Eschborn erhält keine Hilfe von der Stadt
Verfasst: Donnerstag 23. Dezember 2004, 16:13
Scheer befürchtet Ausverkauf
Der FC Eschborn hat in seinen Bemühungen um finanzielle Unterstützung einen Rückschlag erlitten. Am Dienstag haben sich die Hoffnungen zerschlagen, Hilfe von der Stadt zu erhalten. Eine Bürgschaft wäre rechtlich nicht möglich gewesen, an einen Kredit wollte sich der Magistrat nicht heranwagen.
Die Vorlage ist zwar noch nicht vom Tisch, doch vor Anfang Januar ist in den politischen Gremien nichts zu bewegen. Doch die Zeit drängt. Bis Freitag muss der Verein dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) eine Stellungnahme zur finanziellen Situation einreichen. "Je nachdem, wie diese Stellungnahme ausfällt" so der stellvertretende HFV-Geschäftsführer Jens Uwe Münker, könne sich der Verband vorbehalten, einen Finanzierungsplan zu fordern. Aber auch in dem Bemühen, eine in der Oberliga konkurrenzfähige Mannschaft zu halten, brennt dem FCE die Zeit unter den Nägeln. Spieler wie Kaymak, Dworschak, Mehic oder auch Ben Neticha sollen Angebote anderer Vereine haben.
Sollte es noch Rettung geben, diese sich aber bis Anfang Januar hinauszögern, "dann haben wir keine Mannschaft mehr – oder zumindest keine schlagkräftige", fürchtet Trainer Klaus Scheer. Bürgermeister Wilhelm Speckhardt arbeitet an einer Lösung und hofft auf Unterstützung der Wirtschaft. 600 000 bis 800 000 Euro, vermuten Insider, werden benötigt. Speckhardt hofft, dass sich am Wirtschaftsstandort Eschborn mehrere große Firmen finden, die gemeinsam für die Summe bürgen. Damit wäre dem Verein schon geholfen, sagt Speckhardt, denn "ich bin überzeugt, dass das vorgelegte Sanierungskonzept gut ist und der Verein innerhalb von fünf bis sechs Jahren wieder auf gesunde Füße zu stellen ist".
K. Schellhaas, kicker.de
Der FC Eschborn hat in seinen Bemühungen um finanzielle Unterstützung einen Rückschlag erlitten. Am Dienstag haben sich die Hoffnungen zerschlagen, Hilfe von der Stadt zu erhalten. Eine Bürgschaft wäre rechtlich nicht möglich gewesen, an einen Kredit wollte sich der Magistrat nicht heranwagen.
Die Vorlage ist zwar noch nicht vom Tisch, doch vor Anfang Januar ist in den politischen Gremien nichts zu bewegen. Doch die Zeit drängt. Bis Freitag muss der Verein dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) eine Stellungnahme zur finanziellen Situation einreichen. "Je nachdem, wie diese Stellungnahme ausfällt" so der stellvertretende HFV-Geschäftsführer Jens Uwe Münker, könne sich der Verband vorbehalten, einen Finanzierungsplan zu fordern. Aber auch in dem Bemühen, eine in der Oberliga konkurrenzfähige Mannschaft zu halten, brennt dem FCE die Zeit unter den Nägeln. Spieler wie Kaymak, Dworschak, Mehic oder auch Ben Neticha sollen Angebote anderer Vereine haben.
Sollte es noch Rettung geben, diese sich aber bis Anfang Januar hinauszögern, "dann haben wir keine Mannschaft mehr – oder zumindest keine schlagkräftige", fürchtet Trainer Klaus Scheer. Bürgermeister Wilhelm Speckhardt arbeitet an einer Lösung und hofft auf Unterstützung der Wirtschaft. 600 000 bis 800 000 Euro, vermuten Insider, werden benötigt. Speckhardt hofft, dass sich am Wirtschaftsstandort Eschborn mehrere große Firmen finden, die gemeinsam für die Summe bürgen. Damit wäre dem Verein schon geholfen, sagt Speckhardt, denn "ich bin überzeugt, dass das vorgelegte Sanierungskonzept gut ist und der Verein innerhalb von fünf bis sechs Jahren wieder auf gesunde Füße zu stellen ist".
K. Schellhaas, kicker.de