kicker Test RL Süd: Stuttgarter Kickers
Verfasst: Montag 10. Januar 2005, 15:23
Entgegen der Tradition sitzt Trainer Robin Dutt fest im Sattel
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Trotz der 30 Prozent Etatkürzung sollte es aufwärts gehen. Das gelang nicht.
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Die Neuen
Lediglich Mustafa Parmak und mit Einschränkungen Jens Härter und Niko Chatzis haben überzeugt. Stefan Hampl legte einen ansprechenden Start hin, fehlte aber häufig verletzungsbedingt. Daniel Sager hatte das Pech, sich bereits in der Vorbereitung schwer zu verletzen. Insgesamt konnten die Neuen die Abgänge von Patrick Milchraum, Sascha Benda und Marvin Braun nicht kompensieren. Bashiru Gambo, dessen Wechsel bereits im Oktober an der Freigabe scheiterte, soll nun für einen neuen Schub sorgen.
System & Taktik
Viererkette, Raute im Mittelfeld, davor zwei Spitzen - Trainer Robin Dutt bleibt seinem auf Balleroberung und schnellem Offensivspiel ausgerichteten System treu.
Stärken & Schwächen
Durch Verletzungen einiger Mittelfeldspieler lagen die Schwächen im Spielaufbau und in der Chancenauswertung. Die Mannschaft konnte das von Dutt propagierte Kurzpassspiel nur selten umsetzen. Auch die Abwehr, die eigentlich das Prunkstück sein sollte, zeigte Schwächen. Noch profitiert die Mannschaft vom guten Unterbau der eigenen Oberliga-Mannschaft, mit dem immer wieder Lücken gestopft werden. Als Stärken können neben einem funktionierenden Mannschaftsgefüge zwei Einzelspieler bezeichnet werden: Torhüter Tino Köstel und der variabel einsetzbare Offensivmann Mirnes Mesic.
Trainer & Umfeld
Die Kickers in Abstiegsgefahr, das bedeutete in der Vergangenheit fast immer die Entlassung des Trainers. Diesmal sieht das ganz anders aus, Dutts Position ist derzeit ungefährdet. Im Umfeld scheint sich die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass ein Coach mit immer geringeren finanziellen Möglichkeiten keine Wunderdinge vollbringen kann. Präsident Hans Kullen kehrt weiterhin mit eisernem Besen durch den Verein. Damit macht er sich nicht nur Freunde, findet für seinen bislang erfolgreichen Sparkurs aber Anerkennung.
Fazit & Prognose
Die Vorrunde lief für die Kickers unglücklich. Der Kader dürfte aber gut genug sein, um den Klassenverbleib zu schaffen - viel mehr aber auch nicht. Im Verein muss man sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie eine Fortführung des notwendigen Sparkurses mit der mittelfristig angestrebten Rückkehr in die Zweite Liga in Einklang gebracht werden kann.
Sigor Paesler
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Trotz der 30 Prozent Etatkürzung sollte es aufwärts gehen. Das gelang nicht.
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Die Neuen
Lediglich Mustafa Parmak und mit Einschränkungen Jens Härter und Niko Chatzis haben überzeugt. Stefan Hampl legte einen ansprechenden Start hin, fehlte aber häufig verletzungsbedingt. Daniel Sager hatte das Pech, sich bereits in der Vorbereitung schwer zu verletzen. Insgesamt konnten die Neuen die Abgänge von Patrick Milchraum, Sascha Benda und Marvin Braun nicht kompensieren. Bashiru Gambo, dessen Wechsel bereits im Oktober an der Freigabe scheiterte, soll nun für einen neuen Schub sorgen.
System & Taktik
Viererkette, Raute im Mittelfeld, davor zwei Spitzen - Trainer Robin Dutt bleibt seinem auf Balleroberung und schnellem Offensivspiel ausgerichteten System treu.
Stärken & Schwächen
Durch Verletzungen einiger Mittelfeldspieler lagen die Schwächen im Spielaufbau und in der Chancenauswertung. Die Mannschaft konnte das von Dutt propagierte Kurzpassspiel nur selten umsetzen. Auch die Abwehr, die eigentlich das Prunkstück sein sollte, zeigte Schwächen. Noch profitiert die Mannschaft vom guten Unterbau der eigenen Oberliga-Mannschaft, mit dem immer wieder Lücken gestopft werden. Als Stärken können neben einem funktionierenden Mannschaftsgefüge zwei Einzelspieler bezeichnet werden: Torhüter Tino Köstel und der variabel einsetzbare Offensivmann Mirnes Mesic.
Trainer & Umfeld
Die Kickers in Abstiegsgefahr, das bedeutete in der Vergangenheit fast immer die Entlassung des Trainers. Diesmal sieht das ganz anders aus, Dutts Position ist derzeit ungefährdet. Im Umfeld scheint sich die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass ein Coach mit immer geringeren finanziellen Möglichkeiten keine Wunderdinge vollbringen kann. Präsident Hans Kullen kehrt weiterhin mit eisernem Besen durch den Verein. Damit macht er sich nicht nur Freunde, findet für seinen bislang erfolgreichen Sparkurs aber Anerkennung.
Fazit & Prognose
Die Vorrunde lief für die Kickers unglücklich. Der Kader dürfte aber gut genug sein, um den Klassenverbleib zu schaffen - viel mehr aber auch nicht. Im Verein muss man sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie eine Fortführung des notwendigen Sparkurses mit der mittelfristig angestrebten Rückkehr in die Zweite Liga in Einklang gebracht werden kann.
Sigor Paesler