Interview mit Carsten Lakies
Verfasst: Dienstag 13. April 2004, 21:48
"Geschenkt gibt's nichts"
Nachgefragt bei Carsten Lakies
Carsten Lakies ist in der Winterpause vom SC Feucht zu den Stuttgarter Kickers gewechselt. Doch heute (14.30 Uhr, Waldaustadion) im Regionalligaspiel gegen seinen Exklub muss der Stürmer wegen einer Verletzung passen. "Dabei hätte ich noch etwas gutzumachen", sagt der 33-Jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp.
Herr Lakies, Sie hatten gehofft, dass Ihr Muskelfaserriss bis heute ausgeheilt ist.
Daraus wird nichts. Ich hab's am Mittwoch im Training probiert, aber es hat nicht funktioniert.
Schade eigentlich. Denn gerade gegen Ihren alten Verein wären Sie sicher besonders motiviert gewesen.
Natürlich. Schließlich hätte ich noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel gegen die Kickers hatte ich ja den Siegtreffer zum 1:0 erzielt.
Die Wiedergutmachung müssen jetzt eben andere übernehmen, zum Beispiel Suad Rahmanovic. Fürchten Sie deshalb um Ihren Stammplatz im Sturm?
Nein, überhaupt nicht. Das ist eine ganz normale Sache im Fußballgeschäft. Der Suad spielt sehr ordentlich, aber dann muss ich eben im Training wieder Gas geben. Geschenkt gibt's nichts.
Nicht einmal bei den Kickers. Wie sieht denn Ihre persönliche Bilanz aus?
Super... fünf Spiele, kein Tor - zufrieden bin ich damit natürlich nicht. Aber ich glaube dennoch, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe, dass es wieder aufwärts geht. Ich versuche eben auch, während der 90 Minuten viele Räume zu öffnen.
Dennoch reichte es auswärts bisher noch nicht zum ersten Saisonsieg.
Wir haben in Erfurt und Saarbrücken sehr gut gespielt, aber unser Chancen einfach nicht genutzt. Da müssen wir jetzt endlich mal nachlegen, wir haben nächste Woche ja gleich zweimal die Möglichkeit dazu: in München und in Kaiserslautern.
Mit zwei Auswärtssiegen wären die Kickers oben dran. Hätten Sie Verständnis dafür, dass der Verein keine Lizenz für die zweite Liga beantragt hat?
Zu dem Zeitpunkt, als der Antrag gestellt werden musste, war es normal, dass man sagt: Das Geld sparen wir uns. Aber wenn's plötzlich anders kommen sollte, beißen sich natürlich alle in den Hintern. Dennoch: zunächst einmal müssen wir schauen, dass wir ein Polster zu den Abstiegsplätzen herstellen.
Heute wird mit Trauerflor gespielt, in Gedenken an Axel Dünnwald-Metzler. Haben Sie überhaupt einen Bezug zum verstorbenen Ehrenpräsidenten?
Ich habe ihn hier ja leider nicht mehr persönlich kennen gelernt. Von früher her weiß ich nur eines: Die Stuttgarter Kickers waren immer mit seinem Namen verbunden.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 10. April 2004
Nachgefragt bei Carsten Lakies
Carsten Lakies ist in der Winterpause vom SC Feucht zu den Stuttgarter Kickers gewechselt. Doch heute (14.30 Uhr, Waldaustadion) im Regionalligaspiel gegen seinen Exklub muss der Stürmer wegen einer Verletzung passen. "Dabei hätte ich noch etwas gutzumachen", sagt der 33-Jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp.
Herr Lakies, Sie hatten gehofft, dass Ihr Muskelfaserriss bis heute ausgeheilt ist.
Daraus wird nichts. Ich hab's am Mittwoch im Training probiert, aber es hat nicht funktioniert.
Schade eigentlich. Denn gerade gegen Ihren alten Verein wären Sie sicher besonders motiviert gewesen.
Natürlich. Schließlich hätte ich noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel gegen die Kickers hatte ich ja den Siegtreffer zum 1:0 erzielt.
Die Wiedergutmachung müssen jetzt eben andere übernehmen, zum Beispiel Suad Rahmanovic. Fürchten Sie deshalb um Ihren Stammplatz im Sturm?
Nein, überhaupt nicht. Das ist eine ganz normale Sache im Fußballgeschäft. Der Suad spielt sehr ordentlich, aber dann muss ich eben im Training wieder Gas geben. Geschenkt gibt's nichts.
Nicht einmal bei den Kickers. Wie sieht denn Ihre persönliche Bilanz aus?
Super... fünf Spiele, kein Tor - zufrieden bin ich damit natürlich nicht. Aber ich glaube dennoch, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe, dass es wieder aufwärts geht. Ich versuche eben auch, während der 90 Minuten viele Räume zu öffnen.
Dennoch reichte es auswärts bisher noch nicht zum ersten Saisonsieg.
Wir haben in Erfurt und Saarbrücken sehr gut gespielt, aber unser Chancen einfach nicht genutzt. Da müssen wir jetzt endlich mal nachlegen, wir haben nächste Woche ja gleich zweimal die Möglichkeit dazu: in München und in Kaiserslautern.
Mit zwei Auswärtssiegen wären die Kickers oben dran. Hätten Sie Verständnis dafür, dass der Verein keine Lizenz für die zweite Liga beantragt hat?
Zu dem Zeitpunkt, als der Antrag gestellt werden musste, war es normal, dass man sagt: Das Geld sparen wir uns. Aber wenn's plötzlich anders kommen sollte, beißen sich natürlich alle in den Hintern. Dennoch: zunächst einmal müssen wir schauen, dass wir ein Polster zu den Abstiegsplätzen herstellen.
Heute wird mit Trauerflor gespielt, in Gedenken an Axel Dünnwald-Metzler. Haben Sie überhaupt einen Bezug zum verstorbenen Ehrenpräsidenten?
Ich habe ihn hier ja leider nicht mehr persönlich kennen gelernt. Von früher her weiß ich nur eines: Die Stuttgarter Kickers waren immer mit seinem Namen verbunden.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 10. April 2004