Seite 1 von 1
Verfasst: Donnerstag 23. Dezember 2004, 16:08
von Überlinger
Respekt! Ich hoffe mal, dass im voraus wissen ob sie sich den leisten können und dann nicht nach nem halben Jahr das böse Erwachen kommt wie in Acorborn!
Verfasst: Donnerstag 23. Dezember 2004, 16:37
von Buddy
Ich dachte der hätte seine Karriere schon beendet.

Re: Fürth holt "Hammer-Ali"
Verfasst: Donnerstag 23. Dezember 2004, 17:23
von südzecke
Tacheles hat geschrieben:
Da Albertz, der Ende Januar 2005 seinen 34. Geburtstag feiert, zuletzt ohne Verein war, geht der Transfer ablösefrei über die Bühne. "
....
Der Wechsel nach China in der Winterpause 2002/03 war eine Mischung aus sportlicher Abschiebung und Flucht, die alllerdings bald ein Happy End erleben sollte. Schließlich wurde der 1,84-Meter-Mann dort im Dezember 2003 von den 15 Vereinen der chinesischen ersten Liga mehrheitlich zum "Fußballer des Jahres" gewählt.
irgendwas kann doch da nicht stimmen, warum ist der als bester China-Kicker des letzten Jahres arbeitslos?
Tacheles hat geschrieben:
In Fürth soll Albertz Möhlmanns Forderung nach mehr Torgefahr aus dem offensiven Mittelfeld erfüllen.
Ich denke, Möhlmanns Plan ihn im offensiven Mittelfeldspielen zu lassen geht nicht gut, da er bestimmt kein Spielgestalter ist. Er ist Michael Tarnat in der Spielweise sehr ähnlich, daher sollte man ihn eher außen defensiv spielen lassen.
Übrigens ist der Albertz einer meiner am meisten verhassten Spieler überhaupt - viele Jahre HSV und zudem noch viele Jahre Rangers

Verfasst: Donnerstag 23. Dezember 2004, 18:24
von Felix B.
Sehr guter Transfer für Fürth, keine Frage!
Verfasst: Freitag 24. Dezember 2004, 12:11
von Martin
@ südzecke
der hatte irgendwie wohl seine probleme in china. da lief alles nur mit korruption ab und er war irgendwie, der einzige, der des nicht mitbekommen hat und hat sich jedes mal gewundert, warum seine mitspieler auf einmal nicht mehr kicken können :D
Verfasst: Sonntag 26. Dezember 2004, 20:45
von Blauer Bayer
Aus Focus online (nicht ganz aktuell, aber beschreibt gut die Situation in China):
Nach zwei Jahren in Schanghai ist der Ex-HSV-Kapitän Jörg Albertz enttäuscht und wütend nach Deutschland zurückgekehrt.
Nach dem Meisterschaftsgewinn in der ersten Saison und der Auszeichnung zum „Fußballer des Jahres“ sah alles ganz rosig aus. Im zweiten Jahr erlebte der Mönchengladbacher nicht nur vier Trainerwechsel, sondern auch hautnah die ausufernde Korruption im chinesischen Fußball. „Das macht keinen Spaß mehr, wenn sich die Mitspieler auf einmal nicht mehr bewegen. Anfangs wusste ich gar nicht, warum", erzählte Albertz am Donnerstag.
Spiele vielleicht gekauft
Bis auf Rang 10 von insgesamt 15 Clubs war sein Team zuletzt durchgereicht worden. „Ich weiß nicht, ob unser Club in meinem ersten Jahr auch Spiele gekauft hat. Das ist mir gar nicht aufgefallen", schilderte er. Erst nach und nach sei im bewusst geworden, dass hinter unerklärlichen Schiedsrichterentscheidungen und schlechten Leistungen der Fußballer System steckte.
Transparente zum Abschied
„Das Schlimme ist: Keiner kann etwas beweisen", berichtete Albertz. Die Skandale um Korruption, Spielabsprachen und Fußballwetten hätten Chinas Liga in den vergangenen Monaten in die bislang schwerste Krise gestürzt. Zu seinem Abschied bereiteten ihm 300 Anhänger eine rührende Abschiedsparty. Und zum Flughafen wurde er sogar von etlichen Fans mit Transparenten begleitet.
Nach der negativen Erfahrung in Fernost wartet der Rotschopf nun auf ein Angebot eines deutschen Vereins. „Ich werde im Januar zwar 34 Jahre alt, aber eineinhalb bis zwei Jahre möchte ich noch spielen", betonte der Mittelfeldakteur mit dem strammen Linksschuss.
„Würde auch in der zweiten Liga spielen“
Offerten aus England und Schottland liegen vor, doch wegen des schlechten Gesundheitszustands seines Vaters und der eigenen Familienplanung will er in Deutschland leben. Nach insgesamt acht Jahren bei ausländischen Vereinen hat er sein Fernweh gestillt. „Man muss auf dem Teppich bleiben, ich würde auch in der Liga spielen.“
Der frühere Leitwolf und angehende Nationalspieler des Hamburger SV war 1996 für fünf Millionen Euro an die Glasgow Rangers abgegeben worden und fünf Jahre später für fast den gleichen Betrag als „teuerster Fehlkauf“ zurückgeholt worden.
Verfasst: Montag 27. Dezember 2004, 13:31
von SIR Andrew
Und bei uns ist man schon über den Verdacht von Oberhausen total erzürnt...
Verfasst: Montag 27. Dezember 2004, 14:23
von Tapsi
Ich finde den Neuzugang gar nicht toll, da er viel zu langsam ist (auch für die 2.Liga). Okay, der hat einen harten Schuss, aber das war es dann auch.
Der lebt nur noch von seinem Namen, mehr nicht.
Fürth hat sich damit ein Ei ins Netz gelegt, dass mit Sicherheit auch teuer ist.