Vorberichte: SV Wehen - Stuttgarter Kickers
Verfasst: Donnerstag 18. November 2004, 08:52
Glückspilz Patrick Klandt
Wehens Keeper entgeht Platzverweis und darf gegen Stuttgart ran
Will gegen die Stuttgarter Kickers endlich wieder von Beginn an mit dem Ball zaubern: Oualid Mokhtari (links) bei seinem letzten Halberg-Duell mit dem Stuttgarter Heiko Gumper.
rscp
Vom 18.11.2004
Den Sieg in Feucht im Rücken, zwei vermeintlich schlagbare Gegner vor sich - Fußball-Regionalligist SV Wehen hat die Möglichkeit, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Samstag (14.30) gegen die Stuttgarter Kickers.
Von Kurier-Redakteur
Carsten Dietel
Einer der Garanten für den knappen 1:0-Sieg in Feucht ist froh, gegen die Stuttgarter wieder zwischen den Pfosten stehen zu können. Denn um ein Haar hätte Patrick Klandt in Franken die Rote Karte gesehen. "Ich habe mir gedacht, es ist schon Weihnachten", schildert Wehens Team-Manager Rudi Collet seine Gefühle, als Schiedsrichter Josef Meier aus München Klandt nur den gelben Karton vor die Nase hielt. Zuvor hatte er Ersatzkeeper Guido Koltermann schon zum Entledigen der Trainingskleidung aufgefordert. Und auch der "Sünder" gestand ein: "Das war kritisch. Manch ein Schiedsrichter zeigt dafür die Rote Karte." In der strittigen Szene hatte der junge Wehener Torwart außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand gespielt - unbeabsichtigt, wie Collet und auch er beteuern. Doch hätte Klandt den Ball nicht aufgehalten, Feuchts Sascha Ropic hätte freie Bahn zum 1:1 gehabt. Und Klandt, der trotz vieler Gegentreffer in den vergangenen Wochen immer wieder hervorragende Kritiken erhielt, wäre seinen sicheren Platz zwischen den Pfosten wieder an Koltermann los gewesen.
Klandt darf gegen Stuttgart auflaufen und der zweite Matchwinner, Torschütze Oualid Mokhtari, will gegen die Schwaben unbedingt von Beginn an dabei sein. "Ob auf der Außenbahn oder hinter den Spitzen ist mir egal, ich will einfach wieder einmal von der ersten Minute an auf dem Halberg spielen." Zuletzt war er bei den Heimspielen nur zweite Wahl, gegen Offenbach fehlte er wegen einer Verletzung. Jetzt ist der ehemalige marokkanische Junioren-Nationalspieler wieder fit. Er brennt darauf mitzuhelfen, aus den nächsten zwei Spielen sechs Punkte zu holen und damit die erfolgreichste Hinrunde in der Wehener Regionalligageschichte zu spielen.
28 Punkte müssten erreicht werden, um die bisherige Bestleistung aus der Saison 2001/02 zu egalisieren. Im vergangenen Jahr hatten die Taunussteiner nach der Hinrunde 26 Zähler auf ihrem Konto.
Dieses Ziel sollte möglich sein, denn mit den Stuttgarter Kickers und eine Woche Später mit Aufsteiger Nöttingen stehen den Wehenern zwei Gegner gegenüber, die für die Taunussteiner durchaus schlagbar sind. Und mit über 30 Punkten, da ist sich Trainer Djuradj Vasic sicher, ist man im Aufstiegsrennen dabei. Zwei Siege vorausgesetzt, kämen die Taunussteiner auf 31 Zähler. Doch schon jetzt zeigt sich Vasic mit der Punktausbeute zufrieden. In seiner Mannschaftsansprache nach der nächtlichen Rückkehr aus Feucht machte er seinen Spielern deutlich, dass man zwar jetzt bereits mit 26 Punkten die Marke aus der Vorsaison eingestellt habe, die Bilanz aber ruhig noch nach oben korrigieren könne. Jeder Punkt tut gut.
Wiesbadener Kurier
Wehens Keeper entgeht Platzverweis und darf gegen Stuttgart ran
Will gegen die Stuttgarter Kickers endlich wieder von Beginn an mit dem Ball zaubern: Oualid Mokhtari (links) bei seinem letzten Halberg-Duell mit dem Stuttgarter Heiko Gumper.
rscp
Vom 18.11.2004
Den Sieg in Feucht im Rücken, zwei vermeintlich schlagbare Gegner vor sich - Fußball-Regionalligist SV Wehen hat die Möglichkeit, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Samstag (14.30) gegen die Stuttgarter Kickers.
Von Kurier-Redakteur
Carsten Dietel
Einer der Garanten für den knappen 1:0-Sieg in Feucht ist froh, gegen die Stuttgarter wieder zwischen den Pfosten stehen zu können. Denn um ein Haar hätte Patrick Klandt in Franken die Rote Karte gesehen. "Ich habe mir gedacht, es ist schon Weihnachten", schildert Wehens Team-Manager Rudi Collet seine Gefühle, als Schiedsrichter Josef Meier aus München Klandt nur den gelben Karton vor die Nase hielt. Zuvor hatte er Ersatzkeeper Guido Koltermann schon zum Entledigen der Trainingskleidung aufgefordert. Und auch der "Sünder" gestand ein: "Das war kritisch. Manch ein Schiedsrichter zeigt dafür die Rote Karte." In der strittigen Szene hatte der junge Wehener Torwart außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand gespielt - unbeabsichtigt, wie Collet und auch er beteuern. Doch hätte Klandt den Ball nicht aufgehalten, Feuchts Sascha Ropic hätte freie Bahn zum 1:1 gehabt. Und Klandt, der trotz vieler Gegentreffer in den vergangenen Wochen immer wieder hervorragende Kritiken erhielt, wäre seinen sicheren Platz zwischen den Pfosten wieder an Koltermann los gewesen.
Klandt darf gegen Stuttgart auflaufen und der zweite Matchwinner, Torschütze Oualid Mokhtari, will gegen die Schwaben unbedingt von Beginn an dabei sein. "Ob auf der Außenbahn oder hinter den Spitzen ist mir egal, ich will einfach wieder einmal von der ersten Minute an auf dem Halberg spielen." Zuletzt war er bei den Heimspielen nur zweite Wahl, gegen Offenbach fehlte er wegen einer Verletzung. Jetzt ist der ehemalige marokkanische Junioren-Nationalspieler wieder fit. Er brennt darauf mitzuhelfen, aus den nächsten zwei Spielen sechs Punkte zu holen und damit die erfolgreichste Hinrunde in der Wehener Regionalligageschichte zu spielen.
28 Punkte müssten erreicht werden, um die bisherige Bestleistung aus der Saison 2001/02 zu egalisieren. Im vergangenen Jahr hatten die Taunussteiner nach der Hinrunde 26 Zähler auf ihrem Konto.
Dieses Ziel sollte möglich sein, denn mit den Stuttgarter Kickers und eine Woche Später mit Aufsteiger Nöttingen stehen den Wehenern zwei Gegner gegenüber, die für die Taunussteiner durchaus schlagbar sind. Und mit über 30 Punkten, da ist sich Trainer Djuradj Vasic sicher, ist man im Aufstiegsrennen dabei. Zwei Siege vorausgesetzt, kämen die Taunussteiner auf 31 Zähler. Doch schon jetzt zeigt sich Vasic mit der Punktausbeute zufrieden. In seiner Mannschaftsansprache nach der nächtlichen Rückkehr aus Feucht machte er seinen Spielern deutlich, dass man zwar jetzt bereits mit 26 Punkten die Marke aus der Vorsaison eingestellt habe, die Bilanz aber ruhig noch nach oben korrigieren könne. Jeder Punkt tut gut.
Wiesbadener Kurier