinen Ehrenamt ! Das ist sicher richtig. Aber nirgendwo ist er so überlebenswichtig wie es bei uns der Fall ist, weil wir einen Verein auf Profiniveau betreiben, jedoch weder das Geld noch die Leute dafür haben, dies auch mit vollberuflichen Profis zu tun.
Meine Bitte an Sie: denken Sie bitte an genau diese Leuten in den künftigen Berichten die sie über die Kickers schreiben. Seien Sie ruhig kritisch, das ist ihr Job, aber vergessen Sie bitte auch nicht, dass Sie, wenn Sie ironischwerweise über "Fussballkünste die kaum jemand sehen mag" oder "von den VFB Amas die in der nächsten Spielzeit im Gegensatz zu den Blauen in Liga 3 spielen werden "schreiben, nicht nur kritisch sind, sondern damit auch die Leute, die sich tagtäglich für diesen Verein aufopfern, unter der Gürtellinie treffen.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 15:45
von nauke
Super Beitrag. Ich kenne das politische Geschäft in Stuttgart schon lange, ich persönlich betrachte den jetzt erreichten Punkt, den Stadionausbau zu VERTAGEN, als die weitestgehende Maßnahme der Stadt in Bezug auf die Zukunft des Stadions. Natürlich wird sie nicht zulassen, dass wegen der Spielstätte die Lizenz verweigert wird; auf andere Umstände der Lizenzierung hat sie ja keinen Einfluss. Ich bin so informiert, dass der DFB dies auf jeden Fall in nächster Zeit akzeptieren wird. Und mit diesem für die nächsten ein, zwei Jahre geschlossenen Kompromiss müssen alle leben. Da wurde nicht ohne Netz und doppelten Boden entschieden, so meine Informationen.

Ich sage noch einmal: Hier wurde kein Konzept gestoppt, das bereits im laufenden Haushalt finanziert war. Und es hätte sogar eine deutliche Mehrheit für eine nachträgliche Finanzierung gegeben. Das ist nicht nix, sondern das ist brutal viel, wenn ich das mal so aus Erfahrung sagen darf, weil es überhaupt nicht üblich ist, solche Posten nachträglich zu finanzieren.

Jetzt sind die besonderen Umstände eingetreten, und jetzt wird gar nix mehr zusätzlich ausgegeben, bis auf Bekämpfung von Kinderarmut und Unterstützung sozialer Träger. Das beschloss eine Mehrheit derjeniger, die von den Bürgern dieser Stadt gewählt wurden.

Wenn ihr das kritisieren wollt, von mir aus, der Wähler darf sogar Konsequenzen ziehen im nächsten Juni. Und jetzt schon könnt ihr die Gelbe Karte an die Stadtverwaltung verteilen, die es im Internet gibt unter www.stuttgart.de

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 19:58
von kickandrush
nauke hat geschrieben: Natürlich wird sie nicht zulassen, dass wegen der Spielstätte die Lizenz verweigert wird; auf andere Umstände der Lizenzierung hat sie ja keinen Einfluss. Ich bin so informiert, dass der DFB dies auf jeden Fall in nächster Zeit akzeptieren wird. Und mit diesem für die nächsten ein, zwei Jahre geschlossenen Kompromiss müssen alle leben. Da wurde nicht ohne Netz und doppelten Boden entschieden, so meine Informationen.
Lieber Herr Nauke,
wenn diese Vorher- (Wahr-?) Sage den gleichen Wert hat wie Ihr Abgesang im Frühjahr, als Sie Ihre Leser mit der sinngemäßen Aussage, die Kickers würden sich definitiv nicht für die 3.Liga qualifizieren (Hanussen XVII.?) erstaunt haben, dann kann man sich nichts dafür kaufen.
Wäre es so, wie Sie meinen, wäre die Entscheidung in der Tat nicht so folgenreich, wie sie in Anbetracht der klaren Auflagen des DFB aussieht.
Leider haben Sie sich mit diesem wirklich aberwitzigen Satz, zu einer Zeit, da der Verein, die Mannschaft, die Fans und die Sympathisanten alles dafür getan haben, dass die 3.Liga erreicht wird, in dieser Frage ins Abseits geschossen und sind für viele Leser/innen in dieser Problemtaik inzwischen völlig unglaubwürdig. Viele, viele haben in der Aktion "Believe in Blue" die angemessene Antwort darauf gegeben.
So was ist konstruktiv, nicht die vorschnelle Nauke-Kassandra!
Wir haben darauf gewartet, dass Sie irgendwann diesen Fauxpas in der Zeitung einräumen und dazu stehen. Dann wäre das jetzt verarbeitet. Haben Sie aber nicht - Sie haben das entweder selbst vergessen oder aber gehofft, dass die Leser/innen das vergessen werden. Haben die aber nicht!
Es ist davon auszugehen, dass Sie die Zahl Ihrer Leser/innen, die Ihnen das heute noch krumm nehmen, weit unterschätzen. Solche Dinge brodeln manchmal unter dem Kessel. Das wird auch weiterhin aktuell bleiben.
Und es unterhöhlt naürlich auch Ihre Glaubwürdigkeit in anderen Themen.
Ich habe heute Ihren Chefredakteur darum gebeten, aufgrund der unbestreitbaren Tatsache Ihrer Unglaubwürdigkeit doch auch eine zweite Meinung gleichwertig zu ihrer in der StZ zuzulassen (also keine Leserbrfiefe, die dann an den entscheidenden Stellen gekürzt werden können), die die Stadion-Entscheidung nicht für "vernünftig" hält - Argumente dazu gibt es mehr als genug, wenn Sie die Grundsatz-Statements in diesem Forum mal gelesen haben, müssten Sie Ihnen ebenfalls bekannt sein.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 21:02
von Thomas L.
kickandrush hat geschrieben:

Lieber Herr Nauke,
wenn diese Vorher- (Wahr-?) Sage den gleichen Wert hat wie Ihr Abgesang im Frühjahr, als Sie Ihre Leser mit der sinngemäßen Aussage, die Kickers würden sich definitiv nicht für die 3.Liga qualifizieren (Hanussen XVII.?) ...

Wir haben darauf gewartet, dass Sie irgendwann diesen Fauxpas in der Zeitung einräumen und dazu stehen.
Stattdessen wurde weiter die Keule ausgepackt mit Aussagen wie:
"Nur durch eine Verkettung glücklicher Umstände sind die Kickers in der 3.Liga"oder"Zweitligastadion für drittklassigen Fussball".
Der Gipfel war die Aussage:"Durch die Qualifikation der Kickers für die 3. Liga sind die Degerlocher Bürger nun nicht nur 2-wöchentlich sondern jede Woche dem Lärm und Sicherheitsrisiko eines 3. Liga-Spiels ausgesetzt."
Degerloch ist die Heimat der Kickers! Was können die Kickers dafür wenn die VFB Amateure von der Stadt auch nach Degerloch verfrachtet werden.
Wirklich ein Jammer das die Kickers die 3. Liga erreicht haben.

Ich schliesse mich der Aussage des Forummitglieds Stopper an:
Herr Nauke, durch Ihre hetzerische Anti-Kickers-Artikel haben Sie den Gemeinderat in deren Stadionentscheidung negativ beeinflusst.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 21:32
von detti
Getreu nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" hat Herr Nauke verfahren. Schlechte Stimmung gegen uns gemacht und sich dann wundern wenn man sich wehrt.
Wir Blaue lassen uns aber von Ihnen nicht unterkriegen :P

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 22:17
von Thomas L.
Herr Nauke, durch Ihre hetzerische Anti-Kickers-Artikel haben Sie den Gemeinderat in deren Stadionentscheidung negativ beeinflusst.[/quote]


Wollen Sie sich nun durch den Hinweis auf den Link www.stuttgart.de (um dem Gemeinderat" die gelbe Karte" zu zeigen)ausschließlich denen den schwarzen Peter zuschieben und sich selbst aus der Schusslinie nehmen?

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2008, 22:44
von NickTheButcher
nauke hat geschrieben: Ich bin so informiert, dass der DFB dies auf jeden Fall in nächster Zeit akzeptieren wird. Und mit diesem für die nächsten ein, zwei Jahre geschlossenen Kompromiss müssen alle leben. Da wurde nicht ohne Netz und doppelten Boden entschieden, so meine Informationen.

Ich sage noch einmal: Hier wurde kein Konzept gestoppt, das bereits im laufenden Haushalt finanziert war. Und es hätte sogar eine deutliche Mehrheit für eine nachträgliche Finanzierung gegeben. Das ist nicht nix, sondern das ist brutal viel, wenn ich das mal so aus Erfahrung sagen darf, weil es überhaupt nicht üblich ist, solche Posten nachträglich zu finanzieren.
Erst einmal vielen Dank für die Antwort. Für mich bleiben 2 Dinge zu hoffen:

1.) dass ich in 2 Jahren diesen Beitrag nicht mehr hochholen muss und Ihnen schreiben muss "sie haben sich damals geirrt"
2.) dass Sie die Blauen nun aus einem etwas anderen Blickwinkel sehen und dies auch in Ihren Berichten einfließen lassen.

Verfasst: Samstag 20. Dezember 2008, 12:29
von Ford K
Immerhin, der VVS scheint uns eher zu mögen. Ein so direkter Hinweis auf ein Kickers-Spiel ist mir bislang dort noch nicht aufgefallen:

http://www.vvs.de/aktuelles_pressemitte ... ail&id=590

Verfasst: Samstag 20. Dezember 2008, 12:48
von VolkerB
nauke hat geschrieben: Aber jetzt mal Klartext: Es bringt überhaupt nichts, die Zeitung abzubestellen.
Doch Herr Nauke!!!

Jedem Einzelnen das persönlich gute Gefühl, mit seinem Geld Ihre Artikel nicht mehr zu finanzieren! Und es gibt in Stuttgart doch nicht nur die Stuttgarter Zeitung zu kaufen? Dann liest man eben ein anderes Blatt und informiert sich dort über Flowtex & Co. So einfach ist das: Kunden wechseln in einer Marktwirtschaft eben den Lieferanten, wenn sie mit einem Produkt nicht mehr zufrieden sind.

Noch eines: Ironie besitzt man oder nicht. Sie besitzen sie nicht und selbst auf mich, als verständigen und sehr humorvollen Menschen, wirkten Ihre Artikel bisher einfach nur plump und ohne jegliches Feingefühl. Vielleicht kann Ihnen der Kollege Bauer von STN ja mal etwas Nachhilfe geben? Sicher kann es die Presse nicht jedem rechtmachen, aber Leuten - denen dieser Verein Stuttgarter Kickers sehr, sehr am Herzen liegt - in dieser ohnehin schweren Zeit noch zusätzlich verbale Messerstiche zu verpassen, halte ich für vollkommen überflüssig!

Verfasst: Sonntag 1. Februar 2009, 12:53
von Ølli
Was hat denn Herr Nauke die letzten 40 Tage als Schreiberling bez. Kickers von sich gegeben ? Lese dessen Zeitung nicht. Ruhe dank Winterpause ?

Verfasst: Sonntag 1. Februar 2009, 14:16
von Überlinger
Ølli hat geschrieben:Was hat denn Herr Nauke die letzten 40 Tage als Schreiberling bez. Kickers von sich gegeben ? Lese dessen Zeitung nicht. Ruhe dank Winterpause ?
Würde eher sagen Ruhe "dank" abgeblasenem Stadionumbau. :roll:

Verfasst: Dienstag 3. Februar 2009, 11:54
von Stopper
In wenigen Tagen beginnen die letzten 18 Spieltage der Rückrunde. Hoffen wir auf ein kleines Wunder, denn ein Abstieg wäre eine Weichenstellung nach unten (vermutlich für Jahre). Und die Pläne für den 3.-Liga-Ausbau des Gazistadions verschwänden auf Nimmerwiedersehen in der Schublade.

In der StZ gibt es Schreiber, in der Stadtverwaltung (bis in höchste Positionen hinauf) Personen, die sich über einen Abstieg der Blauen klammheimlich freuen würden. Dafür spricht ihr absolut „kickerfeindliches“ Verhalten im letzten Jahr, die mich verblüffte und die nicht für möglich gehalten habe.

Ein Traum wäre: Die Blauen retten sich und steigen irgendwann in die 2. Liga auf.

Dann stünden einige der o. b. Personen vor der Alternative, das Waldau-Stadion (die älteste Fußballspielstätte Deutschlands) zunächst drittligatauglich und später sogar zweiligatauglich ausbauen lassen ODER zum Gespött Deutschlands werden und in der Stadtgeschichte den Platz als Totengräber der Kickers einzunehmen. Das wäre allerdings eine sehr zweifelhafte „Ehre“.

Die Parole an die Spieler lautet also: „Auf die Blauen!“

St

Verfasst: Sonntag 8. Februar 2009, 10:47
von kickandrush
Überlinger hat geschrieben:
Ølli hat geschrieben:Was hat denn Herr Nauke die letzten 40 Tage als Schreiberling bez. Kickers von sich gegeben ? Lese dessen Zeitung nicht. Ruhe dank Winterpause ?
Würde eher sagen Ruhe "dank" abgeblasenem Stadionumbau. :roll:
Unser Freund darf sich seit Weihnachten in seinen gewohnt humorfreien und in trockenem, umständlich lesbarem Stil gehaltenen Artikeln so bedeutenden Themen wie den Gepäckförderbändern am Flughafen oder irgendeinem geplanten kleinen Infopavillon zu Stuttgart 21 widmen.
Wenn man es mit vielen anderen Themen im Lokalteil vergleicht scheint es wirklich so, als ob man ihn ein wenig aus der Schusslinie nimmt, bis die Brandsalbe trocknet, die er sich auf die ob seines Waldaustadionumbau-Geplappers verbrannten Finger schmieren musste.

Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 15:17
von airsys
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... kasse.html

Er bleibt seiner Linie treu, das muss man ihm schon lassen. Spricht dafür, dass er wirklich keine persönlichen Aversionen gegen die Kickers hat.