Für einen "Dreier" bei den Löwen winkt eine Extra-Belohnung
Stuttgarter Kickers heute (19 Uhr) zu Gast beim TSV 1860 München II
Der sportliche Auftakt in die zweite Saisonphase ist den Regionalliga-Fußballern der Stuttgarter Kickers mit dem 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Weiden gelungen – jetzt wollen die Blauen beim heutigen Gastspiel beim TSV 1860 München II die nächsten drei Zähler auf ihr Punktekonto packen. „Unsere Mannschaft ist körperlich gut drauf. Wir wollen die Partie in München gewinnen und uns in der Tabelle weiter nach oben orientieren“, sagt der Kickers-Cheftrainer Dirk Schuster vor der Begegnung mit dem Tabellendreizehnten (19 Uhr) im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße. Gelingt seiner Mannschaft dieses Unterfangen, verdient sie sich automatisch ein zusätzliches Bonbon.
Der Trainer Schuster gibt sich nach dem Auftakterfolg betont optimistisch vor dem Duell mit den Nachwuchs-Löwen, die er aus personeller Sicht als „Wundertüte“ einordnet. „Wir wollen nach dem Erfolg gegen Weiden nachlegen und damit gleich zwei bestehende Serien in dieser Spielzeit knacken“, sagt der 42-Jährige.
Er hofft, dass seine Kicker bei der Auftaktpartie des 21. Spieltags erstmals zwei Meisterschaftspartien nacheinander mit einem dreifachen Punktgewinn beenden – ein Unterfangen, das ihnen in der laufenden Saison noch nicht gelungen ist. Tritt dieses Szenario ein, dann ist automatisch auch die zweite erwähnte Serie Schnee von gestern: jene der Münchner, die zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagenen sind. Das Hinspiel im GAZi-Stadion endete1:1-Unentschieden. Schiedsrichter der heutigen Partie ist Andreas Bischof (Hundheim).
Große personelle Änderungen plant Schuster im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg gegen die Weidener nicht. Vom gesperrten Moritz Steinle (fünfte gelbe Karte) – der am vergangenen Sonntag im GAZi-Stadion aus beruflichen Gründen seine vorerst wohl letzte Partie für die Regionalliga-Mannschaft absolvierte – wird der zuletzt gelbgesperrt fehlende Kapitän Marcel Rapp die Spielführerbinde wieder übernehmen und auch auf dessen Innenverteidiger-Position in der Startformation rücken. Wieder spielberechtigt ist auch der Angreifer Dirk Prediger, der ebenfalls gelbgesperrt gegen die Oberpfälzer hatte zuschauen müssen. Beide Akteure brennen auf ihren Einsatz.
Zu recht. Denn: In der bayerischen Landeshauptstadt heute Abend kann die Kickers-Mannschaft außer einen Sprung in der Tabelle nach oben zu schaffen auch selbst aktiv ihre Wochenendgestaltung gestalten: „Der Spielraum dafür ist ergebnisabhängig - von intensiven Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag bis hin zu zwei freien Tagen am Stück,“, meinte Schuster vielsagend mit einem Lächeln zu dieser Form von Extramotivation.
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