Neuer Plan - Dritte Liga ohne Profis
Die Amateurvertreter im DFB wollen die 3.Liga zur Tabuzone für Bundesligaprofis erklären. Den Grund nennt Hans-Georg Moldenhauer, der Präsident des Nordeutschen Fußball-Verbandes: Es herrscht Wettbewerbsverzerrung, "weil die Bundesliga-Klubs mit ihren Nachwuchsmannschaften permanent mit einer unterschiedlichen Anzahl von Profis spielen." Moldenhauer steht der Reformkommission vor, die erstmals am 5. Januar tagte. Seine Null-Lösung: Keine Profis mehr in der Regionalliga, stattdessen eine Nachwuchsmeisterschaft der 36 Lizenzvereine mit Spielern unter 23. Jahren (u23). "Das muss aber ein hochkarätiger Wettbewerb sein, den alle wollen", so Moldenhauer. Ein Anreiz: Der Meister startet im DFB Pokal. Talente, die älter als 23. sind, sollen ein Zweitspielrecht erhalten, "sie verbleiben bei ihrem Mutterverein, können aber bei anderen Klubs Spielpraxis sammeln. Sie können entweder während der zwei Transferperioden wechseln, oder wir schaffen Sonderreglungen, damit sie nicht jede Woche in einem anderen Trikot auflaufen. Moldenhauers Alternativplan: Um den "Charakter der Nachwuchs- und Ausbildungsmannschaft" zu wahren und die "verkappte Reha-Klinik für hochbezahlte Profis" zu schließen, "sollten nur Spieler unter 23 Jahren zum Einsatz kommen und vielleicht 2, 3 ältere Spieler". Bislang dürfen in den Nachwuchsmannschaften unbegrenzt viele Profis unter 24 sowie drei Lizenzspieler mitwirken, die älter als 24 sind. So liefen diese Saison Lars Ricken (28) in Dortmund und Naohiro Takahara (25) beim HSV in Liga drei auf. Geht es nach Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, bleibt das so. Für ihn ist die Regionalliga "ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsarbeit, hier holen sich Talente ihre Spielpraxis". Moldenhauer kann sich vorstellen, auch die Anzahl der Amateurmannschaften der Bundesligisten in der Regionalliga (momentan elf) zu begrenzen, "zum Beispiel auf nicht mehr als drei, vier pro Staffel". Bis März sollen dem DFB-Vorstand Vorschläge Vorliegen, damit sie in der nächsten Saison gelten.
Quelle Sport Bild
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Ich verstehe das ganze herumgeeire nicht !!! Und der Rummenigge blickt sowieso nur über den Tellerrand, wenn etwas dabei herausspringt. Fand die Idee mit der Reservemeisterschaft solange gut, bis ich zu der Zeile kam, in der Stand, der Meister solle im DFB-Pokal antereten dürfen. Also wegen mir im Ligacup, aber nicht im DFB-Pokal !!!´
Wenn die Bundesligavereine nicht selbst teilweise so gravierend schlecht wirtschaften würden und bereit wären, mehr TV-Einnahmen an die 3.Ligisten abzugeben, wäre man schon ein Schritt weiter.
Am liebsten wäre mir eine 18er Bundesliga. 20 Teams in der 2.Liga und eine zweistaffelige Regionalliga mit jeweils 20 Mannschaften. Die Erstplatzierten steigen direkt auf und die jeweiligen 2. und 3. beider Staffeln spielen mit Hin- und Rückspielen im Ligamodus die weiteren zwei Aufsteiger aus und ermitteln gleichzeitig den schon in Vergessenheit geratenen Amateurmeister. Der Unterbau wird weiterhin die Oberliga sein. Bis zu dieser Ligastufe könnten beispielsweise zweite Mannschaften mitspielen. Alle anderen in einer Reserverunde.
Oder ganz einfach so wie in England regeln. Da gibt es auch eine Reserverunde.
Wenn die Bundesligavereine nicht selbst teilweise so gravierend schlecht wirtschaften würden und bereit wären, mehr TV-Einnahmen an die 3.Ligisten abzugeben, wäre man schon ein Schritt weiter.
Am liebsten wäre mir eine 18er Bundesliga. 20 Teams in der 2.Liga und eine zweistaffelige Regionalliga mit jeweils 20 Mannschaften. Die Erstplatzierten steigen direkt auf und die jeweiligen 2. und 3. beider Staffeln spielen mit Hin- und Rückspielen im Ligamodus die weiteren zwei Aufsteiger aus und ermitteln gleichzeitig den schon in Vergessenheit geratenen Amateurmeister. Der Unterbau wird weiterhin die Oberliga sein. Bis zu dieser Ligastufe könnten beispielsweise zweite Mannschaften mitspielen. Alle anderen in einer Reserverunde.
Oder ganz einfach so wie in England regeln. Da gibt es auch eine Reserverunde.
Himmel und Hölle für den SVK !!!