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Vorberichte: VfR Aalen - Kickers
Verfasst: Donnerstag 4. November 2004, 15:40
von Überlinger
VfR Aalen - Stuttgarter Kickers
Der Sieg in Feucht ist dann Gold wert, wenn das Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers gewonnen wird. Das Selbstvertrauen der Mannschaft wurde gestärkt, doch auf Michael Stickel muss Aalens-Coach Slobodan Pajic für nundrei Spiele verzichten, so die Sperre für den Defensivakteur nach seiner Roten Karte vom letzten Wochenende. Mit einem Sieg können wir an unserem Gegner in der Tabelle vorbeiziehen und in unserer derzeitigen Lage wollen, ja müssen wir dieses Spiel für uns entscheiden. Auf keinen Fall soll es eine fünfte Heimniederlage der Saison werden. Verletzungssorgen hat der Aalener-Coach keine und er wird weiter an seinem Rotationskonzept festhalten.
Gegen Pfullendorf wurde knapp gewonnen, doch will man in Aalen was Zählbares erreichen, dann muss sich die Mannschaft von Trainer Robin Dutt gewaltig steigern. Der Kickers-Coach wird der gleichen Mannschaft wie gegen Pfullendorf das Vertrauen schenken, dennn Heiko Gumper plagt sich weiter mit Knieproblemen und fällt weiterhin aus. Wir werden alles geben, so der Kickers-Coach, denn mit einem vollen Punktgewinn können wir den Anschluß ans Mittelfeld halten.
Quelle: irsport.de
Verfasst: Donnerstag 4. November 2004, 15:44
von Überlinger
VfR Aalen - Stuttgarter Kickers
Anstoß: Samstag, 06.11.2004 14:30
Aalen:
Aufstellung: Linse - Okle, Mittelbach, da Silva, Hillebrand - Maier - Schmiedel, Demirkiran, Haller - Seeber, Rogosic - Trainer: Pajic
Zum Spiel: Der Ausfall des gesperrten Stickel kann kompensiert werden, zumal Trainer Pajic zuletzt schon kräftig rotieren ließ.
Stuttgart:
Aufstellung: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Härter - Chatzis - Parmak, Akcay, Stierle - Mesic, Rahmanovic - Trainer: Dutt
Zum Spiel: Da Heiko Gumper (Knieprobleme) immer noch ausfällt, wird es vermutlich keine Änderungen gegenüber dem Sieg gegen Pfullendorf geben.
Quelle: kicker.de
Verfasst: Freitag 5. November 2004, 08:33
von McVillager
Aalen
Im Derby zählen die Punkte doppelt
Am 14. Spieltag der Fußball-Regionalliga kommen die Stuttgarter Kickers ins Aalener Waldstadion. Es ist fast ein Kellerduell, das am Samstag um 14.30 Uhr angepfiffen wird. Und es ist deshalb ein Derby, in dem es für beide Mannschaften um sehr viel geht.
Von unserem Mitarbeiter Thomas Ringhofer
Den Begriff "richtungsweisend", den benutzt Robin Dutt, der Trainer der Stuttgarter Kickers eher selten. Doch wenn der Ex-Bundesligist aus Degerloch zum VfR Aalen kommt, dann macht Dutt davon Gebrauch. "Denn wenn wir dieses Spiel gewinnen sollten, dann hätten wir ein gutes Polster nach hinten!"
Weil Abstiegskampf so furchtbar klingt, benutzen die Verantwortlichen des VfR Aalen viel lieber das Wort vom Klassenerhalt, um den es schon seit Saisonbeginn geht. Auch bei den Stuttgarter Kickers. Die pendeln zwischen Platz elf und 16, hatten bereits fünf Mal Rang 15 inne, den derzeit die Aalener belegen. Ergo misst Robin Dutt dieser Begegnung so große Bedeutung bei. "Ein Sieg in Aalen, und in nächster Zeit sind die Probleme mit der Abstiegszone gelöst", heißt es aus Stuttgart.
Am 14. Spieltag der Fußball-Regionalliga kommen die Stuttgarter Kickers ins Aalener Waldstadion. Es ist fast ein Kellerduell, das am Samstag um 14.30 Uhr angepfiffen wird. Und es ist deshalb ein Derby, in dem es für beide Mannschaften um sehr viel geht.
Von unserem Mitarbeiter Thomas Ringhofer
Den Begriff "richtungsweisend", den benutzt Robin Dutt, der Trainer der Stuttgarter Kickers eher selten. Doch wenn der Ex-Bundesligist aus Degerloch zum VfR Aalen kommt, dann macht Dutt davon Gebrauch. "Denn wenn wir dieses Spiel gewinnen sollten, dann hätten wir ein gutes Polster nach hinten!"
Weil Abstiegskampf so furchtbar klingt, benutzen die Verantwortlichen des VfR Aalen viel lieber das Wort vom Klassenerhalt, um den es schon seit Saisonbeginn geht. Auch bei den Stuttgarter Kickers. Die pendeln zwischen Platz elf und 16, hatten bereits fünf Mal Rang 15 inne, den derzeit die Aalener belegen. Ergo misst Robin Dutt dieser Begegnung so große Bedeutung bei. "Ein Sieg in Aalen, und in nächster Zeit sind die Probleme mit der Abstiegszone gelöst", heißt es aus Stuttgart.
VfR will unten raus
Unten raus will auch der VfR Aalen. Nach dem Sieg bei 1860 München und der vergebenen Möglichkeit, den dreifachen Punktgewinn gegen Offenbach zu vergolden, beginnt das Spielchen von neuem. Jetzt haben die Aalener den Auswärtserfolg von Feucht im Rücken. Das hat sich laut Cheftrainer Slobodan Pajic sehr positiv auf die Atmosphäre ausgewirkt. Überhaupt sei die Stimmung in den letzten Wochen gut gewesen. "Wir sind jetzt bereit für dieses Derby. Wir wollen nicht nur gut spielen, sondern auch drei Punkte holen".
Kickers mit sieben "Neuen"
Mit 1,5 Millionen Euro liegt der um 700000 Euro gekürzte Etat der Kickers um gut ein Viertel niedriger, als bei den Ostälblern. Nach Jahren des Bangens um die Klasse, streben die Stuttgarter eigentlich wieder nach Höherem. Für 2006 ist die Rückkehr in die Zweite Liga angepeilt. Auch ohne die großen Namen, die bei dem Budget einfach auch nicht drin waren. So kommen von den sieben Neuen vier aus unterklassigen Clubs, drei aus der Regionalliga (Hampl aus Feucht, Kegel aus Mainz und Sager von St. Pauli). Unter den Abgängen befinden sich unter anderem die früheren Leistungsträger Sascha Benda und Marvin Braun, die nach Augsburg gingen, sowie Patrick Milchraum (1860 München).
Fünf Stürmer zur Auswahl
Stark besetzt ist der Tabellenelfte vor allem im Angriff. Dort hat der 39-jährige Dutt gleich fünf Stürmer zur Auswahl. Vermutlich dürften am Samstag wie zuletzt beim 2:1-Erfolg gegen Pfullendorf Mesic und der zweifache Torschütze Rahmanovic wieder erste Wahl sein.
Und beim VfR wird sich Trainer Slobodan Pajic wieder etwas einfallen lassen, da Michael Stickel für drei Spiele gesperrt ist.
Schwäbische Zeitung
Verfasst: Samstag 6. November 2004, 10:07
von McVillager
Kickers sind nicht auswärtsschwach
Die Karten stehen statistisch gesehen nicht schlecht für den VfR Aalen. Denn der heutige Gegner um 14.30 Uhr, die Stuttgarter Kickers, haben im Laufe der Runde erst ein einziges Mal auswärts gewonnen. Und das - wie Aalen - mit 3:1 in Feucht.
15 Zähler, zwei mehr als Aalen, haben die Blauen in 13 Spielen geholt. Nur fünf davon auf fremden Plätzen. Auf eine Auswärtsschwäche der Kickers und leichte Beute für die Ostälbler darf aber nicht gebaut werden. Schließlich holte die Dutt-Truppe je ein Unentschieden in Siegen und in Regensburg. Und ihr ist es egal, ob sie auswärts, oder unter dem Fernsehturm kickt. Denn Robin Dutt richtet sein Team in der Regel auf Vorwärtsdrang aus.
Personelle Probleme haben die Stuttgarter heute nicht. Zwar dürfte Heiko Gumper immer noch nicht einsatzbereit sein. Dafür sind die zwei Spiele Sperre von Stürmer Abou Shoura abgelaufen und auch Angriffskollege Mario Klotz steht wieder parat.
Drei Spiele Sperre nach seinem Platzverweis von Feucht muss Michael Stickel absitzen. Aus diesem Grund wird Cassio da Silva mit Stefan Mittelbach die Innenverteidigung bilden und Denis Hillebrand linker Verteidiger sein. Rechts gibt Chefcoach Slobodan Pajic wieder René Okle den Vorzug vor Michael Schiele und vor Markus Gabriel: "Die Zeit war reif, dass René eine Chance verdient. Er hat gut trainiert, und wenn er noch mehr Spielpraxis bekommt, dann wird er noch besser." Mit der veränderten Aufstellung in Feucht hat Pajic manchen überrascht. "Wir mussten aber improvisieren und das hat uns den Erfolg gebracht, nachdem wir gegen Offenbach zu ängstlich gespielt hatten".
Die Karten stehen statistisch gesehen nicht schlecht für den VfR Aalen. Denn der heutige Gegner um 14.30 Uhr, die Stuttgarter Kickers, haben im Laufe der Runde erst ein einziges Mal auswärts gewonnen. Und das - wie Aalen - mit 3:1 in Feucht.
15 Zähler, zwei mehr als Aalen, haben die Blauen in 13 Spielen geholt. Nur fünf davon auf fremden Plätzen. Auf eine Auswärtsschwäche der Kickers und leichte Beute für die Ostälbler darf aber nicht gebaut werden. Schließlich holte die Dutt-Truppe je ein Unentschieden in Siegen und in Regensburg. Und ihr ist es egal, ob sie auswärts, oder unter dem Fernsehturm kickt. Denn Robin Dutt richtet sein Team in der Regel auf Vorwärtsdrang aus.
Personelle Probleme haben die Stuttgarter heute nicht. Zwar dürfte Heiko Gumper immer noch nicht einsatzbereit sein. Dafür sind die zwei Spiele Sperre von Stürmer Abou Shoura abgelaufen und auch Angriffskollege Mario Klotz steht wieder parat.
Drei Spiele Sperre nach seinem Platzverweis von Feucht muss Michael Stickel absitzen. Aus diesem Grund wird Cassio da Silva mit Stefan Mittelbach die Innenverteidigung bilden und Denis Hillebrand linker Verteidiger sein. Rechts gibt Chefcoach Slobodan Pajic wieder René Okle den Vorzug vor Michael Schiele und vor Markus Gabriel: "Die Zeit war reif, dass René eine Chance verdient. Er hat gut trainiert, und wenn er noch mehr Spielpraxis bekommt, dann wird er noch besser." Mit der veränderten Aufstellung in Feucht hat Pajic manchen überrascht. "Wir mussten aber improvisieren und das hat uns den Erfolg gebracht, nachdem wir gegen Offenbach zu ängstlich gespielt hatten".
A und O sind heute eine stabile Abwehr und ein ebenso kompaktes Mittelfeld. Da sollen die Außen Marco Haller und Jörn Schmiedel marschieren, und Neno Rogosic einsetzen, mit dem sie laut Pajic sehr gut harmonieren.
VfR Aalen: Linse, Okle, Mittelbach, da Silva, Hillebrand, Maier, Schmiedel, Demirkiran, Haller,Seeber, Rogosic.
Stuttgarter Kickers: Köstel, Steinle, Barth, Malchow, Härter, Chatzis, Parmak, Akcay, Stierle, Mesic, Rahmanovic.
Schiedsrichter: Dr. Brych (Mün chen). (ri)
Schwäbische Zeitung