Hoyzer HAT Spiele manipuliert: "das Geständnis"
Verfasst: Donnerstag 27. Januar 2005, 14:49
Hoyzer-Geständnis unter Tränen!
München - Spektakuläre Wende im Schiedsrichter-Skandal: Der des Betrugs verdächtigte Unparteiische Robert Hoyzer hat unter Tränen ein Geständnis abgelegt haben.
"Die in der Öffentlichkeit erhobenen Anschuldigungen gegen mich sind im Kern zutreffend", erklärte der 25-Jährige laut einer Mitteilung seiner Anwaltskanzlei Holthoff-Pförtner.
"Ich bedauere mein Verhalten zutiefst und entschuldige mich gegenüber dem DFB, meinen Schiedsrichterkollegen und allen Fußballfans."
"Stehe zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung"
Hoyzer weiter: "Ich habe heute vollständig und schonungslos mein Verhalten und mein gesamtes umfangreiches Wissen über alle mir in diesem Zusammenhang bekannten Sachverhalte und Personen dokumentiert und stehe der Staatsanwaltschaft und dem DFB zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung."
Angeblich seien noch "viele andere Leute" in die Affäre verstrickt. Er habe aber offen gelassen, ob es sich dabei um Schiedsrichter, Spieler oder Außenstehende handele.
Laut "Bild" will sich Hoyzer der Berliner Staatsanwaltschaft als Kronzeuge bei den weiteren Ermittlungen wegen Wettbetrugs zur Verfügung stellen.
"Weitreichende Manipulationen"
Er habe zudem von weitreichenden Manipulationen gesprochen. Auf den deutschen Fußball werde noch einiges zukommen. Hoyzer wird verdächtigt, unter anderem das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV (4:2) manipuliert zu haben.
Mindestens fünf Partien soll der 25-Jährige verschoben haben, um damit Ergebnisse zu erzielen, auf die er zuvor gewettet hatte.
Bisher Unschuld beteuert
Bis dato hatte Hoyzer stets vehement seine Unschuld beteuert. Am Mittwoch war er sogar in die Offensive gegangen und hatte seinen Rücktritt vom 22. Januar zurückgenommen.
Der DFB hatte seinerseits aber Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den Referee gestellt, der sich auch eine Privatperson angeschlossen hat.
Schiri-Obmann Roth schwer geschockt
Schwer geschockt zeigte sich Volker Roth, der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission. "Dieser Vorgang geht mir unglaublich nahe. Das ist unentschuldbar", sagte Roth nach einer Krisensitzung aller Unparteiischen der Bundesliga und Zweiten Liga.
Weiter meinte er: "Wir sind schockiert und haben so etwas nicht für möglich gehalten. Aber gegen kriminelle Energien kann man nichts machen."
Erste Maßnahmen des DFB
Roth gab zudem erste Maßnahmen bekannt: Die Ansetzung soll erst zwei Tage vorher bekannt gegeben werden, außerdem wird es auch in den Erstrundenspielen des DFB-Pokals Schiedsrichter-Beobachtungen geben.
Zudem hätten ihm die Teilnehmer zugesagt, nicht auf Spiele zu wetten. "Wir wissen, dass das Vertrauen in die Schiedsrichter gestört ist. Wir werden versuchen, diese Vertrauen zurückzugewinnen", sagte Roth.
Gleichzeitig appellierte der DFB an die Fans in den Stadien zur Zurückhaltung bei den Spielen des Wochenendes gegenüber den Schiedsrichtern.
Hilpert gibt Auskunft
Am Donnerstag um 16 Uhr soll weiteres Licht in viele Stellen des Dunkels kommen.
Dann wird der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, vor die Medien treten. Zuvor werde er sich nicht äußern, sagte der Chefankläger auf Anfrage von Sport1.
Interessant ist vor allem die Frage nach den Beweisen des DFB. Bislang hat der Verband lediglich auf Zeugenaussagen anderer Schiedsrichter verwiesen.
quelle: sport1.de
München - Spektakuläre Wende im Schiedsrichter-Skandal: Der des Betrugs verdächtigte Unparteiische Robert Hoyzer hat unter Tränen ein Geständnis abgelegt haben.
"Die in der Öffentlichkeit erhobenen Anschuldigungen gegen mich sind im Kern zutreffend", erklärte der 25-Jährige laut einer Mitteilung seiner Anwaltskanzlei Holthoff-Pförtner.
"Ich bedauere mein Verhalten zutiefst und entschuldige mich gegenüber dem DFB, meinen Schiedsrichterkollegen und allen Fußballfans."
"Stehe zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung"
Hoyzer weiter: "Ich habe heute vollständig und schonungslos mein Verhalten und mein gesamtes umfangreiches Wissen über alle mir in diesem Zusammenhang bekannten Sachverhalte und Personen dokumentiert und stehe der Staatsanwaltschaft und dem DFB zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung."
Angeblich seien noch "viele andere Leute" in die Affäre verstrickt. Er habe aber offen gelassen, ob es sich dabei um Schiedsrichter, Spieler oder Außenstehende handele.
Laut "Bild" will sich Hoyzer der Berliner Staatsanwaltschaft als Kronzeuge bei den weiteren Ermittlungen wegen Wettbetrugs zur Verfügung stellen.
"Weitreichende Manipulationen"
Er habe zudem von weitreichenden Manipulationen gesprochen. Auf den deutschen Fußball werde noch einiges zukommen. Hoyzer wird verdächtigt, unter anderem das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV (4:2) manipuliert zu haben.
Mindestens fünf Partien soll der 25-Jährige verschoben haben, um damit Ergebnisse zu erzielen, auf die er zuvor gewettet hatte.
Bisher Unschuld beteuert
Bis dato hatte Hoyzer stets vehement seine Unschuld beteuert. Am Mittwoch war er sogar in die Offensive gegangen und hatte seinen Rücktritt vom 22. Januar zurückgenommen.
Der DFB hatte seinerseits aber Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den Referee gestellt, der sich auch eine Privatperson angeschlossen hat.
Schiri-Obmann Roth schwer geschockt
Schwer geschockt zeigte sich Volker Roth, der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission. "Dieser Vorgang geht mir unglaublich nahe. Das ist unentschuldbar", sagte Roth nach einer Krisensitzung aller Unparteiischen der Bundesliga und Zweiten Liga.
Weiter meinte er: "Wir sind schockiert und haben so etwas nicht für möglich gehalten. Aber gegen kriminelle Energien kann man nichts machen."
Erste Maßnahmen des DFB
Roth gab zudem erste Maßnahmen bekannt: Die Ansetzung soll erst zwei Tage vorher bekannt gegeben werden, außerdem wird es auch in den Erstrundenspielen des DFB-Pokals Schiedsrichter-Beobachtungen geben.
Zudem hätten ihm die Teilnehmer zugesagt, nicht auf Spiele zu wetten. "Wir wissen, dass das Vertrauen in die Schiedsrichter gestört ist. Wir werden versuchen, diese Vertrauen zurückzugewinnen", sagte Roth.
Gleichzeitig appellierte der DFB an die Fans in den Stadien zur Zurückhaltung bei den Spielen des Wochenendes gegenüber den Schiedsrichtern.
Hilpert gibt Auskunft
Am Donnerstag um 16 Uhr soll weiteres Licht in viele Stellen des Dunkels kommen.
Dann wird der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, vor die Medien treten. Zuvor werde er sich nicht äußern, sagte der Chefankläger auf Anfrage von Sport1.
Interessant ist vor allem die Frage nach den Beweisen des DFB. Bislang hat der Verband lediglich auf Zeugenaussagen anderer Schiedsrichter verwiesen.
quelle: sport1.de