Hleb auch bald weg?
Verfasst: Dienstag 25. Januar 2005, 17:44
Ich weiss das wir nicht im VfB-Forum sind, aber das liest sich einfach schon wieder zu gut!
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Nächster Schreck für den VfB: Wie konkret ist das Interesse von Arsenal London?
Hleb hält die Roten in Atem
Stuttgart - Während der VfB Stuttgart und seine Fans noch am Fall Hildebrand zu knabbern haben, erscheint am Horizont bereits das nächste Schreckgespenst. Arsenal London soll wieder einmal seine Fühler nach Alexander Hleb ausgestreckt haben.
VON JÜRGEN KNAPPENBERGER
Arsenal, immer wieder Arsenal. Die Späher des englischen Meisters können sich so langsam eine Dauerkarte für die Spiele des VfB kaufen - sie scheinen sich nicht satt sehen zu können an Alexander Hleb. Vergangenen Sommer gab es sogar Kontakte zu den Engländern, doch der Weißrusse entschloss sich, seinen Vertrag beim VfB bis 2008 zu verlängern. Deshalb bringen die Spione von der Insel die Roten auch nicht um den Schlaf. "In jedem Stadion sitzen heutzutage Späher, und Top-Spieler stehen ohnehin unter ständiger Beobachtung'', sagt VfB-Sportdirektor Herbert Briem, für die Roten selbst jahrelang als Scout im Einsatz. Entwarnung kommt auch aus dem Lager des Spielers: "Wir haben den Vertrag mit dem VfB vor einem halben Jahr nicht abgeschlossen, damit Alex 2005 oder 2006 wechselt'', sagt dessen Berater Uli Ferber. Und Hleb beteuert: "Ich konzentriere mich nur auf denVfB.''
Also alles in Butter? Für den Moment jedenfalls. Doch im Fußball gibt es keine Garantien. Und Wahrheiten können sich täglich ändern. Fakt ist: Arsenal benötigt dringend einen offensiven Mittelfeldspieler. Dennis Bergkamp hängt demnächst seine Kickstiefel an den Nagel, dann wird sogar das Trikot mit der Nummer 10 frei. Wenn der englische Meister Hleb für die kommende Saison unbedingt will, ist er auch bereit, die zehn bis 15 Millionen Euro, die der Turbo-Dribbler wert ist, auf den Tisch zu legen. Sollte dies passieren, wird es spannend. Wie verhalten sich Verein und Spieler dann?
Die gute Nachricht: Ernst zu nehmende Gefahr droht derzeit wohl nur von Arsenal. In Europa gibt es nicht viele Top-Clubs, in die Hleb passen würde. Und dort wo er passt, besteht meist kein Bedarf (siehe Übersicht rechts). Aber auch das kann sich ständig ändern. Ein neuer Trainer mit neuem System genügt.
Der VfB hat jedoch noch ein weiteres Pfand, das vielleicht mehr wert ist als der Vertrag: Hleb fühlt sich rundum wohl in Stuttgart. Er weiß, dass bei einem Wechsel die Gefahr besteht, dass dieser Wohlfühlfaktor wegfällt. "Das ist auch mit Geld nicht zu kompensieren'', sagt Ferber. Der Umkehrschluss: Wenn der VfB Hlebs Wohlfühlfaktor steigert, erhöht sich automatisch die Hemmschwelle für einen Wechsel. Matthias Sammer hat es vorgemacht. Der Trainer hat bei seinem Amtsantritt Hleb so den Rücken gestärkt, dass dieser kurz darauf seinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Eine weitere Möglichkeit wäre, Hlebs Bruder Slawi zum VfB zurückzuholen. Der 21-Jährige ist vor einem Jahr zum Hamburger SV gewechselt, weil er unter Trainer Felix Magath keine Chance mehr sah. Bei solchen Vorschlägen beginnen die Augen des großen Bruders zu leuchten. Zumal er überzeugt ist, dass die Roten Slawi gut brauchen können: "Er ist besser als ich.'' Das Problem: Mittlerweile scheint man den kleinen Hleb auch beim HSV schätzen zu lernen, wo er bisher noch nicht zum Zug kam. Denn abgeben wollen die Hanseaten den Offensivallrounder nicht - und dessen Vertrag läuft noch bis 2007.
Dennoch: Solche Gedankenspiele müssen erlaubt sein. Denn Hleb allein kann den Unterschied ausmachen, ob der VfB Durchschnitt ist - oder spitze.
Quelle: LKZ
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Nächster Schreck für den VfB: Wie konkret ist das Interesse von Arsenal London?
Hleb hält die Roten in Atem
Stuttgart - Während der VfB Stuttgart und seine Fans noch am Fall Hildebrand zu knabbern haben, erscheint am Horizont bereits das nächste Schreckgespenst. Arsenal London soll wieder einmal seine Fühler nach Alexander Hleb ausgestreckt haben.
VON JÜRGEN KNAPPENBERGER
Arsenal, immer wieder Arsenal. Die Späher des englischen Meisters können sich so langsam eine Dauerkarte für die Spiele des VfB kaufen - sie scheinen sich nicht satt sehen zu können an Alexander Hleb. Vergangenen Sommer gab es sogar Kontakte zu den Engländern, doch der Weißrusse entschloss sich, seinen Vertrag beim VfB bis 2008 zu verlängern. Deshalb bringen die Spione von der Insel die Roten auch nicht um den Schlaf. "In jedem Stadion sitzen heutzutage Späher, und Top-Spieler stehen ohnehin unter ständiger Beobachtung'', sagt VfB-Sportdirektor Herbert Briem, für die Roten selbst jahrelang als Scout im Einsatz. Entwarnung kommt auch aus dem Lager des Spielers: "Wir haben den Vertrag mit dem VfB vor einem halben Jahr nicht abgeschlossen, damit Alex 2005 oder 2006 wechselt'', sagt dessen Berater Uli Ferber. Und Hleb beteuert: "Ich konzentriere mich nur auf denVfB.''
Also alles in Butter? Für den Moment jedenfalls. Doch im Fußball gibt es keine Garantien. Und Wahrheiten können sich täglich ändern. Fakt ist: Arsenal benötigt dringend einen offensiven Mittelfeldspieler. Dennis Bergkamp hängt demnächst seine Kickstiefel an den Nagel, dann wird sogar das Trikot mit der Nummer 10 frei. Wenn der englische Meister Hleb für die kommende Saison unbedingt will, ist er auch bereit, die zehn bis 15 Millionen Euro, die der Turbo-Dribbler wert ist, auf den Tisch zu legen. Sollte dies passieren, wird es spannend. Wie verhalten sich Verein und Spieler dann?
Die gute Nachricht: Ernst zu nehmende Gefahr droht derzeit wohl nur von Arsenal. In Europa gibt es nicht viele Top-Clubs, in die Hleb passen würde. Und dort wo er passt, besteht meist kein Bedarf (siehe Übersicht rechts). Aber auch das kann sich ständig ändern. Ein neuer Trainer mit neuem System genügt.
Der VfB hat jedoch noch ein weiteres Pfand, das vielleicht mehr wert ist als der Vertrag: Hleb fühlt sich rundum wohl in Stuttgart. Er weiß, dass bei einem Wechsel die Gefahr besteht, dass dieser Wohlfühlfaktor wegfällt. "Das ist auch mit Geld nicht zu kompensieren'', sagt Ferber. Der Umkehrschluss: Wenn der VfB Hlebs Wohlfühlfaktor steigert, erhöht sich automatisch die Hemmschwelle für einen Wechsel. Matthias Sammer hat es vorgemacht. Der Trainer hat bei seinem Amtsantritt Hleb so den Rücken gestärkt, dass dieser kurz darauf seinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Eine weitere Möglichkeit wäre, Hlebs Bruder Slawi zum VfB zurückzuholen. Der 21-Jährige ist vor einem Jahr zum Hamburger SV gewechselt, weil er unter Trainer Felix Magath keine Chance mehr sah. Bei solchen Vorschlägen beginnen die Augen des großen Bruders zu leuchten. Zumal er überzeugt ist, dass die Roten Slawi gut brauchen können: "Er ist besser als ich.'' Das Problem: Mittlerweile scheint man den kleinen Hleb auch beim HSV schätzen zu lernen, wo er bisher noch nicht zum Zug kam. Denn abgeben wollen die Hanseaten den Offensivallrounder nicht - und dessen Vertrag läuft noch bis 2007.
Dennoch: Solche Gedankenspiele müssen erlaubt sein. Denn Hleb allein kann den Unterschied ausmachen, ob der VfB Durchschnitt ist - oder spitze.
Quelle: LKZ