kicker: Dutts Ziel liegt höher als sein Etat
Verfasst: Montag 5. Juli 2004, 14:44
Robin Dutts Ziel liegt höher als sein Etat
Ginge es nur nach der Finanzkraft der Vereine, dürften die Stuttgarter Kickers auch in der kommenden Saison keine Chance haben, oben mitzuspielen. "Vom Etat her liegen wir im hinteren Mittelfeld", sagt Trainer Robin Dutt.
Um weitere 700 000 auf nur noch etwa 1,5 Millionen Euro ist das Budget gekürzt worden. Ohnehin wird der Aufstieg beim früheren Bundesligisten, der seit vergangener Woche in der Vorbereitung ist, erst für 2006 angepeilt. "Wir wehren uns aber nicht, wenn es früher eintrifft", sagt Dutt, der als Saisonziel folgerichtig Platz eins bis acht angibt.
In den vergangenen Jahren seien immer "die Mannschaften aufgestiegen, die mit die höchsten Etats hatten. Sollte aber eine von denen die Erwartungen nicht erfüllen, wollen wir Gewehr bei Fuß stehen". Die Fans hoffen, dass sich der Aufschwung unter dem seit Oktober amtierenden Dutt in Zukunft fortsetzt. Immerhin mussten die spielerisch stark verbesserten Kickers am Ende der vergangenen Saison erstmals seit Jahren nicht um den Klassenverbleib zittern.
Dennoch will sich der 39-Jährige nicht unter Druck setzen lassen und kann dafür die personellen Möglichkeiten als Argument anführen. Während in Sascha Benda und Marvin Braun (beide zum FC Augsburg) sowie Juniorennationalspieler Patrick Milchraum (1860 München) wichtige Spieler den Traditionsverein verlassen haben, sind unter den sieben Neuzugängen keine großen Namen zu finden. Vier kommen von unterklassigen Klubs, in Stefan Hampl (Feucht), Sven Kegel (Mainz 05 Amateure) und Daniel Sager (St. Pauli) nur drei von Regionalligisten. Schlagen sie ein, könnte Dutt sein Ziel erreichen: "Wir wollen eine deutlich bessere Platzierung erreichen als in der Etattabelle."
Matthias Jung, kicker.de
Ginge es nur nach der Finanzkraft der Vereine, dürften die Stuttgarter Kickers auch in der kommenden Saison keine Chance haben, oben mitzuspielen. "Vom Etat her liegen wir im hinteren Mittelfeld", sagt Trainer Robin Dutt.
Um weitere 700 000 auf nur noch etwa 1,5 Millionen Euro ist das Budget gekürzt worden. Ohnehin wird der Aufstieg beim früheren Bundesligisten, der seit vergangener Woche in der Vorbereitung ist, erst für 2006 angepeilt. "Wir wehren uns aber nicht, wenn es früher eintrifft", sagt Dutt, der als Saisonziel folgerichtig Platz eins bis acht angibt.
In den vergangenen Jahren seien immer "die Mannschaften aufgestiegen, die mit die höchsten Etats hatten. Sollte aber eine von denen die Erwartungen nicht erfüllen, wollen wir Gewehr bei Fuß stehen". Die Fans hoffen, dass sich der Aufschwung unter dem seit Oktober amtierenden Dutt in Zukunft fortsetzt. Immerhin mussten die spielerisch stark verbesserten Kickers am Ende der vergangenen Saison erstmals seit Jahren nicht um den Klassenverbleib zittern.
Dennoch will sich der 39-Jährige nicht unter Druck setzen lassen und kann dafür die personellen Möglichkeiten als Argument anführen. Während in Sascha Benda und Marvin Braun (beide zum FC Augsburg) sowie Juniorennationalspieler Patrick Milchraum (1860 München) wichtige Spieler den Traditionsverein verlassen haben, sind unter den sieben Neuzugängen keine großen Namen zu finden. Vier kommen von unterklassigen Klubs, in Stefan Hampl (Feucht), Sven Kegel (Mainz 05 Amateure) und Daniel Sager (St. Pauli) nur drei von Regionalligisten. Schlagen sie ein, könnte Dutt sein Ziel erreichen: "Wir wollen eine deutlich bessere Platzierung erreichen als in der Etattabelle."
Matthias Jung, kicker.de