KFC Uerdingen ist pleite
Verfasst: Montag 4. April 2005, 23:34
Der KFC Uerdingen ist pleite
Trauriges Jubiläumsjahr
KREFELD (sid). Das Jahr des 100-jährigen Bestehens könnte eines der schwärzesten in der Geschichte des Fußball-Regionalligisten KFC Uerdingen werden. Nachdem der Pokalsieger von 1985 am Donnerstag beim Amtsgericht Krefeld zum zweiten Mal einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, droht dem Klub der Sturz in die Oberliga. "Wir werden uns am Sonntag mit dem Insolvenzverwalter Eberhard Stock zusammensetzen und eine Überlebensprognose des Unternehmens erstellen. Unser Ziel ist es, auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen", erklärte der zweite Vorsitzende Hans-Theo Kühr.
Der Gang zum Amtsgericht ist für den KFC nicht neu, bereits im Dezember 2002 wurde ein Insolvenzantrag gestellt, der nach drei Monaten zurückgezogen werden konnte. "Wir glauben erneut an einen positiven Ausgang. Wir werden eine List mit Forderungen aufstellen und uns dann mit den Gläubigern an einen Tisch setzen", beschreibt Kühr die nächsten Schritte. Die Liquiditätslücke des Vereins beträgt rund 200 000 Euro, während sich die Schulden auf rund 1,6 Millionen Euro belaufen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 02. April 2005
Trauriges Jubiläumsjahr
KREFELD (sid). Das Jahr des 100-jährigen Bestehens könnte eines der schwärzesten in der Geschichte des Fußball-Regionalligisten KFC Uerdingen werden. Nachdem der Pokalsieger von 1985 am Donnerstag beim Amtsgericht Krefeld zum zweiten Mal einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, droht dem Klub der Sturz in die Oberliga. "Wir werden uns am Sonntag mit dem Insolvenzverwalter Eberhard Stock zusammensetzen und eine Überlebensprognose des Unternehmens erstellen. Unser Ziel ist es, auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen", erklärte der zweite Vorsitzende Hans-Theo Kühr.
Der Gang zum Amtsgericht ist für den KFC nicht neu, bereits im Dezember 2002 wurde ein Insolvenzantrag gestellt, der nach drei Monaten zurückgezogen werden konnte. "Wir glauben erneut an einen positiven Ausgang. Wir werden eine List mit Forderungen aufstellen und uns dann mit den Gläubigern an einen Tisch setzen", beschreibt Kühr die nächsten Schritte. Die Liquiditätslücke des Vereins beträgt rund 200 000 Euro, während sich die Schulden auf rund 1,6 Millionen Euro belaufen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 02. April 2005