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Ausstellung "Heimat Kickers" in der Geschichtswerkstatt Degerloch

Verfasst: Mittwoch 22. Juli 2020, 10:32
von Fanprojekt
Ausstellung vom 26.7.2020 bis 4.10.2020, geöffnet Sa/So jeweils 10 bis 17 Uhr

Die Geschichtwerkstatt Degerloch präsentiert über den Sommer in ihren neuen Räumen die Ausstellung „Heimat Kickers – die Blauen in bewegten Zeiten“.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Kickers von der Vereinsgründung 1899 bis zum Jahre 1949. Anhand der Lebenswege einzelner Gründungsmitglieder und Spieler werden die historischen Ereignisse vom Ersten Weltkrieg über die Weimarer Republik zum Nationalsozialismus und zum Zweiten Weltkrieg lebendig. Obwohl oder gerade weil Fußball schon immer unterschiedliche Generationen und Milieus zusammenbrachte, konnte sich diese Gemeinschaft nicht den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen ihrer Zeit entziehen. Kriegszeiten, Gefangenschaft, Tod und im Nationalsozialismus zusätzlich Judenverfolgung, Ausgrenzung und Exil – plötzlich waren langjährige Kameraden und Freunde nicht mehr Teil dieser Heimat.

Ziel der Ausstellung ist neben der geschichtlichen Darstellung auch die Verdeutlichung, wie jeder in seinem Umfeld von Meinungsmache und negativen Entwicklungen betroffen ist und wie wir uns umgekehrt auch heute aktiv für Vielfalt, Toleranz und eine funktionierende Demokratie einsetzen müssen.

Eröffnung: Sonntag 26.7. um 11 Uhr im Hof der Geschichtswerkstatt Degerloch, Große Falterstr. 4, 70597 Stuttgart

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Re: Ausstellung "Heimat Kickers" in der Geschichtswerkstatt Degerloch

Verfasst: Donnerstag 30. Juli 2020, 18:51
von Buddy
Rundgang durch die Ausstellung "Heimat Kickers"
https://www.youtube.com/watch?v=J1NY676nujY

Eröffnung Ausstellung „Heimat Kickers“ – die Blauen in bewegten Zeiten
https://www.youtube.com/watch?v=2T4UcPFIhOE&t=1139s

Re: Ausstellung "Heimat Kickers" in der Geschichtswerkstatt Degerloch

Verfasst: Sonntag 2. August 2020, 18:40
von Blinky Bill
Der letzte Redebeitrag beschreibt das, was die Kickers wirklich ausmacht, am besten: ein urschwäbischer Traditionsverein und mehr nicht. Alles andere ist ein bisschen, dem Zeitgeist entsprechend, übergestülpt, auch wenn die Intention eine gute ist, nämlich friedlich zusammenzuleben. Und für die Corona-Zeit scheinen leider zwei Sätze zu gelten: "Z'viel zom Sterba, z'wenig zom Läba" ond "S'Beschde draus zu macha, isch manchmol au z'wenig"