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Regionalliga-News

Verfasst: Mittwoch 14. April 2004, 08:58
von Basti
REGIONALLIGA / Beurlaubter Schwickert als Feichtenbeiner-Nachfolger?

Trainer-Karussell in voller Fahrt

Das Trainerkarussell dreht sich in der Fußball-Regionalliga. Für Siegens Michael Feichtenbeiner und Elversbergs Gerd Schwickert kam nach den Niederlagen am 26. Spieltag der Abpfiff. Und wer wird bereits als Feichtenbeiner-Nachfolger gehandelt? Richtig: Gerd Schwickert.
Sechs Niederlagen und zwei Unentschieden im Jahr 2004. Da zog Präsident Frank Holzer vom SV Elversberg (1:3 in Saarbrücken) die Reißleine. Trainer Gerd Schwickert, zur Winterpause noch auf einem Aufstiegsplatz, ist beurlaubt. Holzer: "Wir haben die historische Aufstiegschance mit Füßen getreten." Er selbst springt zum vierten Mal seit 2002 bis Saisonende ein. Co-Trainer Brent Goulet liefert die Trainerlizenz für "Teamchef" Holzer. Bei den Sportfreunden Siegen musste derweil Michael Feichtenbeiner nach dem 2:5 gegen Schlusslicht Kaiserslautern den Hut nehmen. Beim heutigen Spiel in Saarbrücken sitzen Co-Trainer Gerhard Noll und der sportliche Leiter Rolf Beck auf der Bank. Kurios: Als Kandidat für Feichtenbeiners Nachfolge wird Schwickert gehandelt. Dem Vorletzten Siegen würde sogar der drittletzte Platz zum Klassenerhalt genügen, wenn kein Süd-Zweitligist absteigt. Doch weil im Moment fünf von acht gefährdeten Zweitligisten aus dem Süden, ist davon kaum auszugehen. "Die Regelung in den Regionalligen mit vier Absteigern geht von je zwei Nord- und Süd-Absteigern aus der zweiten Liga aus", sagte Hans Scheuerer, Geschäftsführer des Süddeutschen Fußballverbandes. Sicher fühlen kann sich trotz der 0:2-Niederlage in Erfurt die TSG Hoffenheim, wo die Vertragsverlängerung von Defensivspieler Christian Daub bis 2006 vermeldet wird. Die Sponsorenverträge sind ebenfalls für die neue Saison schon unter Dach und Fach. Begrüßt wird in Hoffenheim der Vorsachlag von Schalkes Manager Rudi Assauer, der anregt, die Amateurmannschaften der Bundesligisten aus der Regionalliga zurückzuziehen. Stattdessen sollen die talentierten U23-Spieler der Bundesligaklubs an Zweitligisten mit jederzeitigem Rückholrecht ausgeliehen werden können. TSG-Geschäftsführer Dag Heydecker: "Die Regionalliga ist doch mit dem Einsatz der Profis inzwischen eine Operettenliga." Beim 3:1-Erfolg der Amateure des FC Bayern München über die Offenbacher Kickers wirkte übrigens Sebastian Deisler mit, der sich nach den überwundenen Depressionen wieder an die Bundesliga herantasten soll. Die Stuttgarter Kickers, die beim 1:1 den gegen den SC Feucht wegen des Todes von Ex-Präsident Axel Dünnwald-Metzler mit Trauerflor spielten, haben erstmals vier Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz und kommen bei den Personalplanungen sehr gut voran. Trainer Robin Dutt: "Wir haben nur wenig offene Entscheidungen." Beim VfR Aalen sollen in dieser Woche Neno Rogosic, Michael Stickel und Marcel Busch ihre Verträge verlängern. "Das ist nur Formsache", meint Trainer Peter Zeidler. Dafür zögert Ünal Demirkiran immer noch mit der Unterschrift.
DETLEF GRONINGER

Re: Regionalliga-News

Verfasst: Mittwoch 14. April 2004, 11:33
von Felix B.
Basti hat geschrieben:Begrüßt wird in Hoffenheim der Vorsachlag von Schalkes Manager Rudi Assauer, der anregt, die Amateurmannschaften der Bundesligisten aus der Regionalliga zurückzuziehen. Stattdessen sollen die talentierten U23-Spieler der Bundesligaklubs an Zweitligisten mit jederzeitigem Rückholrecht ausgeliehen werden können.
Das is mal ne Super Idee!!!

Verfasst: Mittwoch 14. April 2004, 12:30
von McVillager
Das ist doch genauso schwachsinnig. Jeder Zweitligist der das macht ist doch bescheuert. Falls ein Spieler gut kickt ist er nach sechs Spielen weg und man muss Ersatz besorgen. Gerade in der Rückrunde optimal.

Außerdem wird das Problem einfach in die Oberliga verschoben. Bringt sehr viel wenn dann der Tabellenzehnte aufsteigt in die Regionalliga weil Platz 1 bis 9 durch 2. Mannschaften belegt werden.

Verfasst: Dienstag 27. April 2004, 09:22
von Basti
REGIONALLIGA / Nach 2:1 noch Aufstiegschancen

Aalen nimmt Anlauf

Mit dem " Allheilmittel" Trainerwechsel peilt der Fußball-Regionalligist 1.FC Saarbrücken den Aufstieg an. Auf Eugen Hach folgt sein Vorgänger: Horst Ehrmanntraut.
Mit dem zweiten Trainerwechsel in dieser Saison versucht Saarbrücken noch die Kurve in Richtung zweite Liga zu bekommen. Horst Ehrmanntraut, im November 2003 entlassen, feierte mit dem 2:1 gegen Hoffenheim ein gelungenes Comeback. Sein einstiger Nachfolger Eugen Hach war beurlaubt worden. "Das Vertrauensverhältnis zwischen Hach und der Mannschaft ist zerstört", begründete das Präsidium den Rauswurf. Weil Spitzenreiter Bayern München nicht ins Profilager aufsteigen kann, ist der VfR Aalen nach dem 2:1 gegen den FC Augsburg mit drei Zählern Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz wieder bei der Musik. Trainer Peter Zeidler zurückhaltend: "So lange unser Torverhältnis nicht positiv ist, brauchen wir vom Aufstieg nicht zu reden." Mit Michael Stickel, von Zweitligist SpVgg Unterhaching umworben, hat ein weiterer Spieler verlängert (bis Juni 2007). Nächste Kandidaten sind Neno Rogosic, Holm Hentschke sowie die Torhüter Tobias Linse und Reinhard Potye. Zudem hat Aalen neben Zweitligist Karlsruher SC Interesse an Rene Okle vom Oberligaklub SSV Ulm 1846. "Ich habe mit ihm gesprochen", gibt Zeidler zu. Bei den Stuttgarter Kickers (0:0 gegen Offenbach) sind laut Trainer Robin Dutt die Personalgespräche im eigenen Kader abgeschlossen. "Wir haben alles unter Dach und Fach. Die letzte Hängepartie war Marvin Braun", meinte Dutt. Braun, bei Eintracht Trier im Gespräch, hatte die Frist zur Vertragsverlängerung verstreichen lassen. "Wir dürfen uns nach einer Alternative umsehen", fügte Dutt hinzu. Der VfB Stuttgart ist nach der 1:2-Niederlage in Erfurt nur dank des besseren Torverhältnisses auf keinem Abstiegsplatz. "Wir wollen die Klasse halten. Die jungen Spieler können sich aber auch gut entwickeln, wenn wir in der Oberliga an der Tabellenspitze mitspielen", sagt Trainer Reinhold Fanz. Beim SC Pfullendorf (0:1 in Schweinfurt) deutet alles auf eine Einigung zwischen Verein und Trainer Günter Rommel für die nächste Spielzeit hin. Rommel: "Ich sehe keine Probleme. Mir liegen keine anderen Angebote vor. Ich verhandle auch mit keinem anderen Klub." dg

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Verfasst: Dienstag 4. Mai 2004, 09:55
von Basti
REGIONALLIGA / Aus Aalen nach Aachen

Emil Noll im Uefa-Cup

Emil Noll wechselt vom Fußball-Regionalligisten VfR Aalen zum Zweitligisten Alemannia Aachen. Bei der TSG Hoffenheim darf sich ein Trio nach neuen Klubs umsehen.
Mittelfeldakteur Emil Noll vom Fußball-Regionalligisten VfR Aalen hat beim Zweitligisten Alemannia Aachen einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. "Noll hat uns um seine Freigabe gebeten. Es gab einen Kompromiss. Gegen eine geringere Ablösesumme als vertraglich vereinbart haben wir dem Wechsel trotz unseres Kontraktes bis Juni 2005 zugestimmt", sagte Aalens Präsident Berndt-Ulrich Scholz. Aachen, immer noch mit Bundesliga-Aufstiegsambitionen, steht im diesjährigen Pokalfinale und ist bereits für den Uefa-Cup qualifiziert. Als Ersatz soll ausgerechnet Stephan Sieger, Hoffenheims Torschütze beim 1:0-Sieg gegen Aalen, verpflichtet werden. Er erhält wie auch Christian Möckel, der vom Oberligisten SV Sandhausen umworben wird, und Thorsten Müller keinen neuen Vertrag in Hoffenheim. Aalens Trainer Peter Zeidler: "Ich weiß, dass Sieger ein guter Spieler ist." Beim VfR sollen in dieser Woche die Verträge von Ünal Demirkiran (zwei Jahre plus Option), Neno Rogosic und Michael Bochtler verlängert werden. "Außer Noll wird uns kein Spieler verlassen", betonte Scholz. Und Manager Thorsten Bichler hat mündlich bereits bis 30. Juni 2006 zugesagt. Die Stuttgarter Kickers (1:0 beim FC Eschborn) vermelden mit Jens Härter (SGV Freiberg), Stefan Hampl (SC Feucht) und Mario Klotz (TSF Ditzingen), Sohn des ehemaligen Bundesligaprofis Bernd Klotz, drei Neuzugänge. Und die Hängepartien mit den Leistungsträgern Alexander Malchow und Suad Rahmanovic sind beendet. Präsident Hans Kullen: "Wir sind uns handelseinig." Beim SC Pfullendorf ist nach der dritten 0:1-Niederlage hintereinander Ernüchterung eingekehrt. "Saarbrücken hat in der ersten Halbzeit Fußball modernster Prägung demonstriert", gab Trainer Günter Rommel zu. "Wir dürfen uns trotz unserer 40 Punkte noch nicht zu sicher fühlen." In der neuen Saison wird der Großteil der Spieler wohl bleiben. "Es werden nicht viele Veränderungen greifen", bestätigte der erste Vorsitzende Manfred Walk. Der 2:0-Erfolg der Amateure des VfB Stuttgart gegen den FC Schweinfurt soll nach sieben sieglosen Partien in Serie der Befreiungsschlag im Abstiegskampf gewesen sein. Rot-Weiß Erfurt, derzeit als Dritter zweiter Aufsteiger, finanzierte neun Busse für die Fans zum 2:0-Auswärtstriumph bei den Mainzer Amateuren. Mehr als die Hälfte der 1300 Zuschauer kamen schließlich aus Thüringen. Trotz der Zweitligaambitionen des Vereins sagt Torjäger Rene Müller ade. Er spielt in der nächsten Runde beim Nord-Regionalligisten SC Paderborn.
DETLEF GRONINGER

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Verfasst: Dienstag 8. Juni 2004, 19:48
von Basti
Unmut bei den Drittligisten: Fernsehgelder drastisch gekürzt
Der 1. FC Saarbrücken ist nach Rot-Weiß Erfurt zweiter Aufsteiger aus der Fußball-Regionalliga Süd in die zweite Bundesliga. Torwart-Oldie Peter Eich rettete beim 2:1-Erfolg gegen Schweinfurt 05 die Jubelfeier durch einen gehaltenen Strafstoß von Veselin Popovic.
Ausnahmezustand in Saarbrücken. Zwei Jahre nach dem letzten Zweitliga-Abstieg feierten 22 000 Zuschauer mit dem 2:1-Triumph gegen Schweinfurt 05 die Rückkehr des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken ins Profilager. Für den 40-jährigen Torwart Peter Eich forderten die Fans einen lebenslangen Vertrag. Der 6:0-Erfolg beim Absteiger FC Eschborn nutzt Verfolger FC Augsburg nichts mehr. Kuriosum am Rande: Durch den Aufstieg von Saarbrücken verlängerte sich der Vertrag des am 25. April beurlaubten Trainers Eugen Hach. Gleichzeitig hat der jetzige Kommandogeber Horst Ehrmantraut noch keinen Kontrakt für die neue Spielzeit. Vize-Präsident Klaus Meiser: "Ich gehe davon aus, dass wir die Zusammenarbeit mit Ehrmantraut fortsetzen." Hach erhält für eine Vertragsauflösung wohl eine Abfindung. In der Regionalliga Nord gelang nach Rot-Weiß Essen auch Dynamo Dresden der Sprung nach oben. Bei den baden-württembergischen Klubs herrscht breite Zufriedenheit. Auch bei den Stuttgarter Kickers trotz der 1:4-Panne gegen die Amateure des VfB Stuttgart. Zumal Ersatztorwart Christian Schwend seinen Vertrag bis Juni 2005 verlängert hat. Bei den "kleinen Roten" wechselt Michael Fink zum Bundesligisten Arminia Bielefeld und Florian Lechner zum Nord-Regionalligisten FC St. Pauli. Auch Robert Vujevic (FC Zürich), Marco Di Bicari (SC Paderborn) und Adnan Masic (Augsburg oder Schweinfurt) steht der Sinn nach Luftveränderung. Beim VfR Aalen hat Mannschaftskapitän Michael Bochtler keine Zukunft. Er wird mit Zweitligaabsteiger Union Berlin in Verbindung gebracht. Holm Hentschke hat ein Probetraining beim Oberligisten SV Sandhausen absolviert. Kandidaten als Neuzugänge sind Sascha Theres und Felix Luz vom Ligakontrahenten TSG Hoffenheim. Dort kann auch Sascha Maier (Kontakt zu Aufsteiger Darmstadt 98) gehen. Beim SC Pfullendorf hat Ralf Zimmermann (vom Oberligisten TSV Crailsheim) einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Keine Begeisterung löst das für die nächste Saison von 460 000 auf 375 000 Euro pro Klub gekürzte TV-Geld aus. Zumal der Südwestrundfunk die Sendung "Die Regionalliga" einstellt. Ferner ändert sich die Regelung hinsichtlich der U-24- und U-21-Spieler. Statt bisher vier müssen nun sechs U-24-Akteure auf dem Spielberichtsbogen stehen. Davon müssen zwei (bisher ein) Kicker dem U-21-Bereich angehören.
DETLEF GRONINGER
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