Kickers fehlen sechsstelliger Betrag
Verfasst: Freitag 7. Mai 2004, 06:40
STZ von heute
Kickers: punkten und planen
Dem Fußball-Regionalligisten fehlt immer noch ein sechsstelliger Betrag für die neue Saison
STUTTGART (ump). Mit einem Sieg heute gegen Elversberg (19 Uhr) könnten die Stuttgarter Kickers den Klassenverbleib in der Regionalliga so gut wie perfekt machen. Zumindest sportlich.
Die Stuttgarter Kickers gehörten gestern mal wieder zum Kreis der etablierten Fußball-Klubs in der Nation - zumindest für einen Tag. Denn zum Trainersymposium in München waren nicht nur die Erst- und Zweitligisten geladen, sondern auch die Regionalligavereine. Wobei den Part des Trainers Stefan Minkwitz übernahm, weil Chefcoach Dutt einen anderen Termin wahrnehmen musste.
Was wiederum durchaus die Bedeutung offenbart, die dem Assistenten intern zukommt - und auch künftig zukommen soll. "Wir sind uns im Großen und Ganzen einig, dass Minkwitz weitermacht", sagt der Präsident Hans Kullen. Wobei die Planung vorsieht, dass der 35-Jährige gewissermaßen zum "Chef-Co" aufsteigt - parallel bei der ersten und der zweiten Mannschaft.
Was aus Joachim Cast wird, ist indes noch offen. Den 36-Jährigen, der zurzeit auch die Aufgaben eines Geschäftsführers bekleidet, möchte Kullen gerne in dieser Funktion halten. Das wiederum ist eine Frage der Finanzierung. Im offiziellen Budget für nächste Saison ist ein solcher Posten nämlich nicht vorgesehen. Deshalb sagt Kullen: "Es geht nur, wenn wir einen Geldgeber finden."
Dabei suchen die Blauen vor allem einen Hauptsponsor, um das sechsstellige Loch im neuen Etat zu decken. Die Zeit drängt. "Wir sind uns dessen bewusst", sagt das für das Marketing zuständige Präsidiumsmitglied Bernd Klingler. "Leider haben einige Partner erst für 2005 wieder Luft in ihren Werbeetats." So lange können die Stuttgarter Kickers aber auf keinen Fall warten, spätestens in einem Monat müssen die nachgebesserten Unterlagen zum Deutschen Fußball-Bund. Klingler: "Ich kann nur hoffen, dass die sportlichen Erfolge noch eine Tür öffnen."
In der Tat kann sich die Bilanz der Rückrunde sehen lassen. Mit einem Sieg heute gegen Elversberg wäre der Klassenverbleib praktisch gesichert. Wer hätte das im Winter gedacht? Dabei kann der Trainer nicht nur auf Giuseppe Catizone bauen, der um ein Jahr verlängert hat, sondern sogar auf Oli Stierle nach dessen Blutvergiftung. Dutt spricht von einer "Wunderheilung" - die sich leider nicht auf die Sponsorensuche übertragen lässt.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun, Gumper, Deligiannidis (Akcay), Catizone - Mesic, Rahmanovic.
Kickers: punkten und planen
Dem Fußball-Regionalligisten fehlt immer noch ein sechsstelliger Betrag für die neue Saison
STUTTGART (ump). Mit einem Sieg heute gegen Elversberg (19 Uhr) könnten die Stuttgarter Kickers den Klassenverbleib in der Regionalliga so gut wie perfekt machen. Zumindest sportlich.
Die Stuttgarter Kickers gehörten gestern mal wieder zum Kreis der etablierten Fußball-Klubs in der Nation - zumindest für einen Tag. Denn zum Trainersymposium in München waren nicht nur die Erst- und Zweitligisten geladen, sondern auch die Regionalligavereine. Wobei den Part des Trainers Stefan Minkwitz übernahm, weil Chefcoach Dutt einen anderen Termin wahrnehmen musste.
Was wiederum durchaus die Bedeutung offenbart, die dem Assistenten intern zukommt - und auch künftig zukommen soll. "Wir sind uns im Großen und Ganzen einig, dass Minkwitz weitermacht", sagt der Präsident Hans Kullen. Wobei die Planung vorsieht, dass der 35-Jährige gewissermaßen zum "Chef-Co" aufsteigt - parallel bei der ersten und der zweiten Mannschaft.
Was aus Joachim Cast wird, ist indes noch offen. Den 36-Jährigen, der zurzeit auch die Aufgaben eines Geschäftsführers bekleidet, möchte Kullen gerne in dieser Funktion halten. Das wiederum ist eine Frage der Finanzierung. Im offiziellen Budget für nächste Saison ist ein solcher Posten nämlich nicht vorgesehen. Deshalb sagt Kullen: "Es geht nur, wenn wir einen Geldgeber finden."
Dabei suchen die Blauen vor allem einen Hauptsponsor, um das sechsstellige Loch im neuen Etat zu decken. Die Zeit drängt. "Wir sind uns dessen bewusst", sagt das für das Marketing zuständige Präsidiumsmitglied Bernd Klingler. "Leider haben einige Partner erst für 2005 wieder Luft in ihren Werbeetats." So lange können die Stuttgarter Kickers aber auf keinen Fall warten, spätestens in einem Monat müssen die nachgebesserten Unterlagen zum Deutschen Fußball-Bund. Klingler: "Ich kann nur hoffen, dass die sportlichen Erfolge noch eine Tür öffnen."
In der Tat kann sich die Bilanz der Rückrunde sehen lassen. Mit einem Sieg heute gegen Elversberg wäre der Klassenverbleib praktisch gesichert. Wer hätte das im Winter gedacht? Dabei kann der Trainer nicht nur auf Giuseppe Catizone bauen, der um ein Jahr verlängert hat, sondern sogar auf Oli Stierle nach dessen Blutvergiftung. Dutt spricht von einer "Wunderheilung" - die sich leider nicht auf die Sponsorensuche übertragen lässt.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun, Gumper, Deligiannidis (Akcay), Catizone - Mesic, Rahmanovic.