Vorberichte zum Spiel gegen Siegen
Verfasst: Donnerstag 1. April 2004, 20:29
Heimstärke gegen Auswärtsschwäche: Stuttgarter Kickers erwarten Sportfreunde-Trainer Feichtenbeiner an dessen alter Wirkungsstätte
Als das Team mit der zweitschwächsten Auswärtsbilanz treten die Sportfreunde am Freitag Abend (Anstoß um 19.00 Uhr) bei der heimstärksten Mannschaft der Regionalliga Süd an, den Stuttgarter Kickers. Im Waldau-Stadion mussten sich die „Blauen“ bisher nur ein Mal geschlagen geben, das war schon am 5. Spieltag, als man dem 1. FC Saarbrücken mit 1:2 unterlag, zuletzt feierte Trainer Robin Dutt mit seiner Elf aber fünf Heimsiege in Folge. Und trotz der blendenden Heimbilanz ist es eine Partie im Abstiegskampf, vier Punkte, aber auch sechs Plätze ist man voneinander getrennt, deutlich schwächer- nämlich bisher ohne einen einzigen Auswärtssieg und mit nur drei Unentschieden - präsentieren sich die Kickers in der Fremde. Für die Akteure um Trainer Michael Feichtenbeiner erneut also eine schwere Aufgabe, abzuwarten bleibt, wie gut die Mannschaft mit dem Druck, auch auswärts Punkte holen zu müssen, klar kommt.
Zwar schätzt Siegens Chefcoach die Chancen auf ein Erfolgserlebnis in seiner alten Wirkungsstätte als äußerst gering ein, doch die vier Punkte aus den letzten beiden Heimspielen, sie haben den Sportfreunden sicher Auftrieb gegeben. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen wir noch sechs Spiele gewinnen“, so Feichtenbeiner. „Wenn nach den kommenden drei Spielen davon noch vier übrig bleiben, wäre ich sehr zufrieden. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir jedes Heimspiel gewinnen, deshalb müssen wir in Stuttgart auf Sieg spielen. Zu Hause haben wir jetzt einige Prüfungen bestanden, jetzt müssen wir auch auswärts zeigen, dass es geht.“
Feichtenbeiner kennt sich noch bestens aus im Stuttgarter Ortsteil Degerloch. Zunächst als Co-Trainer unter Rainer Zobel (Saison 1992/93), später dann als Cheftrainer in der zweiten Liga (Saison 1999/00) war der gebürtige Stuttgarter dort tätig und hat auch einen mehr als guten Draht zum derzeitigen Trainer der Kickers, Robin Dutt. „Vom Papier her ist es die schwierigste Aufgabe, die uns in den nächsten Wochen bevorsteht, die Kickers spielen vor eigenem Publikum sehr aggressiv, sind da sehr laufstark, sie wissen, dass sie ihre Auswärtsschwäche mit ihrer Heimstärke kompensieren müssen und setzten das sehr gut um.“ Siegens Chefcoach hofft ganz einfach, dass sein Team vor allem die defensiven Zweikämpfe gewinnen kann. „So lange wie möglich ohne Gegentreffer bleiben, das muss zunächst unser Ziel sein, um dann auch im Offensivspiel eine Chance zu geben, doch da benötigen wir eine große Portion Durchschlagskraft.“ Große Hoffnung setzt er da auch auf das stärker gewordenen Selbstvertrauen seiner Stürmer. „Wie die zuletzt im Training gearbeitet haben, ist schon was anderes, als noch vor zwei Wochen.“
Personell kann Feichtenbeiner weitgehend auf das Personal zurückgreifen, das den heimischen Fußballfans zuletzt doch viel Freude bereitete. Und das wohl den Ernst der Lage erkannt hat, zumindest in kämpferischer Hinsicht wusste man zu gefallen, gegen die Amateure des FC Bayern über weite Phasen auch im spielerischen Bereich. Anders sah es da schon gegen den 1. SC Feucht aus, doch da stimmte dann das Ergebnis, das den Sportfreunden doch wieder deutlich mehr Luft im Abstiegskampf gibt. Verzichten muss er weiterhin auf Andreas Koch (Muskelbündelriss im Oberarm, aber seit Mittwoch wieder im Training), dagegen steht Torwart Sven Eckhardt nur eine Woche nach seinem schweren Unfall beim Warmmachen vor dem Spiel gegen Feucht wieder zur Verfügung. Eine weitere Untersuchung am Montag ergab keinen negativen Befund, nach seinem Aufprall an den Torpfosten zog sich Siegens Keeper, der nach Aussagen des Mannschaftsarztes Dr. Biro fast fünf Minuten ohne Besinnung war, „nur“ eine Gehirnerschütterung zu. Glück im Unglück also, Eckhardt musste zwar eine Trainingspause bis einschließlich Dienstag hinnehmen, trainiert aber seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft und dürfte daher am Freitag in Stuttgart wieder zwischen den Pfosten stehen.
Wieder zum Kader gehören werden auch Patrick Neumann und Tomas Daumantas, die sämtliche Trainingseinheiten ohne Probleme absolvieren konnten. Das gilt auch für Andreas Koch und Oliver Unsöld, die seit Montag wieder an den Übungseinheiten teilnehmen, doch für beide Akteure kommt ein Einsatz noch nicht in Frage. Unsöld trainiert nach seinem Nasenbeinbruch derzeit noch mit einer Maske. Insgesamt deutet Feichtenbeiner an, kaum Veränderungen in der Startelf gegenüber den letzten beiden Heimspielen vornehmen zu wollen. Bereits am Donnerstag Nachmittag reisen die Sportfreunde nach Schwaben, wo man in Nürtingen übernachten wird und dort am Freitag Morgen noch eine Trainingseinheit absolviert.
Donnerstag, 01. April 2004
Quelle: Sportfreunde Siegen
Als das Team mit der zweitschwächsten Auswärtsbilanz treten die Sportfreunde am Freitag Abend (Anstoß um 19.00 Uhr) bei der heimstärksten Mannschaft der Regionalliga Süd an, den Stuttgarter Kickers. Im Waldau-Stadion mussten sich die „Blauen“ bisher nur ein Mal geschlagen geben, das war schon am 5. Spieltag, als man dem 1. FC Saarbrücken mit 1:2 unterlag, zuletzt feierte Trainer Robin Dutt mit seiner Elf aber fünf Heimsiege in Folge. Und trotz der blendenden Heimbilanz ist es eine Partie im Abstiegskampf, vier Punkte, aber auch sechs Plätze ist man voneinander getrennt, deutlich schwächer- nämlich bisher ohne einen einzigen Auswärtssieg und mit nur drei Unentschieden - präsentieren sich die Kickers in der Fremde. Für die Akteure um Trainer Michael Feichtenbeiner erneut also eine schwere Aufgabe, abzuwarten bleibt, wie gut die Mannschaft mit dem Druck, auch auswärts Punkte holen zu müssen, klar kommt.
Zwar schätzt Siegens Chefcoach die Chancen auf ein Erfolgserlebnis in seiner alten Wirkungsstätte als äußerst gering ein, doch die vier Punkte aus den letzten beiden Heimspielen, sie haben den Sportfreunden sicher Auftrieb gegeben. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen wir noch sechs Spiele gewinnen“, so Feichtenbeiner. „Wenn nach den kommenden drei Spielen davon noch vier übrig bleiben, wäre ich sehr zufrieden. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir jedes Heimspiel gewinnen, deshalb müssen wir in Stuttgart auf Sieg spielen. Zu Hause haben wir jetzt einige Prüfungen bestanden, jetzt müssen wir auch auswärts zeigen, dass es geht.“
Feichtenbeiner kennt sich noch bestens aus im Stuttgarter Ortsteil Degerloch. Zunächst als Co-Trainer unter Rainer Zobel (Saison 1992/93), später dann als Cheftrainer in der zweiten Liga (Saison 1999/00) war der gebürtige Stuttgarter dort tätig und hat auch einen mehr als guten Draht zum derzeitigen Trainer der Kickers, Robin Dutt. „Vom Papier her ist es die schwierigste Aufgabe, die uns in den nächsten Wochen bevorsteht, die Kickers spielen vor eigenem Publikum sehr aggressiv, sind da sehr laufstark, sie wissen, dass sie ihre Auswärtsschwäche mit ihrer Heimstärke kompensieren müssen und setzten das sehr gut um.“ Siegens Chefcoach hofft ganz einfach, dass sein Team vor allem die defensiven Zweikämpfe gewinnen kann. „So lange wie möglich ohne Gegentreffer bleiben, das muss zunächst unser Ziel sein, um dann auch im Offensivspiel eine Chance zu geben, doch da benötigen wir eine große Portion Durchschlagskraft.“ Große Hoffnung setzt er da auch auf das stärker gewordenen Selbstvertrauen seiner Stürmer. „Wie die zuletzt im Training gearbeitet haben, ist schon was anderes, als noch vor zwei Wochen.“
Personell kann Feichtenbeiner weitgehend auf das Personal zurückgreifen, das den heimischen Fußballfans zuletzt doch viel Freude bereitete. Und das wohl den Ernst der Lage erkannt hat, zumindest in kämpferischer Hinsicht wusste man zu gefallen, gegen die Amateure des FC Bayern über weite Phasen auch im spielerischen Bereich. Anders sah es da schon gegen den 1. SC Feucht aus, doch da stimmte dann das Ergebnis, das den Sportfreunden doch wieder deutlich mehr Luft im Abstiegskampf gibt. Verzichten muss er weiterhin auf Andreas Koch (Muskelbündelriss im Oberarm, aber seit Mittwoch wieder im Training), dagegen steht Torwart Sven Eckhardt nur eine Woche nach seinem schweren Unfall beim Warmmachen vor dem Spiel gegen Feucht wieder zur Verfügung. Eine weitere Untersuchung am Montag ergab keinen negativen Befund, nach seinem Aufprall an den Torpfosten zog sich Siegens Keeper, der nach Aussagen des Mannschaftsarztes Dr. Biro fast fünf Minuten ohne Besinnung war, „nur“ eine Gehirnerschütterung zu. Glück im Unglück also, Eckhardt musste zwar eine Trainingspause bis einschließlich Dienstag hinnehmen, trainiert aber seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft und dürfte daher am Freitag in Stuttgart wieder zwischen den Pfosten stehen.
Wieder zum Kader gehören werden auch Patrick Neumann und Tomas Daumantas, die sämtliche Trainingseinheiten ohne Probleme absolvieren konnten. Das gilt auch für Andreas Koch und Oliver Unsöld, die seit Montag wieder an den Übungseinheiten teilnehmen, doch für beide Akteure kommt ein Einsatz noch nicht in Frage. Unsöld trainiert nach seinem Nasenbeinbruch derzeit noch mit einer Maske. Insgesamt deutet Feichtenbeiner an, kaum Veränderungen in der Startelf gegenüber den letzten beiden Heimspielen vornehmen zu wollen. Bereits am Donnerstag Nachmittag reisen die Sportfreunde nach Schwaben, wo man in Nürtingen übernachten wird und dort am Freitag Morgen noch eine Trainingseinheit absolviert.
Donnerstag, 01. April 2004
Quelle: Sportfreunde Siegen