und wir könnten doch den Kasper Greth ablehnen
Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 15:11
Kaiserslautern: Nach Neuvilles "Hand-Tor" - 19.10.2004 15:20
"Rote Teufel" lehnen Kemmling ab
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Bundesligist 1. FC Kaiserslautern will in Zukunft keines seiner Spiele mehr von Schiedsrichter Uwe Kemmling (Kleinburgwedel) geleitet sehen. Diesen Wunsch richteten die Pfälzer zwei Tage nach dem Skandalspiel bei Borussia Mönchengladbach (0:2) an den Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses Volker Roth.
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kicker-Note 6: Uwe Kemmling am Sonntag in Mönchengladbach.Damit reagieren die "Roten Teufel" auf das von Kemmling nicht erkannte Handspiel beim Führungstor der "Fohlen" durch Oliver Neuville. Der 48-malige Nationalspieler hatte in der 54. Minute nach einem Fehler von FCK-Schlussmann Tim Wiese das Leder regelwidrig über die Torlinie bugsiert - unbemerkt vom Schiedsrichter-Gespann.
"Der 1. FCK mit Vorstand, Aufsichtsrat, Management, sportlicher Leitung, Mannschaft und Fans ist empört über die Leistung von Schiedsrichter Kemmling und dessen Verhalten im Zusammenhang mit dem Spiel. Da sich der 1. FCK bereits in der Vergangenheit von Schiedsrichter Kemmling benachteiligt gesehen hat, lehnt der 1. FCK zukünftig eine Spielleitung durch Herrn Kemmling betreffend seiner Spiele in der Bundesliga ab. Als einzigem Schiedsrichter der Bundesliga sieht der 1. FCK bei Herrn Kemmling eine ordnungsgemäße und fehlerfreie Leitung seiner Spiele nicht mehr gewährleistet", heißt es in der von Vorstands-Chef Rene C. Jäggi und Vorstandsmitglied Erwin Göbel unterzeichneten Stellungnahme.
Neuville wurde im Nachhinein vom DFB-Sportgericht für zwei Punktspiele gesperrt.
Vor allem werfen die Lauterer dem Unparteiischen vor, trotz heftiger Reklamation der FCK-Profis den Torschützen zu der ominösen Szene nicht befragt zu haben.
"Damit hat Schiedsrichter Kemmling sich selbst die Chance genommen, eine spielentscheidende Fehlleistung zu berichtigen und die durch das Handspiel eingetretene Wettbewerbsverzerrung im Nachhinein noch vor dem Wiederanpfiff des Spiels zu beseitigen", so die Klubverantwortlichen in ihrem Schreiben weiter.
Neben dem umstrittenen Gladbacher Führungstreffer rückte Referee Uwe Kemmling am vergangenen Sonntag auch durch die beiden Roten Karten in den Blickpunkt, die er Bernd Korzynietz und Dimitrios Grammozis nach einer Rangelei zeigte. Der 43-Jährige, der seit neun Jahren erstklassig pfeift, absolvierte in der laufenden Saison drei Einsätze im Oberhaus, konnte dabei jedoch nicht überzeugen (kicker-Durschschnittsnote: 5,3).
"Rote Teufel" lehnen Kemmling ab
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Bundesligist 1. FC Kaiserslautern will in Zukunft keines seiner Spiele mehr von Schiedsrichter Uwe Kemmling (Kleinburgwedel) geleitet sehen. Diesen Wunsch richteten die Pfälzer zwei Tage nach dem Skandalspiel bei Borussia Mönchengladbach (0:2) an den Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses Volker Roth.
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kicker-Note 6: Uwe Kemmling am Sonntag in Mönchengladbach.Damit reagieren die "Roten Teufel" auf das von Kemmling nicht erkannte Handspiel beim Führungstor der "Fohlen" durch Oliver Neuville. Der 48-malige Nationalspieler hatte in der 54. Minute nach einem Fehler von FCK-Schlussmann Tim Wiese das Leder regelwidrig über die Torlinie bugsiert - unbemerkt vom Schiedsrichter-Gespann.
"Der 1. FCK mit Vorstand, Aufsichtsrat, Management, sportlicher Leitung, Mannschaft und Fans ist empört über die Leistung von Schiedsrichter Kemmling und dessen Verhalten im Zusammenhang mit dem Spiel. Da sich der 1. FCK bereits in der Vergangenheit von Schiedsrichter Kemmling benachteiligt gesehen hat, lehnt der 1. FCK zukünftig eine Spielleitung durch Herrn Kemmling betreffend seiner Spiele in der Bundesliga ab. Als einzigem Schiedsrichter der Bundesliga sieht der 1. FCK bei Herrn Kemmling eine ordnungsgemäße und fehlerfreie Leitung seiner Spiele nicht mehr gewährleistet", heißt es in der von Vorstands-Chef Rene C. Jäggi und Vorstandsmitglied Erwin Göbel unterzeichneten Stellungnahme.
Neuville wurde im Nachhinein vom DFB-Sportgericht für zwei Punktspiele gesperrt.
Vor allem werfen die Lauterer dem Unparteiischen vor, trotz heftiger Reklamation der FCK-Profis den Torschützen zu der ominösen Szene nicht befragt zu haben.
"Damit hat Schiedsrichter Kemmling sich selbst die Chance genommen, eine spielentscheidende Fehlleistung zu berichtigen und die durch das Handspiel eingetretene Wettbewerbsverzerrung im Nachhinein noch vor dem Wiederanpfiff des Spiels zu beseitigen", so die Klubverantwortlichen in ihrem Schreiben weiter.
Neben dem umstrittenen Gladbacher Führungstreffer rückte Referee Uwe Kemmling am vergangenen Sonntag auch durch die beiden Roten Karten in den Blickpunkt, die er Bernd Korzynietz und Dimitrios Grammozis nach einer Rangelei zeigte. Der 43-Jährige, der seit neun Jahren erstklassig pfeift, absolvierte in der laufenden Saison drei Einsätze im Oberhaus, konnte dabei jedoch nicht überzeugen (kicker-Durschschnittsnote: 5,3).