Schiri-Skandal: Paderborner Kapitän hat Geld angenommen
Verfasst: Montag 31. Januar 2005, 17:21
Paderborn: Präsident fordert Ermittlungen gegen den HSV - Hoffmann droht mit Unterlassungsklage - 31.01.2005 16:26
Kapitän Waterink hat Geld genommen
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Der Regionalligist SC Paderborn hat die Verwicklung seines Kapitän Thijs Waterink in den Bestechungsskandal rund um das DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV (4:2) bestätigt und den Niederländer vorübergehend freigestellt. Gleichzeitig forderte SC-Präsident Wilfried Finke die Ausweitung der Untersuchung auf den Hamburger SV.
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Geld angenommen: Paderborns Kapitän Thijs Waterink hier im Pokal gegen Freiburgs Tanko."Die in diesem Zuge gezahlten 10.000 Euro können nur die Spitze des Eisberges sein. Um eine Wette sicher zu machen, brauche ich drei Parteien: Sieger, Verlierer und Schiedsrichter. Das soll keine Schuldzuweisung in Richtung HSV sein, aber Recherchen sollten in alle Richtungen gehen", sagte Finke.
Finke führte weiterhin aus: "Ich habe mir das Spiel ein paarmal auf Video angesehen. Einige HSV-Spieler haben sich auffällig verhalten." Besonders diese Aussage wies der HSV umgehend scharf zurück: Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann nannte es "eine glatte Unverschämtheit", und kündigte an, dass "wir mit allen Mitteln gegen diese Behauptungen vorgehen und über unsere Anwälte die Möglichkeit einer Unterlassungsklage prüfen lassen werden."
Geleitet worden war die Begegnung von dem Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer, der seine Beteiligung an Spiel-Manipulationen gestanden hat.
Waterink hatte nach Aussage von Finke am Mittag vor dem Pokalspiel in unmittelbarer Nähe zum Paderborner Hermann-Löns-Stadion 10.000 Euro von einem "ihm unbekannten, südländisch anmutenden Mitbürger" mit dem Hinweis erhalten, dass er das Geld im Falle eines Sieges gegen den HSV behalten könne. Nach dem Erfolg gegen den Bundesligisten war das Geld unter den SC-Spielern verteilt worden, 500 Euro pro Mann. Die Paderborner Akteure, die sich zur Zeit im Trainingslager auf Mallorca befinden, haben mittlerweile an Eides statt versichert, nichts von den Vorfällen vor dem Spiel gewusst zu haben.
Über weitere Schritte, u.a. eine mögliche Bestrafung von Thijs Waterink oder eine mögliche Rückgabe der Sonderzahlung, will der Verein dann entscheiden, wenn die Ergebnisse der Ermittlungen des DFB vorliegen. Der Niederländer sei bereit, bei der Aufklärung des Sachverhalts zu helfen. "Es gilt die Unschuldsvermutung. Waterink hat Geld angenommen, die Wertung sollte man den Juristen überlassen. Es liegt jedenfalls kein Straftatbestand vor", sagte Finke, der nach eigenem Bekunden am vergangenen Samstag über die Vorfälle informiert worden war und umgehend den DFB in Kenntnis gesetzt hatte.
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Das is ja schon krass dass jetzt auch noch der HSV verdächtigt wird. Da wird wohl was ganz großes rauskommen :?
Kapitän Waterink hat Geld genommen
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Der Regionalligist SC Paderborn hat die Verwicklung seines Kapitän Thijs Waterink in den Bestechungsskandal rund um das DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV (4:2) bestätigt und den Niederländer vorübergehend freigestellt. Gleichzeitig forderte SC-Präsident Wilfried Finke die Ausweitung der Untersuchung auf den Hamburger SV.
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Geld angenommen: Paderborns Kapitän Thijs Waterink hier im Pokal gegen Freiburgs Tanko."Die in diesem Zuge gezahlten 10.000 Euro können nur die Spitze des Eisberges sein. Um eine Wette sicher zu machen, brauche ich drei Parteien: Sieger, Verlierer und Schiedsrichter. Das soll keine Schuldzuweisung in Richtung HSV sein, aber Recherchen sollten in alle Richtungen gehen", sagte Finke.
Finke führte weiterhin aus: "Ich habe mir das Spiel ein paarmal auf Video angesehen. Einige HSV-Spieler haben sich auffällig verhalten." Besonders diese Aussage wies der HSV umgehend scharf zurück: Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann nannte es "eine glatte Unverschämtheit", und kündigte an, dass "wir mit allen Mitteln gegen diese Behauptungen vorgehen und über unsere Anwälte die Möglichkeit einer Unterlassungsklage prüfen lassen werden."
Geleitet worden war die Begegnung von dem Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer, der seine Beteiligung an Spiel-Manipulationen gestanden hat.
Waterink hatte nach Aussage von Finke am Mittag vor dem Pokalspiel in unmittelbarer Nähe zum Paderborner Hermann-Löns-Stadion 10.000 Euro von einem "ihm unbekannten, südländisch anmutenden Mitbürger" mit dem Hinweis erhalten, dass er das Geld im Falle eines Sieges gegen den HSV behalten könne. Nach dem Erfolg gegen den Bundesligisten war das Geld unter den SC-Spielern verteilt worden, 500 Euro pro Mann. Die Paderborner Akteure, die sich zur Zeit im Trainingslager auf Mallorca befinden, haben mittlerweile an Eides statt versichert, nichts von den Vorfällen vor dem Spiel gewusst zu haben.
Über weitere Schritte, u.a. eine mögliche Bestrafung von Thijs Waterink oder eine mögliche Rückgabe der Sonderzahlung, will der Verein dann entscheiden, wenn die Ergebnisse der Ermittlungen des DFB vorliegen. Der Niederländer sei bereit, bei der Aufklärung des Sachverhalts zu helfen. "Es gilt die Unschuldsvermutung. Waterink hat Geld angenommen, die Wertung sollte man den Juristen überlassen. Es liegt jedenfalls kein Straftatbestand vor", sagte Finke, der nach eigenem Bekunden am vergangenen Samstag über die Vorfälle informiert worden war und umgehend den DFB in Kenntnis gesetzt hatte.
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Das is ja schon krass dass jetzt auch noch der HSV verdächtigt wird. Da wird wohl was ganz großes rauskommen :?