Sead Ramovic kämpft nur um eine theoretische Chance
Verfasst: Samstag 8. Januar 2005, 17:02
Und nochmal ein Ex-Blauer bei dems momentan nicht ganz so läuft:
Sead Ramovic kämpft nur um eine theoretische Chance
Die Chance auf ein Happy End nach einem leidvollen Halbjahr sank für Sead Ramovic (25) im Dezember auf ein Minimum.
Beim Torhütertausch vor dem Spiel gegen Leverkusen, am letzten Spieltag vor der Winterpause, stellte Borussen-Trainer Dick Advocaat Michael Melka anstelle von Darius Kampa zwischen die Pfosten. Schließlich, noch vor dem Jahreswechsel, teilte der Coach Ramovic mit, dass er auch in der Rückrunde nicht mehr mit ihm plant. Der Keeper kann den Verein verlassen.
Der VfL Bochum soll kurz Interesse gezeigt haben, doch noch kämpft Ramovic im Trainingslager der Gladbacher in Spanien um seine letzte Chance. Eine Chance, die allenfalls theoretischer Natur ist. Als Nummer eins wollte sich Ramovic im Borussen-Tor nach seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg etablieren, als er im Sommer einen Vertrag bis 2007 unterschrieb. Er wurde die Nummer drei - und stand kein einziges Mal im Kader der Bundesligamannschaft. Weder unter Ex-Trainer Holger Fach, noch unter Advocaat. Er strahle nicht die nötige Ruhe aus, heißt es, er lasse die Bälle zu oft fallen.
Die "Kämpfernatur", als die sich Ramovic bezeichnet, ließ seinerzeit beim VfL Wolfsburg nicht locker und eroberte sich zwischenzeitlich den Platz im Tor. Gegen Claus Reitmaier, später gegen Simon Jentzsch. Doch wenn sich weder Melka noch Kampa ernsthaft verletzen, wird sich an Ramovics Status wenig ändern; erst recht nicht, wenn noch ein neuer Schlussmann kommt. Dass Dick Advocaat persönlich beim früheren Dortmunder Stefan Klos, dem Kapitän von Advocaats Ex-Klub Glasgow Rangers, angeklopft haben soll, wurde zwar vom Trainer dementiert. Dennoch besteht weiterhin Interesse an Jens Lehmann (Arsenal).
Jan Lustig
Quelle: kicker
Sead Ramovic kämpft nur um eine theoretische Chance
Die Chance auf ein Happy End nach einem leidvollen Halbjahr sank für Sead Ramovic (25) im Dezember auf ein Minimum.
Beim Torhütertausch vor dem Spiel gegen Leverkusen, am letzten Spieltag vor der Winterpause, stellte Borussen-Trainer Dick Advocaat Michael Melka anstelle von Darius Kampa zwischen die Pfosten. Schließlich, noch vor dem Jahreswechsel, teilte der Coach Ramovic mit, dass er auch in der Rückrunde nicht mehr mit ihm plant. Der Keeper kann den Verein verlassen.
Der VfL Bochum soll kurz Interesse gezeigt haben, doch noch kämpft Ramovic im Trainingslager der Gladbacher in Spanien um seine letzte Chance. Eine Chance, die allenfalls theoretischer Natur ist. Als Nummer eins wollte sich Ramovic im Borussen-Tor nach seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg etablieren, als er im Sommer einen Vertrag bis 2007 unterschrieb. Er wurde die Nummer drei - und stand kein einziges Mal im Kader der Bundesligamannschaft. Weder unter Ex-Trainer Holger Fach, noch unter Advocaat. Er strahle nicht die nötige Ruhe aus, heißt es, er lasse die Bälle zu oft fallen.
Die "Kämpfernatur", als die sich Ramovic bezeichnet, ließ seinerzeit beim VfL Wolfsburg nicht locker und eroberte sich zwischenzeitlich den Platz im Tor. Gegen Claus Reitmaier, später gegen Simon Jentzsch. Doch wenn sich weder Melka noch Kampa ernsthaft verletzen, wird sich an Ramovics Status wenig ändern; erst recht nicht, wenn noch ein neuer Schlussmann kommt. Dass Dick Advocaat persönlich beim früheren Dortmunder Stefan Klos, dem Kapitän von Advocaats Ex-Klub Glasgow Rangers, angeklopft haben soll, wurde zwar vom Trainer dementiert. Dennoch besteht weiterhin Interesse an Jens Lehmann (Arsenal).
Jan Lustig
Quelle: kicker