TSG Balingen-Stuttgarter Kickers 2
Verfasst: Freitag 18. September 2009, 08:11
Vorbericht TSG - Stuttgarter Kickers (17.09.09)
Von einem Schicksalsspiel redet keiner. Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass im Oberliga-Kellerduell zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers 2 (Samstag, 15.30 Uhr) viel Brisanz steckt.
Der Showdown im Au-Stadion: Es stehen sich der Tabellendrittletzte und das Schlusslicht der Oberliga gegenüber.
Kein Geheimnis ist: Der Verlierer läuft Gefahr, frühzeitig im Keller festzustecken. Und nur dem Sieger eröffnet sich mittelfristig eine Perspektive Richtung Tabellen-Mittelfeld. Im Duell zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers 2 geht es also um viel. Um sehr viel sogar. Sieben Spieltage liegen mittlerweile hinter den 18 baden-württembergischen Oberligisten. Die Stuttgarter Kickers eröffneten die Saison mit einem 2:0-Heimsieg gegen den ASV Durlach und belegten nach dem ersten Punktspiel Platz drei. Seither aber gab's nur Niederlagen für die Elf von Trainer Björn Hinck. Der aus Rangendingen stammende Coach musste mit ansehen, wie sein Team in der Folge gegen Hoffenheim (2:4), Denzlingen (1:5), Kehl (1:2), Spielberg (0:5), Gmünd (1:3) und Crailsheim (1:2) den Kürzeren zog. Viel besser lief's für die „kleinen Blauen“ im WFV-Pokal, wo mit vier Siegen bereits das Viertelfinale (12. Dezember gegen den FV Illertissen) erreicht wurde. Die Entwicklung bei der TSG Balingen ist ähnlich. Zwar feierten die Schützlinge von Karsten Maier erst am zweiten Spieltag (3:2 gegen den FC Astoria Walldorf) ihren ersten Sieg – doch bis dato ist auch dies der einzige „Dreier“ in dieser Runde. Immerhin zeigte die Formkurve nach dem 0:4 gegen Illertissen – bislang die einzige Heimniederlage – nach oben. Gleichwohl blieb bis aufs Spiel gegen Freiberg (1:1) ein zählbarer Erfolg aus. Zuletzt verloren die Balinger jeweils knapp in Nöttingen (3:4) und Weinheim (1:2). Fast schon traditionell gab's bei den Stuttgarter Kickers in der Sommerpause viele personelle Veränderungen. Den 13 Abgängen (zehn davon rückten zu den eigenen Profis auf, sind also nach wie vor für die „Zweite“ spielberechtigt), standen 17 Neuzugänge gegenüber. Acht Neuerwerbungen haben bisher im Nachwuchsbereich gespielt, doch wurde mit Patrick Gühring (zuletzt VfL Kirchheim) auch ein Routinier verpflichtet. Der 28-Jährige stand übrigens auch schon bei der TSG Balingen zwischen den Pfosten. Die Kreisstädter wiederum bieten mit Martin Taube, Volkan Candan und Keeper Julian Hauser drei Akteure auf, die einst für die Degerlocher aktiv waren – wenn auch zum großen Teil „nur“ im Nachwuchsbereich. Zum Personal: TSG-Coach Karsten Maier kann morgen wieder auf Manuel Pflumm (Rotsperre abgelaufen) zurückgreifen, dafür fehlt weiterhin Christian Deufel, der zwar ins Training eingestiegen war, aber erneut über Probleme an der Wade klagt. Zudem steht Fatih Özkahraman nicht zur Verfügung. Immerhin: Der langzeitverletzte Neuzugang aus Frickenhausen wird demnächst an der Leiste operiert und dürfte nach seiner Genesung endlich angreifen können. Youngster Tim Wissmann schleppt sich unterdessen mit einem grippalen Infekt herum und droht ebenfalls auszufallen. Trotz aller Unwegbarkeiten glaubt Karsten Maier fest an sein Team: „Wir werden uns weiter verbessen, in dem wir die Fehler abstellen und die Fehlschüsse vermeiden“, sagt der 40-Jährige, der das Duell gegen die Kickers als „eines von 34 Saisonspielen“ bezeichnet. „Wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gelangen, werden wir auch punkten“, ist der Trainer überzeugt.
Von einem Schicksalsspiel redet keiner. Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass im Oberliga-Kellerduell zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers 2 (Samstag, 15.30 Uhr) viel Brisanz steckt.
Der Showdown im Au-Stadion: Es stehen sich der Tabellendrittletzte und das Schlusslicht der Oberliga gegenüber.
Kein Geheimnis ist: Der Verlierer läuft Gefahr, frühzeitig im Keller festzustecken. Und nur dem Sieger eröffnet sich mittelfristig eine Perspektive Richtung Tabellen-Mittelfeld. Im Duell zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers 2 geht es also um viel. Um sehr viel sogar. Sieben Spieltage liegen mittlerweile hinter den 18 baden-württembergischen Oberligisten. Die Stuttgarter Kickers eröffneten die Saison mit einem 2:0-Heimsieg gegen den ASV Durlach und belegten nach dem ersten Punktspiel Platz drei. Seither aber gab's nur Niederlagen für die Elf von Trainer Björn Hinck. Der aus Rangendingen stammende Coach musste mit ansehen, wie sein Team in der Folge gegen Hoffenheim (2:4), Denzlingen (1:5), Kehl (1:2), Spielberg (0:5), Gmünd (1:3) und Crailsheim (1:2) den Kürzeren zog. Viel besser lief's für die „kleinen Blauen“ im WFV-Pokal, wo mit vier Siegen bereits das Viertelfinale (12. Dezember gegen den FV Illertissen) erreicht wurde. Die Entwicklung bei der TSG Balingen ist ähnlich. Zwar feierten die Schützlinge von Karsten Maier erst am zweiten Spieltag (3:2 gegen den FC Astoria Walldorf) ihren ersten Sieg – doch bis dato ist auch dies der einzige „Dreier“ in dieser Runde. Immerhin zeigte die Formkurve nach dem 0:4 gegen Illertissen – bislang die einzige Heimniederlage – nach oben. Gleichwohl blieb bis aufs Spiel gegen Freiberg (1:1) ein zählbarer Erfolg aus. Zuletzt verloren die Balinger jeweils knapp in Nöttingen (3:4) und Weinheim (1:2). Fast schon traditionell gab's bei den Stuttgarter Kickers in der Sommerpause viele personelle Veränderungen. Den 13 Abgängen (zehn davon rückten zu den eigenen Profis auf, sind also nach wie vor für die „Zweite“ spielberechtigt), standen 17 Neuzugänge gegenüber. Acht Neuerwerbungen haben bisher im Nachwuchsbereich gespielt, doch wurde mit Patrick Gühring (zuletzt VfL Kirchheim) auch ein Routinier verpflichtet. Der 28-Jährige stand übrigens auch schon bei der TSG Balingen zwischen den Pfosten. Die Kreisstädter wiederum bieten mit Martin Taube, Volkan Candan und Keeper Julian Hauser drei Akteure auf, die einst für die Degerlocher aktiv waren – wenn auch zum großen Teil „nur“ im Nachwuchsbereich. Zum Personal: TSG-Coach Karsten Maier kann morgen wieder auf Manuel Pflumm (Rotsperre abgelaufen) zurückgreifen, dafür fehlt weiterhin Christian Deufel, der zwar ins Training eingestiegen war, aber erneut über Probleme an der Wade klagt. Zudem steht Fatih Özkahraman nicht zur Verfügung. Immerhin: Der langzeitverletzte Neuzugang aus Frickenhausen wird demnächst an der Leiste operiert und dürfte nach seiner Genesung endlich angreifen können. Youngster Tim Wissmann schleppt sich unterdessen mit einem grippalen Infekt herum und droht ebenfalls auszufallen. Trotz aller Unwegbarkeiten glaubt Karsten Maier fest an sein Team: „Wir werden uns weiter verbessen, in dem wir die Fehler abstellen und die Fehlschüsse vermeiden“, sagt der 40-Jährige, der das Duell gegen die Kickers als „eines von 34 Saisonspielen“ bezeichnet. „Wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gelangen, werden wir auch punkten“, ist der Trainer überzeugt.